Honduras
: Die Bestie bremsen

Nachdem eine Migranten-Karawane dank der Hetze von US-Präsident Trump zum internationalen Politikum geworden ist, werden in den betroffenen mittelamerikanischen Ländern Schuldige gesucht.

„Es ist eine Schande, wie sich die Regierungen Guatemalas, Honduras’ und Mexikos dem Druck der USA beugen“: der honduranische Journalist Bartolo Fuentes, dem unterstellt wird, einer der Verantwortlichen für die Karawane der Migrantinnen und Migranten zu sein, vergangene Woche auf einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt.Foto: EPA-EFE/Sashenka Gutierrez

Der Mann, der rund 10.000 Migrantinnen und Migranten aus Mittelamerika zur Flucht animiert haben soll, sitzt in einem Café in Mexiko-Stadt. Bartolo Fuentes ist froh, dass ihm die Ausreise aus Honduras noch rechtzeitig gelungen ist. mehr lesen / lire plus

Assassinat de Ben Ramos : Asselborn et Schneider condamnent avec fermeté

Il y a exactement une semaine qu’a été assassiné par balle le défenseur des droits humains philippin Ben Ramos, directeur de l’ONG Peace Development Group partenaire de l’ASTM.

Dans un communiqué publié ce matin, le ministre des Affaires étrangères, Jean Asselborn, et le ministre à la Coopération au développement, Romain Schneider, viennent de prendre position : « Nous condamnons avec fermeté l’assassinat du défenseur des droits humains Benjamin Ramos, directeur exécutif du Peace and Development Group, le 6 novembre 2018 sur l’île de Negros aux Philippines, par des personnes non identifiées. »

Avocat et secrétaire général de l’Union nationale des avocats du peuple de la province de Negros occidental, Ben Ramos avait accordé une assistance juridique aux familles de neuf travailleurs agricoles assassinés dans la même région le 20 octobre 2018. mehr lesen / lire plus

USA
: Open Source für Nazis


Nutzer alternativer sozialer Netzwerke wie „Wrongthink“ oder „Gab“ überbieten sich gegenseitig bei der Verbreitung von Antisemitismus. Auch der Attentäter von Pittsburgh nutzte derartige Plattformen im Netz.

Von allen bisherigen Anschlägen auf jüdische Einrichtungen in den USA hat jener auf die „Tree of Life“-Synagoge in Pittsburgh die höchste Zahl von Todesopfern gefordert: 
Auch wenn der Täter Donald Trump als „jüdisch beeinflusst“ ablehnte, ist ihm wohl nicht entgangen, wie oft der US-Präsident gegen „Globalisten“ hetzt – ein Wort, das in der Alt-Right-Szene oft als Synonym für Juden verwendet wird. (Foto: EPA-EFE/JARED WICKERHAM)

Kaum war der Anschlag auf eine Pittsburgher Synagoge bekannt geworden, bei dem ein Rechtsradikaler elf Menschen ermordet hat, demonstrierten auf Alt-Right-Plattformen wie Breitbart bereits Tausende Nutzer, wie ernst die von den Betreibern gern zur Schau gestellte Solidarität mit Israel und den Juden zu nehmen ist. mehr lesen / lire plus

US-Midterms: Keine linke Welle

Die Zwischenwahlen in den USA sorgen dafür, dass es endlich ein institutionelles Gegengewicht zu Trump gibt. Dennoch ist das Land stark gespalten.

