Julia Elisabetta Pitterman (Volt Luxembourg) : « La diversité culturelle, un système qui gagne »

En vue des élections européennes 2019, le woxx interroge une ou deux jeunes candidates toutes les semaines. La série débute avec Julia Elisabetta Pitterman de la liste Volt Luxembourg.

Photo : Volt

woxx : Votre candidature pour Volt Luxembourg lors des élections européennes marque le début de votre carrière politique. Pourquoi ce choix ?


Julia Elisabetta Pitterman : La situation actuelle de l’Europe offre un moment opportun pour entrer dans le monde politique. Volt est le fruit d’une dynamique jeune qui est née au moment du Brexit, née de l’idée qu’il faut changer l’Europe à tous les niveaux. On valorise la démocratie, l’engagement des jeunes, le dialogue avec la société civile, la transparence et la diversité. mehr lesen / lire plus

Martine Kemp (CSV): „Es geht nicht, dass Zug fahren teurer ist als fliegen“

Martine Kemp ist die jüngste Kandidatin auf der Europa-Liste der CSV. Die Ingenieur-Studentin wurde von der CSJ nominiert.

Foto: woxx

woxx: Sie haben Ihr Studium „Traffic and Transport“ zu einer Art Leitfaden Ihres politischen Programms gemacht. Was muss in Europa alles in Sachen Transportpolitik passieren? 


Martine Kemp: Im Straßenverkehr denke ich an das jüngste „Mobility Package“. Es geht dabei unter anderem um strengere Sicherheitskonzepte, die helfen, Verkehrstote zu vermeiden. Hier hat es sicher Fortschritte gegeben, aber wir zählen immer noch 25.000 Verkehrstote im Jahr. Bis 2050 wollen wir hier eine Null schreiben können. Im Bereich des Schienenverkehrs geht es um eine Standardisierung des ganzen Systems. mehr lesen / lire plus

Commerce extérieur européen : Retour du TTIP ?

La Commission va se remettre à négocier un accord commercial avec les États-Unis. Dangereux pour l’environnement et la démocratie, craignent les ONG, tandis les déclarations officielles évoquent un accord « limité ».

Grande manif contre le libre-échange le 8 octobre 2016, au Luxembourg.
(photo: Raymond Klein)

Le libre-échange est un sujet quotidien dans les sphères bruxelloises, à défaut de faire la une des journaux. Ainsi, aujourd’hui 25 avril, lors du sommet UE-Japon, on parlera du bilan et des perspectives du traité de libre-échange Jefta, conclu en 2018 et vivement critiqué par la société civile. Surtout, le fameux TTIP est de retour. mehr lesen / lire plus

Großherzog Jean: Staatsbeamter Nr. 1

Der Tod des Monarchen hat das Land in eine Nostalgiespirale gesogen. Sehnsüchtig wird alten, vermeintlich besseren Zeiten nachgetrauert – doch welche Rolle spielte der ehemalige Großherzog?

Zugegeben, für Monarchie-Kriti-ker*innen ist es schwer, große Makel an Großherzog Jean festzustellen. Diskret und pflichtbewusst war er, und skandalfrei noch dazu, und auch warmherzig soll er gewesen sein. Das hat zwar sicher seinen Marktwert in der Klatschpresse fast auf null gesetzt, lässt sich aber sehr gut als Nation-Branding-Masche verkaufen und auch den Kindern soll dies nun beigebracht werden – wie Minister Meisch in einem Moment patriotischen Überschwangs und Europawahlkampftaktik auf RTL verkündete.

Großherzog Jean ist auch der erste Service-Monarch in den Diensten der ökonomischen Entwicklung Luxemburgs geworden.

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EU-Wahlen: Wenig Einsen und viele Nullen

Wie soll die europäische Netz- und Digitalpolitik aussehen? Dafür, dass es um die Zukunft der Wirtschaft geht, sind die Parteien erstaunlich schweigsam.

Linux ist – auch – ein Waschmittel. In erster Linie steht der Name jedoch für ein quelloffenes Betriebssystem. Sollte die EU solche frei verfügbare Software und ihre Entwickler*innen fördern? (Foto: public domain)

Auch dreißig Jahre nach der Erfindung des World Wide Webs und über ein Jahrzehnt nach der Markteinführung von Smartphones scheint es so, als wäre dieses Internet und überhaupt alles, was irgendwie mit Computern zu tun hat, immer noch „Neuland“ für viele Politiker*innen. Das Schlagwort Digitalisierung darf zwar in keiner Wahlkampfrede fehlen, aber die Inhalte, die sich dahinter verstecken, sind oft unklar. mehr lesen / lire plus

Suizidprävention: Wenn schon wenige Worte helfen

Was ist der Unterschied zwischen Depressions- und Suizidprävention und wieso ist es wichtig, die ganze Bevölkerung zu sensibilisieren? Wir haben mit der Psychologin Elisabeth Seimetz von der Ligue luxembourgeoise d’hygiène mentale gesprochen.

