Expotipp: Melting Session 10 – An Immersive Video-Mapping Installation

Die Église Sainte-Barbe in Lausauvage wird am Wochenende zum Schauplatz immersiver Raumkunst: Das künstlerische Trio Paul Schumacher, auch bekannt als Melting Pol, Pierrick Grobéty und Arthur Stammet bespielen die Kirche mit audiovisueller Kunst. Die Videoprojektion dauert zwanzig Minuten, die Besucher*innen könne sich frei durch die Räumlichkeiten bewegen. Morgen, am 26. November, kommt es am Abend zur Live-Performance mit Party-Charakter: Melting Pol passt seine Bilder vor Ort an die Bässe des DJs Steve R.I.O.T. an, der von 20 bis 23 Uhr auflegt. Das Publikum ist zum Tanzen eingeladen. Keine Ausstellung im engen Sinne, aber sicherlich einen Besuch wert!

Église Sainte-Barbe (Lasauvage). Die Installation ist frei zugänglich: Fr.
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Expotipp: Chagall : Welt in Aufruhr

Am heutigen Freitag läuft in Frankfurt am Main die Ausstellung „Chagall: Welt in Aufruhr“ an. Damit taucht der französisch-russische Maler Marc Chagall (1887 – 1985) nach 15 Jahren erstmals wieder in einer umfassenden Schau in Deutschland auf. Wer sich den Weg in die Mainmetropole sparen will, sollte einen Blick auf das Online-Dossier, auch Digitorial genannt, zur Ausstellung werfen: Dort erfahren die Besucher*innen vieles über den jüdischen Maler, der im Zuge des Zweiten Weltkrieges als einer der ersten Exilkünstler*innen vom Holocaust in Europa erfuhr. Das Digitorial gibt interessante Einblicke in Chagalls künstlerische und private Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus, Religion und Verlust. Dabei spielen Chagalls Reisen von Frankreich nach Palästina und New York sowie Auftragsarbeiten eine große Rolle. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Michèle Tonteling: La plaie enchantée

Sekt zur Ausstellungseröffnung können alle, doch was ist mit einer Live-Performance zur Vernissage? Hierzu lädt Michèle Tonteling, Kostüm- und Bühnenbildnerin, an diesem Wochenende ein: Zum Auftakt ihrer Schau „La plaie enchantée“ gibt es jeweils um 20 Uhr eine interdisziplinäre Performance von Catherine Elsen, Performance-Künstlerin und Musikerin, Annick Schadeck, Tänzerin und Choreographin sowie Françoise Tonteling, Komponistin und Musikerin. Anschließend sind noch bis zum 28. Oktober Fotos, Serigraphien und Videoarbeiten der Künstlerin zu sehen. Darin setzt Tonteling sich mit dem Scheitern und Normen auseinander, hinterfragt auf der Suche nach Perfektion Kontraste und Deformation. Sowohl die Performance am Samstag und am Sonntag als auch die einwöchige Schau finden im Vewa Düdelingen statt: Einem kollektiven Gebäudeprojekt, das erst im Mai eingeweiht wurde. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Communities

Was meinen wir, wenn wir Gemeinschaft sagen? Welche Rolle erfüllt sie? Und inwiefern ist sie Gefahr und Anker zugleich? Die Fotoausstellung „Communities“, die derzeit im Rahmen des Filmfestivals CinEast in der Abtei Neimënster gezeigt wird, gibt unterschiedliche Antworten auf diese Fragen. Roman Franc, Máté Bartha, Yauhen Attsetski, Brendan Hoffman und Alina Smutkos Arbeiten stellen mit starker Bildsprache gegensätzliche Dynamiken dar, die Gemeinschaften mit sich bringen können, wie etwa Zerstörungswut und Solidarität. Krisensituationen sind dabei eines der wichtigsten Motive. Die Organisator*innen der Schau, Marta Szymańska und Radek Lipka, ermöglichen mit der Ausstellung die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Zusammenschlüssen und Interaktionen, die angesichts der weltweit angespannten politischen und sozialen Situation dringend notwendig ist. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Museum unserer Wünsche: Christina Kubisch, David und Douglas Henderson