Linker Shooting-Star und mit 29 Jahren eine der beiden jüngsten Abgeordneten: Alexandria Ocasio-Cortez. (Foto: CC-BY-SA Corey Torpie/Wikimedia Commons)

Dass die Demokraten das Repräsentantenhaus zurückerobern konnten, ist eine gute Nachricht für alle, die Trumps nationalistische Politik und seine menschenverachtende Rhetorik ablehnen. Auch wenn es beinahe unmöglich sein wird, ihn durch ein Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) frühzeitig loszuwerden, haben die Demokraten nun die Möglichkeit, ihn und seine Regierung durch Untersuchungsausschüsse zu kontrollieren. Nancy Pelosi, die nach einem Ausflug in die Opposition wieder Sprecherin der Mehrheit werden wird, hat diese Kontrollmöglichkeiten bereits angekündigt. mehr lesen / lire plus

Ein Tag für das Klima

Am kommenden Montag, dem 12. November, findet in Luxemburg-Stadt ein Klimatag statt. NGOs und Gemeinden führen den Teilnehmer*innen die Dringlichkeit des Handelns vor Augen und beraten über die Möglichkeiten, die sich in Luxemburg bieten.

Einen Monat vor der Weltklimakonferenz in Polen, während in Luxemburg über ein Regierungsprogramm verhandelt wird, will das Klimabündnis mit seiner Plenarsitzung ein Zeichen setzen. Gemeinsam mit den NGOs der Plattform Votum Klima organisieren die Klimabündnisgemeinden am kommenden Montag, dem 12. November, einen „Klimadag“ (Facebook-Event) in den Rotondes.

Den Auftakt macht um 12.15 Uhr der Klimawissenschaftler Quentin Lejeune, der die Ergebnisse des Weltklimarates IPCC über eine Erderwärmung um 1,5 Grad vorstellt (auf Französisch). mehr lesen / lire plus

Philippines : Un partenaire de l’ASTM assassiné

L’ASTM (Action solidarité Tiers Monde) vient d’apprendre l’horrible nouvelle de son assassinat par balle ce mardi 6 novembre aux Philippines. La victime et son entourage savaient ses jours en danger depuis longtemps, néanmoins Ramos n’a pas pensé à arrêter son travail en faveur des paysannes et paysans de l’île de Negros.

Ben Ramos, directeur d’une ONG partenaire de l’ASTM, assistait au Tribunal Monsanto à La Haye en octobre 2016. De passage au Luxembourg, il y a deux ans, il avait accordé une interview au woxx (sous le titre « Philippines : Un président ambivalent »), que nous reproduisons ci-dessous.

Entretien : Richard Graf (woxx), Julie Smit (ASTM)

woxx : En quelle qualité avez-vous assisté au Tribunal Monsanto de La Haye ?
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Gegen Mittelstrecken-Aufrüstung!

Die Luxemburger Friddens-Plattform kritisiert Trumps Vorhaben, aus dem INF-Vertrag auszusteigen, und warnt vor einem Rückfall in den Kalten Krieg.

„Keine Atomraketen in Europa!“ Ostermarsch 1982 in München.
(Wikimedia / Mummelgrummel / CC BY-SA 4.0)

In den 1980er-Jahren war das nukleare Wettrüsten mit Mittelstreckenraketen in Europa großes Thema. Die Nato-Verantwortlichen wollten per „Doppelbeschluss“ einerseits verhandeln, andererseits mit Pershing-Raketen und Marschflugkörpern aufrüsten – als „Antwort“ auf die sowjetischen SS-20-Raketen. Die Friedensbewegung mobilisierte gegen die Kriegstreiber*innen und die Atomwaffen in West und Ost. Wider den Erwartungen der meisten Bellizist*innen und Pazifist*innen waren die Verhandlungen zwischen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow am Ende erfolgreich und führten zum INF-Vertrag und zum beidseitigen Verzicht auf nukleare Mittelstreckenraketen. mehr lesen / lire plus

Brésil : La démocratie abolie

La fin de la dictature militaire au Brésil, il y a plus de 30 ans, marquait le début de la démocratisation de tout un continent. Serait-ce la fin d’un cycle ?

Photo : CC BY-SA 2.0_CPERS Sindicato_EleNao

« Le Brésil vient d’élire le chef d’État le plus extrémiste des nations démocratiques », commentait lundi le journaliste brésilien Celso Rocha de Barros. Il se demandait par ailleurs combien de temps son constat resterait encore d’actualité, le Brésil risquant justement de quitter le camp démocratique.

