Médecins du monde: Prekarität macht keinen Urlaub

Für Glückskinder herrscht in den Sommermonaten Leichtigkeit. Die ONG Médecins du monde Luxembourg erinnert mit einer Sensibilisierungskampagne jedoch an die Menschen, die in Luxemburg um ihre medizinische Versorgung kämpfen müssen – und das über das ganze Jahr hinweg.

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„Certains prennent des coups de soleil“, steht auf einem der Plakate der Organisation Médecins du monde Luxembourg (MdM), „d’autres se prennent des coups.“ Hinter diesem und anderen Wortspielen verbirgt sich eine ernste und beängstigende Mitteilung. Während andere im Sommer Urlaub machen, so das Motto der Kampagne, leiden andere unter ihrem Leben auf der Straße, sind weder sozial- noch krankenversichert (2018: 72 Prozent der Patient*innen von MdM). mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #058 – Déidlechen Hatespeech um Internet a Fat Acceptance

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

D‘Summerlach ass normalerweis eng Zäit, wou Journalist*inne selwer Theme kenne setzen. Leider iwwerrennt d‘Aktualitéit een*t heiansdo awer dach, sou wéi déi zwee Attentater de leschte Weekend an den USA. De Joël Adami huet dat als Ulass geholl, fir e bëssen iwwert Hate Speech um Netz nozedenken, dee ganz séier zu tatsächlecher physescher Gewalt gi kann. Zesumme mam Tessie Jakobs analyséiert hien dofir, wéi Foren wéi 8chan funktionéieren, wat un der Philosophie vun den Incels sou besonnesch geféierlech ass a wat de Lien tëscht Haasskommentaren ënnert Artikelen an sou Massemorde sinn. mehr lesen / lire plus

Luxemburgische Bibliotheken: Geschlossen, unterbesetzt und elitär?

Die Neueröffnung der Nationalbibliothek steht kurz bevor. Für Déi Lénk-Abgeordneten Marc Baum und David Wagner ein Anlass, um auf Missstände in der luxemburgischen Bibliothekslandschaft hinzuweisen und Erklärungen einzufordern.

Vier Beispiele von Baum und Wagner reichen aus, um zu veranschaulichen, was der optimalen Nutzung der 2018 eröffneten Universitätsbibliothek „Luxembourg Learning Centre“ (LLC) und der bald neueröffneten Nationalbibliothek (BnL) im September 2019 im Wege steht oder stehen könnte.

Zunächst weisen die beiden Abgeordneten darauf hin, dass nach der Bekanntmachung des Umzugs der BnL keine weiteren unbefristeten Stellen zur Verstärkung des Bibliothekar*innen-Teams geschafft wurden, obwohl mit einem Anstieg der Besucherzahlen zu rechnen sei.

Die Abgeordneten gehen zwar nicht darauf ein, aber es steht generell eher schlecht um den Nachwuchs in dem Berufszweig, wie Tamara Sondag aus der Escher Bibliothek der woxx kürzlich verriet. mehr lesen / lire plus

Darf die Großherzogin Feministin sein?

Fernand Kartheiser schoss in einer parlamentarischen Anfrage einmal mehr gegen die„Orange Week“ und hinterfragte die Rolle der Großherzogin bei politischen Manifestationen. Nun antwortet Premierminister Xavier Bettel.

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Man musste nicht lange grübeln, auf welche Veranstaltung er sich bezieht, als der Abgeordnete Fernand Kartheiser vor rund einem Monat in einer parlamentarischen Anfrage die mögliche Schirmherrschaft der Großherzogin Maria-Teresa einer „offen männerfeindlichen Aktion“ hinterfragte. Zwar sah Kartheiser davon ab, den Titel der internationalen Sensibilisierungskampagne gegen die Gewalt gegen Frauen zu nennen, doch ist bekannt, dass die „Orange Week“ der ADR ein Dorn im Auge ist. Die Partei behauptete schon letztes Jahr, die Sensibilisierungswoche gegen Gewalt gegen Frauen thematisiere Frauengewalt gegenüber Männern nicht und definiere Männer  stereotyp zu Tätern. mehr lesen / lire plus

Jugend und Autos: Problematische Umfrageergebnisse

Quest fragte 500 junge Menschen nach ihrer Beziehung zu Autos. Die Umfrageergebnisse werden unnötig aufgebauscht – ihre Darbietung grenzt an Jugendfeindlichkeit.

