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Podcast: Am Bistro mat der woxx #027 – Gratis ëffentlechen Transport

All Woch bidd d’woxx Iech an hirem Podcast een Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch kucken de Luc Caregari an de Joël Adami sech eng Mesure aus dem Koalitiounsaccord un, déi fir vill Opreegung gesuergt huet: de gratis ëffentlechen Transport. Wat ass dovunner ze halen, datt de Premier Xavier Bettel dëst als Nationbranding verkafe wëll, an ass et iwwerhaapt eng sozial Moossnam? Wiem säi Wonsch gëtt dann do elo ëmgesat, nodeems déi Gréng sech am Wahlkampf éischter géint déi Iddi ausgeschwat hunn? Geschwat gëtt am Podcast awer och iwwert déi aner Mesuren, déi am Kader vun der Transportpolitik am Koalitiounsaccord sinn, wéi zum Beispill den Ausbau vun der Infrastruktur bei der Bunn, mä awer och déi sëlleche Contournementer, déi an dem Accord opgelëscht sinn. mehr lesen / lire plus

Nationaler Bildungsbericht 2018: Und sonst so?

An der Universität Luxemburg wurden am 12. Dezember olle Kamellen verteilt. Von wem? Von der Uni und dem Bildungsministerium. Offiziell wurde der Nationale Bildungsbericht 2018 vorgestellt.

Pixabay

Einer der Aufzüge im futuristischen „Learning Center“ auf Belval fährt nur in den ersten Stock. Und wieder runter. Blöd, wenn die Pressekonferenz zum Nationalen Bildungsbericht vom Script (Service de Coordination de la Recherche et de l´Innovation pédagogiques et technologiques, des Ministeriums für Bildung, Kinder und Jugend) und dem Lucet (Luxembourg Centre for Educational Testing, Universität Luxemburg) im zweiten Geschoss stattfindet. Am anderen Ende des Gebäudes. Ein verwirrender Start, der zu allem was folgte, passte. mehr lesen / lire plus

Asylbewerber*innen: Asselborn verteidigt Begutachtung der Genitalien

Minister Jean Asselborn verteidigt die Art und Weise, wie in Luxemburg mit Asylbewerber*innen und Geflüchteten umgegangen wird. Damit reagiert er auf einen kritischen Bericht der Menschenrechtskommisson, in dem die Aufnahme- und Lebensbedingungen ebendieser Menschen analysiert worden waren.

Quelle: pxhere

In einem Schreiben reagiert Jean Asselborn mit einigen Klarstellungen auf einen Bericht der konsultativen Menschenrechtskommission (CCDH). Darin war die Begutachtung der Genitalien zur Feststellung des Alters von Asylbewerber*innen als menschenunwürdige Praktik hervorgehoben worden. Asselborn betont, dass medizinische Untersuchungen sowohl mit Respekt für die Würde der Asylbewerber*innen als auch unter Berücksichtigung deontologischer Regeln durchgeführt würden. Bei den Test würden Genitalien weder angefasst noch fotographiert. mehr lesen / lire plus

Le Kosovo se dote d’une armée professionnelle

L’Otan, présente dans le pays à travers sa Force pour le Kosovo (KFOR) regrette une décision qui pourrait accroître les tensions dans la région.

Le parlement kosovar a adopté vendredi trois lois déclenchant le processus de transformation de la Force de sécurité du Kosovo (KSF) d’unité de protection civile en armée professionnelle, pour passer de 2.500 à 5.000 soldats au cours des prochains dix années.

Dans une déclaration de son secrétaire général Jens Stoltenberg, l’Otan reconnaît le droit du Kosovo de décider de la transformation de la KSF, mais rappelle avoir « indiqué clairement que le moment était mal choisi ». mehr lesen / lire plus

COP24 et société civile : Mal aimée

Militer pour le climat dans un pays comme la Pologne ? La COP24 démontre une fois de plus que le combat contre la répression et celui contre le changement climatique sont liés.

Ne pas déranger ! (Photo : Wikimedia / Doman84 / CC BY-SA 4.0)

Les instances qui organisent la conférence climatique 2018 (COP24), ont une certaine vision de ce qu’est la liberté d’expression. Ainsi, lundi, la délégation américaine a pu inviter à une table ronde sur les mérites des énergies fossiles. Donner la parole aux fous, même dangereux, pourquoi pas ? Mais que dire si en parallèle, la liberté d’expression de la société civile est sévèrement encadrée ? mehr lesen / lire plus

Brexit: Wider den politischen Nihilismus

Das EuGH-Urteil zur Möglichkeit einer einseitigen Rücknahme des Brexits kommt zwar spät, lässt den Ausgang der Verhandlungen aber trotzdem in einem neuem Licht erscheinen.

