Carte Blanche op RTL: Solidaresch wärend an no der Pandemie

Fir de woxx-Journalist Richard Graf ass et wichteg, sech elo scho Gedanken ze maachen iwwert déi sozial Verwerfungen, déi d’Pandemie mat sech bréngt.

Zwar wësse mer ëmmer nach net, wéi laang d’Pandemie an hir Konsequenze fir ons Gesellschafte wäerten undaueren. Trotzdeem ass et wichteg, sech elo scho Gedanken ze maachen iwwer dat, wat mer aus dëser – dach eemoleger – Situatioun léiere kënnen.

Et gëtt e puer Elementer, déi een optimistesch maachen.

Zum Beispill wann agefleeschte Liberaler neierdéngs d’Wichtegkeet vun enger Interventioun vum Staat betounen, fir datt d’Wirtschaft net Baach erofgeet.

Oder wann eng Rei Beruffer, déi bis elo éischter als mannerwäerteg gegollt hunn, op eemol als existenziell fir eis Gesellschafte betitelt ginn. mehr lesen / lire plus

Victims of Growth : Revue du patrimoine perdu en 2020

Le groupe d’action sur Facebook « Luxembourg under Destruction – Mir wëllen halen wat mer hunn » vient de publier sa revue « Victims of Growth » qui documente de façon impressionnante tant la quantité que la qualité du patrimoine architectural que notre pays  a perdu au cours des derniers mois.

La pétition publique avait connu un certain succès, mais suivi de peu d’effets.  Le groupe, qui l’avait initiée, se dit consterné par la vitesse avec laquelle les destructions du patrimoine architectural au grand-duché continuent à progresser. Dans son communiqué, il rappelle aux responsables politiques tant au niveau national que local leur part de responsabilité afin de mener, avec les actrices et acteurs de la société civile, le combat pour un changement de mentalité de notre société par rapport à la protection du patrimoine architectural. mehr lesen / lire plus

Presse unter Druck: Eine alte Debatte

Printmedien sehen unsicheren Zeiten entgegen, das gilt als Binsenwahrheit. Ob die geplante Pressehilfe wirklich Abhilfe schafft, ist jedoch fragwürdig.

Foto: Christian Mosar/woxx 1192

Vor ziemlich genau acht Jahren organisierte die woxx unter dem Titel „Presse unter Druck“ eine table ronde über die Zukunft der Luxemburger Medienlandschaft unter Mitwirkung des damaligen Medienministers François Biltgen (CSV). Fazit: Das Geschäftsmodell der klassischen Presse, die sich über Anzeigen und Abonnements finanziert, war dabei, zunehmend in Schieflage zu geraten. An sich nichts Neues, denn schon seit den 1970er-Jahren werden die (gedruckten) Luxemburger Medien wegen der aufkommenden Fernsehkonkurrenz mit staatlichen Zuschüssen am Leben gehalten.

Die 2012 noch etwas junge „Konkurrenz“ des Internets zwang erneut zum Umdenken. mehr lesen / lire plus

Budget 2021: Paradigma Ökosteuer

Schulden machen ist angesichts der aktuellen Lage zwar wieder erlaubt, Steuererhöhungen zum sozialen Ausgleich bleiben aber weiter tabu.

Budgetberichterstater François Benoy (Déi Gréng) (Quelle: chd.lu)

In einem waren sich diese Woche sämtliche Parlamentarier*innen einig: Die Haushaltsvorlage 2021 dürfte die ungewöhnlichste seit den Wiederaufbaujahren nach dem Zweiten Weltkrieg sein. Sie stellt in mancher Hinsicht selbst die Haushalte, die der Finanzkrise 2008/2009 folgten, in den Schatten. Einzig hinsichtlich der Dauer der Krise – die ja 2012 beinahe zur Selbstsprengung der Regierung führte, als die Majorität ihren Finanzminister nachsitzen ließ und ihn zwang, das vorgesehene Defizit quasi zu halbieren – gingen die Einschätzungen auseinander. mehr lesen / lire plus

Démocratie participative : Dudelange ville-pilote

Dudelange et l’Université du Luxembourg veulent promouvoir la participation citoyenne à tous les niveaux.

Photo : uni.lu

En procédant ce mercredi 9 décembre à la signature d’une convention avec l’Université du Luxembourg, les édiles de la quatrième ville luxembourgeoise en nombre d’habitant-e-s veulent ainsi combiner « leurs efforts et forces pour devenir la référence nationale en matière de démocratie participative », avec la Faculté des sciences humaines, des sciences de l’éducation et des sciences sociales (FHSE).

