Rock: BUCKLEY JEFF

von | 19.01.1990

Intensiv

(tm 537/00) – Als vor ein paar Jahren Jeff Buckleys Tod die Runde machte, war nicht nur die gesamte Musik(er)welt erschüttert. Schliesslich hatten wir dem Sohn des 60ties Folk-Sängers Tim Buckley eines der schönsten Werke seit langem zu verdanken. „Grace“ begeistert nach wie vor und behält auch nach dem Ableben dieses herausragenden Songwriters einen enormen künstlerischen Wert. Jetzt erscheint nach „Sketches “ das zweite posthume Buckley-Album mit einer Auswahl der besten Live-Aufnahmen seiner 95/96er Mystery White Boy-Tour (Columbia). Die 12 Songs (+3 Bonus-Tracks) wurden an verschiedenen Abenden aufgezeichnet und geben uns das Gefühl, ein Teil dieser himmlischen Show gwesen zu sein. Magisch, aufregend, intensiv, unvergleichbar – ohne Worte.

Dat kéint Iech och interesséieren

KULTURTIPP

Buchtipp: Reden für die Menschlichkeit

„Die Rede ist ein performatives Genre mit dem Charakter einer Produktwerbung, aber für eine Idee“, schreibt Saša Stanišić im Vorwort seiner Redensammlung „Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird“. Ziel der Rede sei es, das Publikum dazu zu bringen, diese Idee in die Welt hinauszutragen. Gleich die erste der...

KINOKULTURTIPP

Im Kino: The Chronology of Water

Kristen Stewart gibt mit „The Chronology of Water“ ein kompromissloses Regiedebüt. Die Adaption von Lidia Yuknavitchs Memoiren überzeugt jedoch weniger durch formale Konsequenz als durch die intensive Präsenz von Hauptdarstellerin Imogen Poots. Mit „The Chronology of Water“ legt Kristen Stewart ihr Regiedebüt vor – und zwar keines, das sich...

KULTURTIPP

Podcasttipp: Im Grunde wäre ich lieber Gedicht

Der schwelgerische Titel „Im Grunde wäre ich lieber Gedicht“ des Poesie-Podcasts des Münchner Lyrik Kabinetts setzt den Ton: Folge um Folge huldigt die Reihe der ältesten aller literarischen Gattungen, der Dichtung. Im Zwiegespräch mit dem Lyriker und Literaturvermittler Tristan Marquardt setzen die eingeladenen Poesie-Expert*innen zwar selten...

KULTURTIPP

Willis Tipps: Januar 2026

Slowakische Roma-Musik Júlia Kozáková kommt aus der Slowakischen Republik und ist eine herausragende junge Sängerin, die Jazz und Flamenco kennt, aber vor allem den Gesang der Rom*nja perfekt beherrscht. Selbst keine Romni, ist sie aber in früher Jugend bereits in den Gesang dieser Bevölkerungsgruppe eingeführt worden. 2022 veröffentlichte sie...