Das Liser veranstaltet am Dienstag, dem 19. Juni eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Monoparentalié = Précarité?“ in der Kulturfabrik in Esch/Alzette.
In Luxemburg leben 45 Prozent der Einelternfamilien unter der Armutsgrenze. In den meisten Fällen ist der betroffene Elternteil weiblich. Das geht aus einer im Februar publizierten Studie des Luxembourg Institute of Socio-Economic Research, kurz Liser, hervor. Die Lage verschärft sich zusätzlich dadurch, dass eine alleinerziehende Familie mehr Steuern zahlen muss als eine, die aus zwei Elternteilen besteht. Eine alleinerziehende Mutter, die 45.000 Euro im Jahr verdient, zahlt 7.143 Euro Steuern. Ein kinderloses Paar mit dem gleichen Jahresgehalt, muss dagegen nur 2.899 Euro, also 2,5 mal weniger Steuern zahlen. mehr lesen / lire plus


















