Fußball in Propaganda, Krieg und Revolution

Der Sportjournalist Ronny Blaschke beschreibt in seinem Buch „Machtspieler“, wie die Politik den Fußball instrumentalisiert. In der woxx gibt es bald eine Rezension des Buches zu lesen. Hier vorab ein Veranstaltungstipp.

Foto: Copyright European Union, 2021

Begleitet von Kritik beginnt am 11. Juni mit einem Jahr Verspätung die Fußball-Europameisterschaft. Derzeit geht es vor allem um denn Sinn eines solchen Turniers mitten in der Coronapandemie. Doch es gibt auch sonst jede Menge an den Rahmenbedingungen des publikumswirksamen Sports auszusetzen. Die Menschenrechtslage in Katar, wo im kommendem Jahr der Weltcup stattfinden soll, stellt dabei nur die Spitze des Eisbergs dar. Einer der profiliertesten Kritiker im deutschsprachigen Raum ist der Sportjournalist Ronny Blaschke. mehr lesen / lire plus

Globaler Süden: Impfstoff für alle… in 57 Jahren

Länger als ein halbes Jahrhundert würde es beim derzeitigen Impftempo dauern, ehe auch die gesamte Bevölkerung der armen Länder die nötigen Vakzin-Dosen für eine Vollimmunisierung erhalten hat.

Impfstoff für den globalen Süden nur tröpfchenweise: Eine Vakzinlieferung aus dem Covax-Programm wird auf dem Flughafen der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica entladen. (Foto: gov.me, 2021 / EC – Audiovisual Service)

Während global inzwischen mehr als 1,7 Milliarden Impfdosen verabreicht wurden, sind nur 0,3 Prozent davon in den ärmeren Ländern gelandet, wie die „People’s Vaccine Alliance“, ein Zusammenschluss verschiedener Gesundheits- und Menschenrechtsorganisationen, ermittelt hat. Mehr als 4,6 Millionen Impfdosen werden in den sieben größten Industrienationen (G7) derzeit täglich verabreicht. mehr lesen / lire plus

Filmemacher Martin Keßler am Dienstag in Remerschen

Der Filmemacher Martin Keßler wird am Dienstag um 20 Uhr den siebten Teil seiner Dokumentarfilmreihe „Count-Down am Rio Xingu“ in der Valentiny Foundation präsentieren.

Martin Keßler (Foto: Neue Wut / Martin Keßler Filmproduktion)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Martin Keßler, Jahrgang 1953, ist in Luxemburg kein Unbekannter. Bereits 2018 hatte er auf Einladung des Klimabündnisses und der Action Solidarité Tiers Monde (ASTM) bei der Vorführung  des fünften Teils von „Count-Down am Rio Xingu“ (D, 2016, 95 Min.) in drei Klimabündnisgemeinden dem Publikum Rede und Antwort gestanden. In der Serie geht es um das Staudammprojekt Belo Monte am Rio Xingu, einem Fluss der in den unteren Amazonas mündet. mehr lesen / lire plus

Präsidentschaftswahl in Peru: Zerreißprobe für die Demokratie

Trotz Korruptionsvorwürfen könnte die Rechtspopulistin Keiko Fujimori bei den Stichwahlen am 6. Juni die Wahl ums höchste Staatsamt Perus gewinnen. Für die dortige Demokratie wäre das ein Rückschlag. Auch der linke Gegenkandidat Pedro Castillo polarisiert. Er vermag es indes, indigene Wählerschichten zu mobilisieren.

