Regionalwahlen in Madrid: Im Trump-Stil zum Triumph

Bei den Regionalwahlen in Madrid triumphierte die Rechtspopulistin Isabel Díaz Ayuso. Mit ihrer Kampagne „Freiheit oder Kommunismus“ erzielte sie mehr Stimmen als die Linksparteien und Sozialdemokraten zusammen und hat nur knapp die absolute Mehrheit verfehlt. Die Pandemiemüdigkeit und Abnutzungserscheinungen in der linken Zentralregierung spielten ihr dabei in die Hände.

Hat mit Vorsichtsmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie eher wenig am Hut: Mit ihrem gegen die staatlichen Restriktionen der linken Zentralregierung gerichteten Wahlkampf ist Isabel Díaz Ayuso wieder ins Amt der Premierministerin der Region Madrid gewählt worden. (Foto: EPA-EFE)

Seit mittlerweile 26 Jahren regiert der rechtskonservative Partido Popular (PP) die Hauptstadtregion Madrid, und daran haben die vorgezogenen Neuwahlen am Dienstag vergangener Woche nichts geändert. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #142 – „All you need“ – eine Serie zwischen Klischees und Repräsentation

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Diese Woche besprechen Joël Adami, Isabel Spigarelli und Michelle Soulier die ARD-Serie „All you need“, die sich um vier junge schwule Männer in Berlin dreht. Wird die Serie ihrem Anspruch gerecht, eine realistischere Repräsentation der queeren Szene zu zeigen oder spielt sie doch nur mit den Klischees, die ohnehin alle kennen? Reicht es, das Thema Bodyshaming einmal anzureißen, um es dann nie wieder zu erwähnen oder müsste die Serie einen anderen Umgang mit verschiedenen Körpern finden? Über diese und andere Fragen diskutieren die woxx-Journalist*innen im Podcast. mehr lesen / lire plus

Covid-19-Erkrankung: Nicht Geschlecht, sondern Hormonhaushalt ausschlaggebend

Nachdem er eine unvollständige Antwort vom Gesundheitsministerium erhalten hatte, hakte Pirat Sven Clement nach. Diesmal gab es mehr Details.

Nick Youngson CC BY-SA 3.0 Alpha Stock Images

Empfindet die Regierung es als relevant, Daten über intergeschlechtliche und trans Personen in puncto Covid-19-Erkrankungen zu erheben? Dies wollte Sven Clement (Piratepartei) kürzlich von Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) wissen. Mit seiner Frage bezog sich der Pirat auf eine Antwort, die er im April vom Gesundheitsministerium erhalten hatte. Damals hatte dieses knapp informiert, dass im Rahmen der Pandemiebekämpfung einzig das „biologische Geschlecht“ berücksichtigt werde. Lenert nannte in diesem Zusammenhang Männer und Frauen.

In der Antwort fehlte es sowohl an Erklärungen wie präzisen Begriffsverwendungen. mehr lesen / lire plus

Acrylglas-Recycling: Vom Poly- zum Monomer und zurück

Damit nach der Entsorgung aus altem wieder neues PMMA wird, müssen die Recycling-Kapazitäten ausgebaut werden. Nur Hightech-Verfahren – etablierte und neue – werden dem Kreislaufprinzip gerecht.

Lexus-Sportwagen, 100-Prozent-recycelbar. Es gibt nichts, was man nicht auch aus Acrylglas herstellen könnte. (Flickr; shopman; CC BY-SA 2.0)

Plexiglas ist kein Glas. Sondern Plastik. Mit P wie problematisch. Zum einen weil Plexiglas (die technische Bezeichnung lautet Acrylglas oder auch PMMA für Polymethylmethacrylat), wie die meisten anderen Kunststoffe, auf der Basis von Erdöl hergestellt wird. Zum anderen weil nur ein geringer Teil des PMMA-Abfalls recycelt wird – das meiste landet, wie beim restlichen Plastik, in der Müllverbrennung oder auf Deponien. mehr lesen / lire plus

Covid-Schutz in der Gastronomie: Wenn schon Plastik, dann …

Im Rahmen der Covid-Schutzmaßnahmen kommt viel Kunststoff zum Einsatz. Bei Acrylplatten gibt es in Luxemburg immerhin einen Ansatz zur Kreislaufwirtschaft.

