Pelzverkauf in Luxemburg: Ende der Hypokrisie in Sicht?

Die Piratepartei macht ernst: Sie fordert das Verkaufsverbot von Pelzprodukten in Luxemburg. Die Gründe dafür sind zahlreich. Peta unterstützt die Motion.

Foto: CC BY Kathryn Rotondo 2.0

Die Piraten bereiten sich auf die Aktualitätsstunde in der Chamber vor. Am nächsten Dienstag kommt dort ihre Motion auf den Tisch, die zum Verkaufsverbot von Pelzprodukten führen soll. Das luxemburgische Tierschutzgesetz von 2018 wird als eines der progressivsten Europas gefeiert. Warum? Unter anderem, weil es das Tier nicht mehr als Ding, sondern als lebenswürdiges und schützenswerte Lebewesen ansieht. Es ist ein Anfang, teilweise ein zu zaghafter. Zum Beispiel dann, wenn es Luxemburg an den Pelz-Kragen geht: Die Produktion von Pelzware ist verboten, der Handel mit ihr nicht. mehr lesen / lire plus

CSV: Alte Reflexe

Die CSV gibt vor grundsätzlich zu argumentieren, doch dominiert weiterhin das Kalkül um die Macht.

„Richtig ist aber, dass wir seit der Zeit, in der Marco Schank in der Regierung für dieses Thema verantwortlich war, das Klima etwas aus den Augen verloren haben.“ Diese Erkenntnis des CSV-Vorsitzenden Frank Engel formuliert in einem Interview mit dem Luxemburger Wort zur rechten Zeit. Am selben Tag nämlich, als seine Partei einen außerordentlichen Kongress abhielt, auf dem es um die Verabschiedung einer politischen Resolution zum Thema Wachstum und die daran anknüpfenden politischen Fragen ging.

Den Klimawandel zählt die CSV inzwischen zu den Schwerpunkten; daran lassen weder der Parteipräsident noch die Resolution einen Zweifel. mehr lesen / lire plus

Rassismus in Luxemburg: „Es hat sich nichts verbessert“

Wenn die am Mittwoch stattgefundene Diskussionsrunde über Rassismus in Luxemburg eins deutlich machte dann das: So problematisch die Argumentationsweise der Ministerin auch ist, sie liefert eine plausible Erklärung für die Trägheit der Regierung.

V.l.n.r.: Antónia Ganeto, 
Michael Flaherty, 
Michel-Édouard Ruben, 
Corinne Cahen, 
Jean-Paul Lehners (© cet.lu)

Das Auditorium im hauptstädtischen Cercle Cité war am Mittwoch proppenvoll. Bereits vor Wochen war der letzte Sitzplatz reserviert worden. Auf dem Programm stand eine Diskussionsrunde über die Ergebnisse der Ende letzten Jahres veröffentlichten „Being Black in the EU“-Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA). Im Fokus standen die Befunde bezüglich Luxemburg: die Zahlen, die Mängel, die Forderungen. mehr lesen / lire plus

EuGH verurteilt Belgiens Härte gegen jungen Asylbewerber

Z. Haqbin ist minderjährig und flüchtete unbegleitet nach Belgien. Nach einer Schlägerei entzog ihm der Leiter des Unterbringungszentrums zwei Wochen lang materielle Leistungen. Der EuGH lehnt die Sanktion ab.

Z.Haqbin, ein minderjähriger Asylbewerber, wurde nach seiner Antragsstellung auf den internationalen Schutzstatus in einem Unterbringungszentrum in Belgien aufgenommen. Dort beteiligte er sich an einer Schlägerei zwischen den Bewohner*innen. Über das Ausmaß der Schlägerei ist nichts bekannt. Der Jugendliche wurde vom Leiter der Struktur bestraft: Er hob für 15 Tage seinen Anspruch auf materielle Hilfe (Schlafplatz, Verpflegung) in der Aufnahmestruktur auf. Haqbin übernachtete in der Zeit in Parks und bei Freund*innen. Haqbins erste Klage gegen die Ausschlussentscheidung wurde abgelehnt. mehr lesen / lire plus

LGBTI-Pride in Ankara: Friedlich, bis die Polizei kam

In Ankara mussten sich heute 19 Personen für die Teilnahme an einer Pride vor Gericht verantworten. „Rosa Lëtzebuerg“ und andere Menschenrechtler*innen rufen zum Handeln auf.

