Agrarpolitik: Farm to pitchfork

Nachdem das Europaparlament einen Bericht zur Farm to Fork-Strategie angenommen hat, ist die Euphorie für eine nachhaltige Zukunft der Landwirtschaft in Straßburg groß. In Luxemburg hingegen herrscht Katerstimmung.

Manchmal geht der Dialog dann doch: Landwirtschaftsminister Romain Schneider beim Besuch eines Betriebes. Beim Nationalen Strategieplan soll die Öffentlichkeit jedoch lieber nicht zu viel mitreden. (Foto: SIP/Jean-Christophe Verhaegen)

„Sie sehen, ich habe heute ein großes Lächeln im Gesicht.“ Tilly Metz, Europaabgeordnete von Déi Gréng, freute sich am Mittwochmorgen. Sie hatte zu einer Pressekonferenz über den Bericht des Europaparlaments zur Farm to Fork-Strategie geladen. Die Ergebnisse der Abstimmung vom Vorabend, dem 19. Oktober, waren gerade veröffentlicht worden: „Der Bericht ist mit großer Mehrheit angenommen worden, 452 von 705 Abgeordneten haben dafür gestimmt“, so Metz, die für ihre Fraktion als Schattenberichterstatterin im Agrarausschuss an dem Dokument gearbeitet hatte. mehr lesen / lire plus

Pandemiebekämpfung: Gratis-Tests nützen allen

Die Zahl der Geimpften stagniert. Viele werden sich die teuren Covid-Tests nicht dauerhaft leisten können. Wer bei dieser Strategie gewinnt, ist unklar. Verlieren könnten am Ende wir alle.

Foto: piqsels.com

Am ersten November tritt das verschärfte Covid-Check-System in Kraft: Nicht-verifizierte Schnelltests sind dann nicht mehr zulässig; für verdachtsunabhängige Tests müssen in der Regel diejenigen zahlen, die sich testen lassen wollen. Auch Betrieben steht künftig die Möglichkeit offen, das System verpflichtend einzuführen. Gewerkschaften, Patronat, Menschenrechtskommission und Opposition übten in den letzten Wochen zwar heftige Kritik, dennoch wurde der Gesetzestext am Montag unverändert dem Parlament vorgelegt und mit 31 Ja-Stimmen verabschiedet.

Wenn die Testbeteiligung sinkt, parallel die Impfbereitschaft jedoch nicht steigt, ist niemandem geholfen.

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Schulbücher: Weiß, männlich und ohne Behinderung

Weiße Männer schreiben Geschichte(n), alle anderen schauen dabei zu? Diesen Eindruck gibt eine neue Studie der Universität Luxemburg zu Gender und Diversität in Grundschulbüchern.

Grundschulbücher sowie die Pflichtlektüre auf der Sekundarstufe werden der gesellschaftlichen Vielfalt nicht gerecht – und das beeinflusst die Entwicklung junger Menschen. (Foto: Yaroslav Shuraev/Pexels)

Wäre das Wissen, das luxemburgische Grundschulbücher vermitteln, ein Mensch, wäre der weiß, männlich und hätte keine Behinderung. Diese Interpretation lässt die neue Studie „Les représentations du genre dans les manuels scolaires. Une étude à l’école fondamentale luxembourgeoise“ der Universität Luxemburg und des Ministeriums für die Gleichstellung von Frauen und Männern zu. Unter anderem die Erziehungswissenschaftlerin Sylvie Kerger analysierte von Juli 2019 bis Dezember 2020 Schulbücher der Fächer Deutsch, Französisch, Mathematik, Naturwissenschaft, Geschichte sowie Leben und Gesellschaft. mehr lesen / lire plus

Veranstaltungsreihe: Intersex zwischen Kultur und Debatten

„Intersex? Variationen der Geschlechtsmerkmale? Eine Woche zum Lernen und Lehren“ ist eine Veranstaltungsreihe, die Ende Oktober mit Rundtischgesprächen, auf Bühnen und in einem Trickfilm das Thema Intersex in den Vordergrund rückt.