Ce n’est pas la première fois qu’un représentant de la droite « anti-establishment » se présente comme le mieux placé pour mettre fin à la corruption, qui n’épargne pas le Brésil. mehr lesen / lire plus

Brésil-Luxembourg : Pecunia non olet

Que l’élection d’un président d’extrême droite au Brésil ne fasse pas reculer les marchés ne devrait pas surprendre – pourtant le manque de retenue du grand-duché a de quoi étonner.

(© Wikipedia)

Les relations entre le Brésil et le Luxembourg sont plus que centenaires et incomparables à d’autres entretenues avec certains pays d’Amérique du Sud. Des pauvres paysans d’ici allés chercher une nouvelle existence outre-Atlantique (comme narré dans le roman « Neubrasilien » de Guy Helminger), aux nombreuses firmes luxembourgeoises installées depuis belle lurette dans le pays abritant le poumon vert de la planète – Arcelormittal bien sûr, mais aussi SES, Cargolux, CEBI, Ceratizit, Paul Wurth et d’autres entreprises industrielles. mehr lesen / lire plus

Mexiko
: „Wir machen das für unseren Sohn“


Ursprünglich als Kritik an der honduranischen Regierung gedacht, hat eine Karawane von Migranten eine enorme Eigendynamik entwickelt. Mehrere Tausend Menschen versuchen gemeinsam in die USA zu gelangen und machen dabei vielschichtige Probleme sichtbar. Dazu zählt auch, inwiefern sich die mexikanische Regierung zur Vollstreckerin der US-Migrationspolitik macht.

Nachtlager in Pijijiapan im Süden des mexikanischen Bundesstaates Chiapas: Viele der Teilnehmer an der Karawane Richtung USA sind am Ende ihrer Kräfte; mehrere Hundert haben sich bereits auf den Rückweg gemacht. (Fotos: Wolf-Dieter Vogel)

Sollten sie sich auf den Deal einlassen? „Überlegt euch das gut, die Regierung hat ihre Versprechen oft nicht eingehalten“, dröhnt die Stimme von Irineo Mujíca durchs Megafon. mehr lesen / lire plus

Flucht als Revolte

Was als Protest gegen die honduranische Regierung begonnen hatte, wird zum Fanal für die elende Situation in vielen Ländern Mittelamerikas. Die woxx war vor Ort bei der Karawane der Migrant*innen.

Erschöpft, aber entschlossen: Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Karawane ruhen sich aus. (Foto: Wolf-Dieter Vogel)

Mit einer bescheidenen Social-Media-Kampagne einiger Aktivist*innen hatte Anfang Oktober die Mobilisierung für eine Aktion begonnen, die in erster Linie als politisches Signal gedacht war. Die „Caminata del migrante“ (Wanderung des Migranten) richtete sich gegen die honduranische Regierung und ihren im November vergangenen Jahres wiedergewählten Präsidenten Juan Orlando Hernández, dem die Opposition Wahlbetrug unterstellte, gegen die allgemein unerträglichen Verhältnisse in dem knapp neun Millionen Einwohner*innen zählenden Land, das zu einem der ärmsten in ganz Mittelamerika zählt. mehr lesen / lire plus

Linke Ideale und Sakharov-Preis

Soll man sich über die Wahl eines in Russland inhaftierten Regisseurs freuen? Oder bedauern, dass die Flüchtlingshilfsorganisationen nicht zum Zug gekommen sind?

Der Kalte Krieg ist seit 30 Jahren vorbei, doch seine Denkschemen leben weiter. Nichts wäre einfacher, als in der Vergabe des Sakharov-Preises des Europäischen Parlaments ein Kräftemessen zwischen Links und Rechts zu sehen. Der diesjährige Preisträger, Oleg Sentsov, ein in Russland inhaftierter ukrainischer Regisseur? Klare Sache, der westliche Imperialismus zeigt mit dem Finger auf das verhasste Russland. So wie er 2017 auf Venezuela gezeigt hat, als die dortige „demokratische Opposition“ zu Ehren kam. Wohingegen in der Anfangszeit des Preises häufig antiimperialistische Symbolfiguren wie Nelson Mandela oder die Mütter der Plaza de Mayo mit dem Preis ausgezeichnet wurden. mehr lesen / lire plus

Brasilien: Wahlkampf der Angst

Brasilien steht kurz davor, von dem Ultrarechten Jair Bolsonaro regiert zu werden. Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Ende der Diktatur würde mit ihm auch das Militär zurück an die Macht kommen. Vor der Stichwahl am 28. Oktober ist das Land tief gespalten.

