Belgien
: Schleuser und Gendarm

Belgien hat sich zum Zentrum der Transitmigration nach Großbritannien entwickelt. Regierung und Menschenschmuggler liefern sich ein Katz- und Mausspiel. Die Zeche zahlen jene, die dem Mythos England hinterherjagen.

Auf dem Weg nach England: Hunderte Transitmigranten campierten diesen Sommer über im Park Maximilien in der Brüsseler Innenstadt. (Fotos: EPA-EFE/Stéphanie Lecocq)

Akribisch sucht der Polizist das Gebüsch ab. Er biegt die Äste hinter dem Bretterzaun zur Seite und späht durch das Unterholz. Nach einer Weile geht er weiter. Wenige Schritte nur, dann nimmt er sich den nächsten Abschnitt vor. Ein paar Hundert Meter hat er sich auf diese Weise von seinem Streifenwagen entfernt. Den Polizeihund hat er im hinteren Teil des Wagens gelassen, der einsam an der Küstenstraße Richtung Blankenberge steht. Es ist ein zugiger, bewölkter Nachmittag. Der Verkehr ist spärlich, der Polizist sehr beschäftigt. Was ist es, das er dort im Buschwerk sucht? „Ich habe im Vorbeifahren etwas bemerkt. Das versuche ich jetzt zu lokalisieren.“

Ein Rätsel ist es nicht, wem der Beamte dort im Fonteintjes genannten Naherholungsgebiet in den Dünen von Seebrügge auf der Spur ist: Er sucht nach Migranten, die von Belgien aus unerkannt nach Großbritannien gelangen wollen. „Transmigranten“ nennt man sie hier, weil sie nur auf Durchreise sind, nicht in Belgien um Asyl bitten wollen. Bereits seit Jahresbeginn sind sie ein heißes Eisen im politischen Diskurs des Landes. Letzten Winter begann die Regierung damit, LKW-Parkplätze entlang der Autobahn in Richtung Küste kontrollieren zu lassen.

Bei einer dieser nächtlichen Aktionen geriet im Januar ein Äthiopier, der vor der Polizei fliehen wollte, auf die Fahrbahn. Er wurde von einem PKW erfasst und starb. Im Mai dann landete das Thema erstmals international in die Schlagzeilen: Mehrere Streifenwagen verfolgten den Kleinbus eines Schleusers über die Autobahn. Vergeblich versuchten sie, den Fahrer zum Anhalten zu bewegen. Als ein Polizist schließlich auf die Flüchtenden schießt, wird das zweijährige kurdisch- irakische Mädchen Mawda tödlich getroffen.

Im zurückliegenden Sommer haben sich die Ereignisse überschlagen. Allein in Westflandern wurden in diesem Jahr laut belgischen Medien bislang 4.000 Transmigranten festgenommen. Im ganzen Jahr 2017 waren es deren 5.500. Wie realistisch diese Zahl ist, ist umstritten, denn viele der Betroffenen wurden mehrfach festgenommen. Unstrittig ist hingegen, dass das Unternehmen immer gefährlicher wird: Anfang August wurde ein Sudanese lebensgefährlich verletzt, als sich am Rastplatz von Oudenburg in Westflandern zwei Migrantengruppen einen Kampf lieferten.

Bei solchen Konflikten geht es um den Zugang zu bestimmten Orten, an denen LKWs auf dem Weg nach England zwischenstoppen. Ende August fand eine solche Auseinandersetzung um Ressourcen in Jabbeke statt, im Hinterland der Küstenprovinz Westflandern. Zwei Sudanesen erlitten Schusswunden. Die Kommune sperrte den Parkplatz nachts für drei Monate ab. Das Geschehen verlagerte sich auf eine andere Raststätte, in Mannekensvere gelegen. Keine zwei Wochen darauf starb dort ein Migrant, der nachts die Autobahn überqueren wollte. Zwei Autofahrer wurden verletzt.

