Ärztlicher Kontrolldienst: Ist da jemand?

Der Personalmangel beim Contrôle médical de la sécurité sociale macht sich an mehreren Fronten bemerkbar. Der Minister für Soziale Sicherheit, Romain Schneider, wiederholt unbefriedigende Erklärungen.

Wer käme auf die Idee sich nach einem urologischen Eingriff von Neurolog*innen untersuchen zu lassen? Vermutlich niemand. Genau das kann aber passieren, wenn Arbeitnehmer*innen nach fünfwöchiger Krankschreibung zum Contrôle médical de la sécurité sociale (CMSS) bestellt werden. So beschreibt es der CSV-Abgeordnete Jean-Marie Halsdorf in einer parlamentarischen Anfrage an den Minister für Soziale Sicherheit, Romain Schneider. Seine Vermutung stimmt – der Minister kann es erklären.

Zwar weise der CMSS inzwischen Fachexpert*innen in verschiedenen medizinischen Bereichen auf, wie etwa in der Kardiologie oder der Traumatologie, doch sei es unmöglich jeden medizinischen Bereich abzudecken. mehr lesen / lire plus

Der letzte linke Kleingärtner, Teil 13: Habeck, Marx und ich

Nach dem Genörgel der letzten paar Kolumnen stellen wir erstaunt fest: Auch der letzte linke Kleingärtner kann Utopie.

Gockelt nicht nur als Kolumnist, sondern legt gerne auch mal vor Publikum ein Ei: Der letzte linke Kleingärtner bei einer seiner berühmt-berüchtigten Lesungen. (Foto: Aktion 3.Welt Saar e.v./Max Gerlach)

Man gönnt sich ja sonst nichts. Das haben sich die Grünen in Trier gedacht und sich flugs mal eine anspruchsvolle Veranstaltung mit Tiefenwirkung und visionärem Blick geleistet: Eine Lesung mit dem letzten linken Kleingärtner, auf Einladung der grünen Bundestagsabgeordneten Corinna Rüffer höchst selbst.

Der Gast ließ sich nicht lumpen und entwarf Visionen und Bilder einer Welt voller Ausgeglichenheit und Achtsamkeit, von der die Grünen längst aufgehört haben zu träumen. mehr lesen / lire plus

Deutschland: Störzone Thüringen

Nach dem Terroranschlag im sächsischen Halle hält sich die AfD in Thüringen vor den Landtagswahlen am kommenden Sonntag verbal ein wenig zurück. Mit Björn Höcke firmiert dort einer der größten Scharfmacher der rechtsextremen Partei als Spitzenkandidat.

Im Irrenhaus: AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke propagiert im thüringischen Wahlkampf die ostdeutsche „Wende 2.0“. (Foto: EPA-EFE/Alexander Becher)

„Über den geologischen Aufbau des tieferen Untergrundes ist in Thüringen nur wenig bekannt“, so die Landesanstalt für Umwelt und Geologie. Der Freistaat mit seinen gut zwei Millionen Einwohnern werde von mehreren großen „Störungszonen“ durchlaufen, so das Landesamt; entlang von Verwerfungen könne es zu „unerwünschten hydraulischen Kurzschlüssen“ kommen. Verwerfungen, Störungslinien und Kurzschlüsse, daran denken in Deutschland auch viele, wenn es um die thüringischen Landtagswahlen am kommenden Sonntag geht. mehr lesen / lire plus

Série : Que reste-t-il de nos amours ? (6/10) : La rue des Italiens

Née en 1966 rue Glesener, Michèle Hilger-Henricy a toujours habité dans ce quartier. On peut la rencontrer au retour de son jogging, à vélo dans la Pétrusse ou dans son cabinet de kinésithérapie, ou chez Ouni. Comme son père, Paul Henricy, elle est une vraie Garer !