Der aussichtsreichste brasilianische Präsidentschaftskandidat, ein veritabler Faschist? Jair Bolsonaro verachtet die Demokratie, hat ein extrem autoritäres Programm und mobilisiert derzeit auch eine Massenbewegung. (Foto: EPA-EFE/Marcelo Sayao)

Angeblich war es die größte politische Kundgebung in der Geschichte von Manaus, die jemals stattgefunden hat. Wie viele Tausende von Menschen Bolsonaro tatsächlich zu seinem Wahlkampfauftritt in die Millionenmetropole am Amazonas lockte, ist schwer zu sagen. mehr lesen / lire plus

Belgien
: Schleuser und Gendarm

Belgien hat sich zum Zentrum der Transitmigration nach Großbritannien entwickelt. Regierung und Menschenschmuggler liefern sich ein Katz- und Mausspiel. Die Zeche zahlen jene, die dem Mythos England hinterherjagen.

Auf dem Weg nach England: Hunderte Transitmigranten campierten diesen Sommer über im Park Maximilien in der Brüsseler Innenstadt. (Fotos: EPA-EFE/Stéphanie Lecocq)

Akribisch sucht der Polizist das Gebüsch ab. Er biegt die Äste hinter dem Bretterzaun zur Seite und späht durch das Unterholz. Nach einer Weile geht er weiter. Wenige Schritte nur, dann nimmt er sich den nächsten Abschnitt vor. Ein paar Hundert Meter hat er sich auf diese Weise von seinem Streifenwagen entfernt. mehr lesen / lire plus

Crise écologique : sortir par le haut

« Halte à la croissance ! » Non, ce n’est pas le cri de guerre du parti vert se lançant dans les négociations de l’accord de gouvernement. Juste le titre du fameux rapport qui, en 1972 déjà, mettait en garde contre les limites de la croissance à une échelle globale. Le Club de Rome, qui avait commandité le rapport, vient d’en publier une actualisation mercredi dernier sous le nom de « Transformation is feasible ». C’est ce jour-là que le think tank international a en effet fêté le 50e anniversaire de sa constitution. Rappelons que durant la campagne électorale au Luxembourg, aucun parti ne s’était clairement prononcé pour mettre un coup d’arrêt à la croissance. mehr lesen / lire plus

Kommunalwahlen in Belgien: Frankophoner Linksruck

Je zwei Gewinner und Verlierer gibt es bei den Wahlen zu den belgischen Gemeindeparlamenten: Deutliche Zugewinne an Stimmen und Sitzen für Ecolo/Groen und den linken PTB, Verluste für den sozialistischen PS und den an der Föderalregierung beteiligten wallonischen Mouvement Réformateur.

Im Glück: Auch in Belgien haben die Grünen (Ecolo/Groen) sehr gut abgeschnitten. (Bildquelle: Facebook Ecolo/Groen Schaerbeek)

„Une vague verte pour Bruxelles“, fasst heute Morgen die Tageszeitung „Le Soir“ das Wahlergebnis in der Region Brüssel-Hauptstadt zusammen. Statt wie bisher zwei werden Ecolo/Groen künftig vier Bürgermeister der insgesamt 19 Kommunen stellen, und auch in vielen anderen Gemeinden haben sie Stimmen zugewonnen. Etwas moderater, doch ebenfalls deutlich ist der Stimmzuwachs in Wallonien. mehr lesen / lire plus

Österreich: Erste gleichgeschlechtliche Ehe geschlossen

Es gibt sie doch noch, die guten Nachrichten aus der Alpenrepublik: Heute wurde in Wien das erste gleichgeschlechtliche Paar verheiratet.

