Umverteilung für die woxx

Auch die woxx will ihren Anteil an den großartigen Wahlgeschenken, die von der neuen Regierung versprochen worden sind. Pünktlich zur Mindestlohnerhöhung am 1. Januar passen wir die Abopreise an. Dass wir unseren Abonnent*innen gleich einen Sprung von 90 auf 103 Euro für das normale Jahresabo zumuten, hat vor allem zwei Gründe. Zum einen gilt der aktuelle Abopreis seit Oktober 2012. Da hieß der Premier noch Jean-Claude Juncker – wer kann oder mag sich noch an diese Zeiten erinnern? Zum anderen muss die woxx ihr Geschäftsmodell umkrempeln. Seit die Oekofoire abgeschafft wurde, ist unsere Anzeigen-Geldquelle ziemlich ausgetrocknet. Deshalb holen wir uns das Geld bei denen, die sich am wenigsten wehren können: unseren Leser*innen. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 2. Dezember: Presseclub mat der woxx

Innovatioun oder roueg Politik an der Kontinuitéit? Iwwert de Koalitiounsaccord an d’Ressorte pro Partei gëtt e Sonndeg am RTL-Presseclub geschwat.

Néng Plenièren an Dosende vun Aarbechtsreuniounen waren néideg – elo steet de Koalitiounsaccord, grad wéi dass d’Ressorten tëscht Blo, Rout a Gréng verdeelt sinn!

Mä wéi ass de Contenu ze bewäerten: Innovatioun oder roueg Politik an der Kontinuitéit?

Wat ass ënner „Wäitsiicht“, ambitiéis a Gerechtegkeet ze verstoen?

Mir huelen d’grouss Linnen, déi d’Verhandlungspartner ausgemaach hunn, ënnert d’Lupp – an der Journalisteronn um Sonndeg.

Am Presseclub dëse Sonndeg sinn dës Invitéen: de Marc Schlammes vum Wort, d’Josée Hansen aus dem Land, de Richard Graf vun der woxx, an den Dhiraj Sabharwal aus dem Tageblatt. mehr lesen / lire plus

Neu im Team: Isabel Spigarelli

Bereits zum zweiten Mal bekommt die woxx 2018 nun schon Zuwachs und dieses Mal ist es zugleich auch ein Schritt in Richtung einer größeren Geschlechterbalance im Redaktionsteam. Obwohl erst 26 Jahre jung, hat Isabel Spigarelli bereits einiges an Berufserfahrung vorzuweisen. So war sie bisher nicht nur als Freelancerin beim „Journal“ tätig, sondern arbeitete unter anderem auch bei der Revue und im Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main. Manchen Leser*innen dürfte sie zudem aufgrund literarischer Publikationen wie etwa ihrem Roman „Nichts zu danken“ und den Erzählungen „Ein Versuch, zu sein“ bekannt sein. Ab sofort wird Isabel (Kürzel: is) die woxx-Redaktion vor allem bei sozialen Themen verstärken. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 4.November: Presseclub mat der woxx

Dëse Sonnden um 11 Auer ass och d’woxx nees am RTL-Presseclub mat dobäi. Nieft den Themen ënnendrënner schwätze mer och iwwer 30 Joer woxx!

D’Koalitiounsverhandlunge gi bis Mëtt November um Niveau vun den Aarbechtsgruppe weider – mee wat gëtt do geschwat a wéi wäert sech de Regierungsaccord agencéieren?

Wéi eng Politiker solle wéi ee Ministère iwwerhuelen an wéi positionéieren sech d'“Wahlgewënner“?

En aneren Sujet deen dës Woch dominéiert, ass d’Zukunft vun der Koalitioun an Däitschland verbonne mat där vun der Kanzlerin Merkel no de Wahlen an Hessen an d’Asylpolitik vun der Lëtzebuerger Regierung …

Dorops komme mer dëse Sonndeg am RTL-Presseclub ze schwätzen … mat an der Ronn vun de Journalisten setzen:

d’Dani Schumacher vum WORT
d’Michèle Sinner aus dem LAND
de Luc Caregari vun der Woxx
an de Robert Schneider vum Tageblatt. mehr lesen / lire plus

Working like a dog …

Hier dürfen wir mit rein! Ein alternatives Projekt ist die woxx auch, was das Mitbringen von Haustieren angeht. Wenn Frauchen oder Herrchen uns Vierbeiner*innen nicht allein zuhause lassen wollen, kommen wir halt mit zur Arbeit. In den 1990ern war das zuerst Karins Hündin Loni. Zu Karins Rudel gehörten später auch Goofy, Phoebe, Maybe (nur zu Besuch), Spoogy, Onyx und Bibine – die drei letztgenannten schauen von Zeit zu Zeit noch in der woxx vorbei. Diane brachte Ronja mit, Luc hatte manchmal Sorry dabei und Rayms Begleiter waren erst Jojo und jetzt Guandi. Vor Kurzem ist Susannes Momo zum woxx-Rudel gestoßen. Untereinander verstehen wir uns mindestens so gut wie die woxx-Zweibeiner*innen. mehr lesen / lire plus