Verpflichten sich zur Wahrung von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit: Pedro Castillo (links) und Keiko Fujimori, die bei der Stichwahl um die peruanische Präsidentschaft am 6. Juni gegeneinander antreten. Unser Foto zeigt die beiden beim „Schwur auf die Demokratie“ am 17. Mai in Lima. (Foto: EPA-EFE/Paolo Aguilar)

Es ist bereits ihr dritter Versuch, in den Präsidentenpalast zurück zu gelangen: Nach der Scheidung ihres Vaters stand Keiko Fujimori dort einst als „first lady“ an seiner Seite. mehr lesen / lire plus

China schafft’s allein, aber …

Eine breite Entkopplung zwischen dem Westen und China wäre nicht nur ökonomisch ein Problem. Eine solche Entwicklung würde das Denken der Menschen und die Zukunft des Planeten dauerhaft verändern.

Der chinesische Traum vom Erfolg in Amerika – das war einmal.
(Plakat des Films „American Dreams in China“; Wikipedia)

Der amerikanische Traum ist am Ende, jetzt kommt der chinesische Traum. So sieht es zumindest die Regierung in Beijing und vermutlich ein Teil der chinesischen Bevölkerung. 2013 kam der Film „American Dreams in China“ in die Kinos: Die Geschichte einer chinesischen Startup, die Student*innen für die Aufnahme an US-Universitäten fit macht. Der Film thematisiert das Interesse an westlichen Ideen und Lebensweisen, aber auch die Enttäuschungen, denen Chines*innen immer wieder in westlichen Ländern ausgesetzt sind. mehr lesen / lire plus

China gegen Amerika – wie auf Erden so im Himmel

Auf dem Mars landen klingt friedlich, auch wenn der Planet nach einem Kriegsgott benannt ist. Doch beim Wettkampf im All zwischen USA und China geht es um mehr als nur um Weltraumforschung.

Landestellen der Marsmissionen (Zhurong ist Teil der Tianwen-1-Mission).
(Wikimedia; Kaynouky; CC BY-SA 4.0)

Die Prozedur einleiten und viele Minuten warten – die großen Distanzen machen jede ferngesteuerte Kurskorrektur unmöglich. Dann: das erste Funksignal aus Utopia. Am 14. Mai um 23.18 Uhr (Universalzeit) landete der Rover Zhurong auf der Utopia-Planitia-Ebene in der südlichen Hemisphäre des Planeten Mars. Die schwierige Landung, nach einem Flug von zehn Monaten, erfolgte nur drei Monate nachdem der amerikanische Perseverance-Rover gelandet war. mehr lesen / lire plus

Schottland: Raus aus dem Königreich?

Bei der schottischen Parlamentswahl hat die separatistische „Scottish National Party“ die absolute Mehrheit nur knapp verpasst. Nun fordert die Partei ein neues Referendum über die Unabhängigkeit des Landes.

Wird die schottische Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon ihr Land in die Unabhängigkeit führen? Ein solcher Schritt wäre jedenfalls mit wirtschaftlichen Risiken verbunden. (Foto: EPA-EFE/Robert Perry)

Die Frage sei jetzt nur noch wann, nicht mehr ob die Schotten in einem neuerlichen Referendum über ihre Unabhängigkeit abstimmen werden. Das sagte die schottische Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon am 9. Mai in einem Telefongespräch mit dem britischen Premierminister Boris Johnson. Dieser lehnt ein Referendum ab. Eine erneute Abstimmung über die Unabhängigkeit Schottlands wäre „verantwortungslos und leichtsinnig“, hatte er einen Tag zuvor gesagt. mehr lesen / lire plus

Regionalwahlen in Madrid: Im Trump-Stil zum Triumph

Bei den Regionalwahlen in Madrid triumphierte die Rechtspopulistin Isabel Díaz Ayuso. Mit ihrer Kampagne „Freiheit oder Kommunismus“ erzielte sie mehr Stimmen als die Linksparteien und Sozialdemokraten zusammen und hat nur knapp die absolute Mehrheit verfehlt. Die Pandemiemüdigkeit und Abnutzungserscheinungen in der linken Zentralregierung spielten ihr dabei in die Hände.

