Crise au Soudan : « Chaque manifestation est un référendum »

Après le renversement du dictateur el-Bechir en 2019 et avec la mise en place d’une période de transition devant aboutir à des élections libres, le Soudan semblait s’engager sur une voie démocratique. C’était sans compter avec l’armée, qui a repris le pouvoir à travers un coup d’État en octobre 2021. Interviewée par le woxx, la chercheuse en droit international Habiba Abubaker explique la situation d’un pays en pleine tourmente.

Habiba Abubaker, 28 ans, est doctorante et chercheuse en droit international à l’institut Max Planck au Luxembourg. Originaire du Soudan, elle est en contact étroit avec ses proches sur place et suit les événements quasiment en direct − quand l’internet n’est pas coupé.

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Backcover: Studio Mila

Kunst auf dem woxx-Backcover? Im Januar sorgt Michèle Lawniczak mit ihren Illustrationen dafür. Im woxx-Interview stellt die 23-jährige Künstlerin und Tätowiererin sich vor.

Neben Illustrationen, Keramik und Teppichen gestaltet Michèle Lawniczak alias Studio Mila 
auch Tattoos. (Illustrationen und Foto: Michèle Lawniczak)

Deine Illustrationen sind meistens ziemlich optimistisch, oft auch witzig. Wie hast du deinen Stil entwickelt? 


Ich habe immer Dinge gezeichnet, auf die ich Lust hatte, wie alles um Self-
love und Feminismus herum. Mein Stil ist da ganz von alleine gekommen. Ich habe immer so gezeichnet, dass es sich für mich einfach und natürlich anfühlt, ich wollte mich nie verstellen! mehr lesen / lire plus

Neues Album von Princess Century: Entschleunigt und nackt

Die in Berlin wohnhafte Künstlerin Maya Postepski hat unter dem Pseudonym Princess Century ihren inzwischen dritten Longplayer „s u r r e n d e r“ veröffentlicht. Wie es dazu kam, dass sie auf dem neuen Album zum ersten Mal singt und weshalb der Lockdown ihr persönlich in die Karten gespielt hat.

Der dritte Longplayer von Princess Century wurde am 1. Oktober veröffentlicht. (Foto: princesscentury.com)

woxx: Ihre neue Platte, s u r r e n d e r, ist sehr eklektisch ausgefallen. Was beflügelt und inspiriert Sie und wie gestalten Sie Ihren kreativen Prozess?


Maya Postepski: Ich plane nichts wirklich, in keinem Bereich meines Lebens … lustig. mehr lesen / lire plus

Heavy Metal als Forschungsobjekt: Spannende Gratwanderung

Ästhetisch oft interessant, bisweilen jedoch auch sehr problematisch: so beschreibt der britische Soziologe und Musikkritiker Keith Kahn-Harris die versuchte Grenzüberschreitung in den extremen Spielarten des Heavy Metal. Im Gespräch erzählt er, wie man über Metal schreibt – und was in diesem Genre meist nicht zur Sprache kommt.

Ist nicht nur Experte für 
Heavy Metal-Musik, 
sondern auch für die jüdische Gemeinde Großbritanniens: 
der Soziologe Keith Kahn-Harris. (Foto: Zoe Norfolk)

woxx: Sie gelten als einer der führenden Experten der Heavy Metal Studies. Wie sind Sie zu diesem Forschungsbereich gekommen, der ja doch recht exotisch klingt?


Keith Kahn-Harris: Ich habe 1996 mit meiner Doktorarbeit begonnen und dabei verschiedene Szenen des „Ex
treme Metal“ (der im Unterschied zum eher kommerziell orientierten „Mainstream-Metal“ auf eine möglichst radikale Ästhetik zielt, Anm. mehr lesen / lire plus

Littérature : « Un paysage éditorial luxembourgeois conscient des défis »

Depuis cette année, c’est Kultur|lx – Arts Council Luxembourg qui coordonne le stand luxembourgeois à la « Frankfurter Buchmesse », qui a lieu cette semaine après une année de pause due à la pandémie. Jean-Philippe Rossignol, récemment nommé responsable du secteur littéraire au sein de Kultur|lx, discute avec le woxx des défis, du multilinguisme et du « daily business » du secteur littéraire national.

Jean-Philippe Rossignol est le responsable de la littérature au sein de Kultur|lx – Arts Council Luxembourg. Avant, il a été critique littéraire et a travaillé aux éditions du Félin. Comme auteur, il a publié les romans « Vie électrique » (Gallimard) et « Juan Fortuna » (Christian Bourgois éditeur).

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Global Media Monitoring: „Die Presse muss sich hinterfragen.“

Frauen sind in Luxemburgs Medien rar – das ging am Montag aus den Auswertungen des Global Media Monitoring Project 2020 hervor, das die mediale Repräsentation von Frauen und Männern analysiert. Claire Schadeck, politische Beauftragte des Cid Fraen an Gender, über Luxemburgs schlechtes Zeugnis und die Erweiterung des Horizonts.

