Proteste in Georgien: Umkämpftes Parlament

Georgien steckt mitten in einem Aufruhr: Teile der Opposition erkennen das Ergebnis der Parlamentswahlen von vergangenem Oktober nicht an, einer ihrer Anführer sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Kundgebung für die Freilassung von Nikanor Melia vor dem georgischen Parlamentsgebäude in Tiflis: Der Oppositionsführer wurde Ende Februar festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, im Juni 2019 die Erstürmung des Parlaments organisiert zu haben, wobei es zu gewaltsamen Ausschreitungen kam. (Foto: EPA-EFE/Zurab Kurtsikidze)

Es waren Szenen wie für das Fernsehen gemacht. Ein riesiger schwarzer Schrank wird umgeworfen, durch die freigewordene Türöffnung drängen behelmte Polizisten in einen Büroraum, ergreifen einen großen Mann mit Glatze und führen ihn ab. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: An Zéro – Comment le Luxembourg a disparu

Eine Dokufiktion zeigt, was bei einer Nuklearkatastrophe im Kernkraftwerk Cattenom passieren würde. Neben den unmittelbaren Auswirkungen werden auch kulturelle und soziale Folgen beleuchtet.

(Foto © Skill-Lab)

Vermutlich haben die meisten Einwohner*innen Luxemburgs das Szenario schon einmal in ihrem Kopf durchgespielt: Ein schwerwiegender Unfall im Atomkraftwerk Cattenom, und dann? Außer Jodtabletten und der Anweisung, das Radio zu hören, gibt es nicht viel offizielle Hilfestellung. Ähnlich ratlos verhalten sich auch die Protagonist*innen des Films „An Zéro – Comment le Luxembourg a disparu“. Da ist der Anwalt (Luc Schiltz), der seine Tochter von einem Termin beim Augenarzt in Luxemburg-Stadt abholt und zurück nach Esch-Alzette – in Richtung Gefahr also – fährt, um gemeinsam mit seiner Frau (Fabienne Hollwege) das Land verlassen zu können. mehr lesen / lire plus

LGBTIQ Freedom Zone: Gegenwind für queerfeindliches Polen

Die LGBTI Intergroup des Europäischen Parlaments lässt die Queerfeindlichkeit Polens nicht folgenlos geschehen: Europa soll sich zur „LGBTIQ Freedom Zone“ erklären.

Die LGBTI Intergroup der Europäischen Union lässt sich Polens Queerfeindlichkeit nicht gefallen und will Europa zur „LGBTIQ Freedom Zone“ machen. (Copyright: Eberhard Grossgasteiger/Pexels)

Jahrestage sind nicht immer Anlass zur Freude: Ende März ist es zwei Jahre her, dass die polnische Stadt Swidnik sich offiziell zur „LGBT-freien Zone“ ernannte. Es folgten weitere Gemeinden und Regionen. Inzwischen sind LGBT- und queerfreundliche Menschen in über neunzig Gebieten (Stand: Februar 2020) Polens ausdrücklich unerwünscht. In dem Zusammenhang legt die LGBTI Intergroup dem Europäischen Parlament am 9. mehr lesen / lire plus

Mongolie : Les déchirements des nomades

La projection du film « Les racines du monde » est l’occasion de scruter les conflits entre développement économique et préservation des traditions et de l’environnement en Mongolie.

Les brebis ne sont pas compatibles avec les pelleteuses. Photo du film « Les racines du monde ».

Le père vient chercher son fils à la sortie de l’école primaire. La vieille voiture faite de bric et de broc traverse un paysage de steppe, longe une rivière, le chemin du retour est long. La scène pourrait se situer dans la partie rurale d’un quelconque pays en voie de développement. Quand la voiture arrive, la mère attend devant la maison. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #2 Wien et eppes ugeet.

Maacht Iech et gemittlech, mir hunn eng nei Episode vum Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ fir Iech: DKënschtlerin Chantal Maquet an dJournalistin Isabel Spigarelli schwätzen iwwert dem Chantal seng nei Ausstellung „Dat huet jo näischt mat mir ze dinn“.

Déi zweet Episode vum Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ ass do! D’Kënschtlerin Chantal Maquet souz mat der Journalistin Isabel Spigarelli (woxx) um Canapé: Si hunn iwwert dem Chantal seng nei Ausstellung „Dat huet jo näischt mat mir ze dinn“ geschwat. Hei geet et nieft aneren Aspekter och em d’Siicht vun enger net-raciséierter Persoun op strukturelle Rassismus. mehr lesen / lire plus

Au-pairs: Austausch oder Ausbeutung?