Photos : Paulo Jorge Lobo

« Jusqu’à dix ans, j’habitais rue Glesener ; ensuite j’ai déménagé rue de Strasbourg et depuis mon mariage j’habite rue des États-Unis. Ma première école a été la Nilles Schoul, dans la rue de Strasbourg, où se trouve le centre sociétaire. Mes camarades étaient d’origines très diverses : des Italien-ne-s surtout, mais aussi des Français-e-s, des Suisses et un Allemand. mehr lesen / lire plus

Konferenz: Sensibilisierung und Radikalisierungsprävention

Am Dienstag lädt respect.lu zu einer Vortrag von Thomas Mücke ein. Der Politologe und Pädagoge ist Experte im Umgang mit extremistisch gefährdeten Jugendlichen.

© Superbass / CC-BY-SA-4.0

„Warum verliert die Gesellschaft Menschen an radikale Gruppen? Wie können wir sie zurückgewinnen?“ Diese Fragen stehen im Zentrum einer Konferenz, die am kommenden Dienstag im Bierger- a Kulturhaus in Mondorf stattfindet. Vortragender ist der Pädagoge und Politologe Thomas Mücke, der beruflich mit extremistisch gefährdeten Jugendlichen arbeitet.

Im Jahr 2004 gründete er das Violence Prevention Network, eine bundesweit vernetzte Beratungsstelle, die auf Deradikalisierung spezialisiert ist. Die NGO hilft (potenziell) extremistisch motivierten Gewalttäter*innen dabei, ihre Verhaltensmuster zu reflektieren und zu überwinden, und so zu leben, dass sie weder sich selbst noch anderen schaden. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #068 – Mediebildung an der Schoul

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Mat enger néier Campagne wëll Bee Secure jonk Leit léieren, Fake News ze erkennen. Mä ginn esou vereenzelt Aktiounen duer oder wier et net méi wichteg, eng holistesch Approche zur Mediebildung an de Schoulsystem ze integréieren? Wéi d’Schoul mat neien, digitale Medien ëmgeet, ass dëst Woch d’Thema vum Podcast vun der woxx.

De Joël Adami an d’Tessie Jakobs schwätzen doriwwer, datt et net duergeet, de Cours um iPad amplaz an engem Buch ze liesen an iwwert d’Gefill vu Konkurrenz, dat vill Proffe vis-à-vis vu digitale Medien hunn. mehr lesen / lire plus

Nicolas Mathieu : Rose Royal

Lauréat du Goncourt 2018, Nicolas Mathieu a la particularité d’être un écrivain originaire de Lorraine – qui ne renie pas sa région, mais la revendique. Il récidive dans ce micropolar qui vient de paraître.

D’aristocratique, le Royal n’a que le nom : c’est un bistro vieux jeu à Nancy, avec ses poivrots, ses jeunes et ses chômeurs qui font vivre le patron. Une des habitué-e-s est Rose, une quinqua divorcée, les mômes sortis de l’auberge maternelle depuis longtemps et qui n’attend plus grand-chose de la vie, et surtout pas des mecs. Le Royal appartient à ses habitudes et son alcoolisme latent est un des seuls passe-temps qu’elle s’octroie encore. mehr lesen / lire plus

Pipapo-Umfrage: Auf welchen Drogen Luxemburg feiert

Alkohol ist wenig überraschend die beliebteste Partydroge unter Luxemburgs Feierenden. Das hat Pipapo in einer groß angelegten Umfrage herausgefunden. Aber das ist nicht die einzige Substanz, die zum Einsatz kommt.

Informationsmaterial, Sticker und Quietscheentchen: Ein typischer Stand von Pipapo.

Zwischen Januar und November 2018 waren die Feierkultur-Expert*innen von Pipapo auf 27 verschiedenen Events wie Konzerten und Festivals und haben insgesamt 2.079 Feierende zu ihrem Drogenkonsum befragt. Wenig überraschend steht Alkohol an erster Stelle: 86 Prozent der Befragten gaben an, in den zwei Wochen vor der Befragung Alkohol konsumiert zu haben.

An zweiter Stelle kommt Tabak (46 Prozent), dicht gefolgt von Cannabis (44 Prozent). mehr lesen / lire plus

Google-Politik: Alle für das Data Center?

Der Mouvement kämpft weiter vor Gericht gegen das Google-Projekt. Doch politisch scheint er auf verlorenem Posten zu stehen.

Logo mit allen politischen Farben. Google-Zentrale in San Jose.(Foto: Wikimedia/The Pancake of Heaven!/CC BY-SA 4.0)

„Es ist klar, dass ein größeres Data Center einen Impakt auf den Ressourcenverbrauch hat“, hielt Xavier Bettel in seiner Rede zur Lage der Nation am 8. Oktober fest. „Ich verstehe, dass das Fragen hervorruft, die beantwortet werden müssen. Und das wird auch geschehen.“ Die schönen Worte des Premierministers dürften den Mouvement écologique wenig trösten: Anfang September genehmigte Innenministerin Taina Bofferding (LSAP) die Umklassierung des von Google gekauften Areals in Bissen in eine „zone spéciale Data Center“. mehr lesen / lire plus

Justice : Pas adroit

Le parquet est agacé par le parlement et le fait savoir ; un juge estime que le ministre de l’Immigration est trop clément – ces deux éléments indiquent que le fonctionnement de la justice au Luxembourg est loin d’être aussi neutre et dépolitisé qu’il le devrait.

Photo : Flickr/Michael Corghlan

Oui, ça doit être agaçant, voire complètement chiant de se retrouver au cœur d’une bataille politique et de devoir répondre à des tonnes de questions parlementaires sur des sujets qu’on n’aurait jamais voulu avoir vu se déverser sur la place publique. Surtout quand il est manifeste que le zèle de certain-e-s député-e-s CSV n’est pas uniquement motivé par leur souci de l’État de droit, mais a aussi un fort goût de revanche politique. mehr lesen / lire plus

Medien und Schule: Die Revolution muss noch warten

Digitalen Medien kommt eine zunehmend hohe Bedeutung zu – auch in der Schule. Dadurch sind neue Herausforderungen für den Unterricht entstanden. Wird der Bildungssektor diesen gerecht?

Teil der „#Checkyourfacts“-Kampagne sind unter anderem ein Plakat und ein Sensibilisierungsvideo. (© Bee Secure)

In Anbetracht unseres mittlerweile von Mediennutzung geprägten Alltags, wundert es, wie stark die öffentliche Luxemburger Schule noch dem Analogen verhaftet zu sein scheint. Dass kein Weg mehr an den digitalen Medien vorbeiführt, ist zwar mittlerweile weitläufig akzeptiert. Als dem Rechnen, Schreiben und Lesen ebenbürtige Kulturtechniken werden sie aber immer noch nicht anerkannt.

Im März in einem Interview mit dem Lëtzebuerger Land nach dem Grund für die zögerlichen Schritte hin zu mehr Medienpädagogik gefragt, erklärte Bildungsminister Claude Meisch, die Schule habe eine gesunde Skepsis und laufe nicht jedem Trend nach. mehr lesen / lire plus

Ian De Toffoli : Discours sur la littérature

« Il faut être résolument local pour réussir, littérairement, à porter au jour l’universel » : avec un tel titre à rallonge, on pourrait s’attendre à un pavé indigeste truffé de références littéraires absconses, d’autant que la série dont ce livre constitue la deuxième livraison s’intitule « Discours sur la littérature ». Mais là où le premier volume, écrit par Tom Nisse, comptait une quarantaine de pages, Ian De Toffoli n’en propose ici qu’à peine plus d’une vingtaine. On aurait tort, cependant, de réduire l’ouvrage à cette concision un peu surprenante pour un prix de vente de 5 euros. Le propos est bien structuré, la réflexion est réelle : faut-il s’emparer de thèmes universels et ne plus écrire sur le petit Luxembourg pour les autrices et auteurs du cru, afin de toucher un plus large public, au-delà des frontières nationales ? mehr lesen / lire plus

Élections législatives au Portugal : Un pays de gauche(s)

Sans majorité absolue, le premier ministre socialiste sortant, António Costa, a confortablement remporté les dernières élections législatives. Un scrutin marqué par une nouvelle diversité parlementaire et une abstention record.

