MRTT was? (1) Ein Flugzeug in der Chamber

In der letzten Parlamentssitzung vor dem Sommer ging es um ein Militärflugzeug. Umstritten war, ob es sinnvoll zivil eingesetzt werden kann und wie viel es kosten darf.

Einmal Super, bitte! Australisches F-18-Kampfflugzeug beim Tanken.
(Wikimedia; Rachelle Coleman, defenseimagery.mil; PD)

Sind Chamberdebatten langweilig? Sie sind es oft, aber nicht immer. Am 23. Juli zum Beispiel wurde intensiv über zusätzliche Militärausgaben im Rahmen eines Nato-Programms diskutiert – das war informativ und unterhaltsam zugleich. Dabei wurde der Sinn der Tank- und Transportflugzeuge A330 MRTT sowohl auf technischer wie auch auf prinzipieller Ebene hinterfragt. Wir berichten über die Debatte und die Kritik, daneben gehen wir auf ein paar spezielle Aspekte ein – das A330-Flugzeug, die Entwicklungshilfe, die strategische Autonomie – und schließen mit einer Analyse ab. mehr lesen / lire plus

Armée et coopération au développement : Grand D et petit d

Dépenser 600 millions d’euros pour un avion au nom de la « défense », baisser, en chiffres absolus, le budget consacré au « développement » : le gouvernement se moque de la « cohésion des politiques ».

Wikimedia ; Andrew Arch ; CC BY 2.0

Faut-il baisser le budget de la coopération au développement, alors que l’activité économique et les rentrées fiscales sont en baisse à cause de la crise ? C’est ce qu’avait expliqué Franz Fayot dans une interview au woxx, tout en soulignant que le niveau relatif de ce budget serait maintenu à un pour cent du revenu national brut (RNB). mehr lesen / lire plus

MRTT was? (2) Teuer und kriegerisch

Bereits vor der Chamber-Debatte über den A330 MRTT hatten sowohl Déi Lénk als auch die Friddensplattform ihre Kritik per Kommuniqué geäußert.

A330 MRTT über dem Arc de Triomphe. Die Zivilgesellschaft ist begeistert, oder?
(Wikimedia; ERIC SALARD; CC BY-SA 2.0)

„Der Aufrüstungswahnsinn der Regierung muss gestoppt werden“, überschreibt die sich „für eine radikale Entmilitarisierung“ einsetzende linke Partei ihre Stellungnahme zum Tank- und Transportflugzeug A330 MRTT. Dabei geht es ihr in erster Linie um die hohen Kosten des Projekts – fast 600 Millionen Euro: „Eine solche Investition ist umso unverantwortlicher, da das Land gerade eine zweite Welle der Covid-19-Pandemie durchläuft.“

Zum Vergleich führen Déi Lénk das Covid-Konjunkturpaket an, das gerade mal 700 Millionen umfasst. mehr lesen / lire plus

Was ist ein A330 MRTT?

Am 23. Juli hat die Chamber für die Beschaffung eines Flugzeugs dieses Typs votiert. Hintergrundinformationen darüber, was der A330 MRTT kann und was das für Luxemburg bedeutet.

Technische Darstellung des zivilen Basismodells A330.
(Wikimedia; Julien.scavini; CC-BY-SA-3.0)

Es ist sonder Zweifel ein Militärflugzeug, das Luxemburg erworben hat. Genauer gesagt beteiligt sich Luxemburg mit etwa 12 Prozent an der Anschaffung und am Betrieb eines Pools von neun A330 MRTT – was ziemlich genau auf ein Neuntel der Kosten hinausläuft (Details zum Deal in Teil 1 und Teil 3 unserer Serie). Wer mehr über die Spannweite des Flugzeugs oder seine Dienstgipfelhöhe wissen will, kann in der deutschen, besser noch in der englischen Wikipedia nachschlagen. mehr lesen / lire plus

MRTT was? (3) Mit dem Scheckheft für die Werte

Die kontroverse Debatte über ein zusätzliches Militärflugzeug hat nichts am Abstimmungsergebnis geändert. Teil 3 unserer Serie bewertet das Für und Wider.

