Loi Covid : Coagulation de l’état de crise

La nouvelle loi post-Covid sera forgée encore plus rapidement que les deux précédentes – le combat contre le virus commence à faire des victimes collatérales dans notre système démocratique.

Bettel, grave et solennel – mais peut-être pas à la hauteur des enjeux pour la démocratie qui se cachent derrière la lutte contre la pandémie. (Photos : chd.lu on Flickr)

Plus rapidement concocté que les projets de loi 7606 et 7607 votés le 24 juin, celui qui porte le numéro 7622 devra essayer d’aller plus vite que la deuxième vague du coronavirus qui menace le pays. Il figure d’ailleurs à l’ordre du jour de la Chambre des député-e-s le 16 juillet, donc jeudi prochain. mehr lesen / lire plus

Rassismus an Luxemburger Schulen: „Ech wëll eng ëffentlech Entschëllegung“

Bei einer Schulaufführung hat ein weißer Schüler sein Gesicht schwarz angemalt. Eine schwarze Schülerin beschwert sich bei der Direktion darüber und es passiert – nichts. Der Vorfall am Athénée de Luxembourg macht beispielhaft deutlich, wieso struktureller Rassismus hierzulande unangefochten bleibt.

Im 19. und 20. Jahrhundert diente das Blackfacing dazu, schwarze Menschen zu entmenschlichen. Seine heutige Benutzung ist dagegen vor allem ein Zeichen für mangelndes Geschichtsbewusstsein. (Copyright: Strobridge & Co. Lith/Wikipedia Commons)

„Firwat soll ech als Schülerin dohinner goen an engem erwuessene Mann erkläere, firwat Blackfacing rassistesch ass?“ Maimuna Djalò ist wütend. Der Direktor ihrer Schule findet nichts problematisch daran, sich als Weißer das Gesicht schwarz anzumalen, um einen Schwarzen darzustellen. mehr lesen / lire plus

Wirtschaftskrise: Was tun?

Nach dem Lockdown zurück in die Normalität? Was menschlich nur zum Teil funktioniert, ist wirtschaftlich eine Unmöglichkeit. Einschätzungen und Lösungsansätze für die kommende Krise.

Das französische Wirtschaftsmagazin „Alternatives économiques“ hat den Auswegen aus der Krise ein Dossier gewidmet (auch online zu lesen, unter www.alternatives-economiques.fr, mit Paywall).

Wie auf der Achterbahn: Man stürzt tief hinunter, und dann geht’s ebenso steil wieder hoch – eigentlich war der Sturz nur ein Anlaufnehmen. So sieht jedenfalls der Statec die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Epidemie. Laut dem Konjunkturbericht vom 11. Juni soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dieses Jahr um 6 Prozent zurückgehen, um im kommenden Jahr wieder um 7 Prozent zu steigen. mehr lesen / lire plus

Neuer Mobilfunkstandard 5G: Hype und Verschwörung

Eine Petition gegen 5G ist so erfolgreich, dass sie im Parlament diskutiert werden muss. Luxemburg wollte eigentlich ein Vorreiterland bei der Einführung des neuen Standards sein – die Vergabe der Frequenzen hat sich allerdings verzögert.

Dieses 5G-Telefon dürfte sogar den verbittertsten Kritiker*innen schmecken: Es ist aus Lebkuchen und strahlt garantiert nicht. (Foto: CC-BY Karlis Dambrans)

Wer in letzter Zeit in Luxemburg-Stadt unterwegs war, wird sie gesehen haben: Aufkleber, die gegen die Einführung des neuen 5G-Mobilfunkstandards Stimmung machen. Sie weisen auf eine Petition hin, die 7.272 Unterschriften auf der Website des luxemburgischen Parlaments erhielt. Damit qualifiziert sie sich für eine Anhörung in der Chamber. mehr lesen / lire plus

Back to Office: Wie sich die Arbeitswelt weiterdreht

Monate im Homeoffice, dann zurück ins Büro: Psychische und technische Probleme sowie Fragezeichen in Sachen Arbeitsrecht belasten die Betroffenen. Die Chefetagen entscheiden, das Ministerium für Soziale Sicherheit pennt.

