Trans-Initiative in Tansania: Nicht mehr alleine kämpfen

Mwamba Nyanda wurde beleidigt, geschlagen und verhaftet – und das alles nur, weil er trans ist. Seit fünf Jahren spitzt sich die Lage für ihn und andere Mitglieder der LGBTIQ-Community in Tansania zu. Trotzdem setzt er sich mit einer von ihm gegründeten Trans-Initiative für deren Rechte ein.

Wurde erst auf internationalen Druck hin aus dem Gefängnis entlassen: der tansanische Trans-Aktivist Mwamba Nyanda. (Foto: Björn Rohwer)

Als seine Monatsblutungen einsetzen, sitzt Mwamba Nyanda in einem Männergefängnis in Tansania. Seit seiner Verhaftung kann er sich kein Testosteron mehr nachspritzen. An jedem weiteren Tag merkt er, wie sich sein Körper verändert. Jetzt spürt Mwamba die Krämpfe in seinem Bauch und das Blut in der Hose. mehr lesen / lire plus