INDEX 2002: Business-Marienkalender

„index 2002“ – unter diesem Namen präsentiert sich der frühere „Newmediaguide“ aus dem Hause mké. Im Editorial wird auf die homepage von „paperjam“ verwiesen, wo das Nachschlagewerk zu Banken, Industrie und Neuen Medien laufend aktualisiert wird. Und der „Index“ ist denn auch nicht viel mehr als die jährliche Aufbereitung von Informationen, die schon in den monatlichen Paperjam-Heften zu finden sind.

Nützlich ist das alphabetisch sortierte, französischsprachige Werk vor allem bei der Suche nach Privatbetrieben, und das eher im Business-Bereich als bei der klassischen Industrie. Für die aufgeführten Firmen findet man jeweils knappe, aber nützliche Informationen – leider nicht immer fehlerfrei. Manche Bereiche sind auch nicht komplett abgedeckt – wie zum Beispiel die Suche nach Printmedien ergab. mehr lesen / lire plus

THEA WARNCKE: Recherche sociologique

La Galerie Clairefontaine présente dans son Espace 1 une collection de trente tirages originaux signés par la photographe professionnelle allemande Thea Warncke (Hambourg, 1894-1999). Tous ses clichés portent le tampon de son atelier („Lichtbildwerkstätten“).

Le nom de Thea Warncke n’est pas vraiment familier. L’exposition présentée par la galeriste Marita Ruiter nous fait donc découvrir un aspect de la Nouvelle Vision allemande („Neue Sachlichkeit“) des années trente. Dans l’esprit d’une recherche qu’on pourrait définir aujourd’hui sociologique, la photographe a voulu inventorier les différents métiers dans le domaine de l’artisanat, de l’industrie et de la recherche scientifique. C’est autour d’une volonté descriptive que sont composées ces images. mehr lesen / lire plus

GESUNDHEIT: Deutliche Abfuhr

Das Thema Dekonventionierung scheint weitgehend von der politischen Tagesordnung gestrichen. Die Probleme der ÄrztInnen sind es hoffentlich nicht.

So rasch kann sich der Wind drehen, wird manch einer in den vergangenen zwei Wochen anlässlich des Streits über die Dekonventionierung der ÄrztInnen gedacht haben. Vor wenigen Tagen erst war Gesundheitsminister Carlo Wagner (DP) vor die Presse getreten und hatte selbstbewusst die Forderungen der Ärztevereinigung AMMD nach einer Aufhebung der obligatorischen Konventionierung für berechtigt und vorstellbar erklärt. Die „convention obligatoire“ erteilt ÄrztInnen, die sich in Luxemburg niederlassen, automatisch die Kassenzulassung und bindet sie somit an die von den Sozialpartnern vereinbarten Kassentarife. Mit dem Vorstoß des Liberalen schien die europaweit einmalige, luxemburgische Praxis der Konventionierung ernsthaft in Frage gestellt. mehr lesen / lire plus

POST-PISA: Brasseur se penche sur Pisa

Au plus tard après l’étude Pisa, tout le monde semble d’accord: le système scolaire luxembourgeois aurait besoin d’être réformé. Mais comment?

Copiez cinquante fois:
Pisa est le nom d’une ville …

C’était sans doute le cadre académique du Conservatoire de Musique à Luxembourg-Ville, qui faisait que la ministre de l’Education nationale, Anne Brasseur, avait l’air bien plus à l’aise qu’à l’habitude. Elle profita ici du fait que tout le monde l’écoute pieusement pour réaffirmer ses positions de manière un peu plus nuancée qu’à son habitude. „Basics gin net duer, daat wees ech och“, concéda la ministre aux quelques 500 personnes venues à la présentation des résultats de l’étude Pisa. mehr lesen / lire plus

Henri Cartier-Bresson: Des Européens

A propos de H.C.B.Il prenait des photos sur le vif, comme des flagrants délits: le photographe français Henri Cartier-Bresson.

Les „Bords de Marne“ enregistrés par Henri Cartier-Bresson en France en 1938.

En 1955 un des éditeurs d’art les plus réputés de Paris, Tériade, publie „Des Européens“, illustré par les photographies de Henri Cartier-Bresson. La couverture jaune est de Joan Miró. Voyageur insatiable, H.C.B. (né en 1908) était parti à la découverte de l’Espagne et de l’Italie en 1932, en compagnie du poète André Pieyre de Mandiargues. Il poursuit ses voyages vers le nord, à travers l’Europe de l’après-guerre, en Belgique, en Allemagne, en Pologne, en Tchécoslovaquie, etc. mehr lesen / lire plus

Bausch Andy: Le Club des Chômeurs

Inspiré par une vision de „The Full Monty“, Andy Bausch fonde „Le Club des Chômeurs“ et réaffirme un talent qui semblait en perdition télévisionnaire.