„Wahrscheinlich haben sie alle verhaftet.“

Seebrügge, der Hafen mit den charakteristischen hellblauen Verladekränen, steht im Zentrum des Geschehens. Die Sankt-Donatiuskirche in Dorp, dem kleinen Zentrum von Seebrügge, liegt in der Dämmerung. Der neogotische Bau aus braunen Backsteinen dient vielen Geflüchteten als Anlaufstelle. Eine Gruppe Freiwilliger teilt täglich Essen und Kleidung aus, im Pfarrhaus gibt es eine medizinische Sprechstunde, im Garten zwei Duschkabinen. Jetzt ist die Kirche verwaist, bis auf zwei Nachbarinnen, die eine Runde mit dem Hund laufen. „Am Mittag war viel Polizei hier. Wahrscheinlich haben sie sie alle verhaftet“, sagt eine der beiden Frauen. „Aber es wird bald von Neuem beginnen.“

„Verhaften“ und „von Neuem beginnen“ sind die Stichwörter, um die sich das Thema Transitmigration im Wesentlichen dreht. 55 Prozent der Belgier drängen laut einer Umfrage von Ende September auf ein härteres Vorgehen, und die Mitte-Rechts-Regierung in Brüssel versucht, genau damit zu punkten – vor allem Theo Francken, der für Asyl und Migration zuständige Staatssekretär der flämisch-separatistischen N-VA.

Andererseits kostet es Geld und Aufwand, ausreisewillige Migranten festzuhalten. Und da die Haft-Kapazitäten begrenzt sind, ließ man bis zum Sommer jene, die klandestin nach England wollen, nach einer Nacht in Gewahrsam oder nach ihrer Identifikation meist wieder laufen.

Am nächsten Mittag kauern auf dem schmalen Pfad hinter der Kirche zwei junge Männer. Einer kommt aus Algerien, der andere aus Libyen. Seit etwa zwei Monaten sind sie in Seebrügge, erzählen sie. Wie 30 oder 40 andere aus dem Maghreb, aus Afghanistan und Ägypten, Indien und Albanien, schlafen sie mal am Strand, mal im Wäldchen an der Küstenstraße, oder hier in der Nähe der Kirche. Es ist eine kleine Gruppe, verglichen mit den Verhältnissen an französischen Kanal-Häfen. Das ist der Unterschied: es gibt in Belgien kein Calais oder Dunkerque, wo manchmal Tausende auf den Sprung nach England hoffen. Vielmehr verteilen sich die Schauplätze über das ganze Land.

„Man kann in Brüssel einen Schleuser arrangieren. Ein einzelner Versuch, an einer Raststätte in einen LKW zu kommen, kostet dort 500 Euro“, so der Libyer, der nach eigener Auskunft erst 15 ist. Als elfjähriges Kind, erzählt er, brach er nach dem Tod seines Vaters nach Europa auf. Eine Tante in England ist nun seine ganze Hoffnung. Der Algerier ist 24. Ihn lockt die Aussicht auf Arbeit nach England. Beide haben keine 500 Euro für Mittelsmänner, weswegen sie ihr Glück hier in Seebrügge versuchen. Nachts klettern sie vom Strand aus über eine Mauer, dann über einen Zaun ins Hafengelände, wo die Suche nach einem LKW beginnt.

Ein paar Stunden später fehlt von den beiden jede Spur, als im Vorraum der Kirche das Abendessen bereitsteht. Und nicht nur sie sind abwesend. Niemand von denen, die sonst für eine warme Mahlzeit hierherkommen, ist da. Fernand Maréchal, der Pfarrer, und zwei seiner Freiwilligen warten an diesem Abend umsonst. Der Grund? Angst, glaubt Maréchal. Er erzählt, dass die Polizei zuletzt gerne zur Essenszeit auftauchte und die Anwesenden festnahm, auch mit Blick auf die zu diesem Zeitpunkt noch anstehenden belgischen Kommunalwahlen: „da will die Politik sich profilieren“.

