Die andere Corona-Epidemie: Gerüchte 
und Halb-wahrheiten

Fake News führen zu Verunsicherung, doch bei der Corona-Epidemie gibt es nicht die eine Scientific Truth. Besser als Fake-News-Filter: sich informieren und weiterdiskutieren.

Braucht dieser Mann eine Maske? Wie verhindert man die Ausbreitung von Grippeviren – und von Fake News? (Foto: EPA /Jim Lo Scalzo)

Ist das Coronavirus eine biologische Waffe, aus einem Militärlabor freigesetzt? Das Gerücht macht seit Februar in den sozialen Medien die Runde, wird auch vom britischen Daily Express aufgegriffen. Fake News? Nein, denn ausschließen kann man ein solches Szenario nicht, weil trotz Biowaffenkonvention in manchen Ländern der militärische Einsatz von Krankheitserregern erforscht wird. Aber ein militärischer Hintergrund erscheint unwahrscheinlich – schon alleine, weil die Letalität der Covid-19-Krankheit eher niedrig ist. mehr lesen / lire plus

Bio-Aktionsplan: Planlandwirtschaft

In fünf Jahren sollen sich die Bio-Flächen in der luxemburgischen Landwirtschaft vervierfachen. Dafür sollen vor allem höhere Subventionen sorgen.

Im Rahmen der Milchwoche besuchte Landwirtschaftsminister Schneider Kühe aus der „Landwirtschaft plus“. (Foto: MA)

„Die Ausweitung und Intensivierung der Landwirtschaft sind wichtige Treiber des Biodiversitäts- und Öko-
systemdienstleistungsverlustes und des Klimawandels.“ Mit diesem Satz beginnt ein wissenschaftlicher Artikel, der grundlegende Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU fordert. Über 3.600 Wissenschaftler*innen haben sich den Forderungen angeschlossen. Subventionen, die bisher nach der Größe der landwirtschaftlichen Betriebe ausgezahlt werden, sollten künftig so vergeben werden, dass zielgerichtet der Erhalt von Biodiversität und Kulturlandschaften gefördert werden könnte. mehr lesen / lire plus

Reinigungssektor
: Wisch 
und weg

Gemobbt, vertrieben, schlecht bezahlt: Die Arbeitsbedingungen im Reinigungssektor sind schlecht. 
Eine Besserung ist nicht in Sicht.

„Wer nichts lernt, geht putzen“: Ein Spruch, der oft gehört, aber selten hinterfragt wird. Der Beruf der Putzkraft wird systematisch diskreditiert. (Foto: CC BY Dan Brady 2.0)

„T’as trop bossée, toi“, lacht eine der Frauen im Konferenzzimmer der Chambre des salariés du Luxembourg (CSL) auf und rückt Stühle zurecht. Ihre Gesprächspartnerin fasst sich ans Kreuz und verzieht schmerzverzerrt den Mund. Beide arbeiten als Reinigungskraft. Es sind nur noch wenige Minuten bis zum Beginn der Konferenz „Propreté à quel prix ? Le nettoyage : un métier non-valorisé“, die von der Arbeitnehmerkammer CSL, dem CID Fraen an Gender, dem Centre pour l‘Égalité de Traitement (CET), der Plattform Journée Internationale des Femmes (JIF), dem OGBL sowie der Universität Luxemburg organisiert wurde. mehr lesen / lire plus

Esch 2022 : « Si mussen elo doduerch ! »

Le weekend dernier, la capitale européenne de la culture Esch 2022 a lancé une grande initiative de communication, sans concrétiser son projet. Entre-temps, en coulisses, le projet est traité de pestiféré par certain-e-s.

Une chorégraphie communicative bien synchronisée, mais sans vrai contenu. (Photos : Esch 2022)

Qui se rend à la « Muart Haal » à partir de la gare d’Esch peut croiser la véritable âme de la métropole du fer : deux supérettes arabes, un magasin de troc, l’OGBL, le célèbre Café du coin qui a servi de coulisses dans « Bad Banks », avec un peu plus en bas le non moins célèbre café Chez Nadia fermé pour cause de deals notoires, les drogues se vendant désormais juste en face. mehr lesen / lire plus

Militaires et changement climatique : Opération Terra

Une étude présentée au Luxembourg dépeint les effets néfastes du changement climatique sur la paix dans le monde. Les militaires se portent volontaires pour sauver le climat. Tout en préservant la paix, la civilisation et… la domination occidentale.

