Dritte Option für Geschlechtseintrag

Die Luxemburger Regierung will im ersten Trimester 2023 einen Gesetzesvorschlag für eine dritte Option des Geschlechtseintrages vorlegen. Das kündigte Justizministerin Sam Tanson (Déi Gréng) am vergangenen Dienstag im Parlament an. Dem war eine erweiterte parlamentarische Anfrage des LSAP-Abgeordneten Dan Biancalana vorangegangen. Die Schaffung einer dritten Option war bereits im Koalitionsprogramm von 2018 vorgesehen. Damit soll es intersex und trans Menschen möglich sein, einen Geschlechtseintrag zu wählen, der nicht männlich oder weiblich ist. Das ist in Luxemburg aktuell noch nicht möglich: Zwar existiert die Möglichkeit, relativ leicht Namen und Geschlechtseintrag zu wechseln, jedoch nur innerhalb des binären Systems. Weltweit gibt es bereits verschiedenste „dritte Optionen“, die jedoch in einigen Fällen nur intersex Menschen offenstehen. mehr lesen / lire plus

EU-Abgeordnete fordern Pass für Baby Sara

Der LGBTI Intergroup des Europäischen Parlaments, den Marc Angel (LSAP) co-präsidiert, sorgt sich um das staatenlose Baby Sara: Die EU-Abgeordneten brachten den Fall in der Plenarsitzung vom 23. November mittels mündlicher Fragen ins Gespräch. Anlass war unter anderem die bevorstehende Präsentation des „Equality Package 2023“ der EU-Kommission am 7. Dezember. Das Paket soll einen Punkt zur Regulierung und europaweiten Anerkennung gleichgeschlechtlicher Elternschaft enthalten. Warum das wichtig ist, zeigt Saras Geschichte. Das Kind wurde 2019 von einem britisch-bulgarischen Frauenpaar in Spanien geboren, wo beide auf der Geburtsurkunde rechtlich als Mütter gelten. Als die Frauen Reisedokumente für Sara beantragen wollten, stießen sie auf Hürden: Sie ist keine Spanierin, weil ihre Mütter nicht dort geboren sind, keine Britin, weil sie außerhalb Großbritanniens zur Welt kam und keine Bulgarin, weil der Staat ihre spanische Geburtsurkunde sowie die gleichgeschlechtliche Elternschaft nicht anerkennt. mehr lesen / lire plus

Drei Demonstrationen am Wochenende

Am kommenden Wochenende finden gleich drei Demonstrationen in Luxemburg-Stadt statt. Themen sind Amazon, übermäßiger Konsum und das Klima. Am Freitag, dem 25. November, findet auf der Place Clairefontaine eine Protestkundgebung gegen den Internetriesen Amazon statt. Ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen will ihren Unmut darüber ausdrücken, dass das Unternehmen in Europa durch seinen Sitz in Luxemburg keine Steuern zahlt. Aus dem „Black Friday“, bei dem Amazon mit vielen Sonderangeboten das Weihnachtsgeschäft einläutet, soll der „Make Amazon Pay Day“ werden. Der Konzern solle seine unmenschlichen Arbeitsbedingungen in den Warenlagern beenden und für die starken Umweltauswirkungen seines Geschäfts zahlen, so die Forderung. Aus dem „Black Friday“ macht die Jugendorganisation Move den „Lucky Saturday“ und lädt am Samstag, dem 26. mehr lesen / lire plus

Vermeintlich nachhaltige Anlageprodukte: Banken sehen kein Greenwashing

Der Greenpeace-Bericht zu schlechter Beratung und Greenwashing bei nachhaltigen Finanzprodukten sorgt für Aufregung im Finanzsektor. Die Banken weisen – mit teils fadenscheinigen Argumenten – die Vorwürfe von sich.

Greenpeace wirft den Banken Greenwashing vor. Diese wollen nun ihre Kund*innen „sensibilisieren“. (Foto: Greenpeace)

Die Association des Banques et Banquiers Luxembourg (ABBL) ist alles andere als begeistert von den Resultaten des Greenpeace-Berichtes über nachhaltige Finanzprodukte. Sie wirft der Umwelt-NGO vor, Verwirrung in die Debatte zu bringen und das Vertrauen der Öffentlichkeit zu erschüttern. Außerdem spreche Greenpeace von „Greenwashing, wo es keines gibt“.

