Organisationen in der Bredouille

Ein Viertel aller luxemburgischen Vereine leidet angesichts der aktuellen Pandemie unter Existenzängsten. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Comité de liaison des associations d’étrangers (Clae) durchgeführt hat. Insgesamt 125 Akteure aus Bereichen wie Kultur, Menschenrechte, Umwelt, Jugend, Gesundheit und Bildung haben an der Umfrage teilgenommen. 90 Prozent davon schätzen, dass die sanitäre Krise sich auf ihre Organisation ausgewirkt hat. 55 Prozent berichten über Schwierigkeiten, feste Ausgaben wie Miete oder Gehälter zu stemmen. Die geringeren Einnahmen sind in den meisten Fällen auf das Veranstaltungsverbot zurückzuführen. Manche Organisationen berichten allerdings auch über einen Rückgang an Spenden. Zusätzlich erschwert wird die Situation durch eine reduzierte Anzahl an freiwilligen Helfer*innen. mehr lesen / lire plus

Auf YouTube: Misdirection

In „Misdirection“ webt Regisseurin und Autorin Carly Usdin die Themen Queerness, psychische Krankheit und Magie nahtlos ineinander. Das Resultat ist so lustig wie herzerwärmend.

Jessie (l.) spielt nur mit Camila. (Quelle: Scheme Machine Studios)

Sich „Misdirection“ anzuschauen ist eine eher unbefriedigende Erfahrung: Der Film lässt einen mit einem derart schönen Gefühl zurück, dass es unfair wirkt, das Sehvergnügen schon nach nur 13 Minuten zu beenden. Bei „Misdirection“ handelt es sich nämlich um einen Kurzfilm.

Dass er so gelungen ist, ist vor allem Darstellerin Vico Ortiz zu verdanken, die die Protagonistin Camila durch ihr naturalistisches, energiegeladenes Spiel zum Leben erweckt. Drehbuch und technische Umsetzung tun ihr Übriges: Die Szenen, von denen jede unser Verständnis dieser Figur mit nur wenigen Einstellungen und Dialogzeilen erweitert, fließen mühelos ineinander über. mehr lesen / lire plus

Start einer Online-Umfrage zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie

Eine neue luxemburgische Online-Studie zielt darauf, die kurz- und mittelfristigen sozio-ökonomischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu ermitteln. Der erste Fragebogen kann ab sofort ausgefüllt werden.

Quelle: Engin Akyurt / pixabay.com

Wie hat Covid-19 das alltägliche Leben der Menschen verändert? Wie hat es sich auf die physische und psychische Gesundheit, die Arbeitssituation, die Mobilität und die familiären Interaktionen ausgewirkt?

Um dieser und weiteren Fragen nachzugehen, hat die Task Force Research Luxembourg in Zusammenarbeit mit dem Luxembourg Institute of socio-economic research (Liser) und der Universität Luxemburg eine große Umfrage ausgearbeitet. Teilnehmen dürfen alle über 15, egal ob Einwohner*in oder Grenzpendler*in. Man erhofft sich durch die Studie ein besseres Bild davon zu bekommen, welche Personengruppen am heftigsten von den Auswirkungen betroffen sind. mehr lesen / lire plus

Diskutieren mit dem Virus

Die Möglichkeit einer zweiten Infektionswelle ist zurzeit ein Tabuthema. Dabei kann nicht früh genug mit präventiven Vorbereitungen begonnen werden.

Regulärer Unterricht fällt für mindestens ein Jahr aus“, schrieb der deutsche SPD-Politiker und Gesundheitswissenschaftler Karl Lauterbach Anfang des Monats auf Twitter und löste damit einen regelrechten Shitstorm aus. In Lauterbachs Thread ist vor allem eine wesentliche Forderung herauszulesen: Es soll allen Schüler*innen ermöglicht werden, potenziell auch von zuhause aus lernen zu können. Er schrieb dies mit Blick auf eine mögliche zweite Infektionswelle im Herbst. Statt erst einmal abzuwarten und auf das Beste zu hoffen, sei es wichtig, die Sommerferien zu nutzen, um „modernes Unterrichtsmaterial und die Technik vorzubereiten“. mehr lesen / lire plus

Öffnung der Schulen: Final Countdown

Für manche Schüler*innen gestaltet sich die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts schwieriger als für andere. Ob die Hygienekonzepte den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden, ist fraglich.

