Am Bistro mat der woxx #210 – Sinn d’Resultater vun der Tripartite sozial an ökologesch gerecht?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

D’Tripartite war dat Thema, wat Lëtzebuerg dës Woch am meeschte beschäftegt huet. De soziale Bilan schéngt gutt ze sinn, mä fir d’Klimapolitik bedeit den Accord net onbedéngt eng Verbesserung. Am Podcast schwätzen de Raymond Klein an de Joël Adami doriwwer, wéi dat hätt kéinten aneschters sinn a wat fir Mesurë méiglech gewiescht wieren. Donieft spanen d’woxx-Journalisten och de Bou op déi international Klimagerechtegkeet a blécke kuerz op déi kommend Klimakonferenzen.

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Tripartite und Klimakrise: It’s the index, stupid

Der Preis für den Erhalt des Index ist der Verzicht auf klimapolitische Maßnahmen. Wie in der Energiekrise Ökologie und Soziales gegeneinander ausgespielt werden.

Let the sunshine in! ErsteTripartitesitzung am vergangenen Sonntag. (© SIP/Luc Deflorenne)

Konsens in der Tripartite! Nach drei Tagen Klausur im Senninger Schloss verkündete die Regierung am Dienstag eine „prinzipielle Einigung“ – und weder die Gewerkschafts- noch die Unternehmensseite widersprach. Über die Details des Krisenpakets wird weiterverhandelt, Maßnahmen, die von einer Preisdeckelung über eine TVA-Senkung bis zu einem Altersheim-Zuschuss reichen. Wer sich sozialen und ökologischen Idealen gleichermaßen verpflichtet fühlt, wird diese Einigung mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen. mehr lesen / lire plus

Resultate des Klima-Biergerrot: „Wir hätten mehr Zeit gebraucht“

Letzte Woche stellte der Klima-Biergerrot (KBR) seine Resultate vor. Herausgekommen sind 56 Forderungen, die größtenteils sehr bekannt klingen. Der partizipative Prozess war jedoch äußerst schwierig.

DAm 15. September präsentierten die Mitglieder des Klima-Biergerrots der Regierung ihre Forderungen. 
(Fotos: SIP/Emmanuel Claude)

„Auf die Frage, ob Luxemburg im Kampf gegen die Klimaerhitzung weitergehen soll als bisher, antworten die Mitglieder des Klima-Biergerrots mit ‚Ja‘!“ Mit diesen Worten leitete die erste Sprecherin des KBR die Pressekonferenz des Bürger*innengremiums ein. Nach acht Monaten Arbeit – zwei mehr als ursprünglich vorgesehen – stellte der KBR am 15. September sowohl der Regierung als auch der Presse einen Katalog mit 56 Forderungen vor. mehr lesen / lire plus

Mediengesetz der EU: Staatlich geprüfter Pluralismus

Ein europäisches Mediengesetz soll künftig die Vielfalt und die Unabhängigkeit der Medien in der EU besser schützen. Sollte es verabschiedet werden, wären die Auswirkungen auf Luxemburg womöglich enorm.

Mediale Vielfalt durch faire Marktbedingungen: Vera Jourová, EU-Kommissarin für Werte und Transparenz mit ihrem für den Binnenmarkt zuständigen Kollegen Thierry Breton bei der Vorstellung des geplanten Europäischen Medienfreiheitsgesetzes. (Foto: European Union/EC – Audiovisual Service/Christophe Licoppe)

Die Medien in der Europäischen Union stehen in vielerlei Hinsicht unter Druck. Gefahr droht etwa durch mangelnde politische Unabhängigkeit von staatlichen Interessen. In Ländern wie Polen, Ungarn und der Slowakischen Republik haben die Regierungen massiven Einfluss auf die Struktur der Medienlandschaft genommen. mehr lesen / lire plus

Klima und Denkmalschutz: Abrissmoratorium

Am Montag wurde die Initiative „abrissmoratorium.de“ lanciert. Ausgangspunkt ist der horrende CO2-Ausstoß einer ganzen Branche, aber auch denkmalschützerische Prinzipien werden angesprochen.

Weit über hundert Persönlichkeiten und Verbände haben am Montag einen offenen Brief an die Bundesbauministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Klara Geywitz (SPD), gerichtet. Ausgehend von der Erkenntnis, dass die Baubranche in Deutschland mit 230 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabfällen rund 55 Prozent des gesamten Abfalls ausmacht und sie wiederholt ihre Emissionsminderungsziele nicht erreicht hat, verlangen sie ein Abrissmoratorium.

