Rassismus in Luxemburg: „Es hat sich nichts verbessert“

Wenn die am Mittwoch stattgefundene Diskussionsrunde über Rassismus in Luxemburg eins deutlich machte dann das: So problematisch die Argumentationsweise der Ministerin auch ist, sie liefert eine plausible Erklärung für die Trägheit der Regierung.

V.l.n.r.: Antónia Ganeto, 
Michael Flaherty, 
Michel-Édouard Ruben, 
Corinne Cahen, 
Jean-Paul Lehners (© cet.lu)

Das Auditorium im hauptstädtischen Cercle Cité war am Mittwoch proppenvoll. Bereits vor Wochen war der letzte Sitzplatz reserviert worden. Auf dem Programm stand eine Diskussionsrunde über die Ergebnisse der Ende letzten Jahres veröffentlichten „Being Black in the EU“-Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA). Im Fokus standen die Befunde bezüglich Luxemburg: die Zahlen, die Mängel, die Forderungen. mehr lesen / lire plus

Wie umgehen mit den zunehmenden sozialen Ungleichheiten?

Mit der zunehmender Pluralisierung der Gesellschaft verstärken sich die Ansprüche an Statistikämter nach differenzierten Untersuchungen und Daten. Bei einer Diskussionsrunde im Cercle Cité wurde über Möglichkeiten nachgedacht, dies zu gewährleisten.

© pxhere.com

Die am Montag vom Statec organisierte Konferenz „Dimensions cachées des inégalités“ war gut besucht. Zu gut, möchte man schon fast sagen, mussten einige Zuhörer*innen doch auf den Treppen des Auditoriums Platz nehmen. Im Fokus der Diskussionsrunde stand die Frage, welche Aspekte sozialer Ungleichheit in statistischen Erhebungen unzureichend untersucht werden. Oder wie der Direktor des Statec und Moderator der Runde, Serge Alegrezza, es formulierte: „Mesurons-nous bien ce qui importe?“ Zu Gast waren der Autor François Duvet, Louis Chauvel, Soziologe an der Universität Luxemburg,, Aline Muller, Direktorin des Liser und Robert Urbé von der Caritas. mehr lesen / lire plus

Luxemburg tut laut CCDH nicht genug gegen Menschenhandel

Zu milde Strafen, zu wenige Statistiken, unzureichende Sensibilisierung, Weiterbildungen und Handlungskompetenzen – die konsultative Menschenrechtskonvention schätzt den hiesigen Kampf gegen Menschenhandel als stark verbesserungswürdig ein.

© ccdh.lu

In den Jahren 2017 und 2018 wurden insgesamt 15 Opfer von Menschenhandel identifiziert, wobei von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen wird. Bei der Mehrzahl handelte es sich um Frauen. Es wird für diesen Zeitraum von 34 Täter*innen ausgegangen, 26 davon sind Männer. In den meisten Fällen findet die Ausbeutung in der Arbeitswelt statt, 2017 war es dagegen noch im Bereich der Prostitution. Diese Zahlen nannte die konsultative Menschenrechtskommission (CCDH) am Mittwoch bei der Vorstellung ihres zweiten Berichts zum Menschenhandel in Luxemburg. mehr lesen / lire plus

Ernährung: Alles im grünen Bereich?

Allzu lange wird es nicht mehr dauern bis hierzulande eine neue Nährwertkennzeichnung für Lebensmittel eingeführt wird. Sie soll Verbraucher*innen beim Einkauf helfen. Dabei ist die Methode alles andere als perfekt.

Der Nutri-Score soll helfen, sich gesünder zu ernähren. Aber tut er das wirklich? (© National Cancer Institute)

In Frankreich, Belgien, Portugal und Spanien gibt es ihn bereits, in Deutschland wird er bald eingeführt und auch in Luxemburg wird er nun breitflächig gefordert. Die Rede ist vom Nutri-Score (Abb. 1).

