Knut Henkel
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Kolumbien: „Frieden ohne Perspektive funktioniert nicht“

Bis zum Ende des Jahres will Kolumbiens Regierung das Friedensabkommen mit der Guerilla Farc unterzeichnen. Doch über den Erfolg des Abkommens wird in den Regionen entschieden, die besonders umkämpft sind. „Tóez Territorio Nasa“ steht auf dem viereckigen Blechschild, das neben der langen Auffahrt zu dem kleinen Dorf an einem Metallständer im...

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GUATEMALA: „Die Justiz ist weitgehend kontrolliert“

Vor zwei Jahren, als der Prozess gegen den ehemaligen Diktator Ríos Montt stattfand, hoffte man in Guatemala, die Justiz werde unabhängiger und Menschenrechtsverbrechen würden endlich verfolgt. Stattdessen lässt sich nun die Entwicklung zum Narco-Staat beobachten - und die Verteidigung von Grundrechten bleibt weiterhin gefährlich.

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VENEZUELA: Der Fluch der Ölrente

Die sinkenden Ölpreise machen der venezolanischen Wirtschaft schwer zu schaffen. Deren Diversifizierung, wie von Hugo Chávez einst angekündigt, wurde nie ins Werk gesetzt. Und noch immer scheint sich die Regierung der veränderten Realität auf dem Weltmarkt nicht zu stellen.

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PERU: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren

Die Betreiber der lukrativsten Goldmine Lateinamerikas sehen ihre Investitionen in den weiteren Ausbau der Förderung gefährdet. Zumindest steuerlich machen sie sich das zu Nutze und nehmen die peruanische Gesellschaft finanziell für den Widerstand gegen ihr Vorhaben in Haft.

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KUBA: Werdet selbständig!

Die kubanische Regierung hat angekündigt, in den kommenden Monaten eine halbe Million Staatsangestellte zu entlassen. Diese sollen sich im Privatsektor neue Jobs suchen. Das soll eine Maßnahme gegen die von Experten monierte geringe Produktivität der kubanischen Wirtschaft darstellen.