HPV: Moment mal!

Es waren einmal eine dubiose Pressemitteilung über HPV, eine selbstsichere Stellungnahme des Gesundheitsministeriums und ein Arzt ohne ethische Bedenken: Eine Geschichte über die Kommunikationswege der Pharmaindustrie.

Es ist zu erwarten, dass sich durch die Impfung der Jungen eine sogenannte Herdenimmunität entwickelt. Frauen und Männer, die selber nicht geimpft wurden, sind somit indirekt gegen HPV geschützt, wie Joël Mossong vom LNS erklärt. (Quelle: Pixabay)

Neulich in der Redaktion: Eine Pressemitteilung von „Distinct Communication“ trudelt ein. In der Betreffzeile steht etwas von wegen „Communiqué de Presse – Programme de vaccination contre le papillomavirus humain (HPV)“. Die Einleitung der Pressemeldung verweist auf die Gesetzesänderung des HPV-Impfprogramms in Luxemburg. mehr lesen / lire plus

Fiscalité et Europe : Ambition et realpolitik

En proposant d’abroger l’unanimité en matière de décisions portant sur la fiscalité, la Commission européenne a fait un cadeau empoisonné aux États membres – surtout à ceux pour lesquels le sujet est délicat.

Le Conseil européen : unanime pour rester unanime ou non ? (Photo : Wikimédia)

Comme d’habitude, le premier à dégainer son arme a été le député européen vert allemand Sven Giegold, membre de toutes les commissions spéciales « taxe » depuis le scandale des Luxleaks et connu pour fustiger les paradis fiscaux au sein de l’Union européenne. Pour lui, le choix de la commission de Bruxelles de passer par la clause « passerelle » inscrite dans le contrat européen n’est rien d’autre que le lancer d’une « cartouche fumigène ». mehr lesen / lire plus

Mobbing im Internet: Alle wiederholen, bitte!

Im Lycée Aline Mayrisch (LAML) startete am 9. Januar nach massivem Cybermobbing eine schulinterne Kampagne gegen Schikane aus dem Netz.

Bei der Table ronde im LAML wurde die Schüler*innenschaft über die rechtlichen und psychologischen Folgen von Cybermobbing aufgeklärt. (© Lycée Aline Mayrisch)

„Als Schuldirektorin will ich wissen, was mit den Jugendlichen an meiner Schule geschieht“, sagt Carole Chaine, Direktorin des LAML, und greift nach ihrer dampfenden Tasse Schwarztee. „Ich bin im Sommer 2018 zufällig bei Instagram auf die Seite ‚Notte fir Proffen‘ gestoßen – und habe mein eigenes Foto entdeckt.“ Es war ein Screenshot eines Privatfotos von Chaine, darunter stand ihre Bewertung: ungenügend. mehr lesen / lire plus

Cybermobbing: Augen auf

Präventionsarbeit allein reicht im Kampf gegen Cybermobbing nicht aus. Die ganze Gesellschaft ist gefragt. Barbara Gorges-Wagner, die Leiterin des Kanner-Jugendtelefon und Verantwortliche der BEE SECURE Stopline und BEE SECURE Helpline verrät, worauf es ankommt, und wo Betroffene Hilfe finden.

„Jeder ist gefordert, Mitverantwortung für die (Schul-)Gemeinschaft zu übernehmen.“ 
(Barbara Gorges-Wagner) (© KJT)

woxx: Die Initiative BEE SECURE besucht landesweit Schulklassen, um auf Internetgefahren und Cybermobbing aufmerksam zu machen. Im Sommer 2018 tauchten trotzdem Plattformen bei Instagram auf, auf denen Schüler*innen Lehrkräfte und Mitschüler*innen mobbten. Was läuft schief, Frau Gorges-Wagner?


Barbara Gorges-Wagner: Das zeigt, dass es nicht alleine damit getan ist, dass ein Präventionsdienst von BEE SECURE die Schulen besucht. mehr lesen / lire plus

Bildungs- und Hochschulpolitik: „Junge Menschen müssen gehört werden“

Seit Jahresbeginn hat die Unel (Union nationale des étudiant-e-s du Luxembourg) eine neue Zusammensetzung. Die woxx hat mit der frischgebackenen Sprecherin, Vicky Reichling, über das Praktikumsgesetz, Wohnraum für Studierende und politischen Aktivismus gesprochen.

Vicky Reichling ist Sprecherin der Unel und studiert zurzeit Physiotherapie in Eindhoven. (Foto: © Vicky Reichling)

woxx: Im letzten Jahr ließ die Unel vor allem mit Kritik am Praktikumsgesetz von sich hören. Werden Sie weiterhin an dem Thema dranbleiben?


