G20-Gipfel: Ein klares Jein

von | 18.09.2017

Dass die deutschen Sicherheitsbehörden beim G-20 Gipfel Anfang Juli in Hamburg etwas übertrieben haben, ist weithin bekannt: Grundlose Streichungen von Akkreditierungen, drakonische Strafen für mutmaßliche Randalierer und unbestraft gebliebene Polizeibrutalität haben einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Nun zeigt sich, dass auch die luxemburgischen Behörden sich im Voraus mit ihren Kollegen vom BKA über sogenannte „Linksextremisten“ ausgetauscht haben – das geht aus einer Antwort auf eine parlamentarische Frage des linken Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko hervor. Sein luxemburgischer Kollege David Wagner wollte wissen, wie die Zusammenarbeit aussah, und erhielt von Polizeiminister Etienne Schneider eine etwas verstörende Auskunft: Zwar gibt Schneider zu, dass das BKA mit Luxemburg Personendaten ausgetauscht und eine gemeinsame Grenzkontrolle betrieben hat, doch lässt diese Auskunft im Unklaren, aus welchem Fundus die Daten stammen. Der Minister erklärt entschieden, dass weder der Geheimdienst (Srel) noch das HCPN (Haut Commissariat à la protection nationale) Personendaten erheben oder austauschen würden. Des Weiteren behauptet Schneider allen Ernstes, dass „politische Betätigung in Luxemburg von keiner Behörde erfasst wird“. Wenn dem so ist, dann kann die Regierung ja getrost auch die Srel-Archive der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Dat kéint Iech och interesséieren

NEWS

Bardella : retour à la matrice antisémite

C’est la bombe politique de la semaine en France : Mediapart a exhumé des écrits antisémites du président du RN, Jordan Bardella, lorsque celui-ci entamait sa fulgurante ascension au sein du parti lepéniste, il y a un peu plus d’une dizaine d’années. « Toutes les banques sont détenus (sic) par des juifs », écrit-il par exemple, faute...

NEWS

Logement : des ménages pour qui tout va bien

« Les bailleurs sont fortement surreprésentés parmi les ménages les plus aisés : ils constituent une part importante des ménages à hauts revenus et la majorité des hauts patrimoines », conclut une note du ministère du Logement, publiée ce 28 septembre. Consacrée au profil des ménages bailleurs au Luxembourg, l’étude évalue qu’« entre 30.000 et...

NEWS

Richtung 22 und frEsch gehen vor Gericht

Kommende Woche startet ein Gerichtsprozess zwischen dem Künstler*innenkollektiv „Richtung 22“ und der „frEsch asbl”. Letzteres ist der Verein, über den die Gemeinde Esch einige ihrer Aktivitäten im Kulturbereich abwickelt. Ab dem 8. Oktober wird darüber verhandelt, ob Richtung 22 im „Batîment 4“ bleiben darf. Seit 2024 gibt es zwischen den...