Barrierefreie Mobilität: Der Empathie auf die Sprünge helfen

Der öffentliche Transport in Luxemburg gilt als zu wenig inklusiv. Auch die Kritik am Transportdienst Adapto schwillt nicht ab. Mit einer Kampagne hofft das Collectif 1329, die Politik zum Handeln zu bewegen.

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Wo Erklärungen nichts bringen, kann nur die Erfahrung am eigenen Leibe helfen – so zumindest die Argumentation hinter einer neuen Kampagne des Collectif 1329. Alle Abgeordneten wurden dazu aufgerufen, einen Tag lang den öffentlichen Transport „mit einer Behinderung“ zu benutzen. Zur Auswahl stehen Rollstuhl, Krücken und Augenbinden.

Die Kampagne ist eine Reaktion auf die unzureichende Barrierefreiheit des öffentlichen Transports. Der Presse gegenüber erklärte das Kollektiv, das unter anderem aus Vertreter*innen von OGBL und Nëmme mat eis! mehr lesen / lire plus

Im Kino: Dune

Langsamer Spannungsaufbau, ästhetische Bilder und Frauenfiguren, die es in sich haben: Diese für Denis Villeneuves Filme mittlerweile typischen Elemente zeichnen auch den ersten Teil seiner „Dune“-Verfilmung aus.

Mindestens genau so wichtig für die Handlung wie Paul, ist seine Mutter Jessica. (© 2021 Warner Bros. )

Die Trailer von Denis Villeneuves „Dune“ führen in zweierlei Hinsicht in die Irre: Der 155-minütige Streifen ist weder eine Aneinanderreihung von Kampfszenen, noch sind es ausschließlich Männer, die die Handlung vorantreiben. Auch die Information, dass es sich hierbei nur um den ersten Teil von „Dune“ handelt, ist in den Trailern auffallend abwesend.

Die Handlung von „Dune“, dessen Kinostart pandemiebedingt mehrfach verschoben werden musste, beruht auf dem gleichnamigen Roman von Frank Herbert aus dem Jahr 1965. mehr lesen / lire plus

Kinder und Corona: Reicht der Schutz?

Expert*innen schätzen, dass die vierte Welle besonders Kinder und Jugendliche treffen wird. War es demnach ein Fehler, die Maskenpflicht in den Klassensälen abzuschaffen?

Schüler*innen mehr Freiheiten geben, ohne sie aber in Gefahr zu bringen und Ungeimpfte zu stigmatisieren: Das ist die Herausforderung, die sich zurzeit stellt. (Copyright: mylife.lu)

Viel Kritik, gleichzeitig aber auch Lob, wurde in den vergangenen Wochen über die gelockerten Regelungen für Luxemburger Schulen geäußert. Was denn jetzt für oder gegen das Wegfallen der Maskenpflicht und die überarbeitete Teststrategie spricht, ist nicht so leicht zu durchblicken. Denn selbst unter Virolog*innen, Gewerkschaftler*innen und Politiker*innen sind unterschiedliche Positionen anzutreffen. Völlige Einigkeit herrscht nur darüber, dass die Schulen offen bleiben sollen. mehr lesen / lire plus

Impfstoff für die Mülltonne?

Wurden bisher abgelaufene Impfstoffe in Luxemburg weggeworfen? Das wollte der CSV-Agbeordnete Paul Galles in einer parlamentarischen Anfrage von Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) wissen. Mit seiner Frage bezog sich Galles auf Informationen, nach denen in Ländern wie Frankreich, Litauen und Polen zehntausende abgelaufene Impfstoff-Dosen entsorgt werden mussten. Wie aus der Antwort des Gesundheitsministeriums hervorgeht, war dies in Luxemburg bisher noch nicht der Fall. Es würde auch mit allen Mitteln versucht, dies zu verhindern. So würden stets immer als erstes die Impfstoffe mit der kürzesten Haltbarkeit verwendet. In dem Fall, wo absehbar sei, dass Dosen nicht vor ihrem Verfallsdatum verwendet werden könnten, werde eine Übermittlung an das Covax-Programm ins Auge gefasst. mehr lesen / lire plus

Mobilité et handicap : « On a tous besoin les uns des autres »

Bien que les transports en commun deviennent de plus en plus accessibles aux personnes à mobilité réduite, les efforts ne sont pas encore suffisants. Nous en avons parlé à Info-Handicap.

