Regisseur und Drehbuchautor Zach Cregger übertrifft sich nach dem äußerst schaurigen „Barbarian“ wieder selbst: In „Weapons“ verschwindet, bis auf ein Kind, eine ganze Grundschulklasse über Nacht. Nicht nur die Bedrohungen und Verdächtigungen der Eltern, die ihre Lehrerin Justine Gandy zurück in die Alkoholsucht treiben, sind gruselig. Aus mehreren Perspektiven entrollt der Film langsam die ganze Wahrheit und schafft es dabei, bis zum großen Finale die Spannung aufrechtzuerhalten. Dabei zeigt der Film, dass der wahre Horror darin liegt, wie wenig die US-Gesellschaft Kinder vor Gefahren wie Schießereien, Verwahrlosung und Drogensucht beschützen kann.

