Sanfte Mobilität: Raum fürs Rad

Vielfach gepriesen, führt das Fahrrad in der Verkehrsplanung immer noch ein Schattendasein. Es ist an der Zeit, endlich ins Rampenlicht zu treten.

Foto: woxx

Sind Radfahrer*innen denn nie zufriedenzustellen? Da baut man ihnen entlang der neu gestalteten Avenue de la Liberté, der „schönsten Straße der Hauptstadt“ – dixit Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer (DP), eine luxuriöse bidirektionale Fahrradpiste, und dann soll das doch nicht das Richtige sein?

Vorab gesagt: Die am Freitag letzter Woche eingeweihte Piste stellt in Luxemburg das Nonplusultra einer fahrradgerechten Verkehrsführung dar und ist im Vergleich zur Situation davor eine kleine Revolution. Wo früher drei Spuren in Richtung Bahnhof den Autofahrer*innen das Gefühl einer Art Stadtautobahn vermittelten, wurde der Raum prioritär zwischen Tram und der sogenannten „mobilité douce“ aufgeteilt. mehr lesen / lire plus

Carte Blanche op RTL: Fortschrëtt mat 20 Joer Verspéidung

Eng duerchgoend Vëlospist tëscht der Stad an der Gare. Doriwwer kann een sech freeën, an dann awer och nees net. Eng Carte Blanche vum woxx-Journalist Richard Graf.

Firwat net éischter? Dat ass d’Fro déi engem duerch de Kapp geet, wann een di fuschnei Piste laanscht d’Nei-Avenue vum Pont Adolphe bis zur Paräisser Plaz mam Vëlo erof- oder erop strampelt. E Freideg gouf se mat – pandemiebedéngt – reduzéiertem Tamtam ageweit. Joerzéngtelaang ze spéit, fir déi, déi reegelméisseg mam Vëlo tëschent der Stad an der Gare ënnerwee sinn. An dach e bësschen ze fréi, well grad op der Paraïsser Plaz de Konflikt mat de Foussgänger virprogramméiert ass. mehr lesen / lire plus

Reform der Pressehilfe: Papierlose Zukunft?

Luxemburg steht kurz vor einer Pressehilfereform, die insbesondere der Journalist*innengewerkschaft starke Bauchschmerzen verursacht. Nicht einmal für ein Hearing mit den Betroffenen nahm sich die Chambermedienkommission Zeit.

Fotos: Piqsels.com

Sieht man von der provisorischen Hilfe für Online-Medien ab, liegt die letzte Reform der Luxemburger Pressehilfe 23 Jahre zurück. Damals wurde ein seit 1976 geltendes Prinzip aufgehoben: die nach dem Umfang der redaktionellen Seiten berechnete Bezuschussung wurde nicht mehr auf ein Maximum gedeckelt.

Bis dahin hatten die größten Zeitungen in der Regel dreieinhalb bis maximal viermal höhere staatliche Zuschüsse erhalten als die kleinsten Blätter. Ab Mitte der 1980er- bis Ende der 1990er-Jahre erhielten die beiden großen Tageszeitungen die exakt gleiche Summe aus dem staatlichen Topf. mehr lesen / lire plus

CSV-Präsidentschaft: Doppelte Selbstdemontage

Ein fragwürdiger Arbeitsvertrag ist zwar der willkommene Anlass, sich des Präsidenten zu entledigen, doch damit ist das eigentliche Problem der CSV längst nicht gelöst.

Foto: Flickr/deeep.org

Mehr als sieben Jahre ist es her, dass die CSV sich auf eine vielleicht nicht sehr elegante, aber – wie wir jetzt wissen – recht nachhaltige Art aus der Regierungsverantwortung hat drängen lassen. Und die rezenten Ereignisse um den amtierenden Parteipräsidenten lassen ahnen, dass ihr die Rolle der immer kleiner werdenden „größten Oppositionspartei“ noch eine ganze Zeit lang beschieden sein könnte.

Die Strategie des mit besonnener Hand agierenden Claude Wiseler hatte im Oktober 2018 nicht gefruchtet. mehr lesen / lire plus

Pressehilfe: Pluralismus auf der Kippe

Die Chamber-Medienkommission stört sich nicht an der drohenden Benachteiligung von Printmedien.

