Trier-Euren (D): SCHLOSS MONAISE

cuisine allemande

Schloss Monaise

(thor) – Klingt teuer und nobel, ist es aber nicht. Zumindest verglichen mit ähnlichen Häusern hierzulande. Die Rede ist vom Restaurant Schloss Monaise, gelegen in Trier-Euren direkt an der Mosel. Auch wenn es sich in einem frühklassizistischen Gebäude befindet, ist das Interieur schlicht und modern. Am Herd steht der ausgezeichnete Koch Hubert Scheid, der raffinierte und sehr vielfältige Gerichte auf den Teller zaubert. Vorspeisen gibt es ab 12 DM, Hauptgerichte ab 35 DM. Erwähnenswert auch ein 4-gängiges vegetarisches Menü für 58 DM. Besonders gefallen hat der Biergarten auf der großen Terrasse an der Rückseite des Schlosses. Hier gibt es kleinere Gerichte, sowie in den Sommermonaten einen Außengrill. mehr lesen / lire plus

Luxembourg: MERCEDES-CAFE

cuisine française

Restaurant mit Stern

(bar-ren 543/00) – Einen Stern hat es schon, einen Mercedes-Stern nämlich: Das Mercedes-Café ist in den Hollericher Verkaufshallen der bekannten Automarke untergebracht. Ein für Luxemburg originelles Konzept, das aus deutschen Landen importiert wurde. Die Küche allerdings hat Luxemburger Touch: Sie wird vom Restaurant Fridrici besorgt. Mit der Escher Gourmet-Küche hat die als „cuisine de brasserie“ definierte Küche in der Rue de Bouillon allerdings wenig zu tun. Das Angebot reicht von diversen Salaten über das klassische Steak zu Nudelgerichten oder einer „darne de saumon“. Und auch das Interieur mit Blick auf blitzende Vehikel der C-Klasse hat nichts mit der plüschig-bürgerlichen Atmosphäre des Mutterhauses gemein, sondern kommt im schlichten Designer-Stil daher. mehr lesen / lire plus

Habay-la-Neuve (B): CHATEAU DU PONT D’OIE

cuisine française

Un château en Belgique

(disga 536/00) – Les „Luxos“ aiment choisir, pour un „big splurge“, comme disent les Yankees, un bon resturant dans la grande région, parce que la relation qualité/prix y est souvent très avantageuse. Une adresse très populaire auprès de la bourgeoisie grand-ducale est le cadre féodal du Château du Pont d’Oye, sis près du bourg de Habay-la-Neuve. Deux restaurants sur le site attrayant d’un grand parc, le château étant nettement plus impressionnant point de vue cadre que „Les Forges du Pont d’Oye“. Le public? Des gens chic avec noeud de papillon et robe longue, des yuppies stressés sur le chemin de la détente, des petits-bourgeois discrets, … choissisez votre style. mehr lesen / lire plus

Luxembourg: EL POZO

cuisine espagnole

Cuisine ibérique au „Dernier Sol“

(rw 471/99) – C’est en fait un des lieux sacrés de la gauche luxembourgeoise, que ce restaurant espagnol situé dans un virage de la route de Thionville, juste vis-à-vis des bâtiments „marchandise“ des CFL. En vogue jadis dans les cercles militants pour ses plats typiques, le restaurant a souffert quelque peu de la concurrence d’autres adresses ibériques voire autrement exotiques. Le restaurant connu autrefois sous l’appellation „Beim Spuenier“ semble avoir changé de direction et porte maintenant le nom de „El pozo“, ce qui veut dire „le puits“. Le cadre est devenu plus clair et plus simple, mais ses jolis „azulejos“ sur fonds blanc rappellent tout de suite les souvenirs de vacances ensoleillées. mehr lesen / lire plus

Luxembourg: EL COMPAÑERO

cuisine espagnole

Vivan las tapas!