Les militaires se verdissent – mort au CO2 ! (Photo : US Army ; Jocelyn A Guthrie ; PD)

Tom Middendorp était au Luxembourg vendredi dernier pour présenter à la presse luxembourgeoise le « World Climate and Security Report ». Le général néerlandais à la retraite a commandé auparavant de l’infanterie et des blindés, dans son pays et en Afghanistan. En parlant du défi climatique, il a su montrer qu’il voyait plus large que le bout de la lunette de son véhicule de combat. mehr lesen / lire plus

Flüchtlingspolitik: Theorie gut, Praxis nicht so

Recht zufrieden zog Minister Asselborn am Montag Bilanz in puncto Asyl, Immigration und Aufnahme. Manche Kritikpunkte halten sich indes hartnäckig.

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„Luxemburg ist eins der wenigen Länder, das nicht defensiv an Asylpolitik herantritt. Wir sind solidarisch, hilfsbereit und übernehmen Verantwortung gegenüber Menschen, von denen manche alles verloren haben.“ Am Montag hatte Außen- und Immi-
grationsminister Jean Asselborn zu seiner alljährlichen Bilanz-Pressekonferenz in puncto Asylpolitik eingeladen. Der Minister sieht das vergangene Jahr alles in allem positiv. Dabei war ihm auch 2019 Kritik nicht erspart geblieben.

Das Jahr begann mit einer positiven Note als Asselborn entschied, auf eine Forderung der konsultativen Menschenrechtskommission (CCDH) einzugehen. mehr lesen / lire plus

Digitalisierung und Klima: Grün, das neue Rosa

Der Vortrag von Timo Daum hat die Illusionen der Technikgläubigen zerstreut: Den Kapitalismus zu erneuern und zu begrünen, reicht nicht aus, um nachhaltig zu wirtschaften.

Sind die Eichhörnchen schuld am Klimawandel? Millionen von Bildern, Tausende von Kilowattstunden, die die KI zum Training der Objekterkennung benötigt. (Screenshot: Google-Suche)

„Bis 2025 wird der Energieverbrauch von künstlicher Intelligenz hundertmal größer sein, macht dann bis zu zehn Prozent des weltweiten Stromkonsums aus.“ Betreibt Timo Daum Schwarzmalerei? Der vom Mouvement écologique eingeladene Referent führt jedenfalls Zahlen an, die aus der Fachwelt stammen. Am vergangenen Dienstag warnte er nicht nur vor der mit der Digitalisierung einhergehenden Wachstumsdynamik, er erläuterte auch, warum die KI gerade jetzt boomt. mehr lesen / lire plus

Luanda Leaks : L’ingénieure

Les Luanda Leaks révèlent les réseaux fignolés par la fille de l’ex-président angolais, Isabel dos Santos, et son mari, Sindika Dokolo, pour faire transiter à travers le monde l’argent sorti de l’Angola. Le grand-duché a aussi été un relais pour le couple.

Isabel dos Santos n’a pas qu’utilisé sa proximité familiale avec son père pour se mettre à la tête de la Sonangol, elle a régné sur un empire de plus de 400 firmes. (© Marwen Ben Mustapha – Inkyfada – ICIJ)

« Si je devais synthétiser en quelques mots qui je suis, je dirais que je suis : angolaise, femme, mère, cheffe d’entreprise et femme d’affaires » – c’est ainsi qu’Isabel dos Santos se présente au monde sur son site web. mehr lesen / lire plus

Luanda Leaks : « Il y a beaucoup d’espoir dans le pays »

Estelle Maussion est journaliste, correspondante de Radio France internationale et de l’agence France-Presse – installée à Luanda depuis 2012. En 2019, elle a publié « La dos Santos Company – mainmise sur l’Angola » aux éditions Karthala.