In der Modernen Galerie des Saarlandmuseums in Saarbrücken gibt es etwas auf die Ohren: Die Werke der Klangkünstler*innen Christina Kubisch sowie der Brüder David und Douglas Henderson stehen noch bis zum 9. Oktober im Mittelpunkt des Ausstellungsprojekts „Museum unserer Wünsche“. Kubisch – die woxx berichtete bereits 2019 mit Begeisterung von ihrer Schau in der Stadtgalerie Saarbrücken – präsentiert ihre Installation „Das Glashaus“. Dort vermischt die Pionierin der Klangkunst Naturgeräusche mit akustischen Klängen, die unsichtbaren elektrischen Feldern entspringen. Die Hendersons hingegen haben mit „The Sea is a Big Green Lens“ ein Labyrinth aus Klangkörpern konzipiert, durch das sich die Besucher*innen frei bewegen können. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Tacita Dean

Foto: Eike Walkenhorst

Die britische Künstlerin Tacita Dean ist nicht die Erste, die sich mit Dantes „Divina Commedia“ beschäftigt, doch ihre Interpretation ist sehenswert: Das Mudam widmet Dean derzeit eine Einzelausstellung, die unter anderem ihre Werke zum „The Dante Project“ zeigt. 2021 fertigte Dean das Design für das Bühnenbild und die Kostüme des gleichnamigen Ballets von Wayne McGregor an. Deans Arbeiten überzeugen durch technische Raffinesse und beeindruckende Dimensionen. Interessant ist außerdem Deans Film „One Hundred and Fifty Years of Painting“ über eine Unterhaltung zwischen zwei Malerinnen: Luchita Hurtado, inzwischen verstorben, war zum Zeitpunkt der Aufnahme 99, Julie Mehretu 49. Es geht um Leben, Tod, Migrantinnen in den USA, Mutterschaft und Klimawandel sowie um Malerei. mehr lesen / lire plus

Expotipp: This Is a Lovely Quiet Rose-Growing Part of Dirty Old Europe – James Joyce à Luxembourg

James Joyce, wichtiger Vertreter der literarischen Moderne, reiste im August 1934 mit seiner Ehefrau Nora nach Luxemburg. Die Nationalbibliothek (BNL) widmet dem Sommerurlaub der Familie Joyce eine Ausstellung, die nicht nur Literaturbegeisterte interessieren dürfte: Neben dem Aufenthalt von James Joyce sind auch die Anfänge der luxemburgischen Tourismusbranche und die Gründung von Radio Luxemburg, dem ersten Privatsender Europas, Thema. Die Zusammenhänge mit Joyce sind überraschend und dürften bei manchen Besucher*innen für Staunen sorgen. Wer es nicht in die BNL schafft, kann sich die Schau übrigens auch von zuhause aus anschauen: Auf der Internetseite der BNL stehen ein virtueller Rundgang sowie zahlreiches Infomaterial zur Ausstellung zur Verfügung! mehr lesen / lire plus

Expotipp: Paulette Penje – La Air

Foto: Joas Strecker

Wenn Kinder es tun, gibt es Ärger, bei Paulette Penje ist es Kunst: Die deutsche Video- und Performancekünstlerin spuckt Rote Beete Saft gegen Wände und versucht die Farbe abzulecken, bevor sie den Boden berührt. Das Video zur Performance präsentiert sie in ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung „La Air“ in der Stadtgalerie Saarbrücken. Ein Kinderspiel ist Penjes Werk jedoch nicht: Mit Performances und Videoarbeiten wie diesen will sie Kunst insgesamt, aber auch ihr eigenes Handeln hinterfragen. In einem kurzen Video auf der Internetseite der Stadtgalerie entziffert die Künstlerin einige ihrer Werke – es ist ratsam, sich dieses anzuschauen, um den Sinn hinter ihren Spuckfiguren zu erkennen. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Lynette Yiadom-Boakye – Fly in League with the Night

© Mudam

Viele der Modelle der ghanisch-britischen Künstlerin Lynette Yiadom-Boakye entspringen ihrer Fantasie oder die Künstlerin hat sich für ihr Porträt an gefundenen Objekten inspiriert. Allein um diese unkonventionelle Herangehensweise an die Porträtmalerei zu entdecken, lohnt sich ein Besuch ihrer Ausstellung „Fly in League with the Night“ im Mudam. Darüber hinaus ist die Malerin und Autorin international für ihre Auseinandersetzung mit rassifizierten Personen bekannt: Sie zeichnet ausschließlich Schwarze Menschen. Für die Ausstellung hat sie zusammen mit dem Museum 67 Gemälde ausgesucht und an der Konzeption der Schau mitgewirkt. Ein digitales und analoges Begleitprogramm in Form von Konferenzen runden die thematisch spannende Ausstellung ab. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Berthe Lutgen – L’emprise du réel

Die Pandemie als Stillleben, der Arbeitsalltag von Frauen als Holzschnitt: Die luxemburgische Künstlerin Berthe Lutgen greift in der Abtei Neumünster in ihrer Einzelausstellung „L’emprise du réel“ auf altbewährtes Kunsthandwerk zurück, um aktuelle Krisen aufzuarbeiten und ein feministisches Zeichen zu setzen. Kunst, die sich kritisch mit der Gegenwart auseinandersetzt, ist für Berthe Lutgen nicht neu: Die Künstlerin gründete 1971 den „Mouvement de la libération des femmes“ und ist seit jeher als engagierte Kunstschaffende bekannt. In ihrer Schau in der Abtei Neumünster will sie unter anderem die Arbeit von Frauen würdigen.

Neimënster, hall Michel Delvaux (28, rue Munster, L-2160 Luxembourg), lu. – di.
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Expotipp: Sensing the Unseen

Foto: Andrew Griffiths

Die Moderne Galerie des Saarlandmuseums leuchtet neongrün und taucht ihr Publikum in fluoreszierende Lichter: Die deutsche Künstlerin Helga Griffiths verknüpft in ihren interaktiven Kunstwerken Wissenschaft, Technologie und Kunst. Im Mittelpunkt der Ausstellung „Sensing the Unseen“, steht der menschliche Körper: Wie wirkt er mit seiner Umwelt zusammen? Wie lassen sich unsichtbare Prozesse der Erde visualisieren? Darüber hinaus thematisiert die Schau in ortsbezogenen Arbeiten die Bergbaugeschichte des Saarlandes. Neugierig? Auf der Website des Saarlandmuseums gibt es eine kleine Vorschau der begehbaren Rauminstallationen. Ein Besuch vor Ort lohnt sich jedoch durchaus: Griffiths hat neben Licht und Videoaufnahmen auch Düfte in ihre Kunstwerke eingearbeitet. mehr lesen / lire plus

Expotipp: L’invention d’Esch-sur-Alzette : Josef Stübben et les architectes de la ville

Was Joël Adami von der woxx letzte Woche in seinem Artikel über grüne Städteplanung schrieb, war bereits vor Jahrzehnten Thema – das offenbart die Ausstellung „L’ invention d’Esch-sur-Alzette : Josef Stübben et les architectes de la ville“ im Escher Kulturzentrum Bridderhaus. Der deutsche Urbanist Josef Stübben wurde damals vor eine Herausforderung gestellt: „inventer Esch-sur-Alzette en contrecarrant l’emprise croissante de l’industrie sur la capitale du Bassin minier luxembourgeois par un ‚plan vert‘.“ Der Plan, erstellt zwischen 1924 und 1925, wird jetzt zum ersten Mal ausgestellt. Darüber hinaus zeigt das Bridderhaus Originalzeichnungen anderer „architectes eschois“ und ein 3D-Modell der heutigen Minett-Stadt. Alain Linster (Lëtzebuerger Architektur Musée) und Denis Scuto (Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History) sind die Kuratoren der Schau. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Plume de fiel, images de haine. Esquisse d’une collection insolite

