Video-Reihe zu Senior*innen: Mehr als eine Risikogruppe

Senior*innen tauchen im öffentlichen Diskurs seit Ausbruch der Pandemie als passive und schutzbedürftige Figuren auf. Das RBS Center fir Altersfroen verhilft ihnen im Rahmen des Weltsenior*innen-Tags mit Video-Porträts zu einer positiv besetzten Sichtbarkeit.

Copyright: RBS Center fir Altersfroen

Idette ist 77 und angehender YouTube-Star: Um die 4.000 Menschen sahen sich ihre Turnübungen für Senior*innen auf der Videoplattform an. Die 83-jährige Mariana versorgt diverse Organisationen mit selbstgenähten Atemmasken. Der Rentner François hingegen engagiert sich bei der Caritas für Hilfsbedürftige: Er unterstützt Menschen, die durch die sanitäre Krise in existenzielle Notlagen geraten sind. Woher die Geschichten stammen? Das Zentrum für Recherche, Bildung und Schulungen zu Altersfragen (RBS Center fir Altersfroen) stellte zum Welttag der Senior*innen am 1. mehr lesen / lire plus

Webinar: Fairtrade-Kaffee in der Krise

Am morgigen Donnerstag lädt Fairtrade Lëtzebuerg zu einem Webinar über die schwierige Lage der Kaffeeindustrie ein.

Hildebrando Cárdenas (© Fairtrade Lëtzebuerg)

Nutzpflanzen wie Kaffee reagieren äußerst sensibel auf Temperaturveränderungen. Es ist demnach nicht überraschend, dass die Klimakrise eine starke Belastung für den Kaffeeanbau darstellt. Durch die Covid-19-Pandemie hat sich die ohnehin schon schwierige Lage noch zusätzlich verschlimmert.

Wie gehen Fairtrade-Produzent*innen damit um und was sind ihre Perspektiven? Das sind einige der Fragen, die am morgigen Donnerstag, dem 1. Oktober um 18 Uhr 30, im Rahmen eines Webinars von Fairtrade Lëtzebuerg im Fokus stehen. Zu Gast ist der Betreiber der peruanischen Kaffeekooperative Oro Verde, Hildebrando Cárdenas. mehr lesen / lire plus

Méco gegen Fage (2/3): Relokalisieren, aber wen?

In seiner Stellungnahme zum Fage-Rückzug spricht sich der Mouvement écologique für Relokalisierung und „Gestaltung der Großregion“ aus. Der zweite Teil unserer Analyse ist dem Verhältnis Luxemburgs zum Rest der Welt gewidmet.

Luxemburg ist keine Insel … sondern ein Pol. (Wikimedia; EPei, Staatskanzlei des Saarlandes; CC BY-SA 3.0)

„Welche Schritte sind geboten, um – wie aufgrund der Covid-Pandemie angekündigt – den Wirtschaftsstandort resilienter zu gestalten und unabhängiger vom Weltmarkt?“ Die Forderung nach mehr „Unabhängigkeit“ hat man in den vergangenen Monaten häufig gehört: Belgien, Deutschland, ja, Europa soll unabhängiger werden vom Rest der Welt. Doch die Spielräume für die gewünschte Relokalisierung der wirtschaftlichen Aktivitäten sind für einen Kontinent, ein großes Land und einen Kleinstaat nicht die gleichen. mehr lesen / lire plus

Auch 2020 nur das beste Obst für Luxemburgs Schulen

Bald kann man es Tradition nennen: Das Landwirtschaftsministerium macht eine Ausschreibung für Schulobst, doch statt regionale und biologische Produkte zu bevorzugen, sind Preis und Masse die wichtigsten Kriterien. Der Mouvement écologique nennt es „wieder ein Flopp“.

