UN AN DE REGULARISATIONS: Mesure unique, besoins persistants

La régularisation de sans-papiers est en marche depuis un an. Pour la énième fois, on dresse le bilan. Echecs pour les un-e-s, succès pour les autres. Chacun-e a raison à sa façon.

Heureux élus de la régularisation?
(photo:Christian Mosar)

D’abord la bonne nouvelle: sur 1.186 dossiers traités dans le cadre de la procédure de régularisation, plus de quatre cinquièmes ont donné lieu à des décisions positives. On a régularisé ainsi 1.520 personnes (un dossier concernant en général un ménage). Cela ressort des chiffres publiés à l’occasion du débat de consultation à la Chambre des député-e-s, mercredi dernier, un an après le début des régularisations. mehr lesen / lire plus

ABSCHIED: Chris Birch Band

Eine unaufdringliche E-Mail erreichte vor mehr als einem Monat die Computerschirme der lokalen Kulturredakteure. Die „Chris Birch Band“, eine symphatische, musikalische Vereinigung von vier hiesigen Mittfünfzigern, gebe ihr Abschiedskonzert am Sonntag, 7. Juli im Rahmen des „Rock um Knuedler 2002“, verhieß die digitale Botschaft.

Fast 200 Jahre Luxemburger Rockgeschichte im Bild. Von l.n.r.: Roger Hamen, Paul Lebrun, Chris Birch und Raymond Linden.

Der letzte Waltzer

Eine eher unspektakuläre Angelegenheit möchte man meinen, denn als ich vor Tagen auf Bridel bei Roger Hamen, dem Autor der E-Mail und Schlagzeuger besagter „Chris Birch Band“, für ein Gespräch vorstellig wurde, war ich der bisweil erste Interessent. mehr lesen / lire plus

Cédric Klapisch: L’auberge espagnole

C’est à l’image d’un frigo, dont les règles de stockage interne seront peu à peu chamboulées, que Cédric Klapisch montre le chaos et les valeurs interculturelles d’une Europe studieuse.

BARCELONE L’HOSPITALIERE

Le bordel européen

(gk) – Cédric Klapisch a le chic de faire des films d’auteur, qui ne se prennent pas trop la tête. Pourtant, avec „L’auberge espagnole“, il ne s’attaque pas à peu: raconter l’histoire d’un jeune homme qui, à travers les autres, apprend à se connaître soi-même, pour représenter l’Europe en melting pot, qui pourrait être libérateur si … ? Oui, si …

Selon notre „Petit Larousse en couleurs“, une auberge espagnole est un „lieu où l’on ne trouve que ce qu’on apporte“. mehr lesen / lire plus

Pour cette semaine: Vélo en ville, Tiers Monde en marché, Non à la violence, Musik ohne Grenzen, Liesen an der Vakanz, Balade architecturale, Oli’s Magazin bis

Vélo en ville

A l’occasion du „Grand Départ du Tour de France“ à Luxembourg, l’association „Vélo en ville“ loue des vélos pour participer aux manifestations suivantes: vendredi 5 juillet, présentation des équipes au Centre national sportif et culturel; samedi 6 juillet, prologue dans la ville de Luxembourg: circuit de 6,5 km, départ et arrivée champ du Glacis; dimanche 7 juillet, première étape: circuit de 195 km, départ et arrivée champ du Glacis; lundi 8 juillet, départ de Luxembourg-Ville pour la deuxième étape, départ champ du Glacis. Les tarifs de location?

Pour le week-end du Tour de France (à partir de jeudi matin 4.7. mehr lesen / lire plus

Folk: Ani DiFranco

Revelling/Reckoning

Folk trifft Punk

(pk) – Mit ihrem im Jahre 1996 erschienenem Album ¬Dilate« schaffte die in Buffalo/New York geborene Folksängerin Ani DiFranco den endgültigen Durchbruch in Europa. Mit neun Jahren lernte sie Gitarre spielen, mit 15 zog sie von zu Hause aus, gab erste Konzerte um daraufhin mit 19 ihr schlicht genanntes Debütalbum Ani Difranco zu veröffentlichen Ani DiFranco ist eine junge Künstlerin, die in ihren Liedern kein Blatt vor den Mund nimmt, ob es sich nun um gesellschaftskritische Themen wie Frauenrechte, Rassismus, Politik handelt, oder ob sie von ihren privaten, persönlichen Höhen und Tiefen singt. Im Mittelpunkt ihrer mitreißenden Musik, einer Mischung aus Punk, Jazz, Rock und Folk, steht ihre Gitarre. mehr lesen / lire plus