Der Pfarrer trägt Freizeitkleidung: blaues Polohemd, Jeans, Sandalen. Seine Stimme ist ruhig und bedächtig, doch so entspannt ist er nicht immer. Einige Tage zuvor am Telefon wollte Maréchal sich nicht zur Lage äußern. Offenbar stand er unter dem Eindruck der Morddrohungen, die er in letzter Zeit erhalten hat. Die Lage in Seebrügge spitzt sich zu: Das winzige Städtchen ist in den Fokus identitärer Aktivisten geraten. Pegida demonstrierte hier schon gegen Flüchtlinge, und auf den Mitteilungsbrettern am Kirchenportal kleben Poster der rassistischen Gruppierung Voorpost. „Stoppt die Asyl-Invasion“, steht auf einem. Das andere zeigt zwei sehr blonde, blauäugige Kinder. „Flamen, denkt an ihre Zukunft“, heißt es dazu, unter dem runenartigen Voorpost-Logo.

Neben Seebrügge hat sich in den letzten Jahren ein zweiter Ort zu einem Symbol der belgischen Transitmigration entwickelt. Er liegt gut hundert Kilometer östlich, und im Gegensatz zum Geschehen an der Küste spielt sich dort alles offen ab: der Maximilien-Park in Brüssel, wenige Minuten zu Fuß vom Nordbahnhof entfernt. Mitten in Europas Hauptstadt kauern Menschen zwischen Büschen in ihren Schlafsäcken, hocken in Grüppchen auf dem staubigen Boden herum. Acht- oder neunhundert Geflüchtete sind es jetzt, Mitte September, die meisten kommen aus Eritrea und dem Sudan.

Solidarität mit den Geflüchteten und denen, die helfen: Kundgebung zur Unterstützung von zwölf Personen, die wegen Menschenschmuggels angeklagt sind, teils auch, weil sie sich für die im Brüsseler Park Maximilien Gestrandeten engagierten. Anfang November soll der Prozess fortgesetzt werden.

„Ein von Schleusern arrangierter Versuch, an einer Raststätte in einen LKW zu kommen, kostet in Brüssel 500 Euro.“

Der Park ist auch Anlass heftiger politischer Debatten in Belgien. Vor allem, nachdem eines Morgens ein Polizist von einem Mann mit einem Messer verletzt wird. Der Angreifer, der niedergeschossen wird, ist kein Transitmigrant, sondern ein Belgier mit ägyptischen Wurzeln. Trotzdem steigt der Druck. Schon vor der Attacke hat die Regierung ihren Aktionsplan verabschiedet. Angekündigte Maßnahmen: eine Sonder-Einheit für Transitmigranten im Abschiebegefängnis Steenokkerzeel, Verdoppelung der Haft-Kapazitäten, intensivere Polizeikontrollen entlang der Routen. Und der Maximilienpark soll laut Plan ebenfalls geräumt werden.

Noch aber ist er voller Menschen, und eines begreift man hier: Die Migrationskrise Europas spielt sich längst nicht mehr nur an den Grenzen ab. Sie ist im Zentrum angekommen, direkt vor den gläsernen Bürotürmen von Verwaltungen und Firmen, die dem Geschehen hier einen surrealen Rahmen geben. Schon letzten Sommer nahm die Polizei um Park und Bahnhof herum viele Migranten fest. Eine groß angelegte Razzia Anfang dieses Jahres wurde von einer Menschenkette verhindert. Bis heute kommen jeden Abend Helferinnen und Helfer zum Park, die in ihren Häusern Schlafplätze anbieten – für jene, die in dieser Nacht keinen Versuch Richtung England starten.

