Tierischer Regenbogen: Wenn Menschen auf Tiere schauen
Nichts ist queerer als die Natur. Ein Abend zwischen Drag-Show, Biologiestunde und Musiktheater räumt mit dem hartnäckigen Mythos der Heteronormativität im Tierreich auf.
Nichts ist queerer als die Natur. Ein Abend zwischen Drag-Show, Biologiestunde und Musiktheater räumt mit dem hartnäckigen Mythos der Heteronormativität im Tierreich auf.
Geschichte muss immer wieder aus diversen Blickwinkeln betrachtet und neu erzählt werden, um relevant zu bleiben. Kuku Schrapnell geht in „Gender Punks. Über trans Pionier*innen und die Kunst, widerständig zu leben“ dem Leben unterschiedlicher trans- und intergeschlechtlicher Personen vom 17. bis ins 20. Jahrhundert nach. Anhand einzelner Lebensgeschichten – etwa von Anastasius Lagrantinus Rosenstengel, Romaine-la-Prophétesse und Lucy Hicks Anderson – rückt das Buch trans Menschen aus der Geschichte als Vorbilder in den Fokus.
„Sind wir nur bedeutungslose Zahlen in dieser korrupten Welt?“, fragte das iranische „Ardawahisht Collective“ am 20. Januar auf seinem Facebook-Auftritt angesichts der fortdauernden Massaker des islamischen Regimes im Iran an der dortigen Zivilbevölkerung. Eines der Mitglieder des Kollektivs von Metalmusiker*innen hatte gerade zwei neue Tracks präsentiert: „No Title – They Killed More than 12.000 in 4 Days“ und „Warpunk Rebellion MMXXVI“, so die beiden Stücke, in denen das Grauen dieser Tage verarbeitet worden ist.
Auch in diesem Jahr wartete des Luxembourg Film Festival wieder mit starken Beiträgen auf. In manchen Filmen wurde auf interessante Weise die Gegenwart mit der Vergangenheit verbunden. Hier einige Highlights.
Contraint de quitter le Luxembourg en 2024 et dorénavant basé à Bruxelles, l’artiste Alborz Teymoorzadeh explore les moments de flux à travers des photographies, des illustrations et des enquêtes architecturales. Conversation sur la vie d’artiste et la valorisation de l’art. woxx : Vous êtes originaire du nord de l’Iran, mais avez vécu...
Um eine Vorstellung von den Auswirkungen der Klimakrise zu bekommen, brauchen wir Geschichten über die Klimakrise. „Die Rettung“ von Charlotte McConaghy hätte eine solche Geschichte sein können. Sie ist an einem sehr interessanten Ort angesiedelt: Auf einer kleinen (fiktiven) Insel zwischen der Antarktis und Australien lebt ein Vater allein...
Das Herz des Autors, Dramaturgen und Regisseurs Olivier Garofalo schlägt fürs Theater. Im August wird er nun die Leitung des Mierscher Theater mit übernehmen.
Wie ein sich zuziehender Himmel verdunkelt sich das Debütalbum „Masquerade“ des irischen Quintetts „Cardinals“ graduell. Sind die Anfangsklänge noch schmissig-ausladend, kippt die Stimmung spätestens bei „Over at Last“, der als der fünfte der zehn Songs die Achse des Album bildet. Die Musik nimmt an Fahrt auf, die Gitarren drängen nach vorn...
Die Wanderausstellung „Wiele wat mir sinn“ über das Wahlrecht in Luxemburg macht Halt im Europe Experience Luxembourg. Über eine lieblose Ausstellung und verpasste Gelegenheiten.
Ist es bald vorbei mit „Instagram“, „Snapchat“, „TikTok“ und Co? Für Jugendliche unter 16 Jahren soll der Zugang auf diese Plattformen verboten werden. Doch das hätte weitreichende Folgen für die Privatsphäre und den Datenschutz aller. Womöglich verlieren viele soziale Netzwerke bald eine große Nutzer*innengruppe, ein eventuelles Verbot von...
Die Mindesttarife im Theaterbereich sind Ende 2025 gestiegen – doch hinter der Bühne leisten Theaterschaffende weiterhin unbezahlte Arbeit.
À 47 ans, la chorégraphe islandaise Lovéisa Ósk Gunnarsdóttir brise un tabou tenace : la ménopause. Avec « When the Bleeding Stops », présenté au Kinneksbond, elle transforme bouffées de chaleur et silences hérités en manifeste chorégraphique collectif - un geste artistique qui refuse l’invisibilisation des corps vieillissants et revendique leur puissance.
Die norwegische Schriftstellerin Dagny Juel wird oft als erotisches Zauberwesen des Fin de Siècle gerühmt. In ihrer biografischen Annäherung „Die Schüsse von Tiflis“ gelingt der Autorin Kristin Valla eine emphatische Perspektive auf die Künstlerin und ihr Vermächtnis.
Ausgabe für Ausgabe diskutieren beim „Literarischen Quartett“ drei Kritiker*innen herrlich kontrovers mit Gastgeberin Thea Dorn über Literatur. Ihre Streitgespräche stimulieren den Geist, machen neugierig und schaffen, meistens zumindest, Leselust.
Im Jahr 1956 stellt Generalstaatsanwalt Fritz Bauer ein Team von Staatsanwält*innen zusammen, die Nazi-Verbrechen aufklären sollen. Als Spieler*in schlüpft man in die Rolle von Esther Katz. Man vernimmt Zeug*innen, sammelt Beweise, liest Akten und versucht, die Taten möglichst lückenlos zu rekonstruieren – vor Gericht muss alles schlüssig...
„Girl In The Year Above“ touren derzeit mit „The Kooks“ durch Europa. Die Newcomer*innen haben noch kein einziges Lied veröffentlicht, doch bereits eine solide Fangemeinde um sich geschart.