Une véritable politique de transports publics accessibles doit aussi prendre en compte les chemins à parcourir pour arriver aux arrêts de bus. (Photo : Wolfgang Eckert/pixabay)

woxx : Où en est-on aujourd’hui de l’accessibilité des transports publics au Luxembourg ?


Fabienne Feller : Disons que la situation s’est vraiment fortement améliorée depuis 2001, avec la loi sur l’accessibilité des lieux ouverts au public. Cette loi spécifie que tous les lieux ouverts au public, s’ils sont financés complètement ou en partie par des pouvoirs publics, doivent répondre aux critères d’accessibilité pour les personnes en situation de handicap. mehr lesen / lire plus

Welttag für Suizidprävention

91 Anrufe und 21 E-Mails wegen suizidaler Krisen gingen 2020 beim Luxemburger Notfalltelefon SOS Détresse ein. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die der Hilfsdienst zum jährlich am 10. September stattfindenden Welttag für Suizidprävention veröffentlichte. Seit 1976 bietet SOS Détresse Hilfsbedürftigen die Möglichkeit, anonym über ihre Sorgen und Probleme zu sprechen. Dass der Bedarf solcher Dienste in Luxemburg groß ist, zeigte nicht zuletzt die im vergangenen Februar veröffentlichte 110-seitige Evaluation des Nationalen Aktionsplans für Suizidprävention (2015-2019). Laut diesem werden vor allem Jugendliche und Über-50-Jährige von Suizidgedanken geplagt. Wie die Evaluation jedoch zeigte, hapert es hierzulande nach wie vor an Hilfsangeboten und Sensibilisierungsmaßnahmen. mehr lesen / lire plus

Im Stream: The White Lotus

Bei der Darstellung von Amerikas Superreichen spart Mike White gewöhnlich nicht mit Kritik. Obwohl es in „The White Lotus“ nie richtig ungemütlich wird, gibt es dennoch ausreichend Gründe, sich die sechs Folgen anzuschauen.

„Smile like you mean it“: Das Personal des „The White Lotus“-Resorts empfängt die neuen Gäste am Strand von Hawaii. (Copyright: HBO)

„Good things happen to good people.“ Wenn in der ersten Folge von „The White Lotus“ eine der Hauptfiguren diesen Satz spricht, kann man nur die Augen verdrehen. Von den in dieser HBO-Serie im Zentrum stehenden Gästen der luxuriösen, titelgebenden Ferienanlage auf Hawaii kann sicherlich niemand als gut bezeichnet werden. mehr lesen / lire plus

Boostershots für Hochbetagte: Bald auch in Luxemburg?

In einer parlamentarischen Anfrage wollte die ADR vom Gesundheitsministerium wissen, ob hierzulande bald Drittimpfung verabreicht werden und wie lange der Impfpass gültig ist.

Wie hoch schätzt die Regierung die Notwendigkeit einer Drittimpfung ein? Und wann verfällt der Impfpass bei denjenigen, die keine solche erhalten? Das sind Fragen, die ADR-Abgeordneter Jeff Engelen kürzlich an das Gesundheitsministerium richtete.  Engelen verwies dabei auf Erkenntnisse der israelischen Behörden. So sinke der Impfschutz sechs Monate nach der Impfung um 40 bis 64 Prozent. Anders als Engelen jedoch schreibt, sind Boostershots in Israel nicht erst im September vorgesehen: Sie sind längst Realität. Allerdings sind sie besonders gefährdeten Menschen vorbehalten. mehr lesen / lire plus

Covid-19-Impfung: Weiter Weg bis zur Herdenimmunität

Während die Lage in den Krankenhäusern stabil ist, schafft das Gesundheitsministerium neue Impfanreize. Ob dies ausreicht, um die Ausbreitung der Delta-Variante einzudämmen, bleibt ungewiss.