Elisabeth Seimetz arbeitet seit 2016 im Service information et prévention der Ligue luxembourgeoise d’hygiène mentale. (Foto: Elisabeth Seimetz)

woxx: Vor Kurzem ist Ihre Kampagne „Angscht: Komm mir schwätzen driwwer“ gestartet. Wieso haben Sie den Fokus auf Angststörungen gelegt?


Elisabeth Seimetz: Ungefähr 90 Prozent der Menschen, die sich umgebracht haben, hatten eine psychische Krankheit. Um die 70 Prozent davon litten an Depressionen. In einer ersten Kampagne widmeten wir uns deshalb dem Thema Depression, einer der häufigsten psychischen Krankheiten. mehr lesen / lire plus

Plastikmüll-Reduzierung: Die EU-Richtlinien sind Luxemburg nicht genug

Die luxemburgische Regierung sieht eine Reihe Maßnahmen vor, um den Plastikmüll zu reduzieren. Sie sollen schärfer werden als die Direktiven der EU.

Foto: Ben Mierement, NOAA NOS

In Remich strandet am letzten April-Wochenende das Plastikmonster von Greenpeace. Auf den Europawahlplakaten der Grünen schwimmt eine Plastiktüte durch den Ozean. Im Koalitionsvertrag (2018 – 2023) der luxemburgischen Regierung, aber auch auf europäischem Niveau, nimmt der Kampf gegen den Plastikmüll eine zentrale Rolle ein. Umweltverschmutzung durch Plastikmüll ist in der politischen und gesellschaftlichen Realität präsent und seine Vermeidung ein großes Anliegen. In Luxemburg laufen derzeit gleich mehrere Arbeitsprozesse parallel, um europäische Direktiven umzusetzen – und sie auf nationaler Ebene zu erweitern. mehr lesen / lire plus

Greenpeace Beluga II legt in Remich an

Es wird unheimlich an der Remicher Esplanade. Am Wochenende kehrt das Greenpeace-Schiff Beluga II zum zweiten Mal in luxemburgische Gewässer zurück – mit einem angeblich riesigen Plastikmonster an Bord. Ehrenamtliche Helfer*innen der Umweltorganisation haben das Monster aus Plastikverpackungen zusammengebaut. Wer es wagt, kann das Schiff am Samstag und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr besichtigen (auf der Höhe der Anlagestelle Marie-Astrid). Die Aktion findet im Rahmen der Anti-Plastik-Kampagne von Greenpeace statt. Auf noplastic.lu ruft die Organisation derzeit zur Unterzeichnung ihres Manifests auf: Sie fordert mehr Transparenz von den Großkonzernen bezüglich verwendeter Kunststoffe, und m¨chste sie dazu verpflichten, ihren Plastikverbrauch zu reduzieren sowie sich jährliche Ziele für die Verringerung ihres „Plastik-Fußabdrucks“ zu setzen. mehr lesen / lire plus

Europe : accord commercial contre climat ?

On se rappelle la mobilisation contre le Ceta et le TTIP, accords de libre-échange avec le Canada et les États-Unis. Le premier est passé, le second semblait mort et enterré, grâce a Donald Trump et son retrait de l’accord de Paris sur le climat. Hélas, depuis la mi-avril, la Commission européenne peut à nouveau négocier un accord commercial transatlantique. « Cela envoie un message malvenu, en particulier à des pays comme l’Australie et le Brésil, qui ont récemment envisagé de réduire leur engagement [climatique] », a commenté le site de news européennes Euractiv. Déi Lénk ont également mis en garde contre cette initiative, qui réintroduirait « le TTIP par la porte arrière ». mehr lesen / lire plus

Ethisches Europa: StopCorrupt mit Lösungsansätzen

StopCorrupt stellt vor den Europawahlen einen Plan für eine ethischere EU vor. Die NGO fordert: Schluss mit Lobbyismus, Interessenkonflikten und Korruption.