Es ist ein ungemütlicher Nachmittag. Nieselregen fällt, Windböen wirbeln den Staub eines langen Sommers auf. Beim Bolzplatz, auf dem der Ball pausenlos rollt, stehen zwei Sudanesen und schauen zu. Sie sind Cousins. Der eine, 16, ist schon länger hier, der andere, 25, erst kürzlich aus Calais gekommen, wo er keine Chance mehr sah, nach England zu gelangen. Man hört das öfter im Park. Belgien wird offenbar immer mehr zum Ausweichort. Die Sudanesen werden sich heute Abend ausruhen. Gestern haben sie es an einem LKW-Parkplatz versucht, ohne Erfolg. Welcher das war, oder wo er lag, wissen sie nicht. Ihr Englisch ist ziemlich brüchig. Ein Auto brachte sie dorthin. Mehr können oder wollen sie nicht sagen.

Am frühen Abend kommt Bewegung in die Szenerie. In Gruppen strömen die Menschen aus dem Park hinüber zum Bahnhof, wo ein paar Freiwillige auf dem Vorplatz Essen verteilen. Emilie Hauzeur ist eine von ihnen. Mit Mann und zwei kleinen Kindern wohnt sie ganz in der Nähe. Seit einem Jahr, sagt sie, stellt sie zwei oder drei Nächte pro Woche auch ihr Wohnzimmer als Schlafplatz zur Verfügung. Welche Parkplätze ihre Gäste in den anderen ansteuern, weiß sie nicht. „Einmal halfen wir ihnen auf der Karte einen zu suchen. Und Leute, die wir kennen, kündigten an, sie wollten heute einen neuen Parkplatz ausprobieren.“

Eine der Raststätten, die in diesem Sommer in die Schlagzeilen gerieten, befindet sich beim Städtchen Kruibeke. Von Brüssel aus nimmt man den Zug nach Antwerpen, fährt mit der Metro aufs linke Ufer der Schelde und weiter per Regionalbus. Am Ortsanfang biegt man in die Molenstraat, ein ruhiges Wohngebiet mit freistehenden Eigenheimen, und läuft ein paar Kilometer. Jenseits der Brücke über die Autobahn E17 führt ein plattgetrampelter Pfad die Böschung hinab. Unten sieht man linkerhand schon das Wäldchen, hinter dem der Rastplatz liegt. Die Sonne ist gerade untergegangen. Noch liegt Stille über den Feldern.

Im August machte Kruibeke das belgische Problem mit der Transitmigration international bekannt. Wim Pieteraerens, der lokale Polizeichef, hielt seine Beamten an, die Migranten nicht länger festzunehmen, da man sie schlussendlich doch wieder laufenlasse. Die Londoner „Times“ griff das Thema auf und machte daraus eine belgische Kapitulation vor dem Andrang Geflüchteter. Mit dem Ergebnis, dass in den folgenden Wochen mehrere Razzien in Kruibeke stattfanden. Danach meldete sich Staatssekretär Francken zu Wort: Alle volljährigen Festgenommenen sollten künftig im Abschiebegefängnis Steenokkerzeel bei Brüssel eingesperrt werden.

Sogar Morddrohungen hat Pfarrer Fernand Maréchal für sein Flüchtlingsengagement schon erhalten.

Als es dunkel ist, erscheint Jos Stassen mit Touringbike und Helm auf dem Rastplatz. Der Bürgermeister von Kruibeke hat zugestimmt, an Ort und Stelle über das Thema zu sprechen. Er nimmt auf einer der hölzernen Rastbänke Platz und beobachtet die Lage. Der LKW-Parkplatz ist voll besetzt. Zwei Wachen einer privaten Sicherheitsfirma, bezahlt von der Regierung in Brüssel, drehen mit einem Schäferhund ihre Runden. Jos Stassen erzählt, wie er auf einer Fahrradtour mit seiner Frau durch Calais kam, dort Spannung und Beklemmung wahrnahm, und dass er nie gedacht hätte, so etwas in seinem eigenen Städtchen zu erleben.