Große Chancen, Gehör zu finden, hatte man nicht. Nichtsdestotrotz versuchten Vertreter*innen der traditionellen Printmedien, die parlamentarische Medienkommission (Digicom) auf problematische Stellen in der von Medienminister Xavier Bettel initiierten Pressehilfereform aufmerksam zu machen.

Und in der Tat: Die jetzt von der Digicom an den Staatsrat weitergereichten Änderungsvorschläge ändern nichts an der Grundorientierung des Gesetzesvorhabens 7631 (woxx 1609). Vor allem die Perspektiven für die gedruckte Bezahlzeitungen und damit für einen nicht unwesentlichen Teil des Qualitätsjournalismus drohen sich dadurch erheblich zu verschlechtern.

In seinem Gutachten hatte der Staatsrat Ende 2020 zwar einige windelweiche „oppositions formelles“ formuliert, die aber ebenfalls kaum an der Gesetzesvorlage rüttelten, und zudem leicht umsetzbar waren. mehr lesen / lire plus

Projekt alternative Wochenzeitung: Trau keinem über 30

Am 1. März 1991 erschien die erste Wochenausgabe des GréngeSpoun. Ein kleiner Blick zurück in eine Zeit, in der vieles anders, aber manches nicht unbedingt einfacher war.

Zwar ist es (noch) kein Nachruf, aber bei dem Unterfangen, sich mit der ersten Wochenausgabe des woxx-Vorgängers GréngeSpoun auseinanderzusetzen, wird es einem etwas mulmig zumute. Sind es tatsächlich schon 30 Jahre her, seitdem das Projekt einer „wochenzeitung fir eng ekologesch a sozial alternativ“ in eine entscheidende Phase getreten war? Die Wochenzeitung hat also das gleiche Alter wie damals der Autor dieser Zeilen, als er das Edito zur 56. GréngeSpoun-Nummer verfasste. Es ging um das „erste Aktienerlebnis“ der Gründer*innen der gleichnamigen Kooperative, wenige Tage zuvor. mehr lesen / lire plus

Mietgesetzreform in der Kritik

Wie es der Zufall will, wurde in den letzten Tagen die von Wohnungsbauminister Henri Kox (Déi Gréng) auf den Instanzenweg gebrachte Reform des Mietgesetzes fast zeitgleich von mehreren Seiten attackiert. Zum einen war es die Chambre de Commerce (CLC), die ihren Bericht zum Gesetzesprojekt 7642 vorlegte, zum anderen hatte déi Lénk zu einer Pressekonferenz geladen, um ihre Position zur Reform noch einmal zu untermauern. Die CLC beteuert, mit der Zielsetzung des Gesetzesvorhabens, den Preisanstieg auf dem Mietwohnungsmarkt einzudämmen, einverstanden zu sein, erachtet aber die dafür im Entwurf vorgesehenen Maßnahmen sogar als kontraproduktiv. Der linken Oppositionspartei gehen die Reformen dagegen nicht weit genug. mehr lesen / lire plus

Unternehmen für Lieferkettengesetz: Gas geben, statt bremsen

Foto: Initiative pour un droit de vigilance

32 mittelständische Unternehmen fordern ein Gesetz, das die Sorgfaltspflicht auf nationaler Ebene regeln soll.

Ein bisschen hatte OpenLux ihnen die Show gestohlen: Die „Initiative pour le devoir de vigilance“ hatte am Mittwoch zu einer Pressekonferenz geladen, um auch einmal Positives aus der Luxemburger Wirtschaftswelt zu vermelden. Während die Regierung sich schwertut, ein Lieferkettengesetz auf den Instanzenweg zu bringen, und sich vom Unternehmerverband UEL dabei auch noch beständig ausbremsen lässt, gibt es durchaus auch Unternehmer*innen, die sich für eine gesetzliche Regelung auf nationaler Ebene stark machen.

Vor gut zwei Jahren hatte die Initiative die Forderung nach einer nationalen Gesetzgebung gestellt, welche die in Luxemburg tätigen Unternehmen verpflichtet, zu belegen, dass die durch sie vertriebenen Güter und Dienstleistungen nicht mit Verletzungen von Menschenrechten oder Umweltstandards behaftet sind. mehr lesen / lire plus

Mamer under destruction

Zusammen mit mehreren Denkmalschutzorganisationen ruft Luxembourg under Destruction am Samstag zu einem Protestpiquet in Mamer auf.