„Heute, wo die Klimaerwärmung spürbar, die Energieversorgung unsicher und die planetaren Grenzen erreicht sind, ist nicht der Erhalt von Gebäudestrukturen erklärungsbedürftig, sondern ihr Abriss“, heißt es in dem Schreiben. mehr lesen / lire plus

Neuer Sicherheitsplan für Esch

Der Escher Bürgermeister Georges Mischo (CSV) kündigte am Mittwoch die Überarbeitung des „Plan local de sécurité“ (PLS) an, der 2002 zuletzt umfangreich angepasst wurde. Geplant sind unter anderem eine erhöhte Stadtbeleuchtung sowie die Installation von Überwachungskameras, die Geschehnisse aufzeichnen sollen. Eine Übertragung in Echtzeit ist nicht vorgesehen. Mischo betont unter anderem im Gespräch mit der woxx, dass die Bilder später ausschließlich zu Ermittlungszwecken von der Polizei eingesehen werden können. Wie viele Kameras aufgehängt werden, kann er derzeit nicht beantworten, doch ihm schweben drei Standorte vor: der Gemeindeplatz, die „place du Brill“ und der Hauptbahnhof, denn das seien „Hotspots“. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Gemeindeämtern, Polizei und externen Beratungsstellen wie dem Escher Jugendhaus oder Inter-Actions soll in den kommenden Monaten weitere Standorte ermitteln und Sicherheitsmaßnahmen ausarbeiten. mehr lesen / lire plus

„Ouni“ am Ende

Die Kooperative Ouni, die in Luxemburg-Stadt und Düdelingen zwei Unverpackt-Läden betreibt, wird ihre Aktivitäten einstellen. Das geht aus einer E-Mail an die Mitglieder hervor, die der woxx vorliegt. Bereits Ende 2021 war die Gesellschaft in finanziellen Schwierigkeiten. Die Probleme von Ouni sind zu einem großen Teil auf die Coronapandemie zurückzuführen. Die Besuche in den Läden gingen zurück, außerdem stiegen viele Menschen auf Onlineshopping um. Die Hoffnungen, dass sich die finanzielle Lage durch steigende Verkaufszahlen beruhigen könnte, haben sich leider nicht bestätigt. Da kein neues Kapital beschafft werden konnte und die Rückzahlung von weiteren Krediten unmöglich scheint, soll die Kooperative sich auflösen, das zumindest sieht eine Resolution vor, die einer Mitglieder-Vollversammlung am kommenden Mittwoch zur Abstimmung vorgelegt wird. mehr lesen / lire plus

Ökofest: Reduziert, aber vielversprechend

Konzerte, Führungen, Kinderanimation sowie vegane, vegetarische und Biogerichte: Obwohl das vom Mouvement écologique organisierte Event – früher Ökofestival, jetzt Ökofest – in diesem Jahr nur an einem Tag stattfindet, ist das geplante Angebot nicht weniger vielversprechend. Eröffnet wird das Fest um 15 Uhr mit Reden von Energie- und Landesplanungsminister Claude Turmes und Méco-Präsidentin Blanche Weber. Ein Highlight sind sicherlich die vielen Führungen, sei es durch die Gassen des Pfaffenthals, sei es durch den 1960 gebauten Aquatunnel in der Petruss. Während der letzten Führung um 21:15 Uhr wird sich auf die Spuren nachtaktiver Tiere begeben. Die kulinarischen und kulturellen Bedürfnisse werden indes im Oekosoph und Sang a Klang gestillt. mehr lesen / lire plus

Nightsongs: „Nachts passiert viel in unseren Köpfen“

Das Kunstprojekt „Nightsongs“ von Independent Little Lies spiegelt die Melodien des Minett. Samuel Reinard, Sounddesigner und Musiker, spricht mit der woxx über die Klangkulisse seiner Jugend und den Sound stillgelegter Industriegelände.

Samuel Reinard, bekannt unter dem Künstlernamen Ryvage, hat das Konzept zu „Nightsongs“ erarbeitet. (© Mike Zenari)

woxx: Samuel Reinard, im Mittelpunkt Ihres Projekts „Nightsongs“ stehen Geräusche der aktiven Stahlindustrie bei „Arcelor Mittal“ in Belval und des stillgelegten Werks „Metze-schmelz/Ferro Forum“ in Esch/Schifflingen. Ein Kontrast zwischen Lärm und Stille?


Samuel Reinard: Die Locations stehen für zwei Zustände und Zeitzonen. Auf der einen Seite die produktive und aktive Industrie, auf der anderen Seite die von Menschen geprägte Ruine, die stillgelegt wurde und gleichzeitig eine Vorschau darauf ermöglicht, was dem noch genutzten Industriegelände in Belval bevorsteht. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Corsage

„Corsage“ will mit dem herrschenden Bild der Kaiserin Sisi brechen. Das Ergebnis ist unterhaltsam, aber wenig 
originell.

