Dans les salles: Drive-away dolls

Les clichés resucés sont au rendez-vous dans cet énième road movie typiquement loufoque. Certes un temps comique, l’approche convenue démontre pourtant que ni un duo devenu copines lesbiennes, ni de convaincantes interprétations dynamiques suffisent à élever un scénario artificiel dont le principal sujet est la vie sexuelle des personnages. Le divertissement à traits caricaturales du réalisateur Ethan Coen, qui signe ici son premier long-métrage sans son frère Joel, est ainsi loin de raconter une histoire originale.

Bewertung der woxx: X

Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Entwicklungs-NGOs: Fragen bleiben offen

Die in der Entwicklungszusammenarbeit tätigen NGOs sehen ihren Bildungsauftrag gefährdet. Das geht aus einer Pressemitteilung von „déi gréng“ vom vergangenen Montag hervor. Das Ministerium für Entwicklungszusammenarbeit hatte dem Dachverband der betroffenen NGOs, dem Cercle de Coopération, Mitte März mitgeteilt, die mehrjährigen Rahmenvereinbarungen mit ihnen abschaffen zu wollen. Der Entschluss betrifft die Finanzierung der NGOs zwar nicht unmittelbar. An die in den Vereinbarungen geregelten Bildungs- und Sensibilisierungskampagnen sind aber finanzielle Zuschüsse vonseiten des Staates gebunden. Ihre Hoffnung, die am vergangenen Montag stattgefundene Sitzung des außenpolitischen Ausschusses in der Chamber werde für Klarheit sorgen, sahen die Grünen enttäuscht. „Ob und wie diese Kompetenzen auch in Zukunft eingesetzt werden sollen, konnte das Ministerium uns nicht mitteilen“, so Joëlle Welfring, die grüne Sprecherin für Entwicklungsarbeit. mehr lesen / lire plus

Backcover: Viktoria Mladenovski

Im Mai zeigt die in Berlin ansässige Künstlerin Viki Mladenovski auf dem Backcover der woxx fünf persönliche Illustrationen. Im Interview erzählt sie, warum auch kunterbunte und spielerische Kunst politisch aussagekräftig sein kann.

Spielerisch, bunt und inklusiv: Die queere Künstlerin Viktoria Mladenovski malt in ihren Illustrationen die Welt so, wie sie sie gerne sehen würde. (Copyright: Viktoria Mladenovski)

woxx: Viki Mladenovski, wie haben Sie mit der Kunst angefangen?

Viki Mladenovski: Ich male eigentlich schon von klein auf. Während meines Literaturstudiums in Schottland hatte ich jedoch mit dem Malen aufgehört. Als ich später in einer Galerie gearbeitet habe, hatte ich die Gelegenheit dazu, Siebdruckverfahren und Risographie zu lernen und fing wieder mit malen an. mehr lesen / lire plus

Buchtipp: Nichts davon ist wahr

In Veronikas skurriler Familie leben alle nach Kräften ihre Eigenarten aus. Ihr um Hygiene bemühter Vater zieht in der verschachtelten Familienwohnung in Rom immerzu neue Wände ein. Währenddessen überhäuft ihre Mutter sie im Minutentakt mit Telefonanrufen und überwacht die Kinder Tag und Nacht. Veronika selbst wächst im Schatten ihres talentierten Bruders auf und wird ohne große Ambitionen Schriftstellerin ‒ wohl auch als Schutzmechanismus, um mit der eigenen Familie fertigzuwerden, wie die Autorin erklärt. Mit einer wunderbaren Portion stoischer Ironie erzählt Veronica Raimo von Ferienreisen, die ins Wasser fallen, komisch bizarren Liebesschaften und der Einsamkeit des Erwachsenwerdens. Die willkürlich aufeinanderfolgenden kurzen Kapitel beschreiben dabei Erinnerungen mit autobiografischen Zügen. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Abigail

Copyright: Universal

Explodierende Körperteile, jede Menge Kunstblut und turbulente Kampfszenen: Etwas wirklich Neues im Horror-Genre bietet „Abigail‟ nicht. Trotz der Spielfreudigkeit und der glaubhaften Darstellungen ‒ vor allem die Nachwuchsschauspielerin Alisha Weir überzeugt in ihrer Rolle als Pirouetten-drehende Abigail ‒ hinterlässt der Film deshalb keinen bleibenden Eindruck. Die bewusste Albernheit gibt der Horror-Komödie dennoch den nötigen Biss für 100 unterhaltsame Minuten.

