ALEXANDER PAYNE: Sideways

Im Utopia

Realitätsnah und mit rauem Humor verkörpern die exzellenten Schauspieler Paul Giamatti und Thomas Haden Church zwei nicht sehr erfolgreiche Männer auf der Suche nach sich selbst, der Freiheit, der letzten Chance … Leider endet der Film, trotz der so originell interpretierten Charaktere, doch ziemlich konventionell. mehr lesen / lire plus

MICHAEL MOORE: Fahrenheit 9/11

Ein humorvoll gemachter Dokumentarfilm, der den kriegführenden Präsidenten Bush und seine Regierung aus einer etwas anderen Perspektive unter die Lupe nimmt. Der Film soll dazu beitragen sein amerikanisches Publikum davon abzuhalten Bush wiederzuwählen und warnt vor allem die Jugend aus den ärmeren Gegenden der USA, vor dem „sicheren“ Job in der Armee.
Doch kann man auch jene verstehen, die gegen die Auszeichnung des Films auf dem Filmfestival in Cannes waren. Dieser politische Propagandafilm mag noch einen guten Zweck verfolgen, der nächste der für eine Teilnahme an diesem Festival ansteht, hat vielleicht zweifelhaftere Absichten.

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NIKITA MIKHALKOV: Urga

Dieser ausgezeichnete und sehr humorvolle Film spielt sich in der überwältigenden Steppenlandschaft der Inneren Mongolei ab. Er zeigt eine Schafzüchterfamilie und ihre Probleme mit der chinesischen Geburtenquote, sowie ihre Begegnung mit einem russischen Lastwagenfahrer.
Der Regisseur Nikita Mikhalkov beweist hier, dass außer der westlichen noch andere Lebensarten kinotaugliche Geschichten hervorbringen.

An diesem Freitag um 20h30 in der Cinémathèque mehr lesen / lire plus

BALZAC: …et la petite tailleuse chinoise

Le film ne tire pas au clair comment et pourquoi une innocente villageoise de 18 ans, dans la Chine Rouge, peut être fascinée par la littérature de Balzac, qui dans ses écrits a surtout traité la décadence en France au 19e siècle. Malgré cette confusion, c’est un film aux belles images, qui raconte une histoire romantique, avec pour message que la curiosité et l’amour pour la beauté ne peuvent pas être éliminées par un système politique.

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Catherine Corsini: Mariées mais pas trop

Dans cette comédie assez bête, Emilie Dequenne, d’habitude dans des rôles plus sévères, se présente en petite beauté dragueuse. On y revoit Jane Birkin, qui malgré quelques rides est restée mince et belle. Une mise en scène plus intense de l’acteur Pierre Richard, qui a pris un coup de vieux, mais qui est toujours un drôle de balourd, aurait fait du bien au film.

A l’Utopia.

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Alan Parker: The Life of David Gale

Dies ist zwar ein spannender Thriller, doch eine fragwürdige Geschichte. Der Hauptgrund für die Abschaffung der Todesstrafe ist, um Fehlurteilen vorzubeugen. Das zumindest geht aus diesem Film hervor. Um zu beweisen, wie schnell ein Unschuldiger exekutiert werden kann, wurde hier eine Geschichte zusammengestellt, die doch sehr an den Haaren herbeigezogen ist und mit der Wirklichkeit des amerikanischen Strafvollzugs nicht viel zu tun hat.

Im Utopolis

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Peter Howitt: Johnny English

Eine James-Bond-Persiflage mag zwar keine besonders originelle Idee sein, doch wurde diese hier dazu benutzt, um die englische Krone samt dem Bishop of Canterbury gehörig zu veralbern. John Malkovich in der Rolle von Pascal Sauvage, einem exzentrischen Franzosen und England- Hasser, steht seinem Gegenspieler Johnny English (Rowan Atkinson) in nichts nach.

Im Utopolis

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Alain Corneau: Stupeurs et tremblements

Grâce à son souvenir idéalisé du Japon, où elle a passé sa petite enfance, Amélie s’est fait engager dans une grande société à Tokyo, qui finit par être une vraie galère, hiérarchisée de bout en bout. Deux cultures se confrontent et deux femmes, l’une Belge et individualiste, l’autre, sa chef, Nippone et, étant femme, restreint à des règles de comportement strictes.
Le film est assez conforme au roman autobiographique d’Amélie Nothomb; aussi bizarre, fascinant et drôle.

A l’Utopia

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Spike Lee: 25th Hour

Die Kamera begleitet einen Mann, der nur noch wenige Stunden hat, um sich von seinen Freunden und seiner geliebten Stadt New York zu verabschieden, ehe er sich für sieben Jahre ins Gefängnis begeben muss. Dies ist vor allem ein Film über New York und seine BewohnerInnen, ihre Mentalität des „Alles oder Nichts“ – sei es aus Not, Gier oder Angst. Die leere Stelle auf Ground Zero hat hier fast eine symbolische Bedeutung. Ein Film für die, die trotz allem von New York fasziniert sind.

Im Ciné Cité

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Leonardo DiCaprio: Catch Me if You Can

Auf einer wahren Geschichte beruhend, ist dies doch ein Märchen, das im Kern das Drama eines Jungen ist, der die Trennung seiner Eltern nicht verkraftet. Er flüchtet sich ins Wunderland der Täuschung und wird zum Hochstapler. Die Kulisse dazu ist das kindlich-bürgerliche Amerika der sechziger Jahre. In diesem Film ist Meister Spielberg „at his best“ und seine Haupt- und NebendarstellerInnen übertreffen sich gegenseitig.

Im Utopolis und im Ciné Cité

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Juan José Campanella: El hijo de la novia

Die an Alzheimer erkrankte „Novia“ ist zwar sehr unrealistisch dargestellt, doch ihr „Hijo“, der vorerst von Stress geplagte Rafael, findet mit Humor seinen Weg zurück in die Welt der Anteilnahme.

In dieser Zeit, in der die meisten Kinosäle mit Blockbusters besetzt sind, ist dies einer der wenigen sozial verträglichen Filme.

Im Utopia

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Doris Dörrie: Nackt

Wenn, in modischen Intérieurs, kindische Yuppie-Paare an ihren Beziehungen kriseln und den ganzen Film durch über Liebe reden und über sonst gar nichts, wenn dann noch die Dialoge ziemlich gekünstelt klingen und die Aussagen banal sind, kann’s einem Dritten, in diesem Fall der Kinobesucherin, doch schon langweilig werden.

Im Utopia

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Coline Serreau: Chaos

Deux femmes luttent contre le chauvinisme ambiant. Bien que ce thriller soit un peu enfantin – les deux héroïnes sont très courageuses et droites dans leurs actions, tandis que leurs ennemis sont de vrais salauds – son scénario est bien élaboré, plein d’humour et le déroulement de l’histoire est captivant.

A l’Utopia. mehr lesen / lire plus