Literatur: Lyrische Lektüretipps, Teil 5
Von seelischem Schmerz und der unbedingten Liebe zur Sprache erzählen viele Gedichtbände – ganz besonders jene, die wir Ihnen hier als lesens- und empfehlenswert vorstellen möchten.
Von seelischem Schmerz und der unbedingten Liebe zur Sprache erzählen viele Gedichtbände – ganz besonders jene, die wir Ihnen hier als lesens- und empfehlenswert vorstellen möchten.
Aus einem Nachlass entwickelt Helene Bukowski einen Roman über eine junge Pianistin in der DDR – und über die Frage, wie sich ein fremdes Leben erzählen lässt.
In seinem dritten Gedichtband „Aus der Ferne wirkt die Hölle wie ein Abenteuer“ erzählt Tobias Bamborschke von traurigen Menschen, schmerzhafter Liebe und der Angst vor Einsamkeit und Vergessenwerden.
An dem Guy Rewenig sengem lëtzebuergesche Geschichteband „Babyphone“ fanne sech d’Protagonist*innen a surreale Situatiounen erëm. Den Auteur weist sech dobäi wéi gewinnt sarkastesch a gesellschaftskritesch, woubäi de pickegen Toun heiansdo op d’Käschte vun der Liesfreed geet.
„Wilde Häuser“ ist ein pfiffiger Roman über das Gaunermilieu einer irischen Kleinstadt. Dem begnadeten Autor Colin Barrett ist damit ein großer Wurf gelungen.
Der Pool an Poesie-Neuerscheinungen ist groß – wir haben drei besondere Bände für Sie herausgegriffen und rezensiert.
Elise Schmits Kurzgeschichtenband „Allgemeine Zweifel am weiteren Verlauf“ versammelt stille, oft melancholische Erzählungen über Einsamkeit, Erinnerung sowie die Schwierigkeit, Verbindungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten.
Clara Heinrich vereint in „Pusztagold“ Landleben, Care-Arbeit und Klimakrise. Ein sprachlich besonderer Roman, der zurecht mit dem Clemens-Brentano-Preis für Literatur ausgezeichnet wurde.
Unerbittlich, intim und unbedingt lesenswert: Fleur Jaeggys biografische Skizze über ihre Freundin, die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die am 25. Juni 100 Jahre alt geworden wäre.
In ihrem Roman „Das Dream Hotel“ entwirft die Schriftstellerin Laila Lamani das Szenario einer KI-basierten Dystopie, die bereits zum Greifen nah erscheint.
In seinem Lyrikband „Geckegen Hunneg“ schreibt Nico Helminger beharrlich gegen die Absurdität unserer Welt an.
In seinem neuen, für den diesjährigen Servais-Preis nominierten Gedichtband „Gebäude für Breitengrade“ bleibt Guy Helminger seinem wundersam-ausufernden Stil treu.
Die norwegische Schriftstellerin Dagny Juel wird oft als erotisches Zauberwesen des Fin de Siècle gerühmt. In ihrer biografischen Annäherung „Die Schüsse von Tiflis“ gelingt der Autorin Kristin Valla eine emphatische Perspektive auf die Künstlerin und ihr Vermächtnis.
Dans son premier roman, Enfanter une étoile qui danse, Amélie Vrla pose un regard singulier sur l’expérience de grossesse.
In poetischen Fragmenten verwebt Svealana Kutschke in „Gespensterfische“ zwölf Lebensgeschichten zu einem gewichtigen Roman über Psychiatrie, Trauma und Erinnerung.
Herbstzeit ist Lesezeit. Die Lektüre der folgenden drei Gedichtbände lohnt sich besonders. „Small Talk“ von Dagmar Leupold Small Talk zu betreiben heißt, sich in der Kunst des beiläufigen Plauderns zu üben. Das Wetter bietet sich dabei als Gegenstand für die unverfänglich-lockeren Gespräche an, die bei Zusammenkünften eine gesellige Stimmung...