(lc) – Die Printmedien gehen alle ein wie zu heiß gewaschene Wollpullis? Kein Mensch will mehr Magazine lesen? Das Internet ist das neue Papier? Auf diesen Fatalismus hatten ein paar junge Frauen, die momentan in Berlin leben, nur den Steinbrückschen Stinkefinger zur Antwort und gründeten ihr eigenes Magazin, mit dem vielversprechenden Namen „Die Preziöse“. Hauptthemen der Publikation sind queeres Leben und Berichte aus dem LGBT-Universum. Aber anstatt diese zu glorifizieren, berichtet „Die Preziöse“ herrlich unaufgeregt und dandyhaft. Was ihren Themen die Normalität verleiht, die sie eigentlich – wäre die Welt perfekt – auch haben müssten. Neben den Hauptthemen berichtet das Magazin auch über Kulturelles, gibt Konzerttipps und wagt sich an politische Berichterstattung: bereits Ende August erschien die zweite Nummer des preziösen Blattes und auch die ist recht ansehnlich geworden – anspruchsvolles Layout trifft auf sehr verschiedene Texte vieler AutorInnnen, das ganze mit Fotoreportagen angereichert. Wer sich die Ausgabe im Netz ansehen möchte, und eventuell ein Abo schalten will, dem wird hier geholfen: www.diepreziöse.de
Regisseur Michelangelo Antonioni: Der Weg in die filmische Moderne
Michelangelo Antonioni ist ein Name, der für den Film ebenso wichtig ist wie Marguerite Duras für die Literatur oder Giorgio de Chirico für die Malerei. Zweifelsohne gilt der italienische Regisseur als einer der bedeutendsten Modernisierer*innen des Kinos in Europa nach 1950. Sein Werk prägt die internationale Filmgeschichte. Die Bedeutung von...

