État de la nation durable : Changer, oui mais…

Le changement d’orientation annoncé par le gouvernement est insuffisant. Mais il sera difficile de s’accorder sur une transition écologiquement efficace et socialement juste.

Changer sans tout changer… Le programme de rénovation énergétique du gouvernement n’est pas un programme de rénovation du système. (mea.gouvernement.lu)

« Covid-19 est aussi une chance », écrit le Mouvement écologique dans sa réaction au discours sur l’état de la nation de la semaine passée. Le discours du premier ministre était aussi une chance, mais une chance ratée aux yeux de l’ONG. Dans son communiqué, elle évoque entre autres la crise de la biodiversité et la nécessité de réformer la sécurité sociale comme exemples de questions fondamentales délaissées par Xavier Bettel. mehr lesen / lire plus

Plastik: Wohin mit all dem Müll?

Mit strengeren Regeln will die EU das Plastikproblem lösen. Eine Analyse des Europäischen Rechnungshofes zeigt, dass das schwieriger wird als bisher angenommen.

In Ländern mit Pfandsystem werden 80 Prozent der 
PET-Flaschen eingesammelt. Es sieht so aus, als wäre 
dem auch bald in Luxemburg so. (Foto: CC-BY-SA-NC United Nations Development Programme in Europe and CIS)

Plastik ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken und gerade in der Covid-19-Pandemie hat sich gezeigt, dass wir nicht so einfach auf viele Kunststoffprodukte verzichten können. Trotz aller Bemühungen und einem doch recht großen Problembewusstsein in der Bevölkerung sind wir noch weit von einer Kreislaufwirtschaft entfernt. Bereits 2018 hat die EU einige Maßnahmen, wie ein Verbot mancher Einwegplastikprodukte, beschlossen, um das Plastikproblem zu lösen. mehr lesen / lire plus

Immobilier : L’entonnoir

Une nouvelle étude commanditée par l’eurodéputé vert allemand Sven Giegold pointe le rôle du grand-duché dans l’évasion fiscale des grands fonds immobiliers. Bref, le Luxembourg ne se contente pas de laisser flamber les prix chez lui.

Un immeuble d’habitation locative dans un bon quartier de Berlin: la proie idéale pour les fonds immobiliers. (© Wikimedia_Jörg Zägel)

La bataille fut rude, mais perdue le 7 août dernier. La fameuse « Kiezkneipe Syndikat », située dans la partie nord du quartier berlinois de Neukölln, a été dégagée à grand renfort de police, cette dernière aidée par des services de sécurité à la solde des propriétaires, qui avaient acheté le pâté de maisons quelques années auparavant et voulaient faire disparaître ce bistro estampillé extrême gauche. mehr lesen / lire plus

EU-Migration: Pakt der Abschiebung

Als Kompromiss werden die Vorschläge der EU-Kommission für eine gemeinsame Migrationspolitik verkauft. Sie offenbaren jedoch vor allem, dass man an ein einheitliches und EU-weit durchgesetztes Recht auf Asyl nicht mehr glaubt.

Flüchtlinge aus dem abgebrannten Lager Moria auf Lesbos: Ihr Elend ist nicht etwa das Resultat einer humanitären Krise, sondern der katastrophalen Asylpolitik der Europäischen Union, die sich mit dem EU-Migrationspakt allenfalls verschärfen wird. (Foto: EPA-EFE/Orestis Panagiotou)

Sie hatte es schon vor zwei Wochen prophezeit. In einem Kommentar hatte Catherine Woollard geschrieben, dass von dem geplanten Migrationspakt der EU-Kommission nicht viel zu erwarten sei. Am Mittwoch erhielt die Direktorin des Europäischen Rats für Flüchtlinge und Exilierte (ECRE) die Bestätigung: Interessant sei an den neuen Vorschlägen allenfalls, „dass als neue Herangehensweise präsentiert wird, was im Wesentlichen die Linie der vergangenen Jahre fortsetzt, nämlich die Ankunft von Flüchtlingen in Europa zu verhindern, anstatt Europas Asylsystem zu verbessern“, so Woollard gegenüber der woxx. mehr lesen / lire plus

Joghurtfabrik und Nachhaltigkeit: Blick über den Becherrand

Viele Argumente werden gegen die geplante Joghurtfabrik ins Feld geführt, doch die großen Zusammenhänge werden oft ausgeblendet.