MInister-Traum oder Albtraum … Wozu wird der A330 MRTT in den kommenden 25 Jahren benutzt?
(Wikimedia; Ashley Keates, RAF; OGL-v1.0)

Ist die Erhöhung der Beteiligung Luxemburg am A330-MRTT-Pool ein Win-win-Geschäft, wie Stéphanie Empain (Déi Gréng) der Chamber versicherte? Auf den ersten Blick kann man der Berichterstatterin des am 23. Juli angenommenen Projekts zustimmen. Wenn man ihre Ansicht teilt, Luxemburg benötige einen höheren Militäretat, weil wir „Schlusslicht innerhalb der Nato“ sind, dann müssen die gewünschten Summen ja irgendwie ausgegeben werden. Ein Teil vom „Win“ besteht darin, dass die Ausgabe hoch genug ist, um das 2023er-Ziel eines Militärbudgets von 0,72 Prozent des BIP anpeilen zu können (siehe: „Le satellite sur la sellette“). mehr lesen / lire plus

EU: Autonom gegen die Türkei?

Der jüngst von Luxemburg finanzierte A330 MRTT soll zur strategischen Autonomie beitragen. Was ist damit gemeint und was kann ein Tankflugzeug zur Lösung des griechisch-türkischen Konflikts beitragen?

Tanker verschaffen mehr Autonomie – aber gegen wen?
(Wikimedia; US Pacific Air Forces; CC BY-SA 2.0)

Was die Spannungen zwischen den beiden Nato-Ländern Griechenland und Türkei für die Diskussionen über die strategische Autonomie der EU bedeuteten, wollte Stéphanie Empain (Déi Gréng) in einer Question parlementaire wissen. Strategische Autonomie steht für die Fähigkeit, im Bereich der Sicherheitspolitik eigene Entscheidungen zu treffen und über die Mittel zu verfügen, sie umzusetzen.

Es ist kein Zufall, dass der Ausdruck ebenfalls im Zusammenhang mit der Luxemburger Beteiligung am Ausbau der A330-MRTT-Flotte gefallen ist. mehr lesen / lire plus

China: Zwangsarbeit und Sterilisierungen

Recherchen belegen die neue Dimension der Unterdrückung der uigurischen Minderheit im westchinesischen Xinjiang.

Unter Maos Schatten ist nicht gut zu leben – Die Uiguren werden in ihrer eigenen Provinz systematisch verdrängt und weggesperrt. (© EPA)

Die Aufnahmen sind beklemmend. Im Juli ging ein Drohnenvideo viral, das einen Häftlingstransport in der chinesischen Provinz Xinjiang zeigt. Mehrere Hundert Männer mit geschorenen Köpfen knien gefesselt mit verbundenen Augen auf dem Boden vor einem wartenden Eisenbahnzug. Zwischen ihnen stolzieren uniformierte Wächter umher. Die Bilder erinnern unweigerlich an die düstersten Abgründe des 20. Jahrhunderts. Das Video ist bereits im vergangenen Sommer veröffentlicht worden und hat sich als Aufnahme einer chinesischen Polizeidrohne herausgestellt. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #106 – De grousse Raumplanung-Casting, vun deem keen eppes weess

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Déi lëtzebuergesch Regierung schreift eng Consultatioun zur Raumplanung aus, kommunizéiert doriwwer awer net mat der Bevëlkerung. D’Isabel Spigarelli schwätzt am Podcast mam Joël Adami doriwwer, wat hien bei senger Recherche zu  „Luxembourg in Transition“ erausfonnt hunn a wat eng schwäizeresch Architekturstëftung an ee Label, dee soss keen huet, domadder ze dinn hunn.