Pour Estelle Maussion, l’Angola est un État particulier en Afrique : porte d’entrée de la Chine sur le continent africain, il se trouve aussi à un moment clé où les choses pourraient s’améliorer pour la population lésée. (© aucomptoirangolais.wordpress.com)

woxx : Est-ce que le changement de régime en Angola, après le départ de José Eduardo dos Santos, est réel – ou est-ce juste une continuité du régime MPLA ?
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Europäische Umweltpolitik: Schlechte Aussichten

Ein neuer Bericht zeigt, dass es um die Umwelt in Europa schlecht bestellt ist. Auch Luxemburg erhält schlechte Noten.

62 Prozent der europäischen Ökosystemflächen leiden unter zu hohem Stickstoffeintrag. 
Das kann dazu führen, dass Gewässer wie dieser See in Schleswig-Holstein durch Eutrophierung „kippen“. (Foto: CC-BY-SA Wikimedia Commons/Smaack)

Mindestens eine Billion Euro will die Europäische Kommission in ihren europäischen Grünen Deal stecken, um den ökologischen Wandel zu finanzieren. Das wurde am vergangenen Dienstag von der neuen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verkündet. Ziel ist es hauptsächlich, bis 2050 klimaneutral zu werden. Doch die EU hat sich bis 2050 neben der Bekämpfung der Klimakrise auch noch andere Umweltziele gegeben. mehr lesen / lire plus

Öffnung des Wahlrechts: Festgefahrene Debatte

Fünf Jahre nach dem Referendum wird immer noch über eine Demokratisierung des Luxemburger Wahlsystems diskutiert. Dabei stellt sich die Frage: Kann die Debatte überhaupt fruchten, solange die Gesellschaft unverändert bleibt?

© markusspiske (pixabay.com)

Wer privaten oder öffentlichen Diskussionen über das Wahlrecht für Ausländer*innen und Jugendliche folgt, hat den Eindruck, in eine Art Wiederholungsschleife hineingeraten zu sein: Immer wieder kommen die gleichen Argumente und Gegenargumente auf. Anschließend gehen alle nach Hause und es bleibt alles beim Alten.

Die Debatte steckt fest. Jeder noch so berechtigte Kritikpunkt an der aktuellen Situation kann mit dem Totschlagargument abgetan werden, dass das Ergebnis des Referendums von 2015 zu respektieren sei. mehr lesen / lire plus

Drogenpolitik: Mehr als nur Cannabis

Über die bevorstehende Liberalisierung von Cannabis wird viel geredet, über andere Drogen hingegen gar nicht. Dabei gäbe es gute Gründe, das zu ändern.

Psilocybinhaltige Pilze wie diese Exemplare des Psilocybe tampanensis sind in den meisten Ländern illegal. Dabei gehören sie zu den ungefährlicheren Drogen. (Foto: CC-BY-SA Workman/Wikimedia Commons)

Neben Cannabis gibt es viele andere sogenannte „leichte“ oder „sanfte“ Drogen, die weder gesundheitlich noch gesellschaftlich große Gefahren bergen. Luxemburg könnte hier – wie auch bei Cannabis und dem kostenlosen öffentlichen Transport – eine Vorreiterrolle für einen großen Teil der Welt spielen. Gerade im Bereich der psychedelischen Drogen wie LSD und Psilocybin (der Wirkstoff in sogenannten „Magic Mushrooms“) könnte auch die medizinische Forschung profitieren. mehr lesen / lire plus

Gewalt in der Medizin: Drahtseilakt Gynäkologie und Geburtshilfe

Gewalt in der Gynäkologie und bei der Geburtshilfe erfolgt sowohl psychisch als auch physisch. Die Betroffenen neigen zu Selbstzweifeln, während der Sektor auf die erschwerenden Umstände hinweist.