Ein Jahr bei der woxx

Als ich Mitte Oktober 2001 meinen ersten Blogeintrag verfasste, dachte ich wenig über Journalismus nach. Viel wichtiger war die Möglichkeit, mich persönlich ausdrücken und mit Technologie herumspielen zu können. Wenige Jahre später machte ich, bestärkt durch meine Erfahrungen beim Bloggen, erste Schritte bei Graffiti, den Jugendsendungen von Radio Ara. Es folgten die Queesch und dann beim Studium in Österreich zwei Studierendenmagazine. Ich kam mir immer etwas merkwürdig vor, als Online-Mensch plötzlich für Printmagazine zu schreiben, beziehungsweise diese sogar redaktionell zu gestalten. Der magische Moment, die eigenen Worte auf Papier in der Hand zu halten, ist dennoch etwas Besonderes. Gerade beim „progress“, das österreichweit erschien, war jede Ausgabe durch ein großzügiges Budget für Fotos und Illustrationen ein kleines Kunstwerk.
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30 Jahre woxx – die andere Stimme

Diese Woche feiern wir drei Jubiläen: 1.500 Nummern, 30 Jahre Zeitung, ein Jahr Online-woxx. Wichtiger als die Bilanz sind unsere Zukunftspläne – die den revolutionären Veränderungen in der Medienbranche Rechnung tragen.

Um die Schwierigkeiten, für die Online-woxx die digitale Pressehilfe zu erlangen, ging es im Edito „Abgebremst aber im Rennen“ der Print-Nummer von vergangenem Freitag. Wie das Projekt GréngeSpoun / woxx in den vergangenen 30 Jahren mit den technologischen Revolutionen in der Medienbranche umgegangen ist, dazu finden unsere Leser*innen in der am 2. November erscheinenden Nummer einen detaillierten Beitrag auf Französisch. Dabei geht es auch um die Chancen, die die neuen Technologien bieten, um den Ansprüchen des ursprünglichen Projekts besser gerecht zu werden. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 21. Oktober: Presseclub mat der woxx

Wat fir eng Haaptenseignementer sinn aus de Chamberwale vum leschte Sonnden ze zéien? Wouriwwer wäerten d’LSAP, d’DP an déi Gréng an de Koalitiounsverhandlunge besonnesch streiden? A wéi stinn d’Chancë vun enger CSV, dach nach an d’Regierung ze kommen?

Ë.a. doriwwer schwätzen dëse Sonnden de Christoph Bumb vu reporter.lu, de Richard Graf vun der woxx, de Robert Schneider vum Tageblatt an d’Dani Schumacher vum Lëtzebuerger Wort vu kuerz no 11 bis Mëtteg op RTL Radio Lëtzebuerg. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 16 September: Presseclub mat der woxx

D’Walcampagne huet hir éischt Woch hannert sech. Wéi et sech bis elo zougedroen huet a virun allem wat mer nach kënnen erwaarde bis de 14. Oktober, doriwwer gëtt dëse Sonnden ab 11 Auer am RTL-Presseclub geschwat. Mir wäerten ënner anerem och iwwer d’Ënnerscheeder tëscht de verschiddene Parteie beliichten anprobéieren eng Äntwert op d’Fro: „Kann d’Koalitioun dat nach eng Kéier maachen?“ ze fannen. Mat dobäi sinn: D’Dani Schumacher vum Wort, de Peter Feist vum Lëtzebuerger Land, de Lucien Montebrusco vum Tageblatt an de Luc Caregari vun der woxx.

Lauschtert also eran, dëse Sonndeg vun 11 bis 12 Auer. mehr lesen / lire plus

Initiation politico-gastronomique

Faire un stage au woxx était une chance singulière. Après tout, il s’agit de l’hebdomadaire avec lequel j’ai pour ainsi dire appris à lire. J’étais donc curieux de voir comment il est produit. Durant mes quatre semaines de stage, j’ai d’abord rédigé deux articles pour l’« online-woxx ». Surtout, primovotant moi-même, j’ai écrit le Thema de cette semaine sur les jeunes électeurs. J’ai aussi pu assister à trois conférences de presse présentant le bilan parlementaire, une expérience fort éclairante sur les goûts culinaires des partis de la gauche luxembourgeoise. Entre ces excursions politico-gastronomiques, j’ai été initié aux secrets de la presse écrite. mehr lesen / lire plus