Spezialisierte Samenbank: Man not included

(ik) – Das Männer-Verbotsschild sagt es schon: Hier sind Vertreter der mänlichen Gattung unerwünscht. Nicht ganz freilich, denn bei der weltweit ersten auf lesbische Paare spezialisierten Samenbank geht natürlich nichts ohne den Mann. Für etwa 730 Euro plus anfallende Spesen können lesbische Paare auf diverse Krankheiten untersuchte Samenspenden erhalten – anonym und unkompliziert übers Web, männliche Anmache also ausgeschlossen. Hinter der pfiffigen Geschäftsidee steht … ebenfalls ein Mann. „Man not included“-Firmenbegründer John Gonzales will schon über 8.000 Registrierungen gezählt haben, 5.000 Spender und 3.000 Paare.

Klar, dass KritikerInnen Sturm gegen das „verabscheuungswürdige, unmoralische“ Angebot laufen. Der Geschäftsplan, so warnt beispielsweise die britische Organisation „Comment on Reproductive Ethics“, sei eine weitere Attacke auf die Rolle der Männer in der Gesellschaft. mehr lesen / lire plus

IMMIGRATION IN DIE EU: Alle Augen nach rechts

Europas Rechte darf jubeln: Auf dem Gipfel von Sevilla wurde der illegalen Immigration so deutlich wie nie zuvor der Krieg erklärt.

Über ein Wort wurde auf dem EU-Gipfel in Sevilla besonders lange und laut gestritten: Sanktionen. Künftig sollte, so der Wunsch einiger Mitgliedsstaaten, die EU Sanktionen gegen Drittländer erlassen, wenn diese nicht beim Kampf gegen illegale Flüchtlinge helfen.

Spaniens Premierminister José María Aznar hatte gehofft, der neue Trend zum Rechtskonservativismus in einigen EU-Ländern würde dabei helfen, die harte Linie durchzusetzen. An seiner Seite stand dann aber vor allem der britische Sozialdemokrat Tony Blair, der sich neben dem deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem italienischen Premier Sylvio Berlusconi sowie dem österreichischen Regierungschef Wolfgang Schüssel ebenfalls für Sanktionen stark machte. mehr lesen / lire plus

VELO: Tour de Force im Asphalt-Dschungel

„Das Großherzogtum Luxemburg ist ein Paradies für Radfahrer“, verkündet das Tourismusbüro in seinem Monatsheft rechtzeitig zur Tour de France. Die Realität im Alltag der Hauptstadt sieht dagegen anders aus.

Das Luxemburger Tourismusbüro lobpreist die landesweit etwa 560 Kilometer Überland-Radwege im Großherzogtum. Das Budget für den Bau und die Reparatur von Radwegen wurde laut Straßenbauverwaltung in diesem Jahr auf knapp 1,8 Millionen Euro bzw. auf 315.000 Euro erhöht. Im Vergleich dazu werden die städtischen Verkehrswege – bis auf ein paar wenige eingezeichnete Streifen für RadfahrerInnen – weitest gehend von Autos und Bussen dominiert. Ein Selbstversuch birgt nicht nur das Risiko, sich den Abgasen des Innenstadtverkehrs auszusetzen, sondern kann mitunter auch lebensgefährlich sein. mehr lesen / lire plus

JAZZ: Garlicks

Le woxx a rencontré les „Garlicks“ pour parler de leur musique faisant partie d’un genre qui, selon certains du groupe, se prononce: Jééz.

„Garlicks“ joueront, près de deux heures, le 11 juillet à Trèves pour le „Festival im Brunnenhof“; le 20 juillet au Melusina à Luxembourg-Clausen, pour le „Blues & Jazz Rallye“ et le 21 juillet au festival „Art in Beaufort“. mehr lesen / lire plus

Manfred Kirschner: Bob und die Saumkernperforation im Maschennetz

(greta) – Eine Umgestaltung der besonderen Art: Manfred Kirschner möbliert das Innere der Galerie 19 rouge nach eigenem Gusto: Bettmatratze, Obstsalatschüssel, Trashbild, Sperrmülltisch, Schallplattenspieler, Vinyl-Scheiben, Nippes, halbleere Teetasse … gestalten den Ausstellungsraum. Kunst und Wohnen in perfekter Symbiose?

Der Bremer Künstler arrangiert ein sehr persönliches Stillleben. Diverse Exponate wie z.B. die LP-Sammlung sind Jugendreliquien der 70er Jahre. Extatischer Technosound als Begleitmusik im Hintergrund lässt auf die heutige Zeit schließen. Vergangenheit und Gegenwart vermischen sich. Es entsteht eine neue Patchwork-Kultur. In seinen Bildern, Installationen und Performances thematisiert Kirschner das Auflösen und Verwischen von Grenzen: Beispielsweise zwischen Kunst, Kitsch und Werbung, Realität und Fiktion, Design und Immaterialität. mehr lesen / lire plus

Paul Lesch: Heim ins Ufa-Reich

In seiner Studie „Heim ins Ufa-Reich“ analysiert der Historiker Paul Lesch das Tauziehen zwischen der luxemburgischen Bevölkerung und den Nazi-Besatzern um die ideologische Vormachtstellung im luxemburgischen Kino.

Der Luxemburgische Filmschauspieler René Deltgen sympatisierte überall mit den Nazis.

Wider die braune Schmutzflut

„Wir werden uns gegen die braune Schmutzflut schützen müssen. Deutsche Filme wollen wir nicht mehr so kritiklos hinnehmen wie bisher.“ Diese kämpferischen Sätze stammen aus der Feder des Luxemburgers Evy Friedrich. Der junge Filmkritiker schrieb sie im Jahre 1933 in der Studentenzeitschrift „La Voix des Jeunes“. Friedrich gehörte zu den wenigen, vornehmlich linksliberalen Journalisten, die sich früh und vehement gegen die Aufnahme von deutschen „Tendenzfilmen“ ins damalige luxemburgische Kinoprogramm aussprachen. mehr lesen / lire plus

SKANDALÖS: Fünfjährige hinter Gittern?

Dass Minderjährige hierzulande in Hochsicherheitstrakten einsitzen, ist nicht neu. Und egal, wie jung die Betroffenen und wie umstritten die Praxis – die Regierung übt weiter Nachsicht.

Ein Skandal dauert an – so titelte die woxx (damals noch GréngeSpoun) im Dezember 1995. Zum wiederholten Male wurde thematisiert, dass hierzulande Kinder und Jugendliche im Hochsicherheitsgefängnis für Erwachsene einsitzen. Eine skandalöse Praxis, die längst zum Alltag geworden ist und nur noch ab und zu empört zur Kenntnis genommen wird. So wie Anfang dieser Woche, als bekannt wurde, dass ein etwa zehnjähriges Mädchen auf staatsanwaltschaftliche Anordnung im Frauenblock des „Centre pénitentiaire“ eingesperrt wurde. Inzwischen, nachdem Zeitungen darüber berichtet hatten, ist das Mädchen im halboffenen Erziehungsheim für Mädchen in Schrassig untergebracht. mehr lesen / lire plus

PESTIZIDE: Giftige Connection

Nach der Entdeckung verbotener Pflanzenschutzmittel in Luxemburg und zweifelhaften Empfehlungen eines landwirtschaftlichen Beraterrings steht Landwirtschaftsminister Boden in der Kritik.

Es stinkt in Luxemburg. So ähnlich formulierte es am Dienstag Lucien Weiler, als er in der aktuellen Fragestunde der Chamber den Grünen-Abgeordneten Camille Gira attackierte. In und um die Mülldeponie SIDEC bei Diekirch werde nicht nur ein strenger Duft verbreitet, bei Kälbern in der Nähe habe man zudem Missbildungen festgestellt, behauptete der CSV-Fraktionschef. Vorsitzender des SIDEC-Verwaltungsrats ist Camille Gira.

Honni qui mal y pense. Riecht das Ganze etwa nach einer Revanche der Christsozialen? Denn Giras Augenmerk gilt zurzeit dem illegalen Handel mit Pestiziden. mehr lesen / lire plus

FANFARE: Schammo François

A l’occasion de la fête nationale, le woxx a interviewé le directeur de la Fanfare Royale Grand-Ducale, François Schammo.

„Je ne peux qu’être très honoré.“

François Schammo est devenu directeur de la Fanfare Royale Grand-Ducale à 20 ans.

(photo: Christian Mosar)

Musique métier, musique passion

Enfant de Luxembourgeois et d’Italienne Né en 1978, François Schammo – ancien élève de Carlo Pettinger au Conservatoire et, actuellement, inscrit à la „Staatliche Hochschule für Musik“ en Allemagne – est, de plus, depuis septembre 1999, directeur de la „Fanfare Royale Grand-Ducale de Luxembourg – Grund – Fetschenhof – Cents – Pulvermuhl“, qui fête cette année son 150e anniversaire. mehr lesen / lire plus

Lyne Adrian: Unfaithful

Lorsque Adrian Lyne s’est mis en tête de réadapter „La femme infidèle“ de Claude Chabrol, certains grincements de dents se firent entendre. Quoi? Un Chabrol à la sauce hollywoodienne, par un réalisateur friand des relations triangulaires et moralisateur avec ça!

Oui, Constance adore ces moments passés avec son „french lover“.

CINE-LYNE

L’infidèle remake

Pour „Unfaithful“, il fallait d’emblée oublier la vision du réalisateur français, unique en son genre, et se concentrer sans à priori sur celle de Lyne. (On se souvient de „Fatal attraction“ avec la très, très méchante et instable maîtresse, qui ennuie le gentil père de famille pour un petit écart de conduite.) mehr lesen / lire plus

Nicloux Guillaume: Une affaire privée

Allez plutôt voir ce film pour Thierry Lhermitte en détective privé – ah si désabusé -, et pour son rythme lent et envoûtant à la fois, qui suit de près l’enquête sur une femme disparue. Allez moins le voir pour l’histoire, à la fin un peu décevante.

A l’Utopia.

Renée Wagener mehr lesen / lire plus

FRANCE: Une assemblée non- représentative

Le système électoral de la 5e République est en défaillance pour la deuxième fois, en quelques semaines.

En France, le premier tour des élections présidentielles permet traditionnellement de mesurer, à l’intérieur des deux grandes familles politiques, le poids des différents courants en place. Depuis le 21 avril 2002, nous savons que ce modèle de pseudo-proportionnelle ne fonctionne plus. La gauche, qui dans son ensemble était plus fort que la droite classique, a ainsi été écartée du deuxième tour des élections. Le résultat est connu: Chirac est devenu à la fois le président sortant, ayant obtenu le plus mauvais résultat personnel dans un premier tour, tout en récoltant le plus beau score jamais obtenu par un candidat au deuxième tour. mehr lesen / lire plus

ORIENTATIONS MEDIATIQUES: Retour de la qualité?

Le parlement vient de débattre des orientations pour l’actualisation de la loi sur les médias de 1991. Serait-ce le retour du service public et de la qualité?

A priori, le débat d’orientation sur le renouvellement de la loi de 1991 sur les médias électroniques, puait grave la „moutarde après dîner“. En effet, le gouvernement avait soumis dès février dernier des lignes directives pour l’adaptation de la loi. De quoi se poser des questions sur l’utilité des nombreuses réunions de la commission parlementaire.

La qualité d’abord
La commission, maître Mosar en tête, a toutefois su occuper les terrains plus vagues du papier gouvernemental, notamment en matière de sauvegarde, respectivement de rétablissement de certains critères de qualité pour les émissions télévisées et radiophoniques. mehr lesen / lire plus

NATHALIE ZLATNIK: „Si je faisais de l’art contemporain, je photographierais ma vulve …“

Une femme blonde, grande, née en mai 58, qui, au début, peut faire songer à Marlène Dietrich, mais qui ne tarde pas à montrer son style et son caractère tout à fait personnels, s’exhibe dans la vitrine de „Louis Vuitton“, au centre ville, dans le cadre de la manifestation „Or-ne-ment“.

Nous connaissions surtout Nathalie Zlatnik comme peintre avec des dons certains pour le dessin et le portrait. Un trait déterminé et net. La simplicité et la force de ses regards. Autour d’une tasse de café et entourées par de nombreux objets variés, dont une magnifique collection de chaussures, nous avons parlé de son travail, de son évolution, de la/sa vie, en somme. mehr lesen / lire plus