„Milchfabriken“ verbrauchen mehr Wasser als Joghurtfabriken. (Foto: Wikimedia; Thomas Fries, cc-by-sa-3.0 de)

Wie viel Wasser benötigt man für einen Becher Joghurt? Gar keines, denn Joghurt wird aus Milch gemacht; mehrere hundert Liter, das ergibt die Berechnung des Wasser-Fußabdrucks; ein bis zwei Liter, wenn man die angekündigte Jahresproduktion der Fage-Fabrik durch den angekündigten Wasserverbrauch dividiert. Jede der drei Antworten ist auf ihre Weise richtig und kann zu einem besseren Verständnis der Debatte über die Ansiedlung einer griechischen Joghurt-
fabrik in Luxemburg beitragen.

Globales „Produit du terroir“?

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Politique d’asile : Chiens de faïence

Le conflit entre les associations de soutien aux réfugié-e-s et les autorités autour des problèmes de dépôt des demandes de protection internationale ne s’est pas calmé – les deux partis continuent de camper sur leurs positions.

On l’a sûrement informé sur le port correct du masque, mais il ne s’est pas laissé intimider : le ministre Jean Asselborn lors de la visite d’un nouveau foyer à Wasserbillig, le weekend dernier. (© MAEE)

« À peine quelques jours après que notre action devant les bureaux de l’Immigration s’est terminée, ça a recommencé » : Cassie Adélaïde, de l’association Passerell, qui offre entre autres de l’aide juridique aux réfugié-e-s, en a gros sur la patate. mehr lesen / lire plus

Europäische Chemikalienpolitik: Basische Regulierung

Die EU hat eine der strengsten Chemieregulationen der ganzen Welt. Damit sind jedoch längst nicht alle Gefahren gebannt – und der Kampf darum, wie die neue Chemikalienpolitik in Europa aussehen soll, ist gerade erst entbrannt.

Chemiewerke verbrauchen viel Energie und verschmutzen die Umwelt. Die neue EU-Chemikalienstrategie soll das ändern. (Foto: pixabay/SatyaPrem)

Der Begriff „Chemie“ wird im Alltagsgebrauch selten positiv verwendet. Wer keine schlechten Erinnerungen an den Chemieunterricht in der Schule hat, hat eher schlechte Assoziationen zu giftigen oder ätzenden Flüssigkeiten in unnatürlichen Farben. Da hilft der Spruch „Alles ist Chemie!“ auch wenig. Der wird gerne von wissenschaftsaffinen Menschen verwendet, um gegen eine in ihren Augen irrationale Angst vor Chemikalien zu argumentieren. mehr lesen / lire plus

Patrimoine industriel
 : Les moribondes


La destruction des accumulateurs à minerai dits Keeseminnen dans le contexte du réaménagement de la Lentille rouge eschoise n’est que le dernier exemple du manque de conscience envers le patrimoine industriel à Luxembourg.

À l’abandon depuis 1977, le site de la Lentille Rouge et des Keeseminnen fait partie de la mémoire industrielle du pays. (©Thora Kleinert)

Comme pour attirer l’attention, les Keeseminnen grincent sous le vent rafraîchissant de temps en temps la torpeur estivale qui terrasse le quartier de la Hiehl en un milieu d’après-midi. Des cris d’enfants proviennent des jardins derrière les pavillons de ce quartier historiquement populaire, mais qui depuis des années n’échappe plus à l’hipstérisation qui va de pair avec la gentrification. mehr lesen / lire plus

Netzpolitik: Battle Royale um die 
App-Stores

Mit einer kalkulierten Vertragsverletzung hat der Spielehersteller Epic Games Apple und Google herausgefordert. Was der Streit um Fortnite mit der Zukunft digitaler Plattformen zu tun hat.

