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Podcast: Am Bistro mat der woxx #107 – MEGA enttäuschend

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

D’Tessie Jakobs an d’Isabel Spigarelli vun der woxx schwätzen des Woch iwwert den neien Aktiounsplang vum Ministère fir d’Gläichstellung vu Fra a Mann. Dem Tessie fält dozou virun allem een Adjektiv an: enttäuschend.

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Belarus: Wahl und Wagner

Alexander Lukaschenko wird am Sonntag voraussichtlich zum sechsten Mal zum Präsidenten von Belarus gewählt. Vorige Woche ließ er mutmaßliche Angehörige der privaten russischen Söldnergruppe Wagner festnehmen.

Fast so etwas wie Wahlkampf: Svetlana Tikhanovskaya, Präsidentschaftskandidatin der belarussischen Opposition, tourt durch das Land, hier am 2. August in Baranovichi. (Foto: EPA-EFE/Tatyana Zenkovich)

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird Alexander Lukaschenko am Sonntag zum sechsten Mal zum Präsidenten der Republik Belarus gewählt. Trotzdem läuft bei diesem Durchgang nichts wie bisher – oder gerade deshalb. Der machthungrige Mann mit dem charakteristischen Schnauzbart stößt mit seinen langjährig erprobten Methoden an Grenzen. Zwar verfügt er nach wie vor über die volle Kommandogewalt im Sicherheitsapparat, und an den ökonomischen Abhängigkeitsverhältnissen hat sich ebenfalls wenig geändert – der Anteil der im staatlichen Sektor Beschäftigten ist leicht rückläufig, aber immer noch hoch. mehr lesen / lire plus

Wohnungsbau: Reicht es zum Paradigmenwechsel?

Der alte „Pacte logement“ hat den Wohnungsnotstand nicht verhindert. Knapp fünf Monate bleiben um den neuen so zu gestalten, dass er hilft es in Zukunft besser zu machen.

Foto: woxx

Ist die Bereithaltung erschwinglichen Wohnraums, eine öffentliche Aufgabe in dem Sinne, dass Staat und Gemeinden in der Pflicht stehen, solchen Wohnraum in genügendem Umfang zur Verfügung zu stellen?

Kaum eine*r würde heutzutage diese Frage mit Nein beantworten. Allerdings hielt sich die Bereitschaft der Politik, hier Hand an die Kelle zu legen bislang in Grenzen. Und nachdem Ex-Premier-Juncker das Dossier zur Chefsache erklärt hatte, um es dann doch links liegen zu lassen, und die DP in der ersten Dreierkoalition ebenfalls nur zuschaute, wie sich die Situation quasi täglich zuspitzte, soll jetzt der rot-grüne Part der zweiten Dreierkoalition die Dinge richten. mehr lesen / lire plus

Vielversprechende Newcomerin

Die junge Musikerin Arlo Parks veröffentlichte dieses Jahr gleich mehrere Singles zum Umgang mit Angstzuständen, über eine hilflose Generation und Facetten der Liebe. Sie tun weh und unheimlich gut zugleich.

Die BBC ernannte sie zum „breakthrough act of 2020“, auf der Streaming-Platttform Spotify folgen ihr über 90.000 Menschen: Arlo Parks ist eine Newcomerin aus Großbritannien, die gelassen mit sanfter Stimme über Angstzustände und eine verkorkste Generation singt.

Die Sängerin und Poetin ist 19 Jahre alt, lebt in London und hat nigerianische, kanadische und französische Vorfahren. Ein glatt gebügelter Teenie-Star ist sie nicht. Statt weichgespülter Liebeslieder liefert die junge Musikerin Gesellschaftskritik und eine scharfe Selbstanalyse. mehr lesen / lire plus

Peer Jongeling – Hattest du eigentlich schon die Operation?

Eine einfühlsame Comic-Kurzgeschichtensammlung erklärt grundsätzliche Konzepte zum Thema Transgender mit Witz und Charme.

Bild: jaja Verlag

Für Nicht-Betroffene ist es oft schwer vorstellbar, welchen Prozess trans Personen durchmachen und mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben. Das führt oft dazu, dass trans Personen die immer gleichen, übergriffigen Fragen gestellt bekommen – falls sie nicht ohnehin mit offener Diskriminierung konfrontiert sind. In der Comicsammlung „Hattest du eigentlich schon die Operation?“ von Peer Jongeling wird mit so manchem Klischee aufgeräumt.