MINETT-MOVIE

The Full Unemployment

(gk) – Entre „Doppelter Einsatz“, „Balko“ et „Helicops“, Andy Bausch n’avait su réaliser dernièrement que des films plutôt chiants: „Letters Unsent“ (1996) et „Back in Trouble“ (1997). „Le Club des Chômeurs“ tombe donc à pic pour redorer son blason de réalisateur utilisant des clichés luxembourgeois pour les traiter avec un curieux mélange de respect irrespectueux.

Cette fois-ci, il s’en prend à la situation du chômage au Luxembourg et la croyance populaire du: „Wee kéng Aarbescht fënnt, dee wëllt nët schaffen.“ mehr lesen / lire plus

Ken Loach: The Navigators

Ken Loach wie in frühen Tagen: Fast authentisch und gänzlich unspektakulär zeigt er uns die Folgen der Eisenbahn-Liberalisierung in Großbritannien, die unter Thatcher begonnen hat und von Tony Blair weiterverfolgt wird. Da nimmt sich unser liberaler Transportminister mit seinen Milliardenprogrammen fast wie ein Kryptokommunist aus. Ein etwas fatalistischer Film, der uns weniger die Zusammenhänge erläutert, dafür aber Einzelschicksale herausarbeitet. Ohne hollywoodgerechtes Ende bleibt eine gewisse, durchaus gewollte Frustration bei den ZuschauerInnen zurück. Vielleicht präsentiert uns Loach in zehn Jahren eine Fortsetzung und zeigt uns, was aus seinen ProtagonistInnen geworden ist.

Im Utopia

Richard Graf mehr lesen / lire plus

Phelps Kelly Joe: Intimité immédiate

(rs) – Kelly Joe Phelps a passé dix ans dans le free jazz avant d’en arriver aux guitares acoustiques (6 cordes, 12 cordes et lap slide) et au folk blues. Originaire de l’Oregon, il vient de sortir son 4e disque, Sky like a broken clock. Alors que ses trois premiers albums sont entièrement enregistrés en solo, le guitariste s’est ici fait accompagner par le bassiste Larry Taylor (Tom Waits) et le batteur Billy Conway (Morphine). Si cette formation laisse moins de place aux improvisations géniales qui ont fait la renommée de K.J. Phelps, les deux musiciens constituent une section rythmique idéale pour la voix envoûtante de KJP et ses airs de folk blues loin des sentiers battus. mehr lesen / lire plus

Exodus: Auswanderungshafen Hamburg

Das „Centre de Documentation sur les Migrations Humaines“ (CDM) zeigt eine Ausstellung über Hamburg als „Auswandererhafen“.

Zwischen 1836 und 1914 verlassen mehr als vier Millionen Menschen über die Freie Hansestadt Hamburg den europäischen Kontinent und versuchen ihr Glück in Amerika. Es sind, in den Zeiten der Restauration von Metternich, politische Motive, die Demokraten und Radikale Europa den Rücken kehren lassen. Die Industrialisierung in der zweiten Jahrhunderthälfte leitet einen Rückgang der Landwirtschaft, des Handwerks und der Gewerbebetriebe ein und schafft zugleich ein Arbeitslosenreservoir – zu den politischen Gründen stoßen nun wirtschaftliche Fluchtmotive.

Bereits um die Jahrhundertwende galt Hamburg als einer der wichtigsten Auswandererhäfen. mehr lesen / lire plus

Auf nach Porto Alegre!: Zweites Weltsozialforum

(ik) – Wer keine Zeit, keine Lust oder kein Geld hat, um in diesen Tagen ins brasilianische Porto Alegre zu fliegen, die Diskussionen des zweiten Weltsozialforums (WSF) aber nicht verpassen will, dem sei die Homepage www.forumsocialmundial.org.br empfohlen. Dort gibt es News rund um das WSF, das GlobalisierungskritikerInnen als Gegenkonzept zum zeitgleich stattfindenden Weltwirtschaftsforum ins Leben gerufen haben.

Neben einem Rückblick auf das WSF 2001 in Porto Alegre und technischen Informationen zum WSF 2002 bietet die Homepage unter dem Link „library of alternatives“ Reflexionen und Analysen bekannter GlobalisierungskritikerInnen wie Naomi Klein, Noam Chomsky oder Rigoberta Menchù. Schade bloß, dass viele Texte lediglich in portugiesischer oder englischer Sprache vorliegen – eine grenzüberschreitende Debatte bräuchte mehr Übersetzungen auch in andere Sprachen. mehr lesen / lire plus

GEWERKSCHAFTSSKANDAL: Spekulation statt Arbeiterkampf?