Wird zurzeit ausreichend auf die Sorgen und Ängste der Kinder geachtet? (Foto: George Hodan/publicdomainpictures.net)

Seit Bildungsminister Claude Meisch am 15. Mai Details zur Öffnung der Grundschulen und Kompetenzzentren bekanntgab, überschlagen sich die Wortmeldungen von Gewerkschaften und Verbänden. Der Ton wird zunehmend schärfer. Am Montag bezeichneten SEW/OGBL und Landesverband in einem gemeinsamen Schreiben die aktuelle Situation als eine Sackgasse, die Rentrée als „Farce“ und „absurdes Modell“. Sowohl Lehrkräfte als auch Gemeinden würden riskieren, „sich nur noch lächerlich zu machen“. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlungen: „Hollywood“ und „In Treatment“

Wer zurzeit nach neuem Sehstoff sucht, wird in der woxx fündig. Ab sofort stellen wir jede Woche zwei Streaming-Serien vor: eine neue und ein Klassiker.

Hollywood (2020)


Mit seiner Miniserie „Hollywood” strebt Macher Ryan Murphy vieles auf einmal an: Sie ist zugleich Nostalgie-Trip in die Traumfabrik der 1940er-Jahre, kitschiges Melodrama und progressives Märchen.

Das Konzept geht nicht durchgehend auf. Vor allem die ersten Folgen kranken an faden Erzählsträngen, karikativen Figuren und einer im Schneckentempo voranschreitenden Handlung. Spätestens ab der fünften Folge ändert sich dies aber schlagartig. Nicht zufällig handelt es sich um die Folge, in welcher der progressive Aspekt zunehmend die Erzählung dominiert. mehr lesen / lire plus

Öffnung der Schulen: Viel Lärm um den Cycle 1

Die Kritik am Hygienekonzept für Grundschulen wird lauter. Vor allem bezüglich des Cycle 1 gibt es Bedenken.

Quelle: pxfuel.com

Zehn Tage vor der geplanten Rentrée für Grundschüler*innen bleibt der SNE/CGFP bei seiner Forderung: Der Cycle 1 soll weiterhin geschlossen bleiben. Die Gewerkschaft schätzt das Infektionsrisiko als zu groß ein. Theoretisch begrüßt der SNE das Vorhaben, im Cycle 1 nicht in dem Maße auf Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen zu pochen, wie das in anderen Jahrgängen der Fall ist. Für die Entwicklung der Kinder sei dies positiv. Dieser Effekt könne das Infektionsrisiko, das dadurch eingegangen werde, jedoch nicht wettmachen. Denn gerade weil die Kinder im Cycle 1 keine Abstandsregeln einhalten müssen, ist laut SNE die Wahrscheinlichkeit besonders groß, dass sie sich selbst und anschließend zuhause ihre Familienmitglieder anstecken. mehr lesen / lire plus

LGBTIQA: Das Schweigen brechen

Im Rahmen des Internationalen Tags gegen Homo-, Bi- und Transphobie (IDAHOBIT) am 17. Mai erinnern zahlreiche Organisationen an die erschwerte Situation, in der sich geschlechtliche und sexuelle Minderheiten angesichts der Covid-19-Pandemie befinden. Das Centre d’information gay et lesbien, Cigale, appelliert an die gesellschaftliche Verantwortung, sich im Namen derjenigen für LGBTIQA-Rechte einzusetzen, die zurzeit nicht in der Lage seien, ihr Schweigen zu brechen. Denn manche Betroffene könnten wegen der Ausgangsbeschränkungen nicht auf ihre üblichen Vertrauenspersonen und Rückzugsorte zurückgreifen. „Breaking the silence“ ist denn auch das Motto des diesjährigen IDAHOBIT. Vor allem Regierungen und NGOs werden dazu aufgerufen, bei Datenerhebungen sowie der Ausarbeitung von Maßnahmen und Aktionsplänen LGBTIQA-Menschen mit zu bedenken. mehr lesen / lire plus

Auf Vimeo: Got Game?