Die Umwelt-NGO hatte gemeinsam mit der Beratungsfirma Nextra ein sogenanntes Mystery-Shopping durchgeführt. mehr lesen / lire plus

Russischer Rückzug
: Blamable Botschaften

Die Ukraine hat die Stadt Cherson zurückerobert, doch das Ausmaß der Zerstörung dort ist immens. Die Kritik aus dem rechten russischen Lager an der Kriegsführung wird derweil lauter.

Tag vier nach der Befreiung: Verteilung von Lebensmitteln und sonstigem täglichen Bedarf am 15. November in der Stadtmitte von Cherson. (Foto: EPA-EFE/Oleg Petrasyuk)

Als ukrainische Streitkräfte am Freitag vergangener Woche in die acht Monate lang von russischen Truppen besetzte Stadt Cherson einzogen, herrschte auf den Straßen eine ausgelassene Stimmung. Fast machte es den Eindruck, als sei der Sieg schon greifbar nah. Schließlich befindet sich mit Cherson die einzige Gebietshauptstadt, die Russland nach der Militärinvasion im Februar erobert hatte, wieder unter ukrainischer Kontrolle. mehr lesen / lire plus

Les Luxembourgeois-es et « leur » place financière

Photo : Carlos Muza/Unsplash

Comment les Luxembourgeois-es voient-ils et elles la place financière ? Quelle est leur perception de ce secteur qui draine des dizaines de milliers d’emplois, contribue à hauteur de 25 % au PIB et assure une croissance économique enviable au pays ? C’est à cette question que va tenter de répondre une soirée de conférence-débat intitulée « Wéi versti mir de Finanzsecteur zu Lëtzebuerg », organisée en luxembourgeois aux Rotondes ce jeudi 24  novembre par l’ASTM et Klima-Bündnis. Pour aller au-delà des chiffres communément cités et des scandales fiscaux internationaux qui ternissent régulièrement l’image du Luxembourg à l’étranger, les organisateurs réunissent un panel d’intervenant-es au regard très varié sur ces questions. mehr lesen / lire plus

Aufregung im Bobësch

Am vergangenen Samstag waren Baumfällungen im Bobësch in Sanem angesetzt. Das berichtete die Bürger*inneninitative Gemeng Suessem (Bigs). Man sei „haarscharf an einer Katastrophe vorbeigekommen“, so die Bigs, die sich gegen den Bau einer Umgehungsstraße zwischen Käerjeng und Sanem einsetzt. Die Bäume sollten jedoch nicht für den Bau der umstrittenen Straße gefällt werden, sondern um Gasleitungen neu zu verlegen. Da bei der Firma Luxguard gerade die Produktion stillliege, wollte man die Zeit für die Arbeiten nutzen. Laut der Bigs läge jedoch nur eine alte Genehmigung vor, die die Initiative juristisch angefochten hatte. Den Gerichtstermin am 12. Dezember habe die Straßenbauverwaltung jedoch nicht abwarten wollen. mehr lesen / lire plus

L’économie solidaire en concurrente déloyale ?

Avant la Toussaint, la « Beschäftegungsinitiativ Réimecher Kanton » (Birk) avait distribué un flyer dans la région pour proposer le nettoyage des tombes à un prix forfaitaire. La Fédération des maîtres marbriers, sculpteurs et tailleurs de pierres s’en était plainte auprès de la Birk, tout en informant par copie le ministre du Travail, Georges Engel (LSAP). C’est ce qui ressort d’une question parlementaire du député Marc Spautz (CSV). La Birk fait appel à des chômeurs et chômeuses assigné-es par l’Adem afin de les « rapprocher du premier marché du travail », comme l’explique le ministre. L’initiative proposait le nettoyage à 125 euros par tombe. mehr lesen / lire plus

COP27: Zerrissene Zivilgesellschaft

Die Weltklimakonferenz ist in diesem Jahr nicht besonders NGO-freundlich. Bevor die ägyptischen COP in die Endphase geht, ein Überblick über die Trends innerhalb der Zivilgesellschaft.