Hat mit Vorsichtsmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie eher wenig am Hut: Mit ihrem gegen die staatlichen Restriktionen der linken Zentralregierung gerichteten Wahlkampf ist Isabel Díaz Ayuso wieder ins Amt der Premierministerin der Region Madrid gewählt worden. (Foto: EPA-EFE)

Seit mittlerweile 26 Jahren regiert der rechtskonservative Partido Popular (PP) die Hauptstadtregion Madrid, und daran haben die vorgezogenen Neuwahlen am Dienstag vergangener Woche nichts geändert. mehr lesen / lire plus

Putins Russland und die Opposition: Überall Extremisten

Die russischen Behörden gehen immer repressiver gegen das Team um den Oppositionspolitiker Aleksej Nawalnyj vor. Auch Anwälte, Journalisten und jene, die während seines Hungerstreiks protestierten, sind im Visier.

Der Gerichtssaal des Moskauer Bezirksgerichts während des Berufungsverfahrens von Aleksej Nawalnyj am 29. April. Nawalnyj wurde aus dem Straflager, in dem er einsitzt, per Video zugeschaltet, und ist auf dem Bildschirm rechts oben zu sehen. Das Foto wurde von der Pressestelle des Gerichts bereitgestellt. (Foto: EPA-EFE)

Alle Augen richteten sich auf Aleksej Nawalnyj. Genauer gesagt auf seinen abgemagerten Körper, der seit seiner Rückkehr aus Deutschland im Januar 22 Kilogramm Gewicht verloren hat. Es war der erste öffentliche Auftritt des Oppositionspolitikers seit Beendigung seines Hungerstreiks. mehr lesen / lire plus

Grand-duc s’en va-t-en guerre…

Au moyen d’un peu de politique-fiction, notre analyse de la nouvelle loi sur les opérations militaires extérieures de l’armée.

La guerre. (Henri Rousseau, 1894 ; PD)

Le 8 mai 2031, après un débat tumultueux à la Chambre, le gouvernement luxembourgeois décide que la compagnie Delta participera à l’opération militaire internationale « Restore Spring ». Il s’agit de l’appui apporté par le G17+ à l’Inde pour mettre fin à l’occupation illégale du Cachemire occidental par le Pakistan. La décision est prise sur fond de la soumission de la population cachemirie à la loi islamique, imposée par Islamabad avec l’appui de la Chine, leader du bloc anti-occidental. mehr lesen / lire plus

Devoir de diligence : la société civile réagit

La publication de l’étude sur le devoir de diligence la semaine dernière a mis en branle un nouvel effort vers une législation nationale ambitieuse. L’Initiative pour un devoir de vigilance appelle la politique à ne pas traîner des pieds et à bien prendre en compte tous les facteurs dans ses analyses.

(©initiative pour un devoir de vigilance)

C’était une question de temps : après la publication de l’étude commanditée par le ministère des Affaires étrangères sur l’opportunité d’une législation nationale en ce qui concerne un devoir de diligence, la société civile a saisi la balle au bond. L’initiative, qui regroupe une dizaine d’ONG et des syndicats, vient d’envoyer un communiqué de presse qui reprend les éléments positifs – pour elle – de l’étude et suggère les prochaines étapes que ce projet devrait idéalement franchir. mehr lesen / lire plus

Wahlkampf der deutschen Grünen: Viel Zündstoff

Die Grünen wollen die deutsche Wirtschaft ökologisch modernisieren und entsprechende Technologien fördern. Galt ihre klimapolitische Ausrichtung früher als No-Go, firmiert sie heute als ökonomische Kompetenz.

