Stassen Jean-Philippe: Déogratias

Le maî tre de la narration Jean-Philippe Stassen a créé avec son nouvel album „Déogratias“ un chef d’oeuvre.

Stassen: Déogratias (Dupuis / Aire Libre) / 80 p. / 471 LUF

Ma tête est toute pleine de froid

Au Rwanda, les gens se saluent parfois d’un „Uraho ?“, ce qui veut dire „T’es toujours vivant?“. Cet humour noir est une des nombreuses façons de survivre après le génocide de 1994, dans un pays où tueurs et victimes doivent à nouveau cohabiter dans une atmosphère de paix extrêmement fragile. Malheureusement, beaucoup de survivants, ne sachant vaincre la peine ou la honte, ont fui dans les drogues ou la folie. mehr lesen / lire plus

Rodemack (F): MAISON DES BAILLIS

cuisine française

Baisers aux baillis

(disro 521/00) – C’est tout près de chez nous, bien qu’il faille emprunter quelques petites routes mal signalisées pour y arriver. La destination est le joli bourg médiéval de Rodemack, sis au sud de la frontière de Frisange. Dans une demeure plutôt somptueuse, bien que dénudée de tout luxe ou snobisme, Mme. Gracieuse Del Vecchio entretient le restaurant et salon de thé La maison des baillis. Le cadre est des plus comfortables, avec mobilier de style, parois boisées et chandelles, mais avec un service des plus décontractés. Dans l’une des salles – fumeurs et non-fumeurs – on vous propose quelques menus aux noms et contenus très campagnards. mehr lesen / lire plus

Luxembourg: MERCEDES-CAFE

cuisine française

Restaurant mit Stern

(bar-ren 543/00) – Einen Stern hat es schon, einen Mercedes-Stern nämlich: Das Mercedes-Café ist in den Hollericher Verkaufshallen der bekannten Automarke untergebracht. Ein für Luxemburg originelles Konzept, das aus deutschen Landen importiert wurde. Die Küche allerdings hat Luxemburger Touch: Sie wird vom Restaurant Fridrici besorgt. Mit der Escher Gourmet-Küche hat die als „cuisine de brasserie“ definierte Küche in der Rue de Bouillon allerdings wenig zu tun. Das Angebot reicht von diversen Salaten über das klassische Steak zu Nudelgerichten oder einer „darne de saumon“. Und auch das Interieur mit Blick auf blitzende Vehikel der C-Klasse hat nichts mit der plüschig-bürgerlichen Atmosphäre des Mutterhauses gemein, sondern kommt im schlichten Designer-Stil daher. mehr lesen / lire plus

Luxembourg: EL POZO

cuisine espagnole

Cuisine ibérique au „Dernier Sol“

(rw 471/99) – C’est en fait un des lieux sacrés de la gauche luxembourgeoise, que ce restaurant espagnol situé dans un virage de la route de Thionville, juste vis-à-vis des bâtiments „marchandise“ des CFL. En vogue jadis dans les cercles militants pour ses plats typiques, le restaurant a souffert quelque peu de la concurrence d’autres adresses ibériques voire autrement exotiques. Le restaurant connu autrefois sous l’appellation „Beim Spuenier“ semble avoir changé de direction et porte maintenant le nom de „El pozo“, ce qui veut dire „le puits“. Le cadre est devenu plus clair et plus simple, mais ses jolis „azulejos“ sur fonds blanc rappellent tout de suite les souvenirs de vacances ensoleillées. mehr lesen / lire plus

Luxembourg: SUSHI PLACE

cuisine japonaise

Plastic Place

(suwa 540/00) – Wer Geschmack am unterkühlten Charme italienischer Designerküchen findet, wird sich wenigstens am Outlook des neuen Sushi Place in der „Avenue de la Liberté“ freuen können, der vor Kurzem einen Brillenladen nahe des „Rousegäertchen“ ersetzt hat. Ansonsten haben Fans japanischer Küche dazu wenig Grund. An sich ist das Selbstbedienungssystem, bei dem die Köstlichkeiten auf Reis selbst nach Belieben ausgewählt werden können, durchaus angenehm. Doch jedes einzelne Sushi ist dabei in Zellophan verpackt – seit wieviel Stunden, weiß niemand außer dem Betreiber. Die ausgewählten Zellophanpaketchen werden zuerst einmal (zu recht stolzen Preisen) bezahlt, um dann auf einem Plastikteller vor Ort verzehrt oder mitgenommen zu werden. mehr lesen / lire plus