 

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RGPD : Le Luxembourg, un élève modèle ?

Fin juillet la Commission européenne a publié son deuxième bilan sur le règlement de la protection des données. Des critiques y sont adressées au grand-duché, que Xavier Bettel considère comme des compliments.

C’est une question de point de vue. Pour le député socialiste Mars Di Bartolomeo, le deuxième bilan de la Commission européenne sur le RGPD dit en somme que le Luxembourg et l’Irlande devraient investir plus dans leurs autorités chargées du respect de la protection des données. Cela parce que « ces deux pays, grâce à leur fiscalité avantageuse, hébergent les sièges européens des plus gros acteurs du numérique et héritent donc de leur surveillance ». mehr lesen / lire plus

Label für regionale Produkte: Mogelsiegel

Ein Label soll hochwertige, in Luxemburg erzeugte Nahrungsmittel kennzeichnen. Doch die Pläne des Landwirtschaftsministeriums stoßen auf scharfe Kritik.

Romain Schneider diskutierte am 20. Juli in Brüssel mit seiner deutschen Homologin Julia Klöckner über ein Label für Tierwohl. Ob das geplante und scharf kritisierte luxemburgische Label auch Thema war? (Foto: Conseil de l‘Union européenne)

Labels und Siegel, die Nahrungsmittel auszeichnen sollen, gibt es wie Sand am Meer. Für Konsument*innen ist es oft alles andere als einfach zu unterscheiden, welches Siegel reines Marketing oder gar Greenwashing ist und welche Kennzeichnung tatsächlich eine Auskunft über Produktionsbedingungen und Qualität geben. In Luxemburg könnte nun ein weiteres Label hinzukommen, das regionale Produkte auszeichnet, die nach hohen Qualitätskriterien hergestellt wurden. mehr lesen / lire plus

Criminalité en ligne : Cachez donc ce Pornhub !

Le site Pornhub, derrière lequel se cache une boîte luxembourgeoise, accueille des millions de vidéos à caractère pornographique, dont certaines montrent des viols ou des actes pédophiles – pourtant, la lutte contre cette cybercriminalité semble difficile.

Depuis quelques mois, les médias luxembourgeois sont régulièrement interpellés via la plateforme Twitter par des activistes américaines en guerre contre l’empire Pornhub. Par des injonctions comme « Merci au Luxembourg de laisser des viols d’enfants en ligne », elles essaient d’attirer l’attention sur le fait que la firme derrière la plateforme vidéo Mindgeek est basée au grand-duché, et que ce serait donc aux autorités luxembourgeoises d’agir contre les négligences de Pornhub et des autres plateformes appartenant au même conglomérat. mehr lesen / lire plus

„Luxembourg in Transition“: Raumplanung ohne Öffentlichkeit

Die Regierung schreibt ein weitreichendes Raumplanungsprojekt aus, ohne die Bevölkerung zu informieren. Eine schweizerische Stiftung und ein Label, das sonst niemand hat, machen das Projekt noch merkwürdiger.

Wie soll Luxemburg 2050 aussehen? Die Konsultation „Luxembourg in Transition“ will sich dieser Frage annehmen – doch warum bloß kommuniziert die Regierung nicht darüber? (Foto: Bdx/Wikimedia)

Eigentlich ist die luxemburgische Regierung nicht besonders öffentlichkeitsscheu. Natürlich haben sich einige Minister*innen während der Covid-19-Krise dezent im Hintergrund gehalten, aber seit Beginn des „Déconfinement“ wird auch wieder viel über Projekte kommuniziert, die keinen unmittelbaren Zusammenhang mit der Pandemie haben. Energie- und Landesplanungsminister Claude Turmes (Déi Gréng) stellt da keine Ausnahme dar: Seit Beginn der Pandemie wurden von seinem Ministerium zehn Pressemitteilungen verschickt und auf drei Pressekonferenzen geladen. mehr lesen / lire plus

Travail et pandémie : Au-delà du « bullshit job »

La mise en évidence des rapports sociaux dans le monde du travail est un des phénomènes les plus commentés dans le cadre de la pandémie. L’historienne et chercheuse Éloïse Adde fait le point pour le woxx.