StopCorrupt hat konkrete Vorstellungen davon, wie ein ethisches Europa und Europaparlament auszusehen haben. Es sind Orte frei von fiktiven Posten und Abgeordneten, die in Interessenkonflikte geraten. Journalist*innen und Whistleblower*innen sollen dort vor einer „poursuite-bâillon“ geschützt werden. Platz für Korruption gibt es im Europa von StopCorrupt nicht. Die Organisation hält in einem Schreiben fest, wie die Umsetzung der anvisierten Ziele gelingen könnte. Sie ruft die Europawahl-Kandidat*innen und die Parteien dazu auf, sich dafür stark zu machen.

Einführung ein*er Deontologie-Beauftragten

StopCorrupt tritt gegen die Zusammenlegung der Tätigkeiten der Assistent*innen der Europaabgeordneten ein, um fiktive Beschäftigungen als parlamentarische Assistent*innen zu verbieten. mehr lesen / lire plus

Festival : Pensez printemps !

Pour sa quinzième édition, le festival Out of the Crowd ne change rien à son ambition de montrer les dernières évolutions de la musique contemporaine dans la joie et la bonne humeur.

Photo : Beak>

La bonne nouvelle en premier : l’Out of the Crowd 2019 n’est pas annulé pour cause de deuil national. Contrairement à la ville d’Esch-sur-Alzette qui vient de reporter sa Nuit de la culture à septembre (plus de détails dans notre édition online), le collectif Schalltot maintient son festival à la date prévue, ce samedi 27 avril.

La programmation est comme d’habitude concentrée sur quelques poids lourds du moment, des découvertes, ainsi que des artistes locaux qui s’harmonisent avec le reste. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : High Life

Dans « High Life », la réalisatrice Claire Denis imagine le dernier espoir de l’humanité dans un trou noir. Un film ambitieux, mais qui s’égare trop souvent pour tenir la route.

Bébé à bord… pour très, très longtemps.

Quand c’est foutu, c’est foutu : dans un futur pas si lointain, la Terre est définitivement en rade de ressources naturelles. Pourtant, vu que la cruauté est une ressource inépuisable, l’humanité a concocté un plan aussi simple que pervers : envoyer dans l’espace des colonies de condamné-e-s à mort à la recherche d’une source d’énergie inépuisable, supposée se trouver près d’un trou noir. mehr lesen / lire plus

Dessin/livre d’artiste : Beim Angel a Lazzari

La série des expositions « Intro » à la galerie Beim Engel continue, avec cette fois un large aperçu d’illustrations de Marc Angel couplé à un étonnant livre de Camille Rina Lazzari.

Depuis juin 2017, le ministère de la Culture promeut les artistes du cru en organisant régulièrement dans sa galerie des expositions sous le sigle « Intro ». Une sorte de nation branding artistique dont le woxx s’est forcément déjà fait l’écho, regrettant parfois aussi l’absence d’un véritable travail de commissariat d’exposition. Le principe du projet ne semble pas avoir beaucoup évolué depuis l’arrivée de la très motivée ministre de la Culture Sam Tanson, mais l’actuel volet, consacré en grande partie au dessin, mais aussi à un livre d’artiste un peu particulier, a le mérite de bénéficier d’une lisibilité claire quant à l’intention. mehr lesen / lire plus

Leseabend: Lesbische Poesie

Im Rahmen des internationalen Tags für lesbische Sichtbarkeit am 26. April lädt das Cigale am kommenden Donnerstag zu einer thematischen Lesung ein.

@ Cigale

Was versteht man unter lesbischer Poesie? Ist eine universelle Charakterisierung überhaupt möglich? Diese und viele weiteren Fragen werden am 25. April thematisiert, wenn in den Räumlichkeiten des Cid Fraen an Gender ab 18 Uhr ausgewählte Gedichte von und über lesbische(n) Frauen vorgetragen werden. Im Rahmen des vom Cigale organisierten Leseabends stehen Autor*innen wie Audre Lorde, Eileen Myles oder Adrienne Rich im Fokus. „Chacune de ces écrivaines a contribué à définir le terme de ‘poésie lesbienne’ ainsi qu’à l’élargir et démontrent que le genre est aussi multiple et difficile à caractériser que les lesbiennes elles-mêmes“, ist im Beschreibungstext des Events auf Facebook zu lesen. mehr lesen / lire plus

Deuil national : Esch annule la Nuit de la culture

Quand l’orgueil patriotique dépasse les ambitions culturelles : suite au décès du grand-duc Jean, la ville d’Esch vient d’annuler sa Nuit de la culture du 4 mai.