Vicky Reichling: An dem Gesetz kritisieren wir nach wie vor, dass für Pflichtpraktika keine und für fakultative Praktika nur eine geringe Bezahlung vorgesehen ist. Bachelor- oder Masterabsolventen und -absolventinnen bekommen zurzeit bei einem Praktikum von ein bis drei Monaten ein Drittel vom nicht qualifizierten Mindestlohn, das sind ungefähr 600 Euro und das reicht einfach nicht. mehr lesen / lire plus

Scheidung: Rosenkrieg mit Langzeit
folgen

Anwaltskosten, Streit ums Sorgerecht, Hausverkauf: Eine Scheidung kann schnell zum erbitterten Kleinkrieg eskalieren. Welche dauerhaften Konsequenzen das auf die Gesundheit junger Erwachsener hat, untersucht die Wissenschaftlerin Violetta Schaan.

Eine konfliktreiche Scheidung kann kindliche Traumata auslösen, die die Gesundheit junger Erwachsener beeinträchtigt. (Foto: Pixabay)

woxx: Frau Schaan, Sie haben an vier Studien mitgewirkt, die sich mit den Langzeitkonsequenzen elterlicher Scheidung für die Gesundheit im jungen Erwachsenenalter auseinandersetzen. Im Dezember 2018 haben Sie die aktuellen Ergebnisse an der Universität Luxemburg vorgestellt. Was sind Aspekte, die so zuvor noch nicht untersucht wurden?


Violetta Schaan: Es gibt wenige Studien, die sich mit den Folgen der elterlichen Scheidung für die Gesundheit junger Erwachsener beschäftigen. mehr lesen / lire plus

Après la conférence climatique COP24 : Sommet noir

Face aux intérêts économiques et aux inquiétudes populaires, la lutte contre le changement climatique bat de l’aile. L’urgence impose de marier la radicalité écologique à la radicalité sociale.

Entre espoir et résignation face à Gambia 2 : la manif du 8 décembre devant la Chambre. (Photos : Ekkehart Schmidt/Etika)

C’était mal parti. Quelle idée aussi d’organiser la COP24, la conférence annuelle sur le réchauffement climatique de 2018, en Pologne, un des pays les plus dépendants du charbon et qui refuse une décarbonisation rapide ! De surcroît Katowice, choisie comme ville hôte, a bâti sa prospérité sur le charbon, et la région alentour recense la plupart des mines polonaises encore actives. mehr lesen / lire plus

Débat parlementaire : D’Gambia-Pafen

Le débat parlementaire sur le programme gouvernemental a confirmé la mollesse de ce dernier. En effet, difficile pour les parlementaires de s’attaquer à un document où règne le grand flou.

Difficile de rester sérieux quand le niveau n’y est pas. (Photo : chd.lu)

Par moments, mercredi dernier à la Chambre des député-e-s, on se serait cru à l’école buissonnière, voire dans une classe de gosses en manque de leur prochaine dose de Ritalin. Les ministres présent-e-s s’amusaient à interrompre les chef-fe-s de file de l’opposition, parfois pour les corriger, souvent aussi pour y glisser des blagues ou des commentaires ironiques, quand ils et elles ne vaquaient pas ostensiblement à la consultation de leurs smartphones – tandis que dans les rangs des député-e-s, ça chahutait aussi. mehr lesen / lire plus

Accord de coalition : Dépasser le conditionnel

Le menu politique des cinq prochaines années est servi : l’accord de coalition est certes ambitieux, mais beaucoup (trop) de pistes ne seront a priori qu’étudiées. Et puis reste la question de la faisabilité en cas d’absence de croissance.

À table ! Le menu de la coalition 2018-2023 est servi… reste à savoir à quelle sauce on va être mangé. (Photo : SIP)

Disons-le d’emblée : les pessimistes ont eu droit à quelques surprises en épluchant le document mis en ligne ce lundi. Certaines mesures annoncées dépassent effectivement l’horizon d’attente, comme la gratuité des transports, la légalisation du cannabis ou deux jours fériés de plus. mehr lesen / lire plus

Gewalt: Hand aufs Herz

Das Gespräch über geschlechts-
spezifische und häusliche Gewalt erregt die Gemüter. Es ist ein Thema zwischen Fakten, Ehrlichkeit und festgefahrenen Denkmustern.

In der Diskussion um männliche Täterschaft, sollten auch Männer verstärkt Farbe bekennen und Fragen stellen. (Foto: Snapwire)

Mit entschuldigenden Gesten bahnt er sich mit einer Ledertasche unterm Arm und in farbigem Strickpullover einen Weg durch die Stuhlreihen, bis zu einem freien Sitzplatz bei der „table ronde“ der Gemeinde Sanem zu „Gewaltopfer, Gewalttäter: Ass Gewaltbereetschaft ofhängeg vu Geschlecht, Alter a sozialem Ëmfeld?“. Immer wieder nickt er Francis Spautz, Psychologe und Leiter der Beratungsstelle „infoMann“, zu. Der spricht über die Gewalt von Männern gegen Männer und andere. mehr lesen / lire plus

Piratepartei: Moralischer Schiffbruch

Die Piratepartei steuert geradewegs auf heftige Flügelkämpfe zu. Die Entscheidung, mit der ADR zusammenzuarbeiten, ruft nicht nur Kritik von außen auf den Plan.