Photo : EPA

Avec 36,6 % des suffrages et 106 députés (sur un total de 230), les socialistes ne sont qu’à dix sièges de la majorité absolue. L’abstention se chiffre quant à elle à 45,5 %, en partie à cause du départ à l’étranger d’un nombre non négligeable d’électeurs ces dernières années : plus de 800.000 entre 2011 et 2018, selon l’Institut national de statistique du Portugal.

Il y a quatre ans, dans le même contexte électoral, on prévoyait des élections anticipées quelques jours après les résultats. mehr lesen / lire plus

Toxische Stummel

Der Abgeordnete Marc Goergen (Piraten) hakte in einer parlamentarischen Anfrage an die Umweltministerin Carole Dieschbourg (déi Gréng) nach, was die Regierung gegen die Umweltverschmutzung durch Zigarettenstummel unternehme. Neben Sensibilisierungskampagnen gegen Littering sieht das Umweltministerium zwei konkrete Maßnahmen vor. Zum einen werden Zigarettenstummel als gefährlicher Abfall klassifiziert, was besondere Abfallverordnungen mit sich bringt. Zum anderen will das Ministerium bis 2023 ein Verantwortungssystem für Tabakwaren produzierende Firmen mit Filtern aufbauen. Die Produzent*innen sollen dann für die Säuberung, die Entsorgung der Stummel und das Aufstellen von Sammelbehältern im öffentlichen Raum aufkommen. Weitere Verpflichtungen seien denkbar, schreibt Dieschbourg. In Luxemburg wurden letztes Jahr drei Milliarden Zigaretten verkauft, wovon lediglich 20 Prozent in Luxemburg verglühten. mehr lesen / lire plus

Jugend so politisch wie schon lange nicht

Seit 1953 gibt der Mineralölkonzern Shell in Deutschland alle paar Jahre eine Jugendstudie in Auftrag, die schlicht als „Shell Jugendstudie“ bekannt ist. Obwohl sie von einem Konzern in Auftrag gegeben wird, wird sie von unabhängigen Wissenschaftler*innen erstellt und hat sich zu einem Standardwerk der Sozialforschung entwickelt. Diese Woche ist die Ausgabe 2019 erschienen, in der vor allem festgestellt wird, dass deutsche Jugendliche wieder politischer werden und ihnen politisches Engagement immer wichtiger wird. Wenig überraschend stellten die Forscher*innen ein erhöhtes Interesse für Klima- und Umweltfragen fest. Umweltzerstörung, Terroranschläge und die Klimakrise sind die drei größten Ängste der Jugendlichen, eine knappe Mehrheit blickt dennoch optimistisch in die Zukunft. mehr lesen / lire plus

Willis Tipps: Oktober 2019

Mísia zwischen Hölle und Himmel

Zwei Jahre lang kämpfte die in Porto geborene Mísia gegen eine schwere Erkrankung und hat diese schlimme Zeit auf ihrem aktuellen Album verarbeitet. Pura Vida (Banda Sonora) hat Ecken und Kanten und ist gerade deshalb sehr berührend. Mísia hat ihr erstes Album 1991 veröffentlicht und begeisterte seitdem mit 13 Platten die Aufgeschlossenen und verschreckte die Fado-Puristen nicht nur damit, dass sie sich nicht an die kanonisierte Instrumentalisierung hielt. Im Begleittext zur aktuellen CD erklärt sie, dass es sich nicht um eine Fado-Platte handelt, Fado sei aber durchaus enthalten. Bemerkenswert ist der Einsatz der verzerrten E-Gitarre, die die Hölle, die sie erlebt hat, symbolisiert, während die traditionelle portugiesische Gitarre mit ihrem zarten Klang den Himmel darstellt. mehr lesen / lire plus

Electropop/post-punk: Des beats venus du Nord

Le Gudde Wëllen offre aux mélancoliques automnaux la possibilité de célébrer leurs émotions en détresse en invitant les maîtres du genre electro déprimant et froid – les Suédois d’Agent Side Grinder.