Mit einer Persiflage auf den berühmten „1984“-Werbespot von Apple stellt Epic Games sich als Rebell gegen das System dar. Allerdings will der Spielehersteller vor allem eins: Geld verdienen. (Screenshot: Epic Games)

Das Shooter-Spiel „Fortnite Battle Royale“ ist seit dem 13. August nicht mehr in den App-Stores von Apple und Google zu finden. Das nicht etwa durch einen Fehler oder einen freiwilligen Rückzug, sondern durch ein gezieltes Manöver des Herstellers Epic Games – der seinen Europasitz in Luxemburg hat. mehr lesen / lire plus

Chaotischer Corona-Test: „Domm gaang“

Corona-Symptome an einem Samstag, kein Auto und später keine Benachrichtigung zum Testergebnis: Ist das eine Aneinanderreihung unglücklicher Zufälle oder Ausdruck eines lückenhaften Systems?

Was tun, wenn die Ergebnisse 
des Corona-Tests nicht ankommen: Maske auf und abwarten? (© Isabel Spigarelli)

„Mein Hals kratzt“, sagt Helena* zu ihrer Partnerin. „Ich habe Schüttelfrost.“ Es ist ein Freitagabend. Draußen ist es heiß. Nachbar*innen unterhalten sich lautstark auf dem Bürgersteig. Ein junges Paar will schlafen gehen, doch plötzlich ist sie real: die Angst vor einer Corona-Infektion. Zu den Halsschmerzen und dem Fieber kommen am nächsten Tag weitere Symptome. Helena will schnellstmöglich Gewissheit, auf die sie am Ende über eine Woche warten muss. mehr lesen / lire plus

Économie sociale et solidaire : Ça ne décolle pas

Depuis décembre 2016, l’économie sociale et solidaire fait partie de l’outillage entrepreneurial luxembourgeois. Pourtant, le rush espéré n’a pas eu lieu – une loi mal écrite et un manque de promotion sont entre autres responsables.

Nées sous l’impulsion du ministre Nicolas Schmit – ici à une conférence sur le cluster ESS de la Grande Région –, les sociétés d’impact sociétal souffrent d’un cadre légal mal équilibré. (Photo : SIP)

Pour un pays qui compte d’innombrables fonds et soparfis, qui drainent la somme astronomique de 4.718 milliards d’euros, miser sur l’économie sociale et solidaire (ESS) n’est pas un choix attendu. Pourtant, sous l’impulsion de l’ex-ministre et aujourd’hui commissaire européen Nicolas Schmit, l’ESS est entrée dans notre législation. mehr lesen / lire plus

„Luxembourg in Transition“: Raumplanung ohne Öffentlichkeit

Die Regierung schreibt ein weitreichendes Raumplanungsprojekt aus, ohne die Bevölkerung zu informieren. Eine schweizerische Stiftung und ein Label, das sonst niemand hat, machen das Projekt noch merkwürdiger.

Wie soll Luxemburg 2050 aussehen? Die Konsultation „Luxembourg in Transition“ will sich dieser Frage annehmen – doch warum bloß kommuniziert die Regierung nicht darüber? (Foto: Bdx/Wikimedia)

Eigentlich ist die luxemburgische Regierung nicht besonders öffentlichkeitsscheu. Natürlich haben sich einige Minister*innen während der Covid-19-Krise dezent im Hintergrund gehalten, aber seit Beginn des „Déconfinement“ wird auch wieder viel über Projekte kommuniziert, die keinen unmittelbaren Zusammenhang mit der Pandemie haben. Energie- und Landesplanungsminister Claude Turmes (Déi Gréng) stellt da keine Ausnahme dar: Seit Beginn der Pandemie wurden von seinem Ministerium zehn Pressemitteilungen verschickt und auf drei Pressekonferenzen geladen. mehr lesen / lire plus

Place financière : Craquelures

L’ampleur de la crise économique provoquée par la pandémie n’est pas encore calculable, mais va sûrement dominer les prochaines années. La tolérance pour certaines libertés du modèle fiscal luxembourgeois risque de décroître sur certains points critiques.

