Serie: Anders wirtschaften 1/4: Auf grünen Pfaden


Nachhaltiger Tourismus zieht Kunden an. Damit der Besuch für die lokale Umwelt und die Bevölkerung schonend ausfällt, sind allerdings Qualitätskriterien und geeignete Verkehrsmittel vonnöten.

Naturbelassene und gut ausgeschilderte Wege - 
Win-win für Umwelt und Öko-Reisende, für Veranstalter und Hoteliers. (Foto: Escapardennes)

Naturbelassene und gut ausgeschilderte Wege – 
Win-win für Umwelt und Öko-Reisende, für Veranstalter und Hoteliers. (Foto: Escapardennes)

Einen Monat ohne Auto leben, zur Ruhe kommen, an Nichts denken, die ländliche Region neu entdecken, Dörfer aus einer ungewöhnlichen Perspektive sehen: So in etwa lauten die Beweggründe eines jungen Luxemburger Paares, das letztes Jahr 123 Kilometer von Norden nach Süden durch Luxemburg gewandert ist – dokumentiert im Luxemburger Wort vom 4.8.2014. Tatsächlich haben immer mehr Einwohner den Wunsch, auf dem Wege des sanften Tourismus Näheres über das Kultur- und Naturerbe ihrer Heimat zu erfahren. mehr lesen / lire plus

Grexit: Alle drei Monate?

Derzeit gibt es täglich ein „Treffen der letzten Chance“ bezüglich der Griechenlandkrise. Die Frage wie es soweit kommen konnte, wird dabei kaum erörtert.

Grexit als einziger Ausweg? 
Heiner Flassbeck sieht durchaus eine Zukunft Griechenlands im 
Euro-Raum. (Foto: woxx)

Grexit als einziger Ausweg? 
Heiner Flassbeck sieht durchaus eine Zukunft Griechenlands im 
Euro-Raum. (Foto: woxx)

Eigentlich ist Heiner Flassbeck, der ehemalige Chefvolkswirt der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD), ein ruhiger Mensch. Doch in letzter Zeit kommt der begehrte Interviewpartner zahlreicher Medien nicht mehr zu Ruhe. Es ist die Griechenlandkrise, die ihn auf Trab hält. Und was er zu ihr zu sagen hat, lässt sich nicht mit wenigen Worten oder kurzen Statements wiedergeben.

Kein Wunder also, dass der Vortrag, den der studierte Volkswirt vor gut einem Monat in Luxemburg hielt, wie eine Dampfwalze über die zahlreichen ZuhörerInnen hinwegrollte. mehr lesen / lire plus

GEMEINWOHL-BILANZ BEI OIKOPOLIS: Mehr als nur Bio

Klingt gut, diese Gemeinwohl-Theorie, aber ist sie mehr als nur ein Wunschtraum? Um das herauszufinden, lassen sich Unternehmen wie Oikopolis an den Maßstäben des Modells messen.

Kurswechsel, aber wie?
Im Mai dieses Jahres diskutierte Christian Felber diese Frage mit interessiertem Publikum im Rahmen der Vortrags- und Seminarreihe „OIKOPOLIS am Dialog“. (Foto: OIKOPOLIS)

Bio ist gut, oder? Gemeint ist nicht, dass Bio besser – oder einfach nur anders – schmeckt. Bioprodukte tun der Umwelt und den Menschen auf vielerlei Weise gut. Reicht das, um die Welt zu verändern? Im Angesicht der Systemkrise, von der die Finanzkrise nur ein Teil ist, machen viele politische Denker umfassendere Vorschläge. mehr lesen / lire plus

GEMEINWOHL-ÖKONOMIE: Der Lohn des Guten

Unternehmen als Wegbereiter einer besseren Welt … Propaganda-Trash? Keineswegs, denn Christian Felbers Theorie der Gemeinwohl-Ökonomie setzt zwar auf die Freiheit, vergisst dabei aber nicht die Gleichheit und die Brüderlichkeit.

Wer knutscht den Elch? Mit der Kombination von Eigeninitiative und Kooperation kommt man am schnellsten ans Gemeinwohl-Ziel. (Foto: Doug Smith / PD)

„In der kapitalistischen Marktwirtschaft werden die Mächtigeren geradewegs dazu ermutigt, ihren Vorsprung, das Machtgefälle, auszunützen, denn daraus – aus dem Streben nach dem eigenen Vorteil und der daraus resultierenden Konkurrenz – ergibt sich erst die ganz besondere ‚Effizienz` des freien Marktes.“ Diese trockene Beschreibung des herrschenden Wirtschaftssystems stammt von dem politischen Autor Christian Felber. mehr lesen / lire plus

MISSION ÉCONOMIQUE EN ASIE DU SUD-EST: Aux portes de l’Asie

La mission économique menée par le couple grand-ducal héritier et les ministres Schneider et Bausch vient de se terminer – à part quelques bonnes surprises, il s’agira de sauvegarder de bonnes relations à long terme.

