Folk-Rock: Warren Zevon

von | 17.01.2003

Life’ll Kill Ya

Joyeux mourant

(gk) – Après Dylan et Young, Warren Zevon aura droit, dans notre estime, au titre de troisième plus grand songwriter à l’américaine. Les arrangements musicaux ne présentent rien de bien nouveau. C’est du folk-rock des plus traditionnels, mais avec un côté moqueur et fun des plus envoutants. Après une carrière en montagnes russes dictée par ses tendances toxicomanes, Zevon – une personne des plus clean à présent – fait parler de lui actuellement parce que son docteur prédit qu’il va mourir bientôt. Une situation reflétée continuellement dans les textes des chansons de son dernier album Life’ll Kill Ya. Mais attention! Point de perspectives larmoyantes ici: l’ironie et les sarcasmes font tout le bonheur de cet album. En effet, comment résister à des passages comme „I can saw a woman in two / But you won’t want to to look in the box when I do“, ou encore au refrain de la chanson titulaire: „Life’ll kill ya / That’s what I said / Life’ll kill ya / Then you’ll be dead / Life’ll find you / Wherever you go / Requiescat in pace / That’s all she wrote“, interprété grâce à une mélodie des plus joyeuses.

Warren Zevon: Life’ll Kill Ya, Artemis Records, 497629 2.

Dat kéint Iech och interesséieren

KULTURTIPP

Willis Tipps: September 2026

Pizzica und mehr Die Musik aus dem Salento im Süden Italiens wird schon seit 1975 von der Gruppe Canzoniere Grecanico Salentino um die Welt getragen. Eine weitere bemerkenswerte Gruppe aus dem Salento ist Officina Zoè, die 1993 gegründet wurde und jetzt ihr neues, elftes Album Mari e Marenne veröffentlicht hat. Drei der Gründungsmitglieder...

KULTURTIPP

Event: Poesie Plus Festival

Das brandneue, von der Kulturfabrik ins Leben gerufene Poesie Plus Festival verwandelt Esch vom 25. bis 27. September in einen Ort, der die Literatur feiert – mehrsprachig, pluridisziplinär und experimentierfreudig. Das geschriebene und das gesprochene Wort treten dabei mit Musik, Performances und bildender Kunst in einen Dialog. Mit über 40...

KULTURTIPP

Buch: Halbinsel

Beim Roman „Halbinsel“ von Kristine Bilkau handelt es sich um eine Mutter-Tochter-Geschichte, die im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen Familienerzählungen keine große Drastik enthält. Dennoch ist das dargestellte Verhältnis zwischen Annett und Linn komplex, geprägt von Zärtlichkeit auf der einen und dem – besonders von Linn ausgehenden –...

KULTURTIPP

Buchtipp: Portia Elan – Homebound

In ihrem Sci-Fi-Roman „Homebound“ erzählt Portia Elan nicht nur eine, sondern gleich drei Geschichten, die alle zu unterschiedlichen Zeitpunkten spielen: 1983, 2078 und 2586. Am Ende des 20. Jahrhunderts muss die gerade erwachsen gewordene Becks den Tod ihres Onkels verarbeiten und findet Trost in einem Computerspiel, das dieser für sie...