Bewertung der woxx: X

Alle Uhrzeiten finden Sie hier. mehr lesen / lire plus

Artenschutz und Landwirtschaft: Unter einem Hut

(Foto: Katrin M./Pixabay)

Sie ist weniger bekannt als die Klimakrise, dabei ist sie „mindestens ebenso dramatisch“, eröffnete der Mouvement écologique (Méco) seine Pressekonferenz am Donnerstag, dem 18. April. Die Rede ist von der Biodiversitätskrise, die sich laut einer rezenten Studie des Nationalmuseums für Naturgeschichte schneller ausbreitet als bisher angenommen: Nicht eine Million, sondern zwei Millionen Tier- und Pflanzenarten sind weltweit gefährdet. Auch in Luxemburg ist die Lage kritisch, besonders bei offenen Landflächen wie Mähwiesen und Feuchtgebieten: „Die Hälfte der geschützten Habitate befinden sich in einem schlechten Erhaltungszustand“, beklagt die Umwelt-NGO. Dem soll der Dritte Nationale Naturschutzplan (PNPN3) mit der Wiederherstellung und Erweiterung der bedrohten Ökosystem entgegenwirken, unter anderem mit der Wiederherstellung von 1.109 Weihern. mehr lesen / lire plus

Zwischen Schein und Sein: Perspektiven auf Europa

Vor zwei Jahren war sie in Esch zu sehen, nun stellt sie das Lëtzebuerg City Museum aus: Anhand sechs Stereotypen über Europa konfrontiert „Pure Europe“ Besucher*innen mit ihren eigenen Vorurteilen.

Wessen Wäsche strahlt so weiß? Ganz so ironisch wie die Plakate es angeben ist die Ausstellung nicht. Dafür überzeugt sie mit vielerlei Ansätzen, Europa neu zu denken. (Foto: woxx)

Die Treppen rauf, bis zum fünften Stockwerk. Die Ausstellung fängt an der Grenze an: Wo endet Europa? Da, wo Zentralasien beginnt? Sowohl die Türkei als auch Aserbaidschan gehören zum Europarat und sind auf den meisten Europakarten zu sehen. Aber was ist mit Marokko oder etwa Israel? mehr lesen / lire plus

Musik: „Skin“ von Ditty

Wie können wir als Gesellschaft weitermachen? Dieser Frage geht die Indie-Pop-Songwriterin und Sängerin Ditty in ihrem im Februar erschienenen Album nach. Mit ihrer unverkennbaren Stimme verbindet die Künstlerin auch diesmal wieder sanftes Gitarrenspiel und eindringliche Rhythmen mit inhaltlich verletzlichen Passagen in denen sie dem gesprochenen Wort den Vorrang gibt. Inspiriert hat sich die aus Indien stammende und in Berlin lebende Songwriterin an ihrer Beziehung mit der Natur sowie an den Wäldern des indischen Staats Goa und deren Abholzung. Von dieser war sie während einer Reise Zeugin geworden. Auffallend sind dabei die von Ditty selbst aufgenommenen Geräusche der Wälder in Goa, mit denen die Sängerin auf die Lage der Ökosysteme aufmerksam machen will. mehr lesen / lire plus

Klimaschutz als Grundrecht: Klimaklage bekommt Recht

Drei Klagen für den Klimaschutz lagen am Dienstag dem Europäischen Gerichtshof der Menschenrechte vor, nur eine war erfolgreich. Der Sieg des Vereins der KlimaSeniorinnen Schweiz macht anderen Kläger*innen trotzdem Hoffnung.

Es sei ein Sieg für alle Generationen. Erstmals bestätigte am 9. April ein auf Menschenrechte spezialisiertes Gericht das Recht auf Klimaschutz. (Bild: EPA/Leandre Duggan.)

Am 9. April schafften schweizerische Seniorinnen einen Präzedenzfall: Die Schweiz verstoße wegen unzureichender Klimamaßnahmen gegen die in der Europäischen Menschenrechtskonvention eingefassten Grundrechte, so das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg. Es ist das erste Mal, dass „ein auf Menschenrechte spezialisiertes transnationales Gericht ein Recht auf Klimaschutz direkt bestätigt“, lobte Greenpeace das Urteil in einer Pressemitteilung. mehr lesen / lire plus

Livre: L’homme qui vivait sous terre

Alors qu’il rentre chez lui, trois policiers interpellent Fred Daniels : Il y a eu un double homicide, et Daniels, un homme noir, est le suspect idéal. Forcé à signer de faux aveux, il réussit à échapper aux policiers et disparaît dans une bouche d’égout. À l’abri, il observe la cruauté du monde d’en haut, celui des Blancs, depuis les obscures entrailles de la ville. La violence, néanmoins, ne met pas longtemps à le rattraper. Ce sont justement quelques-unes de ces scènes de violence extrême qui furent supprimées lors de la première publication de ce roman en 1942, les maisons d’édition les jugeant alors « insupportables ». mehr lesen / lire plus