Wo liegen die Grenzen zwischen Small Talk, gut gemeinten Ratschlägen und der Missachtung des Entscheidungsrechts der Patient*innen? Die Meinungen der Gynäkolog*innen und der Patient*innen weichen oft voneinander ab. (Copyright: Internet Archive Book Images/Jentzer, A Bourcart, Maurice)

„Ich habe schon so viel von Ihnen gehört“, begrüßt ein Gynäkologe seine neue Patientin. „Ich freue mich, Sie endlich kennenzulernen. Ich kannte Ihren Vater.“ Er blättert durch ihre Akte. „Da wohnen Sie? Ein guter Freund wohnt gleich um die Ecke.“ mehr lesen / lire plus

Klimakonferenz COP25: Zeit fürs Global Village!

Gewusst ist, dass der Klimawandel Kriege begünstigt. Umgekehrt ist der internationale Zusammenhalt die Vorbedingung für eine erfolgreiche Weltklimapolitik. Den aber gibt’s nicht ohne Umverteilung.

Nationaler Egoismus 
„at its worst“: Das Fracking hat den USA Wettbewerbsvorteile verschafft, auf Kosten des globalen Klimagleichgewichts (und der lokalen Biosphäre). (Foto: Wikimedia; Joshua Doubek; CC BY-SA 3.0)

Kann die EU das Klima retten? In gewisser Weise ja, jedenfalls könnte sie. Doch so, wie sie zur COP25 in Madrid angereist ist, kann sie gar nichts. Europa stehe am Scheideweg und müsse seine Verantwortung übernehmen, hieß es am Dienstag von Seiten des NGO-Bündnisses „Climate Action Network“ (CAN). „Um ihre Rolle als Vorreiterin wiederzugewinnen, muss die EU kurzfristig ihr CO2-Reduktionsziel für 2030 substanziell erhöhen“, so Wendel Trio, Direktor von CAN-Europe. mehr lesen / lire plus

Menschenhandel: Die Verletzlichsten schützen

Menschenhandel hat weitgehende, strukturelle Ursachen. Ihm Einhalt zu gebieten, verlangt weit größere Bemühungen als es die Luxemburger Regierung bisher zu machen bereit gewesen ist. Hinsichtlich der Situation in der Arbeitswelt steht insbesondere auch die „Inspection du travail et des mines“ in der Kritik.

© Maria Charitou/flickr.com

Auch im Jahr 2019 ist Menschenhandel noch ein außerordentlich profitables Geschäft. Die milde Strafe, die bei einer Verurteilung häufig ausgesprochen wird, wirkt da kaum abschreckend. Auch die finanzielle Abfindung für die Opfer ist meist lächerlich gering. Die Anstrengungen Luxemburgs, diesem Missstand endlich entgegenzuwirken, kommen indes nur im Schneckentempo voran.

Am Montag hatten die zivilgesellschaftliche Initiative „Time for Equality“ sowie die beratende Menschenrechtskommission (CCDH) in die Abtei Neumünster eingeladen, um über all dies zu diskutieren. mehr lesen / lire plus

La COP25 face à ses défis : ¿Pasaremos?

S’attaquer au changement climatique, c’est ce qu’exigent les manifestant-e-s. Négocier, déclarer, optimiser, c’est ce que veulent bien faire les politicien-ne-s.

« Nous ferons pencher la balance ! » 
Déjà à Paris, en 2013 : faire front contre la logique néolibérale. (Photos : Raymond Klein)

Aux grands maux les grands remèdes ! « Ne faudrait-il pas redéfinir la notion de croissance économique, qui guide les activités économiques des sociétés afin que, quand le fondement écologique de la vie humaine rétrécit, cela soit compté comme une croissance négative ? » La suggestion avancée par l’ONG allemande Germanwatch est radicale, mais cohérente. Face au défi du réchauffement global et aux autres crises écologiques, les cadres dans lesquels ont évolué l’économie et la politique pendant deux siècles sont dépassés. mehr lesen / lire plus

Airbnb : Laisser-faire

Que la ministre Corinne Cahen ait loué un appartement sur la plateforme Airbnb sera sûrement un casse-tête pour la commission d’éthique. Surtout, l’affaire est révélatrice du laxisme luxembourgeois envers cette nouvelle activité économique.