Die Grünen suchen den Kontakt zu Unternehmen und Wirtschaftsverbänden: Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock auf Visite beim deutschen Turbinenbauer MTU. (Foto: EPA-EFE/Clemens Bilan)

So viel Optimismus ist selten. „Deutschland kann so viel mehr. Diese Dekade kann ein Jahrzehnt des mutigen Machens und des Gelingens werden. Ein Jahrzehnt des Modernisierens“, schwelgte die Co-Vorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, als sie Ende März mit Robert Habeck den Entwurf des Wahlprogramms ihrer Partei vorstellte. „Deutschland. Alles drin“, lautet das Motto des Programms, das Mitte Juni von den Delegierten der Partei endgültig beschlossen werden soll. mehr lesen / lire plus

Brasiliens Staatspräsident: Ein Mythos verblasst

Seit Beginn der Coronapandemie hat der brasilianische Staatspräsident diese heruntergespielt – mit dramatischen Folgen für das Land. Nun soll eine Untersuchungskommission Bolsonaros Verantwortung klären. Der Kreis seiner Unterstützer schwindet, das Verhältnis zum Militär ist angespannt.

„Impfstoff rettet Leben”: Protest gegen die Regierung von Jair M. Bolsonaro in Brasilia am 31. März. Die Umfragewerte für den brasilianischen Staatspräsidenten haben sich angesichts der vielen an Covid-19 Verstorbenen im Land rapide verschlechtert. (Foto: EPA-EFE/Joedson Alves)

Das ist nicht der „Mythos“, den seine Anhänger sehen wollen. Viele Unterstützer des brasilianischen Staatspräsidenten Jair M. Bolsonaro, dem sie in den sozialen Medien diesen sagenhaften Spitznamen gegeben haben, waren enttäuscht, als sie die Aufnahmen eines Telefongesprächs hörten, das der Senator des Bundesstaats Goiás, Jorge Reis da Costa Nasser, besser bekannt als Jorge Kajuru, am 11.  mehr lesen / lire plus

Globale Automobilindustrie: Engpässe im Nanometerbereich

Es herrscht Mangel an Mikrochips und Halbleitern für die Autoindustrie. Bisher findet die Produktion vor allem in Asien statt. Nicht nur Chinas Probleme bei der Gewinnung des dafür benötigen Rohsiliciums sorgen für Druck auf den globalen Markt.

Ausgebremst: Der globale Chipmangel könnte laut Experten dazu führen, dass allein im ersten Halbjahr 2021 weltweit zwei bis vier Millionen Autos weniger als geplant die Fabriken verlassen. (Foto: EPA-EFE/Philipp Guelland)

Die Autoschrauberei als Massenphänomen und Lieblingshobby Millionen begeisterter zumeist junger Männer gehört der Vergangenheit an. Zum Glück, möchte man fast sagen. Vorbei sind aber auch die Zeiten, als halbwegs handwerklich Geschulte ihr Auto noch selbst reparieren konnten oder defekte Teile den Wagen nicht gleich ganz lahmlegten. mehr lesen / lire plus

Sommet climatique : Tout changer !

Le Leaders Summit, une chance pour la lutte contre le réchauffement global ? Il risque de fragiliser le multilatéralisme et d’ignorer la nécessité d’une transition juste.

Sommet de la Terre d’en haut : le « Leaders Summit on Climate » du 22 avril, au défi de la géopolitique et de la justice sociale. (Nasa ; Bill Anders ; PD)

La COP26 aura-t-elle lieu en novembre ? Initialement prévue pour la fin de l’année dernière, elle avait été reprogrammée. Et voici que les déficits en matière de vaccinations font douter de la faisabilité de rassembler plus de 20.000 personnes, notamment de la société civile mondiale, à Glasgow pendant deux semaines. mehr lesen / lire plus

Fukushima: Wasser ins Meer!

Um das radioaktiv kontaminierte Wasser in der Reaktorruine von Fukushima loszuwerden, will die japanische Regierung es filtern und dann ins Meer ablassen. Die woxx fasst die Reaktionen zusammen.

