
(© Picturehouse Entertainment)
Das Erstlingswerk des britischen Regisseurs Harry Lighton erzählt die Geschichte des schüchternen Colin, der in einer Bar den stoischen Biker Ray kennenlernt. Nach einem – beinahe wortlosen – ersten Date führen die beiden bald eine BDSM-Beziehung. Das geht so lange gut, bis Colin mehr Zuneigung einfordert. Mit stets distanzierter Kamera zeigt Lighton die Suche der beiden nach Lust, Schmerz und Zugehörigkeit. Dabei oszilliert er stets zwischen Humor und Drama, wobei weder das eine noch das andere forciert wirkt. Obwohl der Film oberflächlich eine Romanze ist, brilliert er in jenen Momenten, in denen er Einblicke gibt in die schwule Lederszene – einer Welt, in der Gemeinschaft und der Zusammenhalt im Mittelpunkt stehen. Einzig mehr darüber, wie einvernehmlich die Beziehung ist, lässt der Film vermissen.