Mit der Aktion soll darauf aufmerksam gemacht werden, wie letzte Zeugnisse der ländlichen und landwirtschaftlichen Vergangenheit, der wegen ihrer geografischen Nähe zur Hauptstadt in den letzten Jahren stark expandierenden Gemeinde, verschwinden sollen. So hat der Bürgermeister im Dezember dem Abriss von drei Bauernhöfen zugestimmt. Der Treffpunkt für das Protestpiquet, das ab 10h30 stattfinden soll, ist auf Nummer 5 der route d’Arlon. Dort befindet sich ein Hof, der 1861 errichtet wurde. Er sticht durch seine mit Stein eingerahmten Fenster und Türen und für sein – für die damalige Zeit typisches – etwas niedrigeres zweite Geschoss hervor, das auch als Attikageschoss bezeichnet wird. mehr lesen / lire plus

Provelo.lu: Orange a ronn

Die LVI gibt sich einen neuen Namen und ein neues Logo und erhofft sich mehr Schlagkraft, damit Luxemburg radfreundlicher wird.

Ob die verschiedenen Verkehrsteilnehmer*innen auf der für 2023 geplanten Passerelle zum Mudam so friedfertig harmonieren werden, wie von den Planer*innen angenommen? (© Mimram Ingénierie et Fabeck Architectes)

Als am vergangenen Mittwoch die Direktorin des Mudam in Anwesenheit des Ministers für Infrastruktur und Mobilität und der Ministerin für Kultur das Projekt einer Passerelle für sanften Verkehr zwischen der Hauptverkehrsachse des Kirchberg und dem Park Dräi Eechelen vorstellte, waren zwar zahlreiche Kunstinteressierte anwesend, aber Vertreter*innen etwa der Luxemburger Fahrradinitiative fehlten.

Der Pariser Architekt Marc Mimram, der zusammen mit seiner Luxemburger Kollegin Tatiana Fabeck die geschwungene Konstruktion aus rostfreiem Stahl entworfen hat, sowie die polnische Künstlerin Monika Sosnowska, deren Skulpturengruppe „Concrete and Rebar“ den Zugang an der Avenue Kennedy markieren soll, erläuterten, wie die freie Natur und die „harte“ Mudam-Architektur zusammengeführt werden sollen. mehr lesen / lire plus

„Quality of work“-Index: Im Sinkflug

Das Wohlbefinden bei der Arbeit hat 2020 abgenommen. Corona hat einen Trend verstärkt der schon vorher gemessen wurde.

Dass die Pandemie nicht ohne Auswirkungen auf den „Quality of work“-Index bleiben konnte, den die Chambre des salarié-e-s seit 2014 jährlich in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg und dem Forschungsinstitut Infas erstellt, ist an sich keine Überraschung.

Fast sämtliche Indikatoren der repräsentativen Umfrage, die der Studie zugrunde liegt, deuten auf eine Verschlechterung hin. Der Gesamtindex erreicht mit einem Wert von 53,5 von 100 möglichen Punkten den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen. Einzige Ausnahme: Erfahrungen mit Mobbing bleiben stabil.

Bei den negativen Indikatoren sind es der Stress, das Gefühl, seine Gesundheit zu gefährden, und die Perspektive, seinen Job nicht wie gewünscht wechseln zu können, welche die leicht positiven Trends der vorletzten Erhebung umkehren oder die längerfristig negativen Entwicklungen noch einmal beschleunigt haben. mehr lesen / lire plus

Carte Blanche op RTL: Solidaresch wärend an no der Pandemie

Fir de woxx-Journalist Richard Graf ass et wichteg, sech elo scho Gedanken ze maachen iwwert déi sozial Verwerfungen, déi d’Pandemie mat sech bréngt.

Zwar wësse mer ëmmer nach net, wéi laang d’Pandemie an hir Konsequenze fir ons Gesellschafte wäerten undaueren. Trotzdeem ass et wichteg, sech elo scho Gedanken ze maachen iwwer dat, wat mer aus dëser – dach eemoleger – Situatioun léiere kënnen.