Der auf Vimeo veröffentlichte Kurzfilm „Got Game?“ nutzt den Schauplatz einer Sexparty in L.A., um Themen rund um Einsamkeit und zwischenmenschliche Verbindung zu thematisieren.

Beim Warten auf ihren Uber-Fahrer ist Khudeja noch voll „power“. (Fotos: hddn_pool)

Auf den ersten Blick scheint der Inhalt von „Got Game?” herzlich wenig mit der aktuellen Krisen-Gegenwart zu tun zu haben. Immerhin geht es um zwei Frauen, die ihren Abend auf einer Sexparty in Los Angeles verbringen. Schauplatz ist eine Privatwohnung mit Garten und Pool. Die meisten der rund 50 Anwesenden sind auf unverfängliche sexuelle Erfahrungen aus. Körperliche Nähe, Austausch von Körperflüssigkeiten mit fremden Menschen – als „Got Game?” mehr lesen / lire plus

Petition: Mentale Krankheiten entstigmatisieren

Eine Petition fordert die Intervention externer Psycholog*innen in den Schulen.

Quelle: Mohamed Straus / pixabay.com

Es erfordert eine gewisse Überwindung, sich in psychologische Beratung zu begeben. Für manche ist die Hemmschwelle so groß, dass sie es vorziehen, auf Hilfe zu verzichten. Dieser Ansicht ist zumindest die Abiturientin Sarah Thoss. Seit knapp einem Monat kann eine Petition unterschrieben werden, mit dem Ziel, dieser Tendenz entgegenzuwirken.

Konkret geht es ihr dabei um Schüler*innen, die sich von sich aus nicht trauen, an einen Psychologen oder eine Psychologin heranzutreten. Den Anstoß für die Petition gab ihr, wie sie am 29. April im Lëtzebuerger Journal schrieb, der Suizid eines Mitschülers. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: The Half of It

„The Half of it“ wiederholt die simple Botschaft, dass Liebe nicht immer in der erwarteten Form daherkommt. Dank seiner interessanten Protagonistin driftet der Film nicht allzu sehr in Klischeehafte.

Ellie coached Paul durch’s Dating. (Quelle: Netflix)

Ellie (Leah Lewis) ist eine gute Schülerin. Tatsächlich so gut, dass sie von ihren Mitschüler*innen bezahlt wird, damit sie ihnen ihre Schulaufsätze schreibt. Eines Tages tritt Paul (Daniel Diemer) mit einer etwas eigenartigen Bitte an sie heran: Ellie soll für ihn Liebesbriefe an Aster (Alexxis Lemire) formulieren. Er hat noch nie ein Wort mit Aster gewechselt, doch er ist überzeugt, dass er sie liebt. Wenn er doch nur die richtigen Worte finden würde, um ihr dies zu kommunizieren. mehr lesen / lire plus

Krisenkommunikation: Rhetorische Tricks haben kurze Beine

Mindestens genau so wichtig wie politische Entscheidungen ist die Wortwahl, mit der sie kommuniziert werden.

gouvernement.lu

„Ech si fest dovun iwwerzeegt, dass kee Primaner méi riskéiert, wann en an d’Schoul geet wéi wann en doheem géif bleiwen“. Es sagt viel über die aktuelle Masse an zu verarbeitenden Informationen aus, dass dieser Satz von Bildungsminister Claude Meisch bisher nicht auf stärkeren Gegenwind gestoßen ist. Zu hören war er am vergangenen Montag in einem Interview auf Radio 100komma7. Der Satz ist dermaßen weit von der wissenschaftlichen Realität entfernt, dass es nicht einmal einer Überprüfung bedarf, um ihn als Bluff zu entlarven. Der Satz mag im Affekt gesagt worden sein und könnte in dem Sinne als Ausrutscher eingeordnet werden. mehr lesen / lire plus