Antirassismus: Treffen mit Familienministerium

 (SOURCE : letzriseup.com)

Die NGO Lëtz Rise Up warnt: In Luxemburg nehmen rassistische Vorfälle in Form von Hassrede, insbesondere im Internet, zu. Dies teilt die antirassistische Organisation nach einem Treffen mit dem Familienministerium in einer Pressemitteilung mit. Auf der Tagesordnung war unter anderem der nationale Aktionsplan gegen Rassismus, den die vorige Regierung nicht zum Abschluss gebracht hatte. Die jetzige Regierung müsse das nun rasch nachholen, denn die Lage sei „beunruhigend“, so die NGO. Beispielsweise hätten die Meldungen rassistischer Vorfälle an Schulen zugenommen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die „Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz“ (ECRI) auf eine Zunahme des rassistisch motivierten Mobbings an hiesigen Schulen aufmerksam gemacht. mehr lesen / lire plus

Backcover: Sarah Mafféïs

Ce mois d’avril, le woxx accueille le printemps avec la main de l’illustratrice Sarah Mafféïs. Pour le début de sa série « Backcovers », elle parle avec nous de ses dessins intuitifs et des émotions que lui évoquent les objets du quotidien.

woxx : Sarah, Vous alliez votre travail de designer de mobilier à celui d’illustratrice. Comment ces deux activités s’enrichissent-elles mutuellement ?

L‘artiste Sarah Mafféïs illustrera les dernières pages du woxx de ce mois d’avril. (Copyright : CO.LORR.com)

Sarah Maffeïs : Je m’inspire beaucoup du design dans mes illustrations et j’adore dessiner des objets. Depuis toute petite j’ai aimé dessiner, et quand j’ai voulu choisir la direction de mes études, j’ai choisi quelque chose qui me permettrait de continuer à dessiner tout le temps. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Black Tea

Entre de superbes images soignées de leçons de thé et de scènes quotidiennes, le réalisateur ne parvient malheureusement pas à ancrer l’histoire d’amour, qui reste peu développée. Si on y ajoute des dialogues invraisemblables et des scènes déroutantes, le résultat est un film contemplatif, certes, mais distant et décevant sur le contenu social.

L’évaluation du woxx : X
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Friedens Faible für Atom: Offen für alle Energien

Nachdem Luc Frieden mit seinen Aussagen zur Kernenergie für Entrüstung sorgte, bemüht sich die CSV-DP-Koalition um eine einheitliche Linie. Ihre Position zur Finanzierung der Kernforschung mit EU-Geldern ist dennoch nicht geklärt.

Als Alternative für Kohle oder Gas ist Atomkraft das kleinere Übel. In den nächsten Jahren muss der Weg aber weg vom Atom führen. Von der jetzigen Regierung wird der politische Wille dafür nicht kommen. (Copyright: Pixabay)

Auch wenn auch einige konservative Politiker*innen die Kernkraft regelmäßig befürworten (woxx 1717): Seit Ende der 1970er-Jahre führt Luxemburg konsequent eine Anti-Atompolitik. Mit seinen Aussagen für die Entwicklung von Kernenergie auf dem Atomenergie-Gipfel in Brüssel am 21. mehr lesen / lire plus

Umgehungstraße Bascharage: Freie Fahrt

Weder sind die Luftverschmutzungswerte in den letzten Jahren überschritten worden, noch liegen die Ergebnisse zweier öffentlicher Befragungen vor: Die Regierung hat eine umstrittene Umgehungsstraße im Südwesten des Landes trotzdem genehmigt.

Entlang der vorhandenen Zugstrecke und durch den Wald: Unter anderem soll die neue Umgehungsstraße auch den Bobësch zerschneiden. (Bild: Ministerium für Mobilität und öffentliche Arbeiten, September 2023)

Die Umgehungsstraße zwischen Bascharage und Sanem hat grünes Licht erhalten. Zuletzt war im vergangenen September ein Alternativvorschlag für einen Tunnel, der den Wald weniger beeinträchtigen sollte, verworfen worden (woxx 1754). Am 15. März letzter Woche genehmigte der Umweltminister Serge Wilmes (CSV) nun die schlussendlich oberirdische und entlang der Zugstrecke führende Straße. mehr lesen / lire plus

Alice Raybaud : Où résident nos révolutions

Les ami-es comme terrain de lutte. C’est ce que met en avant Alice Raybaud dans son premier ouvrage « Nos puissantes amitiés ». À la recherche de liens profonds en dehors de l’amour romantique, la journaliste revendique éloquemment l’amitié comme une force révolutionnaire.

