Podcast: Am Bistro mat der woxx #118 – Ëmmer nach vill Onkloerheete ronderëm „Luxembourg in Transition“

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Däerf een um Enn vum Landesplanungscasting „Luxembourg in Transition“ een Duett mam Claude Turmes sangen? Och wann déi Fro sech relativ einfach beäntwerte léisst, so bleiwen och no der offizieller Präsentatioun vill oppe Froen, wat et mat dem Projet genee op sech huet. De Joël Adami an d‘Isabel Spigarelli maachen de Resumé vun deem, wat sech zanter Juli geännert huet. Verschidden Ongereimtheete stinn allerdéngs ëmmer nach am Raum, besonnesch wat de Rôle vun der Fondatioun Braillard ugeet. An d‘woxx-Journalist*innen kucken sech un, wat dann am Endeffekt um Schluss vun dem Prozess kéint erauskommen. mehr lesen / lire plus

Photography: The Nude Male Body

It is rare that the nude male body is shown in a vulnerable position in Arts – but it is the main theme in the photographs of Arnoldas Kubilius. His photographs are the expression of an obession, a metaphorical self-portrait and they are queer. A discussion with the artist from Lithuania, who is currently exhibiting in the Ancien Cinéma in Vianden.

Copyright: Arnoldas Kubilius

woxx: Arnoldas Kubilius, in your work you mostly show the nude male body in a vulnerable position, sometimes also as an erotic being. Is your work a critique of the common portrayal of men as rather hard, powerful and invincible figures? mehr lesen / lire plus

„Luxembourg in Transition“: Landesplanungscasting 
mit offenen Fragen

Die Landesplanungskonsultation „Luxembourg in Transition“ ist gestartet und wurde offiziell vorgestellt. Viele Fragen bleiben weiterhin offen – unter anderem, was konkret herauskommen soll.

Lange Zeit wurde die Landesplanung Luxemburgs von internationalen Teams vorangetrieben – die Prioritäten lagen damals jedoch leicht anders als heute, wie diese Karte von 1744 zeigt. 
(Illustration: British Library)

Landesplanungsminister Claude Turmes (Déi Gréng) twittert nicht oft. Meistens verbreitet er Presseberichte oder Fotos von sich bei Solar- oder Windkraftanlagen, die er gerade eingeweiht hat. Am 31. Juli war das anders: Turmes schrieb gleich vier Tweets zur Konsultation „Luxembourg in Transition“. Das, nachdem die woxx am gleichen Tag einen Artikel zu dem Projekt veröffentlicht hatte. mehr lesen / lire plus

Gemeinsame Agrarpolitik: Bullshit statt Wende

Die sinnlose Debatte über Veggieburger hat dazu geführt, dass die GAP-Reform beinahe unbeachtet gestimmt werden konnte. Jetzt wird mehr Bullshit produziert – und aufs Klima geschissen.

Foto: Pixabay/milesz

Viele hatten auf eine sogenannte Agrarwende in der EU gehofft: Weg von der industriellen Landwirtschaft, hin zu mehr bio, regional und im Einklang mit der Natur. Wer gehofft hatte, das Parlament würde über einen progressiven Entwurf abstimmen, mit dem der Landwirtschaft ermöglicht würde, die Artenvielfalt zu erhalten, statt sie zu zerstören, wurde bitter enttäuscht. Obwohl der Druck von Umwelt- und Klimaaktivist*innen in den Tagen vor der Abstimmung am letzten Freitag wuchs, war er nicht groß genug, um genügend Abgeordnete davon zu überzeugen, gegen den Vorschlag zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zu stimmen. mehr lesen / lire plus

Loi Covid-19 : État d’indolence

Le projet de loi que le gouvernement a fait passer d’urgence cette semaine est le fruit d’une fatigue corona qui a trop pesé sur ses décisions – ou le manque de celles-ci. Encore une fois, les libertés fondamentales en feront les frais.

Préparez vos mouchoirs… euh… votre PQ, le couvre-feu pourrait bien juste ouvrir la voie au reconfinement. (Photo : Pixabay)

Un couvre-feu donc, pour endiguer la pandémie. C’est la principale nouveauté du projet de loi 7683 que le gouvernement a concocté. Cette mesure est historique, puisque le dernier couvre-feu sur le territoire grand-ducal date de l’occupation allemande. Et encore, même les nazis avaient eu des problèmes à l’imposer. mehr lesen / lire plus

EU-Mindestlohn: Bedingt verbindlich

Per Direktive will EU-Kommissar Nicolas Schmit die Mitgliedsstaaten zum Engagement für ein auskömmliches Mindesteinkommen verpflichten.