(Screenshot: nuitdelaculture.lu)

Axée sur la thématique de l’eau, l’édition 2019 de la Nuit de la culture se voulait très ambitieuse, avec une programmation unissant artistes locaux, nationaux et internationaux confiée à la boîte „Écoute le paysage“ pour la programmation et Moskito et Takaneo pour la communication. Étape importante pour l’année culturelle Esch 2022 – une visite des partenaires de la ville de Kaunas en Lituanie et de Tartu 2024 en Estonie étant prévue d’ailleurs –, cette nuit pouvait être vue comme une première répétition pour la capitale culturelle sous la nouvelle direction imposée par la ville. mehr lesen / lire plus

Nicolas Mathieu : Aux animaux la guerre

Le premier roman – noir – de l’écrivain nancéen, prix Goncourt cette année pour « Leurs enfants après eux », ressort en format poche. L’occasion d’explorer les racines de cette écriture aussi sociale que sensible, qui évite la psychologisation à outrance.

L’argument est aussi simple que banal : dans les Vosges en pleine désindustrialisation, Velocia, une usine qui faisait dans les pièces automobiles et qui nourrissait les habitant-e-s des bleds environnants sur plusieurs générations, va plier bagage. Un petit reportage sur France 3, quelques départs à la retraite anticipée pour les ouvriers chanceux, la misère pour le reste – et puis on retombe aux oubliettes. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Tanguy, le retour

Le lent démarrage de cette comédie qui se repose sur ses acquis n’aide pas à déclencher les rires. Si Chatiliez retrouve après l’exposition un peu de sa verve passée, celle-ci se fonde plutôt sur la sympathie qu’il a su inspirer pour les personnages du « Tanguy » de 2001. Une suite pas entièrement convaincante.

L’évaluation du woxx : X
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Spoliations juives : « L’examen pourrait déclencher une avalanche »

Le Times of Israel consacre un article au Luxembourg « mauvais payeur » en matière de restitutions liées à l’Holocauste.

Dans un article intitulé « Le Luxembourg bloque les restitutions aux Juifs spoliés pendant la Shoah », le Times of Israel a estimé mardi que deux mois après le début de sa présidence de l’International Holocaust Remembrance Association (IHRA), le Luxembourg resterait un pays qui rendrait « les choses encore beaucoup plus difficiles que n’importe quelle autre nation d’Europe occidentale pour les Juifs qui veulent récupérer des propriétés ou des biens spoliés par les nazis ».

Le titre original de l’article en anglais n’y a va pas non plus de main morte. mehr lesen / lire plus

Unterbringung von Asylbewerber*innen

Die Regierung plant, einen Notfallplan für die Unterbringung von Asylbewerber*innen auszuarbeiten, sobald das Office national de l’accueil (ONA) geschaffen wurde. Das geht aus der Antwort von Außenminister Jean Asselborn auf eine parlamentarische Anfrage von Marc Baum hervor. Eine weitere Frage des Abgeordneten von Déi Lénk betrifft die Implementierung einer individualisierten Diagnose für Asylbewerber*innen, wie sie laut aktuellem Koalitionsplan vorgesehen ist. Konkret hatte Baum danach gefragt, welche Mittel zu einer solchen Diagnose herangezogen würden und ob auch die Diagnose eventueller Traumata vorgesehen sei. In seiner Antwort weist Asselborn einerseits darauf hin, dass Rücksicht auf Bewerber*innen genommen werde, die sich etwa aufgrund einer Behinderung, psychischer Probleme, Schwangerschaft, oder ihres hohen oder jungen Alters, in einer besonders verletzlichen Lage befinden. mehr lesen / lire plus

Klimaziele: Creos ärgert die Regierung

Ehrgeizige Klimaziele hatte die Regierung Ende Februar vorgestellt: 50 bis 55 Prozent weniger CO2 soll Luxemburg bis 2030 emittieren, dabei seinen Gesamtenergieverbrauch um 21 Prozent senken und den Stromverbrauch immerhin stabilisieren. Die Question parlementaire Nr. 491 von Déi Lénk verweist auf eine Studie von Creos, der Betreiberfirma des nationalen Stromnetzes: Laut „Scenario Report 2040“ sei im Basisszenario mit einer Steigerung des Stromverbrauchs von 12 Prozent bis 2040 zu rechnen. Werde zusätzlich die Elektromobilität ausgebaut und das Data Center von Google mit einem Verbrauch von 260 Megawattstunden angesiedelt, so könne sich der Spitzenverbrauch verdoppeln. Die Antwort von Energieminister Claude Turmes ist ausweichend. mehr lesen / lire plus