AKWs am Meer zu errichten hat viele Vorteile … (Foto der Bauarbeiten um 1970; US Department of Energy; PD)

Ist ein stillgelegtes AKW wirklich ein gutes AKW? Nein, denn es strahlt noch mindestens jahrzehntelang weiter und hinterlässt Müll, der noch viel länger strahlt. Erfolgt die Stilllegung wegen eines Unfalls, so ist die Belastung noch größer. Jüngstes Beispiel: die Atomzentrale in Fukushima, deren Havarie sich vor einem Monat zum zehnten Mal jährte (siehe woxx-Dossier, Französich und Deutsch). mehr lesen / lire plus

Liberté de la presse : Un mort et un arrêté

Avec le nouveau meurtre d’un journaliste en Grèce, la liberté de la presse en Europe démarre l’année de façon sanglante. En même temps, en Russie, un journaliste membre de l’ICIJ a été interrogé par le FSB.

(the_movement_2000)

Encore un qui ne dérangera plus : le 9 avril, le journaliste d’investigation grec Giorgos Karaivaz est abattu devant son domicile dans la banlieue d’Athènes en rentrant d’un plateau de télévision. Selon plusieurs articles, le monde politique grec – avec à sa tête le parti de droite Nouvelle Démocratie (ND), depuis que la gauche a été chassée du pouvoir – aurait attendu un peu trop longtemps avant de réagir, ce qui pour certain-e-s étoffe la thèse d’un assassinat politique qui pourrait émaner du pouvoir en place. mehr lesen / lire plus

Myanmar: Das angekündigte Massaker

Auch mit tödlichen Schüssen kann das Militär in Myanmar die Proteste gegen den Putsch bislang nicht unterbinden. Mehr Gegenwehr als von der zurückhaltenden „internationalen Gemeinschaft“ droht der Junta von den bewaffneten Rebellen ethnischer Minderheiten.

Trotz des brutalen Vorgehens der Putschisten: Demonstration gegen den Militärcoup in Mandalay, einer Metropole im Zentrum von Myanmar, am 1. April 2021. (Foto: EPA-EFE/STR)

Die Proteste in Myanmar dauerten auch über Ostern an. In Yangon, Mandalay und anderen Städten des Landes gingen Menschen auf die Straße, um mit friedlichen Mitteln für die Wiederherstellung der demokratischen Errungenschaften der vergangenen Jahre zu kämpfen; einige Aktivis-
ten verteilten mit politischen Parolen bemalte Ostereier. mehr lesen / lire plus

Amnesty 2020 : droits humains, mais lesquels ?

Le rapport annuel d’Amnesty International opte pour une vision large des droits humains. Un choix judicieux dans le contexte de la Covid, mais aussi au vu des divisions au sein des opinions publiques mondiales.

Photo de l’action « 10 jours pour signer ! » en 2019. (Copyright Credit: christophemeireis.com)

Dans le cadre des discussions autour des violations des droits humains au Xinjiang, la Chine s’est aussi vue accusée d’une démarche idéologique plus générale : elle tenterait de redéfinir les droits humains à son avantage, en dépréciant les droits civils et politiques et en mettant l’accent sur les droits économiques. Amnesty International serait-elle complice de la Chine en insistant, dans son rapport annuel 2020 (woxx 1627), sur les injustices sociales et le droit à la santé, dans le contexte de la pandémie frappant particulièrement les personnes vulnérables ? mehr lesen / lire plus

Rapport annuel d’Amnesty : L’autre pandémie

Derrière la Covid-19 se cache une épidémie de violations des droits humains : c’est ce qu’illustre le rapport annuel d’Amnesty International.

« Il nous faut repartir sur de nouvelles bases afin de construire un monde fondé sur l’égalité, les droits humains et l’humanité. » C’est la leçon que tire Agnès Callamard, secrétaire générale d’Amnesty International, de la pandémie à l’occasion de la publication du rapport annuel ce mercredi. Le rapport comporte 500 pages, la plupart consacrées à la description des 149 pays étudiés.

Le communiqué de presse de l’ONG se concentre sur les rapports entre la Covid-19 et les droits humains, ceux-ci étant pris dans un sens assez large (voir : Droits humains, mais lesquels ? mehr lesen / lire plus