Nur Fassade? EU-Kommissar Nicolas Schmit hat am Mittwoch den Entwurf einer Direktive für einen europäischen Mindestlohn vorgestellt (Fotos: Lukasz Kobus/EU)

„Das mag manchem nicht genügen, aber so funktioniert Europa nun einmal.“ Mit diesen Worten parierte Nicolas Schmit am Mittwoch in Brüssel erste kritische Fragen zum von ihm vorgestellten Entwurf einer EU-Direktive für einen europäischen Mindestlohn. Zugleich gestand er damit ein, wo die Grenzen der Initiative von vornherein lagen, die er als EU-Kommissar für Arbeit und soziale Rechte maßgeblich mitgestaltet hat. Das Subsidiaritätsprinzip sowie der „Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union“ machen es nämlich unmöglich, dass die Europäische Union unmittelbar in das Arbeitsentgelt betreffende Regelungen der Mitgliedsstaaten eingreifen kann. mehr lesen / lire plus

US-Linke vor den Wahlen: Trump abwählen reicht nicht!

Geht am 3. November die Welt unter? Oder kommt ein Erlöser in Gestalt von Joe Biden? Ein nüchterner Blick auf das politische Chaos in den USA.

Griff nach den Sternen eines besseren Amerika, oder doch wieder nur Streifen? Joe Biden auf Kurssuche. (US Navy; MC1 Chad J. McNeeley; PD)

„Nichts wird sich grundsätzlich ändern“ – mit diesem Biden-Zitat aus dem vergangenen Jahr überschrieb der Monde diplomatique eine Analyse der politischen Situation in den USA. Der Beitrag erschien im Juni, nachdem sich der linke Kandidat Bernie Sanders aus den demokratischen Vorwahlen zurückgezogen und den Weg für Joe Biden freigemacht hatte. „Aus den ganzen Wirren ging als Sieger ausgerechnet der Kandidat hervor, der am wenigsten versprach. mehr lesen / lire plus

Nucléaire : l’UE ne dit mot et consent

Dans le cadre de la relance verte européenne, quelle place pour le nucléaire ? Une place de choix, affirment les fans qui le présentent comme une manière propre de produire de l’énergie. Un recours indispensable, assurent les gouvernements polonais et tchèque, sans lequel nous ne pourrons atteindre les nouveaux objectifs de réduction de CO2 annoncés par la Commission. Et de prévenir qu’ils allaient bloquer ces mêmes objectifs si Bruxelles n’autorisait pas les aides d’État prévues pour la construction de nouveaux réacteurs. Message reçu cinq sur cinq, a signalé le commissaire au « Green Deal », Frans Timmermans. Comme le rapporte le site Euractiv, dans un entretien avec le directeur de l’Agence mondiale de l’énergie, Timmermans a assuré que la Commission ne se mettrait pas en travers du chemin de pays qui opteraient pour l’énergie nucléaire. mehr lesen / lire plus

Déguerpissements : Ni vu ni connu

Pendant le confinement de mars, le gouvernement avait suspendu les déguerpissements de locataires, pour ne pas avoir à gérer des familles dans la rue sans possibilité de trouver un nouveau logement. Mais la trêve aura été de courte durée : un mois après le confinement, les expulsions ont repris de plus belle – avec 25 cas uniquement sur le territoire de la capitale. Probablement interpellé par une manifestation publique suite à un déguerpissement rue Glesener, le député LSAP Yves Cruchten a demandé aux ministres vert-e-s Sam Tanson et Henri Kox s’ils avaient connaissance de cette recrudescence, s’ils avaient des chiffres et s’ils comptaient intervenir. mehr lesen / lire plus

Back to the Books: Graffiti-Battle und Frauen an Sprühdosen

In den Rotondes werden am Samstag die Sprühdosen gezückt: Die Veranstaltung „Back to the Books“ widmet sich zum dritten Mal ganz der Graffitikunst. Es gibt ein Battle, die Doku „Girl Power“ über Frauen in der Szene und eine erstaunlich männliche Jury.