Sitting apart … together. 
Die Ausgehkultur der Zukunft? (Fotos: © Paul Schanen)

Am 16. Mai ist Wiedereröffnung. Ab kommendem Sonntag dürfen Restaurants und Cafés ihre Besu-cher*innen wieder in den Innenräumen statt nur im Außenbereich bedienen. Ist das die von vielen erhoffte Rückkehr zur Normalität? Keineswegs, denn wer „rein“ will, muss einen negativen Covid-Test vorweisen. Die Tische stehen weit auseinander, auf dem Weg dorthin muss die Maske getragen werden und wirklich sicher vor dem Virus ist man trotz all dieser Vorkehrungen nicht. mehr lesen / lire plus

Fahrradfahren: „Mam Vëlo op d’Schaff oder an d’Schoul“ findet 2021 wieder statt

Nach einer Pandemiepause 2020 findet die jährliche Aktion, die zum Fahrradfahren im Alltag motivieren soll, wieder statt. Dabei werden Wellness-Effekte hervorgehoben, die angesichts der mangelhaften Fahrradinfrastruktur Luxemburgs befremdlich wirken.

Letztes Jahr wurde die Aktion wegen der Pandemie abgeblasen, 2021 heißt es vom 15. Mai bis 31 Juli wieder: „Mam Vëlo op d’Schaff oder an d’Schoul“ (MVOS). Aufgerufen sind in diesem Zeitraum alle, an mindestens 15 Tagen zur Arbeit oder zur Schule zu radeln. Dabei kann man ein Team von zwei bis vier Personen bilden und seine Fortschritte auf der offiziellen Website der Aktion mvos.lu eintragen. Es ist explizit erlaubt und erwünscht, einen Teil des Weges mit dem öffentlichen Transport zurückzulegen – Ziel ist es nicht, die Aktion Ende Juli als Extremsportler*in abzuschließen, sondern eine Alternative zum PKW zu entdecken. mehr lesen / lire plus

Impfstoffmonopole: Patente töten

Covid-19 fordert weiterhin täglich tausende Tote. Trotzdem weigern sich einige wenige Länder, die Impfpatente endlich freizugeben – eine Schande.

Foto: Spencer Davis/Unsplash

Auch, wenn man es in Luxemburg dank der fortschreitenden Impfkampagne und Lockerungen glauben könnte: Die Pandemie ist noch längst nicht vorbei. Im Globalen Süden mangelt es an Impfstoff, was an der fehlenden Solidarität der sogenannten westlichen Welt liegt. Voraussichtlich wird es unter den gegebenen Umständen noch zwei Jahre dauern, bis die ganze Welt geimpft ist. Seit längerem gibt es daher die Forderung, die Patente der Impfstoffproduzenten freizugeben, damit diese weltweit fabriziert werden können. Ende vergangener Woche verkündete US-Präsident Joe Biden, dass er eine zumindest zeitlich befristete Aufhebung nun doch unterstützt. mehr lesen / lire plus

Patrimoine industriel : Gares condamnées

Tout comme celles de Berchem et Capellen, la gare d’Ettelbruck semble vouée à la démolition.