Wer in Luxemburg Zeitung liest, Radio hört und Online-Journalismus konsumiert, trifft selten auf Frauen – weder in den Beiträgen noch hinter den Kulissen. (Copyright: Ono Kosuki/Pexels)

woxx: Claire Schadeck, Sie waren als politische Beauftragte des Cid Fraen an Gender an der Ausarbeitung des Global Media Monitoring Project (GMMP) beteiligt. Was sind die wichtigsten Erkenntnisse?
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Mobilité et handicap : « On a tous besoin les uns des autres »

Bien que les transports en commun deviennent de plus en plus accessibles aux personnes à mobilité réduite, les efforts ne sont pas encore suffisants. Nous en avons parlé à Info-Handicap.

Une véritable politique de transports publics accessibles doit aussi prendre en compte les chemins à parcourir pour arriver aux arrêts de bus. (Photo : Wolfgang Eckert/pixabay)

woxx : Où en est-on aujourd’hui de l’accessibilité des transports publics au Luxembourg ?


Fabienne Feller : Disons que la situation s’est vraiment fortement améliorée depuis 2001, avec la loi sur l’accessibilité des lieux ouverts au public. Cette loi spécifie que tous les lieux ouverts au public, s’ils sont financés complètement ou en partie par des pouvoirs publics, doivent répondre aux critères d’accessibilité pour les personnes en situation de handicap. mehr lesen / lire plus

Ernährungssouveränität: Transformation des Ernährungssystems

Das Projekt eines Ernährungsrates liegt auf Eis, weil sich die Regierung bisher nicht auf ein Modell einigen konnte. Im Interview mit der woxx erklärt Ernährungssoziologin Rachel Reckinger, wie ein solcher Rat idealerweise funktionieren sollte.

Wie können vielfältige, erschwingliche und gesunde lokale Lebensmittel regional erzeugt werden? Ein Ernährungsrat könnte eine Lösung finden. (Foto: Couleur/Pixnio)

woxx: Was ist Ernährungsdemokratie und welche Rolle spielt ein Ernährungsrat darin?


Rachel Reckinger: Das seit der Nachkriegszeit aufgebaute und derzeitig dominierende Agrobusiness-Modell hat zur Ernährungssicherheit für lediglich einen Teil der Bevölkerung der entwickelten Länder geführt – mit erheblichen negativen externen Effekten. Das globale Ernährungssystem trägt insgesamt 30 Prozent zu klimaschädlichen Emissionen bei, das Problem des Welthungers bleibt ungelöst, Fettleibigkeit und ernährungsbedingte Erkrankungen nehmen zu, die globalen Ressourcenungleichheiten vergrößern sich, Tierwohl in der Nahrungsmittelproduktion ist noch lange nicht überall gewährleistet. mehr lesen / lire plus

Patrimoine industriel : « Un CNL de la culture industrielle »

Le Centre national de la culture industrielle (CNCI) vient de fêter son deuxième anniversaire. L’occasion pour le woxx de s’entretenir avec sa présidente Marlène Kreins et d’en savoir plus sur cette structure aussi nouvelle qu’hybride.

Elles veillent à une meilleure sauvegarde du patrimoine industriel : Marlène Kreins, la présidente du CNCI, avec la project manager Laurie Kremer. (© Krystina Dul)

woxx : En lisant votre dossier de presse, on a un peu du mal à situer le CNCI. Êtes-vous pour ou contre le Service des sites et monuments (SSMN) ?


Marlène Kreins : C’est un peu les deux à la fois. mehr lesen / lire plus

Suchthilfe: „Es ist beschämend, wie wenig getan wird“

Verhaltenssüchte wie etwa Gaming Disorder werden immer noch stark tabuisiert, bagatellisiert und stigmatisiert. Wir haben mit dem Psychologen Andreas König von Anonym Glécksspiller darüber gesprochen, wie sich Anfragen in der Pandemie entwickelt haben und was die Politik tun müsste.

„Bei Jungs werden internetbezogene Störungen früher erkannt, weil die Spielpraktiken sichtbarer sind“, 
so Andreas König im Gespräch mit der woxx. (Foto: Marco Verch/flickr.com, CC BY 2.0)

woxx: Diversen Studien zufolge ist die tägliche Mediennutzung während der Pandemie stark angestiegen. Gab es auch eine entsprechende Entwicklung bei den Anfragen an Anonym Glécksspiller?


Andreas König: Das hätte man erwarten können, aber es war tatsächlich nicht so. mehr lesen / lire plus

Was treibt Sie an? Teil einer positiven Veränderung sein

Seit er 16 Jahre alt ist, macht Georges Goerens Musik, anfangs nur in der Band Seed to Tree, seit 2017 zudem als Solokünstler Bartleby Delicate. Wir haben mit dem Singer-Songwriter über politische Kunst und Feminismus gesprochen.

