Autofestival: Ein Auto kaufen? Wirklich?

Trotz Klimakrise und Pandemie findet auch 2021 das Autofestival statt. Der Hunger nach Stau, Abgasen und der Illusion von Freiheit scheint ungebrochen.

2020 stieg die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos in Luxemburg stark an. Das lag aber wohl vor allem an den großzügigen staatlichen Subventionen. (Foto: Mikes-Photography/Pixabay)

Autowerbung wirkt oft wie aus einer seltsamen Parallelwelt. Nicht nur posieren die Autos meistens vor moderner Architektur oder fahren auf leeren Straßen – in dem Autowerbungsuniversum existieren auch Phänomene wie Stau, Luftverschmutzung oder Klimakrise einfach nicht. Trotz aller Reisebeschränkungen dürften viele Luxemburger*innen zwischen dem 25. Januar und dem 8. Februar eine Reise in diese magische Welt wagen, denn dann findet die 57. mehr lesen / lire plus

Verschwörungsmythen: Von roten Löwen und Schafen

Die Covid-Pandemie hat für eine neue Welle an Verschwörungsmythen gesorgt. Es droht eine Radikalisierungswelle.

Manchmal müssen Corona-Leugner*innen mit antifaschistischem Gegenwind rechnen, so wie hier im November 2020 in Leipzig. (Foto: „le0606 (Antifa) – Systemupgates-Transpi und Antifa-Fahne“ von Gregor Wünsch.CC-BY-SA 2.0, verändert durch die woxx)

„Ich bin Luxemburger und wie der rote Löwe bin ich kein Schaf! Keine Maske, kein Test, keine Impfung, kein 5G, keine neue Weltordnung.“ Ein Schild, das ein Teilnehmer der Demonstration gegen die Anti-Covid-Maßnahmen der Regierung am letzten Wochenende trug, fasst die Haltung vieler Verschwörungsgläubigen zur Pandemie ganz gut zusammen. Als „Schafe“ oder „Schlafschafe“ gelten in diesen Kreisen, alle anderen. mehr lesen / lire plus

Fiscalité : It’s toasted !

Une étude menée par « The Investigative Desk » aux Pays-Bas met en lumière les techniques d’optimisation fiscale des quatre plus grands producteurs de tabac au monde – le Luxembourg fait partie des véhicules utilisés.

Ensemble, les Big Four du tabac pèsent quelque 80 milliards d’euros… (Photos : pxhere)

Ensemble, Philip Morris, British American Tobacco, Japan Tobacco et Imperial Brands représentent environ 60 pour cent du business du tabac. C’est pourquoi l’étude « Big Tobacco, Big Avoidance » les appelle aussi les « Big Four » de la branche. Les 40 autres pour cent reviennent à la China National Tobacco – une propriété de l’État chinois née de l’expulsion en 1953 de la British American Tobacco et de la nationalisation qui s’est ensuivie. mehr lesen / lire plus

Ulrike Bail und Nathalie Jacoby: Literatur als Gegensprache

Das Jahr steckte für Nathalie Jacoby, seit Oktober neue Direktorin des Centre national de littérature, und Ulrike Bail, freiberufliche Autorin, voller Überraschungen. Im Gespräch mit der woxx schauen sie zurück und nach vorne, denken laut über digitale Kulturangebote, Frauen in der Literaturwelt und die nationale Szene nach.

Nathalie Jacoby (1969) war seit 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Centre national de littérature. Im Oktober 2020 wurde sie zur Direktorin des CNL ernannt, davor war sie Lehrerin am Lycée Ermesinde in Mersch. Jacoby lehrte außerdem als Gastdozentin an der Universität von KwaZulu-Natal im südafrikanischen Pietermaritzburg (1996) und promovierte im Fachbereich Germanistik (2000). Sie veröffentlichte bereits mehrere Publikationen zu Literaturdidaktik und Literatur aus Luxemburg.

