Willis Tipps: Juni 2023

Iranisch-malische Verbindungen

Wenn sich zwei treffen, die als die größten lebenden Meister auf ihren Instrumenten gelten, darf man Besonderes erwarten. Der Teheraner Kayhan Kalhor spielt die alte persische Stachelgeige Kamantsche, die mit ihrem kleinen runden Resonanzkörper einen erdigen, charaktervollen Klang besitzt. Toumani Diabaté aus Mali ist der berühmteste Spieler der imposanten Stegharfe Kora. Die Idee für das Album The Sky Is the Same Colour Everywhere entstand, nachdem beide Künstler vor einigen Jahren beim Osnabrücker Morgenland-Festival aufeinandergetroffen waren. Das nun vorliegende Album ist weit mehr als ein Dialog zwischen afrikanischer und persischer Klangkunst, denn Kalhor und Diabaté gelingt es, eine gemeinsame musikalische Sprache zu kreieren, in der beides zu einer Einheit verschmilzt. mehr lesen / lire plus

Escher Kulturpolitik: Gutt frE(s)ch …

Von Rauswürfen bis zu verbrannten Banner: Im Escher Kulturzentrum Bâtiment 4 überschlagen sich derzeit die Ereignisse. FrEsch kontert den Vorwürfen der Kulturschaffenden mit haltlosen Argumenten und liefert damit ein Paradebeispiel für eine misslungene lokale Kulturpolitik.

Hinter den Mauern des Gemeindehauses in Esch sollte es dieser Tage viel um Kulturpolitik gehen … COPYRIGHT: MMFE, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt“, singt Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf fröhlich vor sich hin. Ob das Lied bei den Verantwortlichen von frEsch, der städtischen Kulturorganisation der Gemeinde Esch, derzeit in Dauerschleife läuft? Anzeichen dafür gibt es zur Genüge, wie rezente Recherchen der woxx belegen. mehr lesen / lire plus

Konferenzreihe: Wer kann zu Serge Tonnar?

Die Abtei Neumünster lädt am Donnerstag zum Rundtischgespräch über den Zugang zu Kultur. Ein Blick auf die Lage und die Teilnehmer*innen.

Haben alle Menschen gleichermaßen die Chance, sich wie auf diesem Bild eine Ausstellung von Berthe Lutgen anzuschauen, oder bleibt dies manchen verwehrt? (Copyright: neimënster)

Wer von sozialer Ungerechtigkeit spricht, denkt dabei vermutlich selten zuerst an den Zugang zu Kultur. Der luxemburgische Kultursektor aber beschäftigt sich vor allem in den letzten Jahren zunehmend damit: Wer besucht Veranstaltungen? Wie viel Raum wird sozial relevanten Themen im Programm gegeben? Und wie kann dieses inklusiver gestalten werden? In diesem Sinne lanciert die Abtei Neumünster in Luxemburg-Stadt kommende Woche eine neue Konferenzreihe „Debattekultur: eng Kulturdebatt“, gemeinsam mit der Philosophin Nora Schleich. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Suzanne Valadon: Un monde à soi

« Nu allongé », 1928

Ein Hauch Montmartre in Metz : Das Centre Pompidou-Metz zelebriert mit der Retrospektive „Suzanne Valadon: Un monde à soi“ die bedeutende Gegenwartskünstlerin Suzanne Valadon (1865-1938). Sie ist eine der wenigen Künstlerinnen, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts weibliche Akte zeichnete. Zu Lebzeiten bereits eine Ikone von Montmartre, umfasst Valadons Gesamtwerk zahlreiche ungeschönte Frauenkörper, die Kunstbegeisterte in der Aktmalerei ihrer Zeitgenossen in der Regel vergeblich suchen. Neben dem Abstecher nach Metz, lohnt sich es sich auch in die Podcast-Folge des Pompidou-Metz zur Schau rein zu hören („Et si je te raconte … Suzanne Valadon“) und unter anderem auf den Websites der Frankfurter Kunsthalle Schirn und des National Museum of Women in the Arts über das bewegte Leben und Schaffen der Künstlerin zu lesen. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : The Little Mermaid