In der EU macht die Delta-Variante mittlerweile fast 90 Prozent aller Corona-Neuinfektionen aus. Um angesichts dieser hochansteckenden Mutante Herdenimmunität zu erreichen, schätzen Forscher*innen der Infectious Diseases Society America, müssten 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung geimpft sein.

In Luxemburg ist man davon noch weit entfernt: 67,5 Prozent der über 12-jährigen Einwohner*innen sind aktuell vollständig geimpft. Das teilte Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) am Mittwoch anlässlich einer gemeinsam mit Gesundheitsdirektor Jean-Claude Schmit abgehaltenen Pressekonferenz mit. Nach wie vor sei die hiesige Situation stabil: 16 Menschen sind wegen einer Covid-19-Erkrankung auf der Normal-, sechs weitere auf der Intensivstation. mehr lesen / lire plus

Im Kino: The Green Knight

Eine Geschichte über einen von König Artus‘ Rittern, die völlig ohne Kampfszenen und mit nur wenig Dialog auskommt? Das ist die Version von „The Green Knight“, die David Lowery uns mit diesem surrealistischen Fantasy-Film präsentiert.

„The Green Knight“ lässt offen, welche von Gawains Interaktionen real und welche imaginiert sind. (Fotos: © Ascot Elite Entertainment Group)

Man kommt nicht umhin beeindruckt zu sein von dem Mut, den Filmemacher David Lowery mit „The Green Knight“ an den Tag legt. Denn zu entziffern, an welche Zielgruppe sich der 130 Minuten lange Film richten soll, fällt auch nach angestrengtem Nachdenken schwer. Während der Trailer einen actionbepackten Sommerblockbuster erwarten ließ, ist das Endprodukt alles andere als das: Der im Mittelalter spielende Fantasy-Film enthält keine einzige Kampfszene, es gibt wenig Dialog, der Rhythmus ist langsam, keine der Figuren regt zur emotionalen Anteilnahme an, das Ende bleibt offen. mehr lesen / lire plus

Tier im Auto bei Hitze: Wird genug sensibilisiert?

Foto: pxfuel

Laut luxemburgischem Gesetz ist es verboten, ein Tier in einem Transportmittel zurückzulassen, wenn dadurch dessen Wohlbefinden bedroht ist. Dennoch muss die Polizei deswegen immer wieder intervenieren: 2019 fünfmal und seither noch ein weiteres Mal. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Gusty Graas (DP) hervor. Wie der befragte Agrarminister, Romain Schneider (LSAP), erklärte, umfasst das entsprechende Gesetz von 2018 zwei Aspekte: Strafbar ist demnach nicht nur das Einsperren eines Tieres in einem Transportmittel, sondern auch die unterlassene Hilfeleistung durch Dritte. Wer ein Tier in Gefahr sieht, so heißt es im Gesetz, muss diesem im Rahmen des Möglichen helfen. mehr lesen / lire plus

Debatte
: Stirbt das Kino?


Die Art, wie und wann Filme geschaut werden können, befindet sich im steten Wandel. Dass diese Entwicklung besonders das Kino existenziell bedroht, lässt sich zurzeit jedoch nicht bestätigen.

48 Jahre nach dem Drehstart wurde Orson Welles’ letzter Film vor ein paar Jahren fertiggestellt – und ging dann auf Netflix unter. (Copyright: Netflix)

Als im Frühjahr 2020 in vielen Teilen der Welt die Kinos ihre Türen schließen mussten, befürchteten viele Kulturpessimist*innen schon das Schlimmste: Die Pandemie gebe der ohnehin schwächelnden Kinoindustrie den Gnadenstoß. Knapp anderthalb Jahre später steht fest, dass dem nicht so ist. Die Zuschauer*innen wagen sich zurück in die Säle, die Zahlen der Neuabos bei Streamingportalen stagnieren. mehr lesen / lire plus

Olivia Wilde: Booksmart

Mit ihrem Überraschungserfolg „Booksmart“ brachte Filmemacherin Olivia Wilde 2019 eine feministische und queere Variante des Partyfilms heraus – dank cleverer Dialoge, Schauspieler*innen in Höchstform und einem mitreißenden Soundtrack einer der besten Coming-of-Age Filme der letzten Jahre. Ins reguläre Kinoprogramm schaffte er es nie, dafür kann er jetzt auch in Luxemburg gestreamt werden.