De bons amis ne se régulent pas entre eux : le ministre des Finances Pierre Gramegna avec le « president of homes » d’Airbnb Greg Geeley lors de la tournée promotionnelle Fintech en Californie en avril 2019. (Photo : MINFIN)

L’opposition et les médias en ont fait leurs choux gras : au dossier ­Cahen ne figure pas uniquement le malencontreux mail envoyé à l’Union commerciale, mais aussi le fait que la ministre a loué un appartement sur la plateforme Airbnb. mehr lesen / lire plus

Rassismus in Luxemburg: „Es hat sich nichts verbessert“

Wenn die am Mittwoch stattgefundene Diskussionsrunde über Rassismus in Luxemburg eins deutlich machte dann das: So problematisch die Argumentationsweise der Ministerin auch ist, sie liefert eine plausible Erklärung für die Trägheit der Regierung.

V.l.n.r.: Antónia Ganeto, 
Michael Flaherty, 
Michel-Édouard Ruben, 
Corinne Cahen, 
Jean-Paul Lehners (© cet.lu)

Das Auditorium im hauptstädtischen Cercle Cité war am Mittwoch proppenvoll. Bereits vor Wochen war der letzte Sitzplatz reserviert worden. Auf dem Programm stand eine Diskussionsrunde über die Ergebnisse der Ende letzten Jahres veröffentlichten „Being Black in the EU“-Studie der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA). Im Fokus standen die Befunde bezüglich Luxemburg: die Zahlen, die Mängel, die Forderungen. mehr lesen / lire plus

Fondation Solina: Zu Dritt an einem Tisch

Drei Organisationen, ein Ziel: 
Menschen stärken. Die neugegründete Stiftung „Solina“ bringt Akteur*innen aus dem Bereich der Sozialen Arbeit zusammen. Über die Entstehung, die Erwartungen und Menschen, die helfende Hände brauchen.

Das Akronym „Solina“ setzt sich aus den Begriffen „solidaire“, „inclusive“ und „accompagnante“ zusammen – Eigenschaften, für die die Stiftung steht. (Copyright: Fondation Solina)

Zum Gespräch mit der woxx erscheinen gleich drei Personen im Hauptsitz der neugegründeten „Fondation Solina“, die in den Räumlichkeiten von „Solidarité jeunes“ angesiedelt ist. Man schüttelt sich die Hände, stellt sich vor und lacht über den viel zu großen Versammlungstisch. Die Präsenz der drei Vertreter*innen der Gründerorganisationen setzt ein klares Zeichen: Wir gehören zusammen. mehr lesen / lire plus

Umstellung im Busdienst am Wochenende: Anschluss im Laufschritt

Großflächige Umstellungen im Busdienst in Luxemburg-Stadt hat es immer wieder gegeben. Die für kommenden Sonntag geplante Umlenkung der Busse über Aal Avenue und Viaduc dürfte aber eine der einschneidendsten sein.

Wenige Tage vor dem Wechsel im öffentlichen Busdienst wurde noch heftig an der dafür notwendigen Infrastruktur gearbeitet, wie hier am Halt „Rocade“.
 (Fotos: woxx)

Noch steht der Termin: In etwas mehr als einem Jahr soll die nächste Ausbaustufe der Luxtram-Linie abgeschlossen sein und damit die beiden wichtigen „pôles d’échange“ Luxexpo auf Kirchberg und Gare Centrale durchgehend per Schiene miteinander verbunden sein.

Helge Dorstewitz, Direktor für den Bereich „nouvelles lignes“ bei Lux-tram, bestätigt gegenüber der woxx, dass der seit der Lancierung der Tram-
arbeiten vorgegebene Zeitrahmen eingehalten werden kann: „Zurzeit können wir davon ausgehen, dass es klappt, allerdings gibt es keine ‚marge de manoeuvre’ mehr, und bei so großen Projekten wie dem Bau einer Tramlinie, insbesondere in historischen Städten, kann immer Unvorhergesehenes eintreten.“ mehr lesen / lire plus