LUXEMBURG-ATLAS: Fehlender Tiefgang

Der prächtige Luxemburg-Atlas verhebt sich ein wenig an der umfassenden Darstellung des Kleinstaates. Dennoch stellt er mit nicht wenigen aufschlussreichen Karten und Texten einen Gewinn für neugierige Leserinnen und Leser dar.

FRONTALIERS
Die Herkunftsgebiete der Grenzgänger entfernen sich zunehmend von den luxemburgischen Grenzen. Im Zeitraum von 1991-2005 entstanden neue Pole, die zwar weiter von Luxemburg entfernt sind, jedoch näher an den Hauptverkehrsadern liegen.

Einen Atlas zu erstellen, ist fürwahr eine titanische Aufgabe, die rundheraus Lob und Anerkennung verdient. Auf den Schultern des mythischen Titanen ruhten bei den alten Griechen „die Säulen, die Erde und Himmel auseinander halten“, so Homer. Wahrscheinlich wurde er 1585 von G. mehr lesen / lire plus

SOZIALFINANZ: Aufwind in der Krise

Die Hitze der Krise macht die verschiedenen Formen der Sozialfinanz attraktiv ? aber können sie die Erwartungen erfüllen?

Allein im Oktober hat die Luxemburger Initiative etika so viele neue Sparer gewonnen, wie im gesamten Vorjahr zusammen.

Durch das Debakel der Finanzmärkte haben Großinvestoren in gleicher Weise wie „Otto Normalinvestor“ das Vertrauen in die Banken verloren, denen sie gutgläubig ihre Ersparnisse bzw. die ihrer Kunden anvertraut hatten. Die Krise bietet aber auch die Chance, das Geschäft des Bankiers klassischer Prägung wie auch des Investmentbankers neu zu definieren. Sie sollten sich wieder als gesellschaftliche Akteure im Kontext ihres regionalen Wirtschaftsraumes definieren, in dem sie eine bedeutende Rolle erfüllen, fordern Vertreter der Sozialfinanz. mehr lesen / lire plus

TRANSFRONTALIERS: Den Löwen juckt der Pelz

Am heutigen Freitag steigt in der Stadt das Grenzgängerfest. Ein Insider hat sich für die woxx umgehört, ob es für die Betroffenen tatsächlich so viel zu feiern gibt.

Na das wird heute Abend ein Fest! Frust ablassen, sich etwas wehleidig im gemeinsamen Schicksal suhlen oder aber neu Hinzugekommene trösten und aufmuntern. Ein Fest mit Musik, im Herzen der Stadt, in der sich die meisten immer noch als Teil einer Randgruppe fühlen. Die zwar nicht ausgegrenzt werden, aber nicht wirklich dazu gehören.

Von wem die Rede ist? Von denen, die hier tagsüber die Mittagsmenüs servieren, die auf den Baustellen am Kirchberg schuften oder an Banktresen stehen. mehr lesen / lire plus