Dabei handelt es sich um ein fünfstufiges Ampelsystem, das Produkte anhand von Buchstaben und Farben bezüglich ihrer Nährwertqualität einordnet: Ein dunkelgrünes A ist die beste, ein rotes E die schlechteste Bewertung. mehr lesen / lire plus

Forum 400: Glück ist …

Seit beinahe 44 Jahren verfolgt die Zeitschrift Forum nun bereits den Anspruch, eine Plattform der Meinungsvielfalt und der politischen Bewusstseinsbildung zu sein. Sowohl in den Heftausgaben als auch in den regelmäßig von Forum organisierten Diskussionsabenden haben explizit nicht Expert*innen und Journalist*innen Vorrang. Stattdessen erhalten in erster Linie Mitglieder der Zivilbevölkerung das Wort. Dass in dieser Woche die 400. Ausgabe des Magazins erscheint, kann nach Jahren der finanziellen Unsicherheit als Triumph bezeichnet werden. Zur Feier des Tages hat die Redaktion die aktuelle Sonderausgabe dem Thema „Glück“ gewidmet. Wie bei Forum nicht anders zu erwarten, sind die Perspektiven darauf vielfältig. Neben naturwissenschaftlichen, religiösen, historischen und philosophischen Beiträgen dazu, wie Glück generell zu definieren, zu bewerten und zu erreichen ist, werden auch spezifische Aspekte unter die Lupe genommen. mehr lesen / lire plus

Theater: Feminismus im Wunderland

Das Kollektiv Independent Little Lies bringt nächste Woche ein Theaterstück über Feminismus, Privilegien und gesellschaftliche Veränderung auf die Bühne. Wir haben uns mit Co-Autorin Claire Thill im Vorfeld über das Projekt unterhalten.

Foto: Catherine Elsen

woxx: Wie ist die Idee für „Footnotes“ entstanden?


Claire Thill: 2017, als der erste Women‘s March stattfand, war ich gerade in Paris. Ich arbeitete an einem Audioprojekt, in dessen Kontext ich mit Menschen unterschiedlichen Backgrounds Interviews über ihre Erfahrungen vom Gehen in einer großen Stadt durchführte. Auf den ersten Blick wirkt es wie eine banale Aktivität, aber die Bedeutung des Gehens verändert sich je nach Person und Kontext. mehr lesen / lire plus

Arbeitsrecht in der Gig-Economy

Am 6. und 7. November widmet sich die Arbeiterkammer mit zwei Veranstaltungen der Auswirkung der Digitalisierung auf die Arbeitswelt sowie das Arbeitsrecht.

© CSL

Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Arbeitswelt? Was ist unter „mobiler Arbeit“ zu verstehen und wie kann sie die Work-Life-Balance verbessern? Das sind nur einige der Fragen, die die Arbeiterkammer diese Woche in den Vordergrund stellt.

Bei dem für Mittwoch eingeladenen Gastredner handelt es sich um den Wiener Arbeitsrechtsprofessor Martin Risak. Seine Konferenz mit dem Titel „Faire Arbeit in der Plattformwirtschaft – Europarechtliche Strategien“ bietet einen thematischen Einstieg zu dem am Donnerstag ganztäglich stattfindenden Kolloquium. Auf die für 9 Uhr angesetzte Eröffnungsrede der Präsidentin der Arbeiterkammer, Nora Back, folgen insgesamt zehn Vorträge. mehr lesen / lire plus

ILL: Feministisches Kulturprogramm

Mit einem neuen Theaterstück nimmt das Kollektiv Independent Little Lies (ILL) die Thematik Feminismus unter die Lupe. Im Vordergrund stehen dabei nicht nur feministische Bewegungen, sondern auch die sowohl kritische wie auch humorvolle Auseinandersetzung mit Privilegien, Zweifeln und Schubladendenken. Das von Claire Thill in Zusammenarbeit mit dem Ensemble verfasste Stück namens „Footnotes“ wird am 14. und 15. November unter der Regie von Jenny Beacraft im Escher Theater aufgeführt. Um die Möglichkeit zu bieten, die darin aufgeworfenen Themen zu vertiefen, hat ILL ein ergänzendes Rahmenprogramm entwickelt, das von einem Rundtischgespräch über Lesungen bis hin zu Workshops reicht. Den Anfang macht das Rundtischgespräch „Féminisme et activisme (culturel)“ am 4. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Tell Me Who I Am

Der Dokumentarfilm „Tell Me Who I Am“ handelt laut Netflix-Beschreibung von Erinnerungsrekonstruktion und einem Familiengeheimnis. Das spiegelt die Art und Weise wider, wie auch der Film selbst das Ausmaß des Skandals auf eine Familie reduziert.