Immer auf der Suche nach einer Regel, die sie brechen kann: Kaiserin Elisabeth in „Corsage“. (© Ascot Elite Entertainment Group)

„When she was home, she was a swan. When she was out, she was a tiger. And a tiger in the wild is not tied to anyone.“ Wenn diese Zeilen der Sängerin Camille in einer der ersten Szenen von „Corsage“ erklingen, deutet dies nur vage an, was danach noch kommt.

In der entsprechenden Szene schreitet die Hauptfigur, Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn (Vicky Krieps), mit ihren Kammerzofen in Zeitlupe eine Treppe hinauf. mehr lesen / lire plus

Que reste-t-il de nos amours ? (9/10) : « Là où il y avait le Victory… »

Le 23 septembre 2010, Casa Fabiana a ouvert ses portes. Nous fêtons cet anniversaire avec son alma mater, Fabiana Bartolozzi. Éducatrice de formation, elle a eu vers la quarantaine l’idée d’ouvrir un restaurant.

Photo : Paulo Lobo

Lorsqu’une amie m’a dit : « Là où il y avait le cinéma Victory, on a tout démoli… Ne serait-ce pas une bonne place pour le restaurant ? », j’ai un peu hésité. Or, je me suis dit que le cinéma Victory était lié à ma jeunesse. J’habitais alors à Bertrange et je venais à la gare de temps en temps. J’aimais bien le cinéma Victory et le Marivaux, et j’achetais toujours dans un très bon magasin de sport avenue de la Gare. mehr lesen / lire plus

Veranstaltungsreihe: Herbstliche Pride

Das queere Zentrum Schmit-Z in Trier lädt unter dem Titel „Pride für alle – gestern und heute“ noch bis Mitte November zu Lesungen, Konferenzen und Stadttouren zu LGBTIQA+-Themen ein.

Das queere Zentrum Schmit-Z verlegt die Pride im Herbst in Café und Bibliothek statt auf die Straßen Triers, wie etwa hier beim CSD 2019. (CC BY Max Gerlach SA 2.0)

An vielen Orten der Welt gilt der Juni als Pride-Monat – Wochen, in denen an die Stonewall-Aufstände erinnert und auf die Kämpfe von LGBTIQA+-Menschen hingewiesen wird. In Trier steht seit dieser Woche auch der Herbst im Zeichen der Pride: Am Mittwoch begann die Veranstaltungsreihe „Pride für alle. mehr lesen / lire plus

Neue Armee-Fahrzeuge (1): Hund, Katze, Vogel

Für welches (Transport-)Tier sich die Luxemburger Armee entschieden hat und warum.

Das CLRV Eagle V. (©MAEE / EMA)

Hund oder Katze, und welche Unterart, das waren die Fragen, auf die am vergangenen Donnerstag das Armeeministerium eine Antwort geben sollte. Es ging um die Suche nach dem Ersatz für die ausgedienten Miitärfahrzeuge, insbesondere die Dingos, benannt nach den australischen Wildhunden. Im Frühjahr 2021 hatte das Minsterium sein Pflichtenheft vorgestellt – die woxx hatte damals spekuliert, ob die Wahl auf den Griffon, den Serval oder gar den Jaguar fallen würde – alles französische Panzerfahrzeuge (Karneval der Tiere).

Bevor das Geheimnis am Donnerstag gelüftet wurde, unterzeichnete Armeeminister François Bausch zuerst noch den Vertrag mit der Nato Support and Procurement Agency (NSPA). mehr lesen / lire plus

Neue Armee-Fahrzeuge (2): Mit Belgien an die Front!

Wann die Eagles geliefert werden und für welche Einsätze sie (nicht) geeignet sind.

NSPA-Direktorin Stacy Cummings, Armeeminister François Bausch und General Steve Thull bei der Pressekonferenz am 15. September.
©MAEE

Über einen Aspekt des von der NSPA ausgehandelten Deals (siehe Teil 1: Hund, Katze, Vogel) freute sich François Bausch ganz besonders bei der Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag: „Wir müssen nicht nochmal in die Chamber.“ In der Tat bleibt der Deal mit General Dynamics-Mowag und anderen Rüstungfirmen mit 226,6 Millionen Euro innerhalb des im Dezember 2021 per Gesetz verabschiedeten Budgets. Einbegriffen seien die „Hardware“, ein Trainingsprogramm und der Unterhalt für die erste Einsatzperiode, so der Armeeminister. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Tacita Dean

Foto: Eike Walkenhorst

Die britische Künstlerin Tacita Dean ist nicht die Erste, die sich mit Dantes „Divina Commedia“ beschäftigt, doch ihre Interpretation ist sehenswert: Das Mudam widmet Dean derzeit eine Einzelausstellung, die unter anderem ihre Werke zum „The Dante Project“ zeigt. 2021 fertigte Dean das Design für das Bühnenbild und die Kostüme des gleichnamigen Ballets von Wayne McGregor an. Deans Arbeiten überzeugen durch technische Raffinesse und beeindruckende Dimensionen. Interessant ist außerdem Deans Film „One Hundred and Fifty Years of Painting“ über eine Unterhaltung zwischen zwei Malerinnen: Luchita Hurtado, inzwischen verstorben, war zum Zeitpunkt der Aufnahme 99, Julie Mehretu 49. Es geht um Leben, Tod, Migrantinnen in den USA, Mutterschaft und Klimawandel sowie um Malerei. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Three Thousand Years of Longing