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Drogues en prison : Système malade

Alors que la discussion autour du traitement de la toxicomanie s’est à nouveau enflammée autour du quartier de la gare de la capitale, l’Ombudsman propose un rapport sur « La problématique des stupéfiants en milieu carcéral », qui démontre la complexité du problème et indique les retards pris par le Luxembourg.

L’héroïne en prison reste une réalité, qu’il faut accepter et traiter de façon adéquate – sinon le nombre de personnes qui restent dans une spirale de la délinquance ne va pas baisser. (Wikimedia_Matthew T Rader)

L’Ombudsman, en sa qualité de contrôleuse externe des lieux privatifs de liberté, peut analyser tous les cas de figure dans lesquels l’État prive ses citoyen-ne-s de leurs libertés, que ce soit au commissariat de police, en psychiatrie ou en prison. mehr lesen / lire plus

Klimagesetz: Unrealistische Realpolitik

Gestrichene Prinzipien, unklare Zielvorgaben und Gummiparagraphen: Die Kritik am Klimagesetz ist ebenso scharf wie die Freude der Regierung darüber groß ist.

Bis 2050 will Luxemburg klimaneutral werden, erneuerbare Energiequellen sind dafür unabdingbar. Wie groß die Anstrengungen der einzelnen Sektoren sein müssen, ist bisher noch unklar. (Foto: CC-BY-SA Jwh/Wikimedia)

Dramatische Musik, Bilder der Erde vom Weltraum aus, sich drehende Windmühlen, Klimademonstrationen: „Klimaschutz ist jetzt Gesetz“ heißt es in einem Video, das Déi Gréng am Dienstagabend auf den sozialen Medien verbreiteten. Verbindliche Ziele für zum Beispiel die Industrie oder den Transport gebe es jetzt, heißt es in dem Werbefilmchen weiter. Das entspricht nicht ganz der Realität dessen, was das Parlament angenommen hat. mehr lesen / lire plus

Politique culturelle : En attendant le rideau

Les nouvelles mesures gouvernementales censées faire baisser les statistiques de la Covid-19 frappent à nouveau le secteur culturel. Le woxx a fait le tour de la table.

Un des spectacles qu’on pourra découvrir quand – on l’espère – le confinement culturel appartiendra au passé : « Zwäi » de la compagnie suisse E1nz, le 22 décembre au théâtre d’Esch. (©Escher Theater)

Prie, travaille et consomme ! C’est cela le nouveau credo anti-Corona du gouvernement qui laisse ouvert les lieux de cultes et les commerces tout en fermant les temples de la culture. Alors que les images du rush du Black Friday et du shopping pré-Noël envahissent les réseaux sociaux et provoquent l’indignation auprès du public des théâtres, cinémas et salles de concert, désormais privé de son plaisir, force est de constater que ce lockdown culturel ne passe pas comme dans du beurre. mehr lesen / lire plus

Öffentlicher Transport: Die Tram ist bald da

In zwei Wochen bringt die Tram endlich Fahrgäste vom Hauptbahnhof in die Oberstadt. Dadurch ergeben sich viele Fahrplanänderungen, deren Kommunikation mal wieder verwirrend ist.

Hamilius darf endlich wieder ein Verkehrsknotenpunkt sein, nachdem der Platz jahrelang eine Baustelle war, an der zufällig auch Busse gehalten haben. (Foto: © Architects Foster + Partners & Tetra/Luxtram)

So hatte sich das wohl niemand vorgestellt. Wenn am Sonntag, dem 13. Dezember, die neue Tram erstmals im regulären Betrieb den Hauptbahnhof ansteuert, wird Luxemburg noch mindestens zwei Tage unter verschärften Covid-Maßnahmen leben müssen. Bisher ist noch keine Eröffnungszeremonie angekündigt, die ja höchstens mit viel Abstand stattfinden könnte. mehr lesen / lire plus

Umweltpolitik auf dem Prüfstand: Öko-Musterschüler Luxemburg?