© Netflix

„Tell Me Who I Am“ beginnt als Film über den Gedächtnisverlust, den der damals 18-jährige Alex Lewis in Folge eines Motorradunfalls erlitt. Als er im Krankenhaus aufwachte, konnte er sich an nichts mehr erinnern: Er wusste nicht, wer seine Eltern oder Freund*innen waren, nicht, wo er wohnte, ja er wusste noch nicht einmal, wie er selbst hieß. Das einzige, woran er sich noch erinnern konnte, war sein Zwillingsbruder Marcus. mehr lesen / lire plus

Rassismus in Luxemburg: Scheinbar Ansichtssache

Wenn es darum geht, davon abzulenken, wie wenig hierzulande gegen rassistisch motivierte Diskriminierung getan wird, mangelt es der Regierung nicht an Kreativität.

(© Gordon Johnson / pixabay)

In Luxemburg fühlen sich erschreckend viele Menschen mit afrikanischer Abstammung diskriminiert. Zu diesem Ergebnis kam Ende letzten Jahres die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA). Der LSAP-Abgeordnete Dan Biancalana nahm diese Studie nun zum Anlass, um bei der Integrations- und Familienministerin Corinne Cahen (DP) nachzuhaken, welche weiteren Schritte gegen rassistisch motivierte Diskriminierung vorgesehen seien.

Cahen scheint darum besorgt, dass man gar zu viel gegen Diskriminierung tun könnte.

Auch wenn sie einräumt, dass das Problem ernst genommen werden müsse, so verwendet Ministerin Corinne Cahen (DP) einen doch nicht unwesentlichen Teil ihrer Antwort darauf, die Befunde der FRA zu relativieren. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Hustlers

Der auf einer wahren Begebenheit beruhende Film „Hustlers“ stellt viele interessante, unterrepräsentierte Aspekte in den Fokus, bleibt dabei aber stets leicht und unterhaltsam.

Destiny und Ramona beim Pole-Dance-Training. (© Impuls Pictures AG)

Kunden und Angestellte tummeln sich in einem großen Raum, der größtenteils mit Stühlen und Tischen eingerichtet ist. Erstere sind hier, weil sie etwas geboten bekommen wollen. Letztere versuchen ihr Bestmögliches, um genau dies zu verwirklichen. Mit dieser Szene stellen die Macher*innen von „Hustlers“ gleich zu Beginn klar: Dieser Film zeigt Strippen und Pole Dancing als einen unter zahlreichen Dienstleistungsjobs.

Im Zentrum steht die bei ihrer Großmutter lebende Dorothy (Constance Wu), die als Stripperin den Namen Destiny angenommen hat. mehr lesen / lire plus

Konferenz: Sensibilisierung und Radikalisierungsprävention

Am Dienstag lädt respect.lu zu einer Vortrag von Thomas Mücke ein. Der Politologe und Pädagoge ist Experte im Umgang mit extremistisch gefährdeten Jugendlichen.

© Superbass / CC-BY-SA-4.0

„Warum verliert die Gesellschaft Menschen an radikale Gruppen? Wie können wir sie zurückgewinnen?“ Diese Fragen stehen im Zentrum einer Konferenz, die am kommenden Dienstag im Bierger- a Kulturhaus in Mondorf stattfindet. Vortragender ist der Pädagoge und Politologe Thomas Mücke, der beruflich mit extremistisch gefährdeten Jugendlichen arbeitet.

Im Jahr 2004 gründete er das Violence Prevention Network, eine bundesweit vernetzte Beratungsstelle, die auf Deradikalisierung spezialisiert ist. Die NGO hilft (potenziell) extremistisch motivierten Gewalttäter*innen dabei, ihre Verhaltensmuster zu reflektieren und zu überwinden, und so zu leben, dass sie weder sich selbst noch anderen schaden. mehr lesen / lire plus

Medien und Schule: Die Revolution muss noch warten

Digitalen Medien kommt eine zunehmend hohe Bedeutung zu – auch in der Schule. Dadurch sind neue Herausforderungen für den Unterricht entstanden. Wird der Bildungssektor diesen gerecht?