Im Mai 2019 wurden 18 Studierende und ein Dozent der türkischen „Middle East Technical University“ (METU) wegen ihrer Teilnahme an der LGBTI-Pride auf dem Universitätscampus festgenommen. Einer Person wird zudem Beamtenbeleidigung vorgeworfen. Die Menschenrechtsorganisation „Queeramnesty“ und ILGA-Europe (International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association-Europe) riefen bereits Ende Oktober zur Anfechtung des Verfahrens auf. Ihrem Ruf ist nun auch „Rosa Lëtzebuerg“ gefolgt. Die Organisation, die sich als nationale Vertretung der LGBTQI-Gemeinschaft versteht, wandte sich in einem offenen Brief an den luxemburgischen Außenminister Jean Asselborn. mehr lesen / lire plus

Film Fund : Tout va bien, on vous dit !

Une conférence de presse pour présenter le bilan et l’audit – et surtout pour calmer les vagues autour des subventions à l’industrie cinématographique, c’était le spectacle donné lundi dernier par le premier ministre et les responsables du fonds.

(©woxx)

Saint Xavier, martyr des médias, priez pour nous ! On aurait presque eu envie de sortir en courant de la salle de presse du bâtiment Saint-Augustin pour vite aller allumer un cierge dans la cathédrale avoisinante pour notre vaillant premier ministre, chargé du Fonds de soutien à la production audiovisuelle, le Film Fund. « Cette conférence de presse n’a pas été hâtive », a-t-il rassuré dès le début, avant de confesser qu’il soutenait le secteur à cent pour cent. mehr lesen / lire plus

Dialogue social : Le boycott du boycott

Les syndicats répondent avec une grande manifestation au retrait opéré par le patronat d’une des principales instances de négociation tripartite.

Photos : woxx

Lorsque le président de l’Union des entreprises luxembourgeoises (UEL), Nicolas Buck, a tenté fin septembre d’expliquer à la presse pourquoi son organisation ne voulait plus négocier avec les syndicats et le gouvernement au sein du Comité permanent du travail et de l’emploi (CPTE), il a donné l’image d’une organisation faible et opprimée, qui se sentait « gepisakt » et « virgeféiert » – maltraitée et ridiculisée. L’enceinte du CPTE ne permettrait plus depuis un certain temps, selon Buck, une discussion franche et surtout à huis clos avant que les compromis sur la législation du travail y soient trouvés et respectés ensuite par toutes les parties impliquées. mehr lesen / lire plus

Conflits d’intérêts : Mauvaise pointure

Quand la montagne accouche d’une chaussure pour bébés : l’« affaire » du mail de Corinne Cahen à l’Union commerciale de la ville de Luxembourg (UCVL) est ridicule face aux renvois d’ascenseur bien réels qui se passent sous la coalition bleu-rouge-vert.

© Pixnio

Rien de mieux qu’un terme bien criard pour vendre des news tant qu’elles sont encore chaudes. Tel le qualificatif « mailgate » accroché par RTL au message très mesquin envoyé par la ministre de la Famille à son successeur au poste de président de l’UCVL, Guill Kaempff. Pourtant, Corinne Cahen n’a pas essayé de de cambrioler le siège du CSV pour s’armer de documents en vue des prochaines élections. mehr lesen / lire plus

Forum 400: Glück ist …

Seit beinahe 44 Jahren verfolgt die Zeitschrift Forum nun bereits den Anspruch, eine Plattform der Meinungsvielfalt und der politischen Bewusstseinsbildung zu sein. Sowohl in den Heftausgaben als auch in den regelmäßig von Forum organisierten Diskussionsabenden haben explizit nicht Expert*innen und Journalist*innen Vorrang. Stattdessen erhalten in erster Linie Mitglieder der Zivilbevölkerung das Wort. Dass in dieser Woche die 400. Ausgabe des Magazins erscheint, kann nach Jahren der finanziellen Unsicherheit als Triumph bezeichnet werden. Zur Feier des Tages hat die Redaktion die aktuelle Sonderausgabe dem Thema „Glück“ gewidmet. Wie bei Forum nicht anders zu erwarten, sind die Perspektiven darauf vielfältig. Neben naturwissenschaftlichen, religiösen, historischen und philosophischen Beiträgen dazu, wie Glück generell zu definieren, zu bewerten und zu erreichen ist, werden auch spezifische Aspekte unter die Lupe genommen. mehr lesen / lire plus

Frauenweihe: Gretchenfrage an die Regierung

In Deutschland streiken die Katholik*innen, in Luxemburg hakt nur Marc Goergen nach: Verstößt der Ausschluss der Frauen von der Priesterweihe gegen die Verfassung? Die Antwort der luxemburgischen Regierung ist ernüchternd.