Es gibt eine große Vielfalt an Apfelsorten, hier illustriert am Beispiel der Fränkischen Schweiz (Bayern). Foto: CC-BY Wikimedia/Benrei)

Bereits 2019 war die Schulobst-Aktion des Landwirtschaftsministeriums ein kleines Politikum. Die Idee klingt grundsätzlich positiv: An fünf Tagen in der Woche bekommen Luxemburgs Schüler*innen kostenlos Obst oder Gemüse (in der Form von Karotten) als gesunde Zwischenmahlzeit angeboten. Ziele sind laut Landwirtschaftsministerium, dass Kinder „den Genuss von Obst und Gemüse kennenlernen“, „an gesundes Essen herangeführt werden“ und „eine ganze Menge Wissen über Obst und Gemüse mit auf den Weg bekommen“ . mehr lesen / lire plus

Méco gegen Fage (1/3): Umweltauflagen, aber welche?

Für „überfällige Entscheidungen im Sinne einer langfristigen, nachhaltigen Politikgestaltung“ plädiert der Mouvement écologique in seiner Stellungnahme zum Fage-Debakel. Im ersten Teil unserer Analyse geht es um die vorgeschlagene Reform der Umweltgesetzgebung.

Die Ressourcen Wasser und Luft werden nicht nur durch die Industrie belastet. (Wikimedia; Jacek Halicki; CC BY-SA 4.0)

Die Joghurtfabrik wird nicht gebaut, die Welt ist wieder in Ordnung. Für manche Gegner*innen des Fage-Projekts mag sich mit dem Rückzug der griechischen Firma das Thema erledigt zu haben, nicht aber für den Mouvement écologique. In seiner am vergangenen Freitag vorgestellten Stellungnahme unterstreicht er, dass dieser Fall „symbolhaft steht für weitaus tiefgreifendere Probleme in der heutigen Politikgestaltung und im Speziellen das Spannungsfeld Ökonomie-Ökologie“. mehr lesen / lire plus

Réfugié-e-s : le Clae se positionne

L’assemblée générale du Clae vient de publier une résolution qui met en avant les craintes du secteur associatif par rapport aux conséquences de la pandémie.

Que le confinement et les autres suites du passage du coronavirus frappent en premier lieu les maillons les plus faibles de la société est un fait qui a été rebattu sans cesse ces derniers mois, malheureusement sans que la situation s’améliore vraiment sur le terrain. C’est pourquoi le Clae, qui rassemble les associations représentant les communautés étrangères au grand-duché, a émis des résolutions très claires lors de son assemblée générale du 25 septembre dernier.

En premier lieu, il demande une nouvelle campagne de régularisation des sans-papiers.

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Heimarbeit: „Home, sweet home“ ist nicht

Die Stimmen, die zeitnah eine Überarbeitung des Gesetzes zur Heimarbeit verlangen, häufen sich. Diesen Monat veröffentlichten der Conseil économique et social und Déi Lénk ihre Vorschläge. Besonders die Situation der Grenzarbeiter*innen bereitet ihnen Sorgen.

Die Ausgangssperre im Frühjahr trieb einen Großteil der Berufstätigen in Luxemburg an den heimischen Schreibtisch: Nach einer Umfrage von TNS Ilres und Statec betrieben 70 Prozent von 2.000 Befragten von Ende April bis Anfang Mai 2020 Heimarbeit. 55 Prozent der Betroffenen verbuchten das als positive Erfahrung. In Sachen Arbeitsrecht liegt jedoch vieles im Argen. Der Conseil économique et social (CES) und Déi Lénk fordern deshalb die Überarbeitung der bestehenden Gesetze. mehr lesen / lire plus

Nora Wagener: Alle meine Freunde

Der Roman zur „Päischtcroisière“ der Servais-Preis-Autorin ist sicherlich Zeugnis eines intellektuellen Wagnisses – bestätigt aber schlussendlich die Vorurteile gegenüber dem alljährlichen Besäufnis im Mittelmeer.

(©binsfeld.lu)

Die Ironie des Schicksals will, dass der „Päischtcroisière“-Roman gerade in dem Jahr erscheint in dem sich Tausende Luxemburger*innen nicht auf ein Kreuzfahrtschiff zwängen um sich dann ungezwungen eine Woche lang der Völlerei, dem Alkoholismus und dem schlechten Geschmack zu ergeben. Ob Wageners Roman aber ein Trostpflaster für diejenigen ist, die sich ehrlich auf ihre Kreuzfahrt gefreut hatten sei dahingestellt.

