Memoir über Ingeborg Bachmann: „Wir haben es schön gehabt“
Unerbittlich, intim und unbedingt lesenswert: Fleur Jaeggys biografische Skizze über ihre Freundin, die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die am 25. Juni 100 Jahre alt geworden wäre.
Unerbittlich, intim und unbedingt lesenswert: Fleur Jaeggys biografische Skizze über ihre Freundin, die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die am 25. Juni 100 Jahre alt geworden wäre.
Der 25. April ist der internationale „Tag des Waldes“ – ideal also, um sich näher mit jenen Lebensräumen zu beschäftigen, die rund ein Drittel der Erdoberfläche bedecken. Mit „Wald ohne Bäume“ präsentiert Zeichnerin Hanna Harms einen Sachcomic, der so poetisch ist, dass er auch als Lyrikband durchgehen könnte.
Sie hassen Frauen, lieben teure Autos, tragen große Uhren und verbringen ihre Zeit mit Aktienhandel und Fitnesstraining: Männlichkeits-Influencer sind für viele Jugendliche Vorbilder. Eine neue Netflix-Dokumentation will dem Phänomen auf den Grund gehen, bleibt jedoch oberflächlich.
Ein Aktionsplan soll den Zugang zur Kultur in Luxemburg stärken; dazu zählt auch eine bessere Kommunikation über das kulturelle Angebot. Dass das Ministerium den Kulturjournalismus dabei völlig außer Acht lässt, ist frustrierend.
Als Kurier*in in einer japanischen Kleinstadt müssen wir verschiedene Botschaften von A nach B bringen. Die Umgebung ist in einem wunderschönen Ligne claire-Comicstil gestaltet...
In ihrem Roman „Das Dream Hotel“ entwirft die Schriftstellerin Laila Lamani das Szenario einer KI-basierten Dystopie, die bereits zum Greifen nah erscheint.
Auf ihrem Debütalbum „Somebody Help Me, I‘m Being Spontaneous!“ holt die britische Singer-Songwriterin Melanie Baker zum Befreiungsschlag aus – mit großspurigem Indierock und Humor. Ein eindrucksvoller Aufruf zur Selbstermächtigung.
Bei der Vernissage zur Ausstellung „Ugegraff“ zerstörten Teilnehmer*innen letztes Jahr wie vorgesehen 50 Kunstwerke, um auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen. Jetzt wurde die einmalige Aktion in drei Kurzfilmen veröffentlicht.
Elo soll eng Petitioun dofir suergen, datt mir eise Croissant op Lëtzebuergesch bestelle kënnen. D’Campagne dohannert lieft vu Ressentimenter géint Frontalieren.
In seinem Lyrikband „Geckegen Hunneg“ schreibt Nico Helminger beharrlich gegen die Absurdität unserer Welt an.
In seinem neuen, für den diesjährigen Servais-Preis nominierten Gedichtband „Gebäude für Breitengrade“ bleibt Guy Helminger seinem wundersam-ausufernden Stil treu.
Seit 1999 veröffentlicht Lucas Santtana Platten. Jetzt hat der Gitarrist, Sänger, Flötenspieler und Komponist sein zehntes Album mit dem Titel Brasiliano herausgebracht. Auf jedem der elf Stücke kooperiert er mit einem*r anderen Sänger*in. So ist die in Paris lebende, am Pop orientierte Gesangskünstlerin Flávia Coelho genauso zu hören wie der mit brasilianischem Reggae bekannt gewordene Chico César oder der Superstar Gilberto Gil, der zu den Urgesteinen des Tropicália-Stils gehört.
Hass gegen Frauen ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig – auch im digitalen Raum. In ihrem Buch „Bitch Hunt“ analysiert Veronika Kracher die Mechanismen dieser digitalen Misogynie.
„Besagter Lenz ist da“, schrieb Erich Kästner – und mit dem Lenz hält auch die Lyrik wieder Einzug in Luxemburg. Während des diesjährigen „Printemps des poètes“ am 17., 18. und 19. April können sich Freund*innen der Poesie von den Texten hochkarätiger Dichter*innen aus ganz Europa begeistern lassen.
Altbewährtes neu erfinden – das Roadburn Festival für extreme Musik im niederländischen Tilburg versucht auch in diesem Jahr den Spielraum in der eigenen Nische zu erweitern.
In „Kontinentaldrift“ präsentiert Marianne Jungmaier Reisegeschichten, deren Welthaltigkeit über die zahlreichen Ortswechsel und fast filmisch wirkenden Schauplatzbeschreibungen hinausgeht, auch wenn diese einmal mehr beweisen, dass das innere Auge – mit den richtigen Impulsen gefüttert – Landschaften entwerfen kann, die reale in ihrer
vibrierenden, farbsatten Schönheit übertrumpfen.