Depuis 14 ans, des agents au nom de la froideur scandinave : Agent Side Grinder.

Les conditions météorologiques extrêmes du Grand Nord influeraient-elles la production musicale ? C’est une thèse pour laquelle pas mal de preuves ont été produites ces dernières décennies. Et pas besoin d’évoquer la scène miraculeusement prolifique islandaise : il suffit de jeter un coup d’œil en Suède. D’un côté le pays qui nous a donné ABBA et fait danser (ou saigner des oreilles, c’est selon) la planète, de l’autre un des bastions du black metal – musique sataniste, parfois empreinte de néonazisme, donc tout le contraire des mignon-ne-s popstars qui ne manquent pas de pointer leur tête à chaque fête de village en province, quand le bon taux d’alcoolémie est atteint. mehr lesen / lire plus

Art vidéo/installations/dessins: Coudées franches

« Le temps coudé » au Mudam permet de se plonger dans le travail de l’artiste albanais Anri Sala. Au rendez-vous : correspondances inattendues entre musiciens et gastéropodes… et bien plus encore.

Photos : © Anri Sala

Comme il se doit, le grand hall laisse désormais beaucoup de place aux grandes réceptions dont le conseil d’administration du Mudam est tellement friand. C’est pourquoi l’œuvre d’Anri Sala exposée dans cette pièce est tout en retrait. Pourtant, « All of a Tremble (Delusion/Devotion) » donne le la à une exposition où des ponts sont jetés entre musique, art plastique et vidéo, et qui joue la plupart du temps avec la perception du public. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Joker

Mit „Joker“ kommt einer der am meisten herbeigesehnten Filme des Jahres in die Säle. Dass die Comic-Verfilmung Standing Ovations und den goldenen Löwen in Venedig einheimste, sorgte für Aufregung – nicht umsonst.

Lieber mal mitlachen, sonst wird der Stand-Up-Comedian vielleicht zum Comic-Psychopathen.

Arthur Fleck (Joaquin Phoenix) versucht in der kaputten Gesellschaft Gothams seinen Weg zu finden. Tagsüber verdient er sein Geld als Clown, nachts strebt er danach, als Stand-Up-Comedian Karriere zu machen – doch immer wieder scheint der Scherz auf seine Kosten zu gehen. Gefangen in einer zyklischen Existenz zwischen Gleichgültigkeit und Grausamkeit, trifft Arthur eine falsche Entscheidung, die eine Kettenreaktion eskalierender Ereignisse auslöst. mehr lesen / lire plus

#QueerSuperPower

Die Ausstellung #QueerSuperPower illustriert die Härte von Rassismus und Queerfeindlichkeit. Die Künstlerin Estelle Prudent gibt schwarzen, queeren Menschen in Frankreich eine Stimme.

Copyright: 2017 Estelle PRUDENT

Die Ausstellung #QueerSuperPower, die derzeit im Escher Rathaus gezeigt wird, besticht nicht durch ein aufwendiges Raumkonzept. Die Exponate – großformatige Fotografien auf denen mit Klebestreifen weiße Zettel mit Zitaten und piktografischen Zeichnungen befestigt sind – stehen teilweise in dessen der Eingangshalle. Die Tafeln, an denen die Fotografien und Texte befestigt sind, reichen bis zu den Büros der Beamt*innen. In der Mitte des Ausstellungsraums prangt eine Säule, auf der die Wartenummern angezeigt werden. Doch wenn man die gezeigten Inhalte kontextualisiert, erschließen sich die Wertigkeit und die Aussagekraft der Ausstellung. mehr lesen / lire plus