Auch moderne Gewerkschaften wollen mitmischen im kapitalistischen Finanzkrimi. Seit letztem Wochenende wissen wir: Das kann ins Auge gehen. Wichtiger ist jedoch die Frage: Hatte die FSFL wirklich nichts Besseres zu tun?

Ein Kommentar von Richard Graf und Danièle Weber

Hoch die kapitalistische Spekulation! Solide Fonds statt Arbeitersolidarität. So oder ähnlich könnten Forderungen moderner Gewerkschaften klingen. Jener Gewerkschaften, die endlich verstanden haben, nach welchen Regeln der Kapitalismus funktioniert. Die, statt sich um verstaubte Werte wie Arbeiterrechte zu kümmern, sich ganz offensiv neuen Aufgabengebieten stellen. Und dabei auch den Gang zur Börsenspekulation nicht scheuen. Wer wagt gewinnt, ein Leitspruch, den sich vor allem Börsenmakler gerne zu Eigen machen. mehr lesen / lire plus

GEWERKSCHAFTSSKANDAL: Spekulation statt Arbeiterkampf?

Auch moderne Gewerkschaften wollen mitmischen im kapitalistischen Finanzkrimi. Seit letztem Wochenende wissen wir: Das kann ins Auge gehen. Wichtiger ist jedoch die Frage: Hatte die FSFL wirklich nichts Besseres zu tun?

Ein Kommentar von Richard Graf und Danièle Weber

Hoch die kapitalistische Spekulation! Solide Fonds statt Arbeitersolidarität. So oder ähnlich könnten Forderungen moderner Gewerkschaften klingen. Jener Gewerkschaften, die endlich verstanden haben, nach welchen Regeln der Kapitalismus funktioniert. Die, statt sich um verstaubte Werte wie Arbeiterrechte zu kümmern, sich ganz offensiv neuen Aufgabengebieten stellen. Und dabei auch den Gang zur Börsenspekulation nicht scheuen. Wer wagt gewinnt, ein Leitspruch, den sich vor allem Börsenmakler gerne zu Eigen machen. mehr lesen / lire plus

REGULARISATION: 2.856 sans papiers, ça use, ça use

La procédure de régularisation n’a plus qu’une moitié de chemin à faire pour aboutir définitivement. Bilan intermédiaire.

Arrivé-e-s à mi-chemin, les ministres de la Justice et du Travail se sont félicité du bon travail effectué, lors d’un point presse, même s’ils ont pris du retard. La cellule de régularisation luxembourgeoise ne devait fonctionner que jusqu’en mai prochain. Fin janvier, elle a su clôturer 49,16 pour cent des 1.544 dossiers introduits entre la mi-mai et la mi-juillet 2001. Le ministre du Travail, François Biltgen, a donc annoncé que cette cellule continuerait de fonctionner au-delà de mai 2002, si ce n’est que par nécessité de suivi de certains dossiers. mehr lesen / lire plus

Clees Michel: PRESIDENT-ARTISTE

Michel Clees, c’est ce petit jeune homme qui circule, un peu Peter Pan, depuis les débuts dans l’ancien abattoir d’Esch. Il y a dix huit ans déjà.

Pratique une sorte de chirurgie dans la vie professionnelle et dans la vie sociale et culturelle. Michel Clees est gynécologue-obstétricien et président du conseil d’administration de la Kulturfabrik.

Photo: Christian Mosar

Sortie des artistes

Michel Clees est né en 1963 et si l’on s’était fait une vague idée de quelqu’un jouant de la guitare, c’est en médecin exerçant depuis 1995 qu’il répondra aux questions.

En 1995, sa pièce „Solosonate für einen Handschlag“ avait été montée au théâtre municipal d’Esch avec le soutien du ministère de la culture hongroise – c’est une évocation des dernières années de la vie de Béla Bartók. mehr lesen / lire plus

de Oliveira Manoel: Je rentre à la maison

Avec „Je rentre à la maison“ Manoel de Oliveira aborde un sujet tragique avec beaucoup de fraîcheur.

Michel Piccoli apporte toute l’épaisseur nécessaire à son personnage.

Ballet quotidien

A la sortie d’une représentation du „Roi se meurt“, un vieil acteur à qui on ne la fait plus – admirable Michel Piccoli – est averti de la mort accidentelle de sa femme, de sa fille et de son beau-fils. Ses amis s’interrogent sur la manière dont le vieux brisquard va gérer cette terrible situation. D’aucuns pensent qu’il ne survivra pas longtemps à ce drame et qu’on ne le reconnaîtra plus en moins de temps qu’il n’en faut pour le dire. mehr lesen / lire plus

World: N’Diaye El Hadj

Xel

El Hadj N’Diaye: Xel, Siggi Musique/World Village WVU 701.