Manif à Séoul : la contestation sociale n’est pas étrangère à l’économie hyperrapide de la Corée du Sud. Photo : Luc Caregari

Depuis les temps de Marco Polo, les voyages vers l’Est – surtout quand il s’agit de missions officielles – sont toujours caractérisés par la volonté de s’ouvrir les marchés de l’Asie et d’en repartir avec les meilleures conditions commerciales possibles. Ainsi, la mission économique conduite du 5 au 10 octobre en Corée du Sud et au Japon par le couple grand-ducal héritier, ainsi que le vice-premier ministre et ministre de l’Economie Etienne Schneider et son collègue ministre des Transports et de l’Infrastructure François Bausch, n’a pas échappé à la règle. mehr lesen / lire plus

DÉCROISSANCE: Inévitable mais méconnue

L’essayiste et militant de la décroissance liégeois Bernard Legros a donné le 24 avril dernier une conférence sur ce gros mot que le mainstream politique ignore au mieux et raille au pire. Loin d’un simple discours catastrophiste, la décroissance propose pourtant une réflexion intéressante de « décolonisation de notre imaginaire », pour reprendre les mots de Serge Latouche, le plus connu de ses théoriciens actuels.

Bernard Legros, 50 ans, a découvert la décroissance après les années 1980 (il parle volontiers d’« années fric »), pendant lesquelles il a travaillé dans le milieu du jazz. D’abord actif contre l’envahissement de l’espace public par la publicité et contre la marchandisation de l’enseignement, il a entamé par la suite une carrière d’essayiste pour propager les idées de la décroissance.

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BANKEN: Ethik als Etikette?

Banken geben sich zunehmend einen ethischen Anstrich. Aber verbirgt sich dahinter mehr als eine PR-Strategie? Eine Konferenz an der Uni Luxemburg warf die Frage auf, wieviel Moral das Geschäft mit dem Geld verträgt.

Zeit zum Umdenken?
Die Schere wächst stetig weiter: etwa 2,5 Milliarden Menschen weltweit sind vom Finanzsystem ausgeschlossen.

Die Kombination klingt wie ein Widerspruch in sich, zumal in den letzten Jahren: Finanzgeschäfte und Ethik bzw. Menschenwürde. Doch die Banken müssen reagieren, seitdem sich nicht mehr nur UmweltschützerInnen und Menschenrechtsgruppen über mitfinanzierte Staudammprojekte und Atomkraftwerke in Entwicklungsländern erregen, sondern der Zorn über fragwürdige Geschäftspraktiken bis in die obersten Etagen der Regierungen vorgedrungen ist. mehr lesen / lire plus

ARBEIT IM ALTER: Ausrangiert?

Die Wirtschaft schätzt die Kompetenzen Älterer noch viel zu gering, wie aus einer Ceps-Instead-Studie hervorgeht. Damit sich hier etwas ändert, muss bei den über 50-Jährigen mehr in die Weiterbildung investiert werden.

Zu alt und zu teuer sind die „alten Hasen“. Wer heute mit über 50 seinen Job verliert, hat auf dem Luxemburger Arbeitsmarkt schlechte Karten. Diese Feststellung wird auch durch die neue Studie des Ceps Instead bestätigt. Die Analyse mit dem Titel „Travailleurs âgés au Luxembourg – Evolution de leur profil entre 2003 et 2011“ hat sich mit den älteren ArbeitnehmerInnen beschäftigt und ihre Profilentwicklung seit 2003 untersucht.

Den Anstoß zu dieser Untersuchung hat – neben dem demografischen Wandel – das EU-Jahr „du vieillissement actif et de la solidarité entre les générations“, gegeben; zudem plant das Arbeitsministerium, 2012 ein neues Gesetz einzubringen, das helfen soll, ältere Arbeitnehmer im Arbeitsleben zu behalten. mehr lesen / lire plus

ULRICH BRAND: Grüner Kapitalismus, nein danke!

Ökologisierung hier und jetzt statt internationaler Kompromisssuche, Abkehr von Markt und Profit statt „Green Economy“. Ulrich Brands Forderung nach einem radikalen Umbau geht weiter als die vor-herrschenden grünen und linken Diskurse.

„Die Krise treibt die Eliten vor sich her“, stellt Ulrich Brand leicht amüsiert fest. Das reicht aber seiner Meinung nach nicht für einen „Green New Deal“, der ähnlich tiefgreifende Veränderungen wie seinerzeit unter Roosevelt ermöglichen würde.

woxx: Sie sind ein Kritiker des „Green New Deal“. Was ist falsch an dem Versuch, parallel die ökologische und die Finanz-und Wirtschaftskrise lösen zu wollen?

Ulrich Brand: Der Ausgangspunkt, die multiplen Facetten der Krise einzubeziehen, ist gut und richtig. mehr lesen / lire plus

Réforme des retraites: Travailler après 60 ans ? Oui, mais…

« L’intérêt du régime par répartition est de garantir un niveau de retraite raisonnable par rapport aux revenus d’activité. » Henri Sterdyniak n’aime pas la capitalisation, mais a une conception pragmatique du système par répartition : au-delà des augmentations de cotisations, il n’exclut pas des baisses de prestations et un allongement de l’activité, à condition de maintenir une approche sociale.

woxx : L’augmentation de l’espérance de vie met-elle en danger, comme on l’entend souvent, la viabilité des systèmes de pension par répartition, dans lesquels les retraites sont financées par les cotisations des actifs ?

Henri Sterdyniak : Selon les scénarios catastrophe, les régimes par répartition seraient condamnés à cause du vieillissement de la population qui entraineraît des déficits épouvantables, ce qui conduirait à la faillite du pays, de sorte qu’on ne pourrait plus financer les retraites. mehr lesen / lire plus