(rw 489/99) – Wo früher die Mondloch-Brothers ein etwas schickeres Restaurant betrieben, ist ein neuer, populärer orientierter Phoenix der Asche entstiegen: „El Compañero“ heißt die Tapa-Bar, die mit sofortigem Erfolg ihre Türen in der „Paschtoueschgaass“ geöffnet hat. Neben branchierten Teens und Twens erfreut sich die Kneipe auch des Zulaufs der betagteren hauptstädtischen Yuppie-Szene. Das liegt nicht nur am Rotwein, sondern auch an der anständigen Qualität der Tapas. Die Atmosphäre ist leider etwas hektisch, die Bedienung leicht gestresst und die Musik manchmal überlaut, aber gehört das nicht zum spanischen Ambiente? Das besonders abends meist volle Haus gibt den Betreibern recht und verdeutlicht mal wieder, dass der Appetit auf kleinere, aber korrekt zubereitete Happen in Luxemburg weiterhin groß ist. mehr lesen / lire plus

Luxembourg: AU QUAI DE LA GARE

cuisine française et luxembourgeoise

Letzebuerger Kascht

(thor 520/00) – Seit Kurzem ist unsere nationale Kochheldin und „Bocuse d’or“-Trägerin Léa Linster auch in der Hauptstadt präsent. Au Quai de la Gare heißt das Lokal, das sie im 1. Stockwerk des Bahnhofgebäudes eröffnet hat. Ein erster Besuch in der Vorweihnachtszeit war alles andere als eine Offenbarung: Die Deckendekoration mit herabhängendem Lametta erinnert an eine Kantine zur Karnevalszeit. Das Personal hetzte, trotz der wenigen Gäste, gestresst durch den Saal und lief quasi mit dem düster dreinschauenden Saalchef um die Wette.
Aber man kam ja zum Essen. Die Speisekarte sollte besänftigen, was fast gelang, wäre da nicht der ganzseitige Werbedruck einer deutschen Brauerei gewesen. mehr lesen / lire plus

Schengen: COTÉ MOSELLE

cuisine française

Kascht vun der Musel

(thor 543/00) – Orte außerhalb der Hauptstadt, an denen man an heißen Sommertagen im Freien gemütlich und gut speisen kann, sind selten. Einer dieser Orte ist die Brasserie Côté Moselle in Schengen. Etwas abseits vom Dorfkern gelegen, ist diese Adresse mit Terrasse und Moselblick ein idealer Rastplatz nach einem Ausflug an die Mosel. Eine große Wiese mit Spielplatz erlaubt es sogar gestressten Eltern, etwas Ruhe zu finden. Einziger Dorn im Auge ist die in Sichtnähe errichtete Brücke der Autobahn Luxemburg-Saarbrücken. Trotzdem sollte man auf der Terrasse Platz nehmen, da das pastellfarbene Interieur nicht jedermanns Geschmack sein dürfte. mehr lesen / lire plus

Luxembourg: SUSHI PLACE

cuisine japonaise

Plastic Place

(suwa 540/00) – Wer Geschmack am unterkühlten Charme italienischer Designerküchen findet, wird sich wenigstens am Outlook des neuen Sushi Place in der „Avenue de la Liberté“ freuen können, der vor Kurzem einen Brillenladen nahe des „Rousegäertchen“ ersetzt hat. Ansonsten haben Fans japanischer Küche dazu wenig Grund. An sich ist das Selbstbedienungssystem, bei dem die Köstlichkeiten auf Reis selbst nach Belieben ausgewählt werden können, durchaus angenehm. Doch jedes einzelne Sushi ist dabei in Zellophan verpackt – seit wieviel Stunden, weiß niemand außer dem Betreiber. Die ausgewählten Zellophanpaketchen werden zuerst einmal (zu recht stolzen Preisen) bezahlt, um dann auf einem Plastikteller vor Ort verzehrt oder mitgenommen zu werden. mehr lesen / lire plus

Luxembourg: ELEVATOR

bistrots

Gar nicht trivial

(barho 524/00) – Eher für sein Bier und seine Billardtische als für seinen intellektuellen Touch ist das Pub „Elevator“ an der Hollericher Straße bekannt. Sonntag abends aber ist alles anders. Da dürfen alle zuschlagen, die sich an den Million-Dollar-Shows satt gesehen haben und die Fragen von „Trivial Pursuit“ bereits auswendig können. Dann serviert nämlich Quizmaster Mike seine 35 Fragen, an denen sich dann die teilnehmenden Teams über einem Pint die Zähne ausbeißen dürfen. Geraten wird quer durch den Garten, vom schnellsten Salzwasserfisch über die Namen der Teletubbies bis hin zum Vornamen unseres werten Premiers oder Figuren der griechischen Mythologie. mehr lesen / lire plus