Foto: Markus Spiske/pexels

Laut dem Marktforschungsunternehmen Quest proklamieren Politiker*innen und Soziolog*innen einen Paradigmenwechsel, was den Stellenwert des Autos im Leben junger Menschen betrifft: Er habe sich verändert und nehme ab. Quest ging dieser Hypothese auf eigene Faust nach und befragte junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren aus Luxemburg und der Grenzregion zum Thema Fahrzeugnutzung.

Eine Frage bezieht sich auf den Führerschein: 68 Prozent der Befragten haben einen, jeweils 15 Prozent sind dabei einen zu machen oder haben dies vor, und eine „minorité de niche“ von zwei Prozent lehnt es ab einen Führerschein zu erwerben. mehr lesen / lire plus

Rückblick auf den Hamburger G20-Gipfel: Polizeieskalation und Barrikaden

Eine niedrige Einsatzschwelle der Polizei mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und eine Dynamik der Randale, die keine Grenzen mehr kennt: Auch die Anwohner*innen der betroffenen Viertel mussten die Zeche bezahlen.

Manche versuchen es mit Humor: Protestierende bei der großen Abschlussdemonstration unter dem Motto „Grenzenlose Solidarität statt G20“. (Foto: Gqston Kirsche)

Bis zum heutigen Tag ist der G20-Gipfel vom Juli 2017 in Hamburg ein Thema, insbesondere in den Stadtteilen der westlichen Innenstadt, rund um die Messehallen. Dort war damals der Austragungsort der Konferenz, und hier konzentrierten sich auch die Proteste.

Die Polizeistrategie war auf Eskalation angelegt, man wollte mit allen Mitteln unerwünschte Aktivitäten von Protestierenden verhindern, vom Zeltlager bis zur Straßenblockade. mehr lesen / lire plus

Inklusion: Gesetzentwurf zur Inklusionsassistenz verabschiedet

Zwar wird das Gesetz zur Inklusionsassistenz teilweise Forderungen von Organisationen wie Info-Handicap gerecht, doch sind langwierige administrative Prozeduren zu erwarten.

Inklusionsassistenz

Bildquelle: pexels.com

Letztes Jahr angekündigt, dieses Jahr angenommen: Die Abgeordnetenkammer verabschiedete den Gesetzentwurf 7269 über die Schaffung einer vom Staat subventionierten Stelle einer Inklusionsassistenz in Unternehmen aus dem Privatsektor. Damit wird nicht nur das Arbeitsgesetzbuch um einen wichtigen Aspekt ergänzt, sondern auch den Vorschlägen von Info-Handicap teilweise Rechnung getragen. In einem Interview mit der woxx hatte Vera Bintener vom juristischen Informationsdienst der Organisation vor über einem Jahr noch bedauert, dass nur Arbeitssuchende auf eine entsprechende Assistenz zurückgreifen könnten. So wie etwa auf das COS-HR Projekt (Centre d’Orientation Socio-Professionnelle – Handicap et Reclassement) der Adem, das Ende 2016 zur beruflichen Wiedereingliederung von Arbeitssuchenden mit Behinderung oder eingeschränkter Arbeitsfähigkeit ins Leben gerufen wurde. mehr lesen / lire plus

Abitur-Nachprüfungen: Ergebnisse zu spät bekannt

Die Termine der Abitur-Nachprüfungen in Luxemburg überschneiden sich mit obligatorischen Einführungswochen an der Universität Luxemburg und mit den Bewerbungsfristen der Hochschulen im Ausland. Eine Besserung ist nicht in Sicht.