Die Narratologin Alithea (Tilda Swinton) entdeckt einen Dschinn (Idris Elba) in einer Flasche. Bevor er ihr drei Wünsche erfüllen darf, muss er ihr erst seine Lebensgeschichte – sämtliche dreitausend Jahre – erzählen. Die Rückblenden, in denen dies passiert, sind eine opulente, unterhaltsame, aber zum Teil exotisierende Märchenstunde. Die Dialoge zwischen Swinton und Elba sind zwar gut gespielt, machen den Film aber vor allem im letzten Drittel zu langatmig.

Bewertung der woxx: XX

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Der letzte linke Kleingärtner, Teil 46: Die Sozen sind schuld

Es hilft alles nichts: Auch der letzte linke Kleingärtner muss manchmal Tacheles reden. Denn wenn die sommerliche Gluthitze eine reiche Ernte ruiniert, wird es richtig ernst.

Autsch, da hilft nicht mal Arnica: Unser letzter linker Kleingärtner hält von den Sozialdemokraten soviel wie von Globuli. (Foto: Flickr/Tim Reckmann/CC BY 2.0)

Bruthitze, Sommer – allein beim Schreiben dieser Wörter beginne ich noch jetzt ohne größere körperliche Anstrengungen zu schwitzen. Wer hat uns diesen irdischen Glutkasten nur eingebrockt? Ein Gang in die Archive und in den individuellen Wissensschatz des letzten linken Kleingärtners verschafft zwar keine Abkühlung, wohl aber die Lösung des Rätsels. Von wegen CO² und so. mehr lesen / lire plus

Am Bistro mat der woxx #209 – De woke Mob vs de Feuilleton – wien däerf ee Film kritiséieren?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Verschidden Debatte kommen ëmmer erëm op. Sief et, dass iwwert déi angeblech Zensur vu Winnetou-Bicher oder iwwert d’Hautfarw vun Elben an Rings of Power diskutéiert gëtt, ganz dacks ass vu engem Kulturkampf an engem woke Mob riets. Mir ginn am Podcast ee Schratt zeréck an schwätzen iwwert Meta-Ebene vun dësem Phänomen: Et geet dorëms, wien d’Deutungshoheit iwwer Kulturkritik huet, a wat et mat der Kultur mécht, wann esouwuel hir Produktioun wéi och hir Rezensioun demokratiséiert gëtt.

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Kunstkritik und Digitalisierung: Alle dürfen mitreden

Wieso sollte irgendjemand auf euch hören, fragen professionelle Kritiker*innen und Lai*innen sich gegenseitig. Es ist ein alter Konflikt, der in der digitalen Gegenwartskultur eine neue Eskalationsstufe erreicht hat.

Im Internet können heute potenziell alle Werteurteile zu Kunstwerken abgeben. (CC0 Public Domain by Mohammed hassan www.pxhere.com)

Es ist ein immer wiederkehrendes Szenario: In den sozialen Medien wird ein Buch, ein Film, eine Ausstellung oder eine Performance heiß diskutiert. Anlass dafür ist die Frage, ob das diskutierte Kunstwerk rassistische, antisemitische oder anderswie diskriminierende Stereotype reproduziert und wie damit umzugehen ist. Die für die Veröffentlichung zuständige Kulturinstitution nimmt sich der Frage ebenfalls an und kommt entweder zum Schluss: Ja, solch negative Stereotype werden in der Tat bedient. mehr lesen / lire plus

Chile nach dem Referendum (2): Kompromiss als Chance und Risiko

Die Gründe für das Scheitern des Verfassungstexts sind komplex (siehe Teil 1), doch die Politik blickt nach vorn. Die Vorbereitungen um einen zweiten, „besseren“ Text zu erarbeiten, laufen auf Hochtouren – und werfen viele Fragen auf.

„Freiheit und Hoffnung“ – auf die neue Verfassung. Graffiti in Santiago de Chile, Dezember 2019. (Foto: lm)

Die linke Regierung hatte bereits vor dem Votum ihre „Verbesserungsvorschläge“ vorgestellt (Top- oder Flop-Referendum in Chile, woxx 1699) und das Gespräch mit der rechten Opposition gesucht. Es geht darum, unter Einbindung der Zivilgesellschaft einen neuen, breiten Kompromiss zu finden, wie man das im November 2019 geschafft hatte. mehr lesen / lire plus