Beim Graffiti-Battle von „Back to the Books“ treten 24 Künstler*innen gegeneinander an. (Copyright: Back to the Books)

Mit „Back to the Books“ verdonnern die Rotondes niemanden zur Pflichtlektüre und zitieren auch keinen vors Bücherregal. Der Veranstaltungstitel spielt auf die Black Books an: Hefte, die Writer*innen – so heißen Graffiti-
künstler*innen, die vor allem Buchstaben an die Wand bringen – zur Verbesserung ihres Stils nutzen und untereinander austauschen. mehr lesen / lire plus

Fotografie: Narben, Wasser, Männerkörper


Der Fotograf Arnoldas Kubilius wirft einen in der Kunst eher seltenen, zärtlichen Blick auf den männlichen Körper. Seine Fotografien sind Ausdruck einer Obsession, metaphorische Selbstporträts und queer. Ein Austausch mit dem litauischen Künstler, der zurzeit im Ancien Cinéma in Vianden ausstellt.

Wasser ist Kubilius‘ Element. Seine Fotografien drücken unter anderem Verletzlichkeit aus. (Fotos: Arnoldas Kubilius)

woxx: Arnoldas Kubilius, Ihr Werk besteht hauptsächlich aus Aktfotografien von Männern. Der Mann erscheint als verletzliches und erotisches Wesen. Ist Ihre Arbeit eine Kritik an einem festgefahrenen Geschlechtermodell, in dem Männern allgemein eher Härte, Macht und Unverwundbarkeit zugeschrieben werden?


Arnoldas Kubilius: Auch wenn mein Werk tatsächlich aus dieser Struktur herausfällt, die Sie erwähnen, will ich damit nichts und niemanden kritisieren. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: The Forty-Year-Old Version

Mit „The Forty-Year-Old Version“ dringt Künstlerin Radha Blank in den von Männern dominierten Bereich des Autorenfilms vor, um eine Geschichte über kreative Entfaltung, Mehrfachdiskriminierung und den Zwang zum Kompromiss zu erzählen.

Radha ist es leid, ihre Texte dem Geschmack weißer Produzenten anpassen zu müssen. (Fotos: © Netflix)

Lange Einstellungen, Bilder in Schwarz-Weiß und immer wieder Szenen, die fast völlig ohne Dialog auskommen – diese Kombination an Stilmitteln werden wohl die wenigsten mit Komödien assoziieren. Dabei erhielten Serien wie „Louie“ (2010-2015) oder Filme wie „Frances Ha“ (2012) gerade durch sie ihren Wiedererkennungswert. Es sind oftmals semiautobiografische Werke über weiße, heterosexuelle, mittelmäßig erfolgreiche Künstler*innen, wobei Hauptrolle, Drehbuch und Regie von ein und derselben Person übernommen wurden. mehr lesen / lire plus

Notre conseil de série : The Haunting of Bly Manor

Après avoir donné d’intimes et réalistes explications au Mal dans « The Haunting of Hill House », Mike Flanagan filme, grâce à « The Haunting of Bly Manor », les fantômes qui surgissent de nos peines et de nos pertes.

Une série qui transcende les clichés du genre de l’horreur. (Photo : Allociné)

Le projet « The Haunting » comprend deux séries adaptées des œuvres littéraires de Shirley Jackson pour la première saison, « The Haunting of Hill House », et d’Henry James pour la seconde, centrée sur Bly Manor. Il n’est absolument pas nécessaire, pour autant, de suivre chronologiquement les saisons, puisqu’elles ne présentent aucun lien narratif direct. mehr lesen / lire plus

L’Alac vampirise la profession de journaliste

Déjà que le métier de journaliste ressemble de plus en plus à une guerre sur plusieurs fronts, de récentes offres de recrutement subvertissent encore son statut professionnel – même l’Agence luxembourgeoise d’action culturelle (Alac), soutenue par l’État, s’y met.

(Screenshot culture.lu)

C’est une de ces petites annonces qui paraissent sur le site culture.lu, géré par l’Alac : sont recherché-e-s des journalistes freelance « pour la rédaction d’articles à publier sur culture.lu ». La rémunération se fera « sur base des articles commandés et fournis », pour ne pas dire que les « journalistes » seront payé-e-s au lance-pierre, comme dans d’autres rédactions professionnelles.

mehr lesen / lire plus

Queere Menschen in Polen: Delegation des Europarats auf Informationsbesuch

Die Diskriminierung queerer Menschen in Polen nimmt seit Monaten rasant zu. Eine Delegation des Europarats kommt nächste Woche mit lokalen Vertreter*innen zum Informationsaustausch zusammen.