Der Service national de la jeunesse gab vor Kurzem eine Partnerschaft mit der Privatagentur „LuxAuPair“ bekannt. Die Zusammenarbeit soll die Betreuung von Au-pairs in Luxemburg verbessern. Es gibt Luft nach oben – auch, was die Bestrafung von Menschenhändler*innen angeht.

Ehemalige Au-pairs sagten der woxx gegenüber, dass sie sich mit ihren Problemen alleine gelassen fühlten. (© Dih Andréa/Pexels)

Der Ursprung des Wortes „au pair“ kommt aus dem Französischem und heißt so viel wie „à parité“, auf Augenhöhe. Bereits im 18. Jahrhundert schickten wohlhabende Familien aus der Schweiz ihre Töchter ins Ausland, um sich weiterzubilden. Sie erledigten dort gegen Kost und Logis Hausarbeiten in Gastfamilien. mehr lesen / lire plus

Landesplanung: Die Befindlichkeit des Landes

Seit dem 1. März sind die vier sektoriellen Leitpläne in Kraft. Was als großer Schritt in der Landesplanung gefeiert wurde, ist eher eine unbefriedigende Beschreibung des Status quo.

Landesplanungsminister Claude Turmes (Déi Gréng) bei der Vorstellung 
der vier sektoriellen Leitpläne, die 
neben vielen geschützten Grünflächen auch kritisierte Projekte wie Umgehungsstraßen enthalten. (Foto: DATer)

„Ein entscheidender Schritt hin zu einer nachhaltigen Landesentwicklung und der Sicherung unserer Lebensqualität“, so beschrieb Claude Turmes (Déi Gréng) die vier sektoriellen Leitpläne für Wohnungsbau, Transport, Landschaft und wirtschaftliche Aktivitätszonen, die seit Anfang dieser Woche in Kraft sind. Eigentlich hätte das schon 2014 passieren sollen. Damals war die Regierung über ihre eigenen Ambitionen und vor allem den Widerstand des Staatsrats gestolpert. mehr lesen / lire plus

Gleichstellungspolitik: Dort ansetzen, wo es weh tut

Mit der „25 Joer Mega“-Kampagne tut sich das Ministerium für Gleichstellung von Frauen und Männern keinen Gefallen. Sie illustriert, dass zunehmend auf leicht verdauliche, medienwirksame Themen gesetzt wird und sich wenig zum Besseren verändert hat.

Screenshot 25joermega.lu

Das Mega ist nostalgisch. Es wünscht sich die guten alten Zeiten zurück, als es für Kampagnen noch wochenlang unter Beschuss stand. Diesen Eindruck erhält zumindest, wer in den letzten Monaten die Social-Media-Präsenz des Ministeriums für Gleichstellung von Frauen und Männern verfolgt hat. In regelmäßigen Abständen wird im Rahmen von „Throwback Thursdays“ an vergangene Aktionen erinnert: etwa an die „Ech si mega“-Kampagne von 2010 oder an einen Spot aus dem Jahr 1997 über die Mehrfachbelastung arbeitstätiger Frauen. mehr lesen / lire plus

Was treibt Sie an? Herausfinden, was man zu sagen hat

Suzan Noesen arbeitet an der Schnittstelle von Installationskunst, Fotografie, Film und Malerei. Wir haben uns mit der Künstlerin darüber unterhalten, was sie am multidisziplinären Arbeiten schätzt und woraus sie Inspiration zieht.

„Für mich war es wichtig, mich von einer Orientierung an Trends oder angeblich objektiven Qualitätsstandards zu lösen“ – Suzan Noesen. (© Pierre Weber)

woxx: Im Cape Ettelbrück ist zurzeit Ihre Ausstellung „Labyrinth der gestischen Tropen“ zu sehen. Wovon handelt sie?


Suzan Noesen: Bei diesem neuen Projekt geht es um Gruppendynamiken und soziale Rollen. Die Ausstellung besteht aus einer großen Installation, die als Bühne fungiert, auf der die Besucher ihren eigenen Standpunkt und ihre Assoziationen zu verschiedenen sozialen Rollen spielerisch hinterfragen. mehr lesen / lire plus

Wasserstoff-Lehrstuhl an der Uni.lu

Am Donnerstag, dem 4. März unterzeichneten die Verantwortlichen der Uni Luxemburg und des Stahlwerkbauers Paul Wurth eine Vereinbarung zur Finanzierung eines Lehrstuhls für Energieverfahrenstechnik. Im Fokus des künftigen Forschungsteams stehen industrielle Anwendungen für Wasserstoffverarbeitung. Besonders in der Stahlindustrie sollen künftig die Produktionsprozesse klimaneutral werden, indem Wasserstoff statt Kohle eingesetzt wird. Außerdem sollen sogenannte Power-to-Liquid-Anwendungen erforscht werden, mit denen synthetische Kraftstoffe hergestellt werden können. Diese könnten beispielsweise in Flugzeugen eingesetzt werden. 2019 investierte Paul Wurth in die Firma Sunfire, die Technologien für Wasserstoff-Prozesse entwickelt. Der neue Lehrstuhl passe „perfekt in die nationalen vorrangigen Forschungsbereiche“, erklärte Hochschulminister Claude Meisch (DP) im Rahmen der Unterzeichnung. mehr lesen / lire plus

Jazz : Seule en scène

La pianiste de jazz belge Eve Beuvens sera ce dimanche à Neimënster pour célébrer la Journée internationale des droits des femmes et la musique.