Le principal but affiché serait donc de devenir « ville-pilote » au niveau national pour participer à la « mise en place conceptuelle et à l’évaluation scientifique de projets participatifs présents et à venir au Luxembourg ». mehr lesen / lire plus

EU-Talk: 20 Joer Grondrechter an der Europäescher Unioun

Am kommenden Freitag wird anlässlich einer Webkonferenz über die Geschichte und Zukunft der Europäischen Grundrechte-Charta diskutiert.

Die „Charta der Grundrechte der Europäischen Union“ wurde anlässlich der europäischen Regierungskonferenz vom 7. Dezember 2000 in Nizza feierlich proklamiert, trat aber, wegen des Scheiterns des Vertrags über eine Verfassung für Europa (2004), erst mit dem Vertrag von Lissabon (2009) in Kraft.

Aus Anlass des 20. Jubiläums findet am Freitag, dem 11. Dezember, ab 12h30 ein EU-Talk statt, der die Entstehungsgeschichte dieser Charta, aber auch ihren aktuellen Stellenwert angesichts zahlreicher gesellschaftlicher aber auch technologischer Entwicklungen seit der Jahrtausendwende, debattieren soll. Auch die Zukunft von Meinungs-, Presse-, Gewissens- und Religionsfreiheit sowie das Recht auf einen unparteiischen Prozess in Justizbelangen in Europa sollen in der Diskussion beleuchtet werden. mehr lesen / lire plus

Pressehilfereform: Das Kind nicht mit dem Bade ausschütten

Mit geringfügigen Bedenken hat der Staatsrat die Pressehilfereform avisiert. Gefahren für den Pressepluralismus wurden aber nicht erkannt.

(Montage: woxx)

Bis zum Jahr 2011 profitierten sechs Tages- und fünf Wochenzeitungen vom einem Pressehilfemodell, das damals 7,7 Mio Euro kostete. Etwa 230 Journalist*innen waren in jenen Tagen in den mit der Pressehilfe ausgestatteten Medien tätig.

2011 stellte dann Saint-Paul die zehn Jahre zuvor gegründete „La Voix“ ein. 2019 vollzog Editpress mit „Le Jeudi“ einen ähnlichen Schritt, sodass 2019 die Pressehilfe auf 6,6 Mio Euro zurückging. Mitte 2020 arbeiteten nur mehr 190 Journalist*innen in den so bezuschussten Medien. Am Ende dieses Jahres, wenn das „Journal“ als Printzeitung aufhört und alle Entlassungen beim „Luxemburger Wort“ vollzogen sind, werden es noch erheblich weniger sein. mehr lesen / lire plus

Bauen auf Altlasten: Behörden ohne Kompetenz

Im Falle der Casa-Deponie in Beggen lassen Umweltverwaltung und kommunale Dienste zukünftige Eigen- heimbesitzer*innen in Unkenntnis.

Der Originalstandort der Residenz „Livia“ liegt leider weder an der Mosel, noch dient der dahinter gelegene Hang dem Weinbau, sondern der Lagerung verseuchter Industrieabfälle. (Quelle: costantini.eu)

Bis in die 1980er-Jahre hinein produzierte die Continental Alloys S.A. (Casa) auf dem Gelände des ehemaligen Arbed-Werkes „veredelte“ Stahle. In dem Produktionsprozess entstanden mit Schwermetallen und radioaktivem Material verseuchte Abfälle. Dass eine solch gefährliche Produktionsstätte überhaupt so lange mitten in einem Wohngebiet operieren durfte, war aber nur der Anfang einer Skandalstory, die schon den woxx-Vorgänger „GréngeSpoun“ vielfach beschäftigte. Der „Casa-Schock“ entwickelte sich zu einer unendlichen Geschichte. mehr lesen / lire plus

Finances communales : Une solidarité bien constitutionnelle

La Cour constitutionnelle vient de trancher sur un recours qui, s’il avait été perdu par l’État, aurait pu ébranler le financement des communes.

Photo : Krzysztof Golik CC 4.0/Wikimedia Commons

L’arrêt 157 de la Cour constitutionnelle, daté du 13 novembre, devrait donner pleine satisfaction à Dan Kersch (LSAP). Un des importants dossiers qu’il a su ficeler fin 2016 (en tant que ministre de l’Intérieur) était la réforme du financement des communes. Comme toute réforme, la loi de 2016 comportait des « gagnantes » (plutôt les villes fortement urbanisées développant le logement à coûts abordables) et des « perdantes » (les communes rurales). mehr lesen / lire plus

Plans d’aménagement : Protection inexistante

Des jugements récents du tribunal administratif remettent en question le principe même de la protection communale du patrimoine architectural.