Le film cherche à cocher de manière bavarde et démonstrative toutes les cases des thématiques sociétales actuelles, de l’écologie à la décolonisation en passant par l’égalité des genres, pour contrer les relents passéistes du conte originel. Les séquences subaquatiques, plutôt sombres, ne sont pas vraiment un régal pour l’œil. Il n’empêche que la sauce musicale prend bien, que le deuxième tiers en forme de comédie romantique à l’atmosphère caribéenne est plutôt agréable, et surtout que la nouvelle venue Halle Bailey compense son jeu timoré par une voix enchanteresse. Si l’on a aimé la première version, on ne sera pas trop déçu. mehr lesen / lire plus

Stunk im Bâtiment 4: frEsch reagiert

Wenige Stunden nachdem die woxx über die rezenten Geschehnisse im Bâtiment 4 berichtete, meldete sich Ralph Waltmans von frEsch und dem Service culture der Stadt Esch zu den Vorwürfen zurück.

Am Wochenende hat Bunker, Second-Hand Konzept mit Atelier im Escher Kulturzentrum Bâtiment 4 (B4), seinem Verdruss auf Social Media Luft gemacht: FrEsch, die städtische Kulturorganisation, habe kurzfristig und ohne triftigen Grund eine Party in Zusammenarbeit mit Nobody Owns Culture (noc.turn) abgeblasen; sie und das Centre for Ecological Learning Luxembourg (Cell) noch dazu aus dem Gebäude verbannt. Darüber hinaus beschwerte sich Bunker über Sicherheits- und Gesundheitsrisiken in den Räumlichkeiten sowie über Personalmangel im B4. mehr lesen / lire plus

Bâtiment 4, oder: Kulturkrimi in Esch

Die Kulturorganisationen Bunker und Nobody Owns Culture offenbarten am Wochenende: Ihr geplantes Event im Bâtiment 4 wurde verboten und Bunker aus dem Kulturzentrum geschmissen. Die Betroffenen sind schockiert, eine offizielle Erklärung fehlt bisher.

QUELLE: esch2022.lu

Der Samstag sollte eigentlich ein Grund zur Freude sein: Bunker, ein Second Hand-Konzept mit Atelier im Escher Kulturzentrum Bâtiment 4 (B4), hatte zur Party bis zum Morgengrauen mit dem Brüssler DJ Kappen und dem luxemburgischen Duo „Riven & Camilo“ geladen. Daraus wurde jedoch nichts: Bunker musste das Event kurzfristig absagen, weil ihm die Berechtigung von der Gemeinde entzogen wurde, und im gleichen Zuge sein Atelier im B4 räumen. mehr lesen / lire plus

In Mexiko gestrandete Flüchtlinge: Asylantrag nur per App

Flüchtlinge und Migrant*innen aus ganz Lateinamerika versuchen über die mexikanische Grenzstadt Ciudad Juárez in die USA zu gelangen. Es gibt kaum Möglichkeiten, dort überhaupt einen Asylantrag zu stellen. Für die in Mexiko Gestrandeten mehren sich die Konflikte.

Flüchtlinge auf der mexikanischen Seite entlang des Grenzflusses Rio Grande: Sie wollen versuchen, 
bei den US-Behörden Asyl zu beantragen. (Fotos: Carolina Rosas Heimpel
)

Während die Sonne höher steigt und die schroffen Bergketten in kräftige Rottöne taucht, fährt der endlose Güterzug vorbei an Müllkippe, Friedhof, Schrottplätzen und notdürftig zusammengezimmerten Hütten. Hier beginnt die mexikanische Grenzmetropole Ciudad Juárez, die mit dem texanischen El Paso ein urbanes Ballungszentrum inmitten der Wüste formt. mehr lesen / lire plus

