Jazz: Bert Joris

von | 07.02.2003

Belgobop

(jitz) – Dans la série de CDs „The finest in belgian jazz“, produite sous l’égide de Bruges, ville culturelle européenne 2002, on a déniché ce petit bijou enregistré live par le trompettiste Bert Joris. Depuis des années, il fait partie du quartette de Philippe Catherine, et on avait déjà l’opportunité de savourer sa vélocité et sa poésie lors d’un concert du guitariste, organisé dans le cadre du festival du Printemps musical. A la tête de sa propre formation, Bert Joris affiche une forte personnalité en s’inspirant à la fois de Miles Davis pour le sens de l’espace et de Chet Baker pour le chuchotement mélancolique, mais avec des facultés techniques bien contemporaines. Aucun couac dans ses chorus, pourtant enregistrés en public à Bruges, Bruxelles et Bâle. A préférer à tous les clones ennuyeux sortis des laboratoires trompettistiques new-yorkais.

Bert Joris: Live. Werf 035. www.dewerf.be

Dat kéint Iech och interesséieren

KULTURTIPP

Willis Tipps: September 2026

Pizzica und mehr Die Musik aus dem Salento im Süden Italiens wird schon seit 1975 von der Gruppe Canzoniere Grecanico Salentino um die Welt getragen. Eine weitere bemerkenswerte Gruppe aus dem Salento ist Officina Zoè, die 1993 gegründet wurde und jetzt ihr neues, elftes Album Mari e Marenne veröffentlicht hat. Drei der Gründungsmitglieder...

KULTURTIPP

Event: Poesie Plus Festival

Das brandneue, von der Kulturfabrik ins Leben gerufene Poesie Plus Festival verwandelt Esch vom 25. bis 27. September in einen Ort, der die Literatur feiert – mehrsprachig, pluridisziplinär und experimentierfreudig. Das geschriebene und das gesprochene Wort treten dabei mit Musik, Performances und bildender Kunst in einen Dialog. Mit über 40...

KULTURTIPP

Buch: Halbinsel

Beim Roman „Halbinsel“ von Kristine Bilkau handelt es sich um eine Mutter-Tochter-Geschichte, die im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen Familienerzählungen keine große Drastik enthält. Dennoch ist das dargestellte Verhältnis zwischen Annett und Linn komplex, geprägt von Zärtlichkeit auf der einen und dem – besonders von Linn ausgehenden –...

KULTURTIPP

Buchtipp: Portia Elan – Homebound

In ihrem Sci-Fi-Roman „Homebound“ erzählt Portia Elan nicht nur eine, sondern gleich drei Geschichten, die alle zu unterschiedlichen Zeitpunkten spielen: 1983, 2078 und 2586. Am Ende des 20. Jahrhunderts muss die gerade erwachsen gewordene Becks den Tod ihres Onkels verarbeiten und findet Trost in einem Computerspiel, das dieser für sie...