woxx zum Hören und Anschauen

Seit Anfang Juni produziert die woxx neben der Printausgabe und ihrer Webseite auch eine kurze Radiosendung. Im Rahmen des Magazins „Bistro“ auf Radio Ara bieten wir jeden Freitag um 18 Uhr einen Rückblick auf die vergangene Woche und einen Einblick in das aktuelle Heft. Das „Thema der Woche“ wird dabei eingehend behandelt; daneben versuchen wir aber auch, über die Recherche selbst zu informieren. Die Sendung stellen wir natürlich auch als Podcast auf woxx.lu, sodass alle, die freitags keine Zeit haben, sie sich trotzdem anhören können. Unsere Zusammenarbeit mit Ara geht aber noch weiter: Am nächsten Dienstag, dem 26. Juni, senden wir gemeinsam ein Rundtischgespräch über politischen Aktivismus 1968 und 50 Jahre später – mit jungen und älteren Aktivist*innen. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 10. Juni: Presseclub mat der woxx

D‘Entrée vum Claude Turmes an d‘Regierung als Successeur vum Camille Gira am Nohaltegkeetsministère an den Exit vum Françoise Folmer un der Spëtzt vun deene Grénge kënnt zu engem Zäitpunkt, wou d’Partei an de Sondagen am Opdriff ass an sech als Koalitiounspartner ubitt. Doriwwer schwätzt dëse Sonndeg de RTL-Presseclub um 11 Auer. Aner  sinn d‘Resultater aus dem Politmonitor an d‘Kandidaten, mat deenen d’ADR an d’Wahle geet.

Invitéen dës Woch an der RTL-Journalist*inneronn: Josée Hansen vum Land, Marc Schlammes vum Wort, de Robert Schneider vum Tageblatt an de Joël Adami vun der Woxx.

RDV fir de Presseclub um Sonndeg tëscht 11 an 12 Auer. mehr lesen / lire plus

Woxx goes Ara

Es ist nicht das erste Mal, dass die woxx ihrer eigentlichen Vokation eines Printmediums ein wenig untreu wird. Schon Ende der 1990er wurden die öffentlichen „Sträitkultur“-Gespräche nicht nur in der Wochenzeitung festgehalten, sondern auch über diverse Radiowellen einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Besonders mit Radio Ara hat es immer wieder Kooperationen gegeben. Abgesehen von den direkten personellen Überschneidungen – sowohl bei den „Macher*innen“ als auch beim anvisierten Publikum – ist die Verbindung mit Radio Ara fast embryonal zu nennen: Die Wochenzeitung erschien ein Jahr bevor Ara im Dezember 1992 auf Sendung ging. Jetzt erfährt diese Zusammenarbeit einen weiteren Schub: Ab sofort wird die woxx regelmäßig, freitags gegen 18 Uhr, Gast in der Ara-Sendung „Bistro“ sein, um das jeweilige Thema der Woche, aber auch andere spannende Inhalte der woxx vorzustellen und gegebenenfalls weiter zu bearbeiten. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 27. Mee: Presseclub mat der woxx

Den onerwaarten Doud vum Staatssekretär Camille Gira huet d’lëtzebuerger Politik, mee och d’Leit am Land déif getraff – d’Politik verléiert domat ee Pilier am Domaine vun Ëmwelt- a Naturschutz. Den RTL-Presseclub kennt de Sonnden 27. Mee, kuerz no 11 Auer, op dës Perte ze schwätzen: aner Sujeten sinn ënner anerem d’Modalitéiten fir Member am Staatsrot ze ginn, grad wéi nei méi oder manner politesch Mouvementer, déi sech virun de Wahlen crééieren.

Invitéen dës Woch am Presseclub sinn: d’Dani Schumacher aus dem Wort. d’Ines Kurschat vum Land, de Claude Karger aus dem Journal an de Richard Graf vun der woxx. mehr lesen / lire plus

Dem Dialog verpflichtet

Camille Gira 1958-2018 (Foto: Wikimedia)

Camille Gira ist tot. Mitten in seiner Rede zum Naturschutzgesetz ist er zusammengebrochen – umgefallen wie eine Eiche im Sturm, wie der grüne Ko-Präsident Christian Kmiotek twitterte. Er ist plötzlich nicht mehr da – und vielen, die persönlich mit ihm zu tun hatten, kommt die Frage in den Sinn, wann sie diesem Menschen eigentlich zum ersten Mal begegnet sind.