CC BY JONAS BENGTSSON 2.0

Priesterinnen in der katholischen Kirche? Nicht mit dem luxemburgischen Weihbischof und Generalvikar Leo Wagner. Nicht jetzt und wenn überhaupt, dann nur theologisch begründet und nicht im Zeichen der Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern. Der Abgeordnete Marc Goergen (Piraten) findet diese Aussagen besorgniserregend: In seinen Augen verstoßen sie gegen die fundamentalen Prinzipien der luxemburgischen Verfassung – nämlich der Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, die dem Kirchenglauben stillschweigend untergeordnet würde. mehr lesen / lire plus

Statistiques culturelles européennes : Quelques surprises

Comme chaque année, la Commission européenne publie les données statistiques du secteur culturel dans les États membres. Si les données concernant le Luxembourg sont connues, leur représentation au niveau européen étonne parfois.

Les « Culture Statistics 2019 Edition » sont en soi une lecture peu passionnante. Le document publié par Eurostat compile les informations par pays membre dans la perspective de les comparer. Les thèmes s’étendent de l’héritage culturel à l’emploi dans le secteur culturel, de la participation culturelle aux dépenses étatiques dans la culture.

Première petite surprise dans le chapitre consacré aux capitales européennes de la culture : pour l’année 2022, la ville d’Esch ne figure qu’en deuxième place derrière celle de Kaunas en Lituanie – ne faisant de la métropole du fer « que » la petite ville partenaire de cette édition des réjouissances culturelles sous le sigle européen. mehr lesen / lire plus

Collections publiques : par-ci par-là

Déjà que le Luxembourg ne dispose toujours pas d’Archives nationales dignes de ce nom, les collections publiques d’œuvres d’art ne sont pas très bien organisées non plus. Le député DP André Bauler a voulu en savoir plus.

The Art Collection, Frans Francken II, 1636 Credit: Wellcome Library, London.

La construction d’un dépôt national pour les collections publiques est une des revendications du plan de développement culturel, le fameux KEP. En effet, les collections au niveau étatique sont éparses et regroupées plutôt par le hasard du calendrier que par une planification précise – digne de la nation culturelle que l’on voudrait bien être. mehr lesen / lire plus

Vortrag an der Uni.lu: Wohin mit dem Populismus?

Am Mittwoch beginnt die Vortragsreihe „Geisteswissenschaften und Religion“ an der Universität Luxemburg. Der Literaturwissenschaftler Georg Mein eröffnet sie mit einem Beitrag zu Populismus.

Was passiert, wenn die Verunsicherungen der Gesellschaft angesichts einer immer komplexer werdenden Welt wachsen? Auf politischer Ebene lautet die Antwort zur Zeit oft: Populismus. Die Vortragsreihe im Rahmen der Arbeitsgruppe „Geisteswissenschaften und Religion“ beginnt vermutlich auch deshalb mit einem Beitrag von Georg Mein, dem Leiter der Fakultät für Sprache und Literatur, Humanwissenschaften, Kunst- und Bildungswissenschaften, der sich diese Entwicklung zur Brust nimmt.

Es geht um die Versprechen und die einfachen Formeln der populistischen Parteien, die all jene begeistern, die sich ihrer Stimme beraubt fühlen. mehr lesen / lire plus

Kriminalitéit : Esch ass mëll

Nodeems d’Pirate mat der ADR an der Chamber zesumme gaange sinn, hunn si ëmmer nees probéiert sech vun hire Kollegen aus dem groupe technique ze distanzéiere – eng parlamentaresch Fro vum Marc Goergen léisst awer éischter drop schléissen, dass rietse Populismus ustiechend ass.  

(©Zinneke_wikimedia)

Wann se net graat mat Froen iwwer Kaffismaschinnen an de Ministèren d’Minister*innen an hir Beamt*innen an de Wahnsinn dréiwen, stellen d’Deputéiert vun der Piratepartei och mol déi eng oder aner zimlech populistesch Behaaptung an de Raum. Wéi viru kuerzem de Péitenger Pirat Marc Goergen mat enger Fro iwwer d’Sécherheet zu Esch. Dass hien dobäi probéiert aus de selwechten Virurteeler géint d’Minettemetropol Profit ze schloe wéi 2011 den deemolegen ADR-Lokalkandidat Guy Bouchard (deen an der Tëschenzäit awer net méi an der Partei ass), sief him verziehen – zu där Zäit war d’Piratepartei jo nëmmen zwee Joer al. mehr lesen / lire plus

Parlement européen : Pas si simple

Une motion sur le sauvetage en mer des réfugié-e-s a été rejetée au Parlement européen par les voix des député-e-s du PPE et de l’extrême droite. Ce qui a provoqué une vague d’indignation, qui a atteint jusqu’au Luxembourg. En y regardant de plus près, l’affaire est pourtant assez compliquée.

