Almanach social 2021 : Quel avenir ?

Cette année, la Caritas a placé l’Almanach sous le signe des espoirs et des opportunités de l’après-crise.

Couverture du Caritas-Sozialalmanach ; photo: Claudine Bosseler, Studio C.

Après la crise de la covid, le monde aura changé : il n’y aura plus le Sozialalmanach annuel de la Caritas ! En effet, l’édition présentée ce mercredi a été annoncée comme la dernière, en relation avec le départ à la retraite de deux chevilles ouvrières du projet, Robert Urbé et Lydie Krecké. Pourtant, le Sozialalmanach 2021 regarde de l’avant, avec son titre : « Sortir de la crise, mais vers où ? » Pour finir en beauté, la Caritas a inclus une préface de Xavier Bettel… et un poème de Bertolt Brecht. mehr lesen / lire plus

Finance et droits humains : une conférence

Essayer d’accorder les droits humains aux besoins du monde de la finance peut souvent générer des fausses notes. Dans un monde où les intérêts des un-e-s s’opposent souvent diamétralement à ceux des autres, il est difficile de trouver un équilibre. C’est pourtant ce que va essayer de faire une conférence intitulée « Droits humains et développement durable : défis pour la place financière luxembourgeoise », qui aura lieu le 17 juin au centre Jean XXIII à Luxembourg. Réunissant le monde de la politique (André Bauler en tant que président de la commission des Finances), des ONG et de la place financière, l’événement comprendra notamment la présentation d’une étude sur ce sujet épineux commissionnée par Luxembourg for Finance et réalisée par l’asbl Finance and Human Rights en collaboration avec l’université de Genève. mehr lesen / lire plus

Mehr häusliche Gewalt während Pandemie

943 Polizeieinsätze und 278 Wegweisungen gab es 2020 wegen häuslicher Gewalt. Damit liegen die Zahlen deutlich über denen der fünf vorangegangenen Jahre. Der Anstieg hat zweifellos damit zu tun, dass Familien pandemiebedingt mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbrachten. So sehen es zumindest die Expert*innen, die sich am Mittwoch im hauptstädtischen Polizeikommissariat zusammengefunden hatten, um der Presse den Jahresbericht zu häuslicher Gewalt vorzustellen. Wie Kristin Schmit, Generalsekretärin der Polizei, erklärte, hänge dies auch damit zusammen, dass Menschen während des Homeoffice häufiger Streit bei den Nachbarn mitbekämen und infolgedessen die Polizei riefen. Olga Strasser vom Service d‘assistance aux victimes de violence domestique (Savvd) zufolge hätten Täter*innen 2020 verstärkt finanzielle Sorgen und soziale Isolation als Grund für ihre Aggressionen genannt. mehr lesen / lire plus

Réfugié-e-s : Point de (non-)retours

L’association Passerell a accusé le ministère de l’Immigration d’avoir brutalement reconsidéré son attitude par rapport aux réfugié-e-s afghan-e-s. Le ministère rétorque qu’aucun-e migrant-e n’a été renvoyé-e, mais ignore les difficultés auxquelles ces gens sont exposés.

© MAEE

Blessé dans son amour-propre, Jean Asselborn a fait un tour sur le carrousel médiatique ce jeudi matin. Invité des tranches matinales de RTL et de la radio 100,7, il a fermement démenti l’accusation de l’association Passerell, qui a constaté que les demandes de protection internationale accordées à des ressortissant-e-s afghan-e-s étaient en chute libre (61 pour cent de refus) – alors que la situation en Afghanistan se dégrade de jour en jour et que la reprise en main du pays par les talibans devient inéluctable. mehr lesen / lire plus