„Als Mann, der nicht das Macho-Stereotyp bedient, versuche ich anderen Männern in meinem Alter eine softere Version von Männlichkeit vorzuleben“, so ein Anspruch, den Musiker Georges Goerens an sich selbst hat. (Fotos: Nicole Olenskaia)

woxx: Am Samstag erscheint Ihre neue EP. Zu diesem Anlass haben Sie im hauptstädtischen Grund eine Kunstaktion geplant. Was hat es damit auf sich? 


Georges Goerens: Mir geht es mit der Aktion darum, auf die neoliberalen Ausbeutungsstrukturen in der Musikindustrie aufmerksam zu machen. mehr lesen / lire plus

Zinnschauer: „Abenteuerlustige Offenohrigkeit”

Ein junger, bärtiger Mann steht mit akustischer Gitarre auf der Bühne. Klar, Singer-Songwriter, sagt man sich – doch dann beginnt der Ton- und Lichttechniker am Mischpult zu schreien, im Raum erklingen ein Schlagzeug und Streicher. Die vierte Wand ist durchbrochen und das Publikum findet sich inmitten einer Performance wieder. „Als würde man Mars Volta auf einer Akustikgitarre spielen”, so beschreibt das Label die Musik der deutschen Band Zinnschauer. Jetzt hat Zinnschauer ihr neues Album „Das Zimmer mit dem doppelten Bestand” herausgebracht. Die woxx 
hat sich mit dem Frontmann und Kopf der Band Jakob Amr unterhalten.

„Das Zimmer mit dem doppelten Bestand” ist das vierte Album der Band, die 2012 gegründet wurde.

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Als Reporter in Griechenland: „Wenn du nichts riskierst, hast du kein Foto“

In Griechenland ist es bei Demonstrationen zu massiven Polizeiübergriffen auf Journalisten gekommen. Ein Gespräch mit dem griechischen Fotoreporter Aristotelis Sarrikostas über seine Arbeit während der Militärdiktatur und die gegenwärtige Situation.

Ein Foto von Aristotelis Sarrikostas, das zum Symbol wurde: Panzer der griechischen Militärjunta rücken in den frühen Morgenstunden des 17. November 1973 auf das Gelände des besetzten Athener Polytechnikums vor. (Foto: Aristotelis Sarrikostas)

woxx: Polizeigewalt, Einschüchterung, Zensur – die Situation für Journalistinnen und Journalisten in Griechenland verschlechtert sich. Eine starke Interessenvertretung wäre gefragt. Warum gibt es eine solche nicht?


Aristotelis Sarrikostas: Als Fotoreporter und auch bei der beruflichen Interessenvertretung haben wir leider nicht begriffen, welche Macht in unseren Händen liegt. mehr lesen / lire plus

Gleichstellungspolitik: „Es hapert an der praktischen Umsetzung“

In vielen Gesellschaftsbereichen besteht de facto keine Geschlechtergleichstellung. Im Interview mit der woxx spricht Ministerin Taina Bofferding über bestehende Problematiken.

„Es darf nicht mehr so sein, dass man sich zwischen Familienleben und professioneller Tätigkeit entscheiden muss“ – Gleichstellunsgministerin Taina Bofferding im Interview mit der woxx. (Foto: woxx)

woxx: Welches sind für Sie die größten Probleme, die sich in Luxemburg zurzeit in puncto Gendergerechtigkeit stellen?


Taina Bofferding: Es ist in Luxemburg so, dass die Geschlechtergleichstellung zwar gesetzlich verankert ist, im gelebten Alltag jedoch nicht durchgängig umgesetzt wird. Als Beispiel könnte man hier den Arbeitsmarkt anführen. Beim Homeoffice sind viele der Ansicht, dass dieser besonders für Mütter interessant ist, weil sie so mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen können. mehr lesen / lire plus

Die One-Woman-Band Marthe: Antifaschistisch, feministisch, misanthropisch

„Italiens jüngste Black/Doom-Sensation“, so die US-amerikanische Metal-Zeitschrift „Decibel“ über das erste Demo von „Marthe“. Einer der Gründe für die Begeisterung: Die episch-brachialen Songs wurden von einer einzigen Musikerin eingespielt. Die woxx hat mit Marzia gesprochen, die in diesem Projekt ihr Faible für Metal auslebt.

„Ich versuche mich auch selbst nie allzu ernst zu nehmen“: Als Drummerin agiert Marzia meist im Hintergrund, in ihrem Soloprojekt „Marthe“ spielt sie mit der Selbstinszenierung. (Foto: Lorenzo Estremo Pecunia)

woxx: Wie bist du auf die Idee gekommen, die vier Songs deines Demos ganz allein einzuspielen?


