Lars von Trier: Dogville

Lars von Trier greift auf die Mittel des Theaters zurück, indem er die DarstellerInnen in einer Bühnenkulisse agieren lässt, und er spielt Theater mit den Mitteln des Films, indem er der Kamera ein – phasenweise übertriebenes – Eigenleben verleiht. Das mag bisweilen anstrengend sein. Doch kaum ein Filmregisseur hinterfragt die siebte Kunstform zurzeit so leidenschaftlich wie der Däne, der Brecht beim Wort nimmt und unter der Verwendung von Verfremdungseffekten eine Art Passionsgeschichte erzählt, die an den Grundfesten des amerikanischen Puritanismus rüttelt.

Im Utopia

Stefan Kunzmann


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