Am Bistro mat der woxx #240 – Ass de gliesene Plaffong bei auslännesche Kandidat*inne gebrach?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Bei klenge Parteie sinn et der vill, bei gréisseren éischter manner: Auslännesch Kandidat*innen op de Lëschte fir d’Gemengewalen. Mä wien ass iwwerhaapt een*g Auslänner*in? Am Podcast schwätze mir dës Woch net nëmmen iwwert dës Fro, mä och doriwwer, wisou d’Zäit vun den Alibi-Kandidaturen eriwwer ass a wat et heescht, datt esouguer bei der ADR d’Prozentzuel vun Auslänner*innen erstaunlech héich ass.

Den Artikel, iwwert deen mir geschwat hunn: Candidatures étrangères aux élections : « Le plafond de verre s’est brisé » 

 

Luxemburger Rentensystem: Was kostet’s?

Die CSL rechnet vor, wie viel die Seite der Arbeitnehmer*innen durch die Reform von 2012 verloren hat. Gelegenheit für einen kritischen Blick auf vergangene und künftige Anpassungen des Rentensystems.

Wird die „Rentenmauer“ ein Wahlkampfthema für die im Herbst anstehenden Chamberwahlen? Schreckensszenarien zur Zukunft des Luxemburger Pensionssystems werden immer wieder von liberalen Wirtschaftsexpert*innen, rechten Politiker*innen, aber auch von Verfechter*innen der „Nachhaltigkeit“ thematisiert. Demgegenüber versucht die jüngste Veröffentlichung der „Chambre des salariés“ (CSL), ein anderes Thema zu setzen: den Rentenklau. Am Ende könne die Reform von 2012 durchschnittliche Arbeitnehmer*innen mindestens 314.000 Euro zu stehen kommen, so die Überschrift des Econews von Ende Mai. mehr lesen / lire plus

Candidatures étrangères aux élections : « Le plafond de verre s’est brisé »

Cette année, 336 personnes étrangères se présentent aux communales, contre 268 il y a six ans. Ce saut quantitatif est aussi qualitatif, affirment les formations politiques interrogées par le woxx. D’importantes disparités se font jour entre partis, les plus grands d’entre eux étant aussi ceux qui alignent le moins d’étrangers-ères aux élections du 11 juin.

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Seule une personne étrangère sur cinq s’est inscrite sur les listes électorales, tandis que les candidatures étrangères sont en hausse par rapport à 2017. (Photo : Unsplash)

Au petit jeu des classements, le Piratepartei décroche la première marche du podium avec 21,8 % de candidatures étrangères, soit 44 sur 202 candidat-es. mehr lesen / lire plus

„Entlastungen“: Mehr ist weniger

Die üblichen Steuergeschenke vor den Wahlen sind unangebracht, noch weitergehende Forderungen völlig fehl am Platz. Politisches Handeln braucht angemessene Mittel, gerade jetzt.

Große Geschenke erhalten die Wählerschaft. (Foto: pixabay.com; motaztawfik)

Gibt es für die Parteien Wichtigeres zu tun, als „die Menschen zu entlasten“? In Vorwahlzeiten sicher nicht. Das zeigt sich an der Forderung der Opposition, den vorgesehenen Steuerkredit möglichst schnell durch Staatsrat und Chamber zu bringen. Zwar hat die Regierung ein entsprechendes Projet de loi deponiert, es werde aber nicht mit dem nötigen Eifer vorangetrieben, so Christlich-Soziale und Piraten gegenüber RTL. „Gerade jetzt“ müssten die Menschen entlastet werden, sagt CSV-Fraktionschef Gilles Roth, angesichts steigender Preise und Kreditzinsen. mehr lesen / lire plus

Casseroles et gros sous pour Socfin Bolloré

Une casserolade a accueilli les actionnaires de Socfin, ce 30 mai, à l’assemblée générale du groupe luxembourgeois qui produit huile de palme et caoutchouc. Les ONG reprochent des violations des droits humains et environnementaux à la multinationale, qui affiche des résultats financiers sans précédent et accorde d’enviables indemnités à ses administrateurs, dont le milliardaire français Vincent Bolloré.