Brexit Mural (Banksy) (Foto: Immanuel Giel, CC BY-SA 4.0)

Knapp eine Woche nach dem bekannten Ausgang des Brexit-Referendums vor zwei Jahren wunderten wir uns an dieser Stelle über die doch sehr unpräzisen Bestimmungen für den Austritt eines Mitgliedslandes aus der EU. Umso erstaunlicher, dass das europäische Establishment damals auffällig schnell auf eine Unumkehrbarkeit des Prozesses drängte. Und dies nach einem konsultativen Referendum bei dem sich knapp ein Drittel der Stimmberechtigten für ein „should leave“ aussprach – in vollkommener Unkenntnis der Details der konkreten Austrittsbedingungen. mehr lesen / lire plus

Débat parlementaire : D’Gambia-Pafen

Le débat parlementaire sur le programme gouvernemental a confirmé la mollesse de ce dernier. En effet, difficile pour les parlementaires de s’attaquer à un document où règne le grand flou.

Difficile de rester sérieux quand le niveau n’y est pas. (Photo : chd.lu)

Par moments, mercredi dernier à la Chambre des député-e-s, on se serait cru à l’école buissonnière, voire dans une classe de gosses en manque de leur prochaine dose de Ritalin. Les ministres présent-e-s s’amusaient à interrompre les chef-fe-s de file de l’opposition, parfois pour les corriger, souvent aussi pour y glisser des blagues ou des commentaires ironiques, quand ils et elles ne vaquaient pas ostensiblement à la consultation de leurs smartphones – tandis que dans les rangs des député-e-s, ça chahutait aussi. mehr lesen / lire plus

Neue Mobilitätspolitik: Umsonst in vollen Zügen?

Kostenlose öffentliche Verkehrsmittel sind das Leuchtturmprojekt der neuen Regierung. Auch die restliche Mobilitätspolitik ist einen Blick wert.

Mit der Tram durften während der Schueberfouer alle gratis fahren – ab 2020 soll das ganzjährig möglich sein. (Foto: CC-BY-SA GilPe/Wikimedia)

„Deswegen wird der öffentliche Nahverkehr in Luxemburg kostenlos: Weil niemand mehr bereit ist, für so etwas zu zahlen“, ist in einem sozialen Netzwerk zu lesen. Es handelt sich um die Bildunterschrift für zwei Fotos von CFL-Anzeigetafeln, die jeweils eine halbe Stunde Verspätung anzeigen. Das ist einer von vielen Scherzen, die die Diskussion über den kostenlosen öffentlichen Transport dominieren. So richtig populär ist die Idee anscheinend nicht, weil die Qualität von Bus, Tram und vor allem Bahn zu wünschen übrig lässt. mehr lesen / lire plus

Arte und Film Fund: Ja!

Nach zwei Koproduktionen machen der Fernsehsender Arte und der Luxemburger Film Fund Nägel mit Köpfen – und sind nun Partner im europäischen Mediendschungel.

Peter Boudgoust, Régine Hatchondo, Guy Daleiden (v.l.n.r.), Foto: Frédéric Maigrot

Bei der Mitgliederversammlung von Arte G.E.I.E. (Groupement européen d’intérêt économique) in Straßburg läuteten am 12. Dezember gleich zweimal die Hochzeitsglocken. Arte sagte „Ja“ zum finnischen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Yle und zur luxemburgischen Filmförderung. Mit dem finnischen Sender arbeitet Arte seit 1999 zusammen, mit dem Film Fund und Iris Production entstanden die Serie „Bad Banks“ und die Doku-Reihe „1918-1939: les rêves brisés de l’entre-deux-guerres“. Das Häkchen für Luxemburg setzten der Direktor des Film Fund Guy Daleiden und die zwei Vorsitzenden von Arte, Régine Hatchondo (Vize-Präsidentin) und Peter Boudgoust (Präsident). mehr lesen / lire plus

Frauenquote: Undemokratisch, sexistisch, überflüssig?

Was nützt eine Frauenquote? – diese berechtigte Frage wird auch nach den diesjährigen Nationalwahlen von manchen gestellt. Einige Kommentare sagen dabei mehr aus über deren Verfasser*innen als über die tatsächliche Nützlichkeit einer solchen Maßnahme.