Wer zurück ins Büro muss, entscheidet in den meisten Fällen die Chefetage. 
Eine Rücksprache mit den Angestellten gibt es oft nicht. (CC BY Quinn Dombrowski SA 2.0
)

„Ich fahre ins Büro, um acht Stunden aus dem Fenster zu starren“, sagt Margot*, „weil mein Büro für die neuen Arbeitsabläufe nicht ausgestattet ist. Der Mehrwert, dass ich vor Ort bin, liegt bei Null.“ Margot arbeitete während der Ausgangssperre ausschließlich von zuhause aus. Sie ist nicht die Einzige: Nach einer Umfrage des Statec arbeiteten zwischen Anfang April und Ende Mai dieses Jahres 48 Prozent der 2.000 Befragten komplett und 21 Prozent gelegentlich im Homeoffice. mehr lesen / lire plus

Jugendarbeit und Corona-Krise: Virtuell bei Laune halten

Im Gegensatz zu Schulen und Betreuungsstrukturen müssen Jugendhäuser nach wie vor geschlossen bleiben. Wir haben mit den Erzieher*innen Tina Boesen vom Jugendhaus Schëtter und Claude Poorters vom Jugendhaus Mutfert darüber gesprochen, welche Herausforderungen und Chancen sich daraus ergeben.

Claude Poorters und Tina Boesen im Garten vom Jugendhaus Schëtter.  FOTO: Claude Poorters

woxx: In den letzten Monaten haben mehrere Jugendhäuser unter dem Hashtag #jugenhaiseraustausch gemeinsame Online-Aktivitäten organisiert. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

Claude Poorters: Zu Beginn der Krise fiel auf, dass durch die Schließung der Crèches und Maison relais auch die Erzieher auf den Congé pour raisons familiales zurückgreifen mussten. Sie konnten sich also nicht digital um die Jugendlichen kümmern. mehr lesen / lire plus

Biodiversität: Mit Vielfalt gegen Pandemien

Die EU will die Artenvielfalt in Europa künftig besser schützen und fördern – auch, weil das hilft, Pandemien zu vermeiden. Doch der vielzitierte Systemwechsel bleibt dabei auf der Strecke.

30 Prozent der Fläche der EU sollen unter Naturschutz gestellt werden, so wie seit 2010 die Saueruecht bei Beaufort im Müllerthal. (Foto: CC-BY-SA wikimedia/Cayambe/Claude Meisch)

Letzte Woche veröffentlichte die EU-Kommission ihre neue Biodiversitätsstrategie, die Teil des „Green Deal“ werden soll. Die teilweise ehrgeizigen Ziele sind als Antwort auf den Bericht des Weltbiodiversitätsrates und der erstarkten Umweltbewegung zu verstehen. Ein besserer Schutz der Artenvielfalt kann auch vor künftigen Pandemien schützen, wie einer der Hauptverantwortlichen des Berichtes diese Woche bei einer Konferenz des Mouvement écologique betonte. mehr lesen / lire plus

Öffnung der Schulen: Final Countdown

Für manche Schüler*innen gestaltet sich die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts schwieriger als für andere. Ob die Hygienekonzepte den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden, ist fraglich.

Wird zurzeit ausreichend auf die Sorgen und Ängste der Kinder geachtet? (Foto: George Hodan/publicdomainpictures.net)

Seit Bildungsminister Claude Meisch am 15. Mai Details zur Öffnung der Grundschulen und Kompetenzzentren bekanntgab, überschlagen sich die Wortmeldungen von Gewerkschaften und Verbänden. Der Ton wird zunehmend schärfer. Am Montag bezeichneten SEW/OGBL und Landesverband in einem gemeinsamen Schreiben die aktuelle Situation als eine Sackgasse, die Rentrée als „Farce“ und „absurdes Modell“. Sowohl Lehrkräfte als auch Gemeinden würden riskieren, „sich nur noch lächerlich zu machen“. mehr lesen / lire plus

État de crise et droits fondamentaux : Retrouver l’équilibre

En votant l’état de crise, le parlement a donné des pouvoirs à l’exécutif que ce dernier n’a plus eu entre ses mains depuis le début du 20e siècle. La démocratie et le vivre-ensemble vont-ils sortir indemnes de cette expérience ?

