Jazz: Bert Joris

von | 07.02.2003

Belgobop

(jitz) – Dans la série de CDs „The finest in belgian jazz“, produite sous l’égide de Bruges, ville culturelle européenne 2002, on a déniché ce petit bijou enregistré live par le trompettiste Bert Joris. Depuis des années, il fait partie du quartette de Philippe Catherine, et on avait déjà l’opportunité de savourer sa vélocité et sa poésie lors d’un concert du guitariste, organisé dans le cadre du festival du Printemps musical. A la tête de sa propre formation, Bert Joris affiche une forte personnalité en s’inspirant à la fois de Miles Davis pour le sens de l’espace et de Chet Baker pour le chuchotement mélancolique, mais avec des facultés techniques bien contemporaines. Aucun couac dans ses chorus, pourtant enregistrés en public à Bruges, Bruxelles et Bâle. A préférer à tous les clones ennuyeux sortis des laboratoires trompettistiques new-yorkais.

Bert Joris: Live. Werf 035. www.dewerf.be

Dat kéint Iech och interesséieren

KULTURTIPP

Willis Tipps: Juni 2026

Mali-Pop Fatoumata Diawara wurde in der Elfenbeinküste geboren und früh von ihren malischen Eltern zu einer Tante nach Bamako, Mali geschickt. Bei dieser wuchs sie auf, bis sie mit 18 nach Paris auswanderte, um sich zur Schauspielerin ausbilden zu lassen. Ihre Filmkarriere startete dementsprechend früher als ihre Musikkarriere: Seit 1996...

KULTURTIPP

Expotipp: Et leeft

Die Periode im Porträt: Die Ausstellung „Et leeft“ im Lëtzebuerg City Museum widmet sich mit der Menstruation einem Thema, mit dem wohl jede*r direkt oder indirekt im Laufe seines*ihres Lebens in Berührung kommt. Gewitzt, lehrreich und differenziert ist diese Schau, die über die Geschichte der Menstruationsartikel und biologische Abläufe...

KULTURTIPP

Spieletipp: Blue Prince

Protagonist Simon kann das Erbe einer großen Villa erst dann antreten, wenn er den geheimen Raum Nummer 46 findet. Erschwert wird das dadurch, dass sich der Grundriss des Hauses jeden Tag ändert. Als Spieler*in kann man an jeder Tür aus drei Räumen einen auswählen, sodass bei jedem neuen Versuch ein komplett anderes Haus entsteht, das andere...

KULTURTIPP

Buchtipp: Anstalten

In „Anstalten“, Timo Brandts Nachfolgeroman zu „Oder die Löwengrube“ (woxx 1838), muss die Protagonistin Lynn wieder hinabsteigen: diesmal nicht ins sinnbildliche Tiefland ihrer endenden Beziehung, sondern in eine psychiatrische Einrichtung, die in einem Tal äußerst skurrile Zeitgenoss*innen beherbergt. Im Gespräch mit diesen entfaltet sich...