Feministische Podcasts: Buffering the Vampire Slayer

Gute Nachrichten für diejenigen, die die Kultserie „Buffy the Vampire Slayer“ noch nicht gesehen oder gerne nochmal schauen würden: Sich zu jeder Folge die dazugehörige Folge vom Podcast „Buffering the Vampire Slayer“ anzuhören, macht die Erfahrung noch um einiges bereichernder.

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Auch wenn mittlerweile fast 22 Jahre vergangen sind, seit die erste Folge von „Buffy the Vampire Slayer“ (1997-2003) angelaufen ist: Den Abenteuern der Vampirjägerin und ihren Freund*innen zu folgen, bereitet auch 2019 noch einen Heidenspaß. Einer der Gründe dafür ist sicherlich, dass die Serie am Beispiel einer Gruppe von Teenagern Themen aufgreift, die weit über die entsprechende Zielgruppe hinaus relevant sind. mehr lesen / lire plus

Rassismus-Vorwürfe gegen Jordan Peele

Weiße Menschen sind im Horrorgenre überrepräsentiert. Die Aussicht, dass sich dies irgendwann ändern könnte, gefällt einigen überhaupt nicht.

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„I don’t see myself casting a white dude as the lead in my movie. Not that I don’t like white dudes, but I’ve seen that movie.“ Für diese Aussage musste Komiker, Regisseur und Drehbuchautor Jordan Peele diese Woche reichlich Kritik einstecken. Manche werfen Peele Rassismus vor, andere kündigten an, sich nie wieder einen Film von ihm ansehen zu wollen.

Dabei ging es Peele keineswegs darum, weiße Schauspieler zu benachteiligen, sondern darum, seine gegenwärtige Position zu nutzen, um für ein Gleichgewicht zwischen der medialen Repäsentaion weißer und schwarzer Menschen einzutreten. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Us

In „Us“ packt Jordan Peele zu viel auf einmal in einen Film. Dank fabelhafter Schauspieler*innen und einer unvergesslichen Bildsprache ist der Horrorstreifen dennoch sehenswert.

Lupita Nyong’o brilliert sowohl als Adelaide als auch als deren Doppelgängerin Red. (Fotos: © Universal Pictures International Switzerland)

Es kann nicht leicht sein, nach einem enorm erfolgreichen Erstlingswerk den selbst gesetzten Ansprüchen weiterhin gerecht zu werden. Einen solchen Druck muss Jordan Peele zweifelsohne nach „Get Out“ (2017) verspürt haben. Da war wohl einerseits die Herausforderung, einen Film von vergleichbarer künstlerischer und soziopolitischer Relevanz zu drehen. Andererseits aber auch die, etwas derart anderes zu machen, dass es nicht wie das Gleiche in neuem Gewand daherkommt. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? The Haunting of Hill House

Sowohl Familiendrama als auch Horrorserie, ist „The Hauting of Hill House“ nicht nur äußerst gruselig, sondern stellt auch auf berührende Weise dar, was es heißt, von seiner Vergangenheit verfolgt zu werden.

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Es gibt Serien, die umso beeindruckender sind, weil sie im Grunde recht unscheinbar daherkommen. Eine solche ist „The Haunting of Hill House“. Die Netflix-Serie, die Mitte Oktober erschienen ist, erzählt die Geschichte einer siebenköpfigen Familie, die einen Sommer in einem riesigen Anwesen namens Hill House verbrachte. Eines nachts setzte der Familienvater Hugh (Henry Thomas) seine fünf Kinder ins Auto und floh mit ihnen, ohne jemals wieder zum Hill House zurückzukehren. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Buffy the Vampire Slayer

„Buffy the Vampire Slayer” ist mehr als eine Serie über Vampire und das Mädchen, das sie umbringt: Dank komplexer Figuren, formeller Spielereien und humorvoller Dialoge erreicht „Buffy” einen weit darüber hinausgehenden Anspruch.

Die Entstehungsgeschichte von „Buffy the Vampire Slayer“ ist recht ungewöhnlich: Nachdem der US-Amerikaner Joss Whedon an der Wesleyan University in Connecticut Film studiert hatte, zog er nach Los Angeles, in der Hoffnung, nicht schon wie schon sein Vater und Großvater, beim Fernsehen zu landen. Dennoch begann seine Karriere als Drehbuchautor für die Serie „Roseanne“ (1988-1997). Nebenher arbeitete er an einem Drehbuch, das 1992 für neun Millionen Dollar verfilmt wurde: „Buffy the Vampire Slayer“. mehr lesen / lire plus

Die Monster kommen!

In der städtischen Cinémathèque werden noch bis zum Ende diesen Monats restaurierte Horror-Klassiker der Produktionsfirma Universal gezeigt.

(©alarencontreduseptiemeart.com)

„Frankenstein“, „Dracula“, „The Mummy“ – selbst ohne die entsprechenden Bücher gelesen oder Filme gesehen zu haben, sind diese Titel den meisten bekannt. Ihre filmische Geburtsstunde verdanken die jeweiligen Monster allesamt der US-amerikanischen Produktionsfirma Universal. Seither wurden sie in unzähligen Remakes und Spin-offs aufgegriffen. Die Cinémathèque ehrt die Klassiker nun mit einer Horror-Reihe, die noch bis zum Ende diesen Monats andauert.

Nachdem gestern bereits der auf einer Buchvorlage der britischen Autorin Mary Shelley basierende Film „Frankenstein“ (1931) gezeigt wurde, erwartet Filmbegeisterte heute Abend, dem 9. mehr lesen / lire plus