
(© CTMG)
Zehn Jahre nachdem das Horror-Spiel „Until Dawn“ für die Playstation erschienen ist, legt Sony nun den gleichnamigen Horrorfilm nach. Eine junge Frau namens Clover (Ella Rubin) landet während eines Roadtrips mit Freund*innen auf der Suche nach ihrer vor einem Jahr spurlos verschwundenen Schwester Melanie in einem abgelegenen, menschenverlassenen Tal. Hier sind sie Nacht für Nacht in der Zeitschleife ihres eigenen Ablebens gefangen und finden bald heraus, dass es ohne mindestens einen endgültigen Toten kein Entkommen aus ihrem „Täglich grüßt das Murmeltier“-Dilemma gibt – und die Zeit läuft ab. Neben dem Namen haben nur ein paar Storyelemente die Zeit zwischen Spiel und Film überdauert, wobei es auch ein paar Easter Eggs (d.h. versteckte Anspielungen auf das Originalwerk) zu entdecken gibt. Begrüßenswert ist die Wiederbelebung der Psychiaterfigur, in Spiel und Film verkörpert von Filmkoryphäe Peter Stormare – wenngleich in anderer Funktion. Ein Slasher/Teenage-Horrorfilm, der seine originellen Ideen konsequenter hätte umsetzen müssen, um wirklich gut zu sein. So wie er ist, hat er zu wenig Atmosphäre für einen echten Gruselfilm und zu wenig Witz für eine Horrorkomödie à la „Cabin in the Woods“. Dennoch ein recht kurzweiliger Film für die dunkle Jahreszeit.
USA 2025, David F. Sandberg, Mit Ella Rubin, Ji-young Yoo und Peter Stormare. 104’. Netflix
Bewertung der woxx: XX