Öffnung der Schulen: Keine Zeit für Einzelkämpfer

In wenigen anderen Bereichen müssen zurzeit derart viele folgenschwere Entscheidungen getroffen werden wie bei der Schulbildung und Kinderbetreuung. Das entsprechende Ministerium tut sich allerdings schwer damit, jede Hilfe anzunehmen, die ihm angeboten wird.

„Zurück in die Schule“ ist schnell gesagt. Die konkreten Bedingungen auszuarbeiten, ist ein Drahtseilakt, an dem möglichst viele Akteur*innen beteiligt sein sollten. (Quelle: Jernej Furman/flickr.com)

Ein Element, das die Covid-19-Pandemie mehr als irgendein anderes charakterisiert, ist die Ungewissheit. Zum einen ist wenig über das Virus an sich bekannt. Zum anderen ist unklar, wie der Mensch am besten damit umgehen sollte. Was gestern noch richtig war, kann sich morgen als falsch herausstellen. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: A Secret Love

„A Secret Love“ nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine emotionale Reise und zeigt eindringlich die Sorgen und Probleme, mit denen ältere Menschen konfrontiert sein können – vor allem dann, wenn sie queer sind.

Über 70 Jahre lang waren Pat und Terry ein Paar. (Quelle: The Canadian Press/HO-Netflix)

Wenn es kein Dokumentarfilm wäre, könnte man fast meinen, dass es sich bei „A Secret Love“ um ein Märchen handelt: In den 1940er-Jahren wurden die beiden Frauen Terry Donahue und Pat Henschel ein Paar und blieben ein Leben lang zusammen. Dabei blendet der Film keineswegs die zahlreichen Hürden aus, die die beiden überstehen mussten. mehr lesen / lire plus

Kompetenzen des CET: Der Druck auf die Politik steigt

In einem offenen Brief an den Chamberspräsidenten und den Premierminister fordern 21 luxemburgische Organisationen, den Zuständigkeitsbereich des Centre pour l’égalité de traitement (CET) zu erweitern.

Quelle: CET

Schon seit Jahren forderen unterschiedlichste Organisationen, dem CET mehr Mittel, mehr Kompetenzen und mehr Aufträge zu geben. Bereits im Februar 2017 empfahl die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (Ekri), den CET dazu zu ermächtigen, Klagen entgegenzunehmen. Die kritischen Stimmen wurden lauter, als im November 2018 die „Being Black in the EU“-Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) veröffentlicht wurde. Darin wurde offengelegt, dass sich in Luxemburg überdurchschnittlich viele schwarze Menschen rassistisch diskriminiert fühlen. mehr lesen / lire plus

Arbeiten in der Krise: Feministischer Rückschlag

Die Corona-Pandemie trifft Menschen je nach Geschlecht in unterschiedlicher Weise. Krisenmanagement sollte deshalb unbedingt auch feministisch sein.

Haus- und Erziehungsarbeit fällt in der Krise verstärkt auf Frauen zurück. (Quelle: CC0 Public Domain)

„Lasst uns mal Klartext sprechen. Wenn die Zeiten hart sind, sind es immer die Männer, die den Betrieb am Laufen halten.“ Kommentare wie diese sind in den sozialen Netzwerken zurzeit viele zu lesen. Der Eindruck, dass es Männer sind, die in der aktuellen sanitären Krise über die wichtigsten Kompetenzen verfügen, kommt nicht von ungefähr: In der luxemburgischen Presse wurden in den vergangenen Wochen auffällig wenige Frauen nach ihrer medizinischen oder wissenschaftlichen Expertise gefragt. mehr lesen / lire plus

Wie ansteckend sind Kinder?