Forum 418: Mental Health

Dass es vor der Covid-19-Pandemie um die mentale Gesundheit der Luxemburger Bevölkerung bestens bestellt war, würde wohl niemand behaupten, der sich mit Problemen wie Fachkräftemangel, ausbleibender Kostenrückerstattung oder dem ewig währenden Stigma rund um psychische Krankheiten minimal auskennt – vom krankmachenden Zustand der Gesellschaft ganz zu schweigen. Infolge von Zwangsisolation, beschränkter Bewegungsfreiheit, existenziellen und gesundheitlichen Ängsten hat sich die Lage während der sanitären Krise nochmals um ein Vielfaches verschärft. Bereits zu Beginn der Pandemie fürchteten Psychotherapeut*innen insbesondere um Menschen mit Depressionen, Süchten und Zwangsneurosen. Die Monatszeitung Forum nimmt dies zum Anlass für ihr aktuelles Heft. Im Dossier zum Thema „Mental Health“ erörtern Dozent*innen, Studierende, Ärzt*innen und Journalist*innen so vielfältige Themen wie Psychosen, Psychiatrie, toxic positivity und die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Corona-Zeiten. mehr lesen / lire plus

Dicke Luft in Deutschland

Deutschland hat nicht genug getan, um das Niveau der Luftqualität in seinen Städten zu verbessern oder wenigstens zu erhalten. Zu diesem Schluss kam der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstagmorgen. Konkret ging es um die Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2), die zwischen 2010 und 2016 „systematisch und anhaltend überschritten“ wurden. In ganzen 26 Städten und Ballungsräumen wurden die Jahresgrenzwerte getoppt, in den Ballungsräumen Stuttgart und Rhein-Main zusätzlich noch die Stundengrenzwerte. Deutschland hatte argumentiert, die Richtlinien der EU für Dieselfahrzeuge seien nicht streng genug, um die Grenzwerte einhalten zu können, weshalb das Land sich selbst nicht in der Schuld sah. Der EuGH ließ dieses Argument nicht gelten: Zum einen seien nicht nur solche Fahrzeuge für NO2-Emissionen verantwortlich, zum anderen hätte Deutschland den EU-Richtlinien zum Trotz weitere Gegenmaßnahmen ergreifen müssen, was jedoch nicht passiert sei. mehr lesen / lire plus

„Besch bleibt“: Waldbesetzung bei Trier

Nur wenige Kilometer von der luxemburgischen Grenze ist ein Wald zwischen Zewen und Igel bei Trier besetzt worden. In dem „Besch“ genannten Waldstück haben sich Aktivist*innen eingerichtet, um gegen das geplante Straßenbauprojekt Moselaufstieg zu protestieren. Seit den 1980er-Jahren wird diese Umgehungstraße geplant und seit 2016 ist sie im Bundesverkehrswegeplan 2030 fest vorgesehen. Die Besetzung findet – etwas uncharakteristisch für derartige Aktionen – vor dem Beginn von Bauarbeiten statt, womit sich die Aktivist*innen eine realistische Chance erhoffen, das Waldstück zu retten. So lange wie schon über den Moselaufstieg nachgedacht wird, gibt es auch Proteste von Anwohner*innen – mit der Besch-Besetzung sollen diese ergänzt und es soll für mehr Aufmerksamkeit gesorgt werden. mehr lesen / lire plus

Beggen: Verseuchtes Wohnen

Foto: Déi Lénk

Spätestens seit Ende Oktober 2020 (woxx 1608) ist bekannt, dass es immer noch Probleme mit dem Grundwasser für die Anrainer*innen der Ende der 1980er-Jahre in Beggen eingerichteten Deponie der Continental Alloys S.A. (Casa) gibt. Nachdem privat entnommene Proben des Grundwassers ergeben hatten, dass die Molybdän-Werte ein Vielfaches über den Grenzwerten liegen, die etwa in Rheinland-Pfalz für Wohngebiete zugelassen sind, hatte Déi Lénk sich der Sache angenommen und sowohl auf lokaler als auch auf nationaler Ebene interveniert. In einer Pressemitteilung werten die Linken aus Luxemburg-Stadt die Antworten sowohl der staatlichen Umweltverwaltung als auch des hauptstädtischen Schöff*innenrates auf ihre diversen Anfragen aus. mehr lesen / lire plus

Erzieher*innenausbildung: Anhaltende Skepsis

Die Fragestunde in der Chamber über die geplante Reform der Erzieher*innenausbildung konnte den Unmut nicht abschwächen. Die CSV hat noch Fragen, die Gewerkschaften fordern den Rückzug.