Dann aber, im Sommer 2017, tauchten spätabends die ersten afrikanischen Migranten am Rastplatz von Kruibeke auf. Es wurden mehr, und als der Winter vor der Tür stand, bat Stassen die Regierung um Hilfe. Nicht, weil er die Transmigranten eingesperrt sehen will. Kruibeke, sagt er, sei gerne bereit, sie aufzufangen. Eher wollte man Schleusern zeigen, dass „der Weg nach England nicht über diesen Parkplatz führt“. Das Signal ist bislang offenbar nicht zur Kenntnis genommen worden. Noch immer ziehen die Migranten jeden Abend hierher. Stassen sah selbst auch „fünf oder sechs“, als er eben durch das Wäldchen radelte. Schleuser sind hier noch nicht ins Netz gegangen, doch der Bürgermeister erzählt, dass sie inzwischen mit Garantie-Preisen arbeiten. „Wer die zahlt, kommt sicher nach England.“

Den Rastplatz sperren lassen, so wie einige Amtskollegen das getan haben, will er nicht. „Das würde das Problem nur in die Industriegebiete verlagern.“ Stattdessen fordert er von Brüssel mehr Bewachung und einen Zaun um den Parkplatz. „Und England muss endlich aktiv werden um das Image eines gelobten Lands abschütteln. Solange ein Teil der Wirtschaft auf Niedriglöhnen basiert, bleibt das bestehen.“ Es ist kurz nach elf Uhr, als der Bürgermeister sich empfiehlt. „Wenn Migranten es heute noch versuchen wollen, müssen sie es bald tun. Um drei oder vier beginnen die Trucker aufzubrechen.“ Dann entschwindet Stassens mit seinem Rad hinter den Feldern.

Der Wachmann mit Hund, der bald darauf seine Patrouille läuft, sagt, erst gegen Mitternacht gehe es richtig los. „Abhängig davon, wann sie von den Schleusern gebracht werden.“ Gesehen habe er allerdings noch keinen Schleuser. Am meisten, erklärt er, achten er und seine Kollegen bei ihren Kontrollgängen auf die Kabelbinder, die unten am rechten Teil einer LKW-Hintertür angebracht werden. Er leuchtet mit der Taschenlampe darauf. „Wenn einer durchtrennt ist, wissen wir, dass jemand darinsitzt.“

„Solange ein Teil seiner Wirtschaft auf Niedriglöhnen basiert, behält England das Image als gelobtes Land.“

Die Nacht ist mild. Unbewegt liegt das Wäldchen vorne an der Ausfahrt. Auch zwischen den LKWs ist keinerlei Regung zu erkennen. Inzwischen ist ein zweites Bewacherpaar im Einsatz, ebenfalls mit Hund. Auch ihnen fällt lange nichts auf. Dann aber, gegen halb zwei, stürmen drei Bewacher und ein Hund auf einmal vom Standstreifen aus ins Wäldchen. Bald sieht man sie in den angrenzenden Feldern. Taschenlampen schwirren hektisch durch die Luft und treffen hier und da Silhouetten, die im Sprint davonjagen.

Aufmerksam untersucht der vierte Wachmann mit seiner Hündin den Standstreifen, wo mehrere LKWs geparkt sind. Ohne Ergebnis. „Die dürfen hier eigentlich gar nicht stehen.“ Dass der Platz aufgrund mehrerer geschlossener Raststätten knapp wird, ist ihm auch klar. Er greift zum Funkgerät. „25 Personen waren es. Sie wollten in die Trucks auf dem Standstreifen und sind dann weggerannt, in die Felder.“ Festgenommen wird in dieser Nacht niemand. Dafür, sagt der Wachmann, sind sie auch nicht zuständig. Nur verjagen sollen sie die Transmigranten. Doch die nächste Polizei-Razzia kommt bestimmt.

Tobias Müller berichtet für die woxx 
aus Belgien und den Niederlanden. 
Im November erscheint von ihm im VSA-Verlag das Buch „Hier draußen an der Grenze: Repressive Elendsverwaltung auf europäischen Migrationsrouten“, das auch auf den in der woxx veröffentlichten Reportagen basiert.

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