Denn das Buch ist schwer zu fassen. Keine wirklich bösartige Satire (auch wenn die besuchten Inseln in bester „Feierkrop“-Manier nach Meeresfrüchten benannt sind), obwohl dies durchaus möglich gewesen wäre, aber auch keine wirklich tiefgründigen Porträts welche die Protagonist*innen in all ihren Paradoxen auffangen würden – wofür die Autorin mit ihrer verspielten, tiefgründigen Schreiblust ja eigentlich bekannt ist.

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Table ronde ce mardi : Kulturschutt ?

Sous le titre « Kulturschutt? », le Casino Luxembourg organise, en collaboration avec l’Administration des bâtiments publics, ce mardi une table ronde autour du patrimoine architectural luxembourgeois.

Le panel de discussion comprend des actrices et acteurs concerné-e-s issus des secteurs aussi bien privé et public, ainsi que des institutions culturelles, éducatives et de la recherche. Les associations actives dans le domaine de la protection du patrimoine manquent au tableau, mais auront, selon nos informations, la possibilité de prendre part au débat qui sera modéré par Roland Herrmann, professeur-architecte au lycée Josy Barthel de Mamer et professeur détaché au Casino Luxembourg. Le panel discutera des questions liées à la gestion et à la classification du patrimoine, aux enjeux de la protection du patrimoine dans le cadre de rénovations ainsi qu’au rôle des structures historiques dans le contexte urbain contemporain sans cesse en évolution. mehr lesen / lire plus

Der letzte linke Kleingärtner, Teil 24: In der Rüstungsspirale

Der letzte linke Kleingärtner übt sich in der Kunst des Krieges. Außerdem bringt er den ehemaligen EU-Großgärtner Phil Hogan zur Tür.

„Krieg ist manchmal nicht nur notwendig, sondern moralisch gerechtfertigt“, sagte der ehemalige US-Präsident Barack Obama einst. Der letzte Kleingärtner findet das auch, 
wenn es gegen den Hühnerhabicht geht. (Foto: Internet)

Ich komme gerade vom Frisör und habe mich fein herausgeputzt. Eine Kolumne, die wirken soll, muss mit adrettem Äußeren geschrieben werden. Das Sein bestimmt schließlich das Bewusstsein und der Schein hilft mit. Werden die Haare zu lang, was mal subjektiv so empfunden, mal auch gesellschaftlich festgelegt wird, dann kommt mir immer der unvergessliche Freddy Quinn in den Sinn: „Wer hat natürlich auch seine Schwächen? mehr lesen / lire plus

Verbot von Atomwaffen: Unerwartete Wortmeldung

Bei Weitem nicht alle sind Pazifist*innen, aber die Bedrohung eines Nuklearkrieges hat sie zusammengebracht: 56 Ex-Politiker*innen sprechen sich gegen Atomwaffen aus.

Kampagne von ICAN Deutschland

Für eine atomwaffenfreie Welt wurde diese Woche ein wichtiges Signal gesetzt: Am Montag veröffentlichte die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) einen von 56 ehemaligen Staats- und Regierungschefs, Außen- und Verteidigungsminister*innen aus 20 Nato-Staaten sowie aus Japan und Südkorea unterschriebenen Brief. Darin wird eine Kehrtwende in der Atomwaffenpolitik gefordert, weil das Risiko eines Einsatzes solcher Waffen sich derzeit erhöht. Die Verteidigungspolitik solle so gestaltet werden, dass sie nicht mehr auf nuklearer Abschreckung beruhe. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #113 – Liewensmëttelverschwendung zu Lëtzebuerg

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Iwwer 70.000 Tonne Liewensmëttel ginn all Joer zu Lëtzebuerg ewech gehäit. De meeschten Dreck kennt vun den private Stéit, mä den Undeel un nach iessbare Liewensmëttel, deen an der Gastronomie an am Commerce verkaaft gëtt, ass enorm grouss. Wat fir Mëttelen an privat Initiative ginn et, fir géint dës Verschwendung virzegoen? Kann d‘Regierung mat hirer Null Offall-Strategie eppes dogéint maachen oder kréie mir do dach erëm just Rezepter fir den Stronk vum Brokkoli?