Die Leser*innen begleiten Paul, Ari, Lilly und Ray in mehreren Kurzgeschichten bei Situationen wie dem Outing vor den Eltern, dem Kleiderkauf, auf einer Party, dem Besuch bei der Gynäkologin oder auch beim Sex. mehr lesen / lire plus

75 ans d’armes nucléaires (6) : 6.000 degrés et une ombre

Se souvenir du bombardement d’Hiroshima, c’est aussi se souvenir de la manière dont il a été décidé. Et s’interroger sur la notion même d’humanité.

« Where Their Footsteps Left No Trace » de Roy Ray. Juxtaposition de cinq hommages aux victimes innocentes de Coventry, Auschwitz, Dresde, Hiroshima et New York. L’humanité toujours capable de se « surpasser » ! (Flickr ; Jim Linwood ; CC BY 2.0)

Hiroshima, matin du 6 août 1945. Trois avions survolent la ville, pas assez pour déclencher une alerte aérienne. Une seule bombe est lâchée – « Little Boy » explose à 500 mètres au-dessus de la ville. mehr lesen / lire plus

Geschlechterpolitik in Luxemburg: Wir tun ein bisschen was

Dem Ministerium für Gleichheit von Frauen und Männern (Mega) fehlt es an einer Gesellschaftsvision und dem Bewusstsein dafür, wie der eigentliche Ursprung der Probleme bekämpft werden kann. Der neue nationale Aktionsplan ist das traurige Ergebnis fehlender Ambitionen.

Der nationale Aktionsplan 2020 
ist genau so unambitioniert wie die 
neue visuelle Identität des Mega. (Bilder: Mega)

Manche Dinge gehören in unserer Gesellschaft einfach dazu: Dass Frauen sich stärker um die Kindererziehung kümmern, ihre Familien bekochen, besser in der Schule abschneiden, im Schnitt weniger verdienen als Männer oder häufiger im sozialen und Bildungsbereich arbeiten. Vieles davon wird nicht mit Geschlechterdiskriminierung in Zusammenhang gebracht, sondern als Zufall, Pech oder Resultat persönlicher Entscheidungen betrachtet. mehr lesen / lire plus

Économie sociale et solidaire : Ça ne décolle pas

Depuis décembre 2016, l’économie sociale et solidaire fait partie de l’outillage entrepreneurial luxembourgeois. Pourtant, le rush espéré n’a pas eu lieu – une loi mal écrite et un manque de promotion sont entre autres responsables.

Nées sous l’impulsion du ministre Nicolas Schmit – ici à une conférence sur le cluster ESS de la Grande Région –, les sociétés d’impact sociétal souffrent d’un cadre légal mal équilibré. (Photo : SIP)

Pour un pays qui compte d’innombrables fonds et soparfis, qui drainent la somme astronomique de 4.718 milliards d’euros, miser sur l’économie sociale et solidaire (ESS) n’est pas un choix attendu. Pourtant, sous l’impulsion de l’ex-ministre et aujourd’hui commissaire européen Nicolas Schmit, l’ESS est entrée dans notre législation. mehr lesen / lire plus

Seenotrettung: „Jetzt Verantwortung übernehmen“

„Die humanitäre Lage im zentralen Mittelmeer hat sich dramatisch zugespitzt“ – so die Einschätzung der Organisationen Sea-Eye, Sea-Watch und SOS Mediterranée Deutschland. In einem gemeinsamen Statement gehen sie auf den Grund dafür ein: Sämtliche zivile Seenotrettungsschiffe würden mittlerweile aus vorgeschobenen Gründen von Italien am Einsatz gehindert. Das, obwohl in den letzten Wochen wieder mehr Menschen versuchten auf seeuntauglichen Booten aus Libyen zu fliehen. Laut den NGOs wurden in den letzten acht Wochen über 2.000 Menschen in Seenot im zentralen Mittelmeer dokumentiert; viele von ihnen seien von der sogenannten libyschen Küstenwache wieder nach Libyen zurückgebracht worden, was völkerrechtswidrig sei. „Die europäischen Rettungsleitstellen sind ihrer Verpflichtung, Seenotfälle zu koordinieren und den Überlebenden einen sicheren Hafen zuzuweisen, wiederholt nicht nachgekommen”, so der Vorwurf. mehr lesen / lire plus

