
(© La Fonte/Good Sin Production)
Ein namenloser schwuler Mann trifft in Honkong ein Sexdate nach dem anderen. Nach jeder neuen Begegnung nimmt er die Identität des vorherigen Partners an und spricht mit dessen Akzent. Trotz kurzer Lauftzeit nimmt der Film sich viel Zeit für ausgiebige, natürliche Dialoge und zeigt, wie selbst flüchtige Begegnungen eine*n prägen können. Dabei versteht es Regisseur Jun Li meisterhaft, in poetischen, ruhigen Schwarz-Weiß-Bildern darzustellen, wie unterschiedlich schneller Sex sein kann und die Zuschauer*innen dennoch hinters Licht zu führen.