Bei der Reihe „Intersex? Variationen der Geschlechtsmerkmale? Eine Woche zum Lernen und Lehren“ tritt unter anderem das Kollektiv Frl. Wunder AG auf: Die Performer*innen präsentieren eine szenische Lesung zum Thema. (Copyright: Frl. Wunder AG/Yoshiko Kusano)

„Wie würde dein Leben aussehen, wenn du zwischen den Geschlechtern geboren worden wärst?”, fragt das Kollektiv Frl. Wunder AG im Einladungstext zu seiner szenischen Lesung „INTER – Leben zwischen den Geschlechtern“. Eine Frage, der sich die Reihe „Intersex? mehr lesen / lire plus

Littérature : « Un paysage éditorial luxembourgeois conscient des défis »

Depuis cette année, c’est kultur|lx – Arts Council Luxembourg qui coordonne le stand luxembourgeois à la « Frankfurter Buchmesse », qui a lieu cette semaine après une année de pause due à la pandémie. Jean-Philippe Rossignol, récemment nommé responsable du secteur littéraire au sein de kultur|lx, discute avec le woxx des défis, du multilinguisme et du « daily business » du secteur littéraire national.

Jean-Philippe Rossignol est le responsable de la littérature au sein de kultur|lx – Arts Council Luxembourg. Avant, il a été critique littéraire et a travaillé aux éditions du Félin. Comme auteur, il a publié les romans « Vie électrique » (Gallimard) et « Juan Fortuna » (Christian Bourgois éditeur).

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Illegale Zebrastreifen in Luxemburg-Stadt

Rund ein Drittel der Zebrastreifen in Luxemburg-Stadt sind nicht mit der Straßenverkehrsordnung kompatibel. Das ergab eine Untersuchung des „Zentrum fir urban Gerechtegkeet“ (ZUG). Laut Code de la Route dürften Parkplätze nur in einem Mindestabstand von fünf Metern zu Fußgänger*innen- oder Radüberwegen angelegt werden. Zwischen Juni und August 2021 haben Freiwillige des ZUG mittels einer App Luftbilder sämtlicher Zebrastreifen in Luxemburg-Stadt ausgewertet. Alle Ergebnisse wurden laut ZUG von mindestens fünf Menschen überprüft, um eine gute Datenqualität zu erhalten. Insgesamt sind 475 Zebrastreifen näher als fünf Meter an Stellplätzen, bei 162 ist die Lage unklar. Das ZUG fordert in seiner Pressemitteilung die Stadt Luxemburg auf, die entsprechenden Stellplätze zu entfernen und durch Markierungen auf die Zebrastreifen hinzuweisen. mehr lesen / lire plus

Des cadeaux souillés pour Asselborn

Il y a une semaine que le Luxembourg a été élu au Conseil des droits de l’homme des Nations unies. L’Initiative pour un devoir de vigilance, avec defenders.lu et les Amis de la Déclaration des droits des paysans, a réalisé à cette occasion ce jeudi une « marche des étoiles » depuis les sièges de cinq entreprises établies à Luxembourg et impliquées dans des violations des droits humains partout dans le monde. Les membres et sympathisant-e-s des organisateurs ont tenté de remettre à chaque entreprise un objet symbolisant les violations des droits humains engendrées par ses activités. Avec le slogan « Pour une loi nationale selon les Principes directeurs des Nations unies relatifs aux entreprises et aux droits humains », l’ensemble des manifestant-e-s s’est ensuite retrouvé devant le ministère des Affaires étrangères et européennes pour rappeler la nécessité d’une législation contraignante sur le devoir de vigilance. mehr lesen / lire plus

Méco zur Lage: Genug geredet!