Beim Autor dieser Zeilen war das im April 1990. Als blutjunger GréngeSpoun-Redakteur suchte er den nicht einmal zwei Jahre älteren angehenden „ersten grünen Bürgermeister“ Luxemburgs in dessen Heimatort Beckerich auf. Das Interview dauerte am Ende so lange, dass es gleich auf zwei GréngeSpoun-Ausgaben verteilt werden musste. mehr lesen / lire plus

Dëse Sonndeg 6. Mai: Presseclub mat der woxx

 

Wat ass vum Premier Xavier Bettel sénger Ried zur Lag vun der Natioun zréckzebehalen? Wéi steet Lëtzebuerg mat séngem Burkagesetz do? A wourop hunn d’Gewerkschaften um 1. Mee den Akzent geluegt?

Ë.a. doriwwer schwätzen dëse Sonnden  de Claude Karger vum Journal, de Lucien Montebrusco vum Tageblatt, d’Dany Schumacher vum Lëtzebuerger Wort an de Richard Graf vun der woxx. Vu kuerz no 11 bis Mëtteg op RTL Radio Lëtzebuerg.

 

(Text: RTL)
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Woxxenende 2018

Teambuilding für die einen, Gelegenheit, sich den ersten Muskelkater des Jahres zu holen, für die anderen: Jedes Jahr im Frühjahr mietet die woxx – in der Großregion oder in anderen Gegenden – ein Ferienhaus für ein langes Wochenende und ermöglicht es so einem Großteil des Teams, ein paar Tage, unbelastet vom alltäglichen Redaktionsstress, miteinander zu verbringen. Diesmal verschlug es die woxx ins windungsreiche Tal der Semois. Zuvor wurde aber noch dem europäischen Biermuseum in Stenay ein gebührender Besuch abgestattet, Bierprobe inklusive. Mit von der Partie waren auch ehemalige Mitarbeiter*innen, und auch das Wetter spielte mit. Bei der Mountainbiketour, die unvermeidlich mit einem strammen Aufstieg aus dem engen Tal in den Ardennen begann, war die Sonne sogar viel zu warm. mehr lesen / lire plus

„Punaise!“

Das französische Schimpfwort, das in der Regel mit lang anhaltender Endsilbe intoniert wird, um auf einen plötzlichen, meist auch sehr unangenehmen Vorfall aufmerksam zu machen, war am vergangenen Dienstag in der woxx-Redaktion kaum zu überhören, als gegen 15 Uhr die Nachricht von der vorläufigen Schließung der Cinémathèque wegen einer Bettwanzen-Invasion eintraf. Neben Juckreiz haben die genannten Schädlinge – „punaises“ auf französisch – noch einen ganz anderen unangenehmen Effekt: Die genau zu dem Zeitpunkt mühsam fertiggestellten Cinémathèque-Programmseiten wurden zur Makulatur, denn sämtliche Vorstellungen des kommunalen Kinos sind für einen Monat abgesagt. Zu Opfern der Katastrophe wurden damit aber auch zwei redaktionelle Seiten, da die Seitenzahl einer woxx-Ausgabe immer durch vier teilbar sein muss und Ersatz so schnell nicht aufzutreiben war. mehr lesen / lire plus

woxx@home: Halber Abschied

Über 40 Namen finden sich auf der Liste der Personen, die bei der woxx seit ihrem Beginn fest oder befristet angestellt waren – die vielen freien Mitarbeiter*innen nicht einmal eingerechnet. Im Journalismus wird seit jeher viel gewechselt. Viele ehemalige Kolleg*innen arbeiten jetzt für andere Medien, einige haben sich beruflich neu orientiert – nicht immer freiwillig, sind doch die Einkommensbedingungen im Pressewesen bekanntlich nicht die besten. In einen kleinen Team wie der woxx bedeuten solche Abgänge immer auch einen Bruch. Da verlässt nicht nur eine Person die Redaktion, da geht auch eine bestimmte Art zu schreiben, und ein Netz von Verbindungen ist plötzlich nicht mehr da, das nicht immer einfach zu ersetzen ist. mehr lesen / lire plus

L’autre hebdomadaire : Notre troisième révolution

Avoir une présence en ligne est considéré comme indispensable pour un journal. Mais depuis novembre dernier, le woxx en fait bien plus. Explications et perspectives d’avenir.

Le woxx sur son propre site, sur Facebook et sur Twitter.

Fonder le Gréngespoun, un journal nouveau et alternatif, dans le paysage médiatique luxembourgeois figé de la fin des années 1980, quelle aventure ! Notre première révolution a été tout simplement d’exister, puis d’être officiellement reconnu-e-s au bout de huit ans. Changer de nom, se dégager de la référence au vert qui aurait pu être comprise comme une allégeance à un parti politique, voilà notre deuxième révolution, accomplie en 2000. mehr lesen / lire plus