NIKITA MIKHALKOV: Urga

Dieser ausgezeichnete und sehr humorvolle Film spielt sich in der überwältigenden Steppenlandschaft der Inneren Mongolei ab. Er zeigt eine Schafzüchterfamilie und ihre Probleme mit der chinesischen Geburtenquote, sowie ihre Begegnung mit einem russischen Lastwagenfahrer.
Der Regisseur Nikita Mikhalkov beweist hier, dass außer der westlichen noch andere Lebensarten kinotaugliche Geschichten hervorbringen.

An diesem Freitag um 20h30 in der Cinémathèque mehr lesen / lire plus

PIERRE JOLIVET: Toi, la soeur que je n’ai jamais eue

Rencontre imprévue entre deux femmes que tout oppose … C’est le point de départ de „Filles uniques“, écrit sur et pour les femmes.

Après avoir largement exploité l’univers masculin dans ses deux réalisations précédentes, „Ma petite entreprise“ et „Le Frère du guerrier“, Pierre Jolivet avait envie d’écrire un film sur deux femmes. „Filles uniques“ a été rédigé parallèlement à „Frère du guerrier“, ce dernier racontant une relation fraternelle, pour ainsi dire „obligée“, parce que consanguine. En revanche, dans „Filles uniques“ c’est tout à fait l’inverse, car c’est l’histoire de deux femmes qui ne sont pas soeurs à la base, mais qui choisissent de le devenir. mehr lesen / lire plus

SCHULPOLITIK: Nimbys und Raffkes

Die Neuordnung der bildungspolitischen Landschaft führt zu mitunter kuriosen Abwehrreaktionen oder lokalpolitischen Landbesetzungen.

Aufmerksame LeserInnen einheimischer Tageszeitungen konnten Ende Juli recht Belustigendes aus den Berichten über die letzten Gemeinderatssitzungen aus der Luxemburger Provinz entnehmen. Geprägt wurden die kommunalen Diskussionen durch die vom Landesplanungsministerium angefragten Stellungnahmen über die nationalen Planungsdokumente zu Mobilfunkantennen bzw. zur geographischen Verteilung künftiger Neubauten im Sekundarschulbereich.

Im Gegensatz zu dem von den Telekomkonzernen verfassten „plan sectoriel“ über Mobilfunkantennen, der in fast allen Gemeinden durchfiel, erntete die bunte Karte von Erziehungsministerin Brasseur mit den vielen potenziellen Standorten für neue Gymnasien und Realschulen durch die Bank regen Zuspruch. Lediglich die durchwegs zu folkloristischen Exzessen neigende Gemeinde Rambrouch sah hier die Wiederkunft von finsterstem Dirigismus. mehr lesen / lire plus

OBDACHLOSE: Open Air und hoffnungslos

Die Mehrheit der Obdachlosen hierzulande bilden Nicht-LuxemburgerInnen. Unter den Betroffenen sollen sich immer mehr Jugendliche befinden. Zahlen fehlen bislang.

„Immer mehr Leute fallen durch das soziale Netz und landen auf der Straße.“ Diese nicht besonders neue Feststellung machte der Luxemburger Stadtschöffe Laurent Mosar am Freitag vergangener Woche, als die „Caritas Accueil et Solidarité“ eine Bilanz ihrer Winteraktion 2002-2003 und des im vergangenen Jahr angelaufenen „Streetwork“-Programms zog. Die Zahl der Obdachlosen in Luxemburg sei durch die wirtschaftliche Flaute und die schwierige Situation auf dem Wohnungsmarkt gestiegen, resümiert die Caritas. Genauere Angaben über die Zahl der Obdachlosen im Land seien zwar nicht zu ermitteln, dafür jedoch über die Arbeit der Caritas-Dienste. mehr lesen / lire plus

JAZZ: Boston, New York, Luxembourg: parcours parfait?

Après six années passées aux Etats-Unis, le guitariste David Laborier est revenu au pays où il s’est directement placé en pole-position des gratteurs sans avoir dû trop forcer.

„Why Not“, „Jungle Juice“, „Galliver“, et puis le jazz … Les musiciens de rock luxembourgeois regrettent amèrement la métamorphose de David Laborier en un instrumentiste de jazz qui privilégie les sonorités nettes. Alors, plus jamais de guitare distordue?

„Je refais parfois du rock: l’année passée, j’ai joué en avant-programme des ‚Scorpions‘ au Knuedler, sous la direction de Gast Waltzing. Mais le jazz est la musique que j’affectionne. Je n’ai vraiment découvert cette musique qu’aux Etats-Unis. mehr lesen / lire plus