Die Piraten Marc Goergen und Sven Clement bei ihrem ersten echten Einsatz im Parlament, dem Brexit-Hearing am vergangenen Dienstag. (Foto: Chambre des Députés)

„Ob ich mit Jeff Engelen oder möglicherweise Fred Keup in einer ‚Groupe technique‘ zusammenarbeiten will, möchte ich bezweifeln. Wir werden also eine ‚sensibilité politique‘ bleiben.“ – das sagte Parteipräsident und einer von zwei Abgeordneten der Piratepartei, Sven Clement, der woxx am 16. Oktober, dem Dienstag nach den Wahlen. Das Gespräch wurde mit Clements Zustimmung aufgezeichnet, die Aussage war also „on the record“. mehr lesen / lire plus

Place financière : Complice


Le groupe de BTP brésilien Odebrecht est au centre des scandales de corruption qui ont eu raison de Lula et de Dilma Roussef. Constructeur de barrages en Amazonie, qui mettent en danger nature et populations indigènes, le groupe a aussi eu recours aux services du Luxembourg.

Celui par qui tout a commencé : la tombe d’Emil Odebrecht à Blumenau au Brésil. (Photo : Wikipédia)

Tout commence en Allemagne au milieu du 19e siècle, quand l’ingénieur Emil Odebrecht, originaire de Jacobshagen en Poméranie, décide, avec plusieurs compagnons, de tenter sa chance outre-Atlantique. Sa destination est la colonie allemande de Blumenau dans l’État brésilien de Santa Catarina, au sud de São Paulo. mehr lesen / lire plus

Spoliation des Juifs
 : Point de 
non-retour

Aussi bien Vincent Artuso qu’Henri Juda exigent un changement de perspective dans l’approche de l’histoire de la Shoah.

Récemment l’historien Paul Dostert a reconnu dans nos colonnes ne pas avoir été indépendant mais « au service du ministère d’État » lors de ses recherches portant sur les comptes juifs en déshérence. Il réagissait à la publication sur notre site du rapport final sur les « comptes juifs inactifs », rapport complémentaire sur la spoliation qu’il avait livré au gouvernement et qui était resté confidentiel jusque-là. Dans ce document, il explique que les comptes titres, contenant actions et obligations « pour autant qu’ils aient existé à l’époque, ne peuvent faire l’objet de ce rapport ». mehr lesen / lire plus

Zukunft Europas: „Einigung nicht dingfest“

Interview: Thorsten Fuchshuber und Richard Graf

Wie politisch muss die Einheit Europas sein, damit sie dauerhaft ist? Jean-Claude Juncker warnt vor „endgültigen Provisorien“, weil das zur Auflösung des europäischen Projekts führen kann. Zum 30. Geburtstag spendiert die woxx sich und ihren Leser*innen ein Interview mit dem EU-Kommissionspräsidenten. Ein Gespräch über Souveränität, Streitkultur und die Rolle der Medien.

„Wir dürfen nicht erschrecken, wenn es von Zeit zu Zeit gravierende Meinungsverschiedenheiten in Europa gibt“: Jean-Claude Juncker in seinem Kommissions-Büro. (Fotos: Patrick Galbats)

woxx: Seit Ende der 1980er-Jahre hat die Europäische Union eine Entwicklung genommen, die noch während des Kalten Krieges unvorstellbar schien. Hat aber die Osterweiterung Europa letztlich dennoch überfordert?
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Umweltpolitik
: Wie die Erde retten?

Was muss die nächste Regierung tun, um die Umwelt zu schützen, vielleicht sogar den Planeten zu retten? Ein Überblick über die großen umweltpolitischen Baustellen.

Sollten noch öfter Badesaisons ins Wasser fallen, weil der Stausee mit Blaualgen belastet ist, muss das Umweltministerium härter in Sachen Gewässerschutz durchgreifen. (Foto: CC BY Alexikarp/Wikimedia)

Die stärkere grüne Handschrift, die das Regierungsprogramm der wahrscheinlichen künftigen Koalition aus DP, LSAP und Déi Gréng tragen soll, ist seit der Wahl zum geflügelten Wort in Politik und Medien geworden. Welche Maßnahmen sollte eine Regierung, die sich selbst das Label ökologisch geben will, ergreifen? Um den Planeten vor den schlimmsten Konsequenzen der vielen drohenden ökologischen Katastrophen zu bewahren, sind große Anstrengungen in so einigen Bereichen vonnöten: Klimaschutz, Energiesektor, Landesplanung, Mobilität, Landwirtschaft, Artenschutz, Abfallwirtschaft. mehr lesen / lire plus

Wahlergebnisse
: Mit Substanz oder Parolen zum Erfolg


Die beiden großen Wahlgewinnerinnen hatten sehr unterschiedliche Strategien. Womit lassen sich in Luxemburg (keine) Wahlen gewinnen?