Bewertung der woxx: XXX

Auf Amazon Prime Video mehr lesen / lire plus

Im Kino: Sweat

Mit „Sweat“ zeichnet der schwedische Filmemacher Magnus von Horn das intime Porträt einer einsamen Influencerin. Vor allem die Hauptdarstellerin weiß zu überzeugen.

Die meiste Zeit kommuniziert Sylwia via Social Media mit ihren Fans. Nur bei Workout-Sessions ist sie zum Greifen nah. (Quelle: Lava Films Publicity)

Sylwias (Magdalena Kolesnik) Alltag ist von morgens bis abends durchgetaktet: Workout-Sessions, kalorienarme Mahlzeiten, Fitnessstudio, Termin im Nagelstudio, Sponsorengeschenke auspacken, Fananfragen beantworten. Das meiste davon dokumentiert sie mithilfe ihres Smartphones – muss sie auch, denn Sylwia ist eine sogenannte Fitness-Influencerin.

Es geht dabei um wesentlich mehr als Kraft- und Ausdauertraining. Für ihre Fans ist Sylwia eine Art Lebenscoach. mehr lesen / lire plus

Im Stream: Never Have I Ever

Auf den ersten Blick ist „Never Have I Ever“ eine gewöhnliche US-amerikanische Teenkomödie. Allerdings stammen die Hauptfigur und ihre Familie und die Serie ist nicht an stereotypen Darstellungen interessiert. Auch die zweite Staffel ist sehenswert.

Foto: Isabella B. Vosmikova/Netflix

Keine der Figuren in „Never Have I Ever“ ist das, was man im ersten Moment erwarten könnte. Hauptfigur Devi (Maitreyi Ramakrishnan) ist zwar Jahrgangsbeste, ein braves Mädches ist sie dennoch nicht: Immer wieder bringt sie sich und andere durch ihre impulsiven und egoistischen Entscheidungen in Schwierigkeiten. Zudem hat Devi zwar Minderwertigkeitskomplexe, wenn es aber darum geht, Schulschwarm Paxton (Darren Barnet) zu umwerben, ist sie an Hartnäckigkeit und Selbstbewusstsein nicht zu übertreffen. mehr lesen / lire plus

Rechte von nicht-binären und intersex Menschen nicht prioritär

Nicht-binäre und intergeschlechtliche Menschen werden in Luxemburg nach wie vor benachteiligt. Wann treten die im Koalitionsvertrag angekündigten Maßnahmen in Kraft?

Die Intersex-Flagge wurde von der „Organisation Intersex International Australia“ entworfen. Die Farben Gelb und Lila wurden gewählt, um die „gegenderten“ Farben rosa und blau zu vermeiden. Der Kreis symbolisiert Ganzheit.

Laut Koalitionsvertrag sollen nicht-lebensnotwendige Genitaloperationen an intergeschlechtlichen Minderjährigen per Gesetz verboten werden. Auch über die Einführung eines dritten Geschlechtseintrages im Personenregister solle nachgedacht werden, heißt es.

Weder das Verbot noch der dritte Geschlechtseintrag sind bisher Realität geworden, was Nathalie Oberweis von déi Lénk zu einer entsprechenden Nachfrage veranlasste. In einer gemeinsamen Antwort verweisen Justizministerin Sam Tanson (déi Gréng), Familienministerin Corinne Cahen (DP) und Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) auf ein Avant-Projet de loi hin, der besagte Operationen verbieten und noch in diesem Jahr vorliegen soll. mehr lesen / lire plus

Im Stream: The Good Fight

Trotz kleinerer Schwächen kann „The Good Fight“ auch in der fünften Staffel ihr beachtliches Niveau halten. Die für die Anwaltsserie charakteristischen Bezüge zur politischen Aktualität bleiben auch in der Post-Trump-Ära spannend.