Deux voix de plus et la motion aurait été adoptée. C’est donc une des rares fois où les eurodéputé-e-s luxembourgeois-e-s auraient pu faire une différence de taille. Mais cela n’a pas été le cas. Or, les parlementaires CSV Isabel Wiseler-Lima et Christophe Hansen ont voté avec leur groupe et donc contre la résolution. mehr lesen / lire plus

Konferenz: „Schluss mit der Ökomoral – Wie wir die Welt retten, ohne ständig daran zu denken“

Es ist die Aufgabe der Politik, die Konsument*innen von der Last zu befreien, immer die „richtige“ Entscheidung treffen zu müssen. Ökomoralische Vorwürfe machen nur schlechte Stimmung und bewirken gar nichts: „Verhältnisse müssen das Verhalten ändern“, so die Grundthese von Michael Kopatz vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie – der am Mittwoch nach Luxemburg kommt.

Gemeinsam mit einer Reihe zivilgesellschaftlicher Organisationen hat der Mouvement Ecologique den Projektleiter für Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, Michael Kopatz, zu einem Vortrag mit dem Titel „Schluss mit der Ökomoral – Wie wir die Welt retten, ohne ständig daran zu denken“ nach Luxemburg eingeladen. mehr lesen / lire plus

Politique culturelle : une consultation sur les mesures sociales lancée

Le ministère de la Culture veut l’avis du public sur les « mesures sociales au bénéfice des artistes professionnels indépendants et des intermittents du spectacle » – et suit donc une des revendications nées du plan de développement culturel.

Qu’on doive parler de « mesures sociales » pour artistes est un héritage de l’époque où Maggy Nagel sévissait au ministère de la Culture. Avant elle, les mêmes aides étaient versées soit aux artistes professionnels indépendants, soit aux intermittents – sous deux régimes différents, mais sous l’appellation « statut d’artiste » et « statut d’intermittent ». La ministre libérale, croyant que les artistes étaient avant tout des gens qui ne savent pas comment générer des tonnes de flouze, genre des fainéants, voulait les abaisser au rang de parasites qu’ils étaient à ses yeux – et à ceux de certain-e-s fonctionnaires de son administration. mehr lesen / lire plus

Alterspolitik: Lieber im Schneckentempo?

Die Abgeordneten waren sich einig: Drittes Alter geht uns alle etwas an. Umso ernüchternder, dass Anträge hin zu einer effizienteren Senior*innenpolitik von der Chambre abgelehnt wurden.

Foto: Edu Carvalho (Pexels)

Die CSV berief am Mittwoch eine „Heure d’actualité“ in der Abgeordnetenkammer zum Thema „Drittes Alter“ ein. Eine naheliegende Aufforderung, nachdem in den letzten Monaten vermehrt über lange Wartelisten in Pflege- und Altersheimen oder soziale Isolation im Alter diskutiert wurde. Marc Spautz, Referent des Dossiers, betonte in seiner Rede, dass das Ministerium für Familie, Integration und die Großregion die Senior*innenpolitik nicht alleine stemmen könne. Alterspolitik werfe viele Fragen auf – sowohl wirtschaftliche als auch soziale. mehr lesen / lire plus

Asti zum Budget 2020: Durchwachsenes Urteil

Die Asti blickt mit gemischten Gefühlen auf Luxemburgs Budget 2020: Der Conseil national des étrangers komme zu kurz und weitere Investitionen in die Notunterkunft für Asylbewerber*innen auf Kirchberg seien ein falscher Ansatz.

Die Asti sieht zwar nicht rot, doch alles im Lot ist beim Budget 2020 in puncto Integration auch nicht. Der Verband drückt in einer Pressemitteilung sein Bedauern und sein Unverständnis aus: Es geht um das Budget für den „Conseil national pour étrangers“ (CNE) und um die „Structure d’hébergement d’urgence Kirchberg“ (SHUK).

Im Hinblick auf die Finanzierung des CNE, dem – grob zusammengefasst – Beratungsorgan des Staates für Integrationsfragen, fällt die Kritik der Asti kurz, aber deutlich aus: Zwar werde der Betrag für die laufenden Betriebskosten erhöht, doch sei die Summe „anectodique“. mehr lesen / lire plus

Justice : la lettre intégrale au président de la Chambre des député-e-s

Dans notre édito de vendredi dernier, nous évoquions la lettre envoyée par le président de la Cour supérieure de justice et la procureure générale d’État au président de la Chambre des député-e-s. Par souci de transparence, nous en publions le contenu ici, pour que les lectrices et lecteurs du woxx puissent se faire une idée.

Photo : Flickr/Michael Corghlan

Monsieur le Président,

Nous prenons la liberté de vous soumettre quelques réflexions à la suite du grand nombre de questions parlementaires relatives au traitement des données par la Justice qui ont été posées ces derniers mois par plusieurs députés.

Vous savez que nous avons toujours fourni, en toute transparence, tous les éléments de réponse qui nous paraissaient pertinents. mehr lesen / lire plus