Eve Beuvens est emblématique de la nouvelle génération de musicien-ne-s de jazz de la scène belge. (© Philippe Lambert)

Les femmes dans le jazz, c’est aussi tout un cliché. Bien sûr, il y a les grandes divas comme Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Nina Simone ou encore Nora Jones, qui ont fait leur un domaine sous domination masculine. Mais elles se sont presque toutes définies par leur chant, alors que les femmes instrumentistes, compositrices et arrangeuses sont beaucoup plus rares dans la profession. mehr lesen / lire plus

Toutes et tous uni.e.s dans un même cri

La violence contre les femmes, ça commence très tôt, comporte-toi bien, ne provoque pas les hommes, sois discrète et féminine, sois jolie, sois jolie mais pas aguicheuse, sois jolie mais pas pute, parce que sinon tu mérites d’être violée, tu ne t’appartiens pas, tu appartiens à ceux qui te regardent, qui te jugent, qui s’occupent de ton honneur, qui se permettent de te dicter ton comportement, tu es une femme, reste à ta place, ne sois pas trop bruyante, ne fais pas de vagues, laisse-toi taper sur les fesses et prends-le comme un compliment, ne sois pas moche, si tu l’es, essaie d’y remédier ou au moins d’être docile, tu es une femme, tu sais que bien des hommes sont maltraités aussi, par leurs supérieurs, la société, même par certaines femmes, mais tu sais aussi que la violence envers les femmes est malheureusement un fléau bien plus répandu… les chiffres parlent, mais ils ne disent pas tout… la peur fait taire, la peur fait se terrer, la peur parfois tue. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Los Lobos

„Los Lobos“ erzählt aus der Perspektive von zwei Kindern von einer prekär lebenden Einelternfamilie mit Migrationshintergrund. Es ist ein Film, der unter die Haut geht.

Copyright: trigon-film

Das Leben von Max (Maximiliano Nájar Márquez) und Leo (Leonardo Nájar Márquez) ist von Regeln geprägt: die Wohnung ordentlich halten, nicht rausgehen, nicht weinen. Die Disziplin, die die alleinerziehende Lucía (Martha Reyes Arias) von ihren beiden Söhnen verlangt, kommt nicht von ungefähr. Während sie den ganzen Tag arbeitet, müssen Max und Leo alleine zuhause bleiben. Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es wenige: Wenn die beiden gerauft, gezeichnet und mit einem Papierknäuel Fußball gespielt haben, sind ihre Optionen mehr oder weniger ausgeschöpft. mehr lesen / lire plus

Techniques mixtes : Festival de reflets

Les œuvres récentes de Moon-pil 
Shim à la galerie Simoncini, sous leur apparente et provocante simplicité, se fondent dans l’espace d’exposition et la saison pour susciter chatoiements et éclats.

Photos : woxx

Lorsqu’on examine la liste des œuvres exposées, deux termes reviennent sans cesse : d’abord « plexiglas », puis « reflet ». Le maître matériau et le maître mot, pourrait-on dire, car Moon-pil Shim décline sur deux niveaux de la galerie d’innombrables reflets au moyen de ce plastique transparent, dans des travaux à la simplicité parfois confondante. Avec des formes géométriques de base peintes sur une couche unique – ou des couches multiples pour donner du relief –, avec des incisions dans un papier de couleur collé sous une couche de plexiglas, l’artiste d’origine coréenne s’amuse avec ce que l’œil perçoit. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Once upon a Time in Venezuela

Mit ihrem Dokumentarfilm zeigt Anabel Rodríguez Ríos am Beispiel des Fischerdorfs Congo Mirador eindrucksvoll, wie sich die Spaltung und Verwahrlosung Venezuelas auf das Alltagsleben der Bevölkerung auswirkt.

