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Globale Ernährung: Der Preis des Kunstdüngers

Foto einer Bewässerungsanlage in der Landwirtschaft. Zu sehen ist ein Tank sowie eine Vorrichtung, aus der ein Wasserstrahl spritzt. Im Hintergrund ist ist ein Feld zu erkennen.

Die Blockade der Straße von Hormuz, steigende Düngerpreise und der Klimawandel drohen, eine weltweite Nahrungskrise auszulösen. Die spätkapitalistische Landwirtschaft hängt existenziell von fossilen Energieträgern ab und produziert nicht nur Nahrung, sondern zugleich die Bedingungen ihrer eigenen Destabilisierung.

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Ungarn: Machttransfer mit Hürden

In Rekordzeit wurde die neue ungarische Regierung installiert. Während Viktor Orbán vor allem auf Loyalität setzte, geht es dem neuen Ministerpräsidenten Péter Magyar erkennbar um Fachwissen. Im Kabinett sind fast ausschließlich Experten vertreten, die mit Parteipolitik bisher wenig oder nichts zu tun hatten. Sie alle haben sich einer Vielzahl von Herausforderungen zu stellen.

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Iran: Die Macht kommt aus den Gewehrläufen

Der Krieg mit den USA und Israel hat den Einfluss der Revolutionsgarden im Iran noch verstärkt. Während die Institutionen der Islamischen Republik formal bestehen bleiben, verlagert sich die politische, militärische und wirtschaftliche Macht.

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Georgien: Aufruhr für die akademische Freiheit

Fassade der Ilia-Universität im Zentrum von Tiflis; am unteren Bildrand zwei Studentinnen. Über dem Eingangsbereich mit vier großen Flügeltüren hängen nebeneinander die Fahnen Georgiens, der Europäischen Union und der Ukraine.

Seit der umstrittenen Parlamentswahl im Herbst 2024 protestieren in Georgien Tausende Menschen gegen die Regierung. Besonders Studierende und Wissenschaftler warnen vor neuen Gesetzen und einer Bildungsreform, die die Autonomie der Universitäten einschränken und das Land weiter von der Europäischen Union entfernen könnten.

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Venezuela: Stabilität ohne Demokratie

Das Bild zeigt eine Gruppe von Demonstrierenden, die Porträts mit politischen Gefangenen und venezolanische Nationalfahnen mit sich führen.

Seit mehr als 100 Tagen regiert die von den USA mittlerweile offiziell anerkannte Interimspräsidentin Delcy Rodríguez in Venezuela. Gefällig öffnet sie das Land den US-amerikanischen Wirtschaftsinteressen und festigt ihre eigene Macht und die ihrer Klientel im fortbestehenden autokratischen System.

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Globale Arbeitsgesellschaft: In der Sackgasse

Der französische Präsident Emmanuel Macron steht auf einer in dunkelblau gehaltenen Bühne und hält eine Rede; im Hintergrund ist der Schriftzug „Adopt AI“, so der Name der Konferenz, zu sehen.

Welche vielfältigen Folgen die Umbrüche aufgrund der KI-Technologie haben werden, ist unklar. Was sie zerstören können, ist indes nur die Illusion einer Arbeitsgesellschaft, wie sie seit der IT-Revolution der 1980er- und 1990er-Jahre mühsam aufrechterhalten wird.

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Italien: Risse in Melonis Macht

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni blickt seitlich auf ihren neben ihr stehenden ungarischen Amtskollegen Viktor Orbán. Im Hintergrund die Fahnen mehrerer Nationen. Das Foto wurde während einem formellen Treffen des Rats der Europäischen Union im März 2026 gemacht.

Das Herzensprojekt der rechts-rechtsextremen Regierungskoalition von Giorgia Meloni ist gescheitert. In einem Referendum haben sich die Italiener mehrheitlich gegen die umstrittene Justizreform entschieden. Diese Niederlage führte bereits zu ersten Rücktritten in der Regierung und könnte weitere Pläne für einen autoritären Staatsumbau bremsen.

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Aserbaidschan: Freischein im Tausch gegen Öl

Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew ist im westlichen Europa ein gerngesehener Geschäftspartner. Zwar ist es in seinem Land um Pressefreiheit und Menschenrechte überaus schlecht bestellt, doch Rohstoffimporte aus Aserbaidschan könnten die aus Russland teilweise ersetzen.