Copyright: CBS

Von einer Serie, die seit vier Jahren läuft und noch dazu ein Spinoff einer anderen Serie ist, erwarten sich die meisten wohl keine hohe Kunst. Obwohl „The Good Fight“ dieser Beschreibung entspricht, konnte sie ihr hohes Niveau seit der ersten Folge halten.

Wie auch schon die Vorgängerserie „The Good Wife“ steht auch im Spinoff eine Anwaltskanzelei im Zentrum. Zu Beginn der ersten Folge begleiten wir Diane Lockhart (Christine Baranski), die, nachdem sie ihr gesamtes Vermögen verloren hat, bei einer fast ausschließlich afroamerikanischen Großkanzlei unterkommt. mehr lesen / lire plus

Abstammungsrecht: Viele offene Fragen

Die Reform des Abstammungsrechts befindet sich seit 2013 auf dem Instanzenweg. Die zahlreichen „oppositions formelles“, die der Staatsrat letzte Woche einlegte, deuten darauf hin, dass es noch eine ganze Weile dauern könnte, bis die Gesetze der Chamber zur Abstimmung vorliegen.

Das Abstammungsrecht soll die Rechte von Kindern stärken, die aus einer künstlichen Befruchtung, anonymen Geburt oder Leihmutterschaft hervorgegangen sind. Bis zur Abstimmung in der Chamber wird es aber noch dauern. (photostockeditor.com)

Nach vier Jahren Stillstand kam Ende letzter Woche endlich wieder Bewegung in die Reform des Abstammungsrechts. Gleich zwei Gutachten legte der Staatsrat vor: einmal zum „Projet de loi portant réforme du droit de la filiation“ und einmal zum „Projet de loi portant organisation de l’accès à la connaissance de ses origines dans le cadre d’une adoption ou d’une procréation médicalement assistée avec tiers donneurs“. mehr lesen / lire plus

Gynäkologische Gewalt: Sind Maßnahmen geplant?

Der Kampf gegen Gewalt bei der Geburtshilfe wird vor allem durch zwei Faktoren erschwert: fehlende Definitionen und mangelhafte Statistiken. Das Spektrum der Praktiken, die darunterfallen können, ist groß und reicht von unzureichender Kommunikation und taktlosen Kommentaren bis hin zu ungerechtfertigten oder schlecht durchgeführten medizinischen Eingriffen. Obwohl die Problematik sowohl dem Gesundheitssektor als auch der Politik bekannt ist, hält sie sich hartnäckig, was die Abgeordnete Nathalie Oberweis (déi Lénk) zu einer entsprechenden Nachfrage ans Gesundheitsministerium veranlasste. Sie fragte nach den Mitteln, die sich die Regierung geben wolle, um das Problem in den Griff zu bekommen, und ob geplant sei, Menschen, die ein Kind geboren haben, künftig systematisch nach eventuellen Gewalterfahrungen zu befragen. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Titane

Auch wenn der brutale Horrorstreifen von Julia Ducournau eine allegorische Sinnesebene vermissen lässt, so ist die Originalität von „Titane“ doch beachtlich. Das fand auch die Jury in Cannes, die Ducournau am Wochenende mit der Goldenen Palme auszeichnete.

Seit einem Autounfall hat Alexia eine spezielle Beziehung zu Autos und das nicht nur wenn sie, wie hier, auf diesen tanzt, um männliche Zuschauer zu unterhalten. (© Agora Films )

Nach einem Autounfall wird Alexia als Kind (Adèle Guigue) eine Titanplatte in den Kopf eingesetzt. Neurologische Schäden seien nicht ausgeschlossen, so die Einschätzung des behandelnden Arztes. Er lag wohl nicht falsch: Als Erwachsene ist Alexia (Agathe Rousselle) alles andere als durchschnittlich. mehr lesen / lire plus