Kommt nach der Dürre die Sintflut? Sicher ist das nicht, aber es kann in der nassen Jahreshälfte vermehrt zu Hochwasser kommen. Am vergangenen Donnerstag stellte das Umweltministerium gemeinsam mit der Wasserverwaltung die neue Version der Website inondations.lu vor, die dazu dient, die Bevölkerung vor Überschwemmungen zu warnen. Dort finden sich Informationen zu den aktuellen Pegelständen, hydrologische Vorhersagen und Warnungen, die über das nationale Warnsystem „LU-Alert“ versendet wurden. Für die einzelnen Pegel-Messstationen kann man verschiedene statistische und historische Daten abrufen, wie etwa die höchsten Pegelstände. Aktuell sind die meisten Wasserläufe in Luxemburg jedoch noch von Niedrigwasser gekennzeichnet, eine „besorgniserregende“ Situation, so das Ministerium. Deswegen gilt weiterhin das Anfang Juli erlassene Entnahmeverbot, außer für die Mosel. Die Dürre der vergangenen Monate erhöht die Gefahr von Überschwemmungen, da trockene Böden Feuchtigkeit nicht so schnell aufnehmen können. Das Umweltministerium machte ebenfalls darauf aufmerksam, dass es finanzielle Beihilfen für bauliche Maßnahmen zum Hochwasserschutz gibt, für Einfamilienhäuser etwa bis zu 20.000 Euro. Weitere Informationen dazu finden sich auf emwelt.lu.
CSL : l’inégalité sociale s’ancre davantage
« Le Luxembourg est le pays de la zone euro où un emploi protège le moins du risque de pauvreté », critique la Chambre des salariés dans sa nouvelle édition du Panorama social. Publié ce mercredi, le rapport documente une augmentation des inégalités sociales. Plus d’un ménage sur cinq déclare avoir des difficultés pour arriver à la fin du...

