TRANSITMIGRANTEN IN CALAIS: Im Zeichen der Brache
Als die französische Polizei im Herbst ein großes Flüchtlingslager bei Calais zerstörte, sollte das der Anfang vom Ende der illegalen Einreise nach England sein. Drei Monate später sind die Transitmigranten noch immer in der Hafenstadt. Nicht nur wegen des Winters sind ihre Bedingungen widriger als jemals zuvor.

Der Kälte entfliehen: Selbst dieser dürftige „Schutz“ vor der Witterung wird von der Polizei regelmäßig zerstört.
Man kann die Geschichte von Calais anhand des Ärmelkanals erzählen. Die örtliche Historikervereinigung „Les Amis du Vieux Calais“ tat dies im November mit einem internationalen Kolloquium. „La traversée France-Angleterre du Moyen-Age à nos jours“ hieß die Veranstaltung, deren Plakate noch einige Wochen später in der Hafenstadt aushängen. mehr lesen / lire plus



