Source : Google Maps

Lundi dernier, le conseil communal de la Ville de Luxembourg a siégé plus de quatre heures pour évacuer nombre de points à l’ordre du jour. Un peu vers la fin, le point « 8. Affaires judiciaires : autorisations d’ester en justice » s’avérait moins anodin que d’habitude, car la Ville de Luxembourg, avec le ministère de l’Intérieur, vient de perdre d’un seul coup quatre affaires en relation avec le plan d’aménagement général de la ville, dont la dernière mouture a été arrêtée en 2017. mehr lesen / lire plus

„Am Gruef“: Halber Sieg für ProVelo

Am 20. Oktober hatte ProVelo.lu (Ex-LVI) mit einer spontanen Aktion gefordert, die seit dem Sommer provisorisch für den motorisierten Verkehr gesperrte Rue du Fossé in der Altstadt definitiv als Fußgänger- und Fahrradzone auszuweisen. Außerdem sollte der gesamte „Gruef“ für Radfahrer*innen in beide Richtungen befahrbar werden. Bislang müssen diese wegen eines als Einbahn gekennzeichneten Teils einen Umweg vorbei am von fotografierenden Touristen umlagerten Palais in Kauf nehmen. Jetzt hat der Schöffenrat entschieden, die „zone de rencontre“, die es bisher nur vor der Kathedrale gab, auf den Gruef auszuweiten. Das bedeutet, dass es den Autos also dennoch gestattet wäre, das Areal zu befahren, wenn auch nur mit 20 km/h. mehr lesen / lire plus

Hearing sur le patrimoine : Dialogue de mi-sourds

Luxembourg under destruction dresse un bilan mitigé du hearing obtenu auprès de la Chambre des député-e-s grâce aux nombreuses signatures pour la pétition 1638.

L’ancien presbytère de Weiswampach…

La pétition des activistes autour de « Luxembourg under destruction » avait su obtenir, selon le comptage officiel, 5.280 signatures. Comme la barre des 4.500 avait donc été largement dépassée, les pétitionnaires ont été reçu-e-s, la semaine passée, par la Commission des pétitions de la Chambre des député-e-s sous la présidence de Nancy Arendt (CSV) et en présence d’un grand nombre de député-e-s ainsi que de la ministre de la Culture, Sam Tanson (Déi Gréng) compétente en matière de patrimoine. mehr lesen / lire plus

Vëlosummer : Les voitures discriminées ?

L’ACL essaie de donner l’image d’un « club de la mobilité » au lieu d’un lobby des carrosses hautement cylindrés. Ce qui n’empêche pas le retour de vieux réflexes qui prônent le tout-automobile.

illustration : Visit Luxembourg

Dans un récent communiqué, l’Automobile club du Luxembourg (ACL) s’est senti obligé prendre position au sujet du « Vëlosummer 2020 », l’une des initiatives prises dans le courant de l’été dernier pour motiver les habitant-e-s du Luxembourg à se livrer à des activités de loisirs saines et en même temps compatibles avec les restrictions de voyage liées à la crise sanitaire. Combinée aux bons de séjour de 50 euros offerts par le gouvernement, cette mesure devait aussi venir un peu en aide au secteur touristique national, qui attendait en vain l’arrivée de milliers de touristes étrangers. mehr lesen / lire plus

Aide publique au développement : Évolution pluriannuelle

Une analyse de la programmation pluriannuelle de l’aide publique au développement luxembourgeoise (APD) montre le vrai impact de la crise sanitaire.

En complément à notre article sur la baisse absolue de l’APD nous publions un tableau qui montre l’impact des décisions prises par la coopération luxembourgeoise pour les années à venir. Il est utile de comparer les planifications présentées lors des débats parlementaires sur le budget 2020 de fin 2019 à celles discutées au moment de la présentation du rapport du ministre de la Coopération. Les dépenses cumulées du ministère et du Fonds pour la coopération au développement (FCD) seraient en déçà de quelque 10 pour-cent au courant des années à venir. mehr lesen / lire plus

Aide publique au développement : Baisse absolue

L’APD luxembourgeoise est en berne. Un retour au niveau de 2019 n’est attendu que pour 2024.

Photo : LAD

Lors de la présentation du projet de budget pour 2021, la stupeur auprès de la communauté des organisations de développement était grande : les moyens alloués à la Direction de la coopération au développement et de l’action humanitaire (Luxembourg Aid and Development en franglais moderne, ou LAD) seraient-ils vraiment en baisse de 60 millions d’euros, suite à la crise du coronavirus ? C’est ce qu’avaient laissé entendre certains chiffres qui circulaient déjà un peu avant : le budget allouerait à la coopération luxembourgeoise 291.831.717 euros, contre 353.447.989 inscrits au budget 2020. mehr lesen / lire plus

Vélo : Des liaisons directes, rapides et sûres au centre-ville

ProVelo.lu avait improvisé une action et un point presse mardi soir, pour attirer l’attention sur une décision imminente du collège échevinal concernant l’avenir de la rue du Fossé et des alentours – zone actuellement fermée au trafic motorisé.