De N’Dour en N’Diaye

(roga) – Le Sénégal déborde de potentiel musical. Après les N’Dour et Maal, la succession est garantie. Ce jeune guitariste et chanteur de Thiaroye près de Dakar, El Hadj N’Diaye, nous livre, après „Thiaroye“ en 1998 un nouvel album Xel absolument incroyable. Entre des titres plus rythmés – „Xel“ – et des morceaux plus bluesy – „Kaki“ – on trouve une douzaine de chansons dont aucune n’est pas susceptible de devenir un tube. Sur un accompagnement hypnotique essentiellement acoustique l’une de ces voix sans limites que nous apportent les vents du Sahel. mehr lesen / lire plus

Luxembourg: Hôtel-restaurant Italia

Valeur sûre

Un des plus anciens restaurants italiens de la place, l’Italia reste toujours une adresse de premier choix. Malheureusement, il ne reste que quelques résidus de l’ancien intérieur années 60 et le décor actuel est d’un chic italien assez banal. Mais côté gastronomie, on sert ici un saltimbocca délicieux et des pâtes maison succulentes. A l’Italia, vous vous laisserez séduire par les plats de viande ou de poissons cuisinés avec finesse, mais vous pourrez aussi redécouvrir des plaisirs simples – comme ces tortellinis à la crème dont vous vous rappellerez soudain pourquoi ils figuraient toujours parmi vos plats préférés. Côté desserts, on a gardé la bonne tradition (devenue extrêmement rare) de servir du chocolat chaud avec la dame blanche. mehr lesen / lire plus

Une collection particulière.: The New Five Foot Shelf

„The New Five Foot Shelf“ montre 44 affiches, 50 livres, une table: une installation dans un seul espace clos par les 4 murs d’une galerie. L’oeuvre d’Allen Ruppersberg invite le visiteur dans un univers autobiographique et commémoratif.

Les affiches présentent l’atelier de l’artiste, 611 Broadway, ses objets personnels et sa bibliothèque (livres, comics, revues, …). Les couvertures des livres posés sur une simple table en bois sont la reproduction exacte du „Dr. Eliot’s Five Foot Shelf of Books“: un véritable univers littéraire allant de Platon à la poésie anglaise, en passant par Goethe et Descartes – cette collection semblait représenter à l’époque de sa publication (1910) l’essence de la connaissance générale de „l’homme cultivé“. mehr lesen / lire plus

wwwahlen: Infos über landesweiten Wahlen sämtlicher Staaten dieser Erde

(ergué) – Eine Homepage, die nicht nur JournalistInnen sehr hilfreich sein dürfte, ist die www.electionworld.org. Chronologisch, beziehungsweise nach Ländern geordnet, finden sich dort detaillierte Informationen über die Ergebnisse der letzten landesweiten Wahlen sämtlicher Staaten dieser Erde. Außerdem erfahren die SurferInnen wann demnächst wo ein Urnengang ansteht. Ergänzt wird die ohnehin geballte Information durch Links zu den an den Wahlen beteiligten Parteien, zu den offiziellen Seiten der Parlamente und zu Hintergrundinformationen (z.B. Auszügen aus dem CIA-Factbook) zu den jeweiligen Ländern.

Die von einem Mitglied der holländischen sozial-liberalen Partei „Demokraten 66“ unterhaltene Site grenzt an wahre Sisyphusarbeit. Leider wird sie nur einmal im Monat erneuert, aber die gut strukturierten Links erlauben schnell einen Zugriff auf aktuellere Wahlergebnisse. mehr lesen / lire plus

DEBATTE: Das Luxemburg von morgen heute gestalten

Die steigende Bevölkerungszahl macht Angst. Sie könnte aber auch eine Chance für Luxemburg sein, wenn die Politik sich Konzepte für die Zukunftsgestaltung geben würde. Ein woxx-Streitgespräch.

Wie sehr das Thema „700.000 Einwohnerstaat“ weiterhin die Gemüter bewegt, zeigte der voll besetzte Saal in der Kulturfabrik. Wir dokumentieren in gekürzter Form die unterschiedlichen Standpunkte.

Jean-Claude Fandel: „Die CGFP spricht eine Angst aus, die real vorhanden ist.“

Um die Angst vor den Fremden loszuwerden, müssen wir nach Wegen suchen, wie wir mit ihnen vertraut werden können. Die CGFP drückt in Leitartikeln oder Gutachten diese Angst aus, die weit über den öffentlichen Dienst oder die Mitglieder der CGFP hinaus in unserer Bevölkerung zu finden ist. mehr lesen / lire plus