Teil der „#Checkyourfacts“-Kampagne sind unter anderem ein Plakat und ein Sensibilisierungsvideo. (© Bee Secure)

In Anbetracht unseres mittlerweile von Mediennutzung geprägten Alltags, wundert es, wie stark die öffentliche Luxemburger Schule noch dem Analogen verhaftet zu sein scheint. Dass kein Weg mehr an den digitalen Medien vorbeiführt, ist zwar mittlerweile weitläufig akzeptiert. Als dem Rechnen, Schreiben und Lesen ebenbürtige Kulturtechniken werden sie aber immer noch nicht anerkannt.

Im März in einem Interview mit dem Lëtzebuerger Land nach dem Grund für die zögerlichen Schritte hin zu mehr Medienpädagogik gefragt, erklärte Bildungsminister Claude Meisch, die Schule habe eine gesunde Skepsis und laufe nicht jedem Trend nach. mehr lesen / lire plus

Austauschabend zum Thema Frauenstreik

Wer sich in Vorbereitung auf den 8. März 2020 über die Mobilisierung zu und Umsetzung von Frauenstreiks schlau machen will, sollte sich heute Abend in den Wëllem begeben.

© Jif Luxembourg

Am 14. Juni 2019 folgten in der Schweiz 500.000 Frauen dem Aufruf, für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu streiken. Wie konnte das gelingen? Und wie kann eine vergleichbare Mobilisierung in Luxemburg umgesetzt werden? Diese Frage steht im Zentrum eines öffentlichen Austauschabends, der am 10. Oktober ab 20 Uhr im Wëllem stattfindet. Zu diesem Anlass ist eine dreiköpfige Schweizer Delegation angereist, die den Streik vom 14. Juni mitorganisiert haben und Interessierten nun Rede und Antwort stehen: Gewerkschaftlerin Regula Bühlmann, die Zuständige für Gleichstellungspolitik Noemi Blaquez und die Zuständige für Internationale Beziehungen Marianne Mure Pache. mehr lesen / lire plus

Luxemburgs Einsatz gegen Abholzung

Setzt sich Luxemburg gegen die Abholzung ein? Dies ist eine der Fragen mit denen sich der CSV-Abgeordnete Paul Galles kürzlich an Umweltministerin Carole Dieschbourg und Kooperationsministerin Paulette Lenert wandte. In ihrer Antwort verweist diese auf das Projekt MAE/013, in dessen Rahmen die Entwicklungsagentur Lux-Developement eine technische Assistenz für das Projekt „Foresty and Climate Chance Fund“ (FCCF) leiste. In Bezug auf ein Projekt der Universität Wien in Costa Rica mit dem Ziel, den Esquinas-Wald vor Abholzung zu schützen, wollte Galles unter anderem wissen, ob sich die Luxemburger Regierung eine ähnliche Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg vorstellen könne. Auch wenn die Ministerinnen nicht explizit auf diese Frage eingehen, so heben sie hervor, dass Luxemburg mit 300.000 Euro ein Projekt der ONG Rainforest Luxembourg asbl in Costa Rica unterstütze. mehr lesen / lire plus

„Glaub nicht alles im Internet!“

Bee Secure, Zentrum fir politesch Bildung und Bildungsministerium wollen mit einer Kampagne Internetnutzer*innen dabei helfen, sich besser gegen Falschinformationen zu wappnen.

© Bee Secure

Check you facts – so lautet der diesjährige thematische Fokus von Bee Secure, der am Mittwoch der Presse vorgestellt wurde. Konkret geht es um die Sensibilisierung für den Unterschied zwischen vertrauenswürdigen Quellen und Falschinformationen. Das Internet gebe allen die Möglichkeit, öffentlich ihre Meinung zu sagen – eigentlich ein Gewinn für eine demokratische Gesellschaft, so Jeff Kaufmann von BeeSecure. Doch habe dies zur Folge, dass klassische Medien nicht mehr als Gatekeeper dienen. Für Nutzer*innen sei es schwer, sich inmitten der Informationsfülle zurechtzufinden. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Portrait de la jeune fille en feu

„Portrait de la jeune fille en feu“ zeigt das entfesselte Begehren zwischen zwei völlig ebenbürtigen Frauen – ein starkes feministisches Statement, das unter queeren Filmen seinesgleichen sucht.