Dass „die Klimakrise einen verstärkten Eingang in die politische Rhetorik gefunden hat“, begrüßt der Mouvement écologique. In einer am Donnerstag vorgestellten Stellungnahme zur Rede zur Lage der Nation heißt es weiter: „Aber: die Zeiten der Rhetorik sind definitiv vorbei.“ Die NGO sieht großen Nachholbedarf für die verbleibende Amtszeit der Regierung, im Sinne von „Handeln statt schöner Worte“. Wie schon seit vielen Jahren fordert der Mouvement, das „Wachstumsdogma“ zu hinterfragen, und bringt dabei den politisch und wissenschaftlich zweifelhaften Zusammenhang zwischen demografischem Wachstum und Umweltbelastung ins Spiel. Als fortschrittlich positioniert sich die NGO, wenn sie neben der ökologischen auch die Wichtigkeit der gesellschaftlichen Transition hervorhebt. mehr lesen / lire plus

Peinture et sculpture : Prélude aux frimas

La galerie Simoncini expose jusqu’à fin novembre les œuvres récentes de Stéphane Erouane Dumas. Celles-ci invitent à une plongée dans une nature inviolée et glacée, comme dans un Grand Nord rêvé.

Photos : woxx

En cette période de relatif redoux, le catalogue des pièces exposées a de quoi refroidir : entre « Hiver, forêt », « Wintertime », « Brouillard » ou « Frimas », on ne peut s’empêcher de ressentir un frisson parcourir l’échine. En effet, les huiles sur toile ou sur papier de Stéphane Erouane Dumas refusent de se parer de couleurs chaudes pour arborer, souvent, des bois de bouleaux qu’on imagine parfaitement se situer dans des régions glacées. mehr lesen / lire plus

Im Kino: The Last Duel

Im Historienfilm „The Last Duel“ kommt auch die weibliche Perspektive zum Tragen – leider aber nicht genug, um von einem feministischen Werk sprechen zu können.

Obwohl Marguerites Perspektive mehr hergibt, geht sie im Verhältnis zu den männlichen Figuren unter. (© 20th Century Studios )

Frankreich im 14. Jahrhundert: Eine Frau namens Marguerite (Jodie Comer) erzählt ihrem Ehemann Jean (Matt Damon), dass sie während seiner Abwesenheit vergewaltigt wurde. Noch dazu von Jacques (Adam Driver), einem Freund von Jean. Ihr Mann ist außer sich: Die ganze Normandie soll von dem Verbrechen erfahren. Doch damit nicht genug: Jean fordert Jacques zum Duell heraus. Gott soll entscheiden, wer von den beiden überlebt. mehr lesen / lire plus

Im Stream: Evil

Wer denkt, dass das Regisseur*innen- und Drehbuchautor*innen-Paar Robert und Michelle King nur gute Anwaltsserien produziert, irrt: „Evil“ ist eine der besten Mystery- und Horrorserien der letzten Jahre.

Auch wenn Kristen und David unterschiedliche Weltsichten vertreten, so arbeiten sie dennoch konstruktiv zusammen. (Bild: CBS)

Seit die Mystery-Serie „Evil“ im September 2019 anlief, sind Vergleiche mit „The X-Files“ allgegenwärtig. Aus gutem Grund: Im Zentrum beider Serien stehen Phänomene, die auf den ersten Blick nicht wissenschaftlich erklärbar sind. Menschen, mit unterschiedlichen Haltungen und Backgrounds, sollen diesen auf den Grund gehen: In „The X Files“ ist FBI-Agent Fox Mulder von der Existenz außerirdischen Lebens überzeugt, die Agentin und forensische Medizinerin Dana Scully jedoch nicht. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Eiffel

Il y a bien de la grandiloquence dans le film, ainsi que des facilités de scénario sur les difficultés du projet de tour pour l’Exposition universelle de 1899. Si le film se regarde avec un certain plaisir coupable, c’est grâce à la petite histoire, celle de la relation interdite entre Eiffel et son amour de jeunesse.