Foto: CC-BY Tony Webster

Eigentlich wollte die rechts-rechtsextreme Regierung aus ÖVP und FPÖ es verhindern, doch nun hat sie den Kampf gegen die gleichgeschlechtliche Ehe aufgegeben. Kurz vor der Amtsübernahme der neuen Koalition, hatte der Österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) im Dezember 2017 eine gesetzliche Regelung aufgehoben, die gleichgeschlechtlichen Paaren die Ehe verbot. Nun sollen sowohl Ehe und eingetragene Partnerschaft für alle Paare geöffnet werden, dies ab 1. Januar 2019. Die Klubobmänner (Fraktionsvorsitzende) von FPÖ und ÖVP teilten gestern via Pressemitteilung mit, die Entscheidung des VfGH zu akzeptieren, nachdem sie im Parlament nicht die nötige Zweidrittelmehrheit haben, um „die Ehe zwischen Mann und Frau in der Verfassung zu verankern“, wie der ORF berichtete. mehr lesen / lire plus

Landtagswahlen in Bayern
: Szenen eines Wahlkampfs

Am kommenden Sonntag wird nicht nur in Luxemburg, sondern auch im Bundesland Bayern gewählt. 9,5 Millionen Wahlberechtigte bestimmen dann die 180 Landtags-
abgeordneten. Mehr als sonst überstrahlte der Wahlkampf und der damit verbundene Dauerstreit zwischen CSU und CDU die Bundespolitik.

Der Ministerpräsident Bayerns Markus Söder und Bundesinnen-
minister Horst Seehofer 
bei einem gemeinsamen Wahlkampfauftritt. (Foto: EPA-EFE/Lukas Barth-Tuttas)

Zurzeit sind im Bayerischen Landtag vier Parteien vertreten: die CSU, die SPD, die Freien Wähler sowie Bündnis 90/die Grünen. Insgesamt treten für diese Wahl 18 Parteien an, unter anderem die Piraten, die ÖDP, die AfD, die Linke und die FDP. Rezenten Umfragen zufolge würde die schwächelnde CSU fünf Prozentpunkte verlieren, während die Grünen mit 16-18 Prozent zweitstärkste Kraft würden. mehr lesen / lire plus

Changement climatique : Demi-degré à éviter

Comment agir à la suite du rapport de l’IPCC sur 1,5 degré ? Le ministère de l’Environnement luxembourgeois se montre très engagé, mais une politique des petits pas sera-t-elle suffisante ?

La tour Eiffel vaut bien le Héichhaus – Greenpeace montre plus d’ambition climatique que le ministère de l’Environnement. (Photo : Raymond Klein)

C’est comme si on était à bord d’une de ces voitures autonomes toutes neuves. « Obstacle climatique détecté. Impact dans 22 secondes. » L’ordinateur de bord sait ce qu’il dit, presque tout le monde à bord en est convaincu. « Si possible, reprenez le contrôle du véhicule. » Mais à qui s’adresse l’injonction, et que convient-il de faire ? mehr lesen / lire plus

Élections : Café du commerce… mondial

Elle fait la fine bouche, la plateforme d’ONG « Stop TTIP & CETA ». C’est la recherche du profit qui gouverne le monde, et notamment le commerce mondial. Or, l’ensemble des partis ayant répondu à ses questions affirme favoriser au contraire des relations commerciales axées sur le social, l’écologie et la démocratie. Mais la plateforme ne se contente pas des déclarations générales et tient compte du détail des réponses. Et là, ce sont le CSV et l’ADR qui font figure de cancres, attachés qu’ils sont à la sécurité juridique des investisseurs. Quant au DP, selon les questions, il passe pour un cancre ou un élève à la traîne comme l’est le LSAP. mehr lesen / lire plus