Am kommenden Montag steht die bisher größte Lockerungsmaßnahme an. Dann nämlich fängt für Schüler*innen der Abschlussklassen wieder der Präsenzunterricht an. Die jüngeren Alterskohorten folgen in den anschließenden Wochen. In Anbetracht dessen ist hierzulande mittlerweile eine hitzige Debatte entbrannt. Sowohl Lehrer*innen- und Schüler*innengewerkschaften als auch die Elternvertretung sehen die anvisierte Vorgehensweise skeptisch und weisen auf die unzähligen ungeklärten Fragen hin. In Petitionen wird gar gefordert, mit der Öffnung bis September zu warten. Worin sich alle Kritiker*innen einig zu sein scheinen, ist, dass mit dem Präsenzunterricht für Schüler*innen des Cycle 1 noch gewartet werden muss. Es wird als unrealistisch eingeschätzt, dort Schutzvorkehrungen einhalten zu können. mehr lesen / lire plus

Auf Sky Go: Run

Wie wäre es wohl, ohne Vorwarnung sein aktuelles Leben – Job, Familie, Hobbys, Freund*innen –, für eine Woche komplett hinter sich zu lassen und diese Zeit mit einer Person zu verbringen, mit der man vor 17 Jahren zusammen war? Wer findet, dass das nicht besonders prickelnd klingt, dürfte Gefallen an der neuen Serie „Run” finden.

Billy und Ruby hatten seit 17 Jahren keinen Kontakt miteinander. (Quelle: HBO)

Zunächst scheint es sich bei „Run” um einen Thriller zu handeln. Ruby (Merritt Wever) sitzt in ihrem Auto auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums, als sie plötzlich eine SMS erhält: „RUN“. Sie packt das Handy erschrocken in ihre Handtasche und bleibt wie versteinert in ihrem Auto sitzen. mehr lesen / lire plus

EuGH stärkt Diskriminierungsschutz

Homophobe Äußerungen gelten nicht nur dann als Benachteiligung im Beruf, wenn sie von Arbeitgeber*innen gemacht wurden. Laut EuGH reicht es, dass sie von einer Person gemacht wurden, die einen entscheidenden Einfluss auf die Einstellungspolitik eines Unternehmens hat.

piqsels.com

Damit eine homophobe Äußerung als Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf gilt, muss sie weder vom Arbeitgeber selbst gemacht worden sein noch im Kontext einer konkreten Stellenausschreibung. Dieses Urteil wurde am Donnerstag vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) gesprochen.

Hintergrund dieses Urteils war die Kassationsbeschwerde eines italienischen Rechtsanwalts. Dieser hatte in einem Radiointerview verkündet, dass er keine homosexuelle Person in seiner Kanzlei beschäftigen wolle und wurde daraufhin von der Anwaltsvereinigung „Associazione Avvocatura per i diritti LGBTI“ verklagt . mehr lesen / lire plus

Öffnung der Schulen: Die Suche nach dem kleineren Übel

Meinungen dazu, wie und wann die Schulen wieder öffnen sollen, gibt es viele. Eine eindeutig bessere Vorgehensweise gibt es allerdings nicht.

Screenshot change.org

Abstand halten, Mundschutz tragen. Alle zwei Stunden Hände waschen, Bänke und Spielzeug desinfizieren. Den Unterricht im Freien abhalten, wann immer es möglich ist. – So sieht momentan der Schulalltag in Dänemark aus und hierzulande dürfte es ab Mai recht ähnlich laufen, auch wenn noch manches Detail geklärt werden muss.

Die von der Regierung angekündigte graduelle Öffnung der Schulen wurde in den vergangenen Tagen kontrovers diskutiert. Kritisiert wird zum Beispiel das Vorhaben, die Klassen in zwei Gruppen einzuteilen, die abwechselnd die Schulbank drücken oder zuhause üben sollen. mehr lesen / lire plus