Weitere Kritik an Polizeidatenbanken

Auch nach über einem Jahr werfen die Datenbanken der Polizei weiterhin Fragen auf, so der Chaos Computer Club Lëtzebuerg (C3L) in einer Pressemitteilung vom Montag. Die Organisation hatte 2019 unter fichiercentral.c3l.lu ein Tool zur Verfügung gestellt, mit dessen Hilfe jede*r eine Anfrage an die Polizei stellen konnte, um zu erfahren, welche Daten die Polizei über eine*n gespeichert hat. Der C3L kritisiert, wie die Polizei mit diesen Anfragen umgeht: Fristen würden nicht eingehalten und besonders zu Anfang der Aktion sei es öfters zu fehlerhaften Antworten gekommen. Teilweise müsse man auch über ein Jahr auf eine Rückmeldung warten, was der C3L als „nicht akzeptabler Missstand“ bezeichnet, der das Recht auf Informationsfreiheit ad absurdum führe. mehr lesen / lire plus

Luxemburg hat sein CO2-Budget für das Best-Case-Szenario bereits aufgebraucht

Die Initiative showyourbudgets.org berechnet für jedes Land, wie viel CO2-Budget für verschiedene Klimaziele noch vorhanden ist. Luxemburg ist eigentlich schon zu spät dran.

So sehen die Pfade für Luxemburgs CO2-Budget aus. (Klicken, um die Grafik zu vergrößern. Grafik: CC BY 4.0 #showyourbudgets)

Um die Klimakatastrophe zu bewältigen, müssen wir unsere Treibhausgasemissionen schnellstmöglich auf null senken. Diese Einsicht ist mittlerweile sogar zur Politik vorgedrungen, mit dem Pariser Abkommen gibt es seit einiger Zeit eine unverbindliche Verpflichtung, dies zu tun. Die Pläne, wie schnell die Emissionen gesenkt werden sollen, reichen allerdings nicht, um die Temperaturen unter den anzustrebenden 1,5 Grad Celsius im globalen Durchschnitt zu halten – und selbst das 2-Grad-Ziel wird schwer zu erreichen sein. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: Tales From the Loop

Eine retro-futuristische Anthologie, die auf einem Bildband basiert und das Kunststück schafft, ein großes Mysterium nicht auf frustrierende Art und Weise zu lösen – „Tales From the Loop“ begeistert in vielerlei Hinsicht.

Ein riesiger Roboter, der Haus und Hof beschützen soll –
was soll da schon schiefgehen? „Tales from the Loop“ erzählt wundersame Geschichten von Technologie, die so weit entwickelt ist, dass sie wie Magie wirkt. (Fotos: Amazon)

In Mercer, Ohio ist das Leben etwas anders als im Rest der Welt. Im unterirdischen Mercer Center for Experimental Physics wird seit den 1960er-Jahren mithilfe eines Teilchenbeschleunigers an experimenteller und hochentwickelter Technologie geforscht. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Skin Walker

Was einigermaßen vielversprechend als psychologischer Horrorfilm beginnt, entpuppt sich schnell als wilde Aneinanderreihung von Flashbacks, die die Zuschauer*innen lediglich verwirren. Weder die großartigen Bilder noch die guten Schauspieler*innen können das unzusammenhängende Drehbuch, das sich zudem noch viel zu reichlich an Genre-Klischees bedient, retten.

Bewertung der woxx: X

Alle Uhrzeiten finden Sie auf unserer Internetseite. mehr lesen / lire plus

Sucht und Drogen: Progressiver Plan

Die luxemburgische Drogenpolitik der nächsten fünf Jahre liest sich erstaunlich progressiv. Einige Problemfelder werden jedoch nicht beackert.

Der Konsum von Kokain steigt in Europa und auch in Luxemburg stark an. Eine besondere Maßnahme ist im Drogenaktionsplan jedoch nicht vorgesehen. (Foto: CC-BY Marco Verch)

Die angekündigte Legalisierung von Cannabis zu rekreativem Zweck ist jener Punkt der luxemburgischen Drogenpolitik, der die meiste Aufmerksamkeit erhält. Allerdings gibt es viele andere Maßnahmen, mit denen versucht wird, sowohl das Angebot als auch die Nachfrage nach illegalen Drogen dann immer noch einzudämmen. Am vergangenen Montag stellte Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) den fünften Drogenaktionsplan vor, in dem die drogenpolitischen Schritte bis 2025 vorgezeichnet werden. mehr lesen / lire plus

Kleine Klimademonstration vor der Chamber

Am Tag der politischen Rentrée und der Rede zur Lage der Nation fand vor dem Cercle Cité eine symbolische Aktion von Youth for Climate und United for Climate statt.

Ungefähr 400 Schilder und Plakate mit Botschaften wie „PNEC, Wou bleiwen d’Reformen?“, „You have blood on your hands“ und „Do better!“ hatten die Klimaaktivist*innen vor dem aktuellen Sitz des Parlaments ausgelegt. Eine große Demonstration wollten die Klimaschützer*innen aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht organisieren, weshalb sie in den Schulen des Landes Schilder sammelten, die die Parlamentarier*innen stellvertretend für die Schüler*innen an deren Forderungen erinnerten.

„Da die Chamber ihre Arbeit nun wieder aufnimmt, erwarten wir, dass ernsthafte Schritte in Richtung Klimapolitik unternommen werden. mehr lesen / lire plus

Lage der Nation: Xavier Bettel will Radio Ara retten

Heute Nachmittag hielt Premierminister Bettel seine Rede zur Lage der Nation. Er erwähnte dabei explizit das freie Radio Ara und kündigt an, eine Lösung finden zu wollen.

(Foto: woxx)

Die Covid-19-Krise war natürlich das Hauptthema von Bettels Rede, die wir in der woxx vom Freitag gründlich analysieren werden – was Zeit braucht, denn immerhin umfasst das Textdokument der Rede ganze 53 Seiten. Der Premier- und Medienminister ging in seiner Rede vor dem Parlament auch auf die Rolle der Medien ein und erwähnte dabei die viel kritisierte Reform der Pressehilfe. Darin ist bekannterweise auch eine Hilfe für Community Medien vorgesehen, die jedoch nicht auf die Bedürfnisse von Radio Ara zugeschnitten ist. mehr lesen / lire plus

Die 5G-Debatte im Parlament war ein Armutszeugnis

Die luxemburgischen Abgeordneten machten am Dienstag vor, wie man nicht mit Verschwörungsschwurbler*innen umgehen sollte. Das Thema: die Petition gegen 5G.

Befremdlich: Über beinahe sämtlichen Parteigrenzen hinweg gratulierten die Abgeordneten Valvason für ihr Engagement und ihren Erfolg. (Foto: Chambre des Députés)

Nachdem sie monatelang Falschinformationen (siehe woxx 1585: Neuer Mobilfunkstandard 5G: Hype und Verschwörung) verbreitet und gefühlt jede zweite Straßenlaterne im Land mit Stickern beklebt haben, durften die Petitionär*innen von „Stop 5G Luxembourg“ am 6. Oktober im Parlament über ihre Forderungen reden. Concetta Valvason, die bei der Adem arbeitet und mehrmals auf Wahllisten für Déi Lénk kandidierte, sprach dabei von einer „digitalen Diktatur“ und erzählte sonst vor allem jene Märchen, die unter den Anti-5G-Verschwörungsschwurbler*innen beliebt sind: Die Technologie sei komplett unerprobt, es gäbe keine unabhängigen Studien über die Folgen der Strahlung und deshalb könne niemand vorausahnen, was für Auswirkungen 5G auf Mensch und Umwelt hätte. mehr lesen / lire plus

Kritik am Schulobst-Programm: Bananen und Äpfel vergleichen

Der Mouvement écologique übt weiter Kritik am Schulobst-Programm. Die Ausrede des Landwirtschaftsministerium, ein großer Teil des Obstes sei biologisch angebaut, lässt die Umwelt-NGO nicht gelten.

Hauptsache viel und billig: Das ist das Motto der Schulobst-Ausschreibung des Landwirtschaftsministeriums. (Foto: pxhere.com)

„Will das Landwirtschaftsministerium den Luxemburger Bioaktionsplan mit importierten Bananen erfüllen?“ fragt der Méco in seiner zweiten Pressemitteilung zum Thema Schulobst. Letzte Woche hatte die Umwelt-NGO sich über die öffentliche Ausschreibung für das Schulobstprogramm des Landwirtschaftsministeriums aufgeregt. Die Kernpunkte: Biologischer Anbau und regionale Herkunft sind unwichtige Kriterien, das billigste Angebot gewinnt. Damit würde die Biolandbau-Politik der Regierung konterkariert, so die Umwelt-NGO. Die gleiche Kritik hatte der Méco bereits 2019 geübt. mehr lesen / lire plus

Plastik: Wohin mit all dem Müll?

Mit strengeren Regeln will die EU das Plastikproblem lösen. Eine Analyse des Europäischen Rechnungshofes zeigt, dass das schwieriger wird als bisher angenommen.

In Ländern mit Pfandsystem werden 80 Prozent der 
PET-Flaschen eingesammelt. Es sieht so aus, als wäre 
dem auch bald in Luxemburg so. (Foto: CC-BY-SA-NC United Nations Development Programme in Europe and CIS)

Plastik ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken und gerade in der Covid-19-Pandemie hat sich gezeigt, dass wir nicht so einfach auf viele Kunststoffprodukte verzichten können. Trotz aller Bemühungen und einem doch recht großen Problembewusstsein in der Bevölkerung sind wir noch weit von einer Kreislaufwirtschaft entfernt. Bereits 2018 hat die EU einige Maßnahmen, wie ein Verbot mancher Einwegplastikprodukte, beschlossen, um das Plastikproblem zu lösen. mehr lesen / lire plus

Greta Thunberg: „Die EU klaut uns unsere Zukunft“

Vier junge Klimaaktivistinnen prangern die EU-Reduktionsziele an. Die Vorgaben der Europäischen Union würden nicht reichen, um die Klimakrise aufzuhalten, schreiben sie in einem Blogpost.

Gemeinsam mit drei anderen Klimaaktivistinnen prangert Greta Thunberg die EU-Reduktionsziele an. (Foto: CC-BY Europäisches Parlament)

In einem Text, der am Sonntag auf der Plattform medium.com veröffentlicht wurde, kritisieren die vier Klimaaktivistinnen Luisa Neubauer, Greta Thunberg, Adélaïde Charlier und Anuna de Wever van der Heyden die Klimapolitik der EU scharf. Dabei betonen sie auch, dass die Politiker*innen, mit denen sie geredet haben, sich dessen komplett bewusst sind. „Wir wissen, dass wir nicht auf einer Linie mit dem Pariser Abkommen sind. mehr lesen / lire plus

Dokumentarfilm „Eng Äerd“: Hurra, wir retten den Planeten!

Tom Aleschs neuster Film wirft einen hoffnungsvollen Blick auf die luxemburgische Umweltbewegung, der beinahe vergessen macht, wie düster die Aussichten sind.

„Eng Äerd ist“ ein hübsches, aber etwas zu optimistisches Porträt der luxemburgischen Umweltbewegung.

Acht Erden bräuchten wir, wenn die ganze Menschheit mit dem Ressourcenverbrauch der Ein-
wohner*innen Luxemburgs leben wollte. Wir haben aber nur eine einzige, weswegen immer mehr Initiativen auch hierzulande versuchen, eine nachhaltigere Lebensweise an den Tag zu legen. Dieser Sachverhalt wird im Prolog von „Eng Äerd“ mithilfe einer Animation dargelegt. Danach stellt Regisseur Tom Alesch viele verschiedene luxemburgische Gruppen und Projekte vor, die sich einer nachhaltigeren Lebensweise verschrieben haben. mehr lesen / lire plus

Auch 2020 nur das beste Obst für Luxemburgs Schulen

Bald kann man es Tradition nennen: Das Landwirtschaftsministerium macht eine Ausschreibung für Schulobst, doch statt regionale und biologische Produkte zu bevorzugen, sind Preis und Masse die wichtigsten Kriterien. Der Mouvement écologique nennt es „wieder ein Flopp“.

Es gibt eine große Vielfalt an Apfelsorten, hier illustriert am Beispiel der Fränkischen Schweiz (Bayern). Foto: CC-BY Wikimedia/Benrei)

Bereits 2019 war die Schulobst-Aktion des Landwirtschaftsministeriums ein kleines Politikum. Die Idee klingt grundsätzlich positiv: An fünf Tagen in der Woche bekommen Luxemburgs Schüler*innen kostenlos Obst oder Gemüse (in der Form von Karotten) als gesunde Zwischenmahlzeit angeboten. Ziele sind laut Landwirtschaftsministerium, dass Kinder „den Genuss von Obst und Gemüse kennenlernen“, „an gesundes Essen herangeführt werden“ und „eine ganze Menge Wissen über Obst und Gemüse mit auf den Weg bekommen“ . mehr lesen / lire plus

Landwirtschaftsministerium: Ideenwettbewerb gegen Lebensmittelverschwendung

Wer Ideen für ein Projekt hat, um dem Wegwerfen von noch essbaren Lebensmitteln Einhalt zu gebieten, kann bis Ende November eine Förderung beim Landwirtschaftsministerium beantragen.

Über 70.000 Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr in Luxemburg weggeworfen, ein großer Teil davon wäre noch essbar. Das ist nicht nur verschwenderisch, sondern trägt auch zur Klimakrise bei, wie die woxx diese Woche in einem ausführlichen Artikel über Lebensmittelverschwendung berichtet hat. Das ist wohl auch dem Landwirtschaftsministerium sauer aufgestoßen, weswegen nun eine Projektausschreibung gestartet wurde.

Privatpersonen, Vereine und Firmen können bis zum 30. November 2020 ihre Ideen einreichen. Die Projekte müssen einen direkten Bezug mit Lebensmittelverschwendung vor oder nach dem Einkauf haben und sollten innerhalb eines Jahres umsetzbar sein. mehr lesen / lire plus

Lebensmittelverschwendung: Vom Feld in die Tonne

70.800 Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr in Luxemburg weggeworfen. Ist die „Null Offall“-Strategie der Regierung der Ausweg aus der Spirale von Konsum und Überproduktion?

Reiche Beute beim „Containern“: Wer in den Mülltonnen von Supermärkten nach Essen sucht, wird meistens mehr als satt werden. (Foto: Wikimedia/Foerster)

Die schrecklichsten Geheimnisse der meisten Haushalte verstecken sich nicht etwa im Keller, sondern im hintersten Fach des Kühlschranks. Wer hat dort nicht schon gammeliges Gemüse gefunden, das sogleich auf dem Kompost oder in der Biotonne gelandet ist? Manche Menschen versuchen, das Problem zu umgehen, indem sie „containern“, also noch essbare, aber weggeworfene Lebensmittel aus dem Supermarktmüll retten. mehr lesen / lire plus

Diskussionsrunde zur Klimakrise in Luxemburg

Die Umwelt-NGO Odyssea lädt am Donnerstagabend zu einer virtuellen Diskussionsrunde über die Rolle Luxemburgs in der Klimakrise.

Welche Rolle spielt Luxemburg bei der Klimakrise? Angesichts der winzigen Größe des Landes dürften sich die Emissionen doch in Grenzen halten, oder? Wer so überlegt, irrt: Westliche Länder haben durch ihren Konsum nicht nur enorme indirekte Emissionen, sondern auch eine hohe historische Verantwortung. Für Luxemburg ist die, im Verhältnis zur Einwohner*innenzahl, besonders groß.

Diese Fragen will die luxemburgische Meeresschutzorganisation Odyssea mit vier Gäst*innen besprechen. Dorothée Herr von der International Union for Conservation of Nature, Djuna Bernard von Déi Gréng, Elisha Winckel von Youth and Environment Europe und Guy Colling aus dem Naturmusée stellen in der virtuellen Runde kurz ihre Sicht auf das Thema dar, diskutieren danach miteinander und beantworten abschließend Publikumsfragen. mehr lesen / lire plus

„Last Summer Ride“: Fahrraddemo Vélorution in Esch

Zum vierten Mal in den letzten Jahren startet am kommenden Samstag eine Fahrraddemo in Esch. Nach der „Last Summer Ride“ stehen Konzerte in der Kufa auf dem Programm.

Foto: CELL

Fahrraddemos wie die Critical Mass oder Vélorution wollen ein Zeichen dafür setzen, dass auch schwächere Verkehrsteilnehmer*innen ein Recht auf Straße haben. In Luxemburg fehlt die nötige Infrastruktur für den Radverkehr vielerorts komplett, sodass eine Raddemo auch die Möglichkeit ist, eine Stadt einmal komplett anders zu erleben und zu entdecken – vor allem ohne die Angst im Nacken, zwischen zwei SUVs zerquetscht zu werden.

Am Samstag, dem 26. September 2020, findet in Esch die vierte Ausgabe der Vélorution statt. mehr lesen / lire plus

Mehr Elektroautos in Luxemburg, aber immer noch kein Boom

Langsam aber sicher scheinen Elektroautos den Markt zu erobern. Die Neuanmeldungen 2020 lagen nach den ersten acht Monaten schon über dem Stand vom Vorjahr.

Lange hat die luxemburgische Regierung gezögert, ein quantitatives Ziel für die Elektrisierung des heimischen Fuhrparks festzulegen: In der Mobilitätsstategie „Modu 2.0“ (siehe „Neue Mobilitätsstrategie: Unambitionierte Herkulesaufgabe“ aus woxx 1478) sucht man vergebens danach und auch im Koalitionsabkommen findet sich keine Zielsetzung zur Elektromobilität. Erst mit dem Energie- und Klimaplan (siehe „Endgültige Fassung des Klimaplans: Kosmetische Änderungen“) wurde ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis 2030 soll rund die Hälfte, genauer 49 Prozent des Fahrzeugsbestandes elektrisch unterwegs sein. mehr lesen / lire plus

Quallen im Stausee entdeckt

Eine aus Asien stammende Süßwasserquallenart ist Anfang September im Stausee gesichtet worden. Gefährlich ist sie allerdings nicht.

Neu im Stausee: Die Süßwasserqualle. (Foto: GSAQ-CGDIS/Jean-Luc Linster)

Quallen kennt man eigentlich nur vom Strandurlaub, wo sie eher lästig oder sogar gefährlich sein können. Es gibt auch nur eine einzige Quallenart, die überhaupt im Süßwasser vorkommt, nämlich Craspedacusta sowerbii. Genau diese wurde vor wenigen Wochen von Taucher*innen des CGDIS im Stausee entdeckt. Die Wasserverwaltung sowie die Natur- und Waldverwaltung haben die Beobachtung bestätigt.

Ursprünglich stammt die Süßwasserqualle aus dem Bassin des längsten Fluss Chinas, dem Jangtsekiang. Bereits 1880 wurde sie in einem Seerosenbecken der Royal Botanic Gardens in London nachgewiesen, mittlerweile hat sich die Art über die ganze Welt verbreitet. mehr lesen / lire plus

Initiator der Transition-Bewegung: „Der Normalzustand war ein Desaster“

Zur Eröffnung der diesjährigen „Transition Days“, die sich über neun Monate erstrecken, ist der Vordenker der Transition-Bewegung, Rob Hopkins, in Luxemburg. Die woxx hat mit ihm über Vorstellungskraft, Hoffnungslosigkeit und das Regierungsprojekt „Luxembourg in Transition“ gesprochen.

Rob Hopkins, der Vordenker der Transition-Bewegung, ist überzeugt davon, dass unsere Vorstellungskraft die beste Waffe gegen die Klimakrise ist. (Foto: Rob Hopkins)

woxx: Kann die globale sanitäre und ökonomische Krise, die wir gerade erleben, eine Chance für die Transition-Bewegung sein?


Rob Hopkins: Ja, ich denke, es kann eine Chance für uns alle sein, nicht nur für die Transition-Bewegung. Es gibt viele Aspekte der Pandemie, die absolut schrecklich sind und für viel Leid gesorgt haben, und niemand wollte, dass sich die Dinge so ändern. mehr lesen / lire plus