Photo : Wikimedia

Lorsqu’en 2012 les plans du réaménagement du quartier de la gare d’Ettelbruck furent dévoilés, l’asbl « Ettelbréck 21 » vit le jour. Son nom rappelait le fameux « Stuttgart 21 », et non par hasard : autour d’un projet de modernisation des installations ferroviaires, bientôt les discussions sur le bien-fondé de ce projet éclatèrent. « Si je dois choisir entre l’amélioration de la qualité de vie et la préservation d’un bâtiment, mon choix est vite fait », affirmait le bourgmestre Jean-Paul Schaaf (CSV) dans l’Essentiel, suite aux entrevues avec les opposants à une démolition de la gare. mehr lesen / lire plus

Was treibt Sie an? Teil einer positiven Veränderung sein

Seit er 16 Jahre alt ist, macht Georges Goerens Musik, anfangs nur in der Band Seed to Tree, seit 2017 zudem als Solokünstler Bartleby Delicate. Wir haben mit dem Singer-Songwriter über politische Kunst und Feminismus gesprochen.

„Als Mann, der nicht das Macho-Stereotyp bedient, versuche ich anderen Männern in meinem Alter eine softere Version von Männlichkeit vorzuleben“, so ein Anspruch, den Musiker Georges Goerens an sich selbst hat. (Fotos: Nicole Olenskaia)

woxx: Am Samstag erscheint Ihre neue EP. Zu diesem Anlass haben Sie im hauptstädtischen Grund eine Kunstaktion geplant. Was hat es damit auf sich? 


Georges Goerens: Mir geht es mit der Aktion darum, auf die neoliberalen Ausbeutungsstrukturen in der Musikindustrie aufmerksam zu machen. mehr lesen / lire plus

Räumung in der Rue Glesener sorgt für Kritik

CC BY-SA 4.0 GilPe

Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde das Räumungsrecht der Vermieter*innen kurzzeitig aufgehoben. Die Pandemie ist noch nicht ausgestanden, doch seit April können Eigentümer*innen wieder von ihrem Recht Gebrauch machen. Was das konkret heißt, zeigte sich vergangenen Freitag in Luxemburg-Stadt: In der Rue Glesener wurden drei Mietparteien aufgrund dringend notwendiger Renovierungsarbeiten zum Auszug gezwungen, obwohl sie noch keine neue, passende Unterkunft gefunden hatten. Die Stadt Luxemburg brachte sie laut RTL für drei Monate, mit Option auf Verlängerung, im Foyer Pfaffenthal unter. Die Mieter*innen erfuhren, so RTL weiter, erst auf Eigeninitiative von den für sie reservierten Wohnräumen. Bereits im September hatte der Mieterschutz auf die prekäre Situation der Hausbewohner*innen in der Rue Glesener aufmerksam gemacht, die der Hausbesitzer dementierte. mehr lesen / lire plus

Tempo 30 in Spanien: EU-Empfehlung „wirkt“

CC BY-SA 3.0 Grondin

Strenge Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten seit dem 11. Mai in spanischen Städten: Auf Straßen mit einer Spur in jeder Richtung darf nur noch mit 30 km/h gefahren werden, auf einspurigen Einbahnen gilt sogar Tempo 20. Einzig auf mehrspurigen Straßen sind weiterhin 50 km/h erlaubt. Ziel sei es, „Menschenleben zu retten“, so die Regierung, die dabei auf Empfehlungen der Europäischen Union und der Weltgesundheitsorganisation verweist – beides Organisationen, in denen auch Luxemburg Mitglied ist. Über den besseren Schutz insbesondere der „gefährdeten“ Verkehrsteilnehmer*innen hinaus senkt das Tempolimit auch die Luftverschmutzung und die Lärmbelastung. Für diesen umweltpolitischen Schritt nach vorn hat es keine „grüne“ Regierungsbeteiligung gebraucht – in Spanien fristen die rein ökologisch orientierten Parteien ein Schattendasein; Umweltschutzinteressen werden vor allem von linken Parteien wie der an der Regierung beteiligten „Unidas Podemos“ vertreten. mehr lesen / lire plus

Musikerin Hannah Ida: Lebensverändernde Ukulele

Hannah Ida ist eine junge Luxemburgerin, die sich für die Umwelt, LGBTIQA+ Personen und Obdachlose unter Glühbirnen stark macht. Am Sonntag tritt sie in den Rotondes auf.