Suis-je utile ou non ? La question existentielle s’invite désormais dans nos balades au supermarché. (Photo : pexels.com/Diana D.Reinoso)

En imposant à une part importante de la population de rester chez elle, le confinement semble avoir jeté une lumière crue sur le monde du travail actuel. Si beaucoup d’employé-e-s ont pu travailler depuis leur domicile grâce à l’internet, d’autres ont dû continuer de se rendre sur leur lieu de travail, apparaissant subitement comme indispensables à la marche du monde : le personnel de la santé pour endiguer le virus, les vendeuses et vendeurs pour assurer notre approvisionnement en produits de première nécessité. mehr lesen / lire plus

CID zu Aktionsplan zur Geschlechtergleichstellung

Das Ministerium für Gleichstellung von Frauen und Männern stellte am 17. Juli den neuen Aktionsplan zur Geschlechtergleichstellung vor. Das CID Fraen an Gender bezog in einem Schreiben Stellung. Zwar freut es sich, dass die Mehrzahl seiner Vorschläge vom Ministerium übernommen wurden, doch empfindet es den Aktionsplan grundsätzlich als zu vage. Es fehle an konkreten Maßnahmen, wie im Hinblick auf die öffentliche Anwendung geschlechtsneutraler Sprache, und an einem Zeitplan. Das CID begrüßt hingegen, dass das Ministerium Gleichstellungsarbeit und die Sensibilisierung von Kindern in der formellen und nicht-formellen Bildung fördern möchte. Das Ministerium kommt den Forderungen der Voix de jeunes femmes trotzdem nicht nach, die kürzlich mehr Literatur von Frauen auf dem Lehrplan verlangten. mehr lesen / lire plus

Encore cinq pour lancer le pacte logement 2.0

Photo : MLOG

Depuis 2017, le ministère du Logement, en étroite collaboration avec le ministère de l’Intérieur, avait préparé, notamment à travers six ateliers interactifs avec les communes, la refonte du pacte logement mis en place en 2009. Le gouvernement vient de déposer les instruments législatifs qui devraient mener à un changement de paradigme : le subventionnement des communes à travers ce pacte ne sera plus lié à la croissance du nombre d’habitant-e-s en général, mais au nombre d’habitations à prix abordable créées chaque année. En même temps, la reformulation de l’article 29 de la loi sur l’aménagement communal renforcera l’obligation de création de tels logements pour des plans d’aménagements particuliers, qui débutera à partir de cinq unités et pas 25, comme actuellement. mehr lesen / lire plus

The Rise of the Synths: Musikalische Post aus Vergangenheit und Zukunft

Der Dokumentarfilm „The Rise of the Synths“ porträtiert die lange unbekannt gebliebenen Komponist*innen des Synthwave. Ein Musikgenre, das Mitte der 2000er-Jahre aus MySpace hervorging. Die Rotondes zeigen den Film zum Auftakt der Congés annulés.

Ran an die Synthesizer: „The Rise of the Synths“ dokumentiert das Musikgenre Synthwave und dessen Protagonist*innen. (Copyright: The Rise of the Synths)

„If you are hearing this, this is a message from the past and from the future“, dröhnt es im Trailer zur Doku „The Rise of the Synths“. Die Vergangenheit liegt in dem Fall vierzig Jahre zurück – und die Zukunft deren zwanzig. Das im Film dokumentierte Musikgenre Synthwave, entwickelte sich nämlich Anfang der 2000er-Jahre auf der Internetplattform MySpace, nimmt aber starken Bezug zu bestimmten popkulturellen Szenen der 1980er. mehr lesen / lire plus

Queerfeindlichkeit in Polen: EU lässt Worten Taten folgen

Die EU-Kommission lehnt sechs Anträge queerfeindlicher Gemeinden in Polen ab – ein wichtiges und klares Bekenntnis zur LGBTIQA-Gemeinschaft.