L’exposition « Plume de fiel, images de haine. Esquisse d’une collection insolite » à l’abbaye de Neumünster est basée sur la collection d’Arthur Langerman : le diamantaire, traducteur et collectionneur belge est le détenteur d’une des plus grandes collections privées d’images antisémites du monde, qui constitue le fonds de l’« Arthur Langerman Archive for the Study of Visual Antisemitism Foundation ». Neimënster présente une sélection de ces images, depuis l’antijudaïsme religieux jusqu’à l’antisémitisme social et politique. Sur le site, le but de l’expo est décrit comme suit : « Il s’agit d’affronter la représentation du Juif du Moyen Âge à nos jours, pour tenter de mieux comprendre comment cette iconographie s’est profilée et transmise au fil des siècles en Europe, du nord au sud, d’ouest en est, aux États-Unis d’Amérique et ailleurs.  mehr lesen / lire plus

Expotipp: Kara Walker – A Black Hole Is Everything A Star Longs To Be

Die Frankfurter Kunsthalle Schirn widmete der amerikanischen Künstlerin Kara Walker bis Januar 2022 eine Ausstellung – die digitale Aufarbeitung kann nach wie vor online und kostenlos besucht werden. Walker gilt als eine der bekanntesten Schwarzen Gegenwartskünstler*innen Amerikas. In ihrem Werk thematisiert sie unter anderem Sklaverei, Rassismus, Sexualisierung und Gewalt. Das Digitorial der Schirn gibt Einblicke in Walkers wichtigsten und allesamt beeindruckenden Arbeiten, liefert bei Bedarf weiterführende Informationen und Hintergrundwissen auf Englisch und Deutsch. Klicks, die sich ohne Frage lohnen!

Online verfügbar.
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Expotipp: IKOB – Feministischer Kunstpreis

Das Museum für zeitgenössische Kunst IKOB schreibt seit 2019 einen Kunstpreis mit feministischem Schwerpunkt aus, auf den auch dieses Jahr Künstler*innen geantwortet haben. Das Museum stellt derzeit die Arbeiten von sechs Finalist*innen aus. Mit dabei sind Daniela Bershan, Jieun Lim, Sandrine Morgante, Marnie Slater, Céline Vahsen und Puck Verkade. Den ersten Preis hat Marnie Slater gewonnen: Die multidisziplinäre Künstlerin setzte sich in vergangenen Werken unter anderem mit queerer Kultur auseinander. Sie ist beispielsweise seit 2018 Teammitglied der „Mothers & Daughters: A Lesbian and Trans Bar*“ und konzipierte die Solo Performance „Queer Speech Act“ in Amsterdam. Das allgemeine Ziel des feministischen Kunstpreises des IKOB ist es, Positionen der Kunstwelt sichtbar zu machen, die in der Gesellschaft sowie der Kulturszene weniger Gewicht haben als andere. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Nothing Is Permanent

Wenn der öffentliche Raum zum Museum wird: „Nothing Is Permanent“ ist ein Rundgang durch die Kulturhauptstadt Esch, bei der die Besucher*innen 23 Skulpturen nationaler Künstler*innen, wie die von Claudia Passeri oder Tina Gillen, sowie internationaler Kunstschaffender entdecken können. Die Tour führt an historisch und kulturell wichtigen Orten der Minettstadt vorbei – unter anderem am Rathaus, dem Ariston oder der neuen Konschthal. Auf der Internetseite zum Projekt (nothingispermanent.lu) gibt es eine Karte mit Wegbeschreibung und Werkangaben. Auf geoportail.lu soll ebenfalls eine Route verfügbar sein. Die war bis zum Redaktionsschluss jedoch nicht auffindbar. Vor Ort können Menschen mit Smartphone einen QR-Code scannen, um weiterführende Informationen zum jeweiligen Exponat nachzulesen. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Den DemokratieLabo

Das Zentrum fir politesch Bildung ist seit Ende Mai im Mierscher Kulturhaus zu Gast und hat gleich ein ganzes Labor ausgepackt: „Den DemokratieLabo“ ist eine interaktive Wanderausstellung zur Demokratie. Passend zum politischen Modell, gibt es hier keine starren Schaukästen zu bestaunen, sondern farbige Fläschchen und Exponate zu entdecken, die zum Spielen einladen. Die Besucher*innen erhalten einen Notizblock, in dem sie ihre Gedanken festhalten können. Wer will, kann diese am Ende in ein Tablet eintippen und erhält einen Laborbericht, der die eigenen Feststellungen zusammenfasst. Die drei verfügbaren Ausstellungsrundgänge variieren nach Dauer, Kompetenz und Anspruch. Sie sind auf Deutsch, Englisch und Französisch gestaltet. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Voices

Wessen Stimme gehört wird, hängt zu oft mit der eigenen Herkunft oder dem Erscheinungsbild zusammen – dem wollen die luxemburgischen Künstler*innen Martine Pinnel und Georges Goerens mit ihrer Ausstellung „Voices“ im Cape Ettelbrück entgegenwirken: Die Fotografin und der Musiker, der sich als Bartleby Delicate einen Namen gemacht hat, thematisieren in ihrem audiovisuellen Ausstellungsprojekt strukturellen Rassismus in Luxemburg. Hierfür haben sie Interviews mit Betroffenen geführt, denen die beiden weißen Künstler*innen eine Plattform bieten möchten. Ziel der kurzen Ausstellung – sie läuft gerade mal zwanzig Tage – ist laut Ankündigungstext vom Cape „für ein besseres Verständnis der Diskriminierungs- und Rassismusproblematik in Luxemburg [zu] sorgen.“ mehr lesen / lire plus

Expotipp: Frans Masereel

Das Escher Musée de la résistance et des droits humains feiert seine Wiedereröffnung nach Umbauarbeiten mit einem Friedenskämpfer: Das Museum stellt derzeit Zeichnungen, Aquarelle, animierte Graphiken, Filme und Publikationen des belgischen Expressionisten Frans Masereel aus. Masereel, der zwei Weltkriege überlebte, war bekennender Pazifist. In seinen Werken thematisiert er die Auswirkungen von Krieg, Mord, Zerstörung und Unterdrückung. Motive, die angesichts aktueller und anhaltender Konflikte auch heute den Alltag in verschiedenen Regionen bestimmen. Die Schau „Idée de paix“ in Esch entstand in Zusammenarbeit mit dem K8 Institut für strategische Ästhetik und der Frans Masereel Stiftung.

Musée national de la résistance et des droits humains.
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Expotipp: Urban Dialog

Die luxemburgische Fotografin Jessica Theis verschiebt Ebenen im hauptstädtischen Parc Merl: Auf glänzenden, leicht transparenten Tafeln platziert sie Fotos von Balkonen, geschlossenen Rollläden oder auch Garageneinfahrten inmitten des Parks. Die klaren Kanten der architektonischen Konstrukte verschmelzen mit den wild wachsenden Baumkronen, die sie umgeben, während die Betrachter*innen sich im Wechselspiel beider Schichten spiegeln. Die Ausstellung „Urban Dialog“ ist nur eines von Jessica Theis Kunstprojekten unter freiem Himmel: Sie steckt auch hinter „Spieglein Spieglein, Mirror Mirror“ und „1001 Tonnen“. Mehr Informationen hierzu gibt es unter jess.lu.

Parc Merl (28a, rue de Bragance, 1255 Luxembourg), Mo. – So. 7h – 22h. Bis zum 19.
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