L’évaluation du woxx : X
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #9 Spillkëscht

Maacht Iech et gemittlech, mir hunn eng nei Episode vum Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ fir Iech: De Joël Adami an d’Isabel Spigarelli paken d’Videospiller aus. Wat ass dorunner Konscht? Wat Gesellschaftskritik? An wat huet Zocke mam James Bond ze dinn?

Copyright: Isabel Spigarelli/woxx

Konscht ass kee Kannerspill – dofir awer vläicht ee Videospill? De Joël Adami an d’Isabel Spigarelli vu der woxx setzen net um Canapé fir ze zocken: Si schwätzen iwwert Theaterstécker, déi de Publique um Handy duerchspille kann; Nëss a Kaweechelcher, konschtvoll Mechanik, eng EU-kritesch Disko a net zulescht doriwwer, wat de Super Mario, de Pikachu an de James Bond gemeinsam hunn. mehr lesen / lire plus

Der letzte linke Kleingärtner, Teil 35: Die Grünkohl-Papers

Auch unser letzter linker Kleingärtner weiß, wie man Bankenaufsicht und Steuerbehörde ein Schnippchen schlägt.

Wer Grünkohl im Überfluss hat, braucht sich nicht um das Rätsel des Geldes zu sorgen: Unter der Hühnerkappe unseres letzten linken Kleingärtners versteckt sich ein schlauer Fuchs. (Foto: Aktion 3.Welt Saar e.V.)

Ich bin bekanntlich der Repräsentant der zwei großen Menschheitsthemen: Garten und Fußball. Zumindest die mir bekannte Menschheit basiert ihr irdisches Dasein auf eine dieser zwei Säulen oder gar auf beiden. Mit Leuten, die das anders sehen, pflege ich aus Gründen des Eigenschutzes und meiner ohnehin knappen Zeit keinen Kontakt. Die können mich mal. Auch Kleingärtner brauchen ihre Bubble und ihren Safe Space. mehr lesen / lire plus

Pionierin der Frauenbewegung: Emanzipation, nicht Integration

Annemarie Tröger war eine Wegbereiterin der Frauen- und Geschlechterforschung und blieb doch auf Distanz zur Akademisierung der Frauenbewegung. Nun ruft ein Band mit teils unveröffentlichten Texten die feministische Intellektuelle und ihre Kritik ins Gedächtnis.

Annemaire Tröger (1939-2013) war eine Pionierin der Frauen- und Geschlechterforschung, dennoch fehlt ihr Name in den einschlägigen Publikationen zur Geschichte der Neuen Frauenbewegung. Das hat Gründe. Der von der Gendertheorie geprägte akademische Feminismus wahrt Distanz zur frühen Frauenforschung, da das in ihr angerufene Subjekt ­Unbehagen bereitet.

Tröger, die Soziologie und Psychologie studiert hatte, betrachtete ihrerseits die universitäre Disziplinierung der autonomen Frauenbewegung kritisch und engagierte sich zeitlebens für die Schaffung außerakademischer Einrichtungen, wie des Berliner Frauenforschungs-, -bildungs- und -informationszentrums (FFBIZ). mehr lesen / lire plus

Balkanstaaten: Zurück in die Neunziger

In den Nachfolgestaaten Jugoslawiens keimen alte Konflikte wieder auf. Die angestrebte EU-Mitgliedschaft rückt für einige Balkanländer damit in noch weitere Ferne.

Rückkehr auf die Barrikaden: Demonstrierende blockierten die Zufahrtswege zur montenegrinischen Kleinstadt Cetinje und versuchten so die am 5. September stattgefundene Amtseinführung des neuen Oberhaupts der serbisch-orthodoxen Kirche zu verhindern. Dieser wird vorgeworfen, großserbische Ambitionen zu hegen. (Foto: EPA-EFE/Boris Pejovic)