La Ville de Luxembourg avait fermé depuis l’été, un peu comme un projet pilote, la rue du Fossé entre la rue de l’Eau et la rue du Nord au trafic de transit motorisé, afin de promouvoir la mobilité douce. Selon ProVelo.lu (anciennement Lëtzbuerger Vëlos-Initiativ) ceci aurait clairement amené une amélioration de la qualité de vie de ce quartier, tant pour les pour les habitants que pour les visiteurs. mehr lesen / lire plus

Remerschen: Als 1980 die Lichter nicht ausgingen

Der 1990 geborene Historiker Sacha Pulli beschreibt in „Das gescheiterte Jahrhundertprojekt“ die Geschichte der Atomzentrale in Remerschen. Dass seine Masterarbeit jetzt in Buchform vorliegt, ist der Fondation Lydie Schmit zu verdanken. Sechs Jahre lang, von 1973 bis 1979, beherrschte das „größte Industrieprojekt nach der Stahlindustrie“ die Luxemburger Öffentlichkeit, bevor ihm – mit nur drei Stimmen Mehrheit – ein anlässlich eines Sonderkongresses der LSAP im November 1978 votiertes Moratorium ein Ende bereitete. Luxemburgs Atomgegner*innen, die sich im Comité national d’action pour un moratoire (Cnam) zusammengeschlossen hatten, gelang, wovon ähnliche Bewegungen im Ausland nur träumen konnten: Das Ende der nationalen Atomindustrie, noch ehe der Reaktor überhaupt spruchreif wurde. mehr lesen / lire plus

Crise du logement : Toujours pas de « Chefsache »

Si l’actuel gouvernement a hérité d’une pénurie de logements abordables, rien ne laisse prévoir qu’il ne léguera pas une situation similaire à ses successeur-e-s.

Le lieu d’arrivée de la grande manifestation pour le droit au logement de samedi dernier n’aurait pas pu être mieux choisi : après avoir marché à travers les rues du centre depuis le Glacis, un petit millier de personnes se sont déversées, armées en grande partie de casseroles et de cuillères, sur la placette nouvellement créée entre le Centre Hamilius et l’Hôtel des postes. Entourées d’appartements et de magasins de luxe, en face d’un édifice public auquel un avenir similaire est réservé, elles ont frappé les ustensiles apportés et clamé « Un toit, c’est un droit », le slogan choisi par les 18 organisations qui avaient appelé à la manifestation. mehr lesen / lire plus

Carte Blanche op RTL: Wunnen zu Lëtzebuerg

Trotz oder och wéinst der Corona-Kris explodéieren d’Präisser um Wunnengsmaart, dat soen déi neiste Statistiken e puer Deeg virun der Semaine du logement.

Et ass leider onëmgänglech, datt een sech ëmmer nees mat der Situatioun um Lëtzebuerger Wunnengsmaart muss beschäftegen. Sou hat ech am Virfeld vu leschte Walen, also virun zimmlech genau 2 Joer, op de scheinbare Paradox vun engem dach räiche Land, mat engem fir vill Leit onbezuelbare Wunnraum higewisen.

Eigentlech ass et jo kee Paradox. Do wou vill Suen am Spill sinn, kléngt et jo logesch, datt déi begrenzte Flächen, ëmmer méi deier ginn, wann ëmmer méi Leit ustinn, fir sech eng Plaz ze ergatteren. mehr lesen / lire plus

La BNL sera destinée à la justice

wikimedia commons – PlayMistyForMe

Le 9 septembre, donc pratiquement un an après que la Bibliothèque nationale du Luxembourg (BNL) avait remis la clé de son ancien bâtiment situé entre le boulevard Roosevelt et la rue Notre-Dame à Luxembourg Ville,  le gouvernement a déposé à la chambre la liste des grands travaux qu’il prévoit d’entreprendre au courant des prochaines années. Cette liste sera débattue lors d’un débat d’orientation au parlement, organisé par la commission de la mobilité et des travaux publics, qui s’est réunie à cette fin ce jeudi 1er octobre. Cette liste parle entre autre justement de la destinée future de l’ancien Collège des Jésuites qui par la suite « a accueilli l’Athénée de Luxembourg et, à partir de 1973, la Bibliothèque nationale ». mehr lesen / lire plus