Les distances entre Pierre Gramegna et ses collègues risquent d’être plus que virtuelles à l’avenir – l’avancée vers plus de justice fiscale est désormais irréversible. (Photos : SIP)

Le 15 juillet, la Commission européenne a lancé un nouveau paquet de mesures pour anticiper la relance nécessaire, après que le coronavirus a sérieusement plombé toutes les économies de ses États membres. Il n’est pas question ici du plan de relance de 750 milliards d’euros obtenu de haute lutte au Conseil européen le weekend dernier – pour en savoir plus sur celui-ci, nous conseillons la lecture de notre édito. mehr lesen / lire plus

Débat sur les médias : Un pluralisme mal servi

Consécration d’une politique médiatique ou début d’un cauchemar ? La fin de la session parlementaire aura été riche en événements touchant le tissu médiatique luxembourgeois. Difficile à dire cependant dans quelle direction le quatrième pouvoir va évoluer.

Photo : Sollok29 CC 4.0

Mais qu’est-ce qui a bien pu prendre le premier ministre, dans sa fonction de ministre des Médias, de faire adopter il y a une bonne semaine son projet de loi « relatif à un régime d’aides en faveur du journalisme professionnel » sans l’avoir, dans la version finalement retenue, discuté avec ce qu’on appelle communément les milieux concernés – les éditeurs et éditrices de journaux et les journalistes ? mehr lesen / lire plus

Loi Covid : Coagulation de l’état de crise

La nouvelle loi post-Covid sera forgée encore plus rapidement que les deux précédentes – le combat contre le virus commence à faire des victimes collatérales dans notre système démocratique.

Bettel, grave et solennel – mais peut-être pas à la hauteur des enjeux pour la démocratie qui se cachent derrière la lutte contre la pandémie. (Photos : chd.lu on Flickr)

Plus rapidement concocté que les projets de loi 7606 et 7607 votés le 24 juin, celui qui porte le numéro 7622 devra essayer d’aller plus vite que la deuxième vague du coronavirus qui menace le pays. Il figure d’ailleurs à l’ordre du jour de la Chambre des député-e-s le 16 juillet, donc jeudi prochain. mehr lesen / lire plus

Rassismus an Luxemburger Schulen: „Ech wëll eng ëffentlech Entschëllegung“

Bei einer Schulaufführung hat ein weißer Schüler sein Gesicht schwarz angemalt. Eine schwarze Schülerin beschwert sich bei der Direktion darüber und es passiert – nichts. Der Vorfall am Athénée de Luxembourg macht beispielhaft deutlich, wieso struktureller Rassismus hierzulande unangefochten bleibt.

Im 19. und 20. Jahrhundert diente das Blackfacing dazu, schwarze Menschen zu entmenschlichen. Seine heutige Benutzung ist dagegen vor allem ein Zeichen für mangelndes Geschichtsbewusstsein. (Copyright: Strobridge & Co. Lith/Wikipedia Commons)

„Firwat soll ech als Schülerin dohinner goen an engem erwuessene Mann erkläere, firwat Blackfacing rassistesch ass?“ Maimuna Djalò ist wütend. Der Direktor ihrer Schule findet nichts problematisch daran, sich als Weißer das Gesicht schwarz anzumalen, um einen Schwarzen darzustellen. mehr lesen / lire plus

Wirtschaftskrise: Was tun?

Nach dem Lockdown zurück in die Normalität? Was menschlich nur zum Teil funktioniert, ist wirtschaftlich eine Unmöglichkeit. Einschätzungen und Lösungsansätze für die kommende Krise.

