Hannah Wettig
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Sudan: Krieg statt Demokratisierung

In Khartoum und an anderen Orten im Sudan sind schwere Gefechte zwischen einer Miliz und der Armee ausgebrochen. Der Konflikt wird von vielschichtigen Interessen anderer Nationen beeinflusst. So plötzlich brechen Kriege selten aus: Am Morgen des 15. April, einem Samstag, brachte Katharina von Schroeder, eine Mitarbeiterin der Hilfsorganisation...

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Libanon: Vom Lockdown auf die Straße

Der Libanon steckt in einer Wirtschaftskrise. Sogar eine Staatspleite droht, die Bevölkerung verarmt. Nun setzen erneut Massenproteste ein. Die Revolte im Libanon ist zurück – viel wütender und gewalttätiger als vor dem durch die Pandemie bedingten Lockdown. Am 26. April brannte die erste Bank in der südlich von Beirut gelegenen Küstenstadt...

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JORDANIEN: Der Frühling bleibt aus

Nicht nur die Parlamentswahlen zeigen, dass König Abdallah sein Land trotz der tiefgreifenden sozialen Widersprüche fest im Griff hat. Nebst Klientel- und Stammespolitik geschieht dies mittels Betonung der nationalen Identität - was nicht zuletzt auf Kosten der jordanischen Palästinenser geht.

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LIBYEN: Autos für alle

Der Fall des Gaddafi-Regimes hat ein Machtvakuum hinterlassen. Während Gesellschaft und politische Klasse sich neu formieren, drückt sich ein Mangel an staatlichen Strukturen nicht nur im fehlenden Gewaltmonopol aus. Doch zumindest vorläufig scheint das anvisierte Ziel noch klar: die Errichtung einer repräsentativen Demokratie.