Buntheit und Diskussionskultur – Trümpfe der Zivilgesellschaft für künftige Konflikte.
(Proteste in London 2014 – Flickr; peganum; CC BY-SA 2.0)

Aktivist*innen stürmen ein Gebäude, um die Demission des Wirtschaftsministers zu fordern. Nein, das ist nicht in den USA passiert, und auch nicht in Sri Lanka oder in Ägypten, sondern in Portugal. Das Sprengen einer Privatveranstaltung mit Minister in Lissabon war die wohl spektakulärste Aktion des vergangenen Samstags, dem internationalen Aktionstag für das Klima. Global betrachtet war dieser Aktionstag zur Halbzeit der Klimakonferenz, im Vergleich zu anderen Jahren, eher unspektakulär: Neben diversen, limitierten Protestaktionen rund um die Welt fand in der luxemburgischen Südmetropole Esch eine bescheidene Velorution-Fahrraddemo statt und vor Ort in Ägypten versammelten sich 500 Aktivist*innen auf engem Raum (1), ohne Interaktion mit der Bevölkerung des Gastgeberlandes. mehr lesen / lire plus

Vermeintlich nachhaltige Anlageprodukte: Schlecht beraten und grün gewaschen

Wer in Luxemburg in nachhaltige Anlageprodukte investieren will, wird schlecht beraten und bekommt intransparente Fonds aufgedrückt. Das hat Greenpeace mittels „Mystery-Shopping“ herausgefunden.

Durch verschachtelte Fonds kann der Anteil von nicht-nachhaltigen Investitionen viel größer sein, als Investor*innen auf den ersten Blick erkennen können. (Grafik: Greenpeace/Nextra)

Nachhaltige Finanzen sind eine Priorität für die Regierung. Der Luxemburger Finanzplatz hat sich neu orientiert und diversifiziert und ist Marktführer auf dem Gebiet der grünen, nachhaltigen Finanzen. So steht es im Nationalen Energie- und Klimaplan Luxemburgs – und kaum eine Gelegenheit vergeht, bei dem dieses Mantra nicht von den Minister*innen für Finanzen, Umwelt, Energie oder dem Premierminister wiederholt wird. mehr lesen / lire plus

Das lange Warten auf DAB+

Foto: dllr.lu

Nachdem im Herbst 2020 mit staatlicher Finanzierung eine dreimonatige Testphase mit einem digitalen Multiplex-Sender im DAB+ Standard stattgefunden hatte, sah es eine Zeit lang so aus, als stünde die schon etwas in die Jahre gekommene Technologie für eine digitale Radioübertragung kurz vor der Umsetzung. Seit 2021 müssen europaweit neu zugelassene Autos mit Radios, die den Empfang von DAB+ erlauben, ausgestattet sein. In mehr als 30 europäischen Ländern besteht bereits ein Rundfunkangebot für DAB+ Sender. Der Medienstandort Luxemburg bleibt aber bislang außen vor. Ein für 2021 angekündigter Start für Luxemburg wurde mehrfach verschoben und selbst eine in einer Antwort auf eine parlamentarische Frage für Mai 2022 versprochene „feuille de route“ lässt weiterhin auf sich warten. mehr lesen / lire plus

Information und Kritik zum Männertag

Zum internationalen Männertag lädt das Beratungszentrum InfoMann am 18. November von 14 bis 18 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Grund dafür, so liest sich zumindest die Presseeinladung, ist vor allem der Wunsch, mit Vorurteilen gegenüber der Organisation aufzuräumen. „Depuis notre présence sur le terrain social luxembourgeois, nous avons rencontré des malentendus, parfois des moqueries ou encore franchement des animosités quant à l’existence du service“, ist da etwa zu lesen. Von den einen, so heißt es weiter, werde InfoMann als anti-feministische Lobby verschrien, von anderen als Selbsthilfegruppe für verweichlichte Männer. „De manière générale il faut reconnaître que les personnes sont rares à saisir d’emblée la raison de l’existence d’un service comme infoMann“. mehr lesen / lire plus

Brennpunkt 318 : droits et humains

A-t-on jamais parlé autant de droits humains qu’aujourd’hui ? Et pourtant… L’édito du Brennpunkt Drëtt Welt consacré à ce sujet nous invite à « inverser le regard », à remettre en question l’idée que nous, les Occidentaux-tales, serions les dépositaires de ces droits et habilité-es à faire la leçon au reste du monde. Depuis la sélectivité dans l’accueil des réfugié-es jusqu’à la logique économique qui piétine humains et nature, quand ils encombrent sa marche, plusieurs articles relativisent la vision dominante de ce que constitue le respect « des » droits humains. Concernant les droits civils et politiques, une contribution sur la défense du climat rappelle qu’ils ne se limitent pas à voter tous les cinq ans et râler tous les soirs, mais incluent la participation citoyenne et l’accès à l’information au quotidien. mehr lesen / lire plus

Neues Medienprojekt: Forum 428: Drogen

Das Forum präsentiert im November ein neues Projekt: Im „forum_story“ schreibt eine Person ein ganzes Dossier. Die erste Ausgabe behandelt das aufgeladene Thema Drogen und ist sehr gelungen.

Das Cover wurde von Ruth Lorang gestaltet. (Grafik: Forum/Ruth Lorang)

Was passiert, wenn Journalist*in-nen die Möglichkeit haben, sich sechs Monate lang mit einer Recherche zu befassen? Die meisten Artikel, Interviews und Reportagen, die wir täglich lesen, werden in viel weniger Zeit verfasst. Das alle zwei Monate erscheinende Magazin Forum, das sich in den letzten Jahren neu erfinden musste, zeigt nun, was bei einem solchen Fokus auf die Recherche herauskommen kann.

Das Produkt nennt sich „forum_story“ und kommt in seiner ersten Ausgabe als Ersatz für das klassische Dossier des Forum, an dem mehrere Autor*innen aus unterschiedlichen Blickwinkeln schreiben, daher. mehr lesen / lire plus

Das Cigale wird 20!

Im Jahr 2002 eröffnete das Centre LGBTIQ+ Cigale erstmals seine Türen und übernächste Woche wird dieses 20-jährige Bestehen gebührend gefeiert. Los geht’s am Dienstag, dem 15. November, mit einem festlichen Teil. Wer will, kann ab 18 Uhr einen Blick in die Bibliothek werfen, mit den Mitarbeiter*innen anstoßen und das kulturelle Programm genießen. Am 19. November wird es politischer und persönlicher: Ab 14 Uhr gibt ein Oral History Workshop Mitgliedern der LGBTIQ+ Community Gelegenheit, eigene Erfahrungen miteinander zu teilen. Die Teilnehmer*innen sind gebeten einen persönlichen Gegenstand mitzubringen, den sie mit der LGBTIQ+ Community verbinden. Moderiert wird das Erzähl-Café von Soziologin Enrica Pianaro und Philologin Sandy Artuso. mehr lesen / lire plus

Gerangel um Luftqualität

Die Mehrheit der EU-Bürger*innen will strengere Standards zur Luftqualität. Das ergab eine Eurobarometer-Studie, die am 24. Oktober veröffentlicht wurde. Obwohl weniger als ein Drittel der Befragten von den EU-Standards für Luftqualität gehört hat, sind im europäischen Durchschnitt 67 Prozent dafür, sie zu stärken. In nur fünf Ländern ist die Mehrheit der Befragten dagegen. Allerdings gaben 53 Prozent der Befragten aus Luxemburg an, gar nicht oder nicht gut über die Probleme mit der Luftqualität in Luxemburg informiert zu sein – eine schlechte Zensur für die App „Meng Loft“, mit der das Umweltministerium seit Mai 2018 Luftqualitätsdaten zur Verfügung stellt. Zwei Tage nach den Eurobarometer-Resultaten stellte die EU-Kommission ihre Pläne zur Verbesserung der Luftqualität vor. mehr lesen / lire plus

Die Wohnungskrise als Generationenfrage

„Neue Steuermaßnahmen in der Wohnungspolitik: Zu wenig, zu spät und nicht zu Ende gedacht“ so lautet die Überschrift einer Pressemitteilung, nicht etwa von Fokus, den Piraten, der CSV oder gar „déi Lénk“, nein es ist die Jugendorganisationen der Grünen die sich letzten Freitag zu Wort gemeldet hat und festhält: „Die Wohnungskrise ist eine Generationenfrage da immer mehr junge Menschen, die nicht das Glück haben, von ihrer Familie eine Immobilie oder Startkapital zur Verfügung gestellt zu bekommen, sich keinen Wohnraum mehr leisten können“. Ein Punkt wo die grüne Jugend deshalb Nachbesserung anmahnt: Die sogenannte „Kannerklausel“ nach der für Grundstücke, die Eltern für ihre Kinder „bereit halten“ wollen, die geplante Mobilisierungssteuer nicht erhoben werden soll. mehr lesen / lire plus

Bodennutzung: 88 versiegelte Quadratkilometer

Der Flächenverbrauch Luxemburgs wächst. Ein neuer Bericht legt die Zahlen offen und zeigt, dass dringender Handlungsbedarf besteht.

Einkaufszentren mit vielen Stellflächen verbrauchen besonders viel Boden, der zu Großteilen versiegelt ist. (Foto: MEA, DATer)

„Eine Fläche von 240 Fußballfeldern wird jedes Jahr in Luxemburg verbaut!“ Der alte Witz, dass Journalist*innen Flächen mit großer Vorliebe in Fußballfelder oder das deutsche Bundesland Saarland (Luxemburg hat übrigens die Fläche von 1,01 Saarland) umrechnen, bestätigt sich diesmal nicht: Die Mitteilung stammt vom Ministerium für Energie und Landesplanung. In einer neuen Broschüre wurden die aktuellen Daten der Landnutzung zusammengefasst.

Fast genau die Hälfte des Landes ist landwirtschaftlich genutzt, über ein Drittel (knapp 36 Prozent) ist bewaldet. mehr lesen / lire plus

COP27: Weder Montagsdemos noch Menschenrechte

Bei Klimakonferenzen ist nicht nur die Schlusssitzung wichtig, sondern auch der erste Tag. Am 7. November werden zahlreiche Staats- und Regierungschef*innen zur Eröffnung der COP27 nach Sharm el-Sheikh kommen. Die ägyptische Regierung hat nun kurzfristig beschlossen, alle nicht-offiziellen Veranstaltungen in der zentralen, „blauen“ Zone zu streichen, berichtet der Guardian. Für die NGOs bedeutet das, über den organisatorischen Ärger hinaus, dass sie an diesem ersten Tag dabei behindert werden, ihre Analysen und Forderungen für die COP den Teilnehmer*innen und der internationalen Medienöffentlichkeit darzulegen. Laut Guardian sind die NGOs besorgt, dass Ägypten ihre Aktionen auch im weiteren Verlauf der Konferenz einschränken wird. mehr lesen / lire plus

Zoff an der Uni

Aufregung diese Woche an der Uni Luxemburg: Georg Mein, der von einer großen Mehrheit des Personals seiner Fakultät bereits für eine dritte Amtszeit gewählte Dekan der Fakultät für Geisteswissenschaften, Erziehungswissenschaften und Sozialwissenschaften, hat seine Kandidatur zurückgezogen. Der Grund dafür: Mein musste fürchten, dass im Conseil de gouvernance der Universität seine Wahl nicht bestätigt wird. Es gebe von dieser Seite „aus grundsätzlichen Erwägungen heraus wenig Sympathie für ein drittes Dekanatsmandat“, so Mein in einer E-Mail an die Mitglieder seiner Fakultät. Der Hintergrund: Die Amtszeit des Rektors wie auch der Vizerektoren der Universität ist auf zwei Mandate begrenzt. Im Aufsichtsrat herrsche offenbar die Ansicht vor, diese Regel sei auch auf die Dekane anzuwenden, so Mein. mehr lesen / lire plus