Im Kino: Tár

In seinem neusten Film geht der 
US-amerikanische Filmemacher Todd Field der Frage nach, ob Kunstwerk und Künstler*in voneinander getrennt werden können. Der Film ist vor allem deshalb so spannend, weil er darauf keine Antwort gibt.

Wie viel ist Lydia Társ Kunst unabhängig von ihrem Image wert? (© Focus Features)

„Why is Cate Blanchett’s cancel culture film Tár angering so many people?“, so der Titel eines kürzlich in der britischen Tagezeitung „Guardian“ erschienen Artikels. Wer die verärgerten „many people“ sein sollen, geht aus dem Text nicht hervor. Fakt ist aber, dass der kürzlich in luxemburgischen Kinos angelaufene dritte Spielfilm von Filmemacher Todd Field in den vergangenen Monaten polarisierte. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Divertimento

Avec cette autre histoire de cheffe d’orchestre qui sort sur les écrans en même temps que « Tár », on se situe dans le registre du récit d’ascension sociale grâce au talent, avec tous les clichés de mise – notamment sur l’opposition entre Paris et la banlieue. La réalisatrice, fidèle à son goût pour la fable sociale, illustre sans éclats un scénario sympathique mais prévisible. Reste la musique : difficile de ne pas se laisser emporter quand on est mélomane. Mais mieux vaut l’être pour apprécier le film.

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Dans les salles : L’immensità

Difficile de croire au glissement dans la psychose du personnage joué par Penélope Cruz, pas plus qu’à la volonté d’être un garçon de la jeune héroïne, tant le film se concentre sur la présentation impeccable d’un décor tiré d’années 1970 fantasmées. Dommage, car entre les histoires déjà vues se glissent quelques scènes inspirées, comme si le scénario n’était qu’un prétexte pour caser quelques beaux moments de cinéma.

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Auf Netflix: Guillermo del Toro’s Pinocchio

Unabhängig davon, ob man mit der Disney-Version von 1940 vertraut ist oder nicht: Langeweile dürfte bei Guillermo del Toros Neuinterpretation von „Pinocchio“ bei den wenigsten aufkommen. Der im faschistischen Italien vor dem zweiten Weltkrieg situierte Stop-Motion-Film über Konformismus, toxische Männlichkeit und Tod ist spannend, berührend, zum Teil auch verstörend. Wie schon Disney, lehnt sich auch Del Toro nur lose an die 1883 veröffentlichte Romanvorlage des italienischen Autors Carlo Collodis an – und richtet sich dabei primär an ein Erwachsenenpublikum. Seit „Pans Labyrinth“ (2006) trug kein Film von Del Toro derart eindeutig dessen Handschrift.

Auf Netflix.

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Dans les salles : Harka

Présenté dans la section Un certain regard au Festival de Cannes l’année dernière, « Harka » a obtenu le prix d’interprétation masculine pour son acteur principal Adam Bessa. La coproduction luxembourgeoise scrute la réalité tunisienne post-Printemps arabe, avec beaucoup de style mais un scénario peu étoffé.

Pas facile de regarder vers l’avenir pour Ali… (Photos : Tarantula distribution)

Ali survit en vendant de l’essence au noir pour un contrebandier qui la fait venir de Libye. Le jeune homme rêve cependant d’une vie meilleure, loin de cette Tunisie qui, dix ans après avoir été à l’origine des premiers soulèvements du Printemps arabe, est retombée dans le marasme économique et politique. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Vanskabte Land/Volaða Land

Sur fond de magnifiques paysages dans un format recréant celui des photographies de l’époque, on s’immerge dans cette errance d’un jeune prêtre danois à qui l’Islande fait perdre tous ses repères. Choc des cultures, colonialisme, religion… l’arrière-fond social reste très présent, mais de façon subtile, à travers des personnages typés et attachants.

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Im Kino: The Banshees of Inisherin

Ob „The Banshees of Inisherin“ von toxischer Männlichkeit, der Absurdität des Lebens oder doch etwas ganz anderem handelt, bleibt der Interpretation der Zuschauer*innen überlassen. Für beste Unterhaltung dürfte die schwarze Komödie in jedem Fall sorgen.

Gestern waren sie noch Kumpels, heute will Colm (l.) nichts mehr mit Pádraic zu tun haben (© Searchlight Pictures)

Irland, 1923: Während auf dem Festland der Bürgerkrieg tobt, ist der Alltag auf der kleinen Insel Inisherin von Monotonie geprägt. Jeden Morgen treibt Landwirt Pádraic (Colin Farrell) seine Milchkühe auf die Weide und jeden Nachmittag trifft er sich mit dem etwas älteren Colm (Brendan Gleeson) auf ein paar Biere. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Le otto montagne

Après un prélude convenu qui retrace l’amitié enfantine des deux protagonistes, on se prend à apprécier cette histoire qui va les amener à construire ensemble une maison isolée dans les montagnes. Las, les deux heures et demie de pellicule n’utilisent finalement les magnifiques paysages que pour servir une accumulation de poncifs, alourdis par des chansons planantes dont les paroles en anglais empêchent l’immersion dans l’âpreté hivernale du val d’Aoste. Un décevant prix du jury à Cannes.

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Im Kino: The Menu

„The Menu“ übt Kritik an den reichsten ein Prozent und der Edel-gastronomie. Ob die Kritik auch die Zuschauer*innen visiert, lässt die Horror-Satire offen.

Anfangs sind die Gäst*innen noch gespannt darauf, was Slowik sich für sich hat einfallen lassen. (Fotos: Searchlight Pictures
)

Eine Gruppe von zwölf Menschen begibt sich in ein renommiertes Sternerestaurant, um dort vom Starkoch Julian Slowik – von allen nur Slowik genannt – bekocht zu werden. Rein ums Essen geht es dabei aber nicht: Gäst*innen, die für 1.250 Dollar pro Person im Hawthorne reservieren, erwartet ein weit darüber hinausgehendes Erlebnis. Erst werden sie per Schiff zu dem sich auf einer kleinen Privatinsel befindenden Restaurant gebracht. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Cow

Die für Filme wie „Fish Tank“ und „American Honey“ bekannte britische Filmemacherin Andrea Arnold rückt in ihrem neusten Werk, „Cow“, nicht einem Menschen, sondern einem Tier auf die Pelle. Mit der für ihre Filme charakteristischen wackeligen Handkamera haben sie und ihre Crew jahrelang eine auf einer britischen Farm lebende Milchkuh begleitet. Obwohl der Film völlig ohne Kommentar oder Dialog auskommt – Arnold lässt die Bilder für sich sprechen – kommt in den 90 Minuten Laufzeit keine Langeweile auf. Weit davon entfernt, ein Plädoyer gegen die Milchindustrie zu sein, zeigt „Cow“ nüchtern, was die industrialisierte Lebensmittelproduktion für Nutztiere bedeutet – auch abseits von Massentierhaltung. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Good Luck to You, Leo Grande

Eine Sexkomödie, in der vor allem geredet wird: In „Good Luck to You, Leo Grande“ greift eine Frau zu ungewöhnlichen Mitteln, um verpasste Zeit nachzuholen.

Obwohl Nancy eine widersprüchliche, unsympathische Figur ist, fühlen wir mit ihr mit. (Fotos: © Ascot Elite Entertainment Group)

Eine Frau Anfang 60 bucht einen Escortboy, um wenigstens einmal in ihrem Leben einen Orgasmus zu erleben. Selten ließ sich die Handlung eines Films so leicht in einem Satz zusammenfassen. Die britische Tragikomödie „Good Luck to You, Leo Grande“ beschränkt sich mit einer Ausnahme auf diese zwei Figuren und ebenfalls mit einer Ausnahme auf einen einzigen Raum.

In den 90 Minuten Laufzeit dieses von Komikerin Katy Brand geschriebenen Films wird aber natürlich nicht nur kopuliert: Die meiste Zeit über wird geredet und wenn nicht, wird das peinliche Schweigen durch das Nachfüllen der Sektgläser überbrückt. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Call Jane

Malgré un scénario sans véritables accrocs, Elizabeth Banks et Sigourney Weaver portent avec conviction ce récit de solidarité féminine face à l’indifférence, voire l’hostilité d’une société patriarcale face à l’interruption volontaire de grossesse dans les États-Unis des années 1960. Une lutte qui a porté ses fruits et abouti à la légalisation au niveau fédéral. Dans le contexte américain actuel, la piqûre de rappel est bienvenue.

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Im Kino: She Said

Maria Schraders „She Said“ stellt weder Harvey Weinstein noch die MeToo-Bewegung in den Vordergrund, sondern einzig die Frauen, die halfen, den Grundstein für letztere zu legen.

Nicht nur zuhause, sondern auch in der Redaktion können die Journalistinnen auf Unterstützung zählen. (Fotos: © Universal Pictures International Switzerland)

Je nach Blickwinkel ist „She Said“ entweder zu früh oder zu spät erschienen. Vor vier Jahren wäre er dem großen Wissenshunger rund um die Taten des ehemaligen Filmproduzenten Harvey Weinstein ohne Zweifel entgegengekommen. In zehn Jahren wird er womöglich in „Vie et Société“-Kursen gezeigt, um Schüler*innen die Anfänge der MeToo-Bewegung nahezubringen. Das Jahr 2022 fällt in eine Art Zwischenphase: Der Fall ist vielen noch sehr gut im Gedächtnis, es fällt demnach schwer sich vorzustellen, dass ein entsprechender Film das Potenzial zur Horizonterweiterung haben könnte. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Saint Omer

Les scènes de procès s’étirent d’abord en longueur, pour ensuite s’étioler et laisser place aux interrogations de la romancière, dressant un parallèle entre sa vie et celle de l’accusée. La construction de la cinéaste Alice Diop, qui vient du documentaire, est parfois trop cérébrale, mais elle installe une ambiance ambiguë qui frappe l’esprit et a séduit le jury de la Mostra de Venise, où le film a remporté le Lion d’argent.

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Dans les salles : EO

Sorte de suite moderne au mythique « Au hasard Balthazar » de Robert Bresson (1966), le film s’attache à montrer les travers humains à travers le regard d’un âne placide… mais pas toujours. Les vignettes de scénario s’assemblent pour épingler une société mondialisée et indifférente aux autres espèces, tandis que les plans et les cadres soigneusement étudiés entraînent les émotions.

L’évaluation du woxx : XX
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Dans les salles : Les Amandiers

Un scénario autobiographique à fleur de peau qu’on sent capital pour la réalisatrice, même si elle se concentre sur une histoire d’amour déjà vue à l’écran plutôt que de proposer un récit choral qui célébrerait la passion dévorante du théâtre. Restent cependant quelques belles scènes : le conflit entre insouciance de la jeunesse et épée de Damoclès du sida y crée un entre-deux d’émotions qui fait mouche.

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Dans les salles : Couleurs de l’incendie

La réalisation use un peu trop souvent de mouvements de caméra ostentatoires et de musique envahissante. Demeure cependant le plaisir simple d’une histoire de vengeance dans les années 1930, scénarisée par Pierre Lemaitre lui-même d’après le second volet de sa trilogie des « Enfants du désastre ». Si Émilie Dequenne, qui était Madeleine dans « Au revoir là-haut », cède sa place à Léa Drucker pour le rôle, on ne perd pas au change : le film offre enfin, par rapport au précédent, un véritable personnage féminin fouillé.

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Im Kino: Boiling Point

Kleine Schwächen tun der Qualität von „Boiling Point“ keinen Abbruch. Vereinzelte klischeehafte Wendungen und unrealistische Momente werden nämlich durch die hervorragende Kameraarbeit und Schauspielleistung wettgemacht.

„Boiling Point“ fängt ruhig an und wir dann immer chaotischer. (Fotos: © Ascot Elite Entertainment Group)

Es dauert eine Weile bis „Boiling Point“ Fahrt aufnimmt. Anders als bei Christopher Storers Serie „The Bear“, einer anderen rezenten, im gastronomischen Milieu spielenden Produktion, wird der titelgebende Siedepunkt hier nicht bereits in den ersten Minuten erreicht. In Philip Barantinis Film brodelt es stattdessen zunächst eine ganze Weile unter der Oberfläche: Um die Weihnachtszeit herum ist ein Ost-Londoner Restaurant bis auf den letzten Platz ausgebucht. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Mascarade

Un certain étirement en longueur et un scénario d’arnaque à rebondissements dont la plupart des éléments ont déjà été vus ailleurs peuvent être, c’est vrai, reprochés au film. Il s’en dégage cependant un dynamisme réel, qui pose Nice et ses environs comme un milieu de toutes les impostures, tandis que les personnages cherchent leur place dans un monde où pas même la richesse et la célébrité ne protègent du mal de vivre.

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Im Kino: R.M.N.

In R.M.N. rückt „4 Months, 3 Weeks, and 2 Days“-Regisseur Cristian Mungiu die Bewohner*innen eines transsylvanischen Dorfes in den Fokus, um die Verbindung zwischen Prekarität und Fremdenfeindlichkeit zu thematisieren. Der interessante Stoff leidet unter einem mittelmäßigen Drehbuch, das den anfangs noch komplexen Protagonisten im Laufe des Films zur karikaturhaften Nebenfigur verkommen lässt.

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