Luxembourg: ELEVATOR

bistrots

Gar nicht trivial

(barho 524/00) – Eher für sein Bier und seine Billardtische als für seinen intellektuellen Touch ist das Pub „Elevator“ an der Hollericher Straße bekannt. Sonntag abends aber ist alles anders. Da dürfen alle zuschlagen, die sich an den Million-Dollar-Shows satt gesehen haben und die Fragen von „Trivial Pursuit“ bereits auswendig können. Dann serviert nämlich Quizmaster Mike seine 35 Fragen, an denen sich dann die teilnehmenden Teams über einem Pint die Zähne ausbeißen dürfen. Geraten wird quer durch den Garten, vom schnellsten Salzwasserfisch über die Namen der Teletubbies bis hin zum Vornamen unseres werten Premiers oder Figuren der griechischen Mythologie. mehr lesen / lire plus

Pop / Folk: BADLY DRAWN BOY

The Hour of Bewilderbeast

Vielversprechend

(tm 544/00) – Bevor sein Debütalbum erschien, hat der aus Manchester stammende Damon Gough aka Badly Drawn Boy schon eine handvoll EPs auf seinem eigenen kleinen Alternative-Label „Twisted Nerve“ veröffentlicht. Nun legt er mit „The Hour of Bewilderbeast“ (XL Recordings) ein Singer-Songwriter-Werk vor, das stellenweise an Elliot Smith und John Lennon erinnert. Er selbst bezeichnet seine Musik als Future-Folk oder progressiven Pop. Dass Kritiker ihn ständig mit Beck vergleichen, kümmert BDB wenig. Die 18 Kompositionen seines Erstlings sprechen für sich: intelligent, abwechslungsreich, lyrisch und voller Wärme. Retro, aber dennoch hip. Grenzenlos erfrischend. mehr lesen / lire plus

Space-Pop: APPLIANCE

Six Modular Pieces

Hypnotisch

(mt 543/00) – Bereits auf ihrem Debütalbum „Manual“ entpuppten sich „Appliance“ aus dem britischen Exeter als eine der vielversprechendsten Neuentdeckungen in Sachen Space-Pop. „Six Modular Pieces“ (Mute) orientiert sich ebenfalls am 70er Jahre Krautrock und präsentiert eine gelungene Mischung aus „Can“, 60ties Psychedelia, recherchiertem Noise-Rock und repetitivem Wave. Das Resultat der 30-minütigen 6-Track-EP (darunter vier instrumentale Songs) ist erstaunlich und unwiderstehlich. Anschnallen und abheben! mehr lesen / lire plus

Rock: BUCKLEY JEFF

Intensiv

(tm 537/00) – Als vor ein paar Jahren Jeff Buckleys Tod die Runde machte, war nicht nur die gesamte Musik(er)welt erschüttert. Schliesslich hatten wir dem Sohn des 60ties Folk-Sängers Tim Buckley eines der schönsten Werke seit langem zu verdanken. „Grace“ begeistert nach wie vor und behält auch nach dem Ableben dieses herausragenden Songwriters einen enormen künstlerischen Wert. Jetzt erscheint nach „Sketches “ das zweite posthume Buckley-Album mit einer Auswahl der besten Live-Aufnahmen seiner 95/96er Mystery White Boy-Tour (Columbia). Die 12 Songs (+3 Bonus-Tracks) wurden an verschiedenen Abenden aufgezeichnet und geben uns das Gefühl, ein Teil dieser himmlischen Show gwesen zu sein. mehr lesen / lire plus