Foto: CC BY Silar – SA 4.0

Die EU macht endlich ernst: Die Kommission lehnte sechs Förderanträge polnischer Gemeinden im Rahmen eines Städtepartnerschaftsprogramm ab, weil sie sich zur LGBT-freien Zone erklärt haben. Damit reagiert die EU auf die alarmierende Situation der LGBT-Gemeinschaft in Polen, die sich mit der Wiederwahl des queerfeindlichen Staatspräsidenten Andrzej Duda zuspitzt.

Die EU-Gleichstellungskommissarin Helena Dalli sowie der Justizkommissar Didier Reynders setzten auch auf Twitter ein klares Zeichen gegen Polens queerfeindliche Politik. Die beiden verwiesen in ihren Beiträgen darauf, dass die Haltung der polnischen Gemeinden und Regionen den Grundrechten und den Werten der EU widerspricht. mehr lesen / lire plus

Vier Pionierinnen der Luxemburger Kunst: Künstlerinnen im Zeitgeist der Neunziger

Die Ausstellung „Les pionnières. Luxembourg, les années ’90 : Portraits de femmes” in der Abtei Neumünster zeigt die Werke von vier luxemburgischen Künstlerinnen. Die Arbeiten von Marie-Paule Feiereisen, Carine Kraus, Patricia Lippert und Flora Mar spiegeln auf unterschiedliche Art und Weise den damaligen Zeitgeist.

Flora Mars Überlagerungen stehen für Szenen aus dem Eheleben (© Gudrum Beschet)

Zurzeit laufen in Luxemburg-Stadt zwei Ausstellungen, die ausschließlich Werke von Künstlerinnen zeigen. Neben der kleineren Ausstellung „Women Only“ in der zentral gelegenen Kunstgalerie Mob-Art Studio, die verschiedene künstlerische Arbeiten von neun Künstlerinnen aus dem In- und Ausland präsentiert, gibt es in der Abtei Neumünster eine Schau, die sich vier luxemburgischen Künstlerinnen widmet. mehr lesen / lire plus

Serienempfehlungen: „The Morning Show“ und „Ghost in the Shell SAC“

Jede Woche stellt die woxx eine neue und eine alte Serie vor. Dieses Mal gibt es was für Frühaufsteher*innen und Cyborgs.

The Morning Show (2019-)

« The Morning Show » rassemble Jennifer Aniston (à gauche) en Alex Levy et Reese Witherspoon (à droite) en Bradley Jackson – les deux femmes au cœur de la série. (© The Morning Show)

(lc) – Les coulisses d’une grande matinale télévisée américaine peuvent être une vraie cage à fauves – et certain-e-s y laissent leur peau. Le début de la série « The Morning Show » montre un de ces moments. Juste avant de commencer le live au petit matin, l’équipe apprend le licenciement du coprésentateur Mitch Kessler (Steve Carell) pour abus sexuels. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Madre

Après le thriller politique « El Reino », Rodrigo Sorogoyen revient avec « Madre », qui prend plaisir à mener spectatrices et spectateurs là où on ne l’attend pas.

Elena et Jean jouent à cache-cache avec leurs sentiments. (Photo : Manolo Pavón)

Tout commence par cet appel du petit Iván, six ans, à sa mère, Elena, restée à Madrid. Il est seul sur une plage des Landes, en France : son père est retourné à la caravane un instant, le laissant sans surveillance. Et puis arrive un homme aux intentions inconnues, qu’on ne verra pas, puisque toute la scène se passe dans l’appartement d’Elena. mehr lesen / lire plus