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Des militantes exhibent une « certification d’agriculture irresponsable » à l’entrée de l’hôtel de Luxembourg où se réunissent les actionnaires de Socfin. (Photo : Etika/Ekkehart Schmidt)

Casseroles et slogans accusateurs à l’extérieur, ambiance feutrée et confortables profits à l’intérieur : ce mardi 30 mai, les actionnaires de Socfin sont réuni-es dans les salons de l’hôtel Parc Belair, à Luxembourg, pour l’assemblée générale de la multinationale, tandis qu’une quinzaine d’activistes dénonce les violations des droits humains et environnementaux dont se rend coupable, à leurs yeux, le groupe luxembourgeois. mehr lesen / lire plus

Logement : les prix baissent, le conflit gronde

Image : Freepik

La baisse de 5 % des prix de l’immobilier, enregistrée au premier trimestre, se confirme au deuxième trimestre, selon des chiffres publiés par atHome Group. Elle touche l’ensemble des régions du pays et varie selon la nature des biens : les plus importantes baisses sont constatées sur les appartements dans l’ouest du Luxembourg (-14,1 %) et sur les maisons dans le centre (-13,9 %). Sur un an, le recul est de 7,3 % sur les appartements et de 5,5 % pour les maisons, au niveau national, selon les tendances relevées par atHome. Le groupe se base sur les prix de vente annoncés et non sur le prix de vente final qui peut être facilement négocié à la baisse actuellement, selon les professionnel-les. mehr lesen / lire plus

Nationale Fahrraddemo am 10. Juni

Einen Tag vor den Kommunalwahlen ruft die Fahrradlobby ProVelo.lu zur nationalen Fahrraddemo nach Luxemburg-Stadt. Unter dem Motto „Safe Cycling NOW!“ wollen die Radler*innen ein Zeichen für bessere Infrastruktur setzen. Alle, die Lust haben, mit dem Rad zu fahren, sollten dies unter den „bestmöglichen und sichersten Bedingungen“ tun können, so die Forderung der Organisation. Gemeinsam soll eine Demoroute von rund sechs Kilometern abgefahren werden. Treffpunkt ist am 10. Juni um 15 Uhr auf dem Heilig-Geist-Plateau. Eine gesetzliche Regelung, die das Radfahren sicherer machen soll, ist der 2018 eingeführte Mindestabstand von 1,5 Metern beim Überholen von Radfahrer*innen. Wer knapp überholt, muss sich dennoch nicht fürchten: Das Gesetz wird selten angewandt und nie kontrolliert. mehr lesen / lire plus

Cipa Rümelingen: Was lange währt wird endlich gut?

Seit 21 Jahren liegt das Dossier des Rümelinger Cipa „Roude Fiels“ auf dem Tisch, pünktlich zum Superwahljahr wird es jetzt konkret: Servior, größte Betreuungseinrichtung für Senior*innen in Luxemburg, und das Familienministerium stellten am Mittwoch den Plan für eine neue Wohnstruktur in Rümelingen vor. Bereits 2002 war ein erstes Bauprojekt präsentiert, aber verworfen worden. Servior ist seit 2006 verantwortlich für den Bau, doch aufgrund von Unstimmigkeiten mit dem Architekturbüro kam bis dato keine Abrissbirne zum Einsatz. Nun soll die bestehende Einrichtung zwischen Juni und September weichen und die Bauarbeiten bis 2026 abgeschlossen werden. Erst im Folgejahr ist der Einzug erster Bewohner*innen in die 120 behindertengerechten Zimmer vorgesehen. mehr lesen / lire plus

2. Mierscher Theaterdeeg: Theater ist Frauensache

Frauen stehen dieses Wochenende im Mittelpunkt der „2. Mierscher Theaterdeeg“. Ein Programm mit vielen Highlights – und einer Schwachstelle.