Bei manchen fällt es leicht, die Absichten hinter ihrer Wahl zu verstehen, so wie bei Premierminister Bettel und seinem Mann. Bei den meisten anderen Wähler*innen ist dies wesentlich schwieriger. (Foto: Jean-Christophe Verhaegen/EPA)

Die Wahlresultate vom letzten Sonntag sind, auch einige Tage danach, immer noch überraschend. Weder hat die CSV ihren erhofften Durchmarsch geschafft und so die Dreierkoalition abgestraft, noch haben es die Mitglieder der rechtspopulistischen Initiative „Wee 2050“ auf der ADR-Liste ins Parlament geschafft. Auch Déi Lénk haben den zweiten Sitz im Süden nicht errungen. mehr lesen / lire plus

Changement climatique : Demi-degré à éviter

Comment agir à la suite du rapport de l’IPCC sur 1,5 degré ? Le ministère de l’Environnement luxembourgeois se montre très engagé, mais une politique des petits pas sera-t-elle suffisante ?

La tour Eiffel vaut bien le Héichhaus – Greenpeace montre plus d’ambition climatique que le ministère de l’Environnement. (Photo : Raymond Klein)

C’est comme si on était à bord d’une de ces voitures autonomes toutes neuves. « Obstacle climatique détecté. Impact dans 22 secondes. » L’ordinateur de bord sait ce qu’il dit, presque tout le monde à bord en est convaincu. « Si possible, reprenez le contrôle du véhicule. » Mais à qui s’adresse l’injonction, et que convient-il de faire ? mehr lesen / lire plus

Luxus ass passé

Eng lescht Warnung war wuel deen e Méinden virgestallte Sonderbericht vum Weltklimarot. Wa mir esou weiderfueren, wéi mir dat bis elo maachen, steiert d’Äerderwiermung no Usiicht vu ville Fuerscher op dräi bis véier Grad zou.

Foto: Lorie Shaull (CC BY-SA 2.0)

E Sonndeg si Walen. Stitt Dir op der Lescht? Wéi fillt et sech un? Schweesst Der schonn? Sidd Dir sécher, datt Dir an der nächster Regierung Responsabilitéit iwwerhuele wëllt? Déi aktuell Normalitéit an der Chamber ass vun elo un Extremismus. Cool Selfië virum Fliger sinn out. Fir Crémant an der Chamber ass keng Zäit méi. Big Business ass vun elo un Klimaschutz. mehr lesen / lire plus

Politique culturelle
 : Ça plane pour… personne 


Le KEP 1.0 est dans la poche, il reste donc juste à le réaliser. Malgré un planning détaillé publié dans la foulée, les programmes des partis peinent à formuler une politique culturelle cohérente.

La dernière étape pour le secrétaire d’État Guy Arendt – le KEP est dans la poche. (Photo : Ministère de la Culture)

Jeudi 27 septembre : la grande salle du Kinneksbond à Mamer est pleine à craquer pour la dernière grand-messe de politique culturelle de la législature « Gambia ». Comme on pouvait s’y attendre, le ministre de la Culture et premier ministre Xavier Bettel n’avait pas fait le déplacement – peut-être que les critiques ouvertes qui lui avaient gâché le Filmpräis lui ont suggéré que c’était mieux d’envoyer son secrétaire d’État Guy Arendt au casse-pipe. mehr lesen / lire plus

Schulische Inklusion
: Schlechtes Zeugnis für neues Gesetz


Organisationen für Menschen mit Behinderung ziehen Bilanz über das Gesetz zu den Kompetenzzentren. Das Urteil fällt überwiegend negativ aus.

Statt inklusiver Regelschule existiert in Luxemburg zurzeit ein Sonderschulsystem. 
Die Logopédie in Strassen ist ein Teil davon. (Foto: Centre de Logopédie)

„Unsere Regierung hat sich dazu bereit erklärt, sich an die UN-Behindertenrechtskonvention zu halten und diese in nationales Recht umzusetzen. Die bisherigen Bemühungen reichen längst nicht aus. Es reicht nicht, kleine Brötchen zu backen, wir fordern systemische Lösungen.“ Zu Schuljahresbeginn 2018 ist das Gesetz zur schulischen Inklusion in Kraft getreten. Am Donnerstag stellte Info-Handicap zusammen mit einigen seiner Mitgliederorganisationen seine Einschätzung davon vor. mehr lesen / lire plus