Eine Frauenquote einzuführen bedeutet nicht, dass Männer diskriminiert werden. (Quelle: Pixabay)

„Wo ist das Problem?“ – unter diesem Titel kommentierte Nadine Gautier in einem vergangenen Monat die Debatte rund um die weibliche Unterrepräsentanz in der Chamber. Die gegenwärtige Diskussion werde „dem Ganzen“ nicht gerecht, so die Journalistin auf der Internetpräsenz von RTL. Ihr persönlich sei es vollkommen egal, ob in der Chamber Männer oder Frauen vertreten sind. mehr lesen / lire plus

Berthe Lutgen und Jos Weydert: Malen gegen Missstände

In der wenig bekannten Galerie „Wallis Paragon“ unweit des städtischen Hauptbahnhofs lässt sich zurzeit die Vielfalt von Berthe Lutgens Arbeitsweise erkunden. Die Ausstellung zeigt zudem eine kleine Auswahl von Werken ihres Künstlerkollegen und Mannes Jos Weydert. Beide sind Urgesteine der politisch engagierten Kunst in Luxemburg.

Berthe Lutgen – Memento Mori mit Plastik (Bilder: Berthe Lutgen)

Den Namen Berthe Lutgen verbindet man wohl als Erstes mit Feminismus, ist die 1935 geborene Frauenrechtlerin doch als Begründerin des „Mouvement de Libération des Femmes au Luxembourg“ (MLF) bekannt. Das letzten April in der Abtei Neumünster (woxx 1470) erstmals ausgestellte langformatige und mehrteilige Bild „La marche des femmes“ von Berthe Lutgen passte zwar nicht in Gänze in die kleinen Räumlichkeiten der Galerie „Wallis Paragon“, dafür rundet das letzte der ursprünglichen acht Panels die derzeitige Ausstellung ab. mehr lesen / lire plus

Lasche Dieselgrenzwerte der Kommission gekippt

Als Reaktion auf die Benutzung von Manipulationssoftware bei Emissionstest von Dieselautos unter Laborbedingungen hat die Europäische Kommission 2016 neue Grenzwerte festgelegt. Im echten Fahrbetrieb sollten die „real driving emissions“ (RDE) gemessen werden. Die maximal zulässigen Werte wurden dabei erhöht. Dies, so die Kommission, um „technischen und statistischen“ Ungenauigkeiten Rechnung zu tragen. Beim Euro-6-Grenzwert wurden aus 80 mg Stickoxiden pro Kilometer 168 mg/km, später auf 120 mg/km korrigiert. Die Städte Paris, Brüssel und Madrid klagten gegen die Kommission, die ihrer Auffassung nach keine höheren Grenzwerte hätte festlegen dürfen. Das Gericht gab den drei Städten Recht und erklärte die Verordnung der Kommission – die höheren Grenzwerte also – für nichtig. mehr lesen / lire plus

Accord de partenariat UE-Japon : c’est fait !

Foto: Ferdinando Iannone / Campact

Tandis que l’actualité est occupée par les gilets jaunes, la tuerie de Strasbourg ou les dernières farces autour du Brexit, le parlement européen a entériné ce mercredi l’accord de libre-échange avec le Japon, communément appelé Jefta. Alors que le député européen CSV Christophe Hansen, le remplaçant de Viviane Reding, l’a qualifié d’« accord historique » (ce qui n’étonne guère de la part de celui qui menait les affaires de la Chambre de commerce à Bruxelles avant), d’autres n’y voient pas que des avantages. Au contraire, par exemple Attac Autriche qui dénonce une attaque contre la démocratie. mehr lesen / lire plus

Benedikt Erlingsson : Après elle, le déluge

« Kona fer í stríð » (Woman at War) raconte l’histoire d’une femme intrépide, qui lutte contre les multinationales de l’aluminium. Ce qui rend ce film islandais particulièrement brillant ? À première vue, il est léger et réjouissant, mais au fond, il s’agit d’un cauchemar.

Halla doit trouver un sens à ses multiples combats – et surtout vaincre le mutisme qui l’entoure.

Dans sa vie de tous les jours, Halla, cinquantenaire célibataire, dirige une chorale. Mais loin des regards, elle mène une guerre solitaire contre les multinationales de l’aluminium. Armée de son arc, elle part à l’assaut des lignes à haute tension qui balafrent les hauts plateaux d’Islande pour alimenter leurs usines voraces en énergie. mehr lesen / lire plus

Acheter deux fois plus, quatre fois moins cher

Le court métrage « Rethink Your Clothes » doit sensibiliser les jeunes consommateurs aux conditions des travailleurs du textile.

En quelques années, la donne a radicalement changé : aujourd’hui, en moyenne, nous achetons deux fois plus de vêtements qu’il y a encore quinze ans, alors que nous les payons environ quatre fois moins cher. Marie-Josée Jacobs, présidente de la fondation Caritas se veut claire : le but de la campagne Rethink Your Clothes n’est pas de choquer, mais d’inciter à réfléchir afin de « produire un changement dans la durée » – en particulier auprès des jeunes consommateurs, qui disposent déjà d’un certain pouvoir d’achat. mehr lesen / lire plus

Classique et jazz : Ces notes qui aident

À l’initiative de l’altiste Esra Kerber, 
la Philharmonie accueille ce samedi 
15 décembre un concert dont les recettes seront reversées à l’Unicef. L’occasion d’entendre un programme éclectique et séduisant, tout en soutenant l’action de l’ONG pour les enfants de Syrie.