Waldbesetzung: Danni ist der neue Hambi

CC BY-SA 4.0 MaricaVitt

Der Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen, am Rande eines riesigen Braunkohle-Tagebaus, ist weltbekannt. Die dortige Waldbesetzung mit Baumhäusern ist zu einem Symbol des Kampfs gegen den Klimawandel und fossile Energieträger geworden. Nun macht eine ähnliche Aktion von sich reden: Seit Oktober 2019 haben Aktivist*innen den Dannenröder Wald bei Marburg in Hessen besetzt. Der 300 Jahre alte Mischwald, „Danni“ genannt, unter dem sich ein wichtiges Wasserreservoir befindet, soll gerodet werden, um Platz für die neue Autobahn A49 zu machen. Nachdem am 23. Juni eine Klage der Naturschutzorganisation Bund gegen die Rodung abgewiesen wurde, haben sich mehr Menschen der Besetzung angeschlossen. mehr lesen / lire plus

Studi-Vereinigungen zu Covid-19: Schule, Studium und Corona

Wie verändert die Pandemie das Leben von Studierenden und Schüler*innen? Die zwei Studierendenvereine Luxemburgs sprechen über Geldprobleme, eingeschränkte Mobilität und mentale Gesundheit.

Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf Schüler*innen und Student*innen? Acel und Unel sprechen diverse Probleme an. (Copyright: CC BY Jens Best 2.0)

Die Lehrkräfte verabschiedeten sich Mitte Juli in einem Schreiben in den Urlaub – die „Association des cercles d’étudiants luxembourgeois“ (Acel) und die „Union nationale des étudiant-e-s du Luxembourg“ (Unel) berichten jetzt über die Folgen der sanitären Krise und über Lösungen für Studierende und Schüler*innen.

4.500 luxemburgische Student*innen, die an deutschen Hochschulen eingeschrieben sind, konnten nach Angaben der Acel wegen der temporären Grenzschließungen nicht nach Deutschland einreisen. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : L’aventure des Marguerite

Frilosité des distributeurs devant la Covid-19, malgré la canicule ? Les sorties ne se bousculent pas sur les grands écrans en ce moment. Mais elles sont à nouveau suffisamment nombreuses pour que le woxx ne puisse pas les traiter toutes dans son édition imprimée. Qu’à cela ne tienne : notre édition en ligne peut y remédier, puisque, « Vakanz doheem » oblige, amoureux et amoureuses de cinéma auront peut-être envie de profiter de la fraîcheur des salles obscures.

Avec « L’aventure des Marguerite », Pierre Coré propose un film résolument familial en forme de conte fantastique. Marguerite et Margaux vivent à des époques différentes, et elles vont intervertir leurs existences grâce à (ou à cause de ?) mehr lesen / lire plus

Jazz: Du bon bop au Bock

Les concerts reportés pendant le confinement commencent doucement à se tenir à nouveau. Ce dimanche, Giuseppe Millaci et son Vogue Trio investiront donc le parvis de Neimënster pour un apéro jazz attendu.

Giuseppe Millaci (au centre) et ses acolytes jazzeront à Neimënster ce dimanche. (Photo : giuseppemillaci.com)

Jeune, mais émérite : le contrebassiste Giuseppe Millaci a beau n’être né qu’en 1988 en Sicile, il peut déjà afficher sur sa carte de visite une intense activité de sideman, dans sa Belgique d’adoption et ailleurs. En 2016, il met sur les rails « son » groupe, le Vogue Trio, où officient le batteur belge Lionel Beuvens et le pianiste français Amaury Faye, rencontré lors d’une jam-session. mehr lesen / lire plus

Art contemporain : Le ciel n’est pas la limite

Le Centre Pompidou-Metz présente depuis peu l’expo « Le ciel comme atelier. Yves Klein et ses contemporains ». Une expérience éthérée autour de l’emblématique artiste d’après-guerre.

Photo : J. Paul Getty Trust

Si vous vous attendiez à une simple exposition de peintures d’Yves Klein (1928-1962), détrompez-vous ! Le visiteur et la visiteuse y verront une myriade d’artistes gravitant autour du Français, à travers plusieurs approches artistiques qui vont de la peinture à l’architecture, en passant par le dessin, la photo, la vidéo, l’électronique ou encore les croquis futuristes.

L’expo débute par une authentique apologie du bleu, un bleu qu’Yves Klein lui-même nomme International Klein Blue (IKB) à partir de 1957. mehr lesen / lire plus

Sur AppleTV+ : Greyhound

Relégué des grands écrans aux petits pour raisons de pandémie, « Greyhound » est un film de guerre dont le monde n’avait pas besoin : manichéen, plat et réduit aux effets spéciaux.