Viele Schüler*innen und das Schulpersonal packen so langsam die Koffer für den Sommerurlaub, da wird schon über die Abitur-Nachprüfungen im September und den Universitätsstart im Herbst debattiert. Der Anlass: Eine parlamentarische Anfrage des LSAP-Abgeordneten Mars Di Bartolomeo, die bereits im Mai bei Bildungsminister Claude Meisch (DP) eintrudelte.

Der Abgeordnete bezieht sich darin auf den Jahresbericht 2018 des Ombuds Comité fir dʼRechter vum Kand (ORK). Dieser wurde im Februar 2019 kontrovers in der Abgeordnetenkammer diskutiert. mehr lesen / lire plus

Fichier central : Un formulaire et un déni

La polémique sur les bases de données de la justice et de la police se poursuit. Pendant que le parquet essaie de s’en laver les mains, le Chaos Computer Club met à disposition un site web pour les citoyen-ne-s.

(© woxx)

Vendredi dernier, une occasion rare s’est présentée aux représentant-e-s des médias : une conférence de presse du parquet général. Normalement, cette branche de la justice ne communique que par temps de crise – qu’on se rappelle la conférence de presse donnée par Roby Biever, ancien procureur général, un dimanche matin dans le contexte de l’affaire Bommeleeër. Cette conférence de presse permet donc de mesurer l’ampleur du tohu-bohu en coulisses…

C’est d’ailleurs probablement la raison pour laquelle la procureure générale Martine Solovieff a tenu à relativiser les reproches dont elle fait l’objet : « On a écrit que je n’étais pas consciente du fait qu’il y avait un problème. mehr lesen / lire plus

Dubai-Pavillon: alles öko, oder?

Nachhaltigkeit soll ein Hauptmerkmal der Luxemburger Beteiligung an der Expo 2020 in Dubai sein – doch der Begriff wird von den Organisator*innen arg gedehnt.

Luxemburg als Raumfahrtnation. © jangled nerves

Nach der Pressevorstellung des Dubai-Projekts vergangene Woche haben wir in einem ersten Beitrag die Aspekte Kostenpunkt und Menschenrechte analysiert. Doch was ist mit der Nachhaltigkeit? Unter den sechs in der Luxemburger Broschüre zur Expo aufgelisteten Schlüsselbotschaften steht sie an zweiter Stelle, für die Verantwortlichen in Dubai ist sie gar eins der drei Hauptthemen. Die beiden anderen sind „Opportunity“ und „Mobility“. Das gesamte Ausstellungsgelände ist entsprechend in drei Zonen unterteilt.

Dass Luxemburg, angesichts der versäumten Hausaufgaben sich entschieden hat, nicht mit seiner Mobilität zu werben, ist verständlich, doch leider hat man sich auch gegen die „Sustainability“ als Hauptthema entschieden – und für die „Opportunity“, die als eine Art „Entwicklungschancen für alle“ definiert wird. mehr lesen / lire plus

Autorisations de travail pour réfugié-e-s : Pas d’empressement

Les autorisations d’occupation temporaires (AOT) pour demandeurs-euses de  protection internationale (DPI) ne sont pas adaptées au terrain et bureaucratiques. Pourtant le gouvernement ne semble pas vouloir simplifier les procédures.

(© Pixnio)

Déjà que quitter sa terre natale pour entamer un voyage périlleux en Europe afin d’échapper à la guerre ou à la famine n’est pas une partie de plaisir, souvent les réfugié-e-s, même instruit-e-s, sont condamné-e-s à l’inaction dans les pays qui les accueillent. Car entrer sur le marché du travail européen en provenance d’un pays tiers peut être difficile – sauf si vous êtes un-e sportif-ve ou un-e chercheur-euse, ou si vous avez l’argent pour vous dorer votre visa. mehr lesen / lire plus

Kommentar Piratepartei: 100 Prozent Populism Playbook

Die Pirat*innen scheinen den Artikel des Online-Magazins reporter.lu so schlecht vertragen zu haben, dass sie deren Redaktion am liebsten zu „Fake News“-Rufen kielholen würden. Ihre Reaktion ist purer Populismus.

(©Screenshot_Facebook)

Was macht ein*e Populist*in in einem – zugegebenermaßen – lauen EU-Wahlkampf? Auf einen negativen Pressebericht warten, dann „Fake News“ schreien, von einer gezielten Kampagne schwadronieren, dann die Opferrolle rückwärts machen und schön in einer Ecke warten, bis die Medien über‘s Stöckchen springen. Genauso wie es die AfD in Deutschland oder ein Donald Trump in Amerika machen. Die Strategie, unliebsame Medienberichte als Lügen zu brandmarken um vom Inhalt der kritischen Berichterstattung abzulenken, geht leider meistens auf. mehr lesen / lire plus

Staatstrauer: Sie predigen Wasser und trinken Wein

Ob die zum Tode des ehemaligen Großherzogs verfügte zwölftägige Staatstrauer angemessen ist, sei dahingestellt. Gerecht ist ihre Auslegung jedenfalls nicht.

Ungeachtet dessen wie man zur Monarchie steht, ist durchaus nachvollziehbar, dass beim Tod eines ehemaligen Staatschefs so etwas wie eine Staatstrauer ausgerufen wird. Damit soll dem Verstorbenen, aber auch der Rolle, die er für das Gemeinwohl einnahm, gedacht werden.

Während die staatlich geförderten Kulturinstitute angehalten werden, die unterschiedlichsten, lange geplanten Veranstaltungen abzublasen, bleiben andere – nicht minder feuchtfröhliche – Events davon ausgespart. So darf der OGBL sein mittlerweile traditionelles Fest zum Tag der Arbeit am 1. Mai nicht veranstalten, weil „Neimënster“ zur Zurückhaltung verpflichtet wird. mehr lesen / lire plus

De Jang vum Timber

Das Coverbild der woxx vom 26. April ließ manche nicht unberührt und hat eine eigene, gut vierzig Jahre alte „großherzogliche“ Geschichte.

Der vergangene Woche 98- jährig verstorbene ehemalige Großherzog von Luxemburg war für eine ganze Generation täglich präsent, prangte sein markant gezeichnetes Gesicht doch auf Briefmarken aller Wertkategorien und  auf Geldmünzen und -scheinen.

Als Guy W. Stoos und Guy van Hulle in den 1970er-Jahren auf die Idee kamen, ihre anti-monarchistische Grundgesinnung in Form einer Plakataktion zum Ausdruck zu bringen, taten sie das – bewusst oder unbewusst – in einer für Luxemburg typischen Zurückhaltung. Die Engländer würden dazu zu wohl Understatement sagen. mehr lesen / lire plus

Réfugié-e-s : Le Luxembourg n’encourage pas le retour en Syrie

Dans sa réponse à une question parlementaire du populiste de service de l’ADR au sujet de réfugié-e-s de la Syrie, Jean Asselborn ne laisse transparaître aucun doute sur le fait que le grand-duché ne met pas de pression sur les ressortissant-e-s de ce pays en guerre.

Des réfugié-e-s syrien-ne-s sur la fuite en Hongrie en septembre 2015 (©Mstyslav Chernov-Wikipedia)

La question en soi est déjà assez tendancieuse : Estimant que le gros de la guerre en Syrie appartiendrait au passé, le député Fernand Kartheiser, demande au ministre des Affaires étrangères si les réfugié-e-s syrien-ne-s au Luxembourg auraient le choix entre abandonner leur statut et rentrer ou de le garder et rester ici. mehr lesen / lire plus

Stan Brabant entre à Amnesty Belgique

L’ancien directeur d’Amnesty international Luxembourg, limogé en février, reste fidèle à l’organisation de défense des droits de l’homme.

Stan Brabant (image : amnesty.lu)

Comme l’ancien directeur d’Amnesty International Luxembourg l’a annoncé sur son compte twitter mardi après-midi, il vient de rejoindre le département francophone d’Amnesty international Belgique, où il consacrera « une bonne partie » de son temps « aux exportations d’armes wallonnes ».

Selon cet ancien collaborateur des Nations unies au Laos, cofondateur de l’initiative Ban Advocates contre les armes à sous-munitions, « ça promet d’être intéressant ». Surtout « la partie financière luxembourgeoise » comme le remarque une internaute. mehr lesen / lire plus

Luxembourg-Ukraine : « Un manque de formation des stewards »

Sébastien Louis, spécialiste du supportérisme radical revient pour nous sur l’épisode du salut fasciste au stade Josy Barthel, lundi dernier et la présence d’un drapeau à l’effigie d’un collaborateur nazi.

Drapeau à l’effigie de Stepan Bandera

 

Lundi, vous assistez au match Luxembourg-Ukraine. A un moment, l’hymne national ukrainien est joué. Que se passe-t-il ensuite?

Quelques minutes avant l’hymne national ukrainien, des supporters radicaux de l’équipe visiteuse accrochent un drapeau à l’effigie de Stepan Bandera, leader de l’OUN, aux couleurs rouge et noir. Ce personnage plus que controversé est une expression du nationalisme ukrainien. En dessous de ce drapeau, il était aussi possible de voir un symbole du secteur droit (Pravy sektor, un parti politique d’extrême droite et une milice paramilitaire). mehr lesen / lire plus

Islam : Non, Xavier Bettel ne construira pas de mosquée…

Le sang de certain-e-s conservateurs-trices chrétien-ne-s n’avait fait qu’un tour lorsque le président de la Shoura avait évoqué la construction d’une mosquée à Luxembourg-ville. Pourtant, ce n’est pas si facile.

Non, le centre-ville de la capitale ne ressemblera pas à ça…(© Wikipedia – Mosquée de Dunhuang, province de Gansu, Chine)

« Nous voulons édifier une mosquée moderne, qui soit esthétique, avec un minaret », confiait récemment le président de la Shoura Faruk Licina dans une interview aux collègues du Wort, précisant qu’au cours d’un entretien officiel avec le premier ministre et ministre des Cultes Xavier Bettel, ce dernier aurait donné son accord de principe. mehr lesen / lire plus

Festival des migrations : Le Clae répond à Benu

Le Festival des migrations n’avait pas fait que des heureux-euses cette année : des militantes écologistes de l’association Benu Village Esch s’étaient offusqué-e-s du manque de recyclage – tout en ignorant les clichés racistes véhiculés par le langage utilisé.

(Screenshot Facebook)

Comme toujours, c’est le ton qui fait la musique. Et dans le cas du post Facebook de Benu Village Esch sur le Festival des migrations, il était définitivement faux. Sous des photos de poubelles – comme s’il n’y avait pas autre chose à montrer dans ce festival unique au Luxembourg –, on pouvait lire que les militant-e-s étaient choqué-e-s : « Nous nous demandions si nous étions dans un mauvais film », et de donner des leçons de morale : « Ne voyons-nous pas tous des films et des informations quotidiennes sur les montagnes de déchets (…) ? mehr lesen / lire plus

ADR vs Kulturfabrik: Kartheiser erhält Nachhilfe

Dass die ADR versucht, die AfD-Masche nachzumachen und linke Kulturzentren anzugreifen, darüber berichtete die woxx bereits im Januar. Nun liegt die Antwort der Kulturministerin Sam Tanson vor.

Fernand Kartheiser ist nicht der erste und wahrscheinlich auch nicht der letzte erzkonservative Politiker, dessen feuchter Traum es ist, das rote Rattenloch Kulturfabrik zu schließen oder ihm den Geldhahn abzudrehen. So profitierte er von einer – sicher nicht besonders glücklichen – Formulierung des Kufa-Direktors Serge Basso, der in einem Interview mit dem Tageblatt meinte, die ADR hätte keinen Platz in seinem Haus.

Der ADR-Abgeordnete witterte eine Steilvorlage, die ihm auch noch von seinen Wee2050-Kolleg*innen ausgelegt wurde, und fragte die neue Kulturministerin, ob sie nicht der Meinung sei, der Kulturfabrik müsse nun die „utilité publique“ entzogen werden, da in ihren Statuten steht, sie sei politisch neutral. mehr lesen / lire plus