Vor zehn Jahren: „Zur Debatte um Steueroasen – Der Fall Luxemburg.“

Am 23. Juli 2009 veröffentlichte der Cercle de coopération des ONGD seine „Fragen aus entwicklungspolitischer Sicht“ in Bezug auf den Finanzplatz Luxemburg. Ein Aufschrei ging durch das Land, die Initiator*innen der von Rainer Falk verfassten Studie als Nestbeschmutzer*innen betitelt. Nach wenigen Tagen zog der Cercle die Studie zurück.

Zehn Jahre später wirkt die ganze Aufregung von damals wie eine schlecht inszenierte Operette. In Unkenntnis des Inhalts der Textes wurden der Studie Sachen unterstellt, die dort nicht standen. Oder aber ihr wurde Unwissenschaftlichkeit vorgeworfen, weil die Grundthese, wonach „allein aufgrund der in Luxemburg verwalteten Privatvermögen dem Fiskus der Entwicklungsländer – konservativ geschätzt – bis zu 2,5 Mrd. mehr lesen / lire plus