Foto: CC BY Silar – SA 4.0

Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarats stattet Polen am 2. und am 3. November einen virtuellen Informationsbesuch ab, wie es in einem Schreiben heißt. Anlass ist die zunehmende Diskriminierung von LGBTIQA+ – Menschen in Polen über die auch die woxx bereits mehrfach berichtete. Die Delegation folgt damit der Einladung von Mitglieder*innen des polnischen Parlaments. Das wird derweil übrigens von der losen Gruppe „Frauenstreik“ zum Rücktritt aufgefordert: Seit Tagen sorgen massive Proteste gegen das kürzlich angepasste Gesetz zum Schwangerschaftsabbruch für Konflikte in Polen. mehr lesen / lire plus

Mr. President (3): Auf und ab der Clinton-Jahre

Bill Clinton hat der demokratischen Partei zwei Siege gebracht – mit schweren Spätfolgen. Die Bilanz des Sympathieträgers ist durchwachsen.

Abriss überfällig? Bill-Clinton-Statue in Ballybunion, Republik Irland. (Wikimedia; Occono; CC BY-SA 3.0)

„Read my lips: no new taxes“, hatte George H. W. Bush zum Thema Steuererhöhungen gesagt, als er 1988 auf dem republikanischen Parteitag als Kandidat nominiert wurde. Mit diesem deutlichen Versprechen gewann er die Wahlen, regierte vier Jahre (siehe Teil 2 der Serie) und verlor 1992 gegen Bill Clinton. Dass Bush senior trotz seiner außenpolitischer Erfolge abgestraft wurde, lag nicht nur an der Rezession von 1991. Denn 1990 sah sein Haushaltskompromiss mit der demokratischen Mehrheit im Kongress Steuererhöhungen vor – eine Spätfolge von Ronald Reagans gigantischen Rüstungsprogramm. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Adieu les cons

Albert Dupontel signe une comédie décalée où la critique sociale rejoint le burlesque. Flanqué d’une Virginie Efira efficace, le réalisateur-acteur brosse un portrait tendre et désabusé de personnages malmenés par la société moderne, qui, dans un baroud d’honneur en forme de pied de nez, préfèrent se consacrer à l’empathie plutôt qu’à la vengeance.

L’évaluation du woxx : XXX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Hearing sur le patrimoine : Dialogue de mi-sourds

Luxembourg under destruction dresse un bilan mitigé du hearing obtenu auprès de la Chambre des député-e-s grâce aux nombreuses signatures pour la pétition 1638.

L’ancien presbytère de Weiswampach…

La pétition des activistes autour de « Luxembourg under destruction » avait su obtenir, selon le comptage officiel, 5.280 signatures. Comme la barre des 4.500 avait donc été largement dépassée, les pétitionnaires ont été reçu-e-s, la semaine passée, par la Commission des pétitions de la Chambre des député-e-s sous la présidence de Nancy Arendt (CSV) et en présence d’un grand nombre de député-e-s ainsi que de la ministre de la Culture, Sam Tanson (Déi Gréng) compétente en matière de patrimoine. mehr lesen / lire plus

EU-Mindestlohn: Schmit hält Wort

Wie im Januar versprochen, stellt Nicolas Schmit morgen in Brüssel seinen Entwurf für eine EU-Direktive zum Mindestlohn vor. Spannend wird, ob der EU-Kommissar für Arbeit auch die damit verbundenen Erwartungen erfüllen kann.

Im Fokus der europäischen Öffentlichkeit: Nicolas Schmit stellt am morgigen Mittwoch in Brüssel die geplante EU-Direktive für einen europäischen Mindestlohn vor. (Foto: Lukasz Kobus/EC – Audiovisual Service)

Das wird ein großer Tag für Nicolas Schmit: Morgen stellt der EU-Kommissar für Arbeit und soziale Rechte in Brüssel seinen Entwurf über eine EU-Direktive für einen Europäischen Mindestlohn vor. Als Erfolg kann Schmit schon jetzt verbuchen, dass seine Initiative für ein solches Mindesteinkommen überhaupt den Rang einer verbindlichen Rechtsverordnung bekommen soll. mehr lesen / lire plus

Hervé Le Tellier : L’anomalie

Connu surtout pour ses explorations de l’intime et son amour des jeux de langage, l’oulipien Le Tellier explore cette fois la terra incognita de la science-fiction. Le résultat est un voyage décoiffant qui célèbre le doute et ouvre grand les portes des possibles.

En lice pour le Goncourt cette année, Hervé Le Tellier demeure un écrivain à part. Membre de l’Oulipo, qu’il préside depuis 2019 – ce club d’écrivain-e-s qui rassemble hommes et femmes de lettres et mathématicien-ne-s féru-e-s de contraintes littéraires, fondé après-guerre par Raymond Queneau et François Le Lionnais –, Le Tellier a su mettre à profit ses connaissances scientifiques pour gravir les montagnes russes créées par « L’anomalie ».

mehr lesen / lire plus