INTERGLOBAL

Kolumbien: Unruhiger Übergang

Der designierte kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella, in einen schwarzen Anzug gekleidet und mit Sonnenbrille, vor dem Mikrofon bei einer öffentlichen Rede unter freiem Himmel. Er hat beide Hände erhoben, streckt die Zeigefinger aus und gestikuliert. Hinter ihm sind schemenhaft Menschen zu erkennen.

In Kolumbien ist aus der Regierungsübergabe an den Sieger der Präsidentschaftswahl, den rechtsextremen Abelardo de la Espriella, ein öffentlicher Schlagabtausch geworden. Beide politischen Lager stellen die Legitimität des jeweiligen Gegners mit unhaltbaren Unterstellungen in Frage.