De quel côté va-t-on pencher ? Les prochains jours nous l’apprendront… (© pxhere – unknown camera)

Depuis la mi-mars, les règlements grand-ducaux tombent à une cadence inouïe. Ils sont les outils du gouvernement pour lutter contre la crise de la Covid-19, depuis que le grand-duc « après avoir constaté l’urgence résultant de l’impossibilité de la Chambre des Députés de légiférer dans les délais appropriés, peut prendre en toutes matières des mesures réglementaires » – comme le veut l’article, très controversé, 32.4 de notre Constitution. mehr lesen / lire plus

Öffnung der Schulen: Keine Zeit für Einzelkämpfer

In wenigen anderen Bereichen müssen zurzeit derart viele folgenschwere Entscheidungen getroffen werden wie bei der Schulbildung und Kinderbetreuung. Das entsprechende Ministerium tut sich allerdings schwer damit, jede Hilfe anzunehmen, die ihm angeboten wird.

„Zurück in die Schule“ ist schnell gesagt. Die konkreten Bedingungen auszuarbeiten, ist ein Drahtseilakt, an dem möglichst viele Akteur*innen beteiligt sein sollten. (Quelle: Jernej Furman/flickr.com)

Ein Element, das die Covid-19-Pandemie mehr als irgendein anderes charakterisiert, ist die Ungewissheit. Zum einen ist wenig über das Virus an sich bekannt. Zum anderen ist unklar, wie der Mensch am besten damit umgehen sollte. Was gestern noch richtig war, kann sich morgen als falsch herausstellen. mehr lesen / lire plus

Arbeiten in der Krise: Feministischer Rückschlag

Die Corona-Pandemie trifft Menschen je nach Geschlecht in unterschiedlicher Weise. Krisenmanagement sollte deshalb unbedingt auch feministisch sein.

Haus- und Erziehungsarbeit fällt in der Krise verstärkt auf Frauen zurück. (Quelle: CC0 Public Domain)

„Lasst uns mal Klartext sprechen. Wenn die Zeiten hart sind, sind es immer die Männer, die den Betrieb am Laufen halten.“ Kommentare wie diese sind in den sozialen Netzwerken zurzeit viele zu lesen. Der Eindruck, dass es Männer sind, die in der aktuellen sanitären Krise über die wichtigsten Kompetenzen verfügen, kommt nicht von ungefähr: In der luxemburgischen Presse wurden in den vergangenen Wochen auffällig wenige Frauen nach ihrer medizinischen oder wissenschaftlichen Expertise gefragt. mehr lesen / lire plus

Demenzkranke und Senior*innen: Inklusive Kulturangebote auch im Lockdown

Viele Kulturinstitutionen sind auf einem Auge blind: Ihre Programme sind selten für Demenzkranke oder Senior*innen ausgelegt. Die Organisation „Momenter Intensiv Liewen“ schaffte vor der Pandemie Alternativen. Über Kultur, Alter und Covid-19.

Kulturangebote, die sich für Demenzkranke und Senior*innen eignen, waren schon vor der Pandemie rar. Für die Zeit während des Lockdowns versuchen Initiativen vereinzelt Abhilfe zu schaffen. (CC BY Anders Lejczak SA 2.0)

Als Dani Jung, die Präsidentin des 2019 gegründeten Vereins „Momenter Intensiv Liewen“ (MIL), ihren Text über das kulturelle Angebot für Demenzkranke und Senior*innen in Luxemburg für den diesjährigen Sozialalmanach der Caritas einreichte, sah die Welt noch anders aus. mehr lesen / lire plus

Caritas-Sozialalmanach: Vor Corona, nach Corona

Soziale Herausforderungen gab es schon vor der Coronakrise. Der Caritas-Almanach bietet eine breite Übersicht – und eine kleine Aktualisierung für die Zeit nach der Epidemie.