In einem Bericht über die Umweltpolitik stellt die OECD Luxemburg grundsätzlich gute Noten aus. Probleme gibt es vor allem im Natur- und Artenschutz: Das kleine Land ist viel zu fragmentiert.

Naturschutzgebiete wie der Ellergronn in Esch sind wichtig, aber wenn sie nicht durch ökologische Korridore verbunden werden, können bedrohte Arten sich nicht wieder verbreiten. Eine Tatsache, die auch die OECD an Luxemburgs Umweltpolitik bemängelt. (Foto: CC-BY-SA 3.0 Zinneke/Wikimedia)

„Luxemburg hat viele Fortschritte gemacht. Nicht nur im Management natürlicher Ressourcen, sondern auch beim Engagement in internationalen Organisationen und europäischer Kooperation.“ Rodolfo Lacy, Chef der OECD-Umweltdirektion, war voll des Lobes auf die luxemburgische Umweltpolitik. mehr lesen / lire plus

CO2-Steuer: Win-win mit dem Einhorn

Die Regierung hat sie beschlossen, doch die Begeisterung der Zivilgesellschaft hält sich in Grenzen. Wie eine CO2-Steuer in Luxemburg funktionieren kann, darüber sind die Ansichten geteilt.

Das gefangene Einhorn. Nur als Teil einer ökosozialen Steuerreform entfaltet die CO2-Abgabe ihre Wirkung. (Wandteppich „La chasse à la licorne“, um 1500; Metropolitan Museum of Art, New York)

Seit über einem Vierteljahrhundert versucht der Mouvement écologique, das Einhorn der Luxemburger Politik herbeizubeschwören: die ökologische Steuerreform. Ähnlich lange schon diskutiert die Umwelt-NGO mit der sozialistischen Gewerkschaft OGBL, ob und wie eine solche Reform sozial gerecht gestaltet werden kann. Die grüne Partei wiederum forderte in ihren wilden Jahren einen Benzinpreis à 50 Franken (1,25 Euro), wurde aber vorsichtiger, nachdem ihre politischen Gegner*innen diesen Programmpunkt populistisch ausschlachteten. mehr lesen / lire plus

Capitale européenne de la culture : On reste dans le brouillard

Pour son petit déjeuner de presse la semaine dernière, l’équipe d’Esch 2022 avait annoncé le dévoilement de nouveautés sur sa programmation, notamment des projets externes. Pourtant, presque rien de nouveau n’a été présenté.

La Möllerei, telle qu’elle sera probablement en 2022, accueillera plusieurs des projets phares de la capitale européenne de la culture. (© Fonds Belval)

Le décor futuriste de Belval prend des airs anxiogènes sous l’effet de la pandémie. Au temps gris et maussade, aux coups de vent qui surgissent à chaque coin traversé s’ajoute encore que la plupart des personnes croisées portent maintenant des masques. On se croirait plutôt dans un roman de Philip K. mehr lesen / lire plus

Loi Covid-19 : État d’indolence

Le projet de loi que le gouvernement a fait passer d’urgence cette semaine est le fruit d’une fatigue corona qui a trop pesé sur ses décisions – ou le manque de celles-ci. Encore une fois, les libertés fondamentales en feront les frais.

Préparez vos mouchoirs… euh… votre PQ, le couvre-feu pourrait bien juste ouvrir la voie au reconfinement. (Photo : Pixabay)

Un couvre-feu donc, pour endiguer la pandémie. C’est la principale nouveauté du projet de loi 7683 que le gouvernement a concocté. Cette mesure est historique, puisque le dernier couvre-feu sur le territoire grand-ducal date de l’occupation allemande. Et encore, même les nazis avaient eu des problèmes à l’imposer. mehr lesen / lire plus

État de la nation durable : Changer, oui mais…

Le changement d’orientation annoncé par le gouvernement est insuffisant. Mais il sera difficile de s’accorder sur une transition écologiquement efficace et socialement juste.

