
(© Universal Pictures)
Drei Jahre nach dem Ende der zweiten Filmtrilogie um die auferstandenen Dinosaurier kehren sie nun in „Jurassic World Rebirth“ abermals auf die Leinwand zurück. Die Menschheit hat sich mittlerweile an die Dinos gewöhnt und ist ihrer sogar überdrüssig geworden. Als Attraktion ausgedient leben sie fortan in No-Go-Zonen rund um den Äquator, bis eine Pharmafirma mit ihren Genen ein Medikament gegen koronare Herzerkrankungen entwickeln will und die Sicherheitsexpertin Zora Benett (Scarlett Johansson) samt Crew und den Paläontologen Henry Loomis (Jonathan Bailey) anheuert, um Blutproben zu entnehmen. Mit einer dünnen Story, CGI-Monstern und flachen Charakteren bietet der Film zwar seichte, aber unterhaltsame Kost. Trotz einer starken weiblichen Hauptfigur besteht er jedoch nicht den Bechdel-Test: Zwei nicht miteinander verwandte Frauen führen kein Gespräch, das sich nicht um Männer dreht. Drehbuchautor David Koepp, der bereits den zweiten Teil „Jurassic World: Vergessene“ schrieb, und Godzilla-Regisseur Gareth Edwards haben zusammen eine Art Plagiage – etwas zwischen Plagiat und Hommage – des 1993er-Originals, sowie diverser 1980er/1990er-Creature Features Fortsetzungen aus der Alien und Weißer Hai Reihe erschaffen. Ein Film wie kalte Pizza: er kommt nicht an das Original heran, ist weder Delikatesse noch besonders gehaltvoll, wird aber trotzdem Abnehmer*innen finden.
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