Armut: ein „altes“ Thema, das auch mit der Coronakrise nicht verschwindet, im Gegenteil.
 (Gustave Doré, 1882/83)

Möchte man in Zeiten der Erderwärmung ein Buch lesen, das, vor 50 Jahren verfasst, die planetaren Herausforderungen im Licht einer heranbrechenden Eiszeit beschreibt? Nein? Oder den diesjährigen Sozialalmanach der Caritas, noch vor dem Ausbruch der Corona-Epidemie zusammengestellt? Vielleicht doch. Die Probleme bleiben zum Teil die gleichen – Erderwärmung hin, Massenerkrankung her. Wenn die Gegenwart uns einen Tunnelblick aufzwingt, kann eine Bestandsaufnahme aus der Vergangenheit helfen, die Sicht für entscheidende Veränderungen zu schärfen, aber auch Kontinuitäten zu erkennen. mehr lesen / lire plus

L’après-Covid : La crise qui vient

Autant que le virus lui-même, ce sont les conséquences économiques de la pandémie qui font peur. Dans une société qui ne s’est toujours pas totalement remise de la crise financière de 2008, l’insécurité règne.

Il s’est attiré les foudres de la Chambre de commerce : le ministre du Travail Dan Kersch. (© SIP)

Come on baby, eat the rich

Put the bite on the son of a bitch

Don’t mess up, don’t you give me no switch

Come on baby, and eat the rich

Come on baby, and eat the rich



(Lemmy Kilmister/Motörhead)


Alors qu’on avance vers un déconfinement contrôlé et à petits pas, beaucoup redoutent ce qu’ils vont trouver en retournant à leurs lieux de travail et de vie. mehr lesen / lire plus

Verschwörungstheorien: Das Schwurbel-Virus

Mobilfunk, Genlabore oder Bill Gates – Verschwörungstheorien rund um den „wahren“ Ursprung von Covid-19 gibt es wie Sand am Meer. Auch in Luxemburg wird fleißig geschwurbelt.

Ein Aluhut schützt weder vor Covid-19, noch vor Verschwörungstheorien. (Foto: CC-BY-SA piratenmensch/flickr)

Am vergangenen Wochenende mussten einige Einwohner*innen Birminghams in der Quarantäne ohne mobiles Internet zurechtkommen. Der Grund für den Ausfall des Mobilfunknetzes war der Brand eines Mastes. Ähnliche Feuer ereigneten sich in Liverpool und Melling. Die Mobilfunkmasten waren angezündet worden, weil Verschwörungstheoretiker*innen einen Zusammenhang zwischen der neuen 5G-Funktechnologie und Covid-19 vermuteten.

Rund um 5G ranken sich schon länger solche Theorien: Würde das neue, schnellere Netzwerk installiert, würden Bäume sterben, Vögel vom Himmel fallen und eigentlich alles Leben zerstört. mehr lesen / lire plus

Drogues et coronavirus : Pandémie disruptive

L’état de crise actuel se distingue aussi par le fait qu’il concerne tout le monde, même les plus marginales et marginaux. Pour les toxicomanes, les mesures prises en urgence peuvent paradoxalement être profitables, surtout dans l’après-Covid-19. Et pour les utilisatrices et utilisateurs de drogues plus douces, le confinement peut mener à l’introspection.

Des sachets pleins de brune: une vue devenue rare dans le quartier de la gare. (© Customs Border Protection – Wikipedia)

A priori, c’est un cauchemar. Les frontières fermées, les contrôles de police amplifiés, les dealers et les client-e-s confiné-e-s ont mis un arrêt brutal au trafic de la drogue et aux marchandages dans le quartier de la gare de Luxembourg-ville et autres hot spots de la drogue au grand-duché. mehr lesen / lire plus

Die andere Corona-Epidemie: Gerüchte 
und Halbwahrheiten

Fake News führen zu Verunsicherung, doch bei der Corona-Epidemie gibt es nicht die eine Scientific Truth. Besser als Fake-News-Filter: sich informieren und weiterdiskutieren.