De Joël Adami huet dës Woch an der woxx een Artikel iwwert déi Froe gestallt an diskutéiert se am Podcast mam Isabel Spigarelli

 

Gegen Fage, für Veränderung!

Der Mouvement écologique zieht seine Lehren aus der Debatte um die Ansiedlung einer Joghurtfabrik.

Kein „Endlich!“, kein triumphierendes „Wir hatten es euch ja gesagt“ steht in der Stellungnahme des Mouvement écologique zum Rückzug der Firma Fage. Nicht einmal Erleichterung kommt zum Ausdruck, wie in der Reaktion von Umweltministerin Carole Dieschbourg (online-woxx: Fage geht, was bleibt?). Nein, der Blick der Umwelt-NGO geht nach vorn, wie schon im Titel der Stellungnahme angekündigt: „Schluss mit einer Vogelstraußpolitik – ja zum Angehen auch von strittigen Fragen und Mut zur reellen Politikgestaltung“.

Die Umweltgesetzgebung ist es, die der Mouvement als erstes neugestaltet haben will. Die Diskussion über die Ansiedlung der Fage-Joghurtfabrik habe sich hochgeschaukelt weil, so die in der Stellungnahme vertretene These, die Bedingungen für eine Betriebsgenehmigung nicht an den Prinzipien der Nachhaltigkeit orientiert sind. mehr lesen / lire plus

„Minister Meisch soll endlich Tacheles reden“

Anlässlich einer Pressekonferenz der SNE-CGFP zur Rentrée standen neben Hygienemaßnahmen und Lehrer*innenausbildung auch die mangelhafte Kommunikation des Bildungsministeriums im Fokus.

Am heutigen Freitag äußerte die Lehrer*innengewerkschaft SNE-CGFP scharfe Kritik an Claude Meischs (DP) jüngsten Entscheidungen. Stellvertretend sprach Präsident Patrick Remakel von chaotischen Abläufen, unzureichender Zusammenarbeit und einem Mangel an präzisen und verbindlichen Aussagen. Für die Regelung, nach welcher Lehrkräfte in Quarantäne dennoch unterrichten müssen, hat der SNE kein Verständnis. „Eine Person ist entweder vollständig in Quarantäne oder aber gar nicht. Alles andere ist für uns ein No-Go“, so Remakel.

Darüber hinaus seien sämtliche Forderungen des SNE – regelmäßige Gratistests für die gesamte Schulpopulation, Raumluftreiniger, CO2-Ampeln und Fiebermessapparate in den Klassensälen – beim Bildungsministerium auf  wenig Gegenliebe gestoßen.„Ass mehr lesen / lire plus

Landwirtschaftsministerium: Ideenwettbewerb gegen Lebensmittelverschwendung

Wer Ideen für ein Projekt hat, um dem Wegwerfen von noch essbaren Lebensmitteln Einhalt zu gebieten, kann bis Ende November eine Förderung beim Landwirtschaftsministerium beantragen.

Über 70.000 Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr in Luxemburg weggeworfen, ein großer Teil davon wäre noch essbar. Das ist nicht nur verschwenderisch, sondern trägt auch zur Klimakrise bei, wie die woxx diese Woche in einem ausführlichen Artikel über Lebensmittelverschwendung berichtet hat. Das ist wohl auch dem Landwirtschaftsministerium sauer aufgestoßen, weswegen nun eine Projektausschreibung gestartet wurde.

Privatpersonen, Vereine und Firmen können bis zum 30. November 2020 ihre Ideen einreichen. Die Projekte müssen einen direkten Bezug mit Lebensmittelverschwendung vor oder nach dem Einkauf haben und sollten innerhalb eines Jahres umsetzbar sein. mehr lesen / lire plus

Im Casino wird alles gut

Junge Künstler*innen zu Geschirr, häuslicher Gewalt und Zeit – das Casino Luxembourg Forum d’art contemporain gibt einen Vorgeschmack auf das Projekt Casino Display und verspricht „Andrà tutto bene.“