Hannah Ida will Musik nicht zu ihrem Hauptberuf machen, weil sie sich nach Ausgleich sehnt – beruflich treibt es sie in Richtung Landwirtschaft, Gärtnerei oder Politikwissenschaft. (Bildquelle: Pit Reding)

Hannah Ida war sechzehn als sie auf einem Flohmarkt eine Ukulele kaufte. Seitdem macht die Singer-Songwriterin Musik. 2019 spielte sie ihr erstes Konzert in der Maison de la transition (Mesa) in Esch. Die Mesa ist ein Bioladen und Restaurant sowie ein Zentrum zum Austausch über Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit. mehr lesen / lire plus

Miniserie „All You Need“: Was es heißen kann, schwul zu sein

„All You Need“ ist die erste Serie im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen, die ausschließlich von schwulen Männern handelt. Es ist ein durchwachsenes Debüt, das Mehrfachdiskriminierung und Bodyshaming thematisiert.

Die Drama-Komödie im Serienformat „All You Need“ dreht sich vor allem um sie: Die schwulen Freunde Vince (links) und Levo (rechts). (Fotos: ARD Degeto/Andrea Hansen)

Das deutsche öffentlich-rechtliche Fernsehen hat seine erste Miniserie über schwule Männer: Sie heißt „All You Need“, spielt in Berlin und kommt von der ARD. Im Mittelpunkt: Zwei Freunde, ihre Liebesbeziehungen und Schwulsein in Berlin.

Gleich in der ersten Folge fällt im Zusammenhang mit schwulem Dating das Stichwort „Dickpic“ (Penisbild), wenig später hat der Hauptcharakter Vince (Benito Bause) auf einer Clubtoilette Oralsex mit einem Fremden. mehr lesen / lire plus

Im Stream: Judas and the Black Messiah

Mit einer Mischung aus Thriller, Historiendrama und Biopic zeichnet Regisseur Shaka King die Monate vor der Ermordung des Black Panther-Leaders Fred Hampton nach. Der Film weiß vor allem durch das hervorragende Drehbuch und die beeindruckenden Schauspielleistungen zu überzeugen.

Selbst O’Neal (vorne) kann Hamptons Überzeugungskraft nicht immer widerstehen. (Foto: Warner Bros)

Chicago in den späten 1960er-Jahren: In einem großen Hörsaal flimmern dokumentarische Videoaufnahmen über eine Leinwand. Sie zeigen Black Panther-Aktivist*innen bei Versammlungen, Demonstrationen, Presseinterviews. Als das Video endet, gehen wir von der Doku zur Fiktion über: Mit bedrohlichem Tonfall verkündet der von Martin Sheen gespielte J. Edgar Hoover: „The Black Pathers are the single greatest threat to our national security, more than the Chinese, even more than the Russians. mehr lesen / lire plus

Photographie : Le paysage dans tous ses états

Dans le cadre du Mois européen de la photographie, les expositions sont nombreuses dans tout le pays. Arrêt sur images à Neimënster, où sont montrées les œuvres de cinq photographes de la Grande Région ayant obtenu la bourse « Regards sans limites ».

Une composition issue de la série « Psittacula » de Patrick Galbats. (Photo : woxx)

Quel regard portent les jeunes photographes sur le paysage ? À l’occasion des dix ans de la bourse « Regards sans limites », destinée à soutenir la création photographique régionale émergente, le cloître Lucien Wercollier se voit investi par les arbres, les feuilles ou les animaux, dans des propositions aussi variées qu’intéressantes. mehr lesen / lire plus

Wohnungspolitik: Leerstand bis die Polizei kommt

Die Polizei verfügt über mehrere leerstehende Dienstwohnungen. Zerfallen die zu Staub oder werden sie sinnvoll weitervermittelt?