Changer sans tout changer… Le programme de rénovation énergétique du gouvernement n’est pas un programme de rénovation du système. (mea.gouvernement.lu)

« Covid-19 est aussi une chance », écrit le Mouvement écologique dans sa réaction au discours sur l’état de la nation de la semaine passée. Le discours du premier ministre était aussi une chance, mais une chance ratée aux yeux de l’ONG. Dans son communiqué, elle évoque entre autres la crise de la biodiversité et la nécessité de réformer la sécurité sociale comme exemples de questions fondamentales délaissées par Xavier Bettel. mehr lesen / lire plus

Plastik: Wohin mit all dem Müll?

Mit strengeren Regeln will die EU das Plastikproblem lösen. Eine Analyse des Europäischen Rechnungshofes zeigt, dass das schwieriger wird als bisher angenommen.

In Ländern mit Pfandsystem werden 80 Prozent der 
PET-Flaschen eingesammelt. Es sieht so aus, als wäre 
dem auch bald in Luxemburg so. (Foto: CC-BY-SA-NC United Nations Development Programme in Europe and CIS)

Plastik ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken und gerade in der Covid-19-Pandemie hat sich gezeigt, dass wir nicht so einfach auf viele Kunststoffprodukte verzichten können. Trotz aller Bemühungen und einem doch recht großen Problembewusstsein in der Bevölkerung sind wir noch weit von einer Kreislaufwirtschaft entfernt. Bereits 2018 hat die EU einige Maßnahmen, wie ein Verbot mancher Einwegplastikprodukte, beschlossen, um das Plastikproblem zu lösen. mehr lesen / lire plus

Immobilier : L’entonnoir

Une nouvelle étude commanditée par l’eurodéputé vert allemand Sven Giegold pointe le rôle du grand-duché dans l’évasion fiscale des grands fonds immobiliers. Bref, le Luxembourg ne se contente pas de laisser flamber les prix chez lui.

Un immeuble d’habitation locative dans un bon quartier de Berlin: la proie idéale pour les fonds immobiliers. (© Wikimedia_Jörg Zägel)

La bataille fut rude, mais perdue le 7 août dernier. La fameuse « Kiezkneipe Syndikat », située dans la partie nord du quartier berlinois de Neukölln, a été dégagée à grand renfort de police, cette dernière aidée par des services de sécurité à la solde des propriétaires, qui avaient acheté le pâté de maisons quelques années auparavant et voulaient faire disparaître ce bistro estampillé extrême gauche. mehr lesen / lire plus

EU-Migration: Pakt der Abschiebung

Als Kompromiss werden die Vorschläge der EU-Kommission für eine gemeinsame Migrationspolitik verkauft. Sie offenbaren jedoch vor allem, dass man an ein einheitliches und EU-weit durchgesetztes Recht auf Asyl nicht mehr glaubt.

Flüchtlinge aus dem abgebrannten Lager Moria auf Lesbos: Ihr Elend ist nicht etwa das Resultat einer humanitären Krise, sondern der katastrophalen Asylpolitik der Europäischen Union, die sich mit dem EU-Migrationspakt allenfalls verschärfen wird. (Foto: EPA-EFE/Orestis Panagiotou)

Sie hatte es schon vor zwei Wochen prophezeit. In einem Kommentar hatte Catherine Woollard geschrieben, dass von dem geplanten Migrationspakt der EU-Kommission nicht viel zu erwarten sei. Am Mittwoch erhielt die Direktorin des Europäischen Rats für Flüchtlinge und Exilierte (ECRE) die Bestätigung: Interessant sei an den neuen Vorschlägen allenfalls, „dass als neue Herangehensweise präsentiert wird, was im Wesentlichen die Linie der vergangenen Jahre fortsetzt, nämlich die Ankunft von Flüchtlingen in Europa zu verhindern, anstatt Europas Asylsystem zu verbessern“, so Woollard gegenüber der woxx. mehr lesen / lire plus

Joghurtfabrik und Nachhaltigkeit: Blick über den Becherrand

Viele Argumente werden gegen die geplante Joghurtfabrik ins Feld geführt, doch die großen Zusammenhänge werden oft ausgeblendet.

„Milchfabriken“ verbrauchen mehr Wasser als Joghurtfabriken. (Foto: Wikimedia; Thomas Fries, cc-by-sa-3.0 de)

Wie viel Wasser benötigt man für einen Becher Joghurt? Gar keines, denn Joghurt wird aus Milch gemacht; mehrere hundert Liter, das ergibt die Berechnung des Wasser-Fußabdrucks; ein bis zwei Liter, wenn man die angekündigte Jahresproduktion der Fage-Fabrik durch den angekündigten Wasserverbrauch dividiert. Jede der drei Antworten ist auf ihre Weise richtig und kann zu einem besseren Verständnis der Debatte über die Ansiedlung einer griechischen Joghurt-
fabrik in Luxemburg beitragen.

Globales „Produit du terroir“?

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Politique d’asile : Chiens de faïence

Le conflit entre les associations de soutien aux réfugié-e-s et les autorités autour des problèmes de dépôt des demandes de protection internationale ne s’est pas calmé – les deux partis continuent de camper sur leurs positions.

On l’a sûrement informé sur le port correct du masque, mais il ne s’est pas laissé intimider : le ministre Jean Asselborn lors de la visite d’un nouveau foyer à Wasserbillig, le weekend dernier. (© MAEE)

« À peine quelques jours après que notre action devant les bureaux de l’Immigration s’est terminée, ça a recommencé » : Cassie Adélaïde, de l’association Passerell, qui offre entre autres de l’aide juridique aux réfugié-e-s, en a gros sur la patate. mehr lesen / lire plus

Europäische Chemikalienpolitik: Basische Regulierung

Die EU hat eine der strengsten Chemieregulationen der ganzen Welt. Damit sind jedoch längst nicht alle Gefahren gebannt – und der Kampf darum, wie die neue Chemikalienpolitik in Europa aussehen soll, ist gerade erst entbrannt.

Chemiewerke verbrauchen viel Energie und verschmutzen die Umwelt. Die neue EU-Chemikalienstrategie soll das ändern. (Foto: pixabay/SatyaPrem)

Der Begriff „Chemie“ wird im Alltagsgebrauch selten positiv verwendet. Wer keine schlechten Erinnerungen an den Chemieunterricht in der Schule hat, hat eher schlechte Assoziationen zu giftigen oder ätzenden Flüssigkeiten in unnatürlichen Farben. Da hilft der Spruch „Alles ist Chemie!“ auch wenig. Der wird gerne von wissenschaftsaffinen Menschen verwendet, um gegen eine in ihren Augen irrationale Angst vor Chemikalien zu argumentieren. mehr lesen / lire plus

Patrimoine industriel
 : Les moribondes


La destruction des accumulateurs à minerai dits Keeseminnen dans le contexte du réaménagement de la Lentille rouge eschoise n’est que le dernier exemple du manque de conscience envers le patrimoine industriel à Luxembourg.

À l’abandon depuis 1977, le site de la Lentille Rouge et des Keeseminnen fait partie de la mémoire industrielle du pays. (©Thora Kleinert)

Comme pour attirer l’attention, les Keeseminnen grincent sous le vent rafraîchissant de temps en temps la torpeur estivale qui terrasse le quartier de la Hiehl en un milieu d’après-midi. Des cris d’enfants proviennent des jardins derrière les pavillons de ce quartier historiquement populaire, mais qui depuis des années n’échappe plus à l’hipstérisation qui va de pair avec la gentrification. mehr lesen / lire plus