Das französische Wirtschaftsmagazin „Alternatives économiques“ hat den Auswegen aus der Krise ein Dossier gewidmet (auch online zu lesen, unter www.alternatives-economiques.fr, mit Paywall).

Wie auf der Achterbahn: Man stürzt tief hinunter, und dann geht’s ebenso steil wieder hoch – eigentlich war der Sturz nur ein Anlaufnehmen. So sieht jedenfalls der Statec die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Epidemie. Laut dem Konjunkturbericht vom 11. Juni soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dieses Jahr um 6 Prozent zurückgehen, um im kommenden Jahr wieder um 7 Prozent zu steigen. mehr lesen / lire plus

Neuer Mobilfunkstandard 5G: Hype und Verschwörung

Eine Petition gegen 5G ist so erfolgreich, dass sie im Parlament diskutiert werden muss. Luxemburg wollte eigentlich ein Vorreiterland bei der Einführung des neuen Standards sein – die Vergabe der Frequenzen hat sich allerdings verzögert.

Dieses 5G-Telefon dürfte sogar den verbittertsten Kritiker*innen schmecken: Es ist aus Lebkuchen und strahlt garantiert nicht. (Foto: CC-BY Karlis Dambrans)

Wer in letzter Zeit in Luxemburg-Stadt unterwegs war, wird sie gesehen haben: Aufkleber, die gegen die Einführung des neuen 5G-Mobilfunkstandards Stimmung machen. Sie weisen auf eine Petition hin, die 7.272 Unterschriften auf der Website des luxemburgischen Parlaments erhielt. Damit qualifiziert sie sich für eine Anhörung in der Chamber. mehr lesen / lire plus

Back to Office: Wie sich die Arbeitswelt weiterdreht

Monate im Homeoffice, dann zurück ins Büro: Psychische und technische Probleme sowie Fragezeichen in Sachen Arbeitsrecht belasten die Betroffenen. Die Chefetagen entscheiden, das Ministerium für Soziale Sicherheit pennt.

Wer zurück ins Büro muss, entscheidet in den meisten Fällen die Chefetage. 
Eine Rücksprache mit den Angestellten gibt es oft nicht. (CC BY Quinn Dombrowski SA 2.0
)

„Ich fahre ins Büro, um acht Stunden aus dem Fenster zu starren“, sagt Margot*, „weil mein Büro für die neuen Arbeitsabläufe nicht ausgestattet ist. Der Mehrwert, dass ich vor Ort bin, liegt bei Null.“ Margot arbeitete während der Ausgangssperre ausschließlich von zuhause aus. Sie ist nicht die Einzige: Nach einer Umfrage des Statec arbeiteten zwischen Anfang April und Ende Mai dieses Jahres 48 Prozent der 2.000 Befragten komplett und 21 Prozent gelegentlich im Homeoffice. mehr lesen / lire plus

Jugendarbeit und Corona-Krise: Virtuell bei Laune halten

Im Gegensatz zu Schulen und Betreuungsstrukturen müssen Jugendhäuser nach wie vor geschlossen bleiben. Wir haben mit den Erzieher*innen Tina Boesen vom Jugendhaus Schëtter und Claude Poorters vom Jugendhaus Mutfert darüber gesprochen, welche Herausforderungen und Chancen sich daraus ergeben.

Claude Poorters und Tina Boesen im Garten vom Jugendhaus Schëtter.  FOTO: Claude Poorters

woxx: In den letzten Monaten haben mehrere Jugendhäuser unter dem Hashtag #jugenhaiseraustausch gemeinsame Online-Aktivitäten organisiert. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

Claude Poorters: Zu Beginn der Krise fiel auf, dass durch die Schließung der Crèches und Maison relais auch die Erzieher auf den Congé pour raisons familiales zurückgreifen mussten. Sie konnten sich also nicht digital um die Jugendlichen kümmern. mehr lesen / lire plus