Fotos: m2k Films

Was unzähligen queeren Filmen gemeinsam ist, ist der Altersunterschied zwischen den Liebenden. Als könnte sich sexuelles Begehren nur aufgrund eines hierarchischen Verhältnisses entwickeln. Das ist nur eine von vielen Konventionen des queeren Films, die Céline Sciamma in ihrem neusten Werk „Portrait de la jeune fille en feu“ unterwandert.

Der Film spielt auf einer Insel der französischen Bretagne des 18. Jahrhunderts. Die Malerin Marianne (Noémie Merlant) wurde von einer Gräfin damit beauftragt, ein Porträt ihrer Tochter Héloïse (Adèle Haenel) anzufertigen, auf dessen Grundlage sich ein potenzieller Freier entweder für oder gegen eine Ehe mit ihr entscheiden soll. mehr lesen / lire plus

Welttag der psychischen Gesundheit 

In diesem Jahr steht der Welttag der psychischen Gesundheit im Zeichen der Suizidprävention. Zu diesem Anlass hat die Ligue luxembourgeoise d’hygiène mentale mehrere Veranstaltungen geplant.

© www.prevention-suicide.lu

„Komm, lieber Tod“ – so heißt eine Youtube-Serie, die die Lebensgeschichte eines Mannes namens Stefan Lange erzählt. In ihr spricht er mit beeindruckender Offenheit über seine durch physische und psychische Gewalt geprägte Kindheit, deren Auswirkungen auf ihn, sowie seine wiederholten Suizidversuchen. Heute arbeitet Lange in der Suizidprävention und spricht am 8. Oktober in der International School of Luxembourg über seinen Lebensweg.

Der öffentlich zugängliche Vortrag findet im Rahmen des Welttags der psychischen Gesundheit am 10. mehr lesen / lire plus

Inklusion: Was ändert sich am Adapto-Dienst?

Auch Menschen, die aufgrund einer Behinderung nicht auf den regulären öffentlichen Transport zurückgreifen können, sollen ab nächstem Jahr kostenfrei befördert werden können. Auf potenzielle Nutzer*innen des Adapto-Dienstes kommen aber noch weitere Änderungen zu.

© Adapto.lu

Anfang dieser Woche fand eine Unterredung zwischen dem Generalsekretär des „Travailleurs Handicapés“-Departements (DTH) vom OGBL, Joël Delvaux, und Mobilitätsminister François Bausch statt. Es ging um künftige Änderungen von Adapto, einem Beförderungsdienst für Menschen mit Behinderung.

Ein Diskussionspunkt hat sich zur Freude des OGBL erledigt. Nämlich die Frage nach der Kostenfreiheit von Adapto. Als der DTH im Juli die Unterredung mit Minister Bausch angefragt hatte, sah die Lage noch gänzlich anders aus. mehr lesen / lire plus

CinEast 2019: Für Augen, Ohren und Gaumen

Auch in diesem Jahr bietet das CinEast Festival ein vielfältiges Programm.

© CinEast

Bereits zum zwölften Mal findet vom 3. bis zum 20. Oktober das CinEast Festival statt. Für die diesjährige Ausgabe sind Diskussionsrunden, Konzerte, thematische Abende, zwei Ausstellungen, kulinarische Events sowie 115 Filmvorführungen geplant. Die 65 Lang- und 50 Kurzfilme stammen aus osteuropäischen Ländern wie Bulgarien, Kroatien, Slowenien, Rumänien, Albanien und Georgien. Ein besonderes Scheinwerferlicht soll in diesem Jahr auf Litauen gerichtet werden.

Vor der morgigen Eröffnungszeremonie um 17.30 Uhr wird im Neimënster die Fotoausstellung “Down with Walls! / À bas les murs!”, die den Berliner Mauerfall thematisiert. Im Anschluss an die Zeremonie folgt um 19 Uhr das Screening des Films “My Thoughts are Silent” vom ukrainischen Filmemacher Karylovy Vary. mehr lesen / lire plus