(www.flickr.com)

„Der OGBL, die APCCA und die Apess können keine Reform unterstützen, die zu einer Entwertung des Berufs führt“, hieß es am Mittwoch in einem Schreiben besagter Lehrer*innen- und Erzieher*innengewerkschaften. Sie bezogen sich damit auf ein Pilotprojekt, das das Bildungsministerium für die kommende Rentrée plant: Ab September soll es für Abschlussschüler*innen der Sektion „Sciences sociales“ (SO) möglich sein, die Erzieher*innenausbildung am Lycée technique pour professions éducatives et sociales (LTPES) oder der Ecole nationale des adultes (Enad) in nur einem Jahr zu absolvieren. mehr lesen / lire plus

Quatre député-e-s pour Déi Lénk : La rotation, ça roule

Faire tourner les mandataires à mi-mandat n’est pas une idée nouvelle. Introduite puis abandonnée par les Verts, la « rotation » est désormais pratiquée avec succès par Déi Lénk.

dei-lenk.lu

« Un souffle nouveau, c’est ce qu’il faudrait plus souvent. » La petite phrase de Nathalie Oberweis, invitée de la rédaction sur RTL ce mercredi matin, résume parfaitement l’intérêt du mécanisme politique controversé que constitue la rotation. Certes, les deux députées assermentées ce même jour à la Chambre ne sont plus rejetées par leurs pairs, comme cela était le cas en 1987 lors de la toute première rotation au sein du GAP, précurseur « gauchisant » de Déi Gréng. mehr lesen / lire plus

Mercosur : la société civile dit stop !

C’est une des priorités de la présidence portugaise : faire avancer le traité Mercosur entre l’Union européenne et le Brésil, l’Argentine, l’Uruguay et le Paraguay. Les ONG et syndicats membres de la plateforme « Stopp CETA & TTIP » se sont remobilisés pour appeler le gouvernement luxembourgeois à s’opposer à ce traité. L’argumentation se concentre sur le Brésil et son président néofasciste Jair Bolsonaro : son opposition frontale à l’accord de Paris sur le climat, son mépris pour les populations indigènes et son autorisation de 474 nouveaux pesticides qui trouveraient leur chemin vers l’Europe devraient suffire de base pour du moins ne pas encourager les négociations pour ce traité. mehr lesen / lire plus

Zahltag für Radio Ara

Die Zukunft des freien Radio Ara ist vorerst gesichert: Am 19. Mai sprach das luxemburgische Ministerium für Kommunikation und Medien dem Sender Fördermittel bis 2025 zu. 2021 erhält Radio Ara 200.000 Euro, in den Folgejahren sind jeweils 250.000 Euro vorgesehen. Der Radiosender verpflichtet sich mit der Unterzeichnung der Konvention, seinem Bildungsauftrag nachzukommen und seinen Prinzipien treu zu bleiben, darunter die Förderung des kulturellen Austauschs sowie die ehrenamtliche Bürger*innenbeteiligung. Der unabhängige Sender, der seit 1992 aktiv ist, bangte in den vergangenen Monaten um seine Existenz. In einem ersten Entwurf des neuen Pressehilfegesetzes wurde das Community Radio, das vor allem von der freien Bürger*innenbeteiligung lebt, mit traditionellen Printmedien gleichgesetzt. mehr lesen / lire plus

Patrimoine industriel : Gares condamnées

Tout comme celles de Berchem et Capellen, la gare d’Ettelbruck semble vouée à la démolition.

Photo : Wikimedia

Lorsqu’en 2012 les plans du réaménagement du quartier de la gare d’Ettelbruck furent dévoilés, l’asbl « Ettelbréck 21 » vit le jour. Son nom rappelait le fameux « Stuttgart 21 », et non par hasard : autour d’un projet de modernisation des installations ferroviaires, bientôt les discussions sur le bien-fondé de ce projet éclatèrent. « Si je dois choisir entre l’amélioration de la qualité de vie et la préservation d’un bâtiment, mon choix est vite fait », affirmait le bourgmestre Jean-Paul Schaaf (CSV) dans l’Essentiel, suite aux entrevues avec les opposants à une démolition de la gare. mehr lesen / lire plus

Räumung in der Rue Glesener sorgt für Kritik

CC BY-SA 4.0 GilPe

Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde das Räumungsrecht der Vermieter*innen kurzzeitig aufgehoben. Die Pandemie ist noch nicht ausgestanden, doch seit April können Eigentümer*innen wieder von ihrem Recht Gebrauch machen. Was das konkret heißt, zeigte sich vergangenen Freitag in Luxemburg-Stadt: In der Rue Glesener wurden drei Mietparteien aufgrund dringend notwendiger Renovierungsarbeiten zum Auszug gezwungen, obwohl sie noch keine neue, passende Unterkunft gefunden hatten. Die Stadt Luxemburg brachte sie laut RTL für drei Monate, mit Option auf Verlängerung, im Foyer Pfaffenthal unter. Die Mieter*innen erfuhren, so RTL weiter, erst auf Eigeninitiative von den für sie reservierten Wohnräumen. Bereits im September hatte der Mieterschutz auf die prekäre Situation der Hausbewohner*innen in der Rue Glesener aufmerksam gemacht, die der Hausbesitzer dementierte. mehr lesen / lire plus

Tempo 30 in Spanien: EU-Empfehlung „wirkt“

CC BY-SA 3.0 Grondin

Strenge Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten seit dem 11. Mai in spanischen Städten: Auf Straßen mit einer Spur in jeder Richtung darf nur noch mit 30 km/h gefahren werden, auf einspurigen Einbahnen gilt sogar Tempo 20. Einzig auf mehrspurigen Straßen sind weiterhin 50 km/h erlaubt. Ziel sei es, „Menschenleben zu retten“, so die Regierung, die dabei auf Empfehlungen der Europäischen Union und der Weltgesundheitsorganisation verweist – beides Organisationen, in denen auch Luxemburg Mitglied ist. Über den besseren Schutz insbesondere der „gefährdeten“ Verkehrsteilnehmer*innen hinaus senkt das Tempolimit auch die Luftverschmutzung und die Lärmbelastung. Für diesen umweltpolitischen Schritt nach vorn hat es keine „grüne“ Regierungsbeteiligung gebraucht – in Spanien fristen die rein ökologisch orientierten Parteien ein Schattendasein; Umweltschutzinteressen werden vor allem von linken Parteien wie der an der Regierung beteiligten „Unidas Podemos“ vertreten. mehr lesen / lire plus

Chambre et armée : Interventions autorisées

Une nouvelle loi améliore beaucoup la réactivité de l’armée luxembourgeoise et un peu son contrôle par la Chambre.

En pleuvra-t-il ? La Croix de guerre, décoration militaire luxembourgeoise. (Smithsonian Institution; PD)

Entre la tension sur la nomination de Christiane Wickler à la tête de Cargolux et la détente du côté des mesures de confinement, un sujet de moindre importance tel que la participation du grand-duché aux guerres futures n’a pas vraiment fait la une des médias. Les comptes rendus de la séance de la Chambre de ce mercredi mettent surtout l’accent sur l’amélioration de la réactivité de l’armée luxembourgeoise face à des crises internationales et sur l’amélioration du contrôle parlementaire. mehr lesen / lire plus

Forum 417: Konsum-Landschaft

Auf den ersten Blick scheint das Dossier-Thema der neusten Forum-Ausgabe nicht recht schlüssig. Nein, es geht nicht um Einkaufserlebnisse, um Hintergrundmusik oder sonstige Tricks, den Kund*innen am Monatsanfang möglichst viel Geld aus der Tasche zu locken. Vielmehr hinterfragt die Monatszeitung die inner- und außerstädtischen Orte, an denen Konsum stattfindet und von denen Luxemburg „viele – teils interessante, teils erschreckende“ zu bieten hat. Das alte Stadtzentrum Luxemburgs und das Bahnhofsviertel entwickelten sich, durchaus von der Politik gesteuert, zu florierenden Geschäftszentren, dann kam der Trend zu den Konsumtempeln auf der grünen Wiese. Neuere Entwicklungen, wie die Cloche d’Or, die die grüne Wiese um die „grande surfaces“ steril und fantasielos bebaut und sie dann zu urbanen Zentren deklariert, oder etwa das „grüne“ Projekt „Stäreplaz“, versprechen zwar eine Wiederbelebung der Städte und vor allem wieder mehr Wohn- anstatt Büroflächen. mehr lesen / lire plus

Gardiennage : Déi Lénk se pourvoient en justice

Tandis que le collège échevinal libéral et conservateur de Luxembourg se réfugie dans le tout-sécuritaire comme si les élections avaient lieu demain, l’opposition de gauche introduit deux recours devant le tribunal administratif pour clarifier la légalité du gardiennage privé dans les quartiers Gare, Bonnevoie et vieille ville. L’un des recours concerne la politique menée par le collège échevinal, l’autre est dirigé contre les décisions de la ministre de l’Intérieur – qui ne s’est pas opposée à cette pratique que Déi Lénk voient comme contraire à la Constitution et à la loi sur le gardiennage. La conseillère Ana Correia da Veiga a pris le contrepied de la politique menée par Lydie Polfer et a proposé des alternatives : « Je pense qu’il faut s’attaquer à plusieurs points ensemble pour améliorer la situation », explique-t-elle au woxx. mehr lesen / lire plus

Umfrage zur künstlichen Intelligenz: Kein Vertrauen in den Computer

Laut einer Studie sind die Einwohner*innen Luxemburgs sehr skeptisch, was Künstliche Intelligenz angeht, trotzdem sehen jedoch viele potenzielle Einsatzgebiete.

Wird KI ausrangiert? Trotz wenig Vertrauen sehen die Befragten der Liser-Studie viele Einsatzmöglichkeiten für künstliche Intelligenz. (Foto: z yu/unsplash)

In einer groß angelegten Studie wollte die Luxemburger Regierung herausfinden, wie die Bevölkerung zur Künstlichen Intelligenz (KI) steht. Die Resultate präsentierte Premierminister Xavier Bettel am Mittwoch der Presse, seitdem ist auch die Analyse des Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (Liser) öffentlich verfügbar. Die Untersuchung überrascht auf den ersten Blick, sie beginnt nämlich mit einer Bestandsaufnahme der Geräte und Anwendungen, die die Befragten nutzen. mehr lesen / lire plus

Participation politique : trois ONG accusent

Six ans après le référendum perdu avec fracas par le gouvernement, la participation des résident-e-s non luxembourgeois-e-s au processus démocratique reste un fer aussi chaud que rares sont les politicien-ne-s à vouloir le déterrer. C’est pourquoi l’initiative de la société civile en cette matière est (re)devenue la seule façon d’avancer. L’Asti, le Cefis et le Clae viennent de se mettre ensemble pour revendiquer des améliorations au moins au niveau communal. Et avancent un exemple pas trop suivi dans les médias : le référendum sur la construction d’une nouvelle mairie qui a eu lieu dans la commune de Sandweiler dimanche dernier, où nombre de résident-e-s étrangers-ères non encore inscrit-e-s sur les listes électorales n’ont pas pu s’exprimer, car le délai d’inscription et la convocation au vote ne le permettaient pas. mehr lesen / lire plus