Et gëtt e puer Elementer, déi een optimistesch maachen.

Zum Beispill wann agefleeschte Liberaler neierdéngs d’Wichtegkeet vun enger Interventioun vum Staat betounen, fir datt d’Wirtschaft net Baach erofgeet.

Oder wann eng Rei Beruffer, déi bis elo éischter als mannerwäerteg gegollt hunn, op eemol als existenziell fir eis Gesellschafte betitelt ginn. mehr lesen / lire plus

Victims of Growth : Revue du patrimoine perdu en 2020

Le groupe d’action sur Facebook « Luxembourg under Destruction – Mir wëllen halen wat mer hunn » vient de publier sa revue « Victims of Growth » qui documente de façon impressionnante tant la quantité que la qualité du patrimoine architectural que notre pays  a perdu au cours des derniers mois.

La pétition publique avait connu un certain succès, mais suivi de peu d’effets.  Le groupe, qui l’avait initiée, se dit consterné par la vitesse avec laquelle les destructions du patrimoine architectural au grand-duché continuent à progresser. Dans son communiqué, il rappelle aux responsables politiques tant au niveau national que local leur part de responsabilité afin de mener, avec les actrices et acteurs de la société civile, le combat pour un changement de mentalité de notre société par rapport à la protection du patrimoine architectural. mehr lesen / lire plus

Presse unter Druck: Eine alte Debatte

Printmedien sehen unsicheren Zeiten entgegen, das gilt als Binsenwahrheit. Ob die geplante Pressehilfe wirklich Abhilfe schafft, ist jedoch fragwürdig.

Foto: Christian Mosar/woxx 1192

Vor ziemlich genau acht Jahren organisierte die woxx unter dem Titel „Presse unter Druck“ eine table ronde über die Zukunft der Luxemburger Medienlandschaft unter Mitwirkung des damaligen Medienministers François Biltgen (CSV). Fazit: Das Geschäftsmodell der klassischen Presse, die sich über Anzeigen und Abonnements finanziert, war dabei, zunehmend in Schieflage zu geraten. An sich nichts Neues, denn schon seit den 1970er-Jahren werden die (gedruckten) Luxemburger Medien wegen der aufkommenden Fernsehkonkurrenz mit staatlichen Zuschüssen am Leben gehalten.

Die 2012 noch etwas junge „Konkurrenz“ des Internets zwang erneut zum Umdenken. mehr lesen / lire plus

Budget 2021: Paradigma Ökosteuer

Schulden machen ist angesichts der aktuellen Lage zwar wieder erlaubt, Steuererhöhungen zum sozialen Ausgleich bleiben aber weiter tabu.

Budgetberichterstater François Benoy (Déi Gréng) (Quelle: chd.lu)

In einem waren sich diese Woche sämtliche Parlamentarier*innen einig: Die Haushaltsvorlage 2021 dürfte die ungewöhnlichste seit den Wiederaufbaujahren nach dem Zweiten Weltkrieg sein. Sie stellt in mancher Hinsicht selbst die Haushalte, die der Finanzkrise 2008/2009 folgten, in den Schatten. Einzig hinsichtlich der Dauer der Krise – die ja 2012 beinahe zur Selbstsprengung der Regierung führte, als die Majorität ihren Finanzminister nachsitzen ließ und ihn zwang, das vorgesehene Defizit quasi zu halbieren – gingen die Einschätzungen auseinander. mehr lesen / lire plus

Démocratie participative : Dudelange ville-pilote

Dudelange et l’Université du Luxembourg veulent promouvoir la participation citoyenne à tous les niveaux.

Photo : uni.lu

En procédant ce mercredi 9 décembre à la signature d’une convention avec l’Université du Luxembourg, les édiles de la quatrième ville luxembourgeoise en nombre d’habitant-e-s veulent ainsi combiner « leurs efforts et forces pour devenir la référence nationale en matière de démocratie participative », avec la Faculté des sciences humaines, des sciences de l’éducation et des sciences sociales (FHSE).

Le principal but affiché serait donc de devenir « ville-pilote » au niveau national pour participer à la « mise en place conceptuelle et à l’évaluation scientifique de projets participatifs présents et à venir au Luxembourg ». mehr lesen / lire plus

EU-Talk: 20 Joer Grondrechter an der Europäescher Unioun

Am kommenden Freitag wird anlässlich einer Webkonferenz über die Geschichte und Zukunft der Europäischen Grundrechte-Charta diskutiert.