Mahé Cabel lässt Geschirr aus Wachs schmelzen. Copyright: Jessica Theis

Alles wird gut: Das versprachen Menschen nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie weltweit, in verschiedensten Sprachen auf ihren Fensterscheiben und malten einen Regenbogen unter den Slogan – ein Zeichen kollektiver Hoffnung. Das Casino Luxembourg Forum d’art contemporain greift die Botschaft auf und benennt seine temporäre Ausstellung „Andrà tutto bene“ danach. Vier junge Künstler*innen aus der Großregion, vorwiegend weiblich und unter dreißig, stellen Installationen und Performances vor. mehr lesen / lire plus

Ein Label für Lebensmittel aus Luxemburg

Ende letzter Woche hat Landwirtschaftsminister Romain Schneider seinen neuen Gesetzesentwurf zur Lebensmittelkennzeichnung vorgestellt. Ziel ist die Förderung regionaler Qualitätsprodukte und die Schaffung von mehr Transparenz für Verbraucher*innen. Ob das geplante Projekt seinen hoch gesteckten Ambitionen gerecht werden kann, ist fraglich.

Vergangene Woche hat Agrarminister Romain Schneider (LSAP) sein neues Konzept für ein Label auf luxemburgischen Lebensmitteln präsentiert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie sei es Verbraucher*innen immer wichtiger regionale und qualitativ hochwertige Produkte zu kaufen. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden sollen unterschiedliche Faktoren in die Analyse mit einfließen. Als Grundlage für das Label sind zunächst einmal gewisse Basiskriterien zu erfüllen, die von einer unabhängigen Institution kontrolliert werden sollen. mehr lesen / lire plus

Mobilité douce : Résistance dure

Ce ne sont pas les concepts pour rendre la ville plus attrayante pour les cyclistes qui manquent, mais le courage de les réaliser.

Vers la fin des longues semaines de confinement, ProVelo.lu (anciennement lvi) avait lancé un appel aux autorités afin de ne pas laisser étouffer le regain de popularité qu’avait connu la bicyclette durant cette période extraordinaire. Le confinement avait en effet mené à une situation presque idyllique : même sur les axes principaux, rouler à bicyclette devenait un jeu d’enfant. L’espèce des cyclopèdes commençait à se propager presque plus vite que le virus ayant causé ces mesures drastiques.

Mais le petit lobby du vélo n’était pas dupe : il fallait prendre les mesures adaptées pour que celles et ceux qui avaient commencé à (ré-)utiliser leur bicyclette puissent continuer à le faire, une fois que le trafic allait reprendre. mehr lesen / lire plus

Pierre Joris zu Writers against Trump: „Die Aufgabe: von vorne zu beginnen, wieder und wieder.“

Der Schriftsteller Pierre Joris ist Teil der Bewegung Writers Against Trump. Autor*innen, unter anderem Siri Hustvedt und Paul Auster, kämpfen gegen die Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump. Joris über Rhetorik, eine schlaflose Nacht und Mut.

Der Schriftsteller Pierre Joris, gebürtiger Luxemburger, leistet Widerstand gegen den US-Präsidenten Donald Trump. (Foto: Philippe Matsas)

woxx: Writers Against Trump ist eine Bewegung, in der sich Autor*innen weltweit gegen den US-Präsidenten Donald Trump verbünden um seine Wiederwahl im November zu verhindern. Pierre Joris, Sie sind in Luxemburg geboren und leben seit Längerem in New York. Warum haben Sie das Manifest unterschrieben?


Pierre Joris: Ich habe Luxemburg mit neunzehn verlassen, zum Studium in Paris. mehr lesen / lire plus

“That’s the job, to begin again and again and not lose heart”

Poet Pierre Joris is a member of the movement “Writers Against Trump”. Authors worldwide fight against the re-election of US president Donald Trump. Here’s Joris on rhetoric, a sleepless night and courage.

Poet Pierre Joris fights against the re-election of US president Donald Trump. Copyright: Nicole Peyrafitte

woxx:Writers against Trump” is a movement of authors who fight together against the re-election of US president Donald Trump. Pierre Joris, you were born in Luxembourg and currently live in New York. Why did you sign the manifesto?

Pierre Joris: I left Luxembourg at 19 to study in Paris. mehr lesen / lire plus