(Photo : police.public.lu)

Die CSV-Abgeordneten Françoise Hetto-Gaasch, Paul Galles und Marc Lies hakten im April beim Finanzministerium und dem Ministerium für Innere Sicherheit nach: Wie steht es eigentlich um die leerstehenden Dienstwohnungen der Polizei in Colmar-Berg und anderswo in Luxemburg? Und was ist mit anderen Immobilien in staatlichem Besitz? Letzte Woche gab es ein paar Antworten.

Eine davon ist die, dass die Verhandlungen zu den Dienstwohnungen in Colmar-Berg laufen: Die Gemeindeverwaltung und das Wohnungsbauministerium tauschen sich derzeit über einen neuen Bebauungsplan aus, um den Standort Colmar-Berg aufzuwerten. mehr lesen / lire plus

Immer Ärger mit dem Eichenprozessionsspinner

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind gefährlich für Menschen und müssen deswegen öfters entfernt werden. Dabei kommen auch Pestizide zum Einsatz – und dagegen gibt es Widerstand.

Gefährliche Prozession: Wenn die Raupen ihre Brennhaare entwickeln, sind sie eine ernsthafte Gefahr für die menschliche Gesundheit. (Foto: CC BY-SA Kleuske/Wikimedia)

Jedes Jahr sorgt der Eicheprozessionsspinner für Ärger und Aufregung. Die Raupen des unscheinbaren Nachtfalters haben in ihrem dritten Entwicklungsstadium sogenannte Brennhaare, die für Irritationen der Haut und der Atemwege sorgen, und gefährliche Komplikationen auslösen können. Werden Eichen befallen, müssen die Tiere entfernt werden. Das gilt besonders, wenn dies innerhalb einer Wohngegend oder an vielbesuchten Orten passiert. mehr lesen / lire plus

Online-Konferenz: Ökonom Marcel Fratzscher und Wirtschaftsminister Franz Fayot über die „Die neue Aufklärung“

„Die neue Aufklärung – Wirtschaft & Gesellschaft nach der Corona-Krise“ lautet der Titel des neuesten Buchs von Marcel Fratzscher. Der Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin ist am 19. Mai zu Gast bei einer Konferenz von Mouvement Écologique und Arbeitnehmerkammer (Chambre des salariés, CSL).

(Foto: Berlin Verlag)

Wie können die Auswirkungen der Corona-Krise so aufgefangen werden, dass alle von der Zukunft profitieren können? Das ist nicht nur die zentrale politische Frage unserer Zeit, sondern auch Thema von „Die neue Aufklärung“ von Marcel Fratzscher. Das Buch des Makroökonomen wurde im Oktober 2020 veröffentlicht, Fratzscher plädiert darin für einen „neuen Humanismus“: „Dieser […] erfordert Reformen des Sozialstaats, um allen Menschen Chancen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. mehr lesen / lire plus

Toutes et tous uni.e.s dans un même cri – 11/12

Ballad of the Young Husband

Six weeks o’ marriage, a full moon,
   One night I woke alone;
I took the gun, unlatched the door,
   And felt meself turn stone ―

Across the pasture ran a trail
   Of footsteps in the dew,
That led toward the upper field
   And then were lost to view.

The field was small and walled with trees,
   I stood back on one side,
And saw ‘er dancing there alone,
   All flowered like a bride.

Around ‘er naked waist a belt
   Of orange poppies hung
And moved like suns above the corn
   While she swayed and softly sung. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Pesar-Madar

Ce long métrage aux intentions excellentes attire l’attention sur le sort peu enviable des veuves en Iran en montrant une séparation forcée entre mère et fils. Le dépaysement et la réflexion sont là, et le film mérite d’être vu, même s’il tarde à démarrer et propose une fin qu’on est en droit de trouver trop abrupte.

L’évaluation du woxx : X
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus