Auf Amazon Prime: Uncle Frank

Alan Balls Dramedy „Uncle Frank“ zerlegt Identitäten und stellt die Tragweite verinnerlichter Homofeindlichkeit dar. Ein starker Film mit pappsüßem Ende.

In der Dramedy „Uncle Frank“ treffen die Wahl-New Yorker*innen Frank, Beth und Wally (v.l.n.r) Ende der 1960er-, Anfang der 1970er-Jahre auf konservative und homofeindliche Menschen aus South Carolina. (Foto: Amazon Prime)

Ende der 1960er-Jahre sitzt Frank (Paul Bettany) mit verwegenem Haar, schlichter Lesebrille und Polohemd im Wintergarten seiner Eltern in South ­Carolina. Er ist Literaturprofessor in New York, wohin ihm seine Nichte Beth (Sophia Lillis) wenige Jahre später folgt. Beth und Frank grenzen sich von ihren konservativen Verwandten ab, die sich voller Respekt um den Patriarchen Daddy Mac (Stephen Root) scharen. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Death to 2020

Charlie Brooker und Annabel Jones, die Macher*innen der Erfolgsserie „Black Mirror“, versuchten sich mit Death to 2020 an einem satirischen Jahresrückblick, in dem fiktive Charaktere die Ereignisse des Jahres kommentieren. Trotz hochwertiger Produktion gelingt das Unterfangen nicht: Die meisten Witze zünden nicht und alles was bleibt, ist ein bitterer Nachgeschmack an das schreckliche Jahr 2020.

Bewertung der woxx: X

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Sur Netflix : The Social Dilemma

La pandémie semble ne pas être un drame pour tout le monde. Confiné-e-s ou isolé-e-s, nous passons de plus en plus de temps sur nos écrans, qu’il s’agisse d’achats, de réseautage social ou de promotion professionnelle. Pour les acteurs du Big Data, les publicitaires, les développeurs de réseaux sociaux et autres concepteurs de relations virtuelles, c’est une aubaine – comme le montre le documentaire « The Social Dilemma ».

Si nous ne payons pas l’accès à nos réseaux sociaux, c’est que nous en sommes les produits. (Photo : Allociné)

Jeff Orlowski propose, à travers son documentaire disponible sur Netflix depuis septembre, une analyse sans concession des dangers de la virtualisation de nos habitudes. mehr lesen / lire plus

Sur arte.tv : Doris

Oui, Doris, 45 ans et divorcée, et son meilleur ami depuis toujours, Tim, vont finir ensemble, on le sait. Sous l’égide de Jane Austen et de Helen Fielding (« Bridget Jones »), cette honnête comédie romantique néerlandaise dégotée par Arte a pour elle une interprétation franche et deux protagonistes sympathiques au possible, alors pourquoi ne pas se laisser tenter ?

L’évaluation du woxx : XX

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Auf Arte.tv: Petite Fille

Noch bis zum 10. Januar kann in der Arte-Mediathek „Petite Fille“ gestreamt werden, eine preisgekrönte Doku über ein achtjähriges trans Mädchen und ihre Familie. Trotz kleiner Schwächen lohnt es sich hineinzuschauen.

Foto: Agat Film et Cie

Ein kleines Mädchen steht vor dem Spiegel, es probiert Kleider an, bindet sich Haarschleifen um. Sasha ist die Protagonistin der 82-minütigen Doku „Petite Fille“, das Besondere an ihr: Bei der Geburt wurde ihr das männliche Geschlecht zugewiesen, sie selbst empfindet sich aber als Mädchen. In einer der ersten Szenen spricht ihre Mutter erstmals mit einer spezialisierten Psychologin darüber. Sie macht sich Vorwürfe, ist unsicher, ob es richtig war, Sasha ihre Geschlechtsidentität so ausleben zu lassen wie sie will. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? 1985

In leisen Tönen erzählt Regisseur und Drehbuchautor Yen Tan mit seinem Film „1985“ von einer Familie inmitten der Aids-Krise der 1980er-Jahre. Bis Donnerstag kann der 2018 erschienene Film gratis gestreamt werden.

Foto: Wolfe Releasing

Weihnachten 1985: Nachdem er drei Jahren lang auf Distanz geblieben war, stattet Adrian (Corey Michael Smith) seiner Familie – Vater Dale (Michael Chiklis), Mutter Eileen (Virginia Madsen) und Bruder Andrew (Aidan Langford) – für ein paar Tage einen Besuch ab. Was Adrians fundamentalistisch-christlichen Eltern nicht wissen: Ihr Sohn ist schwul und der Grund für seinen Besuch geht auf weit mehr als ein wenig Heimweh zurück.

Trotz seiner Thematik kommt in „1985“ nicht viel explizite Queerness vor. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV: Letter to You

Bruce Springsteen hat die E-Street-Band zusammengeführt, um sein mittlerweile 20. Studioalbum „Letter to You” aufzunehmen. Ein Dokumentarfilm auf Apple TV ermöglicht einen Blick ins Studio und ins Leben der Rocklegende.

An vier verschneiten Tagen nahm Bruce Springsteen ein neues Album mit der E-Street-Band auf. (Foto: pitchfork.com)

Schon der Titel von Bruce Springsteens neuem Album ist alte Schule: „Letter to You”. Dieses Album und das dazugehörige Making-of sind ein Brief an seine Fans, so erklärt es Springsteen in den ersten Szenen des Films. Keine Mail, kein Tweet, kein Snap, nein, ein Brief, in blassen Schwarz-Weiß-Bildern. Ende letzten Jahres versammelte der Boss seine E-Street-Band in seinem Zuhause in New Jersey und nahm an vier verschneiten Tagen ein neues Album auf. mehr lesen / lire plus

Sur arte.tv : In den Gängen

Trois petites semaines d’exploitation au Luxembourg à l’époque et puis s’en va : heureusement, Arte propose pour celles et ceux qui l’ont raté en salles de voir cet objet cinématographique déroutant, au cadre soigné et aux personnages doucement dingues. Une fable cruelle en hypermarché sur fond de réunification, au rythme contemplatif mais prenant.

L’évaluation du woxx : XX

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Auf Amazon Prime: „Sound of Metal“

Mit „Sound of Metal“ hat Regisseur und Drehbuchautor Darius Marder ein erstaunlich fesselndes Erstlingswerk geschaffen. Neben dem tollen Drehbuch tun beeindruckende Schauspielleistungen und ein geniales Sounddesign ein Übriges, um ein immersives Seherlebnis zu garantieren.

Nachdem Ruben sein Gehör verloren hat, unterzieht er sich einem Hörtest. (Foto: Amazon Studios)

„Learn how to be deaf“ – diese Aufgabe steht für Ruben (Riz Ahmed) an der Tafel. Seit er vor einigen Tagen sein Gehör von einer Sekunde zur nächsten fast vollständig verlor, ist nichts in seinem Leben mehr wie zuvor. Fast nichts, denn plötzlich ist es wieder so stark wie schon lange nicht mehr, das Bedürfnis, sich mit Rauschmitteln zu betäuben. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Home Videos

L’humoriste Jerrod Carmichael discute très sérieusement et à bâtons rompus avec les femmes de sa famille sur comment elles perçoivent la beauté et l’amour, ou ce que le fait d’être noire représente dans les États-Unis d’aujourd’hui. Encore une trouvaille documentaire courte (une petite demi-heure) et percutante du site lecinemaclub.com, qui colle à l’actualité et où respirent l’écoute et la tendresse.

L’évaluation du woxx : XXX
Sur lecinemaclub.com mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Mank

Nach sechs Jahren meldet sich Meisterregisseur David Fincher mit „Mank“ auf Netflix zurück. Sein neustes Drama behandelt nicht weniger als die Entstehung eines der größten amerikanischen Filme aller Zeiten: „Citizen Kane“.

Aufgepasst! Gary Oldman spielt in David Finchers Mischung aus Biopic und Märchen einen Hermann J. Mankowiecz zwischen Realität und Fiktion. (Bildquelle: Netflix)

Für die Realisierung von „Mank“ hat David Fincher lange gekämpft. Der Produktionsstart war ursprünglich Ende der 1990er-Jahre geplant. Kevin Spacey und Jodie Foster sollten die Hauptrollen übernehmen. Das Projekt scheiterte an David Finchers Entscheidung, den Film in Schwarz-Weiß produzieren zu wollen. Erst jetzt – mit Streamingdienst Netflix im Rücken – konnte der Regisseur den Film stilistisch und inhaltlich so umsetzen, wie er es wollte. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Hillbilly Elegy

J.D. Vance ist Jurastudent auf der prestigeträchtigen Yale University. Obwohl er wichtige Vorstellungsgespräche für Praktikumsplätze hat, muss er zurück nach Hause, da seine Mutter nach einer Heroinüberdosis im Krankenhaus liegt. Die darauf folgende Konfrontation mit seiner von Armut geprägten Kindheit kommt authentisch rüber, fokussiert sich jedoch starr auf persönliche Leistung. Hillbilly Elegy ist schauspielerisch und kinematografisch spannend, inhaltlich jedoch eher schwach.

Bewertung der woxx: X mehr lesen / lire plus

Auf Amazon Prime: Time

Mit einer Mischung aus Heimvideos und Dokumentaraufnahmen zeichnet Regisseurin Garrett Bradley eindringlich nach, was es für eine Familie bedeuten kann, wenn der Familienvater jahrzehntelang im Gefängnis sitzt.

20 Jahre lang musste Sibil Richardson ihre Kinder alleine erziehen. (Foto: Amazon)

Sibil und Robert sind bereits seit ihrer Schulzeit ein Paar, sie haben sechs Kinder. Der Haken an der Sache? Robert sitzt im Gefängnis. Ende der 1990er-Jahre hatten die beiden versucht, eine Bank auszurauben. Sie, die im Fluchtauto gewartet hatte, wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt, er zu sechzig.

Der Dokumentarfilm „Time“ setzt in dem Moment an, als Sibil nach drei Jahren wieder auf freiem Fuß ist. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: The Boys in the Band

In Joe Mantellos Drama „The Boys in the Band“ (2020), basierend auf einem Theaterstück (1968) von Mart Crowley, gerät eine Gruppe schwuler Freunde bei einer Geburtstagsfeier über den Dächern New Yorks aneinander. Wutausbrüche, wirre Dialoge, schwer lesbare Szenen sowie überzogenes Schauspiel machen den zweistündigen Film mehr zur Ausdauerprobe als zum Vergnügen.

Bewertung der woxx: O

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Dans les salles : Evge

Sur fond de guerre russo-ukrainienne, « Evge » raconte les difficiles retrouvailles entre un père et son fils et met en évidence la cause du peuple tatar de Crimée.

« Evge » est le premier film de Nariman Aliev. Au centre de l’histoire : deux frères, dont un est mort à la guerre, et leur père. (Photo : Festival de Cannes/DR)

Le ton du film est donné dès le début : Mustafa (Akhtem Seitablaev) se rend dans une morgue à Kiev pour récupérer le corps de son fils, mort dans le conflit entre l’Ukraine et la Russie. Son projet est de l’enterrer sur sa terre natale en Crimée. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Sous les étoiles de Paris

De belles images et de bons sentiments qui n’osent pas prendre la misère à bras-le-corps, préférant la facilité du conte de Noël. Au vu du nombre réduit de sorties en ce moment, on aura de l’indulgence pour ce gentil film où Catherine Frot donne de sa personne en clocharde, malgré un scénario peu réaliste.

L’évaluation du woxx : X
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Im Kino: Misbehaviour

Die Drama-Komödie „Misbehaviour“ von Philippa Lowthorpe greift die Anfänge des Women’s Liberation Movement der 1970er-Jahre auf und macht daraus einen oberflächlichen Basiskurs in Sachen Frauenbewegungen, in dem Nebenfiguren den Hauptdarstellerinnen die Show stehlen.

Sally Alexander (Keira Knightley, links) schließt sich Feministinnen an, um mit einer Protestaktion bei „Miss World 1970“ gegen Sexismus anzukämpfen. (Fotos: www.pathe.co.uk)

University College London, 1970: Die Bewertungen für Sally Alexanders (Keira Knightley) Aussehen fallen mittelmäßig aus. Sie sitzt vor einer männlichen, weißen Jury, die eigentlich über ihre Aufnahme zum Geschichtsstudium entscheiden soll, sich aber zunächst auf ihre Erscheinung konzentriert. Sie ist geschieden und ihr neuer Lebensgefährte kümmert sich ums Stiefkind. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Red Fields

Le film se mérite : il faut entrer dans le rythme de cette comédie musicale qui déroute par son début contemplatif, au son d’une musique traditionnelle orientale. Et puis, une fois dedans, on est fasciné par cet objet cinématographique inusuel, où la musique se mêle au fantastique pour porter un message antimilitariste clair.

L’évaluation du woxx : XX
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Auf Apple TV+: On the Rocks

Sofia Coppolas „On the Rocks“ fällt lauwarm aus: Ihr siebter Film überzeugt weder als Komödie noch als Drama.

„On the Rocks“ schöpft das vermeintliche Konfliktpotenzial der Vater-Tochter-Beziehung zwischen Laura (Rashida Jones) und Felix (Bill Murray) nicht aus. (Foto: collider.com)

Die Handlung scheint aus der Zeit gefallen, aber das ist nicht Sofia Coppolas Schuld. „On the Rocks“ ist vor Corona entstanden, als es noch nicht befremdlich wirkte, sich im Kino einen Film über die Beziehungsprobleme wohlhabender New Yorker mit Traumjobs (Schriftstellerin und erfolgreicher Start-up-Unternehmer) und unfassbar niedlichen Kindern anzusehen. Es ist der erste Langspielfilm, der von Apple für seinen Streamingdienst Apple TV+ in Auftrag gegeben wurde, wo er seit dem 23. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Miss

Le film lorgne plutôt du côté de « La famille Bélier » que de « Girl », avec une réalisation utilitaire et des longueurs. Mais la performance d’Alexandre Wetter dans le rôle-titre est marquante, même si ses partenaires ont tendance à en faire trop. Et puis pourquoi pas un feel-good movie sur la quête d’identité de genre en ces temps incertains, après tout ?

L’évaluation du woxx : X
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