Essentielle ou futile ? Alice Raybaud revendique le rôle que joue l’amitié dans nos vies. (Photo: Couverture, Éditions La découverte)

Un groupe d’ami-es qui élèvent une enfant ensemble. Huit adultes qui vivent sous un toit – un château fort du 13e siècle dans le sud-est de la France – et partagent un même compte bancaire. Une maison de seniors autonomes à Montreuil. Ou encore des ami-es qui gèrent une ferme écologique : toutes et tous se ressemblent par une approche commune de leurs relations amicales. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Dune 2

Le second volet de la saga de science-fiction suit les péripéties du héros Paul sur la planète Arrakis, où, soutenu par la population indigène, il cherche à venger son père assassiné. Alors que le long-métrage se veut un film anticolonialiste, la représentation que le réalisateur Denis Villeneuve fait du protagoniste en « messie » à contre-cœur, ainsi que le traitement superficiel des autres personnages, ne réussissent pas à élever une narration aplatie. Quoique le rythme effréné et les plans époustouflants convainquent absolument par leur dimension spectaculaire.

L’évaluation du woxx : X
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Die Klimarhetorik der Rechten: Auf morgen verschieben

Einige rechtsextreme Parteien der EU leugnen nicht länger den Klimawandel. Stattdessen versuchen sie nun, wirksame Maßnahmen hinauszuzögern. Kurz vor den Europawahlen kommt das vor allem in den ländlichen Regionen gut an.

Windräder „integrieren“ sich nicht gut in die Landschaft, argumentiert die Rechte und übernimmt ein vermeintlich umweltbewusstes Argument, um eine Klimaschutzmaßnahme zu diskreditieren. (Copyright: Flickr/Jeanne Menjoulet)

Sie gelten als die Ernährer*innen der Nation. Seit Monaten gehen Landwirt*innen vermehrt auf die Straße, um gegen Freihandelsabkommen wie jenes zwischen der EU und dem Gemeinsamen Südamerikanischen Markt (Mercosur) zu demonstrieren. Ihr Protest richtet sich aber auch gegen Klimaschutzmaßnahmen, wie sie im „European Green Deal“ der Europäischen Union einbegriffen sind. mehr lesen / lire plus

Claire Schadeck im Gespräch: „Entscheidungsposten müssen paritätisch besetzt werden”

Claire Schadeck, Projektleiterin beim CID Fraen an Gender, offenbart im Gespräch mit der woxx Details über die genderspezifische Analyse ausgewählter Kulturhäuser in Luxemburg.

Er ist keine Ausnahme: Gustavo Gimeno, musikalischer Leiter des luxemburgischen Nationalorchesters, ist nur einer von vielen Männern weltweit, die Orchester anführen – alle seine Vorgänger waren ebenfalls männlich. (Copyright: Quincena Musical, CC BY 2.0 / Wikimedia Commons)

woxx: Warum hat das CID diese Studie in Auftrag gegeben?

Claire Schadeck: Das CID arbeitet schon seit einem Jahr zum Thema struktureller Sexismus in der Kulturszene. Wir wollten herausfinden, wie es dort um die Geschlechterverhältnisse steht. Aus dem Grund haben wir dem Kulturministerium Anfang 2023 eine Studie dazu vorgeschlagen. mehr lesen / lire plus

EU Parlament: Auf zur Renaturierung

(Foto: (c) Bartosz Brzezinski WWF European Policy Office)

Die letzte Hürde ist genommen: Ein Tag nachdem mehrere Hundert Landwirt*innen den Straßenverkehr in Brüssel lahmlegten, sprach sich das Europäische Parlament für das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur aus. Am Dienstag, dem 27. Februar stimmte eine Mehrheit von 329 zu 275 Abgeordneter für den neuen Gesetzesrahmen. Mindestens 20 Prozent aller degradierten Land- und Meeresflächen sollen die EU-Mitgliedstaaten nun wiederherstellen. Die Überraschung kam dabei aus einer Minderheit konservativer Abgeordnete – einschließlich der hiesigen CSV – die entgegen der Parteilinie ihrer EVP-Fraktion für das Gesetz stimmte. Seit letztem Frühjahr kritisieren rechte und konservative Parteien sowie die Agrarlobby Copa-Cogeca, das Gesetz gefährde die Ernährungssicherheit. mehr lesen / lire plus