Un spectacle de guerre à l’américaine plein de pathétisme : « Greyhound ». (Photo : Sony Pictures)

Malgré son âge déjà avancé, c’est la première fois que le capitaine de la Navy américaine Ernest Krause a le droit de commander un vaisseau dans une zone de guerre. Homme croyant et taciturne, il se retrouve face à une des missions les plus compliquées pendant la Seconde Guerre mondiale : accompagner un convoi de renforts des États-Unis vers l’Angleterre, à travers les étendues infinies de l’Atlantique. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlungen: „Love on the Spectrum“ und „Love“

Die beiden Serien, die wir diese Woche vorstellen, rücken ungewöhnliche Liebesgeschichten ins Zentrum.

Love on the Spectrum (2020)

Chloes Blinddate verläuft anders als erhofft. (Fotos: Netflix)

Menschen mit Autismus können sich nicht verlieben, sind asexuell und nicht an romantischen Beziehungen interessiert – so lautet ein weit verbreitetes Vorurteil. Eine australische Netflix-Produktion versucht mit einem Mainstream-Format dagegen anzukämpfen: Mit einer Datingserie, die queere und heterosexuelle Menschen auf dem Spektrum fokussiert. Manche sind auf der Suche nach einer Beziehungsperson, andere haben sie schon gefunden. „Love on the Spectrum“ thematisiert wie Verhaltensauffälligkeiten und Schwierigkeiten in Bezug auf soziale Konventionen und non-verbale Sprache das Liebesleben dieser Menschen beeinflussen. mehr lesen / lire plus

Spotify : l’exploitation est (aussi) luxembourgeoise

L’application Spotify n’en est pas à sa première controverse. À l’ombre d’une nouvelle provocation du CEO Daniel Ek, petite piqûre de rappel : la société est partiellement basée à Luxembourg.

(©Perszone van Spotify_wikimedia)

Pour faire sortir Mike Mills de ses gonds, il faut aller loin. L’ancien bassiste de la formation R.E.M., qui a derrière lui des décennies de carrière où il en a vu des vertes et des pas mûres, s’est tout de même laissé aller à un « Go fuck yourself » sur Twitter – en réponse à une interview du CEO de Spotify où ce dernier a cru bon de faire ce commentaire : « Certains artistes qui ont eu du succès par le passé ne feront plus aussi bien dans le paysage musical futur, un paysage où vous ne pourrez plus enregistrer de la musique tous les trois ou quatre ans et penser que ça va suffire.  mehr lesen / lire plus

Déi Lénk : le chaud et le froid

Accélérer et démocratiser l’assainissement énergétique, ce serait écologique et social à la fois. Mais les propositions de Déi Lénk ne convainquent pas.

Video der 2016er Wunnen-Kampagne von Déi Lénk.

Le programme d’assainissement énergétique du gouvernement est-il efficace ? Est-il socialement juste ? Et que peut-on faire pour l’habitat locatif ? Trois questions qui méritent débat, et que Déi Lénk soulève dans une prise de position présentée jeudi dernier.

Le parti de gauche avance qu’à ce jour, seulement 26 ménages ont pu profiter des prêts climatiques de la « Klimabank », créée en 2016. Il estime donc que les ménages à revenu modeste ne sont pas en position de gérer des investissements importants et qu’en conséquence ils ne profitent pas des primes à l’assainissement. mehr lesen / lire plus

Mit Kanarienvögeln um die Welt

Bukahara lädt mit ihrem neuen Album „Canaries in a Coal Mine“ zur musikalischen Weltreise, fordert zum Nachdenken und zum Tanz auf.

Bildquelle: Bukahara

Köln kann mehr als Karnevalsmusik. Das beweisen nicht zuletzt die vier Musiker der Band Bukahara. Das neue Album „Canaries in a Coal Mine“, das fünfte Album der Band und über ihr eigenes Label „BML records“ veröffentlicht, bedient gleich mehrere Musikgenres und nimmt die Zuhörer*innen mit auf eine musikalische Reise.

Die Songs reichen von arabischem Reggae über Balkan-Jazz bis hin zu Folk. Ein bisschen Deutsch-Pop hat sich auch eingeschlichen – doch der kann im Falle von Bukahara was. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Ava

Jessica Chastain produit elle-même ce film dans lequel elle incarne une héroïne musclée capable d’en remontrer aux mecs les plus coriaces. Le tout n’est pas bien original dans l’histoire ou son traitement, mais il faut le reconnaître : l’actrice voulait un tel rôle, et sa palette de jeu arrive à raviver l’intérêt.

L’évaluation du woxx : X

Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus