Mouvement Ecologique: Kein Wasserstoff im Tank

Wasserstoff ist immer öfter als vorgeblich nachhaltiger Energieträger für Industrie und Verkehr im Gespräch. Der Méco hat eine Stellungnahme veröffentlicht, mit der Forderung nach einem engen Rahmen für die Wasserstoffnutzung.

Ein Wasserstoffzug in Österreich. (Foto: Florian Kropshofer/Pixabay)

Wasserstoff wird gerne als die Zukunftslösung für eine CO2-neutrale Wirtschaft und Mobilität dargestellt. Fleißige woxx-Leser*innen wissen, dass die Sache nicht so einfach ist: Wenn wir in Zukunft wirklich mit einem privaten PKW herumfahren müssen, dann ist ein Elektroantrieb wesentlich effizienter als ein Wasserstoff-Auto mit Brennstoffzelle. In der Industrie wird Wasserstoff hingegen in Zukunft gebraucht, um Prozesse, die aktuell noch mit fossilen Energieträgern ablaufen, klimaneutral durchführen zu können. mehr lesen / lire plus

Künstliche Intelligenz: Hype mit Vorurteilen

Anwendungen, die mit künstlicher Intelligenz oder Machine Learning arbeiten, tauchen in vielen Bereichen auf. Um Algorithmic Bias machen sich jedoch die wenigsten Gedanken – auch in Luxemburg.

Automatisierte Gesichtserkennung basiert auch oft auf Machine Learning. Doch was, wenn der Computer auch Geschlecht, Alter und Emotionen erkennen soll? (Foto: Tumisu/Pixabay)

„Das einzig Magische an Machine Learning ist, dass keine Magie dahinter ist. Nur pure Mathematik, Logik und natürlich etwas Zufall und Glück …“ So beschreibt das Luxemburger Start-up DataThings Machine Learning die wichtigste Technik für Künstliche Intelligenz (KI) in seinem Firmenblog. Das Zitat zeigt, wie verdreht das Verständnis von vermeintlich objektiven KIs bei manchen Entwickler*innen ist: Einerseits soll pure, kalte Logik zum Einsatz kommen, andererseits muss man schon ein wenig Glück haben. mehr lesen / lire plus

EuGH: Hilfen für Airlines rechtmäßig

Die staatliche Garantie, die Finnland der nationalen Airline Finnair im Rahmen der Covid-19-Krise gewährleistet hat, ist mit dem Recht der Europäischen Union vereinbar. Das bestätigte das Gericht der Europäischen Union am vergangenen Mittwoch. Dagegen geklagt hatten keine Klimaschützer*innen, sondern die Billigairline Ryanair. Die argumentierte, solche staatlichen Hilfen würden den Wettbewerb verzerren, was das Gericht jedoch nicht so sah. Im Gegenteil hätte ein Zahlungsausfall Finnairs zu beträchtlichen Einschränkungen der finnischen Wirtschaft geführt. Ryanair hat angekündigt, in Berufung gehen zu wollen, und prangerte weiterhin die „rückgratlose“ Haltung der Kommission zu staatlichen Hilfen für Fluggesellschaften an. mehr lesen / lire plus

Fantasy- und Science-Fiction-Messe: Luxcon 2021

Zum zweiten Jahr in Folge fällt die Luxcon coronabedingt aus. Dieses Jahr gibt es immerhin ein Online-Programm, das sich sehen lassen kann.

Gemütliches Stöbern wie 2019 fällt dieses Jahr aus: Die Luxcon findet hauptsächlich virtuell statt. (Foto: Luxcon)

Die Luxcon ist eigentlich ein Pflichttermin für alle Fans des Fantastischen in Luxemburg und Umgebung. Das Event brachte alle zusammen, die sich für Fantasy, Science-Fiction und Horror interessieren. Wie schon 2020 steht auch dieses Jahr das Coronavirus einem physischen Treffen im Weg. Die Luxcon-Organisator*innen haben sich deshalb für ein hybrides Modell entschieden, das es erlaubt, die Vorträge, Lesungen, Diskussionen und Workshops online abzuhalten, ohne dass auf einen Raum für Austausch zwischen Fans verzichtet werden muss. mehr lesen / lire plus

Energiecharta-Vertrag: Schiedsgerichte gegen Klimaschutz

Undemokratische private Gerichte, milliardenschwerde Klagen und ein grüner Minister, der auf einmal bei Erdgas Kompromisse macht – der Energiecharta-Vertrag ist eine große Gefahr für den Klimaschutz.

Das Kohlekraftwerk Moorburg stand im Mittelpunkt einer Klage von Vattenfall gegen Deutschland. Der Energiekonzern wollte 1,2 Milliarden Schadensersatz. (Foto: CC-BY-SA Ajepbah/Wikimedia Commons)

Vor einigen Jahren, als die Proteste gegen die Freihandelsabkommen TTIP mit den USA und Ceta mit Kanada Wellen schlugen, waren private Schiedsgerichte eins der Elemente, die besonders stark in der Kritik standen. Die Aussicht, dass Konzerne Staaten verklagen könnten, weil härtere Umweltauflagen oder höhere soziale Mindeststandards ihre Investitionen weniger ergiebig gemacht haben, ist wenig rosig. mehr lesen / lire plus

Naturbeobachtungen mit dem Smartphone

Das Nationalmuseum für Naturgeschichte ist seit dem 1. April Mitglied im iNaturalist-Netzwerk. Die App erlaubt es interessierten Nutzer*innen, ihre Naturbeobachtungen mit einer App zu dokumentieren und so der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen.

Es müssen nicht gleich Schildkröten sein – mit iNaturalist lassen sich Naturbeobachtungen katalogisieren und können so für die Wissenschaft verfügbar gemacht werden. (Foto: CC-BY-NC-ND David Williams)

Spazierengehen, die Natur entdecken und dabei zur Forschung beitragen? Mit einer App geht das leichterals es klingt. Seit 2019 bewirbt das Nationalmuseum für Naturgeschichte (MNHN) die Nutzung der iNaturalist-Plattform, die aus einer Website und Apps für Android und iOS besteht. Über eine Million Nutzer*innen, darunter auch viele Wissenschaftler*innen, sind auf der Plattform vertreten und helfen bei der Bestimmung von Pflanzen, Tieren und Pilzen. mehr lesen / lire plus

Die Antarktis schmilzt weg

Eine neue Studie legt nahe, dass kritische Schwellenwerte in der Westantarktis bereits überschritten wurden. Das könnte dazu führen, dass der Meeresspiegel um drei Meter ansteigt.

Schmilzt der Pine-Island-Gletscher, könnte das den gesamten Westantarktischen Eisschild mitreißen. (Foto: NASA)

Ein internationales Forscher*innenteam unter der Leitung von Sebastian Rosier von der britischen Northumbria University hat ein Modell entwickelt, mit dem die Kipppunkte für das Schmelzen des Pine-Island-Gletschers berechnet werden konnten. Bereits heute ist der Gletscher gemeinsam mit seinem Nachbar, dem Thwaites-Gletscher, für rund zehn Prozent des globalen Meeresspiegelanstiegs verantwortlich. Die Studie wurde Ende März im Fachmagazin The Cryosphere veröffentlicht.

Seit längerem bereitet der Westantarktische Eisschild Klimaforscher*innen Sorge. mehr lesen / lire plus

Europäische Bürger*inneninitative fordert Verbot von synthetischen Pestiziden

Eine „bienenfreundliche Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt“ fordert eine Petition auf EU-Niveau, die in Luxemburg von der Umweltschutzorganisation Natur & Ëmwelt unterstützt wird.

Foto: Eric Ward / Unsplash

„Bienen und Bauern retten“ ist das Motto einer europäischen Bürger*inneninitative, die eine grundlegende Reform der europäischen Agrarpolitik fordert. Einerseits soll die Landwirtschaft so angepasst werden, dass sie naturnaher arbeitet und keine synthetischen Pestizide mehr verwendet, andererseits soll der politische Rahmen geschaffen werden, damit auch kleine landwirtschaftliche Betriebe überleben können.

„In der Sackgasse“ befinde sich die europäische Landwirtschaft, so Natur & Ëmwelt in ihrer Pressemitteilung zur Bürger*inneninitiative. Die EU-Agrarpolitik sei einseitig auf Ertragssteigerung ausgerichtet und habe das Ökosystem an den Rand des Kollapses geführt. mehr lesen / lire plus

Forum 416: Holz

Die neuste Ausgabe der Monatszeitschrift Forum beschäftigt sich mit Holz. Das Material, seine Produktion, Verarbeitung und Nutzung wird aus verschiedensten Blickwinkeln betrachtet: Angefangen bei der Waldbewirtschaftung und dem Zustand der Luxemburger Wälder über die Rolle von Zertifizierungen bis hin zur Nutzung als Baumaterial oder Brennstoff. Eine Infografik zeigt, dass die Holzwirtschaft in Luxemburg größer ist, als man vielleicht meinen könnte: rund 19.500 Beschäftigte sind direkt oder indirekt vom Wald abhängig. Auch die recht unbekannte Tatsache, dass luxemburgisches Holz in Asien hochbegehrt ist, wird in einem Artikel beleuchtet. Abgerundet wird das Dossier mit einem Artikel über Dendochronologie, die Wissenschaft der Datierung von historischen Holzfunden, die auch in der Klimaforschung herangezogen wird. mehr lesen / lire plus

Spielerisch die Zukunft verändern

Eine neue Initiative des Klima-Bündnisses setzt auf Gamification, um Menschen zu einem nachhaltigeren Lebensstil zu motivieren.

„Warum warten, wenn du deine Gemeinde aktiv mitgestalten kannst?“, lautet das Motto der neusten Kampagne des Klima-Bündnisses. Die nennt sich Change the Future und besteht aus einem Online-Tool, bei dem man sich anmelden und anschließend Punkte sammeln kann. Das, indem man nachhaltige Aktionen durchführt. 24 verschiedene Möglichkeiten in den Kategorien Energie, Ernährung, Konsum und Mobilität gibt es. Die angebotenen Aktionen reichen von recht banalen Alltagsdingen wie „Trinke Wasser aus der Leitung“ bis hin zu politischem Engagement wie „Gestalte deine Radinfrastruktur“.

Zu jeder Aktion gibt es ausführliche Informationen, Tipps und weiterführende Links, die genau erklären, wie man aktiv werden kann und welche konkreten Schritte dafür nötig sind. mehr lesen / lire plus

Reaktionen auf die überarbeiteten Subventionen für Elektroautos

Für die kürzlich vorgestellte Reform und Erneuerung der „clever fueren“-Subventionen gibt es Lob vom Mouvement écologique und Kritik von Déi Lénk. Beide sind sich jedoch darüber einig, dass die Subventionen für Plug-In Hybride abgeschafft gehören.

Die „clever fueren“-Subventionen gelten für Autos, die bis Ende März 2022 gekauft werden. Foto: Mikes-Photography/Pixabay

Wer ein Elektroauto oder ein Fahrrad kaufen will, kann sich auch in den kommenden zwölf Monaten auf einen staatlichen Zuschuss freuen. Wie die woxx am Freitag in ihrer Printausgabe berichtete, werden die „Clever Fueren“-Subventionen bis zum 31. März verlängert und teilweise überarbeitet.

Der Kauf eines vollelektrischen PKWs wird weiterhin mit 8.000 Euro subventioniert, es sei denn das Auto verbraucht zu viel Strom. mehr lesen / lire plus

Kommentar: Subventionen reichen nicht für eine Verkehrswende

Langsam kommt die Elektromobilität auch in Luxemburg auf. Doch die staatlichen Subventionen sind nicht zielführend, wenn wir eine echte Verkehrswende wollen.

Ein parkendes Elektroauto, das sichtbar geladen wird.

Auch Elektroautos nehmen viel Platz im öffentlichen Raum ein. (Foto: Andrew Roberts/unsplash)

Die Regierung hat die Subventionen für Elektroautos verlängert und angepasst. Grundsätzlich ist das sicherlich kein schlechter Schritt, aber viele Details wurden mal wieder ausgeklammert. Als die finanziellen Zuwendungen vor einem Jahr aufgestockt wurden, um in der sich ankündigenden Wirtschaftskrise den Konsum anzukurbeln, hätte man vielleicht noch darüber hinwegsehen können, dass viele Kleinigkeiten nicht bedacht wurden.

Seitdem war genug Zeit, um die Subventionen zu evaluieren, was augenscheinlich nur teilweise getan wurde. mehr lesen / lire plus

Biolandwirtschaft: Weit weg vom 20 Prozent-Ziel

Der Anteil der biologisch bewirtschafteten Fläche ist im letzten Jahr gestiegen, das angestrebte Ziel wird jedoch erst 2040 erreicht werden, wenn die Entwicklung so weitergeht. Die veröffentlichten Zahlen waren auch nicht ganz richtig.

In Luxemburg gibt es noch nicht viel Biolandwirtschaft. Selbst wir mussten dieses Foto von Bio-Salat aus China importieren. (Foto: Macau Photo Agency/Unsplash)

„Wir beobachten in den letzten Jahren eine sehr vielversprechende Entwicklung des ökologischen Landbaus“, freute sich Landwirtschaftsminister Romain Schneider (LSAP) ein gutes Jahr nach der Vorstellung des Bio-Aktionsplans. 7,02 Prozent sei der Anteil der bio-landwirtschaftlich genutzten Fläche im Jahr 2020 gestiegen. Das klingt nach viel, muss aber in Relation zu dem gesteckten Ziel gesehen werden: Lediglich 5,18 Prozent der Agrarfläche Luxemburgs wird biologisch bewirtschaftet. mehr lesen / lire plus

Elektronische Kommunikation im Confinement: Mehr Internet, weniger SMS

Das Institut luxembourgeois de régulation (ILR) hat Daten über das Kommunikationsverhalten während des vergangenen Jahres veröffentlicht. Wenig überraschendes Ergebnis: Die Internetnutzung ist während der Kontaktbeschränkungen vor einem Jahr massiv gestiegen.

Vor einem Jahr galten in Luxemburg die ersten Ausgangsbeschränkungen. Neben der Frage, ob genügend Klopapier vorhanden wäre, beschäftigte einige Menschen auch die Frage, ob das Internet nicht knapp werden würde – immerhin gibt es keine unbegrenzten Kapazitäten. Angesichts der Meldungen, dass Netflix in mehreren europäischen Ländern Maßnahmen zur Begrenzung der übertragen Daten ergriff, widmete sich auch die woxx der Frage. Damals beruhigten die Netzbetreiber: Es seien genügend Kapazitäten vorhanden.

Ein Jahr später hat das ILR einen Rückblick auf das Pandemiejahr 2020 veröffentlicht. mehr lesen / lire plus

Subventionen für Elektroautos verlängert

Am Mittwoch, dem 24. März, stellte Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) das überarbeitete Prämiensystem für Elektroautos und -fahrräder vor. Es wird unter dem Label „Clever fueren“ vermarktet. Käufer*innen von vollelektrischen Autos können zwar nach wie vor eine Prämie von 8.000 Euro erhalten, das jedoch nur, wenn der PKW nicht mehr als 18 kWh pro 100 Kilometer verbraucht. Wer sich ein Elektro-SUV oder einen entsprechenden Sportwagen kauft, kann sich diesen Luxus mit 3.000 Euro vergolden lassen. Immerhin wurde auch an kinderreiche Familien gedacht: Haushalte von mindestens fünf Personen können für ein Auto mit sieben Sitzen die vollen 8.000 Euro erhalten. E-Lieferwagen und Wasserstoff-Autos werden ebenfalls mit dem Höchstbetrag subventioniert – und das, obwohl Wasserstoff-PKWs wesentlich ineffizienter sind als Elektroautos. mehr lesen / lire plus

Fridays for Future: Schulfach Klimakrise?

Die Klimakrise soll verstärkt in die Bildungspläne eingebunden werden, fordern die Aktivist*innen von Fridays for Future.

„Ohne Bildung wird sich nichts ändern, die Gesellschaft wird nichts über die Probleme erfahren, mit denen die Menschheit im Moment konfrontiert ist. Wir wollen, dass die Klimakrise ernst genommen wird“, schreiben die Klimaaktivist*innen in einer Pressemitteilung. Die Initiative geht von Fridays for Future Climate Education aus, einer internationalen Arbeitsgruppe von rund 80 Aktivist*innen aus 35 Ländern, die Teil der weltweiten Fridays for Future-Bewegung sind. Auch der luxemburgische Ableger Youth for Climate ist mit einem Aktivisten in der Arbeitsgruppe vertreten.

Am Donnerstag, dem 18. März veröffentlichten sie ein Video, um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen. mehr lesen / lire plus

Virtuelle Ausstellung: Digitale Nostalgie

In einem Handy-Rollenspiel präsentiert der Digitalkünstler Thomas Webb seine aktuellen Werke. Eine Gratwanderung zwischen 8-Bit-Nostalgie und aktuellen Buzzwords.

Das „World Wide Webb“ ist eine virtuelle Spielewelt, in der man die Ausstellung des Künstlers besuchen kann. (Screenshots: webb.game)

Es sind harte Zeiten für Künstler*innen. Auch wenn in Luxemburg Museen und Galerien wieder offen haben – das ist nicht überall so. Seit einem Jahr versuchen Kulturinstitutionen, Besucher*innen virtuell zu empfangen, oft mit aufwendig produzierten, durch das Netz begehbaren 3D-Modellen, die zwar das Gefühl vermitteln, in einem Museum zu stehen, das Betrachten der Ausstellung jedoch in den Hintergrund rücken. Glücklich, wer ohnehin „creative hacker“ ist und seine Ausstellung selbst programmieren kann. mehr lesen / lire plus

Neuer Klimapakt: Think global, pact local

Die Neuauflage des Klimapakts soll den Gemeinden mehr Möglichkeiten geben, die Klimakrise lokal zu bekämpfen. Doch die Einführung verzögert sich.

Die Zertifizierung im Rahmen des Klimapaktes nennt sich „European Energy Award“ und wird in Form eines Preises verliehen. So wie hier in physischer Form geschah das das letzte Mal 2019. (Foto: myenergy/Studion Photography)

Anfang der letzten Woche, am 2. März 2021, lud der Mouvement écologique zu einer Präsentation und Diskussion über den nationalen Energie- und Klimaplan. Redner*innen waren Carole Dieschbourg und Claude Turmes (beide Déi Gréng). Für die beiden zuständigen Minister*innen ein Heimspiel sollte man meinen. Wer den Chat der Onlinekonferenz las, wurde jedoch eines Besseren belehrt. mehr lesen / lire plus

Game-Empfehlung : Nuts

Als Praktikant*in einen Sommer lang in einem entlegenen Wald Eichhörnchen beobachten – 
was wie ein langweiliger Sommerjob wirkt, entpuppt sich in Nuts als 
großer Spaß.

Nachts müssen die Videoaufnahmen der Eichhörnchen gesichtet werden, um ihnen schrittweise auf die Spur zu kommen. (Screenshot: Noodlecake)

Unsere Reise beginnt an einer Bushaltestelle in der Einöde. Auf dem Weg in den Wald hören wir in einer akustischen Rückblende eine Stimme. Sie gehört Nina, der Professorin, die als unsere Betreuerin und einziger Kontakt mit der Außenwelt fungieren wird. „Die Bezahlung ist zwar nicht gut, aber du hast deinen eigenen Observationswohnwagen und bist ganz alleine mit den Eichhörnchen im Wald“, erklärt sie. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Hytte

Der luxemburgische Geograf Luc befindet sich auf Sinnsuche im wunderschön gefilmten norwegischen Spitzbergen. Statt sich seinen väterlichen Pflichten zu widmen, bandelt er mit der Lehrerin Ingrid an und versucht die Hütte von Mike, einem Luxemburger Touristen zu finden. Ein etwas anderer Midlife-Crisis-Film, der trotz verwirrendem Ende ein sehenswertes Stück heimischen Kinos ist.

Bewertung der woxx: XX mehr lesen / lire plus