Die zweite Ausgabe der „Mierscher Theaterdeeg“ kommt gesellschaftskritischer daher als die Premiere 2021 und setzt feministische Schwerpunkte. (Copyright: Mierscher Kulturhaus)

Für Theaterliebhaber*innen mit feministischer Ader ist Mersch am Wochenende der Schauplatz schlechthin: Die zweite Auflage der „Mierscher Theaterdeeg“ rückt Frauen im zeitgenössischen Theater in Luxemburg ins Scheinwerferlicht. Zwar erscheint die Printausgabe der woxx einen Tag nach der Auftaktlesung mit der Schriftstellerin Nathalie Ronvaux im Centre national de littérature, doch das Programm hält auch in den kommenden Tagen Höhepunkte bereit.

Dazu zählen zweifelsfrei die beiden Veranstaltungen mit der Regisseurin und Schauspielerin Larisa Faber. mehr lesen / lire plus

Starker Folk-Rock aus Mähren in Luxemburg

Tomáš Kočko & ORCHESTR kommen am 8. Juni in die Tschechische Botschaft in Luxemburg. Warum sich das niemand entgehen lassen sollte.

Copyright: Tomáš Kočko & ORCHESTR

Es gibt so manche musikalische Preziosen, die man schlicht deshalb verpasst, weil man nichts davon erfährt – deshalb dieser Artikel über eine Gruppe, die sich hinter bekannten Roots-Bands aus dem Westen überhaupt nicht verstecken muss und am 8. Juni in der Tschechischen Botschaft in Limpertsberg in Luxemburg-Stadt auftritt: Tomáš Kočko & ORCHESTR. Die Band kommt aus der Tschechischen Republik und ist eine ganz begeisternde Folk-Rock Band, die in ihrer Heimat einen hohen Bekanntheitsgrad hat und mit ihren Platten einige Male in den Europäischen Weltmusikcharts vertreten war. mehr lesen / lire plus

Backcover: Lynn Kelders

Im Juni gehören die Rückseiten der woxx Lynn Kelders. Ein Gespräch über Kunstgenres, Geschlechtsidentität und Politik zum Auftakt der Serie.

Legt sich ungern auf ein Kunstgenre fest: Lynn Kelders, 1997 in Luxemburg geboren, lebt und arbeitet derzeit in Berlin. (Copyright: Lynn Kelders)

woxx: Lynn, Sie sind regelmäßig an multidisziplinären Projekten (u.a. „Méi wéi Sex“, Richtung22) beteiligt; jetzt gestalten Sie eine Serie für eine Wochenzeitung. Was reizt Sie an dieser Arbeitsweise?


Lynn Kelders: Es fällt mir sehr schwer, mich auf ein Medium zu konzentrieren. Alles, was ich tue, ist Kunst: Ich wandele jedes meiner Interessengebiete in ein Projekt um. Es wäre unzureichend, mich dabei auf die Illustration zu beschränken. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Rethinking identity. Je est un autre

Ntila Lunga, „Define Beauty III“, 2019

Erst kürzlich überdachte das Musée national d’archéologie, d’histoire et d’art (MNAHA) seine eigene Identität neu und benannte sich um, jetzt stellt es Kunst zum Thema „Rethinking identity. Je est un autre“ aus: Damit beteiligt sich das Museum an dem „European Month of Photography“, der 2023 im Zeichen der Identität steht. Auf dem Fëschmaart stellen die Kuratoren Ruud Priem (MNAHA) und Paul di Felice (Café Crème) hierzu Arbeiten von acht Künstler*innen in den Fokus: Krystyna Dul, Corina Gertz, Katinka Goldberg, Lívia Melzi, Zanele Muholi, Lunga Ntila, Frida Orupabo und Bruno Oliveira. Eine sehenswerte Auswahl aus dem In- und Ausland, da sich die Mehrheit mit Feminismus und Post-Kolonialismus beschäftigt und damit wichtige Akzente setzt. mehr lesen / lire plus