Braucht dieser Mann eine Maske? Wie verhindert man die Ausbreitung von Grippeviren – und von Fake News? (Foto: EPA /Jim Lo Scalzo)

Ist das Coronavirus eine biologische Waffe, aus einem Militärlabor freigesetzt? Das Gerücht macht seit Februar in den sozialen Medien die Runde, wird auch vom britischen Daily Express aufgegriffen. Fake News? Nein, denn ausschließen kann man ein solches Szenario nicht, weil trotz Biowaffenkonvention in manchen Ländern der militärische Einsatz von Krankheitserregern erforscht wird. Aber ein militärischer Hintergrund erscheint unwahrscheinlich – schon alleine, weil die Letalität der Covid-19-Krankheit eher niedrig ist. mehr lesen / lire plus

Bio-Aktionsplan: Planlandwirtschaft

In fünf Jahren sollen sich die Bio-Flächen in der luxemburgischen Landwirtschaft vervierfachen. Dafür sollen vor allem höhere Subventionen sorgen.

Im Rahmen der Milchwoche besuchte Landwirtschaftsminister Schneider Kühe aus der „Landwirtschaft plus“. (Foto: MA)

„Die Ausweitung und Intensivierung der Landwirtschaft sind wichtige Treiber des Biodiversitäts- und Öko-
systemdienstleistungsverlustes und des Klimawandels.“ Mit diesem Satz beginnt ein wissenschaftlicher Artikel, der grundlegende Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU fordert. Über 3.600 Wissenschaftler*innen haben sich den Forderungen angeschlossen. Subventionen, die bisher nach der Größe der landwirtschaftlichen Betriebe ausgezahlt werden, sollten künftig so vergeben werden, dass zielgerichtet der Erhalt von Biodiversität und Kulturlandschaften gefördert werden könnte. mehr lesen / lire plus

Reinigungssektor
: Wisch 
und weg

Gemobbt, vertrieben, schlecht bezahlt: Die Arbeitsbedingungen im Reinigungssektor sind schlecht. 
Eine Besserung ist nicht in Sicht.

„Wer nichts lernt, geht putzen“: Ein Spruch, der oft gehört, aber selten hinterfragt wird. Der Beruf der Putzkraft wird systematisch diskreditiert. (Foto: CC BY Dan Brady 2.0)

„T’as trop bossée, toi“, lacht eine der Frauen im Konferenzzimmer der Chambre des salariés du Luxembourg (CSL) auf und rückt Stühle zurecht. Ihre Gesprächspartnerin fasst sich ans Kreuz und verzieht schmerzverzerrt den Mund. Beide arbeiten als Reinigungskraft. Es sind nur noch wenige Minuten bis zum Beginn der Konferenz „Propreté à quel prix ? Le nettoyage : un métier non-valorisé“, die von der Arbeitnehmerkammer CSL, dem CID Fraen an Gender, dem Centre pour l‘Égalité de Traitement (CET), der Plattform Journée Internationale des Femmes (JIF), dem OGBL sowie der Universität Luxemburg organisiert wurde. mehr lesen / lire plus

Esch 2022 : « Si mussen elo doduerch ! »

Le weekend dernier, la capitale européenne de la culture Esch 2022 a lancé une grande initiative de communication, sans concrétiser son projet. Entre-temps, en coulisses, le projet est traité de pestiféré par certain-e-s.

Une chorégraphie communicative bien synchronisée, mais sans vrai contenu. (Photos : Esch 2022)

Qui se rend à la « Muart Haal » à partir de la gare d’Esch peut croiser la véritable âme de la métropole du fer : deux supérettes arabes, un magasin de troc, l’OGBL, le célèbre Café du coin qui a servi de coulisses dans « Bad Banks », avec un peu plus en bas le non moins célèbre café Chez Nadia fermé pour cause de deals notoires, les drogues se vendant désormais juste en face. mehr lesen / lire plus