Marzia: Es war ein Experiment. In meinen anderen Bands haben immer alle Witze darüber gemacht, wie schlecht ich mich mit den technischen Aspekten des Musikmachens auskenne. mehr lesen / lire plus

« Il est difficile de désirer devenir quelque chose que l’on ne voit pas »

Cette semaine, le woxx sest intéressé à la diversité sur les scènes européennes. Dans ce cadre, nous avons parlé entre autres à Céline Camara – actrice et une des deux membres afrodescendant-e-s de l’Association des actrices et des acteurs du Luxembourg. Les citations dans larticle « Bretter, die nicht die Welt bedeuten » ne donnent qu’un aperçu du dialogue intéressant avec l’actrice. Voici donc linterview intégrale.

Copyright : Béatrice Cruveiller

woxx : Madame Camara, vous êtes comédienne professionnelle depuis trois ans. Si on parle de diversité sur scène, on se questionne aussi sur la discrimination des minorités ethniques ou des genres marginalisés. mehr lesen / lire plus

Geschichtspolitik in Polen: „Die Holocaustforschung wird eingefroren“

Wer eine mögliche Kollaboration polnischer Bürgerinnen und Bürger mit den nationalsozialistischen Besatzern anspricht, landet in Polen eventuell vor Gericht. Für die Holocaustforschung hat das drastische Konsequenzen. Ein Gespräch mit dem Historiker Jan Grabowski, der in einem prominenten Fall von dieser staatlich geförderten Politik betroffen ist.

Wird in Polen für seine Forschung 
über den Holocaust massiv angefeindet: der Historiker Jan Grabowski. (Foto: privat)

woxx: Sie sind Anfang Februar von einem polnischen Zivilgericht dazu verurteilt worden, sich ebenso wie Ihre Kollegin Barbara Engelking für Ihre Arbeit als Historiker zu entschuldigen. Was genau hat man Ihnen beiden vorgeworfen?


Jan Grabowski: Es ging um lediglich zwei Absätze in unserem zweibändigen Buch „Danach ist nur Nacht“. mehr lesen / lire plus

Place financière : « Au Luxembourg, tout est en place pour travailler à l’international »

Les vagues provoquées par OpenLux s’étant calmées, le woxx en a profité pour ausculter comment elles ont été ressenties du côté d’un des représentants de la place et a interviewé Keith O’Donnell – managing partner chez Atoz.

Pour Keith O’Donnell d’Atoz, les avantages fiscaux pèsent de moins en moins pour la place financière – pourtant, il n’est pas convaincu des effets du country-by-country reporting. (© Flickr_ALFI)

woxx : Est-ce qu’une analyse comme OpenLux, faite par une équipe internationale de journalistes vous a surpris ?

Keith O’Donnell : Non, je n’ai pas été surpris. Si j’étais journaliste et me retrouvais devant une telle masse d’informations accessibles au public, je me dirais aussi que je devrais y jeter un coup d’œil. mehr lesen / lire plus

Was treibt Sie an? Herausfinden, was man zu sagen hat

Suzan Noesen arbeitet an der Schnittstelle von Installationskunst, Fotografie, Film und Malerei. Wir haben uns mit der Künstlerin darüber unterhalten, was sie am multidisziplinären Arbeiten schätzt und woraus sie Inspiration zieht.

„Für mich war es wichtig, mich von einer Orientierung an Trends oder angeblich objektiven Qualitätsstandards zu lösen“ – Suzan Noesen. (© Pierre Weber)

woxx: Im Cape Ettelbrück ist zurzeit Ihre Ausstellung „Labyrinth der gestischen Tropen“ zu sehen. Wovon handelt sie?


Suzan Noesen: Bei diesem neuen Projekt geht es um Gruppendynamiken und soziale Rollen. Die Ausstellung besteht aus einer großen Installation, die als Bühne fungiert, auf der die Besucher ihren eigenen Standpunkt und ihre Assoziationen zu verschiedenen sozialen Rollen spielerisch hinterfragen. mehr lesen / lire plus

Miriam R. Krüger : « On ne combat pas la violence avec la violence »

Depuis 2016, l’artiste et poète Miriam R. Krüger coordonne l’initiative « Toutes et tous uni.e.s dans un même cri » – un projet artistique qui sensibilise à la lutte contre les violences faites aux femmes. Dans les semaines à venir, vous découvrirez des textes choisis par l’équipe du woxx. La série commence par une interview avec Miriam R. Krüger sur le projet.

Photo : Paulo Lobo

woxx : Vous avez lancé le projet artistique « Toutes et tous uni.e.s dans un même cri » en 2016. Quelle était votre motivation pour ce recueil de textes sur les violences faites aux femmes ?
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