IHRA-Antisemitismus-Definition: Juden beschützen oder israelische Besatzungspolitik unterstützen?

Statt den Begriff Antisemitismus inflationär zu gebrauchen, solle man sich für Menschenrechte in Israel-Palästina und anderswo einsetzen, schreibt Claude Grégoire in einer Reaktion auf den Artikel in der woxx 1533.

Kritik an der Mauer, die weit in das Palästinensische Gebiet reicht und ein Symbol der israelischen Besatzung ist. (Wikimedia/Marc Venezia/CC BY-SA 3.0)

Am 21. Juni publizierte die woxx einen Beitrag von Thorsten Fuchshuber, Mitglied der Redaktion, ein Plädoyer für die „neue Definition“ des Antisemitismus wie sie von der IHRA (International Holocaust Remembrance Alliance) verbreitet wird. Herr Fuchshuber ist der Meinung, Luxemburg solle diese Definition samt Beispielen annehmen. Dabei handelt es sich um eine gar nicht so neue und eher konfuse Definition, die nichts wirklich Neues bringt, außer dass sie Israel mit ins Spiel bringt (sieben der zehn beigefügten Beispiele beziehen sich auf Israel). mehr lesen / lire plus

Terrorismus und Kolonialismus: Gedanken über den universellen Wert des Menschenlebens

Die Fernsehbilder waren so beeindruckend, dass die Strassen Luxemburgs fast leer waren an diesem 11. Sept. 2001.

Mit am meisten berührten mich die Aufnahmen der vielen Menschen die vor dem Inferno flüchteten : Gesichter von Menschen aller Ethnien : Sekretärinnen, Angestellte, Passanten…und man ahnte sofort , dass viele andere nie wieder laufen würden. Man ahnte es würde viele unschuldige Opfer geben, eine Katastrophe von Menschenhand verursacht. Und ausnahmsweise fand sie nicht in einem Drittweltland statt, sondern im Zentrum des reichsten und mächtigsten Landes der Erde.

Es dauerte einige Zeit bis sich dann die ersten Politiker zu Worte meldeten. Präsident Bush sprach von “ Krieg gegen Amerika „.Andere westliche Politiker stimmten ihm zu: es sei “ ein Anschlag gegen Die Freiheit, gegen Die Demoratie, ja gegen Die Zivilisation schlechthin „. mehr lesen / lire plus