Andrea Garnier au violon, Esra Kerber à l’alto et Sehee Kim au violoncelle joueront pour les enfants de Syrie ce samedi. (Photo : Thierry Faber)

Pour beaucoup, dans nos contrées occidentales, l’arrivée du froid hivernal marque l’approche des fêtes de fin d’année et le réconfort d’une boisson chaude dans un chez-soi bien chauffé. Mais pour de nombreux enfants de Syrie et du Proche-Orient, secoués depuis des années par la guerre civile, souvent dénutris, victimes de violences, le froid est un ennemi de plus dans un quotidien déjà difficile. mehr lesen / lire plus

Jeanne Herry : Pupille

Oui, on sort groggy de la projection : tant d’énergies déployées pour qu’un enfant né sous X trouve une mère, tant d’années de dossiers avant une adoption, tant de frustrations et de joies chez toutes les personnes qui accompagnent ces parcours administratifs sinueux… Mais on a appris, pleuré et ri, porté par une distribution qui joue juste.

L’évaluation du woxx : XXX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Grüne Weihnacht: Ökologisch verpackt

Auf den Wintermärkten dampft der Glühwein. Nikolaus und sein Knecht Ruprecht sind abgezogen. Weihnachten kann kommen – und damit der Geschenke-Stress. Die deutsche „Verbraucher Initiative“ weiß zwar nicht, wie man da heil wieder rauskommt, aber sie gibt Tipps zum grünen Verpackungsmarathon.

Pixabay

Es soll hübsch aussehen. Am besten mit glänzendem, kunstvoll zerfranstem Geschenkband drumherum. In der Vorweihnachtszeit stehen sich Kund*innen reihenweise die Füße platt, um sich von Mitarbeiter*innen mit Weihnachtsmann-Zipfelmützen und Klebstreifen an den Fingerspitzen ihre Geschenke einpacken zu lassen, während Wham! im Hintergrund immer noch die letzte Weihnacht besingt. Spätestens bei der Bescherung dann die Ernüchterung: Es wird gezogen, zerrissen, weggeschmissen. mehr lesen / lire plus

Menschenrechte 2018: Eine Odyssee

Geburtstagsreden sind oft zäh, langatmig und stinken nach Eigenlob. Nicht so die von Amnesty International zum 70. Jahrestag der Menschenrechtsdeklaration am 10. Dezember. Die Organisation hebt in ihrem Jahresbericht vor allem Aktivistinnen hervor.

Lorena Flores Agüero

2018 war für Amnesty International ein Jahr, in dem die feindliche Haltung gegenüber Frauen, Homosexuellen und Ausländer*innen auf politischer Ebene erneut bedenkliche Züge angenommen hat. Amnesty warnt, dass diese Entwicklungen die Rechte und Freiheiten der genannten Menschengruppen in Gefahr bringen könnten. Eine Gefahr, gegen die in den letzten zwei Jahren besonders aktivistische Frauen ein Zeichen setzten. Manche landeten deswegen hinter Gittern, so beispielsweise die Palästinenserin Ahed Tamini, die sich für die Rechte ihre Mitbürger*innen stark machte, oder Loujain al-Hathoul, Iman al-Nafjan und Aziza al-Yousef, die in Saudi-Arabien für Frauenrechte eintraten. mehr lesen / lire plus

Georges Hausemer: Kleine luxemburgische Literaturgeschichte

In seinem posthum erschienenen Episodenroman beschäftigt sich Georges Hausemer mit der hiesigen Literaturszene und teilt kräftig aus – am meisten aber gegen sich selbst.

„Und ich hatte mich ausgerechnet für die Literatur entschieden. Warum großer Gott? Aber warum, zum Teufel, eigentlich nicht?“ – so quält sich der Ich-Erzähler in Hausemers letztem Roman, als er schlussendlich eine Stelle als Verlagsvertreter beim angesehenen „Luksbuks“-Verlag annimmt. Und das ohne die leiseste Ahnung vom luxemburgischen Literaturbetrieb zu haben. Ziemlich schnell wird der Protagonist feststellen müssen, dass die Szene nicht so sehr ein Wespennest ist, als vielmehr einer Kriegszone nahekommt – wenn auch auf ziemlich provinziellem Niveau. mehr lesen / lire plus