In einer Rede Mitte Juli sprach der serbische Innenminister Aleksandar Vulin davon, es sei Aufgabe der jetzigen Generation von serbischen Politikern, eine „serbische Welt“ zu schaffen. Diese „serbische Welt“ kann einerseits als etwas netter bezeichnete Variante der Großserbien-Vorstellungen aus den 1990er-Jahren verstanden werden, andererseits auch als Anspielung auf Wladimir Putins Verteidigung einer „russischen Welt“. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #163 – Klima, Wunnengsbau, Kantinnen an Demokratie – D’Ried zur Lag vun der Natioun analyséiert

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Den 13. Oktober huet de Premier seng Ried zur Lag vun der Natioun an der Chamber gehalen. Déi grouss Theme waren de Kampf géint d’Klimakris, de Logement, mä et gouf och e puer interessant sozialpolitesch Annoncen. An dëser Episod analyséiert de Raymond Klein d’Ried an diskutéiert mam Joël Adami, wat déi verschidde Mesurë brénge kënnen. Ausserdeem kritt de Xavier Bettel eng Nott fir seng Performance.

De Podcast abonnéieren: mat Apple Podcasts (iTunes) / op Spotify / mat Android / per RSS. mehr lesen / lire plus

Accueil et cohésion sociale : L’Asti à l’offensive

L’Association de soutien aux travailleurs-euses immigré-e-s (Asti) appelle à construire une communauté de destin de façon proactive.

Alors que la fin de la pandémie de la Covid-19 se dessine à l’horizon, l’Asti a saisi le moment pour faire le point, lors d’une conférence de presse ce mardi, sur la situation en matière de politique d’immigration. Selon sa présidente, Laura Zuccoli, le virus a « fortement impacté les relations sociales et a fait apparaître un besoin pressant pour le Luxembourg d’avoir une politique proactive en faveur du vivre-ensemble ».

La pandémie et ses conséquences ont mis en lumière des défaillances de notre société : il serait donc nécessaire de prévoir dès à présent des mesures et des structures qui permettent d’éviter dans l’avenir des situations qui peuvent s’avérer traumatisantes quand des équilibres très fragiles sont mis en danger. mehr lesen / lire plus

Lage der Nation: Ziele, Wege, Worte

Sie war lustlos vorgetragen, Xavier Bettels Rede, aber nicht inhaltslos. Ein Überblick über die wichtigsten Aussagen, von Klima bis Sicherheit … und über die Auslassungen.

Der„Klima-Biergerrot“: Meilenstein der partizipativen Demokratie oder Alibiveranstaltung? (Bildquelle: gouvernement.lu)

Die Zeit als kostbares Gut zu schätzen, das war eine der Lehren, die Xavier Bettel in seiner Rede zur Lage der Nation aus der Pandemie zog. Um der Rede zuzuhören, musste man sich in diesem Jahr immerhin zwei Stunden Zeit nehmen – und die wurde einem lang. Bettel wirkte lustlos, ratterte über weite Strecken seine Rede herunter und hatte keine wirklich originellen und prägnanten Formulierungen zu bieten. mehr lesen / lire plus

Gewalt im Test: Unter dem Radar

Gibt es in meiner Beziehung Anzeichen von Gewalt? Ein kürzlich ins Leben gerufener Online-Fragebogen soll dabei helfen, diese Frage zu beantworten. Das Tool ist allerdings nicht optimal an die Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst.

Julien Haler/flickr

Mehr als zweimal pro Tag wird die Polizei hierzulande im Schnitt wegen häuslicher Gewalt gerufen. Diese Zahl alarmiert – dabei stellt sie nur die Spitze des Eisbergs dar. Unter dem Radar bleiben Fälle, in denen sich das Opfer nicht als solches wahrnimmt oder sich nicht traut, Hilfe zu holen.

Erstere Kategorie soll nun dank des Tools „relation2test“ kleiner werden. Vom Ministerium für Gleichstellung zwischen Frauen und Männern und der Fondation Maison de la porte ouverte ins Leben gerufen, richtet sich der Test an alle, die überprüfen wollen, ob sie in einer egalitären, gewaltfreien Beziehung leben. mehr lesen / lire plus