Die Einwohner*innen vun Congo Mirador müssen auf Boote zurückgreifen, um vun einer Wohnung zur anderen zu gelangen. (Copyright: John Márquez)

An rund 260 Nächten im Jahr wird der Himmel am venezolanischen Maracaibo-See von Gewittern erleuchtet – so oft wie nirgendwo sonst auf der Welt. 2014 wurde das Naturphänomen ins Guinessbuch der Rekorde aufgenommen. Ebenjener Gegend rund um das Fischerdorf Congo Mirador ist der Dokumentarfilm „Once upon a Time in Venezuela“ gewidmet, der von den Bewohner*innen dieses zunehmend unbewohnbaren Orts handelt. mehr lesen / lire plus

Forum-März-Nummer: Digitalisierungswahn

Ein noch auf Papier erscheinendes Magazin ist wahrscheinlich besonders geeignet, die negativen Seiten der Digitalisierung zu beleuchten – ohne dabei nur Angst und Schrecken zu verbreiten.

Wer nach einer Bestätigung für die eigene Angst vor oder Wut über Informationstechnologien sucht, wird mit dieser Forum-Ausgabe gut bedient. Der Titel „Digitalisierungswahn“ macht klar, dass es um die Schattenseiten der technologischen Veränderungen geht, und das grafisch gelungene Cover von Deborah Velazquez greift auf das klassische Mensch-Maschine-Motiv zurück.

Im Dossier finden sich dennoch mehrere eher sachliche Darstellungen zur Geschichte der Digitalisierung in Luxemburg (Joël Adami), der Ökobilanz der „Cloud“ (Nicolas Hentgen) und zu Algorithmen (Jim Barthel) – letzterer allerdings leider nicht spezifisch zur „Künstlichen Intelligenz“. mehr lesen / lire plus

Radio Ara präsentiert neue Community-Sendungen

Seit dem 1. März laufen auf dem freien Radiosender fünf neue Sendungen auf Farsi, Tigrinya, Albanisch, Portugiesisch und Englisch. Die neuen Shows sind Teil der internen Umstrukturierung des Senders.

(Fotos: woxx)

Positive Neuigkeiten bei Radio Ara: Die Finanzierung steht zwar immer noch auf wackeligen Füßen, der Umbau des Programms geht jedoch weiter voran. Vergangenes Jahr wurde der bisher englischsprachige Programmteil Ara City Radio in den Rest des Senders integriert. Während des ersten Lockdowns produzierten Freiwillige im Radio Informationssendungen auf über zehn Sprachen, um auch kleineren Communities Zugang zu Informationen über die geltenden Covid-Restriktionen und Neuigkeiten in ihrer Erstsprache zu ermöglichen.

Montags bis freitags zwischen 13 und 14 Uhr sind nun fünf Sendungen verschiedenster Sprachgemeinschaften zu hören. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Made You Look

„Made You Look. A True Story about Fake Art“ auf Netflix dokumentiert einen der größten Skandale der Kunstwelt: Die renommierte New Yorker Galerie „Knoedler“ verkaufte angeblich unwissentlich jahrelang Kunstfälschungen in Millionenhöhe und ging an den Folgen zugrunde. Eine interessante Doku über die Kommerzialisierung von Kunst.

Bewertung der woxx: XXX mehr lesen / lire plus

Avis annuel Idea : Le Luxembourg résilient grâce à sa place financière

Prévoir des scénarios économiques pour sortir d’une crise économique dont on n’a pas encore vu le fond, tel est le devoir que s’est imposé la fondation Idea, proche de la Chambre de commerce.

La crise pandémique a lourdement fait tanguer l’économie mondiale et de nombreuses prévisions pré-Covid-19 sont passées à la trappe depuis. La fondation Idea s’est donc aussi adaptée et tout au long de l’année dernière a accompagné de ses papiers les hauts et les bas de l’économie luxembourgeoise et mondiale, tout comme les liens entre elles.

Pour entrer dans l’avis annuel cuvée 2021, la fondation a remis à l’avant-plan un terme emprunté à la physique par des économistes des années 1980 : l’hystérèse – qui désigne « la persistance d’un phénomène lorsque sa cause a disparu ». mehr lesen / lire plus

Climat : mécanisme de Paris enrayé

Des États qui n’en font pas assez ? Oui, mais à la base, il y a aussi les problèmes structurels des mécanismes supposés encadrer la politique climatique multilatérale.

Mécanisme à cliquet. (Wikimedia ; Pearson Scott Foresman ; PD)

Un rapport de l’ONU estime que les efforts des États pour arrêter le changement climatique sont notoirement insuffisants (online-woxx :  présentation). Sachant que ce rapport recouvre moins d’un tiers des émissions mondiales de gaz à effet de serre, l’indignation des ONG est-elle exagérée ? Oui et non.

Oui, parce que le constat désastreux – baisse des émissions globales de moins d’un pour cent en 2030, alors qu’il en faudrait environ 45 par rapport à 2010 – est dû à la mauvaise volonté de quelques pays comme le Japon, la Russie, le Mexique et le Brésil. mehr lesen / lire plus