latin: Chao Manu

von | 06.07.2001

Proxima estacion … esperanza

Ciao Chao

(roga) – Il fallait s’attendre qu’après le succès phénoménal de „Clandestino“, le chanteur galicien-français Manu Chao ne quitte pas sa ligne. Le nouveau Proxima estacion … esperanza est également un enchaî nement de titres latinos avec un bruitage délirant que Manu a rapporté de ses voyages. La petite guitare semi-acoustique de Manu palpite, les rythmes vous font sursauter et danser, les incarts vocaux brésiliens ou algériens augmentent le caractère exotique. Le message pour la „no logo generation“ contenu dans les paroles reste très superficiel, même si l’ironie macabre du „Vacaloca“ est bien trouvée.

Si la legèreté de l’être musical de Manu Chao reste encore soutenable pour cette fois, le prochain compact devra toutefois innover quelque peu.

„Proxima estacion … esperanza“, Virgin 2438103212.

Dat kéint Iech och interesséieren

KULTURTIPP

Willis Tipps: April 2026

Seit 1999 veröffentlicht Lucas Santtana Platten. Jetzt hat der Gitarrist, Sänger, Flötenspieler und Komponist sein zehntes Album mit dem Titel Brasiliano herausgebracht. Auf jedem der elf Stücke kooperiert er mit einem*r anderen Sänger*in. So ist die in Paris lebende, am Pop orientierte Gesangskünstlerin Flávia Coelho genauso zu hören wie der mit brasilianischem Reggae bekannt gewordene Chico César oder der Superstar Gilberto Gil, der zu den Urgesteinen des Tropicália-Stils gehört.

KULTURTIPP

Eventtipp: Printemps des poètes

„Besagter Lenz ist da“, schrieb Erich Kästner – und mit dem Lenz hält auch die Lyrik wieder Einzug in Luxemburg. Während des diesjährigen „Printemps des poètes“ am 17., 18. und 19. April können sich Freund*innen der Poesie von den Texten hochkarätiger Dichter*innen aus ganz Europa begeistern lassen.

KULTURTIPP

Buchtipp: Kontinentaldrift

In „Kontinentaldrift“ präsentiert Marianne Jungmaier Reisegeschichten, deren Welthaltigkeit über die zahlreichen Ortswechsel und fast filmisch wirkenden Schauplatzbeschreibungen hinausgeht, auch wenn diese einmal mehr beweisen, dass das innere Auge – mit den richtigen Impulsen gefüttert – Landschaften entwerfen kann, die reale in ihrer
vibrierenden, farbsatten Schönheit übertrumpfen.

KULTURTIPP

Buchtipp: Stadt aus Sand

In seinem Erzählband „Stadt aus Sand“ schreibt Ángel Santiesteban über extreme Gewalt, moralische Verwahrlosung, Gewissenskonflikte, Verzweiflung, Mangel und Tod in einem Land, in dem Einwohner*in sein unweigerlich heißt, in Unfreiheit zu leben. Jede einzelne der dreizehn Kurzgeschichten beweist, dass der kubanische Autor nicht nur ein Meister...