Die „Charta der Grundrechte der Europäischen Union“ wurde anlässlich der europäischen Regierungskonferenz vom 7. Dezember 2000 in Nizza feierlich proklamiert, trat aber, wegen des Scheiterns des Vertrags über eine Verfassung für Europa (2004), erst mit dem Vertrag von Lissabon (2009) in Kraft.

Aus Anlass des 20. Jubiläums findet am Freitag, dem 11. Dezember, ab 12h30 ein EU-Talk statt, der die Entstehungsgeschichte dieser Charta, aber auch ihren aktuellen Stellenwert angesichts zahlreicher gesellschaftlicher aber auch technologischer Entwicklungen seit der Jahrtausendwende, debattieren soll. Auch die Zukunft von Meinungs-, Presse-, Gewissens- und Religionsfreiheit sowie das Recht auf einen unparteiischen Prozess in Justizbelangen in Europa sollen in der Diskussion beleuchtet werden. mehr lesen / lire plus

Pressehilfereform: Das Kind nicht mit dem Bade ausschütten

Mit geringfügigen Bedenken hat der Staatsrat die Pressehilfereform avisiert. Gefahren für den Pressepluralismus wurden aber nicht erkannt.

(Montage: woxx)

Bis zum Jahr 2011 profitierten sechs Tages- und fünf Wochenzeitungen vom einem Pressehilfemodell, das damals 7,7 Mio Euro kostete. Etwa 230 Journalist*innen waren in jenen Tagen in den mit der Pressehilfe ausgestatteten Medien tätig.

2011 stellte dann Saint-Paul die zehn Jahre zuvor gegründete „La Voix“ ein. 2019 vollzog Editpress mit „Le Jeudi“ einen ähnlichen Schritt, sodass 2019 die Pressehilfe auf 6,6 Mio Euro zurückging. Mitte 2020 arbeiteten nur mehr 190 Journalist*innen in den so bezuschussten Medien. Am Ende dieses Jahres, wenn das „Journal“ als Printzeitung aufhört und alle Entlassungen beim „Luxemburger Wort“ vollzogen sind, werden es noch erheblich weniger sein. mehr lesen / lire plus

Bauen auf Altlasten: Behörden ohne Kompetenz

Im Falle der Casa-Deponie in Beggen lassen Umweltverwaltung und kommunale Dienste zukünftige Eigen- heimbesitzer*innen in Unkenntnis.

Der Originalstandort der Residenz „Livia“ liegt leider weder an der Mosel, noch dient der dahinter gelegene Hang dem Weinbau, sondern der Lagerung verseuchter Industrieabfälle. (Quelle: costantini.eu)

Bis in die 1980er-Jahre hinein produzierte die Continental Alloys S.A. (Casa) auf dem Gelände des ehemaligen Arbed-Werkes „veredelte“ Stahle. In dem Produktionsprozess entstanden mit Schwermetallen und radioaktivem Material verseuchte Abfälle. Dass eine solch gefährliche Produktionsstätte überhaupt so lange mitten in einem Wohngebiet operieren durfte, war aber nur der Anfang einer Skandalstory, die schon den woxx-Vorgänger „GréngeSpoun“ vielfach beschäftigte. Der „Casa-Schock“ entwickelte sich zu einer unendlichen Geschichte. mehr lesen / lire plus

Finances communales : Une solidarité bien constitutionnelle

La Cour constitutionnelle vient de trancher sur un recours qui, s’il avait été perdu par l’État, aurait pu ébranler le financement des communes.

Photo : Krzysztof Golik CC 4.0/Wikimedia Commons

L’arrêt 157 de la Cour constitutionnelle, daté du 13 novembre, devrait donner pleine satisfaction à Dan Kersch (LSAP). Un des importants dossiers qu’il a su ficeler fin 2016 (en tant que ministre de l’Intérieur) était la réforme du financement des communes. Comme toute réforme, la loi de 2016 comportait des « gagnantes » (plutôt les villes fortement urbanisées développant le logement à coûts abordables) et des « perdantes » (les communes rurales). mehr lesen / lire plus